Markus Flexeder Blutwinter

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Inhaltsangabe zu „Blutwinter“ von Markus Flexeder

Winter 1920, kurz vor dem Nikolaustag: Durch den knietiefen Schnee kommt das Böse in das Tal hinabgestiegen. »Der Teufel war’s«, erzählt man sich später über den Unbekannten, der 25 Bauersleute ermordete und dabei keine Gnade kannte. Im Jahr 2005 machen sich zwei Journalisten auf, das Rätsel um die Blutnacht von Wolfsham endgültig zu lüften. Mithilfe archivierter Zeugenaussagen – voll von Geschichten über Raunächte, Aberglauben und den Teufel – versuchen sie, die Fragmente Stück für Stück zusammenzufügen. Doch nur die 95-jährige Maria Stadler vermag ihre offenen Fragen womöglich noch zu beantworten. Aber die gibt nur äußerst widerwillig Auskunft ...

Spannend, düster und geheimnisvoll.

— twentytwo

Ein grandioses Meisterwerk, ein Krimi der besonderen Art, einfach ein muss!

— AberRush

Spannend und ungewöhnlich

— cn8sc

Konnte mich nicht so ganz überzeugen, aber mal ein etwas anderer Krimi.

— Winterzauber

Ein spannender und gruseliger Start endet leider in einem recht nüchternen Schluss.

— faanie

Spannend und grausig - Gänsehautgarantie!!

— daneegold

Realität oder Fiktion - alles verwischt und man ist gefesselt.

— anja_bauer

Grandioser Krimi mit schlüssiger Auflösung

— esposa1969

Sehr gutes Krimidebüt ... gruselig-spannend, man kann sich alles richtig schön vorstellen. Toll geschrieben!

— angi_stumpf

Ein sehr guter Krimi, der schön zwischen Tatsachenbericht und Schauergeschichte liegt. Empfehlenswert!

— maggiterrine

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Die Kinder

Gruselig, flüssig und doch nur Gut

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Extrem krass und abgefahren. Stalking wie es schlimmer nicht geht. Etwas brutal und menschenunwürdig

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"Familienzusammenführung an Weihnachten" ... und ein Mord...

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Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

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Eine gut ausgedachte Geschichte mit einigen überraschenden Wendungen.

RubyKairo

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  • Tannöd 2.0

    Blutwinter

    Archer

    18. August 2016 um 19:50

    1920, der Abend des 5. Dezembers. Jemand stapft durch den tiefen Schnee Richtung Wolfsham, einem kleinen Kaff in Oberbayern. Auch wenn es der Vorabend von Nikolaus ist, hat dieser Mann keine Geschenke dabei, im Gegenteil, er bringt Blut, Mord, Grausamkeit und Verderben. 85 Jahre später. Zwei Journalisten befragen die hochbetagte Maria in ihrem Pflegeheim. Sie wollen die ganze Wahrheit über diesen Fall wissen, und zu diesem Zweck lesen sie ihr zuerst die Zeugenaussagen überlebender Dörfler vor - unter anderem auch die der damals zehnjährigen Maria. Die Journalisten erhoffen sich einen Artikel, doch was Maria ihnen dann erzählt, übertrifft alle Erwartungen und löst nicht nur einen Fall aus längst vergangenen Zeiten, sondern gleich zwei. Tiefer Winter, abgelegene Ortschaft, grausame Morde, Journalistenbefragung, Zeugenaussagen der Nachbarn im Dorf - kommt jemand bekannt vor? Rischtiiiiiisch. Klingt nicht nur vage nach Tannöd 2.0. Hat sogar recht viel Ähnlichkeit mit der Geschichte von A. M. Schenkel. Extrem auffällig zieht sich das bis ungefähr zur Hälfte des Buches, denn auch die Zeugenaussagen sind ähnlich aufgebaut. Erst als Maria dann selbst anfängt zu erzählen und die Journalisten selbst nach Wolfsham aufbrechen, bekommt die Geschichte einen eigenständigen Drall. Wer sich also solche Ähnlichkeiten erlaubt, muss sich gefallen lassen, dass er mit dem Original verglichen wird. Und hier wird auffällig, dass Schenkels Schreibweise origineller ist, ganz besonder bei den Zeugenaussagen, wo wirklich jeder seine eigene, erkennbare Stimme bekommt, wohingegen man bei Flexeder nur wenig Unterschiede im Stil der einzelnen Personen erkennen kann, und dass es bei Tannöd von Anfang an in die Geschichte hineinzieht, wohingegen der Blutwinter eher schwerfällig beginnt und auch schwerfällig endet. Auch dass gerade zum Schluss, wo man dann endlich richtig Interesse hat, noch seitenweise über die privaten Probleme eines der Journalisten lesen muss, die nichts mit dem Buch zu tun haben und auch wirklich irrelevant sind, ist kein cleverer Schachzug des Autors. So ist ein Buch herausgekommen, das zwar gar nicht schlecht ist, aber gut und gern bei der doch rechten guten Idee etwas mehr Originalität hätte vertragen können.

