Markus Flexeder Böse sind die anderen

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Inhaltsangabe zu „Böse sind die anderen“ von Markus Flexeder

Endlich! Nach vier langen Jahren beginnt sie wieder, die Landshuter Hochzeit – ein historisches Fest, das in ganz Europa seinesgleichen sucht. Auch Korbinian Lallinger, Journalist aus München, verbringt seinen Urlaub in der Stadt. Die festliche Atmosphäre wird allerdings stark getrübt vom Ärger über rechtsextreme Kameradschaften, die Stimmung gegen Ausländer machen. Es brodelt in Landshut, und als man schließlich einen Toten am Isarufer entdeckt, der das Kostüm eines Reisigen trägt, gerät nicht nur Korbinian Lallingers Leben ins Wanken. Liebe und Hass, Toleranz und Verachtung – und die Gier nach mehr; der menschliche Makel verwischt alle Grenzen. Der Kampf zwischen Gut und Böse tobt in jedem … Nach dem großen Erfolg von Blutwinter der zweite Bayern- Krimi von Markus Flexeder um Journalist Korbinian Lallinger.

Lesenswerter Landshuter Regionalkrimi - spannend geschrieben

— gunni
gunni

Hammer! Mehr ^^

— Benjamin_Adam
Benjamin_Adam

Hammer! Mehr ^^

— Benjamin_Adam
Benjamin_Adam

Toller Regionalkrimi, spannender Fall

— Booky-72
Booky-72

Ein Hochkaräter der Krimi-Liga

— Schugga
Schugga

Fesselnd, spannend, kurzweilig und voller Überraschungen.

— TharinaWagner
TharinaWagner

Mal was ganz anderes! Spannung durch interessante & orginelle Ansätze, teilweise leider verwirrend bis wirr und oft zu komplex dargestellt.

— TochterAlice
TochterAlice

Fesselnder Krimi mit hochaktueller Thematik!

— mabuerele
mabuerele

Ein Buch mit Suchtpotential und ein Ende mit Wow Effekt. Eine Geschichte, welche es in sich hat und noch lange nachwirken wird!

— Diana182
Diana182

Spannender Krimi, welcher tiefe Einblicke in die Abgründe der Menschheit zulässt!

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Elfeliya

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  • Krimi um die Landshuter Hochzeit

    Böse sind die anderen
    gunni

    gunni

    04. June 2017 um 16:49


    Interessante Schreibe, spannend, viel Lokalkolorit, sehr gelungen! Nur: An einer Stelle .... wäre es nicht auch etwas weniger blutrünstig gegangen?
    Ansonsten: Toller Krimi, in deren Zentrum die Landshuter Hochzeit (für Insider: LaHo ;) ) steht und bei dem eine rechtsextreme Gruppe eine unrühmliche Rolle spielt. Empfehlung: Lesen!

