Markus Haack

 3.2 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Niobe.

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Niobe

Niobe

 (5)
Erschienen am 14.02.2017

Neue Rezensionen zu Markus Haack

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Gelegenheitsleserattes avatar

Rezension zu "Niobe" von Markus Haack

Eine toll ausgearbeitete Welt
Gelegenheitsleserattevor 2 Jahren

Niobe lebt in einem asiatisch anmutenden Reich in der Zukunft. Es gibt verschiedene Clans, unter anderem auch die Xian. Man munkelt, dass sie etwas böses im Schilde führen. Als auch noch ihr Bruder ihre Familie und den Clan verlässt, um zu den Xian zu gehen, beschließt Niobe herauszufinden, was an den Gerüchten dran ist.


Das Cover gefällt mir sehr gut. Auch der Schreibstil ist im Großen und Ganzen gut zu lesen. 
Die Personen sind zum Teil etwas unstimmig, aber eigentlich schön ausgearbeitet und ausführlich charakterisiert.
Auch die Handlung an sich scheint sehr spannend und könnte wohl noch mehr mitreißend sein. Leider wurde hier an Potenzial verschenkt.
Ich hatte das Gefühl, dass das Buch in zwei Teile geteilt war, die erste Hälfte war etwas zäh zu lesen, da dort vorrangig die Personen charakterisiert werden. Im zweiten Teil nimmt die Handlung zu. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass diese teilweise ohne einen wirklich zu fesseln einfach an einem vorbeizieht. 
Der Autor hat ein paar gute Wendungen eingebaut, die für Abwechslung sorgen und das Ende unvorhersehbar werden lassen.
Das gesamte Buch ist eher ruhiger, harmonischer gestaltet was mir sehr gut gefällt. 


Allgemein lässt sich sagen, dass es ein sehr guter Ansatz und auch eine tolle Welt ist, die der Autor geschaffen hat. Leider weist das Buch noch ein paar Schwächen auf. Trotzdem würde ich gerne noch mehr aus Niobes Welt lesen.


Ich gebe 3,5 Sterne: Handlungsidee gut, Schreibstil angenehm, Cover gefällt mir

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J

Rezension zu "Niobe" von Markus Haack

Starke Welt, schwächelnde Handlung
Jo-Elivor 2 Jahren

Ich habe den Debütroman "Niobe" von Markus Haack in der Leserunde lesen dürfen und war sofort von der geschaffenen Welt fasziniert, die auf der einen Seite hochgradig modern ist und auf der anderen Seite antik anmutet. In dieser Welt wurde eine heikle politische Situation aufgebaut, die mich eine spannende Dystopie erwarten ließ. Dies hat sich jedoch leider nicht erfüllt. 


Die Handlung und die Charaktere wurden zu großen Teilen eher durch Beschreibungen und berichtsartig anmutende Episoden beschrieben, anstatt durch aktive Szenen. So konnte ich nicht richtig mit den Charakteren mitfiebern und häufig die Entscheidungen der Charaktere nicht nachvollziehen. Vor allem aber lösten sich alle Ansätze von Konflikt sehr zügig harmonisch auf, teilweise schon zufällig anmutend, so dass keine rechte Spannung aufkam. 


In der sprachlichen Gestaltung fällt der Roman jedoch durch eine sehr bildreiche Sprache auf, die sich flüssig lesen lässt, dabei jedoch viele Momente zum Innehalten und nachdenken bietet. Daher würde ich einer eventuellen Fortsetzung durchaus nicht abgeneigt gegenüber stehen.

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Charleas avatar

Rezension zu "Niobe" von Markus Haack

Gute Ansätze einer asiatisch anmutenden Dystopie
Charleavor 2 Jahren

Cover / Artwork / Aufbau des Romans

Das Cover in Verbindung mit dem Titel war es, was mich überhaupt auf das Buch aufmerksam gemacht hatte. Sowohl die Wahl der Farben als auch der Titel haben mich verwirrt und ich musste unbedingt herausfinden, um was es in dem Buch gehen könnte. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich völlig überrascht, da ich mir etwas anderes unter dem Titel vorgestellt hatte. Also war ich noch einmal mehr angefixt vom Buch und war sehr froh, es in einer Leserunde mit dem Autor lesen zu dürfen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Roman ist in gut eingeteilte Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel hat mitunter noch einmal verschiedene Parts, die jeweils mit einer Überschrift betitelt sind. Der Roman ist in sich abgeschlossen, in der Leserunde wurde jedoch mitgeteilt, dass die Welt, in der die Geschichte spielt, noch weiter ausgebaut werden und daher Folgeromane kommen könnten. Dennoch ist die Geschichte an sich abgeschlossen, so dass man am Ende nicht mit einem Cliffhanger überrascht wird.