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  • Nacht des Grauens

    Blutwinter

    twentytwo

    08. July 2016 um 11:49

    Die beiden Journalisten Korbinian Lallinger und Norbert Aumüller, die gemeinsam alte ungeklärte Kriminalfälle recherchieren, versuchen die blutigen Geschehnisse einer Winternacht im Jahr 1920 zu rekonstruieren. Um den Fall endlich aufzuklären besuchen sie die wohl letzte Überlebende dieser schaurigen Nacht, in der so viele Dorfbewohner grausam hingerichtet wurden. Um die alte Frau in ihrer Erinnerung zu unterstützen, haben die Journalisten Aufzeichnungen der damaligen Zeugenaussagen mitgebracht, um sie ihr vorzulesen.Die Aussagen beschreiben sehr anschaulich die damalige Zeit und das Gedankengut der Menschen, das noch sehr stark von Aberglauben und Brauchtum geprägt war. Nach und nach nimmt die Geschichte Gestalt an, bis einem am Ende das ganze grauenvolle Ausmaß bewußt wird. Es entsteht ein sehr anschauliches Bild einer kalten und unheimlichen Winternacht, die ihr Geheimnis nicht so leicht preisgeben möchte.FazitEin spannender Winterkrimi für alle Liebhaber schaurig-gruseliger Geschichten, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

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  • Ein grandioser, besonderer Krimi

    Blutwinter

    AberRush

    07. August 2015 um 20:55

    Ich bin jetzt noch ganz geflasht ... dieses Buch ist ein Meisterwerk in Sachen Krimi und Thriller. Grausam kommt die Story daher und der Erzählstil ist außergewöhnlich und vor allem spannend. Es geht doch sehr blutig zur Sache, bei der Gewaltdarstellung geht Markus Flexeser ganz nüchtern vor und nimmt kein Blatt vor den Mund. Wirklich grausam das Ganze und sehr lebhaft erzählt, dass es einem eine Gänsehaut beschert. Man spürt die Kälte und das Böse, was allzeit präsent ist. Dabei wird einem das Leben im frühem 20. Jahrhundert hautnahe präsentiert und man wünscht sich nicht in diese Zeit zurück, zumindest ging es mir beim lesen so. Ich musste das Buch in einem Rutsch lesen, anders war es vor Spannung nicht auszuhalten. Von mir eine absolute Leseempfehlung. Dies ist eines der Werke das mir bestimmt noch lange in Erinnerung bleiben wird. Zählt ab jetzt zu meinen Lieblingsbüchern.

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  • Ein Thriller mal auf eine andere Art

