Markus Ebert

 4 Sterne bei 8 Bewertungen

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Wie man Italiener wird in 30 Lektionen

Wie man Italiener wird in 30 Lektionen

 (8)
Erschienen am 01.03.2016
Innovationsfinanzierung mit Genussscheinen

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Erschienen am 27.12.2013

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Rezension zu "Wie man Italiener wird in 30 Lektionen" von Markus Ebert

Für Italienfans
lord-byronvor 2 Jahren

Bella Italia!
Kaum ein Land fasziniert uns so, wie das sonnige Italien: die malerischen Altstädte, die großen Künstler in den Galerien und Museen, die Toskana mit ihrer unvergleichlichen Landschaft und ihren vollmundigen Rotweinen, das mediterrane Klima, das Temperament der Einwohner, die wunderbare italienische Küche, die elegante Kleidung, die feurige Sprache ...
Schon Goethe war vom "Land, wo die Zitronen blühen" fasziniert und auch heute ist Italien immer noch eins der liebsten Reiseziele der Deutschen. Merkwürdig, dass wir gleichzeitig bei kaum einem anderen Land (und seinen Einwohnern) mehr Vorurteile haben (und Angst vor ihrer Nationalmannschaft im Fußball).
Markus Ebert, eigentlich ein bodenständiger Niedersachse, ist dem Land (und besonders einer Einwohnerin) seit dem Studium verfallen, und lebt und arbeitet nun seit einigen Jahren im Trubel der italienischen Kultur. In diesem Buch berichtet er augenzwinkernd, wie man Italien in 30 Lektionen lieben und verstehen lernt, welche Vorurteile wahr und welche falsch sind, und wie man mit ihnen umgeht. In den Irrungen und Wirrungen einer süditalienischen Großfamilie hat er einige Zeit gebraucht, um wirklich anzukommen und lässt uns nun an den typischen Situationen teilhaben, die entstehen, wenn man etwas länger in Italien lebt - und nicht unter die Räder kommen will.  (Quelle Amazon)

Dieses Buch sollte wirklich jeder lesen, der vorhat länger in Italien zu bleiben. Mit viel Humor bereitet der Autor die Leser darauf vor, nicht in jedes Fettnäpfen zu treten.

Ich habe mich köstlich darüber amüsiert, wenn der Autor über seine Schwiegereltern schreibt, denn die sind die absolut Größten, haben immer recht und Mamma ist sowieso die beste Köchin.

Aber am Wichtigsten ist es, immer die Ruhe zu bewahren. Man hat morgens um 9 Uhr einen Termin, aber abends wurde es spät? Dann reicht es auch noch vollkommen um 11 Uhr aufzutauchen.   Gefrühstückt wird sowieso erst mal in aller Ruhe im Cafe, am Besten zusammen mit den Kollegen. Mittagspause am Strand? Natürlich. Warum auch nicht. Denn schließlich arbeitet der Italiener nur um zu leben und nicht umgekehrt.

Und dann ist da noch die Sache mit den Autos.  Wo in Deutschland Samstags das Auto gewaschen und poliert wird, da macht der Italiener lieber Party. Schließlich ist das Auto nur ein Gebrauchsgegenstand. Wen interessiert da schon Schmutz oder Beulen?

Was ist das Wichtigste, wenn man einen Job sucht? In Deutschland die Qualifikation. In Italien Vitamin B. Da reicht dann auch der Freund, eines Freundes, eines Freundes, eines Freundes.  

Mit viel Augenzwinkern wird hier das italienische Flair auf die Schippe genommen und das hat mir sehr gut gefallen. Aber das Buch schafft es auch die Seele in das schönste Land der Welt zu entführen und ich konnte in meinen Erinnerungen an wundervolle Urlaube schwelgen. Für mich ein voller Erfolg.

Ich vergebe 4 von 5 Punkten und eine Leseempfehlung für alle Italienfans.

© Beate Senft                        

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Rezension zu "Wie man Italiener wird in 30 Lektionen" von Markus Ebert

Wunderbare Urlaubslektüre ...
Die-weinvor 3 Jahren

Da ich ein riesengroßer Italien-Fan bin und in diesem Sommer das erste Mal dort etwas länger als drei Tage verbringen möchte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Was soll ich sagen: Man schlägt es auf, liest die ersten Seiten und die Laune bessert sich augenscheinlich. Zumindest erging es mir so, als ich das Buch an einem kalten, verregneten Frühlingstag las und ich mich einmal mehr fragte, warum ich mir eigentlich selber oftmals soviel Stress mache.