  • Leserunde zu "Böse sind die anderen" von Markus Flexeder

    Böse sind die anderen
    Markus_Flexeder

    Markus_Flexeder

    "Türke oder Araber - ist mir wurscht! Ich mag keinen von denen", sagte Sepp laut. Liebe Leser, mein Name ist Markus Flexeder und zur Frankfurter Buchmesse 2014 wurde mein Kriminalroman "Blutwinter" veröffentlicht. Am 03.05.2016 erschien nun mein zweiter Krimi "Böse sind die anderen". Nach dreijähriger Arbeit war die Nervosität, obwohl es das zweite Buch war, mindestens so groß wie bei meinem Debüt! Man präsentiert ja nicht nur sein Werk, sondern auch einen Teil von sich selbst. "Böse sind die anderen" ist ein Krimi den man sicherlich als Regionalkrimi bezeichnen kann. Ich sehe dies allerdings etwas differenzierter ... diese Geschichte dreht sich nicht nur um einen Kriminalfall, sondern um soviel mehr! Nachfolgend eine der bisherigen Pressestimmen: "Die Mischung aus brauner Suppe, kriminellen Grauzonen, groben Missverständnissen, lässlichen Sünden und blöden Zufällen bietet jede Menge Überraschungen und ist sowohl topaktuell als auch völlig zeitlos." Erla Bartmann, Radio B5 aktuell Meine lieben Leser: ich suche euch und bin gespannt auf euer Feedback! Zum Inhalt: Endlich! Nach vier langen Jahren beginnt sie wieder, die Landshuter Hochzeit - ein historisches Fest, das in ganz Europa seinesgleichen sucht. Auch Korbinian Lallinger, Journalist aus München, verbringt seinen Urlaub in der niederbayerischen Stadt. Die festliche Atmosphäre dort wird allerdings stark getrübt vom Ärger über eine rechtsextreme Kameradschaft, die Stimmung gegen Ausländer macht. Es brodelt in Landshut; und als man schließlich einen Toten am Isarufer entdeckt, der ein historisches Kostüm trägt und offensichtlich am Spektakel um die Landshuter Hochzeit beteiligt war, gerät nicht nur Korbinian Lallingers Leben ins Wanken ... Aktuelle Themen: Fremdenhass, rechtsextreme Gruppierungen Außerdem im Mittelpunkt der Handlung: beliebtes Spektakel Landshuter Hochzeit mit über 500.000 Besuchern Der ARS VIVENDI Verlag und ich suchen 20 Testleser, die diesen Kriminalroman der etwas anderen Art lesen und sich darüber austauschen möchten. Wer sich bewerben möchte, kann dies bis einschließlich Samstag, den 04. Juni 2016 unter "Bewerbung / Ich möchte mitlesen" tun. Die Länge der Leserunde wurde auf drei Wochen angesetzt. Ich freue mich auf euch, denn auch ich werde versuchen, zumindest einmal täglich, mit an Bord zu sein und für Fragen zur Verfügung zu stehen! Und bitte nicht vergessen: Die Gewinner verpflichten sich zur aktiven Teilnahme an der Diskussionsrunde und zu einer abschließenden Rezension. Und umso mehr würde ich mich freuen, wenn ihr diese dann auch in der restlichen Welt verstreut ... Auch >>> nicht Gewinner <<< sind ebenso herzliche eingeladen sich zu beteiligen!  

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  • Böse sind die anderen

    Böse sind die anderen
    Booky-72

    Booky-72

    01. August 2016 um 18:00

    Endlich ist wieder LAHO (für alle Ortsfremden: Landshuter Hochzeit). Das Fest mit langer Tradition in Landshut findet nur alle 4 Jahre statt. Doch dann herrscht Ausnahmezustande in der Stadt. Doch diesmal nimmt es noch schlimmere Ausmaße an. Es gibt viele Mitwirkende bei den verschiedenen Umzügen und Spielen und einer unter ihnen wird ermordet aufgefunden. Interessant wird hier seine Vergangenheit und seine familiären Gegebenheiten, mehrere Frauen gibt es und einen unehelichen Sohn, der nicht gut auf ihn zu sprechen ist. Komplizierter wird der Fall dann noch, als sich rausstellt, dass der Tote gar nicht derjenige ist, für den ihn alle halten und somit ist klar, dass ein anderer für ihn sterben musste. Der Journalist Korbinian Lallinger macht in der Heimat eigentlich nur Urlaub und bekommt hier eine Story vorgesetzt, die spannender nicht sein könnte. Das Cover und das gesamte Buch sind toll, vor allem gut strukturiert. Die Kapitel nicht zu lang und der Schreibstil großartig. 4 Sterne für einen klasse Regionalkrimi, der mir die Stadt Landshut gut vorgestellt hat und eine gute Atmosphäre rüberbrachte.

