Markus Gürne

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Lebenslauf von Markus Gürne

Markus Gürne, geboren1970, ist Leiter der ARD-Börsenredaktion und Moderator der Sendungen "boerse vor acht", "Plusminus" sowie "Forum Wirtschaft" auf phoenix. Er war während des Golfkrieges ARD-Sonderkorrespondent im Irak und später Auslandskorrespondent für Südasien.

Quelle: Verlag / vlb

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Rezension zu "Der Wirtschafts-Virus" von Markus Gürne

Nach vorne Denken mit Ungewissheiten
michael_lehmann-papevor 2 Monaten

Nach vorne Denken mit Ungewissheiten 

 

Natürlich ist das Auftreten einer solchen Pandemie wie aktuell eine Zäsur. Nicht nur, was die konkret erkennbaren Folgen bereits angeht (Rezession), sondern auch, was eine der Grundlagen menschlicher Gemeinschaften und damit auch des Wirtschaftens angeht: Körperlich mögliche Nähe. Persönliche, ausführliche Treffen. Gespräche und Überlegungen am Rande in Bars und Restaurants im eher informellen Bereich, Nahes Arbeiten im Team in Produktion und Dienstleistung.

 

Hinzu treten Überlegungen zur Konsum-Haltung in wirtschaftlich wenig einschätzbaren Zeiten und, vor allem, eine hohe Transformationsgeschwindigkeit und Transformationsdruck auf die klassische Art und Weise, den Alltag zu leben und zu wirtschaften.

 

Dass da vielfache Überlegungen und Diskussionen auftauchen, schnell bereits, wie vorliegend, erste ausführliche Bücher erscheinen und nicht weniges auch zunächst mit heißer Nadel gestrickt wird, all das sollte man im Hinterkopf halten, macht man sich an die Lektüre des vorliegenden Blickes in die nähere Zukunft.

 

Denn das mit der „“heißen Nadel“ lässt sich schon an der Lektüre ein stückweit ablesen, bei der an ebenfalls nicht wenigen Stellen ein Eindruck von vielfachen Füllwörtern, Allgemeinplätzen, Appellen und eher frommen Wünschen mit einem gewissen Pathos versehen auch Teil der Lektüre ist.

 

„Nicht kleckern, klotzen! Große Geschenke erhalten die Wirtschaft“, ist so ein Beispiel als Kapitel. Denn bis auf einige Überlegungen zu den „neuen Risiken“ der EZB und einem Ausblick eher auf Deflation als Inflation vollzieht das Kapitel einfach nur Ereignisse und Zahlen nach, die jeder Nachrichtennutzer bereits sattsam kennt und am Ende des Kapitels nicht wirklich absehen kann, was denn sinnvoll als aktuelle Form der Gestaltung nun wirklich helfen würde.

 

Demgegenüber die dann aber folgenden Kapitel durchaus konstruktive Vorschläge enthalten, die informieren und mögliche Wege weisen. Dass es nur gemeinsam geht in Europa steht als Beschwörung vorweg, wird aber nachvollziehbar begründet, bevor sich Gürne den tatsächlichen Kernpunkten der Zukunft zuwendet. Digitalisierung, die viel schneller nun als Chance, aber auch bedrängend, im Raum der Wirtschaft und der Arbeitsplätze steht. Das (scheinbar) auslaufende Geschäftsmodell „alter Industrie“ wie der deutschen Autohersteller,  die demographischen Veränderungen, die ja in logischer Folge noch erschwerter im Raum steht, wenn komplexe Software und Robotik vermehrt Einzug in eine sich verändernde Wirtschaft halten und damit ältere Arbeitnehmer noch einmal anders unter Druck setzen als „digital natives“.

 

Ob es dann gelingen könnte, was Gürne als „das Ende von Fressen und Gefressen-Werden“ bezeichnet und wie sich das nun alles ganz konkret für den „normalen Menschen“ darstellt, damit endet Gürne und bietet so zum Schluss doch einige ganz konkrete Handreichungen für die individuell eigenen Überlegungen. Denn, auch das erschließt sich nach der Lektüre: „Es gibt gute Medizin“.

 

Wenn auch keine einfache und keine preiswerte.

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K

Rezension zu "Der Wirtschafts-Virus" von Markus Gürne

Wie Corona die Welt verändert hat und was das für Sie bedeutet (Buchuntertitel)
kvelvor 3 Monaten

Inhalt, gemäß Buchrückseite:
Unsere Wirtschaft ist mit Covid19 infiziert.

Unternehmen leiden, der Staat pumpt Geld in alle Kanäle und verschuldet sich in einem Maße, dass einem schwindelig werden muss. Was bewirkt die Krise bei den Bürgern und Verbrauchern, jetzt und längerfristig? Können die Finanzspritzen die durch Finanzkrise, Handelskriege und Modernisierungsstau geschwächten Unternehmen retten? Wie können wir als Exportweltmeister unseren Wohlstand sichern, wenn die Weltwirtschaft in eine Rezession rutscht? Und wie müssen wir uns als Europäer aufstellen für eine starke und nachhaltige Zukunft nach Corona?

Markus Gürne und Bettina Seidl erklären, was man jetzt zum Thema wissen muss.


Inahlt, gemäß Umschlaginnenseite:

Der Coronavirus war bloß der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat. Unsere Wirtschaft war schon vorher krank und brauchte Infusionen von Staat und Notenbank. Jetzt liegt Deutschlands Wirtschaft auf der Intensivstation. Werden wir das überleben und was ist jetzt zu tun?