    Blutwinter

    cn8sc

    25. July 2015 um 17:06

    Heute würde man dies wahrscheinlich als Amoklauf bezeichnen. Im Buch wird es ein Blutbad oder auch einfach der Blutwinter genannt. So heißt auch das Buch von Markus Flexeder. Doch was auf jeden Fall klar ist, das was geschehen ist, war grausam und erschreckend brutal.  25 Menschen werden in einer Nacht umgebracht. 5 Familien fast gänzlich ausgelöscht. In dem kleinen Dorf Nähe München wird diese Nacht zum wahr gewordenen Albtraum. Doch die Polizei findet keinen Täter und die Dorfgemeinde hütet ein grausames Geheimnis bis Journalisten Jahrzente später erneut nach der Wahrheit forschen... Vom Aufbau und Schreibstil ist das Buch eher ungewöhnlich. Anfangs musste ich mich daran gewöhnen, aber dann hat mir das sehr gut gefallen.  Es gab einzelne Szenen, die im Präsenz gespielt haben und einige die in der Vergangenheit spielten. Zusätzlich gab es noch Polizeiberichte. Die Polizeiberichte fand ich zum Großteil spannend, aber zum Ende hin wurde es auch ein bisschen langweilig da mehrere Dinge immer wieder wiederholt wurden.  Der Schreibstil war ebenfalls sehr angenehm und das Buch lies sich zügig lesen, da es mich ziemlich in den Bann gezogen hat.  Hauptcharaktere gab es nicht viele und hat man ebenfalls nicht allzu viel über sie erfahren, so dass ich nicht so viel zu ihnen sagen kann.  Marie tut mir nur sehr leid, was sie alles miterlebt habt. Das muss wirklich ein traumatisches Erlebnis gewesen sein.  Der Spannungsbogen ist auch klar erkennbar. Bis kurz vorm Schluss hatte ich keine Ahnung, wie genau alles zusammenhängt. Erst kurz vor der Auflösung machte es plötzlich klick und ich kam auf die Lösung.  Die Geschichte an sich ist wirklich grausam, jedoch entwickelt man am Ende schnell Verständnis.  Das Buch würde ich allen Thriller Fans empfehlen, die mal Lust auf ein etwas anderes und spezielles Buch haben. 

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Bücher gegen Rezensionen: Plündert das LovelyBooks Bücherregal!

    After passion

    TinaLiest

    Wir räumen unser Bücherregal! Ihr kennt das doch sicher: Das Regal quillt über, aber irgendwie möchten trotzdem immer mehr neue Bücher zwischen die Regalbretter gesteckt werden. Auch bei uns im Büro steht ein Bücherregal, das nur so überquillt vor tollem Lesestoff, der viel zu schade dafür ist, nicht gelesen zu werden. Deshalb haben wir unser Bücherregal ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die wir dort gefunden haben, glücklich machen! So funktioniert's: Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, schreibt uns im passenden Unterthema einen Beitrag mit dem Titel/den Titeln aus dem entsprechenden Genre und seid automatisch bei der Verlosung dabei. Ihr könnt euch selbstverständlich für mehrere Bücher in mehreren Genres bewerben - bitte schreibt dafür aber für jedes Genre einen extra Beitrag, in dem ihr dann auch mehrere Titel aus einem Genre auflisten dürft! Am Donnerstag, dem 18. Juni, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier in den jeweiligen Unterthemen mit. Solltet ihr gewinnen, verpflichtet ihr euch, bis zum 2. August 2015 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion! Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"! Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und uns unsere Bücher abnehmt & wünschen euch viel Spaß beim Stöbern! ;)

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    • 4789
  • Super

    Blutwinter

    JessicaLiest

    14. March 2015 um 17:40

    Inhalt: Winter 1920, kurz vor dem Nikolaustag: Durch den knietiefen Schnee kommt das Böse in das Tal hinabgestiegen. »Der Teufel wars«, erzählt man sich später über den Unbekannten, der 25 Bauersleute ermordete und dabei keine Gnade kannte. Im Jahr 2005 machen sich zwei Journalisten auf, das Rätsel um die Blutnacht von Wolfsham endgültig zu lüften. Mithilfe archivierter Zeugenaussagen voll von Geschichten über Raunächte, Aberglauben und den Teufel versuchen sie, die Fragmente Stück für Stück zusammenzufügen. Doch nur die 95-jährige Maria Stadler vermag ihre offenen Fragen womöglich noch zu beantworten. Aber die gibt nur äußerst widerwillig Auskunft ... Meine Meinung: Cover: Das Cover gefällt mit ausgesprochen gut. Es ist ein Eyecatcher und macht einfach  neugierig auf mehr. Schreibstil: Auch der Schreibstil war großartig. Er machte die Geschichte einfach lebendig und fesselnd, ich hatte stets alles vor Augen und kam immer mit. Die Spannung war immer da, es wurde wirklich nie langweilig. Absolut großartig. Unerwartete Wendungen, die Geschichten der Charaktere etc. haben das ganze nochmals abgerundet und es in meinen Augen einfach perfekt gemacht. Die Charaktere haben wir allesamt sehr gut gefallen und wurden gut ausgearbeitet. Alles in einem kann ich es nur empfehlen, es hat mir sehr gut gefallen!

