Markus Gabriel

 3,3 Sterne bei 33 Bewertungen
Autor von Warum es die Welt nicht gibt, Ich ist nicht Gehirn und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Markus Gabriel

Markus Gabriel, geboren 1980, studierte in Bonn, Heidelberg, Lissabon und New York. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn inne und ist dort Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie. Er ist Direktor des interdisziplinären Center for Science and Thought und regelmäßiger Gastprofessor an der Sorbonne (Paris 1) sowie der New School for Social Research in New York City.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Zwischen Gut und Böse (ISBN: 9783896842879)

Zwischen Gut und Böse

Erscheint am 07.06.2021 als Hardcover bei Edition Körber.

Alle Bücher von Markus Gabriel

Cover des Buches Warum es die Welt nicht gibt (ISBN: 9783548375687)

Warum es die Welt nicht gibt

 (19)
Erschienen am 07.01.2015
Cover des Buches Ich ist nicht Gehirn (ISBN: 9783548376806)

Ich ist nicht Gehirn

 (5)
Erschienen am 17.11.2017
Cover des Buches Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten (ISBN: 9783550081941)

Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten

 (3)
Erschienen am 03.08.2020
Cover des Buches Der Sinn des Denkens (ISBN: 9783548061207)

Der Sinn des Denkens

 (2)
Erschienen am 28.02.2020
Cover des Buches Skeptizismus und Idealismus in der Antike (ISBN: 9783518295199)

Skeptizismus und Idealismus in der Antike

 (1)
Erschienen am 14.05.2009
Cover des Buches Fiktionen (ISBN: 9783518587485)

Fiktionen

 (1)
Erschienen am 18.05.2020
Cover des Buches Sinn und Existenz (ISBN: 9783518297162)

Sinn und Existenz

 (1)
Erschienen am 08.03.2015
Cover des Buches Der Neue Realismus (ISBN: 9783518296998)

Der Neue Realismus

 (0)
Erschienen am 14.07.2014

Neue Rezensionen zu Markus Gabriel

Cover des Buches Warum es die Welt nicht gibt (ISBN: 9783548375687)Bibliomanias avatar

Rezension zu "Warum es die Welt nicht gibt" von Markus Gabriel

Warum es die Welt nicht gibt - Einordnung in Sinnfelder
Bibliomaniavor 19 Tagen

Diese Frage kommt wohl immer mal wieder auf und im vorliegenden Buch „Warum es die Welt nicht gibt“ von Markus Gabriel geht dieser dem Ganzen auf den Grund. Mit Charme und Humor nimmt er große Philosophen und Theorien unter die Lupe und stellt unter anderem auch die Physik in Frage, die sich gerne immer wieder aufschwingt, das Nonplusultra zu sein.

Gabriel vermeidet in seinem Buch zu extreme Auffassungen der Welt, nämlich einen naturwissenschaftlichen Fundamentalismus ebenso wie einen radikalen Perspektivismus . Er führt hingegen eine neuartige Art und Weise ein: Sinnfelder.

Die Welt besteht aus verschiedenen Sinnfeldern, die alle unterschiedlich erfasst werden können und deshalb existieren. Anders die Welt an sich.

Ein kluges, auf hohem Niveau erläuterndes Buch, das vielleicht keine bahnbrechenden neuen Erkenntnisse aufs Tapet bringt, aber gut unterhält und auch an Einhörnern auf der Rückseite des Mondes nicht zurückschreckt.

Durchaus interessant auch der Einbezug von Religion, Kunst und dem Fernsehen. Ob es allerdings so vorteilhaft ist andere Philosophen teilweise regelrecht nieder zu machen, bleibt fraglich.