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  • Böse sind die anderen

    Böse sind die anderen
    Blaustern

    Blaustern

    22. July 2016 um 12:02

    Landshuter Hochzeit ist wieder. Die findet alle vier Jahre statt und ist ein Mittelalterfest in der Stadt Niederbayerns, bei dem Festumzüge, Ritterspiele und Darstellungen geboten werden. Ein Spektakel, zu dem Touristen von weit her kommen, aber sich auch alle Einheimischen versammeln. So auch der Münchner Journalist Lallinger. Doch die Festlichkeiten werden durch einen Mord beeinträchtigt, denn am Ufer der Isar wird ein toter Anwohner gefunden und auch die Rechten sind in der Stadt unterwegs. Die Polizei ermittelt und auch Lallinger lässt die Sache keine Ruhe. Bei diesem Krimi begibt man sich direkt in die Atmosphäre des Mittelalterfestes und ist live mit dabei. Viel Lokalkolorit wird hier versprüht, auch durch die bayrischen Ausdrücke und den Dialekt. Trotzdem habe ich aus dem Norden alles gut verstanden. Nicht schlecht ist die Unterteilung des Buches. Es gibt zwar keine Kapitel, nur mehrere Abschnitte, bei denen man manchmal durch rasche Wechsel der Handlungsstränge überlegen muss, doch aber sehr dadurch auf die Folter gespannt wird und man einfach weiterlesen muss. Die Unterbrechung steigert die Spannung enorm. Noch dazu gibt es Überraschungen mit denen man so nie gerechnet hätte, wobei am Ende dann der Höhepunkt geliefert wird. Man denkt wirklich hinterher noch lange darüber nach. Der Schreibstil liest sich auch wunderbar flüssig, und die Charaktere sind ebenfalls gut gezeichnet. Lallinger ist zwar sehr eigensinnig, doch trotzdem sympathisch, und vor allem umgeben ihn Geheimnisse, denen man gern auf die Spur kommen möchte. Zur besseren Orientierung befindet sich am Ende noch eine Stadtkarte des Landshuter Innenbereiches.

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  • Rezension zu "Böse sind die anderen"

    Böse sind die anderen
    Zsadista

    Zsadista

    18. July 2016 um 11:26

    Ritter, Spektakel und Ausnahmezustand. Das ist alle vier Jahre die „Landshuter Hochzeit“. 24 Tage wird gefeiert, Aufführungen vorgetragen, Umzüge veranstaltet und Turniere abgehalten. Dieses Fest zieht viele Besucher an. In diesem Jahr auch den Journalisten Kobinian Lallinger. Doch dann wird in den Feierlichkeiten am Isarufer eine Leiche gefunden. Die Leiche ist ein Anwohner in der typisch ritterlichen Kostümierung. Der Tote ist im wahren Leben ein Steuerberater und wurde bestialisch verstümmelt. Die Polizei ermittelt, aber auch Lallinger lässt die Sache nicht los. Zu viele Ungereimtheiten sind offen und er fängt an, selbst Fragen zu stellen. Und wie passen die Aktivitäten Rechtsradikaler mit ins Bild?„Böse sind die anderen“ ist ein Krimi aus der Feder von Markus Flexeder. Die Hintergründe des Krimis erscheinen sehr gut recherchiert und aufs Papier gebracht. Ich selbst kenne die Landshuter Hochzeit nicht, konnte mir nach den Ausführungen des Autors allerdings alles sehr gut vorstellen.Die Protagonisten, besonders Lallinger, sind sehr gut heraus gearbeitet. Die Eigenarten der einzelnen Personen und deren Beziehungen sind gut durchdacht. Der Schreibstil ist spannend und sehr flott. Die Handlungen wechseln sehr oft. Die Abschnitte sind sehr kurz, so dass man kaum aufhören kann zu lesen. So hat man trotz der über 400 Seiten das Buch recht schnell durchgelesen, denn ein Kapitel geht ja noch. Ich mag kurze Kapitel sehr gerne. Der Krimi an sich war sehr spannend und fesselnd. Auch die Ausschmückungen von dem Fest und den Sehenswürdigkeiten fand ich sehr gelungen. Was mir gar nicht lag, waren die Rückblenden mit den Tierquälereien. Mag vielleicht für den Krimi und die handelnden Personen wichtig sein, ich mag so etwas einfach nicht lesen. Auch darf mal wieder die Liebe nicht fehlen, auch nicht gerade mein Ding in Sachen Krimi.Ansonsten gab es mehr als genügend Verdächtige in allen Richtungen. Mein Hirn war also in ständigen Ermittlungen verstrickt um selbst den Täter ausfindig zu machen. Und mehr als eine dunkle Seite der Einwohner kam ans helle Tageslicht. Das Optische des Romans ist wirklich gelungen. Das Cover mit den Ritterspielen und der Burg ist ein voller Hingucker. Der Buchschnitt ist in Blutrot gehalten und deutet schon etwas auf den Inhalt hin. Im Großen und Ganzen ist „Böse sind die anderen“ ein gelungener Krimi mit einem tollen Hintergrund. 

