Markus Flohr Alte Sachen

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Inhaltsangabe zu „Alte Sachen“ von Markus Flohr

Was, wenn man die ganze Wahrheit nicht erfahren kann? Ein bemerkenswertes Romandebüt über eine deutsch-jüdische Familie. 2009. Simon, ein junger Israeli, kommt nach Berlin, um ein Modegeschäft zu eröffnen. Er ist auch auf der Suche nach einer Spur seiner Großeltern: Die Rettigs besaßen in Berlin ein Mantelgeschäft, das sie in der Nazizeit aufgeben mussten. Sie tauchten unter und konnten erst 1944 über Rügen nach Schweden entkommen. Mit Hilfe der jungen Fotografin Rike, in die Simon sich verliebt, findet er heraus, dass an der Familienlegende etwas nicht stimmt: Großvater Nils, der Schneider war, scheint es nie gegeben zu haben. Stattdessen stößt Simon auf einen alten Mann, der Otto heißt. Was aber hatte Otto mit Simons Großeltern zu tun? Mit erzählerischer Eleganz und beeindruckendem Gespür für historische Zusammenhänge beleuchtet Markus Flohr, wie Lücken in der eigenen Familiengeschichte uns zu dem machen, was wir sind.

Abgebrochen. Furchtbare Charaktere, unschöner Schreibstil. Der eher langatmige Plot war da noch das geringste Übel. Schade.

— Arachn0phobiA
Arachn0phobiA

gut gelungenes romandebüt. der autor schafft es das berlin der dreißiger jahre glaubhaft auferstehen zu lassen.

— ju_theTrue
ju_theTrue

Das Buch ist definitiv ein weltbewegendes Stück Literatur und mein persönliches Lesehighlight 2016 bisher!

— Floh
Floh

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  • Leserunde zu "Die Nachtigall" von Kristin Hannah

    Die Nachtigall
    LaLeser

    LaLeser

    Zwei Schwestern im Kampf um Liebe und Freiheit.  Frankreich, 1939: Die beiden Schwestern Vianne und Isabelle begegnen der Besetzung der Deutschen und ihrem damit verwobenen Schicksal auf unterschiedlichen Wegen. Dabei werden die Schwestern getrieben von Liebe und Loyalität, aber auch vom Durst nach Selbstbestimmung und Sicherheit. Doch welche Entscheidung ist die richtige im Angesicht der drohenden Gefahr? "Die Nachtigall" von Kristin Hannah verspricht fesselnde Lesestunden! Ein Buch, das schon weltweit für Begeisterung sorgte!Mehr zum Buch:Zwei Schwestern im von den Deutschen besetzten Frankreich: Während Vianne ums Überleben ihrer Familie kämpft, schließt sich die jüngere Isabelle der Résistance an und sucht die Freiheit auf dem Pfad der Nachtigall, einem geheimen Fluchtweg über die Pyrenäen. Doch wie weit darf man gehen, um zu überleben? Und wie kann man die schützen, die man liebt? In diesem epischen, kraftvollen und zutiefst berührenden Roman erzählt Kristin Hannah die Geschichte zweier Frauen, die ihr Schicksal auf ganz eigene Weise meistern. In den USA begeisterte „Die Nachtigall“ Millionen von Lesern und steht seit über einem Jahr auf der Bestsellerliste.>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe!Mehr zur Autorin:Kristin Hannah, 1960 in Südkalifornien geboren, studierte zunächst Jura, doch ihre Mutter prophezeite ihr bereits zu diesem Zeitpunkt, dass sie Schriftstellerin werden würde. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst als Anwältin, bevor sie ganztags den Beruf als Autorin ausübte. Sie ist in den letzten Jahren in den Staaten zu einer der Top-Bestseller-Autorinnen avanciert und lebt heute mit ihrem Mann und Sohn auf einer kleinen Insel im Pazifik.Gemeinsam mit Aufbau vergeben wir in dieser Leserunde 40 Exemplare von "Die Nachtigall" an alle, die mehr über das Schicksal von Vianne und Isabelle erfahren möchten.Was du dafür tun musst? Bewirb dich bis einschließlich 24.08. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem du folgende Frage beantwortest:Kannst du dir vorstellen, wie es ist, wenn deine Familie und deine Freiheit bedroht sind? Würdest du eher wie Vianne oder wie Isabelle handeln? Aufgepasst! Wir haben noch fünf Exemplare der LovelyBox Special-Edition zu "Die Nachtigall". Eine dieser Boxen kannst du gewinnen, wenn du neben der Antwort auf die Bewerbungsfrage auch noch folgenden Satz über Twitter oder Facebook teilst und den Link zu deinem Posting in deinen Bewerbungsbeitrag packst:Zwei Schwestern im Kampf um Liebe und Freiheit – Entdeckte #DieNachtigall http://bit.ly/LBnachtigallIch bin schon sehr gespannt auf deine Antwort und freue mich auf die Leserunde mit dir!Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Leserunden.Bitte veröffentliche deine Rezensionen erst ab dem 19. September 2016. Bei Bedarf wirst du an diesem Tag nochmal per Privatnachricht daran erinnert. Außerdem wäre es toll, wenn du die Rezension dann auch auf amazon.de, thalia.de, iTunes & weiteren Plattformen posten könntest.