Inhalt

Die Geschichte spielt in nicht allzu ferner Zukunft in einer Welt, die der unseren nicht unähnlich ist. Seit die Menschen eine schwere ökologische Katastrophe überwunden haben, sind Jahrhunderte vergangen, doch erneut bahnt sich eine Krise an, denn die Machtbestrebungen einzelner Clans wirken bis in die kleinsten Abschnitte sozialen Lebens hinein.

Niobe, unsere Protagonistin, und ihr Stiefbruder wachsen von all dem eher abseits bei ihren Eltern auf. Diese gehören zu einer höheren Kaste, beide Eltern haben einen gewissen Einfluss auf die Welt, dennoch sind ihre Bestrebungen als aus heutiger Sicht regimekritisch anzusehen. Lao ist gelangweilt von seiner Welt und strebt an, sich noch mehr der Forschung zu widmen, doch dabei gerät er in die Mühlen der Xian, des mächtigsten Clans. Niobe und ihre Eltern sind verzweifelt und leben in Angst, bis Niobe ein Wagnis eingeht.


Fazit

Niobe ist das Debutwerk des jungen Autors Markus Haack und wie oben beschrieben habe ich es in deiner Leserunde lesen dürfen. Vor allem der erste Teil des Buches hat mir gut gefallen, da ich den flüssigen Schreibstil und die Welt, in der Niobe lebt, gerne gefolgt bin. Man hat das Gefühl, man ist in einem asiatischen Land der Zukunft, die Menschen sprechen mit einer Selbstverständlichkeit höflich mit einander, die ich nur aus den asiatischen Ländern kenne. Das hat dem Buch einen interessanten Hintergrund gegeben, bei dem ich sehr gespannt war, wie dieser in einen dystopischen Roman eingebettet wird.

Die Geschichte bleibt auch weiterhin interessant, allerdings denke ich, dass das Potential der Charaktere nicht zur Gänze ausgeschöpft wird, was eventuell der Preis der Höflichkeit ist. Dinge werden nicht ausgesprochen, Aktionen nicht aktiv beschrieben, sondern in gewisser Weise nacherzählt, was leider auf Kosten des Spannungsbogens passiert. Das habe ich gerade im zweiten Teil des Buches und am Ende recht deutlich gemerkt. Ich kann dem Buch daher nur drei von fünf Punkten geben.

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Gespräche aus der Community

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neobookss avatar

Herzlich willkommen zur Leserunde zu „Niobe“ von Markus Haack!


Klappentext

Unsere Erde ist zu einem Ort geworden, an dem Menschheitsträume zu Albträumen werden. Für Niobe endet die Kindheit abrupt, als ihr Bruder den Clan verlässt. Sein Traum vom Aufbruch ins Weltall treibt ihn in die Fänge der Xian. Niemand weiß, was dieser mächtigste aller Clans tatsächlich vorhat. Eines aber ist gewiss: Im Kampf um die Vormachtstellung im All schrecken die Oberen der Xian vor nichts zurück. Zusammen mit dem Gebäude aus Trug und Schein, das sie errichtet haben, droht das ganze Weltreich einzustürzen. Als Niobe erkennt, in welcher Gefahr ihr Bruder sich befindet, bricht sie selbst auf, um ihn zu retten. Dabei ahnt sie noch nicht, wie sehr ihre Liebe und Verzweiflung sie in den Mahlstrom unheilvoller Geschehnisse treiben. Sie ahnt auch nicht, dass aus ihrer Verzweiflungstat für einen einzelnen Menschen eine Großtat für die ganze Menschheit werden könnte. Als Schlüsselfigur für den organisierten Widerstand liegt das Schicksal des Weltreichs in ihren Händen.

„Niobe“ ist eine Dystopie, in der Verzweiflung und Hoffnung nahe beieinander liegen. Zusammen mit der Protagonistin und etlichen teils furchteinflößenden, teils schrägen oder einfach nur sympathischen Nebencharakteren erlebt der Leser ein großes Abenteuer vor einer Kulisse, in der Antike und Zukunft aufeinandertreffen.


Wir freuen uns, dass der Autor Markus Haack an der Leserunde teilnehmen wird!

Zu gewinnen gibt es 10 ebooks (epub oder mobi).
Du möchtest in den Lostopf hüpfen?


Dann schreib uns doch, warum du dieses Buch gerne lesen möchtest. Wir wünschen dir viel Erfolg! :)
hannelore259s avatar
Letzter Beitrag von  hannelore259vor 2 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Markus Haack wurde am 23. Juni 1981 in Siegburg (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 9 Bibliotheken

Worüber schreibt Markus Haack?

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