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  • Ein Hochkaräter der Krimi-Liga

    Böse sind die anderen
    Schugga

    Schugga

    09. July 2016 um 20:59

    Alle vier Jahre findet im bayrischen Landshut die "Landshuter Hochzeit" statt: 24 Tage lang befindet sich die Innenstadt im Ausnahmezustand, werden detailgetreu mittelalterliche Aufführungen, Umzüge sowie Ritterspiele veranstaltet. Ein Fest, welches stets viele Touristen anlockt. Auch der Münchener Journalist Korbinian Lallinger verbringt dieses Jahr seinen Urlaub in Landshut, um in diese einmalige, festliche Atmosphäre einzutauchen. Doch da wird die Leiche eines Anwohners am Isarufer gefunden. Zudem bringen einige Rechtsgesinnte Unruhe in die Stadt. Parallel zur hiesigen Polizei beginnt auch Lallinger, Fragen zu stellen... Ausgestattet mit einem vorzüglichen Lokalkolorit lässt der Autor seinen Leser gelungen in seinen Roman und somit in die Atmosphäre der Landshuter Hochzeit eintauchen. Dachte ich anfangs, ich hielte noch einen von vielen Bayern-Krimis in Händen, wurde ich schnell eines Besseren belehrt: Markus Flexeder hat seinen Roman mit einer bemerkenswerten Komplexität versehen, um diesen nach einigen überraschenden Wendungen mit einem fulminanten Ende abzuschließen. Zudem ist das Buch nicht, wie sonst üblich, in Kapitel unterteilt, sondern in viele Abschnitte unterschiedlicher Länge, die schnelle Szenenwechsel ermöglichen und somit durch viel Abwechslung zur Erhaltung der Spannung beitragen. Überhaupt ist das Buch sehr flüssig geschrieben und lässt sich somit auch als Norddeutscher noch ausgezeichnet lesen. Optisch ist das Buch ebenfalls sehr gelungen - der rote Buchschnitt macht den Roman zu einem Eyecatcher. Neben einer Beschreibung der Landshuter Hochzeit findet der Leser zudem eine ansprechende Karte der Landshuter Innenstadt im Buch vor. Eine eindeutige Leseempfehlung für jeden, der einen guten Krimi zu schätzen weiß!

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  • Tod auf der Landshuter Hochzeit