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    Floh

    Floh

    07. September 2016 um 12:53
    Arachn0phobiA schreibt Ich bin zwar noch nicht ganz durch mit dem Buch, aber da es mir bisher verdammt gut gefällt, bekomme ich grad wieder starke Lust, mehr in der Richtung zu lesen - also Romane vor dem Hintergrund ...

    hier ein paar spontane Tipps von mir.

  • Mir hat es nicht gefallen

    Alte Sachen
    robbylesegern

    robbylesegern

    Voller Enthusiasmus habe ich dieses Buch begonnen, dass mir durch das Thema und die guten Bewertungen auffiel. Antisemitismus im dritten Reich, ein Thema , was ich immer wieder interessant finde. Doch ich merkte bei diesem Buch recht schnell, dass der Autor sehr detailverliebt schrieb, was ich auf die Dauer etwas ermüdend fand. Einfache Tätigkeiten wie z.B.  das Bügeln, die man in Kürze abhandeln kann, wurden hier über 2 Seiten beschrieben . Ich hatte häufig da Gefühl, dass der Autor nur die Seiten füllen wollte. Die Geschichte der Gegenwart , in der Rieke  Lior kennenlernt , fand ich noch sehr ansprechend. Man erfährt nach und nach, warum Lior nach Deutschland kam und seine " Schneiderei betreibt. Doch die Vergangenheitsgeschichte konnte mich nicht mehr überzeugen. Zu zäh wurde hier meiner Meinung nach erzählt, mit schon erwähnter Detailverliebtheit, die mich häufig abschweifen lies vom Text. Ich habe das Buch bis zur Seite 271 gelesen, dann habe ich aufgegeben. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert. Vielleicht haben ich auf den letzten 230 Seiten ja etwas verpasst , das kann ich jetzt nicht mehr sagen, doch mich hat dieses Buch nicht gereizt weiterzulesen. Schade um das Geld !!

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    • 3
    robbylesegern

    robbylesegern

    29. April 2016 um 15:34
  • Ein Buch, welches gelesen werden sollte, ein Denkmal, ein Mahnmal, ein gutes Stück Romankunst.

