Markus Gabriel

 3,4 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor*in von Warum es die Welt nicht gibt, Ich ist nicht Gehirn und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Markus Gabriel, geboren 1980, ist Philosoph, Buchautor und Begründer des Neuen Realismus. Er war der jüngste deutsche Philosophieprofessor und lehrt seit 2009 als Professor an der Universität Bonn. Dort ist er außerdem Direktor des interdisziplinären Center for Science and Thought. Mit Warum es die Welt nicht gibt, das 2013 herauskam, wurde er zum Bestsellerautor. Bei Kein & Aber erschien 2022 Sätze über Sätze. ABC des wachen Denkens.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Wirklichkeit/Fiktion (ISBN: 9783161620096)

Wirklichkeit/Fiktion

Erscheint am 30.09.2024 als Gebundenes Buch bei Mohr Siebeck.

Alle Bücher von Markus Gabriel

Cover des Buches Warum es die Welt nicht gibt (ISBN: 9783548375687)

Warum es die Welt nicht gibt

 (20)
Erschienen am 07.01.2015
Cover des Buches Ich ist nicht Gehirn (ISBN: 9783548376806)

Ich ist nicht Gehirn

 (5)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten (ISBN: 9783550081941)

Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten

 (4)
Erschienen am 03.08.2020
Cover des Buches Der Sinn des Denkens (ISBN: 9783548061207)

Der Sinn des Denkens

 (3)
Erschienen am 28.02.2020
Cover des Buches Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten (ISBN: 9783548065090)

Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten

 (1)
Erschienen am 29.11.2021
Cover des Buches Skeptizismus und Idealismus in der Antike (ISBN: 9783518295199)

Skeptizismus und Idealismus in der Antike

 (1)
Erschienen am 18.05.2009
Cover des Buches Fiktionen (ISBN: 9783518587485)

Fiktionen

 (1)
Erschienen am 18.05.2020

Neue Rezensionen zu Markus Gabriel

Cover des Buches Liebe Kinder oder Zukunft als Quelle der Verantwortung (ISBN: 9783910372085)
ins_lebenlesens avatar

Rezension zu "Liebe Kinder oder Zukunft als Quelle der Verantwortung" von Markus Gabriel

Der Blick eines weltweit anerkannten Philosophen auf die Frage des Kinderwahlrechts
ins_lebenlesenvor 10 Monaten

„Wie wir von unseren Kindern lernen, wie Zukunft geht“

Ich möchte Euch den zweiten Band aus der Reihe „Briefe an die kommenden Generationen“ aus dem Kjona Verlag vorstellen. In dieser Reihe entwerfen AutorInnen optimistische Zukunftsszenarien für wichtige gesellschaftliche Fragestellungen.

Der weltweit anerkannte Philosoph Markus Gabriel nähert sich hier der Frage des Kinderwahlrechts und entwickelt gleichzeitig ein Plädoyer gegen einen strukturellen Adultismus und für die Integration einer Gesellschaftsschicht, der wir alle einmal angehört haben, in (politische) Entscheidungsprozesse.

Dabei untersucht er zunächst aus philosophischer und wissenschaftlicher Sicht Unterschiede des kindlichen und des erwachsenen Bewusstseins. Er zieht große Philosophen heran, um seine Thesen zu untermauern, betrachtet juristische Aspekte, schaut in die Kunst als Ausdrucksform kindlicher Anteile im Menschen und lässt auch sehr entspannt und nahbar persönliche Erfahrungen und Blickwinkel einfließen.

Gabriel legt schonungslos offen, wie Adultismus unsere Gesellschaft beschränkt. „Als ob Erwachsensein die Norm der Menschheit wäre!“ (S. 14) Und doch lehren wir unsere Kinder vor allem eins: endlich erwachsen zu werden.

