Markus Grün

 3 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Bridget, Die Abenteuer von Tim Teppich und weiteren Büchern.

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Die Abenteuer von Tim Teppich

Die Abenteuer von Tim Teppich

 (2)
Erschienen am 14.12.2010
Bridget

Bridget

 (2)
Erschienen am 11.10.2011
Re:Inkarna

Re:Inkarna

 (1)
Erschienen am 22.09.2010

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Rezension zu "Die Abenteuer von Tim Teppich" von Markus Grün

Die Abenteuer von Tim Teppich
Fenja1987vor 5 Jahren

Tim Franke ist zwölf Jahre alt, ein Ass in Astronomie und unzufrieden mit seinem Leben: Er hat keine Freunde und prügelt sich mit Mitschülern und die Schule ist auch langweilig. Ein Grund hierfür ist das er alle 2 Jahre wegen der Arbeit seiner Eltern immer wieder umziehen muss. Nachdem seine Eltern nun zum wiederholten mal zum Direktor gerufen wurden, stellt sich allerdings heraus das es noch einen anderen Grund gibt warum ihm der Unterricht keinen Spaß macht. Er ist Hochbegabt und soll nun auf eine Spezielle Schule gehen. Gesagt getan schon am nächsten Tag fährt er mit dem Zug nach Berlin um die Schule zu besuchen. Und wahrlich diese Schule ist etwas ganz spezielles. Es gehen einschliesslich Tim nämlich nur drei weitere Kinder auf diese Schule: Cordelia die Tochter des Direktors der Schule und ein Sprachgenie, Olli ein Matheass und Frederik genannt 54, ein Ingenieur per ecellant. Eines Tages erzählen ihm seine neuen Freunde von einem waghalsigen Plan. Sie wollen tatsächlich ins Weltall fliegen. Das Raumschiff ist bereits fertig und Tim soll der Captain sein. Zusammen mit dem französischen Hausmeister Anton starten sie ihr größtes Abenteuer... 

Jetzt kurz nachdem ich die Geschichte beendet habe, kann ich wirklich sagen das ich gut Unterhalten wurde. Die Geschichte an sich ist vielleicht nicht neu, aber die Idee mit den uns allen bekannten Wesen, die eigentlich Außerirdische sind ist recht amüsant. Ich finde sogar das man aus ihr ein tolles Kinderbuch/Bilderbuch mit Illustrationen machen könnte. Die Charaktere der Kinder waren sehr sympathisch, und ich habe sie alle sehr schnell lieb gewonnen, vor allem Olli mochte ich sehr. Auch die Eltern von Tim scheinen sehr nett zu sein und auch wenn sie viel arbeiten sind sie doch sehr darum bemüht das es ihrem Sohn gut geht. 

Leider gibt es wie schon im Titel einige Mängel die meinen Optimismus allerdings schmälert. Zum einen hat der Autor Probleme mit dem strukturieren seines Textes. Es gibt Absätze wo es eigentlich keine geben sollte, die Grammatik, ein grammatikalischer Fehler der mich persönlich am meisten gestört hat war: das französische "ne...pa" richtig heißt es aber "ne...pas", auch die Syntax des Satzbaus wird teils nicht beachtet und auch der korrekte Modus (Zeit) ist oft nicht vorhanden. Ebenfalls negativ aufgefallen ist mir die fehlende Verwendung von Konjunktionen, die die Sätze als als Aufzählung wirken lassen und sich abgehackt anhört. Das alles störte beim lesen und ich war fast schon soweit eigene Korrekturen vorzunehmen. Auch wenn sich das alles im laufe der Geschichte bessert nervt es doch sehr. Auch die Wortwahl insbesondere von Tim, dauernd sagt er "Krass" und bedient sich an dem Wortschatz eines 8 Jährigen obwohl er schon 12 ist, sowie die Erwachsenen, diese benutzen oft Wörter die nicht zu ihnen passen. Was die Geschichte selbst angeht, da hätte ich mir mehr Spannung gewünscht. Erst werden sie angegriffen und im nächsten Moment sind sie alle schon Freunde. Oder auch wenn beschrieben wird an einen anderen Ort zu gehen ist man im nächsten Satz schon dort. Aber wie gesagt trotz alle dem wurde ich gut Unterhalten und würde mich über ein Fortsetzung freuen, voraus gesetzt der Autor arbeitet an den genannten Mängeln. 

Wie gesagt finde ich das Buch Perfekt um daraus ein Bilderbuch zu machen. Der Autor empfiehlt das Buch allen Kindern ab 9 Jahren. Würde ich auch so sehen. 