    Alte Sachen
    Floh

    Floh

    „Juden! Juden! Juden! Schrie er und zerknüllte das Papier. Warum interessiert neuerdings alle, dass wir Juden sind? Es hat mich ja selbst nie interessiert“ (Seite 273) Markus Flohr hat einen Roman erschaffen, der nicht nur durch seinem Äußeren besticht, sondern einen wahrhaft starken und aussagekräftigen Kern und Inhalt bietet. Markus Flohrs historischer Roman „Alte Sachen“ erzählt auf bemerkenswerter Weise von der Tragweite und das Ausmaß der “Endlösung der Judenfrage“, wie es im „Haus der Wannsee-Konferenz“ so schön untertitelt wurde. Ein sehr eindringliches, stilistisches und absolut bewegendes Meisterwerk „Alte Sachen“. Wie soll man würdige Worte finden, die all meine Begeisterung und Hochachtung vor diesem Roman ausdrücken? Diese Rezension zu verfassen fällt mir alles andere als leicht, da ich Sorge habe, nicht all meine Eindrücke und Lobeshymnen richtig auszudrücken und die füllenden Worte zu finden… Der Autor Markus Flohr hat sich auf Recherche begeben und bietet durch unausgesprochene Worte und nicht gesagtes ein berührendes und informatives Werk und berichtet vom Schicksal jüdischer Geschäfte im Berliner Modeviertel und der Schwedischen-Viktoria-Gemeinde in Berlin zum zweiten Weltkrieg. Erschienen im Rowohlt / Kindler Verlag (http://www.rowohlt.de/verlage/kindler) Inhalt: „Die Zeit nach dem Abitur: wochenlanges Feiern, Wetten auf die Zukunft, Klubstreifzüge. Rieke lässt sich durch die Tage tragen. An einem Morgen nach durchtanzter Nacht lernt sie Lior kennen, einen jungen Israeli. Er hat eine Änderungsschneiderei. Bald bemerkt Rieke, dass dieser Mann, dessen Kopf immer in irgendeinem Takt wippt und der nach Kaffee und noch etwas anderem riecht, kaum Begabung für sein Handwerk besitzt. Er muss einen anderen Grund gehabt haben, nach Berlin zu kommen. Langsam stellt sich heraus, dass es um seine Familie geht, die einst das Modegeschäft «Mäntel Rettig» in Kreuzberg besaß. Als Rieke aber Lior und seiner Geschichte wirklich nahekommt, verschwindet er ohne Warnung...“ Handlung: In zwei geschickt ausgearbeiteten Handlungssträngen, die zunächst in der Gegenwart beginnen, erleben wir die Abiturientin Rieke mit ihrer flippigen Freundin Iza. Die Schule ist aus, das Leben kann beginnen! Doch wo fängt man an, was will man überhaupt? Sind es wirklich nur Partys, Feiern, Tanz und Sex was das Leben zu bieten hat? Als Rieke wieder einmal nach einer durchfeierten Nacht durch die Berliner Straßen streift, allein, denn Iza hat sich einen Typen geangelt, bleibt sie vor einer Schneiderei stehen, in der eine Motte an einer Modepuppe auf dem Stoff sitzt. Ungeschickt will sie die Motte vertreiben und weckt Liors Aufmerksamkeit. In diesen frühen Morgenstunden saß Lior in seinem Laden und bearbeitete ein Kleid. Er bietet Rieke eine Dusche und was zu Trinken an und beide kommen ins Gespräch. Lior, der junge Israeli, wirkt unglücklich in Berlin, dennoch will er bleiben und diese Schneiderei führen. Zusammen mit Uri kam er nach Deutschland und hat seine Wurzeln in Berlin. Diese Wurzeln erzählen eine Geschichte, die Lior zu erzählen beginnt doch plötzlich verschwindet Lior aus Riekes Leben. Rieke merkt, wie sehr sie diesen sympathischen und exotischen jungen Mann liebgewonnen hat. Liebe? Sie beginnt ihn nachzuspüren und trifft auf eine unglaubliche Geschichte… Um 1934 die Vorkriegsjahre und der zweite Weltkrieg. Die Juden in Berlin. Wir erleben Ottos Geschichte. Otto ist ein junger Teenager, der mit seiner Mutter allein lebt. Von einem Tag auf den anderen soll Otto die Schule wechseln, seinen Freund Ralf zurücklassen und in ein anderes Viertel ziehen. Die Mutter arbeitet nun bei Mäntel Rettig, die Gegend ist wohlhabend und Otto und seine Mutter wohnen ab sofort bei Meister Rettig und seinem Sohn Nils sowie Tochter Selma. Die Zeiten ändern sich, während Otto sich in Selma