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  • Leserunde zu "Blutwinter" von Markus Flexeder

    Blutwinter

    Markus_Flexeder

    Liebe Leser, mein Name ist Markus Flexeder und zur Frankfurter Buchmesse 2014 wurde mein Kriminalroman "Blutwinter" veröffentlicht. Es handelt sich um mein Debüt als Autor! Entsprechend nervös war und bin ich immer noch. Als ich zu schreiben begann, war alles was ich hatte eine Ausgangsituation ohne Mittelteil und Ende. Seite für Seite ließ ich mich selbst immer mehr und mehr in die Geschichte ziehen, ohne zu ahnen wie sie endet. Erst im Nachhinein fügte sich alles zusammen, selbst solche Details über welche ich mir anfangs nicht einmal Gedanken über deren Sinn gemacht hatte. Heraus kam ein komplexer Kriminalroman mit leichtem Gruselfaktor; Raunächte, Aberglaube, alte Geschichten über den Teufel und finstere Winter. Meine lieben Leser: ich suche euch und bin gespannt auf euer Feedback! Zum Inhalt: Winter 1920, kurz vor dem Nikolaustag: Durch den knietiefen Schnee kommt das Böse in das Tal hinabgestiegen. >>Der Teufel war´s<<, erzählt man sich später über den Unbekannten, der 2 Bauersleute ermordete und dabei keine Gnade kannte. Im Jahr 2005 machen sich zwei Journalisten auf, das Rätsel um die Blutnacht von Wolfsham endgültig zu lüften. Mithilfe archivierter Zeugenaussagen - voll von Geschichten über Raunächte, Aberglauben und den Teufel - versuchen sie, die Fragmente Stück für Stück zusammenzufügen. Doch nur die 95-jährige Maria Stadler vermag ihre offenen Fragen womöglich noch zu beantworten. Aber die gibt nur äußerst widerwillig Auskunft ... Der ARS VIVENDI Verlag und ich suchen 10 Testleser, die diesen Kriminalroman der etwas anderen Art lesen und sich darüber austauschen möchten. Wer sich bewerben möchte, kann dies bis zum Sonntag, den 08. Februar 2015 unter "Bewerbung/Ich möchte mitlesen" tun. Die Länge der Leserunde wurde, entsprechend der knapp 200 Seiten, auf zwei Wochen angesetzt. Ich freue mich auf euch, denn auch ich werde versuchen, zumindest einmal täglich, mit an Bord zu sein und für Fragen zur Verfügung stehen! Und nicht vergessen: Natürlich sollten sich die Gewinner aktiv an den Diskussionsrunden beteiligen und hinterher eine abschließende Rezension verfassen, um diese auch in die Welt zu verstreuen ... Auch >>nicht Gewinner<< sind ebenso herzlich eingeladen sich zu beteiligen!

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    • 200
  • gruselig und spannend. Was geschah wirklich in der Nikolausnacht 1920?