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Rezension zu "Re:Inkarna" von Markus Grün

Eine interessante Story
Fenja1987vor 5 Jahren

Sarah Kemper hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Sie hat akzeptiert, dass ihre Krebserkrankung nur noch ein Ende nehmen kann. Betäubt durch Schmerzmittel dämmert sie ihrer letzten Nacht im Krankenhaus entgegen. Doch dann wird ein schwerverletzter Fremder eingeliefert, der am nächsten Morgen spurlos verschwunden ist. Und damit nicht genug: Als Sarah am selben Morgen erwacht, ist sie kerngesund. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel, und alle fragen sich hat der Fremde mit ihrer wundersamen Heilung zu tun? Als Kommissar Bastian Müller hinzugerufen wird um den Fremden wieder zu finden, denkt er an einen ganz normalen Fall, aber dann geschehen mehrere Morde und die Jagd auf den Mörder beginnt. Was aber dann geschieht, konnte selbst der Kommissar nicht erahnen, auf jeden fall wird es das Leben aller Beteiligten für immer verändern. 

Das Debüt von Markus Grün hat es in sich, es geht um nichts weniger als um die Frage des Glaubens. Glauben wir an das richtige oder war doch alles ganz anders? Jetzt kurz nachdem ich die Geschichte beendet habe, kann ich wirklich sagen das ich selten so etwas spannendes gelesen habe. Die Idee an sich ist vielleicht nicht neu, aber die Geschichte bietet neue Ansätze was Wiedergeburt, der Sinn des Lebens oder aber auch was den glauben an Gott betrifft. Die Storyline ist gut strukturiert und mit den zahlreichen Perspektiv wechseln kommt keine lange weile auf. Besonders gut gelungen finde ich die Darstellung von Kommissar Müller, der in diesem Buch ungewollt eine Hauptrolle einnimmt, er denkt rational und würde niemals seine Mitstreiter im Stich lassen, deshalb hat mich sein Schicksal am Ende des Buches doch ein wenig traurig gestimmt. Nicht desto trotz ist es gerade dieses Ende, das auf eine spannende Fortsetzung hoffen lässt. 

Nun ein paar Dinge die der Autor hätte besser machen können, es gibt einige Syntaxfehler, Grammatik und manch fehlerhafte Wortwahl, die besonders am Anfang des Buches negativ auffallen. Nehmen wir nur mal die Beschreibungen der Beziehung des Dr. mit Sarah. Sie werden mehrfach erwähnt obwohl der Leser dies schon bei der ersten Beschreibung verstanden hat. Nichts desto trotz dieser Fehler ist es ein gelungenes Debüt das mich überzeugt hat unbedingt noch eine Fortsetzung lesen zu wollen. 

Mittlerweile hat mir der Autor versichert das er den Lektor gewechselt hat. Und diese Fehler nicht mehr vorkommen werden. 

Und wer schon mal wissen möchte wie es mit dem Kommissar Bastian Müller weiter geht, der sollte die parallel Geschichte des Autors "Bridget" lesen. In dieser geht es um eine Hexe aus der Eifel. Alle anderen müssen so wie ich auf eine Fortsetzung warten. 

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Rezension zu "Bridget" von Markus Grün

Rezension zu "Bridget" von Markus Grün
Leelavor 7 Jahren

Bei der Polizei in Wittlich taucht eines Tages eine Frau auf, die berichtet, mehrere Morde begangen zu haben. Die Polizei nimmt es zuerst nicht richtig ernst, als Bridget jedoch fordert, mit dem Ex-Polizisten Quentin darüber sprechen zu dürfen, wird dieser in die Dienststelle bestellt, um sich mit dem Fall zu befassen. Während Quentin mit dem Polizisten Wimmer kurz darauf einer Behauptung Bridgets nachgeht, bemerkten die Leute auf der Polizeiinspektion schnell, dass Bridget in der Tat eine Bedrohung darstellt ... und das von relativ dämonischen Ausmaßen.

Die Idee zur Geschichte gefiel mir recht gut, wobei es mich etwas enttäuschte, dass nur der Prolog des Buches in Trier spielt und die Stadt ansonsten relativ unwichtig für die Handlung ist. Auf einem geringen Seitenumfang erzählt der Autor ansonsten eine interessante Geschichte, die jedoch von der Umsetzung her noch ein wenig Arbeit nötig hätte, um wirklich überzeugen zu können.

Erstmal ist der Schreibstil des Buches relativ einfach ausgefallen, was den Lesefluss gelegentlich stört und teilweise verhindert, dass so etwas wie atmosphärische Dichte in der Erzählung aufkommt. Dazu passen auch die Charaktere, die größtenteils stereotyp wirken (Quentin als frustrierter Ex-Polizist, Bridget als ruchlose Hexe), während die Nebencharaktere (von denen es, zugegeben, aufgrund der Dicke des Buches nicht viele gibt) farblos bleiben.
Hier müsste vor allem sprachlich einiges überarbeitet, aber vor allem die Hintergrundgeschichte und Motivation der Charaktere deutlicher und interessanter gestaltet werden.

Zum Schluss unterhält "Bridget" dafür mit einigen, netten Actionszenen, die mir dann doch Spaß gemacht haben und einem runden Abschluss für das Buch.

Wer ein dünnes Büchlein mit ein wenig Mystik und Action sucht, dafür aber auf richtig ausgebaute Charaktere verzichten kann, wird mit diesem Buch ein paar Stunden Lesespaß haben.

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