verliebt, seine Gefühle kennenlernt, reifer wird und seine Jugend genießen und erleben will, brodelt der Krieg im Hintergrund. Die Kluft zwischen Juden und Nicht-Juden wird größer. Es verschwinden Leute, Läden und Geschäfte werden besprüht, zerstört und zerschlagen, Aufträge bleiben fern, immer mehr Männer und auch Schüler tragen braune Hemden, Beschimpfungen, Flucht und Angst… Der Krieg nagt sich nach vorn. Für Otto geht sein Weltbild verloren, Selma ist verschwunden, seit Monaten schon. Wann wird er sie wiedersehen? Wohin werden die Juden gebracht? Was ist so falsch an ihrer Religion und an ihrem Leben? Was ist mit der Schneiderei? … Ein Buch, welches die grauenhaften Kriegserinnerungen in die Gegenwart adaptiert und die realen Fakten zum Boykott, sowie der Zerschlagung der jüdischen Geschäfte und die Rettung der „Schwedischen-Viktoria-Gemeinde“ mit viel Hintergrund, Bezügen und Wissen erzählt. Zwei Liebesgeschichten, die auf historischen Säulen zueinander finden. „Gedanken fielen ihr wie Bauklötze durch den Kopf. Keinen konnte sie auffangen, sie knallten mit der Kante gegen die Schädeldecke.“ (Seite 29/30) Der Autor: „Markus Flohr, geboren 1980 in Hannover, ist Journalist. Er studierte Geschichte in Hamburg und Jerusalem, besuchte anschließend die Henri-Nannen-Schule, war Redakteur bei Spiegel Online. 2011 wurde er mit dem Buchpreis Hirzen ausgezeichnet. Heute arbeitet er als Autor für Spiegel, Merian und Die Zeit. Außerdem unterrichtet er Journalistisches Schreiben an der Universität Hamburg. Sein großes Interesse gilt der dritten Generation nach der Schoah. "Alte Sachen" ist sein erster Roman. Markus Flohr lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Hamburg und Tallinn.“ Äußeres / Cover: „Ein elegant erzähltes Buch über Verfolgung, Flucht und die Kraft der Liebe in wunderschöner Ganzleinen-Ausstattung.“ … So wird das Buch angepriesen, und genau so darf man es erleben und erfahren. Das Buch liegt als Hardcover vor. Es ist sehr hochwertig verarbeitet, und in einem Leinenkleid gebunden. Diese Haptik ist sehr edel, Der Titel ist mit einem Stofffetzen aufgedruckt. Eine tolle und mehr als stimmige Idee. Die Seiten weisen eine angenehme Dicke auf, das Schriftbild ist sehr angenehm. Das Buch berichtet im Wechsel aus der Gegenwart und der Vergangenheit, wir finden zudem Aufzeichnungen und Briefe an die Nachwelt. Schreibstil: Dieser historische Roman zum Zweiten Weltkrieg und der Judenfrage wirkt unheimlich intensiv und von ganz neuer und eigener Note. Der Autor Markus Flohr versteht es durch Ungesagtes die größte Aussagekraft zu besitzen. Er spricht zwischen den Zeilen. Das Nichtgesagte ist dass, was den meisten Kern bietet. Dieses Stilmittel ist unheimlich intensiv und sehr intelligent gelöst. Markus Flohr schreibt in kurzen Sätzen, er schreibt durch Bilder, die er erzeugt. Er bietet den Duft des Berliner Stadtlebens, er lässt den Wannsee glänzen, der würzt den Kaffee mit einem besonderen Duft, ein Blick gen Himmel lässt Wolken ziehen, tiefes intensives Blau, die Schneiderei, die Schaufenster, die Spreequelle, Ottos kleines Zimmer mit Nils, die Hafenstraße 15, Rieke im Standarchiv am Wannsee, Uri und Lior mit ihren Wurzeln, die Lederjacke, die nach Wachs und mehr riecht…. Trotz der kurzen Sätze, beweist es Markus Flohr mit jeder Zeile immer wieder: Er hat einen einmalig nahen und sehr authentischen Schreibstil, der diesen historischen Roman so eindringlich und unvergesslich werden lässt. Als hätte der Autor all die einzelnen Schicksale selbst erlebt und am eigenen Leib erfahren. Durch erstklassige Recherche bringt er all die Emotionen und Gefühle an die leser. Doch hier ist es lange Ottos Arglosigkeit und seine Jugend, die das was in Berlin und der Welt gerade passiert gar nicht so wahrnimmt. Autor M. Flohrs Wechsel der Erzählperspektiven bringt Frische und Schwung in die Gegenwart und