    Blutwinter

    anja_bauer

    10. March 2015 um 13:22

    Im Winter  ereignet sich in Wolfsham ein schreckliches Verbrechen.  Bauersleute einschließlich der Kind werden brutal ermordet. 80 Jahre später machen sich zwei Journalisten auf den Weg um die Hintergründe dieser Blutnacht zu recherchieren.  Dabei befragen sie die einzige Überlebende Maria Stadler, die damals noch ein Kind gewesen ist. Am Anfang gibt sie nur sehr wiederwillig Auskunft über die grausige Nikolausnacht aber nach und nach können Lallinger und Aumüller das Vertrauen der alten Dame gewinnen. Und vielleicht die Frage klären ,was denn wirklich geschah in der Nacht vom 5. Auf den 6. Dezember 1920? Dieses Buch ist so realistisch geschrieben, dass man die düstere Atmosphäre förmlich spürt. Man kriegt die Angst und die Ungläubigkeit über die Tat mit. Dieses Dorf hat man förmlich vor den Augen ,so gut ist es beschrieben. Auch die Zeit ist greifbar, nicht so wie heute, die moderne. Anfangen tut das Buch mit einen Prolog  vom 5. Dezember 1949. Ein kleiner Junge möchte beim Freund den Nikolausabend verbringen und die Mutter ist total dagegen und schreit den Buben an. Dann geht es in die Zukunft – 2005, wo beide Journalisten Lallinger und Aumüller Maria Stadler aufsuchen. Gespickt ist das Buch zusätzlich mit Rückblenden in das Jahr 1920 und Aussagen von den Überlebenden.  Auch gibt es zwei Teile in diesem spannenden Krimi. Teil ist „Dunkel“, teil zwei „Licht" Am besten hat mir der Zeitungsartikel ganz am Ende gefallen, verfasst von den beiden Journalisten. FAZIT: Es ist ein fesselnder Krimi, der so realistisch geschrieben ist, das man denkt, ist es nun Wahrheit oder Fiktion. Beim Lesen kommt der Gedanke an Andrea Schenkel und „Tannöd“  oder „Hinterkaifeck“ von Peter Leuschner  auf. Die düstere Stimmung von 1920 in de Winternacht ist gut aufgefangen. Der Schreibstil gut und natürlich. Man erlebt diese grausame Geschichte förmlich mit. Das Cover ist so passend. Es zeigt einen Ast, das wie ein gruselige Maske aussieht. Zusätzlich hat man noch ein paar Zähne hinein gebastelt. Gruselig wie die Geschichte selber. Man glaubt, der Teufel persönlich hat da sein Antlitz hinterlassen.

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  • Ein Buch (nicht nur) für lange Winternächte …

    Blutwinter

    Herbstrose

    In der Nikolausnacht im Jahre 1920 wurden in dem kleinen bayerischen Dorf Wolfsham fünfundzwanzig Menschen, Männer, Frauen und Kinder, bestialisch ermordet. Es war der Teufel höchstpersönlich, der nachts ins Tal herab gestiegen ist und das Dorf heimgesucht hat, wurde gemunkelt. Auch die Polizei tappte im Dunkeln, sie konnte keinen Täter ausmachen und legte deshalb den Fall vier Monate später zu den Akten. Fünfundachtzig Jahre später suchen zwei findige Journalisten, Korbinian Lallinger und Norbert Aumüller, die nunmehr 95jährige Maria Stadler im Altersheim auf, im Gepäck die alten Polizeiakten aus dem Archiv. Maria war als Zehnjährige dabei, als das Grauen ins Dorf kam, und ist jetzt die letzte noch lebende Zeugin. Da sich die alte Dame nur noch schlecht erinnern kann, lesen ihr die beiden Journalisten die damaligen Zeugenaussagen vor. Doch bald wird klar, Maria erinnert sich noch sehr gut, sie weiß mehr als sie damals bereit war auszusagen … „Blutwinter“ ist die ungemein spannende Rekonstruktion eines Massenmordes aus lange zurückliegender Zeit. Sehr geschickt verknüpft der Autor Markus Flexeder das historische Geschehen mit der Gegenwart. Äußerst lebhaft entsteht die Vergangenheit, die Ereignisse in der schrecklichen Blutnacht werden wach. Anhand der alten Polizeiprotokolle lässt er die damalige Zeit aufleben, lässt den Leser tief eintauchen in das dörfliche Leben Bayerns vor beinahe einhundert Jahren und lässt ihn teilhaben an den abergläubischen Gedanken und Handlungen der Dorfbewohner. War es ein Werwolf, war es der Teufel, oder war es doch ein menschliches Wesen, das in dieser Nacht sein Unwesen trieb? Kleine Geschehnisse im Altersheim bei der Befragung von Maria Stadler und Zwistigkeiten der beiden Journalisten in deren Privatleben, führen den Leser immer wieder zurück in das Jetzt und Heute. Der Schreibstil ist dabei sehr gut der jeweiligen Zeit angepasst, die sparsam eingeflochtene bayerische Mundart ist authentisch und passend. Bereits von den ersten Seiten an entsteht eine seltsam mystische, beinahe unerträgliche, Spannung, die den Leser mitreißt, ihn miträtseln lässt und zum Mitermitteln verführt. Ein Ende, das man so nicht erwartet hatte, rundet diesen hochinteressanten Kriminalfall schlüssig ab. Fazit: Ein tolles Debüt des Autors, das auf mehr hoffen lässt. Allen Lesern, die gerne makaber-gruselige Geschichten lesen, kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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    • 4
  • Die Blutnacht