    Böse sind die anderen
    TharinaWagner

    TharinaWagner

    09. July 2016 um 15:40

    Endlich ist es wieder Zeit für die Landshuter Hochzeit! Das ist ein mittelalterliches Stadtfest mit Ritterspielen und Umzügen, Volksgesängen und Bierzelten. Wie der Name schon verrät, findet dieses in Landshut, Niederbayern statt – und zwar alle vier Jahre. Diesmal werden die Feierlichkeiten allerdings schon im Vorhinein getrübt, nämlich von rechtsextremen Zusammenkünften. Als wäre das nicht genug, wird auch noch eine Leiche in der Isar entdeckt. Der Autor hat es geschafft, eine sehr authentische Stimmung zu erzeugen. Teils benutzt er Dialekt-Ausdrücke, die Stadt beschreibt er hervorragend und am Ende des Romans findet der ortsunkundige Leser einen Stadtplan. So ortsunkundig wie die norddeutschen Touristen ist der Hauptprotagonist Korbinian Lallinger eigentlich nicht. Ursprünglich kommt er sogar aus der Gegend. Nachdem er allerdings längere Zeit in München verbracht hat, fühlt er sich in Landshut nicht wirklich heimisch. Vor allem mit der ländlichen Geselligkeit, kann sich der eigenbrödlerische Journalist anfangs nur schwer anfreunden. Mit Lallinger ist dem Autor ein sympathischer Hauptprotagonist gelungen, in den sich der Leser einfühlen kann – der aber trotzdem Geheimnisse verbirgt. Wo wäre denn sonst die Spannung? Davon gibt es in "Böse sind die anderen" eine ganze Menge. Der Autor setzt nicht auf Kapitel, sondern auf kurze Abschnitte, die häufige Szenenwechsel mit sich bringen. Teils können diese ein bisschen verwirren, den Leser aber vor allem neugierig machen. Außerdem motivieren sie zum Weiterlesen, man sagt sich nämlich gleich einmal "Ein Teil geht noch". (oder in dem Fall vielleicht dann doch eher "Ana geht no.")Während seines Urlaubs in Landshut, interessiert sich Lallinger nicht nur für die adrette Rezeptionistin im Dirndl, sondern auch für den Toten in der Isar. Tod durch Fremdverschulden, übrigens, denn sonst würde der nicht aussehen, wie er aussieht. Ich stelle ihn mir nicht besonders hübsch vor. Dem Leser werden Stück für Stück Familiengeheimnisse und andere Intrigen dargelegt.  Der Autor gibt uns Einblicke in die düstere Vergangenheit der "Bösen"; sowie in die (vielleicht ebenso düstere) Vergangenheit der „Guten“. Aber böse sind schließlich die anderen, oder etwa nicht? Der Autor gibt dem Leser viele interessante Gedankenanstöße. Er wirft auf verschiedene Art Fragen über gut und böse auf. In seinem Werk gelingt es ihm nicht nur den Leser zu fesseln, sondern ihn außerdem immer wieder aufs Neue zu überraschen. Trotzdem ist die Handlung nicht nur mitreissend, sondern auch schlüssig. Es ist Flexeder gelungen mich zu begeistern,, mich anzuekeln, mich hoffen zu lassen und meine Gedanken auch nach dem Lesen noch mit der Thematik zu befassen. Ein klarer Fall für fünf Sterne.

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  • Böse sind die anderen

    Böse sind die anderen
    Sunshine231

    Sunshine231

    02. July 2016 um 11:11

    Ich hatte das Glück Teilnehmerin der Leserunde sein zu dürfen.Zu Anfang des Buches bin ich mit den Personen nicht so klar gekommen. Es tauchen sehr sehr viele unterschiedliche Personen in unterschiedlichen Handlungssträngen auf, die im ersten Augenblick kaum was miteinander zu tun haben. Manches klärt sich sogar erst auf den letzten 50 Seiten auf. An sich finde ich, dass das Buch kein typischer Regionalkrimi ist, wie ich in von anderen Autoren kannte. Gut fand ich, dass mal nicht ausschließlich aus der Sicht der Polizei geschrieben wurde, sondern man von allen Seiten Einblicke in das Geschehen hatte. Bei der LaHo oder auch in familiäre Probleme und Streitereien. Zum Schluss überschlägt sich beinahe alles.Ein bisschen viel, wie ich finde, aber für den Leser überraschend und auch weiter spannend. "Böse sind die anderen" ist kein Buch, bei dem man sich bei irgendetwas wirklich sicher sein kann. Und das finde ich sehr toll an Krimis!Danke, dass ich bei der Leserunde mitmachen durfte. Hat mir sehr viel Spaß gemacht!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. July 2016 um 18:57
  • nichts für zarte Gemüter