Vergangenheit, wobei es dann mit jeder gelesenen Seite aus Zeiten des Krieges und der Lebensgeschichte von Otto und den Juden Rettigs beklemmender und eindringlicher wird. Markus Flohr hat einen wunderbaren und unverwechselbaren Schreibstil, er hat Wiedererkennungswert. Dieses Buch setzt ein Denkmal! Durch seine intensive Recherche tritt der Autor selbstbewusst und überzeugend auf. Er hat das heutige Berlin samt Moderne und Historie stimmig vereint und schafft so ein Bild der Begebenheiten, die uns bis in unsere heutige Zeit begleiten. Das Buch durziehen Begriffe vieler Sprachen und Anekdoten sowie typische Rituale und Machenschaften, zum einen natürlich Jiddisch und Hebräisch mit bestimmten jüdischen Festen und Glaubensfesten. Die Worte und Begriffe sind verständlich, auch ohne Sprachkenntnisse, weil sie entweder im darauffolgenden Satz oder im Zusammenhang erläutert werden. Somit erreichen alle Charaktere eine ausgesprochene Authentizität, da durch die Verwendung ihrer Sprache auch ein Hauch ihrer Identität und ihres Glaubens mitspringt. Das Buch liest sich sehr gut, trotz der emotionalen Schwere der Thematik, die Sätze sind sehr kurz, was dennoch anspruchsvoll und stimmig wirkt. Es ist ein Kunstwerk an sich, wie es der Autor schafft durch Unausgesprochenes so viel Aussage in die Zeilen zu legen. Das Buch wird von so vielen wunderbaren Zitaten und Botschaften durchzogen, die die bildhafte und eindringliche Sprache und Aussage von Markus Flohr unterstreichen. Die Wortwahl der Charaktere lässt auch auf ihren Stand und ihre Ethik, sowie Ambitionen schließen, beziehungsweise die Art der Wörter, die sie sich von sich geben. Beispielsweise wirkt Rieke zunächst sehr naiv und treibend. Doch schnell bewegt sich etwas in ihr, je näher sie Lior kommt. Hier ist oft das Gespräch über das Schneiderhandwerk. Gerade in den Passagen um Otto und der Schneiderei Mäntel Rettig. Das Gefühl von Stoff, Leder und Garn… Auch hier überzeugt der Autor mit Recherche, Sachkenntnis und viel Intelligenz. Während die Gedanken und Gefühle in Zeiten der Mobilmachung und des Genozids eher Grau und von Kälte und Hunger geprägt sind, schafft es der Autor dennoch unvergessliche Bilder und Erinnerungen durch Worte zu zeichnen. Flohr schafft es, das alles authentisch rüberzubringen und den Leser in die Welt des zweiten Weltkriegs und des dritten Reiches zu holen und ihn mit einer gnadenlos bewegenden Geschichte mitfühlen zu lassen. Ein besonderer Schreibstil, sprachlich ist auch dieses Buch von Markus Flohr ein Meisterwerk, thematisch ist es ein Denkmal. Flohr beherrscht die Kunst, eine gute Balance zwischen Dialog, Gedanken und Eindrücken hervorzubringen und auch in den Dialog mit dem Leser zu treten. Markus Flohr liebt die Details, trotz seiner wenigen, oder gerade wegen der wenigen Worte. Das Gefühl von Wasser auf der Haut, der Blick über die Spree, der Duft von Honig, Kaffee und etwas anderem. Kardamom? Der Spätsommer, die Hitze, die altertümliche Schrift „Wannsee“ in der U-Bahn-Station mit den alten Kacheln, der Geruch von Haut und Haar, das große Gefühl…. Ja, ich schwärme immer noch für dieses Buch und beider Geschichten darin. Und der großen Poesie der Worte. Bilder durch wenige Worte gemalt… „Die Raben flatterten durch die Luft, gerade angekommen aus dem Norden, wo der Herbst sie langsam von den Äckern schubste.