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Cover des Buches Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten (ISBN: 9783550081941)CarmenHuebners avatar

Rezension zu "Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten" von Markus Gabriel

Markus Gabriel argumentiert klar und allgemein verständlich
CarmenHuebnervor 5 Monaten

Der Philosoph Markus Gabriel plädiert in seinem neuen Buch dafür, dass wir uns wieder auf moralische Werte besinnen müssen, wenn wir die Aufgaben, die vor uns liegen, meistern wollen. Er argumentiert, die grundlegenden Werte seien in allen Gesellschaften gleich und jeder Mensch hätte einen moralischen Kompass, der uns instinktiv spüren lässt, was richtig und falsch ist. Markus Gabriel plädiert dafür, dass es zwischen Kulturen, Religionen und Nationen sehr viel mehr verbindendes als trennendes gibt und dass wir sehr viel mehr auf unsere Instinkte hören sollten, was richtig und falsch ist.

Er wendet sich mit seinem Buch gegen den Wertepluralismus oder den Werterelativismus. Dabei wird jeder Begriff definiert und mit leicht verständlichen Beispielen erklärt. Das ist für mich ein großer Pluspunkt an diesem Buch, denn durch seine klare Gliederung kann man seiner Argumentation leicht folgen. 

 Insgesamt ist das Buch gut verständlich geschrieben. Es gibt einen ausführlichen Glossar der verwendeten Begriffe und sehr viel praktische Beispiele, die vieles sehr anschaulich machen. Auf jeden Fall empfehlenswert.

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Cover des Buches Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten (ISBN: 9783550081941)S

Rezension zu "Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten" von Markus Gabriel

Nötige Wertediskussion
Sternenstaeubchenvor 9 Monaten

Wenn die Süddeutsche Zeitung jemanden als einen „der wichtigsten deutschen Philosophen der Gegenwart“ bezeichnet, erwartet man in der Regel Substanzielles. Doch hält „Moralischer Forschritt in dunklen Zeiten“ dieses Versprechen?

Gabriel berichtet von der Krise der liberalen Demokratie und wie diese voranschreitet durch populistische Strömungen an vielen Orten der Welt. Es geht um Künstliche Intelligenz (oder das, was ehrlicherweise nur unter diesem Buzzword läuft, denn worüber wie bzw. Technologieunternehmen zurzeit nachdenken, sind nichts anderes als Algorithmen und entsprechen daher mitnichten Künstlicher Intelligenz) und wie sie bzw. die Digitalisierung das Bild des Menschen bzw. dessen Wertigkeit verschieben und wie damit irgendwie auch die Werte, die unsere Gesellschaften lange getragen haben, unter die Räder geraten. Diese Melange wird mit Sozialen Medien gut durchgerührt, von Fake News garniert und mit dem Brandbeschleuniger Corona hochgekocht. Erstaunlich optimistisch kommt Gabriel zu dem Schluss, dass die Menschheit zu moralischem Fortschritt fähig sei. Der Leser erfährt, was Gabriel für unverhandelbare, universale für jeden Menschen gültige Grundwerte hält und dass wir eines neuen Konzepts für unseren Gesellschaftsentwurf brauchten, in dem das Ziel moralischer Fortschritt ist. 

Positiv zu vermerken, dass Gabriel mit seinem Buch (moralische) Werte fokussiert. Dazu ist es zugegebenermaßen an der Zeit. Wenngleich ich in vielen Punkten nicht mit Gabriel konform gehe, sich auf manches „randständige Thema“ zu sehr fokussiert und er im Ausgleich das Thema sicher nicht (und schon gar nicht philosophischer Anspruchshaltung) zur Gänze durchdringt: Geschenkt. Weiterhin scheint er dem einen oder anderen Zirkelschluss aufzusitzen (das kommt m. E. bei Philosophen häufiger vor). Ein Fehler besteht wohl darin, das Buch als „philosophisches Handbuch“ zu bewerben, denn für Philosophen ist es zu unphilosophisch, für alle anderen würde es wunderbar dienen, um sich daran zu reiben, einen zum Nachdenken zu bringen – und das wäre nötig. All die sind aber von „philosophisches Handbuch“ abgeschreckt – und denen dürfte das Buch auch zu unkonkret sein. 3,5 Sterne, die ich einerseits abrunden würde, weil vieles nicht „zu Ende gedacht“ scheint, und die ich aufrunden würde, weil das Buch prinzipiell einem wichtigen Thema nachgeht, dessen Diskussion auf breiter Front dringend vonnöten wäre.

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