Markus Ebert nimmt den Leser mit auf eine Reise durch dieses wundervolle Land und gewährt urkomische Einblicke in den italienischen Alltag. Die dreißig Lektionen sind relativ kurz gehalten und lassen sich wunderbar über den Tag oder das Wochenende verteilt lesen. Zusätzlich findet man auf den Seiten immer wieder kleine Zeichnungen, sodass alleine das Durchblättern ein netter Zeitvertreib ist.

Ehrlich gesagt war ich etwas enttäuscht, dass das Buch so kurz ist und da ich auch gar kein italienisch kann, brauchte ich diesen Teil nicht näher anzusehen. Dennoch mochte ich die unterhaltsamen Lektionen, die wirklich nichts auslassen - nicht mal den Kapitän der Costa Concordia, Francesco Schettino sowie das italienische Fernsehprogramm, und gleichzeitig werden augenzwinkernd die typisch deutschen Tugenden auf´s Korn genommen.


Mein Fazit:

"Wie man Italiener wird in 30 Lektionen" eignet sich wunderbar als Urlaubslektüre für lange Auto- oder Busfahrten und wahrscheinlich kommt der Leser direkt in Versuchung, die Mitreisenden an den humorvollen Kapiteln teilhaben zu lassen. Die ideale Lektüre, für alle die etwas mehr Gelassenheit gut gebrauchen können.

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Rezension zu "Wie man Italiener wird in 30 Lektionen" von Markus Ebert

Ein unterhaltsamer Italienratgeber
zauberblumevor 3 Jahren

In seinem Buch "Wie man Italiener wird in 30 Lektionen" erklärt uns der Autor Markus Ebert, wie man sich ohne große Probleme im Land der ewigen Sonne und Zitronen zurechtfinden kann. Den gebürtigen Niedersachsen Markus Ebert hat es der Liebe wegen nach Italien verschlagen. Nun gibt er uns Gelegenheit die Italiener zu verstehen oder selbst ein waschechter Italiener zu werden.

Eine Kurzbeschreibung: Kaum ein Land fasziniert uns so, wie das sonnige Italien: die malerischen Altstädte, die großen Künstler in den Galerien und Museen, die Toskana mit ihrer unvergleichlichen Landschaft und ihren vollmundigen Rotweinen, das mediterrane Klima, das Temperament der Einwohner, die wunderbare italienische Küche, die elegante Kleidung, die feurige Sprache ...
Schon Goethe war vom "Land, wo die Zitronen blühen" fasziniert und auch heute ist Italien immer noch eins der liebsten Reiseziele der Deutschen. Merkwürdig, dass wir gleichzeitig bei kaum einem anderen Land (und seinen Einwohnern) mehr Vorurteile haben (und Angst vor ihrer Nationalmannschaft im Fußball).

Von Kapitel zu Kapitel bringt uns der Autor die italienische Mentalität näher und man lernt die Menschen besser zu verstehen. Ich bin und war von der Erzählungen begeistert. Der Schreibstil ist mitreißend. Es gibt einiges zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken. Wir lernen den Unterschied zwischen Nord- und Süditalien kennen (ist so ungefähr wie Norddeutsche und Bayern). Wie der normale Arbeitstag beginnt (also so ein Frühstück mit Austausch aller Neuigkeiten - erspart das Zeitung lesen - würde mir auch gefallen). Irgendwie so ganz ohne Stress. Ebenso erfahren wir einiges über die Mafia. Toll war auch die Geschichte: Auf ewig mammone (Muttersöhnchen). Und so eine Autofahrt durch die belebten Straßen einer Großstadt haben ja auch was an sich. Man muß vielleicht ab und an das Positive sehen. Zum Schluss noch eine Anmerkung eines Italieners: Wir leben langsamer, was heißt langsamer leben? Einfach glücklich sein, sich an den schönen Dingen des Lebens freuen und sei es nur der Sonnenschein. Man kann schon einiges lernen.

Das ansprechende Cover macht gleich Lust auf das Buch. Man befindet sich doch sofort in Italien. Und hier muss man sich einfach wohlfühlen. Selbstverständlich vergebe ich für dieses unterhaltsame Lektüre 5 Sterne und werde bei meinem nächsten Trip nach Italien den einen oder anderen Ratschlag befolgen.

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