“ (Seite 57) Schauplätze: Das Buch spielt in der Gegenwart und in der Vergangenheit um 1934 bis 1944 in Berlin. Dort lebt Rieke, und auch Lior und Uri. Doch der Kern der Geschichte, die Erzählung von Otto und seiner Mutter bei den Rettigs mit dem Meister, Nils und Selma findet in Zeiten des beginnenden zweiten Weltkriegs statt. … Die Zeit der Judenverfolgung, der Flucht, der Anschläge, des Hasses, der Hitlerjugend und der Nazis. Die Vertreibung, das Getto, die Züge voller Menschen, die Selektierung, die Gräueltaten, die Flucht… Aber auch zwischen all dem Leid gibt es ein Bild der Hoffnung, helfende Hände, Lichtblicke, etwas Wärme und die Welt der kleinen Gesten. In der Zeit vor und nach dem Krieg erleben wir eine familiäre Atmosphäre, der Duft von Stoffbahnen, den später in der Gegenwart Lior mit ihrem Handwerk wieder aufleben lässt. Die Orte und Schauplätze werden so beschrieben, wie die Protagonisten sie sehen und wahrnehmen. Man sieht und erlebt dieses Buch mit den Augen des jeweiligen Erzählers. Die Beschreibung der Orte erfolgt mit allen Sinnen, visuell als auch organoleptisch, geschmacklich, etc. Hier wird der Duft der Nähstube ganz wunderbar beschrieben, aber auch die Leichtigkeit eines Sommers in Berlin am Wannsee, die Hochbahn, die namhaften Gebäude, die verwinkelten Straßen, das Stadtleben, die Clubs, der Spätkauf… Berlin, wie man es heute kennt. „Wie gut sich das anfühlte. Tropfen wie Perlen vor den Augen. Schneller Atem, Haar im Mund, Gänsehaut. Überall das Wasser, das sie zusammenband, mal waren sie darüber, mal darunter. Da war ein Bein, ein Knie, sie drücken sich aneinander. Ein paar Baumwipfel, das Mondlicht durch den wogenden Spiegel gebrochen.“ (Seite 86) Charaktere: Durch intensive Recherche und vielen Quellen hat der Autor Markus Flohr ein sehr stimmiges und authentisches Bild an Charakteren und Personen geschaffen. Die Hauptprotagonistin des Buches ist ganz klar Rieke, die mit ihrer unbedarften Art auf Lior trifft und damit in eine Geschichte eindringt, die nach außen will. Ein Teil der Geschichte wird im auktorialem Stil aus ihrer Sicht erzählt. Aber auch Otto mit den Rettigs besitzt einen ganz wichtigen Part im Buch, denn ohne diese damalige Geschichte wäre es Rieke nie in den Sinn gekommen mit Lior über seine Wurzeln und der Schneiderei zu sprechen. Rieke, Iza, Lior und Uri beschäftigen uns in der Gegenwart. Zwischen Rieke und Lior herrscht eine ganz besondere Spannung. Kann man von Liebe sprechen? Doch warum meldet sich der junge Israeli nicht mehr? Was ist so anziehend an ihm? Sein Duft? Seine Augen oder die warme getönte Haut? Ist Rieke zum ersten Mal verliebt? So richtig? Von Otto und seiner Mutter erfahren wir dann, wie sie als nicht Juden in einer jüdischen Schneiderfamilie viel zu schnell erwachsen werden mussten. Die Ungerechtigkeit, die Stigmatisierung, ihr Kampf ums Überleben, ihre Menschlichkeit, ihre Hoffnung, die harte Arbeit… Der Mittelteil des Buches erzählt diese Geschichte, stellvertretend für die wenigen Juden, die überlebt und für so viele, die es nicht geschafft haben. Nebencharaktere wie Iza, Uri, Ralf, Nils, Seidel und Co … runden die ganze Geschichte stimmig ab. Diese Charaktere erweitern die Botschaft und Aussage der Geschichte um ein Vielfaches. „Keine Freude, nur Rausch. Bier, Wurst, Techno, Schweiß, Marschmusik, Rammstein.“ (Seite 110) Meine Meinung: Ich bin von diesem Buch so sehr angetan, dass ich nicht weiß, ob ich die treffenden und würdigen Worte finden kann. Es ist definitiv mein absolutes Lesehighlight 2016 bisher! Ich war, nein bin es noch immer, von dem Buch auf eine besondere Weise angetan. Das Cover hatte eine magische Anziehungskraft auf mich, die Gestaltung ließ schon anmerken, dass es sich hier um ein ganz besonderes Stück Literatur handelte und die Thematik ist eine, der ich mich schon seit längerer Zeit widmen wollte. „Die Judenfrage“ ist ein Stück Deutsche Geschichte, die man sich immer wieder ins Leben berufen sollte, um gleiche Fehler nicht noch einmal zu machen und den vielen Opfern zu gedenken. Ich bewundere, mit welcher Eindringlichkeit und Intensität der Autor hier seine Leser ohne viele Worte und Verschachtelungen erreicht und bewegt. Dieses Buch, Liors und Ottos Geschichte, hat mich sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Es ist keine leicht zu verdauende Kost, doch der Autor versteht es durch Bilder und Atmosphäre ein