Niobe

von Markus Haack 
3,2 Sterne bei5 Bewertungen
Niobe
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Positiv (2):
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3,5 Sterne. Eine tolle Welt und eine etwas andere Dystopie, deren Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft wurde.

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Nicht mein Fall...Ich hätte mehr Spannung gebraucht...

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Inhaltsangabe zu "Niobe"

Terranova ist zu einem Ort geworden, an dem Menschheitsträume zu Albträumen werden. Für Niobe endet die Kindheit abrupt, als ihr Bruder den Clan verlässt. Sein Traum vom Aufbruch ins Weltall treibt ihn in die Fänge der Xian. Niemand weiß, was dieser mächtigste aller Clans tatsächlich vorhat. Eines aber ist gewiss: Im Kampf um die Vormachtstellung im All schrecken die Oberen der Xian vor nichts zurück.
Als Niobe erkennt, in welcher Gefahr ihr Bruder sich befindet, bricht sie selbst auf, um ihn zu retten. Dabei ahnt sie noch nicht, wie sehr ihre Liebe und Verzweiflung sie in den Mahlstrom unheilvoller Geschehnisse treiben. Sie ahnt auch nicht, dass aus ihrer Verzweiflungstat für einen einzelnen Menschen eine Großtat für die ganze Menschheit werden könnte. Als Schlüsselfigur für den organisierten Widerstand liegt das Schicksal Terranovas in ihren Händen.
Niobe ist eine Dystopie, in der Verzweiflung und Hoffnung nahe beieinander liegen. Zusammen mit der Protagonistin und etlichen teils furchteinflößenden, teils schrägen oder einfach nur sympathischen Nebencharakteren erlebt der Leser ein großes Abenteuer vor einer einzigartigen Kulisse.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783743101609
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:14.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Gelegenheitsleserattes avatar
    Gelegenheitsleserattevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 3,5 Sterne. Eine tolle Welt und eine etwas andere Dystopie, deren Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft wurde.
    Eine toll ausgearbeitete Welt

    Niobe lebt in einem asiatisch anmutenden Reich in der Zukunft. Es gibt verschiedene Clans, unter anderem auch die Xian. Man munkelt, dass sie etwas böses im Schilde führen. Als auch noch ihr Bruder ihre Familie und den Clan verlässt, um zu den Xian zu gehen, beschließt Niobe herauszufinden, was an den Gerüchten dran ist.


    Das Cover gefällt mir sehr gut. Auch der Schreibstil ist im Großen und Ganzen gut zu lesen. 
    Die Personen sind zum Teil etwas unstimmig, aber eigentlich schön ausgearbeitet und ausführlich charakterisiert.
    Auch die Handlung an sich scheint sehr spannend und könnte wohl noch mehr mitreißend sein. Leider wurde hier an Potenzial verschenkt.
    Ich hatte das Gefühl, dass das Buch in zwei Teile geteilt war, die erste Hälfte war etwas zäh zu lesen, da dort vorrangig die Personen charakterisiert werden. Im zweiten Teil nimmt die Handlung zu. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass diese teilweise ohne einen wirklich zu fesseln einfach an einem vorbeizieht. 
    Der Autor hat ein paar gute Wendungen eingebaut, die für Abwechslung sorgen und das Ende unvorhersehbar werden lassen.
    Das gesamte Buch ist eher ruhiger, harmonischer gestaltet was mir sehr gut gefällt. 


    Allgemein lässt sich sagen, dass es ein sehr guter Ansatz und auch eine tolle Welt ist, die der Autor geschaffen hat. Leider weist das Buch noch ein paar Schwächen auf. Trotzdem würde ich gerne noch mehr aus Niobes Welt lesen.


    Ich gebe 3,5 Sterne: Handlungsidee gut, Schreibstil angenehm, Cover gefällt mir

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    J
    Jo-Elivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine interessante Welt mit vielversprechenden politischen Konflikten, in der sich die Handlung nicht zu ihrem vollen Potenzial entfaltet
    Starke Welt, schwächelnde Handlung

    Ich habe den Debütroman "Niobe" von Markus Haack in der Leserunde lesen dürfen und war sofort von der geschaffenen Welt fasziniert, die auf der einen Seite hochgradig modern ist und auf der anderen Seite antik anmutet. In dieser Welt wurde eine heikle politische Situation aufgebaut, die mich eine spannende Dystopie erwarten ließ. Dies hat sich jedoch leider nicht erfüllt. 


    Die Handlung und die Charaktere wurden zu großen Teilen eher durch Beschreibungen und berichtsartig anmutende Episoden beschrieben, anstatt durch aktive Szenen. So konnte ich nicht richtig mit den Charakteren mitfiebern und häufig die Entscheidungen der Charaktere nicht nachvollziehen. Vor allem aber lösten sich alle Ansätze von Konflikt sehr zügig harmonisch auf, teilweise schon zufällig anmutend, so dass keine rechte Spannung aufkam. 


    In der sprachlichen Gestaltung fällt der Roman jedoch durch eine sehr bildreiche Sprache auf, die sich flüssig lesen lässt, dabei jedoch viele Momente zum Innehalten und nachdenken bietet. Daher würde ich einer eventuellen Fortsetzung durchaus nicht abgeneigt gegenüber stehen.