Schade, dass er der Briefform nicht treu geblieben ist. Es beginnt nämlich mit „Liebe Kinder, …" und ich dachte: "Wow, da richtet ein gestandener Philosoph wirklich einen Brief an Kinder über das Kinderwahlrecht und spricht die Betroffenen direkt an. Das wird interessant!" Es wurde auch interessant, aber es ist weder ein Brief und als Essay auch nicht unbedingt für Kinder geschrieben. Doch wir haben ja auch noch nicht über die Definition von „Kind“ gesprochen. UND der Essay gehört in die politische Diskussion und muss vor allem dort Gehör finden. Es bleibt - auch literarisch - ein sehr lesenswerter Text, über den man viel diskutieren kann und muss.

„Denn die Zukunft der Kinder ist offen, offen für ein anderes Erwachsensein, das noch nicht auf eine Illusion festgelegt ist, dass die Zukunft bereits feststeht.“ (S. 61)

Cover des Buches Der Sinn des Denkens (ISBN: 9783548061207)
B

Rezension zu "Der Sinn des Denkens" von Markus Gabriel

Denken als sechster Sinn
blertavor 2 Jahren

Markus Gabriel stellt in diesem Buch seine Thesen vor, die das menschliche Denken als Sinnesorgan verstehen. Dabei stellt er zuerst klar, inwiefern sich menschliches Denken heraushebt und, dass es nicht künstlich nachgebaut werden könne.

Ich schreibe diese Rezension als jemand, der noch nicht die Tiefen der Philosophie erblickt hat, aber doch ein wenig Grundwissen vorweisen kann. Grundsätzlich war das Buch sehr verständlich geschrieben. Begriffe, die ich nicht kannte, wurden eingeführt, erklärt und dann wiederverwendet. Ich denke, dass Leute, die noch nicht mit der Philosophie in Kontakt gekommen sind, dieses Buch mit dem benötigten Willen gut verstehen können. Vor allem, da Markus Gabriel viele Beispiele bringt, die er auf Alltagssituationen anwendet und so verständlicher und zugänglicher macht.

Dabei sollte man aber aufpassen, dass man die persönliche Position des Autors gut versteht und auch abgrenzen kann, wann Argumente aus dieser Position widerlegt werden.

Für Gabriel gehört das Denken selbst zur sinnlichen Wahrnehmung, denn wir befinden uns stets inmitten von Sinnfeldern in unseren eigens erschaffenen Wirklichkeiten. Dementsprechend gibt es mehrere Wirklichkeiten und man muss sich mithilfe des Denkens darüber bewusst werden, in welchem Sinnfeld man sich befindet, um zur Wahrheit zu gelangen. 

Ein spannendes und faszinierendes Buch!

Cover des Buches Warum es die Welt nicht gibt (ISBN: 9783548375687)
Bibliomanias avatar

Rezension zu "Warum es die Welt nicht gibt" von Markus Gabriel

Warum es die Welt nicht gibt - Einordnung in Sinnfelder
Bibliomaniavor 3 Jahren

Diese Frage kommt wohl immer mal wieder auf und im vorliegenden Buch „Warum es die Welt nicht gibt“ von Markus Gabriel geht dieser dem Ganzen auf den Grund. Mit Charme und Humor nimmt er große Philosophen und Theorien unter die Lupe und stellt unter anderem auch die Physik in Frage, die sich gerne immer wieder aufschwingt, das Nonplusultra zu sein.

Gabriel vermeidet in seinem Buch zu extreme Auffassungen der Welt, nämlich einen naturwissenschaftlichen Fundamentalismus ebenso wie einen radikalen Perspektivismus . Er führt hingegen eine neuartige Art und Weise ein: Sinnfelder.

Die Welt besteht aus verschiedenen Sinnfeldern, die alle unterschiedlich erfasst werden können und deshalb existieren. Anders die Welt an sich.

Ein kluges, auf hohem Niveau erläuterndes Buch, das vielleicht keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse aufs Tapet bringt, aber gut unterhält und auch an Einhörnern auf der Rückseite des Mondes nicht zurückschreckt.

Durchaus interessant auch der Einbezug von Religion, Kunst und dem Fernsehen. Ob es allerdings so vorteilhaft ist andere Philosophen teilweise regelrecht nieder zu machen, bleibt fraglich.

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