Berlin zu zeichnen, welches man so wirklich in der Gegenwart und vor dem Krieg wirklich erleben und spüren kann. Interessant und lobenswert finde ich die Perspektivenwechsel der Erzählpersonen , aber auch der Vergangenheit und Gegenwart. Das lockert auf und bringt neben der ernsten Thematik auch eine Nebenhandlung im frischen und amüsanten Stil zum Vorschein. Rieke und die langsam wachsende Anziehung zu Lior, Otto und seine Gefühle zu Selma Rettig. Ich bewunderte die Schreibkunst des Autors, das Buch war von solch einer Emotionsgewalt, Tragik und Erschütterung durchsäht, dass trotzdem noch ein atemberaubendes Berlin bietet,wie es einst war und wie es heute pulsiert. Der Stil ist wirklich neu und mutig, dennoch sehr aufwühlend und bewegend. Das Buch hat es geschafft, mich zu fesseln und viele Emotionen aufkommen zu lassen. Es hat mich zum Nachdenken und Träumen gebracht, es hat mich informiert und sehr bewegt. Das nicht gesagte Wort erzählt hier die Geschichte. WOW. Es beruht auf einer wahren Begebenheit, das heißt, der Autor Flohr musste sich an das Ultimatum wagen, sich an Eckdaten und handfeste Fakten zu halten, aber gleichzeitig den Leser nicht zu enttäuschen und ihn nicht zu langweilen. Obwohl das Buch auf einer wahren Begebenheit beruht, muss man sich vor Augen halten, dass nicht alles, so wie es im Buch beschrieben ist, unbedingt wahr sein muss. Mir kam alles sehr authentisch vor, das muss ein historischer Roman, der auf ein großes Stück Weltgeschichte beruht auch sein, allerdings ist es auch wichtig zu wissen, dass historisch nicht immer alles überliefert ist. Schließlich gab es damals kein Facebook & Co., viele Dokumente sind unter Verschluss oder vernichtet, vieles wurde mit ins Grab getragen und es gibt immer weniger Zeitzeugen, die diese deutsche Vergangenheit aufrecht erhalten können. Das heißt, dass fehlende Fakten ausgedacht werden mussten, diese aber zu den Fakten und Eckdaten passen mussten - eine schwierige Angelegenheit. Ich muss sagen, dass Markus Flohr dieses mit Bravur gemeistert hat. Mir erschien keine der Handlungsstränge zweifelhaft oder falsch. Alles wurde wie bereits erwähnt sehr authentisch erzählt. Das Buch ist definitiv ein weltbewegendes Stück Literatur und mein persönliches Lesehighlight 2016 bisher! Bezug auf die Gegenwart: Das Thema Zweiter Weltkrieg, Judenhass, Holocaust, Judenfrage und Verfolgung sollte immer wieder zur Sprache kommen, allein als Denkmal und zu Gedenken der viel zu vielen Opfer. Das Buch ist ein Mahnmal, es rüttelt auf und lässt Nachdenken. Leider passieren auch in der heutigen Zeit ähnliche Genozide und die aktuelle Flüchtlingswelle lässt sich sehr gut mit der Not und der Verfolgung und den Krieg des Holocaust und den Zeiten des Dritten Reichs erklären. Dieses Buch ist ein Appell an die Gesellschaft und die heutige Lage in einigen Krisenländern. Kritikpunkte: Ein sehr krasser Cut entsteht, als der erste gravierende Perspektivenwechsel von der schönen Geschichte um Lior und Rieke abbricht und wir über 100 Seiten zunächst nur in der Vergangenheit um Ottos Kindheit in der Schneiderfamilie weilen. Man verliert Rieke und Lior aus den Augen und wünscht sich zunächst endlich wieder von diesem Knistern und Gefühl des exotischen Paares zu lesen. Doch spätere Perspektivenwechsel werden häufiger, was es sehr sehr angenehmer macht zu lesen und beide Geschichten der Historie und der Moderne zu folgen. Aber ansonsten habe ich absolut keinerlei Kritik an diesem Roman von so wichtiger Thematik und so vorzüglicher Umsetzung. Das Ende lässt etwas offen, was man mit einer Fortsetzung bedienen könnte. Fazit: Dieses Buch ist ein thematisch schwer zu verdauendes Buch. Emotional sehr aufwühlend und von ganz ganz ausgezeichneter Sprache und Stil. Ein Buch, welches gelesen werden sollte, ein Denkmal, ein Mahnmal, ein gutes Stück Romankunst. Mein Lesehighlight 2016!!!