    Blutwinter

    dieDoreen

    Dieses Buch stand schon eine Weile auf meiner Wunschliste. Das Cover und der Klapptext hatten mich neugirig gemacht. Die Journalisten Korbinian Lallinger und Norbert Aumüller besuchen die alte Maria Stadler im Altenheim. Sie möchten mehr über die sogenannte Blutnacht von Wolfsham erfahren. Was ist damals 1920 wirklich passiert, als ein Fremder 25 Menschen in einer Nacht ermordete? Mit archivierten Zeitzeugenberichten versuchen sie der alten Stadler die Mordnacht wieder in Gedächtniss zu rufen. Doch die Dame scheint nur widerwillig Auskunft zu geben. Steckt da womöglich doch mehr dahinter? Der Großteil der Geschichte wird mit Hilfe der Tatsachenberichte und Zeugenaussagen der damaligen Anwohner erzählt und der Leser wird dadurch direkt in das Jahr 1920 befördert. Man erfährt nicht nur Einzelheiten über die Blutnacht, sondern lernt auch jeden Zeitzeugen besser kennen und kann sich so besser in die Personen und die damalige Zeit hineinversetzen. Auf sehr sympatische Art und Weise gelingt es dem Autor Markus Flexeder bei dem Leser das eigene Kopfkino anzukurbeln.  Es verliert nichts von seiner Grausamkeit wenn man von den jeweiligen Bewohner erfährt wie bestialisch die Opfer zugerichtet wurden. In kurzen Passagen hat man auch die Möglichkeit durch die Augen einiger Opfer zu blicken. Dem Autor ist es gelungen die schnell aufgebaute Spannung bis zum Schluss zu halten und die Geschichte in einem überraschenden Finale enden zu lassen, mit dem ich so nicht gerechnet habe. Auch wenn der Hauptteil der Handlung um 1920 spielt, ist dieser Krimi doch zeitlos und hat mich sehr gut unterhalten. Ich forsche jetzt mal nach ob die ganze Story auf einer wahren Begebenheit beruht, denn irgendwie, am Ende, wird da was...ach lest das Buch selbst, dann wisst ihr warum ich der Sache gern nachgehen würde.

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    • 2

    Arun

    03. March 2015 um 19:58
  • Massenmord in der Nikolausnacht

    Blutwinter

    irismaria

    02. March 2015 um 13:06

    "Blutwinter" ist der Debüt-Krimi von Markus Flexeder. Im Mittelpunkt steht der Mord an 25 Einwohnern eines bayrischen Dorfes im Jahre 1920. Die Handlung wechselt von der Jetztzeit, in der zwei Journalisten die 95-jährige Maria Stadler, die damals ein Kind war, im Seniorenheim besuchen und sie zu ihren Erinnerungen an die Blutnacht befragen zu der Vergangenheit, die durch die damaligen Verhörprotokolle der Polizei lebendig wird. War es wirklich das Werk teuflischer Mächte, die in der Raunacht zugeschlagen haben, oder hat der Massenmord menschliche Verursacher? Schritt für Schritt lüftet sich der Schleier über der Vergangenheit und neben der überraschenden Wahrheit erfährt man einiges über das Lebensgefühl der Menschen vor 100 Jahren. "Blutwinter" ist kein klassischer Krimi, in dem am Anfang der Fall steht und er nach und nach aufgeklärt wird. Durch das Schweigen der alten Frau und den unterschiedlichen inhaltlichen Gehalt der Protokolle ist lange nicht klar, was damals überhaupt passiert ist. Besonders gelungen finde ich die Charakterisierung der Dorfbewohner, die ja nur durch die Protokolle erfolgt. Alleine schon an der unterschiedlichen Sprache erfährt man viel über die Menschen und ihren Blick aufs Leben. Superspannend und mit tollen Einblicken in die Psyche der Dörfler – ein klasse Krimi von einem neuen Autor, von dem ich gerne mehr lesen möchte!

