Markus Flohr Wo samstags immer Sonntag ist

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Inhaltsangabe zu „Wo samstags immer Sonntag ist“ von Markus Flohr

«Also, diese Nase – Sie müssen Jude sein!» Ein deutscher Student beschließt, für ein Jahr in Israel zu leben. Schon die erste Taxifahrt stellt den Hamburger Pfarrerssohn vor ungeahnte Herausforderungen. Damit nicht genug: Er muss koscher wohnen, im Schutzraum vor Raketen aus dem Gaza-Streifen zittern und in Jerusalem einen Arabischkurs für Anfänger besuchen. Und dann sind da auch noch die israelischen Frauen: «Du bist Deutscher. Dein Großvater war ein Nazi. Dein Vater ist Pastor? Und du bist nicht einmal beschnitten. Ich fasse es nicht.»
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  • Rezension zu "Wo samstags immer Sonntag ist" von Markus Flohr

    Wo samstags immer Sonntag ist
    Birkhenne

    Birkhenne

    15. June 2011 um 11:43

    Markus, ein deutscher Student in Jerusalem, entdeckt das Leben in Israel und die Liebe zu Noa, einem jüdischen Mädchen. Markus Flohr erzählt gekonnt, spannend und anrührend zugleich sein Studienjahr in Israel. Er macht Erfahrungen mit den unterschiedlichen jüdischen Mentalitäten und mit anderen jüdischen Studenten in seiner WG in Jerusalem und lässt sich auf den sehr verschieden gelebten jüdischen Glauben ein. Offen und unverkrampft, aber doch respektvoll nimmt er Kenntnis von den Menschen in dem kleinen Land mit der großen Vergangenheit. Der Bericht über seinen Aufenthalt während des ersten Gazakonfliktes, den er hautnah miterlebt, lässt uns an den vielfältigen Problemen des Heiligen Landes teilhaben. Dem Pastorensohn aus Hamburg wird eine Liebe zu diesem Land eingepflanzt und auch zu dem Mädchen Noa, das aus dem persischen Judentum stammt und mit einem Europäer, einem Deutschen zumal, nichts zu tun haben darf und das sich doch ganz und gar in Markus verliebt hat. Soviel zum angekündigten Inhalt vom Buchhandel. 07.07.2011 Alltag im Gelobten Land Inzwischen habe ich dieses Buch endlich fast ausgelesen und werde nach meiner heutigen Rezi meine Sternevergabe korrigieren, obwohl ich schon 6 Herzchen dafür erhalten habe. Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut. Gerade weil ich so eine Reisetante bin und noch nie in Israel war. Man erfährt jedoch in "Wo samstags immer Sonntag ist" nur sehr wenig über das Land und das normale Leben seiner Bewohner, vielmehr über M.Flohrs persönliche Liebeserlebnisse mit einer Jüdin und seinem seltsamen Freundeskreis. Von seinem Leben als Geschichtsstudent an der Jerusalemer Uni erfährt man nichts. Auch das Religionswissen eines Pastorensohnes läßt leider zu Wünschen übrig. M.Flohr schreibt in seinem Buch, die Gründonnerstagsprozession gäbe es, weil an diesem Tag Jesus in Jerusalem eingezogen ist. Ein Pastorensohn, auch wenn er vielleicht nicht unbedingt sehr gläubig ist, sollte wissen, daß Jesus am Palmsonntag in Jerusalem eingezogen ist (daher auch die Palmwedel, die er treffend beschreibt). Auch die Schilderung seiner Kriegserlebnisse am Gazastreifen bei der Oma seiner jüdischen Freundin Noa konnte mich nicht wirklich überzeugen. Nur mit Mühe und Ausdauer habe ich mich bis zum Ende des Erlebnisberichtes durchgekämpft. Vielleicht sollte man 30 Jahre alt und männlichen Geschlechtes sein, um dieser Geschichte etwas positives abzugewinnen.

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