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    • 8
    BookfantasyXY

    BookfantasyXY

    13. February 2016 um 12:58
  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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  • Leserunde zu "Wahnsinn! Das kannst du auch ... leicht nähen lernen" von Die Färberin (Sylvia Richard-Färber)

    Wahnsinn! Das kannst du auch ... leicht nähen lernen
    faerberin

    faerberin

    Wahnsinn! Das kannst du auch ... Mit viel Farbigkeit, Handlettering und frechen Sprüchen ist es sowohl für junge Erwachsene als auch für Mädels und auch für Jungs (Piraten, Seeleute) prima geeignet.   Weil ich weiß, wie das ist, endlich und gleich und jetzt und überhaupt etwas zu machen und fertigzubekommen. Auch ungeübt. Wer übt schon gerne, wenn es doch auch gleich so gehen kann? Ja eben. Darum gibt es die Werkanleitungen mit Witz. Ich lade Dich zum kreativen Total-Anfänger-Nähen mit mir ein und mache Dir jetzt Mut. Das habe ich geübt, das Mutmachen, Mut zur Ungeduld. Das ist wahnsinnig und es funktioniert: Mein Buch ist ein Mutmacherbuch und Mitmacherbuch für Ungeduldige. Für Dich und alle, die es einfach und fetzig erklärt und schnell zu einem Erfolgserlebnis kommen möchten. Ein MutmacherBuch für gemeinsame kreative Näh-Runden (#rondoKreativo) mit mir: Zuhause mit Freundinnen, Freunden, unterwegs in der U-Bahn, im Bushäuschen, und, und, und …denn, ich habe auch die wichtigsten Handstiche genau aufgezeichnet, falls der Strom mal ausfällt oder Du gerade im Garten sitzt …Jawoll! Selbstgenähte Beutestücke, nach Deinen Ideen: Aus Rechteckstoffen entstehen in 1-2-3-Schritten Clutches, Handytaschen, Haar-, Schweiß- und Hirnbändiger, Loopschals, Stulpen, einfach ..  Wahnsinns-Stücke. Feierliches Nadelehrenwort: Alle Anleitungen sind an Anfänger-Näherinnen und –Nähern erprobt, die nun in die Werkstücke verliebt sind. Manche auch in die Nähanleitungen und Illustrationen. Also. Nur Mut. Ich bin für Dich da, wenn Du  nicht weiter weißt. Schreib mir eine E-Mail an: info@die-faerberin.de und dann können wir telefonieren oder whatsappen …   Mit viel Farbigkeit, Handlettering und frechen Sprüchen ist es sowohl für junge Erwachsene als auch für Mädels und auch für Jungs (Piraten, SeeleuteJ) prima geeignet.   Zu beziehen ist das Buch über den Verlag www.faerber-verlag.de (Verlagsmotto: #leidenschaftlichFARBIG) Wahnsinn! Das kannst du auch… Leicht nähen lernen – für ungeduldige Anfänger aus der editionUNKENGOLD-Reihe Werkanleitungen mit Witz, Band 1. Färber-Verlag, ISBN 978-3-945320-09-9, € 14,99 [D], WG 412 Ratgeber

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    Floh

    Floh

    05. February 2016 um 07:14
    faerberin schreibt Du bist auch stoffsüchtig, das kenne ich. Es gibt ganz einfache Kleider schnitte. Für den Anfang rate ich zu Röcken. Die kann man sehr einfach nähen und wenn der Stoff schön ist, sind sie sehr ...

    Ich lese gerade einen historischen Roman "Alte Sachen" mit Thema Zweiter Weltkrieg, Judenfrage, Schwedische Viktoria Gemeinde und der Schneiderei "Mäntel Rettig". Dort geht es sehr um ...