    Böse sind die anderen
    Gwendolina

    Gwendolina

    27. June 2016 um 23:10

    Böse sind die anderen…. Ist ein sehr spannender Regionalkrimi mit einem leider hochaktuellen Hintergrund… Der Journalist Korbinian Lallinger macht Urlaub im schönen Landshut. In der Kleinstadt an der Isar wird gerade die Landshuter Hochzeit gefeiert. Das heißt die Stimmung ist ausgelassen, es wird gefeiert bis in die Puppen und es befinden sich sehr viele Einheimische und Touristen auf den Straßen. Eines Morgens wird eine Leiche gefunden, eindeutig Mord, nachdem diese schnell identifiziert wurde und viele mögliche Täter mit unterschiedlichsten Motiven in Frage kommen, dauert die Auflösung des Mordfalls etwas länger. Jedoch verdichtet sich die Spur schnell in Richtung einer schnell aufstrebenden rechtsradikalen Gruppierung. Korbinian ermittelt auf eigene Faust und ist der lokalen Polizei das eine ums andere Mal ein zwei Schritte voraus und begibt sich dabei in große Gefahr. Man merkt auf jeder Seite, dass der Autor Markus Flexeder bereits lange in Landshut lebt. Er beschreibt die Schauplätze und die Stimmung der Landshuter Hochzeit so gut, dass sofort Kopfkino entsteht. Hier wurde sehr intensiv recherchiert und der Autor hatte sicherlich den einen oder anderen Kontakt, der ihm beratend zur Seite stand, wenn es um Kriminalistik und psychologische Tiefe ging. Die Handlung ist harter Tobak, nicht nur der Strang, der in der Gegenwart spielt und leider hochaktuell ist, sondern insbesondere auch die durch ein anderes Schriftbild gekennzeichneten Rückblenden, haben mich bedrückt, angeekelt und schockiert. Sprachlich hat der Krimi mir gut gefallen, die Kapitel sind kurz und enden oft mit sogenannten Cliffhangern, die einen „zwingen“ schnell weiterzulesen. Lediglich zum Ende hin wurde es mir etwas zu dramatisch und thematisch etwas überfrachtet. Alles in allem hat mich der Krimi aber überzeugt und nachdenklich gestimmt. Ich bin schon jetzt gespannt auf das nächste Buch von Markus Flexeder.

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  • Mord bei der Landshuter Hochzeit

    Böse sind die anderen
    irismaria

    irismaria

    25. June 2016 um 14:41

    Das Cover von "Böse sind die anderen" zeigt eine farbenfrohe Szene mit zwei Rittern und vielen anderen Darstellern des Historienfests Landshuter Hochzeit und stimmt gut auf das Setting des Buches in Landshut während der Festwochen ein. Es ist zusammen mit dem roten Buchschnitt und der passenden Buchrückseite ein echter Hingucker. Von Markus Flexeder habe ich schon das Debüt "Blutwinter" gelesen und war gespannt auf diesen Fall. es geht um den Fund einer Leiche am Isarufer, ein kostümierter Teilnehmer der LaHo, im normalen Leben Steuerberater, wurde grausam verstümmelt. Das interessiert den Journalisten Korbinian Lallinger, der gerade Urlaub in Landshut macht. Neben dem Fall und den offiziellen und inoffiziellen Ermittlungen gibt es aber noch weitere Handlungsstränge, etwa eine Beziehung zwischen Korbinian und der Hotelierstochter, die Aktivitäten Rechtsradikaler, Rückblenden in eine Familie, in der der Vater den Sohn zum brutalen Tierquälen anleitet, ein Unbekannter, der im Koma liegt etc. Mir war das teilweise zu verwirrend. Die Geschichte ist spannend und enthält viel Nachdenkenswertes und einiges Lokalkolorit, was mir sehr gefallen hat. Weniger gut fand ich die beschriebene Brutaliät, die eher in einen Thriller als einen Regionalkrimi passt. Ein Highlight ist die gelungene Wiedergabe der Atmosphäre der Landshuter Hochzeit.

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  • Tod auf der Landshuter Hochzeit