Markus Gürne und Bettina Seidl zeichnen ein großes, weltumspannendes Krankheitsbild der Wirtschaft und ihres Virenbefalls. Vernetzte Lieferketten und Exportstärke werden zur Schwäche, wenn global Grenzen und Fabriken dichtgemacht werden. Deutschland profitiert davon, wenn es jetzt in der Krise anderen hilft und sich solidarisch zeigt. Europa muss gestärkt aus der Krise hervorgehen – und Deutschland seine Hausaufgaben machen in punkto Digitalisierung, Umwelttechnologien, demografischem Wandel und Bildungsoffensive. Corona ist eine Chance, sich jetzt gut aufzustellen für eine nachhaltige, faire Zukunft für alle ohne Turbo-Kapitalismus und nationale Alleingänge.

Gürne und Seidl erklären die Herausforderungen der aktuellen Krise und skizzieren Lösungsmöglichkeiten für Politik, Wirtschaft und jeden einzelnen Bürger – von Aktien über Eurobonds, Konjunkturprogrammen und Kurzarbeitergeld bis zu Zinsen.


Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

Geld – Macht – Öl: Wir sind krank!

Reset – In welcher Welt wollen wir leben?

Nicht kleckern, klotzen! Große Geschenke erhalten die Wirtschaft

Europas Zukunft – Zusammen statt allein


Meine Meinung:

Ehrlich gesagt war ich etwas enttäuscht von diesem Sachbuch; denn gefunden habe ich in diesem Sachbuch zu viel an:
Parolen – Phrasen - Floskeln – Allgemeines BlaBla – Wunschdenken - Wir müssen (als EU) zusammenhalten - Wir müssen (als Deutschland) alle anderen unterstützen.
Also zu viel von dem, was man eh schon in den Nachrichten hört.
Egal, ob dies der richtige Weg sein könnte.
Und auch das für die geplanten Finanztransfers immer wieder vorgebetete Argument, dass andere (Staaten) ja unverschuldet in diese Krise geraten wären, finde ich nicht berechtigt.


Was mir oftmals negativ aufgestoßen ist, war die Gleichsetzung von dem Virus mit den Auswirkungen des Lockdown:
Es war ja nicht so, dass der Virus unsere Wirtschaft darniedergerafft hätte, sondern der verordnete Lockdown.
Es war ja nicht so, dass alle Menschen krank darniedergelegen wären und nicht mehr hätte arbeiten können.


Fazit:
Insgesamt hätte ich mir mehr kritisches Auseinandersetzen mit den Verordnungen und den zukünftigen Plänen der Regierung(en) gewünscht, und nicht einfach ein „ja, weiter so in diese Richtung“ gewünscht.

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Rezension zu "Die Welt ist eine Börse: Warum Sie sich in der Weltpolitik auskennen müssen um Ihr Vermögen aufzubauen" von Markus Gürne

Wie hängen Börse und Weltgeschehen zusammen?
Isadorvor 4 Jahren

Die Antwort auf diese Frage findet man in dem Buch "Die Welt ist eine Börse" von Markus Gürne .

In 16 Kapiteln erfährt der Leser, wie er sich dafür sensibilisieren kann, um die Geschehnisse auf dieser Welt bewusst wahrzunehmen. Es werden die Zusammenhänge erklärt und Denkanstöße dafür geliefert, wann man in welche Firmen erfolgreich investieren könnte.

Neben allen interessanten Informationen fand ich besonders die Checkliste am Ende des Buches sehr hilfreich, in der alle möglichen Geldanlagen mit ihren Vor- und Nachteilen aufgelistet sind.

Ich empfehle dieses Buch gerne weiter für Menschen, die sich als Laien auf dem Gebiet der Finanzen bezeichnen, aber daran interessiert sind, sich unabhängig von Banken darüber zu informieren, wie sie ihr Geld jenseits von Sparbuch & Co. vermehren können.

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Cover des Buches Die Welt ist eine Börse: Warum Sie sich in der Weltpolitik auskennen müssen um Ihr Vermögen aufzubauen
Liebe LovelyBooks-Freunde,

wer hat Lust an einer Leserunde zu "Die Welt ist eine Börse", dem neuen Buch des ARD-Börsenexperten Markus Gürne, teilzunehmen und Rezensionen zu schreiben.

Inhalt des Buches:

Was haben die niedrigen Benzinpreise mit den OPEC-Staaten zu tun? Wie beeinflussen weltweite Krisen das Geld auf unserem Bankkonto? Alles hängt mit allem zusammen: Weltpolitik, Wirtschaft, Krisen und das Privatvermögen. Der erfahrene Auslandskorrespondent und Ressortleiter der ARD-Börsenredaktion Markus Gürne zeigt einen kreativen Umgang mit Geld, der nicht von Hochrechnungen und Geschäftsberichten gekennzeichnet ist, sondern von Wachsamkeit und Geduld der Weltpolitik gegenüber. wer heute die Geschehnisse in der Welt beobachtet, trifft morgen die richtigen Entscheidungen am Kapitalmarkt. Die Botschaft ist klar: Retten Sie Ihr Vermögen, indem Sie es im Einklang mit nationalen und internationalen Entwicklungen anlegen.

Wir stellen 20 Exemplare (gebundene Ausgaben oder E-Books) von "Die Welt ist eine Börse" zur Verfügung. Mitarbeiter unseres Verlages werden an der Leserunde teilnehmen, mit euch diskutieren und Fragen beantworten.

Wer sich für das Buch interessiert, meldet sich bitte bis zum 29. Februar und darf gerne folgende Fragen beantworten:

Wie sichert ihr euer Vermögen ab? Habt ihr noch ein Sparbuch? Würdet ihr an der Börse anlegen?

Wir sind gespannt auf eure Beiträge und freuen uns auf die Leserunde!

Euer CBX Verlag
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