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  • Manche Verbrechen verjähren nie

    Blutwinter

    TochterAlice

    28. February 2015 um 15:04

    doch wenn sie über achtzig Jahre zurückliegen, fällt es schwer, einen Schuldigen zu finden. So auch für die Blutnacht von Wolfsham, die am 5. Dezember 1920, in der das halbe Dorf ausgelöscht wurde, eine Nacht, die in die Annalen des Dorfes, seiner Umgebung, ja, in die von ganz Bayern eingegangen ist. Alte und Junge, Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge:  Fünfundzwanzig Menschen waren es, die in dieser Nacht ihr Leben lassen mussten und nicht nur das: sie waren aufs Grausamste zugerichtet. Der Täter wurde nie aufgefunden. Es war immer wieder die Rede von einem Unbekannten, möglicherweise dem Teufel selbst, der in der verhängnisvollen Nacht durch das Dorf zog und für die Gräueltaten verantwortlich war, aber dabei blieb es jahrzehntelang, ja bis ins nächste Jahrhundert hinein, denn erst  im Jahre 2005 vernehmen zwei Journalisten die letzte Augenzeugin, die mittlerweile 95jährige Maria Stadler. Und sie haben die Akte aus vergangenen Zeiten, welche Augenzeugenprotokolle von 1920 enthält. Ein wenig gemahnte mich das Buch mit den Rückblicken in die Vergangenheit, den Protokollen längst vergangener Zeiten an die Krimis von Andrea Maria Schenkel, beispielsweise an "Tannöd". Doch hat der Autor Markus Flexeder einen ganz eigenen, letztendlich lebensfroheren und gegenwartsorientierteren Stil als die erfolgreiche Kollegin. Dass er ihr handwerklich und fachlich die Stirn bieten kann, daran zweifle ich nicht, denn "Blutwinter" ist ein literarisch wertvoller, ungewöhnlicher Krimi, den man, einmal gelesen, so rasch nicht vergessen wird. Anschaulich und gleichzeitig empathisch zeichnet Flexeder seine Figuren, baut die Geschichte wirksam auf, so dass der Leser stets am Ball bleibt, gespannt auf das, was kommt. Und die von ihm angebotene Auflösung ist absolut stimmig, dennoch kommt sie für den Leser unerwartet. Ein neuer Stern am deutschen Krimi-Himmel?  Man wird sehen: das erste Werk ist zumindest äußerst vielversprechend. Vielleicht treffen wir das ungleiche Journalistengespann Lallinger und Angerer ja in einem weiteren Krimi wieder - mich würde das freuen!

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  • Wenn der Schein trügt ...

    Blutwinter

    Tialda

    Rezension: Trotz meiner Abneigung gegen Krimis zog mich “Blutwinter” von Markus Flexeder beinahe magnetisch an, was wohl an meiner Affinität zu bayerischen ‘Schauer’geschichten liegt. Geschichten wie z. B. die um “Tannöd”, faszinieren mich, da mich die Mundart, die in solchen Storys von den Charakteren meist gesprochen wird, sehr an meine Heimat erinnert, und die Geschichten dadurch noch realistischer werden. Und soviel sei gesagt: “Blutwinter” hat mich keinesfalls enttäuscht, und ist genau so aufgebaut, damit eine herrlich düstere Stimmung aufkommt. Das Buch wurde in zwei Abschnitte unterteilt, nämlich “Dunkel” und “Licht, wobei sich der erste Abschnitt mit dem Zusammentragen der Fakten und der zweite Teil mit der Aufklärung des Falls beschäftigt – ja, der Fall wird gelöst. Die beiden Journalisten Lallinger und Aumüller besuchen die 95-jährige Maria Stadler im Heim, da sie die einzige ist, die zum Zeitpunkt der Blutnacht im kleinen Dorf Wolfsham wohnte, und noch lebt. So beginnen die Journalisten, der alten Frau die komplette Akte mit den Zeugenvernehmungen vorzulesen, um ihre Erinnerungen aufzufrischen, und der Leser begibt sich mit ihr gedanklich in die damalige Nacht. Die Zeugenvernehmungen sind alle aus Sicht des jeweils Befragten, spiegeln sehr gut das damalige Gedankengut ‘einfacher’ Leute, für die Brauchtum und Aberglaube eine große Rolle spielten wider. Die Zeugenerzählungen sind in niederbayerischer Mundart geschrieben, dürften aber auch von ‘Nicht-Bayern’ gut verstanden werden. Nach und nach nimmt die Vergangenheit Gestalt an, bekommt Kontur, füllt sich mit Farbe, bis man schließlich vor dem grauenvollen Ausmaß steht: Mehrere Familien abgeschlachtet – vom Kleinkind bis zum Greis vollkommen ausgelöscht. Was den Fall besonders mysteriös macht ist, dass die Familien offenbar nach einem bestimmten Schema ausgesucht wurden, welchem die Journalisten auf die Spur kommen wollen. Während Maria, die damals noch ein Kind war, zunächst stur schweigt, rückt sie später widerwillig mit der Sprache heraus, und was sich offenbart, setzt dem Massaker die Krone der Grausamkeit auf. Für Krimileser, die gerne Schritt für Schritt mitermitteln, ist dieses Buch bestens geeignet, aber auch für Freunde des Makaberen. Fazit: Eine Ermittlung, die hinter die Fassade des heilen bayerischen Dorflebens blicken lässt.