    Böse sind die anderen
    TochterAlice

    TochterAlice

    21. June 2016 um 21:20

    Die LaHo wird gefeiert und alle sind dabei! Auch Journalist Korbinian Lallinger, nicht unbedingt der coolste Vertreter seiner Zunft, doch durchaus einer mit Tiefgang, auch an unerwarteter Stelle, darf dabei nicht fehlen - und trifft gleich auf einen Todesfall, mitten im Getümmel, mitten unter den "Hochzeitern", wie die Teilnehmer der festlichen Tage, die im wahrsten Sinne des Wortes nur alle Jubeljahre einmal stattfinden, genannt werden.Vorschusslorbeeren gab es von mir für diesen 2. Krimi von Markus Flexeder, auf den ich mich sehr gefreut hatte: sein Erstling "Blutwinter", in dem es um lange vergangene Taten ging, gefiel mir einfach zu gut und begeisterte mich so sehr, dass mir ein Vergleich zu "Tannöd" passend erschien.Der Protagonist,  der Münchner Journalist Korbinian Lallinger, der auch hier wieder dabei ist und wesentlich größere Anteile an Geschehen hat, als im Erstling, ist definitiv ein Krimiheld mit Ecken und Kanten. Was soll ich sagen - er strotzt nur so davon ist ist - wie so viele andere Figuren - definitiv kein Sympathieträger. Wie auch nur wenige der anderen Figuren, die im übrigen alle sehr vielschichtig und facettenreich gezeichnet sind. Wer eine Vorliebe hat für ganz besondere Charaktere, der ist hier definitiv an der richtigen Adresse, denn keiner ist "nur" so, wie es scheint, jeder auch so kleinste Darsteller hat noch ein bisschen was Überraschendes in Petto.Auch wenn ich sie durchaus mal verwechselt habe, es waren halt schon eine ganze Reihe von Figuren, die das Geschehen, das auch nicht gerade eindimensional ist, durchzogen und mit dadurch immer wieder mal irritierten. Mein Fazit: ein Lesespaß, aber einer mit ein paar kleinen Abstrichen. Toll geschrieben, doch stellenweise kam mir die Geschichte doch zu umständlich daher. Ein Verzeichnis der Charaktere hätte mir auf jeden Fall geholfen, die Dinge zu entwirren.Klar, es kann gut sein, dass meine Erwartungen einfach zu hoch lagen, viel zu hoch Interessante und orginelle  Ansätze, teilweise leider verwirrend bis wirr und oft zu komplex dargestellt.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1032
  • Fesselndes Geschehen zur Landshuter Hochzeit

    Böse sind die anderen
    mabuerele

    mabuerele

    20. June 2016 um 21:08

    „...Aber ein paar Deppen gibt`s immer, bloß bei uns nicht so viel wie woanders....“ Alle vier Jahre findet ins Landshut ein historisches Fest statt, die Landshuter Hochzeit. Korbinian Lallinger, ein Münchner Journalist, ist dazu auch in die Stadt gekommen. Eduard Roschmann dagegen interessiert weniger das Volksfest. Er versammelt Ewiggestrige um sich. Dann findet man am Ufer der Isar einen Toten. Er wird als der Steuerberater Florian Haschberger identifiziert. Die Ermittlungen kommen in die Hände von Kriminalhauptkommissar Zeilhöfer und Oberkommissar Gruber. In der gleichen Nacht wird ein Mann mit einem Herzinfarkt in die örtliche Klinik eingewiesen und ins künstliche Koma versetzt. Der Autor hat einen fesselnden und geschickt konstruierten Krimi geschrieben. Die Personen werden gut charakterisiert. Trotzdem lässt der Autor bewusst einige Fragen offen. Dazu kommt, dass ein zweiter Handlungsstrang weit in die Vergangenheit zurückgeht. Hier wird eine unheilvolle Familientradition aufgezeigt. Das grausame Verhalten gegenüber Tieren bringt ein Vater seinem Sohn bei. Der geht dann bei seinem Sohn den gleichen Weg. Auch der Tote hat ein bewegtes Leben hinter sich. Er hat zweimal geheiratet und hat außerdem einen unehelichen Sohn mit Aischa, einer Türkin, die zum Katholizismus konvertiert ist. Stefan, der Sohn, ist nicht gut auf seinen Vater zu sprechen. Im Gegensatz dazu kümmert sich Marianne, eine junge Frau, liebevoll um ihren Vater, der nach dem Tod seiner Frau den Boden unter den Füßen verloren hat. Lallinger ist von ihr beeindruckt. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Kurze Kapitel und schnell wechselnde Handlungsorte sorgen für Abwechslung. Die Atmosphäre während der Landshuter Hochzeit wird gut eingefangen. Gleichzeitig werden die Besonderheiten der Protagonisten und ihre komplexen Beziehungen gekonnt wiedergegeben. Immer wieder sind neue Überraschungen ins Geschehen eingebaut. Dazu gehören auch Rückblicke in die Vergangenheit. Deutlich herausgearbeitet werden die Emotionen der Protagonisten. Annettes Hochmut, Mariannes Trauer, Lallingers Verzweiflung und Stefans Frust sind nur wenige Beispiele dafür. Mit den Protagonisten darf ich durch Landshut spazieren und so ein paar Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Ab und an finden sich in der Geschichte sehr sarkastische Bemerkungen. Roschmanns geschickte Argumentationen dagegen ließen bei alle Alarmglocken schallen. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehörte für mich das Gespräch zwischen Lallinger und Ernstl, Mariannes Vater. Hier ging es um Toleranz und Miteinander, Fingerspitzengefühl und fatale politische Entscheidungen. Der Autor versteht es, Bilder vor die Augen des Lesers zu zaubern. Grubers Gesichtsausdrücke bei der Befragung der Domina hätte ich trotzdem gern im Original gesehen. Obiges Zitat sagt Sepp zu seinem arabischen Mitarbeiter. Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich schwierig. Mögliche Verdächtige gibt es etliche, aber an einem passenden Motiv fehlt es. Im Schatten der Menschenmassen kocht mancher sein eigenes Süppchen. Das Buch wird ergänzt durch Zeitungsausschnitte, die sich auf behandelte Themen beziehen, Ausführungen über die Landshuter Hochzeit und ein Karte von Landshut. Der Krimi hat mir ausgezeichnet gefallen. Hier werden viele aktuelle Themen spannend miteinander verwoben.