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    • 3
  • Die Blutnacht von Wolfsham

    Blutwinter

    esposa1969

    27. February 2015 um 13:45

    == Buchrückentext: == Winter 1920, kurz vor dem Nikolaustag: Durch den knietiefen Schnee kommt das Böse in das Tal hinabgestiegen. »Der Teufel war’s«, erzählt man sich später über den Unbekannten, der 25 Bauersleute ermordete und dabei keine Gnade kannte. Im Jahr 2005 machen sich zwei Journalisten auf, das Rätsel um die Blutnacht von Wolfsham endgültig zu lüften. Mithilfe archivierter Zeugenaussagen – voll von Geschichten über Raunächte, Aberglauben und den Teufel – versuchen sie, die Fragmente Stück für Stück zusammenzufügen. Doch nur die 95-jährige Maria Stadler vermag ihre offenen Fragen womöglich noch zu beantworten. Aber die gibt nur äußerst widerwillig Auskunft ... == Das Cover: == Das Cover, das mich an diese Wurzelfiguren, die es in Bayern immer zu kaufen gibt, erinnert, wirkt schon echt unheimlich und bedrohlich. Passt absolut und war auch das Erste, das mich an diesem Buch so angesprochen hat. == Leseeindrücke: == Mit "Blutwinter" hat der Autor Markus Flexeder einen Debüt-Krimi der Extraklasse vorgelegt: Die beiden Journalisten Korbinian Lallinger und Norbert Aumüller recherchieren in der Sache "Die Blutnacht von Wolfsham", die sich seinerzeit im Winter 1920 kurz vor dem Nikolaustag ereignete. 25 Bauersleute fielen in dieser Nacht einem blutrünstigen Fremden zum Opfer. Die Journalisten wollen 85 Jahre später das Rätsel dieser Mordtaten aufklären. Anhand einer Zeitzeugen, die nunmehr 95-jährige Maria Stadler und den Gesprächsprotokolle dieser Blutnacht, die den Hauptteil des Buches darstellen, erfahren wir aus Sicht der damaligen Augenzeugen  was sich nach deren Blickwinkel wie zugetragen haben soll. Die Vernehmungsprotokolle aus der Ego-Perspektive des jeweils berichtenden Dorfbewohners - als Überschrift vor einem jeden Protokoll erfahren wir wer was berichtet - fand ich sehr faszinierend, die unterschiedlichen Blickwinkel. Auch gefällt mir der ländlich-typische Dialekt der Aussagenden angenehm gut, da hat man "echte" Dorfbewohner vor Augen oder im Gehör. Wie jeder das "Böse" anders sieht ... einen Depperten, einen Sensenmann, ein gebrechlicher Mann, der sich auf seinen Stock stützt, ein Lump, der Teufel.... Die Szenarien... das Schneegestöber, Glockenschläge... ich hatte alles deutlich vor Augen. Auch die Charaktere kann man sich anhand deren Aussagen sehr gut vorstellen. Dieser Krimi ist in zwei Teile gegliedert. Teil I "Dunkel", der fast den gesamten Krimi ausmacht und hauptsächlich aus den Gesprächsprotokollen stammt. Teil II "Licht", der Teil des Romanes, in dem Licht ins Dunkle gebracht wird und der Fall aufgelöst wird. Insgesamt 180 Seiten, wie sie spannender und mysteriöser kaum sein können. Ich habe dieses Buch fast in einem Rutsch durchgelesen und vergebe sehr gerne 5 Sterne!! ©esposa1969

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