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    • 6
  • Ein Regionalroman über Landshut, der aber auch ortsfremde begeistern wird!

    Böse sind die anderen
    Diana182

    Diana182

    20. June 2016 um 14:12

    Das Cover zeigt ein Foto der Landshuter Hochzeit. Da es sich um einen Regionalroman handelt, ist dieses Bild wohl passend gewählt. Allerdings hätte es mich in einem Buchladen nicht direkt angesprochen. Interessant waren hingegen Titel und  Klappentext. Diese versprachen dann doch eine echt interessante Geschichte. Meine Meinung:Der Einstieg in das Buch gelingt recht einfach. Die Ortschaften Bayerns werden sehr gut in Szenen gesetzt und geschildert. So hat man schnell eigene Bilder vor Augen und kann dem Verlauf der Geschichte sehr gut folgen. Dann geschieht ein Mord, der immer mehr Fragen aufwirft…. So ermittelt der Leser aktiv mit und ist hautnah dabei, wie nicht nur die Polizei Spur aufnimmt, sondern auch die Hauptperson Korbinian Lallinger. Die einzelnen mitwirkenden Personen, werden in diesem Buch sehr gut gezeichnet. Sie wirken menschlich und jeder hat seine eigene Charaktereigenschaft. So können sie innerhalb kürzester Zeit voneinander unterschieden werden. Die Geschichte entwickelt sich mit dem Lauf immer mehr zum Suchtmittel und man kann das Buch ab einer bestimmten Seite nicht mehr aus der Hand legen. Unbedingt wollte ich erfahren, was mich auf den letzten Seiten erwarten würde. Und dieser Ausklang hat es in sich: Die Ereignisse überschlagen sich und ofenbaren viele Geschehnisse, die mich sehr überrascht haben. Es kommt zu vielen unerwarteten Vorkommnissen, welche man erst einmal auf sich wirken lassen muss. So habe ich auch noch lange über das Ende grübeln und nachdenken müssen. Dieses hat den reinsten Wow- Effekt und bleibt auf jeden Fall noch lange in Erinnerung. Für ortsfremde gibt es auf den letzten Seiten auch noch einmal eine schöne, detaillierte Erklärung zur Landshuter Hochzeit. Da ich diese bisher noch nicht kannte, lernt man hier direkt noch etwas Neues hinzu. Mein Fazit:Eine tolle, regionale  Geschichte, die den Leser Stück für Stück gefangen nimmt. Sie entwickelt sich zur Sucht und gibt den Leser erst wieder auf den letzten Seiten frei. Hier kommt es zu vielen unerwarteten Wendungen und Überraschungen, mit denen ich nie gerechnet hätte! Eine klare Leseempfehlung, für einen Regionalroman, welcher auch ortsfremden noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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