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    Charleas avatar
    Charleavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Ansätze einer asiatisch anmutenden Dystopie
    Gute Ansätze einer asiatisch anmutenden Dystopie

    Cover / Artwork / Aufbau des Romans

    Das Cover in Verbindung mit dem Titel war es, was mich überhaupt auf das Buch aufmerksam gemacht hatte. Sowohl die Wahl der Farben als auch der Titel haben mich verwirrt und ich musste unbedingt herausfinden, um was es in dem Buch gehen könnte. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich völlig überrascht, da ich mir etwas anderes unter dem Titel vorgestellt hatte. Also war ich noch einmal mehr angefixt vom Buch und war sehr froh, es in einer Leserunde mit dem Autor lesen zu dürfen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Roman ist in gut eingeteilte Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel hat mitunter noch einmal verschiedene Parts, die jeweils mit einer Überschrift betitelt sind. Der Roman ist in sich abgeschlossen, in der Leserunde wurde jedoch mitgeteilt, dass die Welt, in der die Geschichte spielt, noch weiter ausgebaut werden und daher Folgeromane kommen könnten. Dennoch ist die Geschichte an sich abgeschlossen, so dass man am Ende nicht mit einem Cliffhanger überrascht wird.


    Inhalt

    Die Geschichte spielt in nicht allzu ferner Zukunft in einer Welt, die der unseren nicht unähnlich ist. Seit die Menschen eine schwere ökologische Katastrophe überwunden haben, sind Jahrhunderte vergangen, doch erneut bahnt sich eine Krise an, denn die Machtbestrebungen einzelner Clans wirken bis in die kleinsten Abschnitte sozialen Lebens hinein.

    Niobe, unsere Protagonistin, und ihr Stiefbruder wachsen von all dem eher abseits bei ihren Eltern auf. Diese gehören zu einer höheren Kaste, beide Eltern haben einen gewissen Einfluss auf die Welt, dennoch sind ihre Bestrebungen als aus heutiger Sicht regimekritisch anzusehen. Lao ist gelangweilt von seiner Welt und strebt an, sich noch mehr der Forschung zu widmen, doch dabei gerät er in die Mühlen der Xian, des mächtigsten Clans. Niobe und ihre Eltern sind verzweifelt und leben in Angst, bis Niobe ein Wagnis eingeht.


    Fazit

    Niobe ist das Debutwerk des jungen Autors Markus Haack und wie oben beschrieben habe ich es in deiner Leserunde lesen dürfen. Vor allem der erste Teil des Buches hat mir gut gefallen, da ich den flüssigen Schreibstil und die Welt, in der Niobe lebt, gerne gefolgt bin. Man hat das Gefühl, man ist in einem asiatischen Land der Zukunft, die Menschen sprechen mit einer Selbstverständlichkeit höflich mit einander, die ich nur aus den asiatischen Ländern kenne. Das hat dem Buch einen interessanten Hintergrund gegeben, bei dem ich sehr gespannt war, wie dieser in einen dystopischen Roman eingebettet wird.

    Die Geschichte bleibt auch weiterhin interessant, allerdings denke ich, dass das Potential der Charaktere nicht zur Gänze ausgeschöpft wird, was eventuell der Preis der Höflichkeit ist. Dinge werden nicht ausgesprochen, Aktionen nicht aktiv beschrieben, sondern in gewisser Weise nacherzählt, was leider auf Kosten des Spannungsbogens passiert. Das habe ich gerade im zweiten Teil des Buches und am Ende recht deutlich gemerkt. Ich kann dem Buch daher nur drei von fünf Punkten geben.

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    Buchinas avatar
    Buchinavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Dystopie, die vor allem durch ihre anspruchsvolle Sprache positiv auffällt.
    Eine Dystopie, die sprachlich überrascht

    Niobes bisheriges Leben wird durch den Weggang ihres Bruders plötzlich in Frage gestellt. Sie wuchs wohlbehütet bei ihren Zieheltern Caius und Ailan auf und hat gerade ihre Ausbildung abgeschlossen. Ihr Bruder, der schon immer zu den Sternen strebte, verlässt seine Familie, um für ein Projekt zu arbeiten, was seine Eltern als größenwahnsinnig und als das Ende ihrer bisherigen Gesellschaftsstruktur sehen. Denn die Welt in der sie leben, steht vor einem Umbruch. Das Gleichgewicht der verschiedenen Familienclan wird nicht mehr aufrecht gehalten. Der Clan Xian strebt die Vorherrschaft an und will mit dem Aufbau einer Sternenstadt, die das neueste und größte Weltraumprojekt vorbereitet endgültig der mächtigste Clan werden. Niobe hat Angst um ihren Bruder, denn von allen, die für das Projekt Sternenstadt arbeiten, gibt es keine Nachrichten mehr. Begründet wird dies mit dem Thema Sicherheit und Geheimhaltung, aber Niobe vermutet mehr dahinter und versucht ihm zu folgen und kommt selbst in große Gefahr.

     Der Autor erschafft mit seinem Debüt eine sehr komplexe dystopische Welt. Sie erinnert an ein modernes römisches Reich, das wiederum durch das Machtstreben der Menschen vor dem Zerfall steht. Der Bezug zum römischen Reich ist gewollt, was allein schon bei Wahl der Namen der Protagonisten und der Bezeichnung der Währung (Dinare) auffällt. Die Idee, dass das römische Reich bis in zukünftige Zeit überstanden hat und sich weiterentwickelt hat, ist faszinierend und für mich einer der großen Stärken des Romans. Denn der Autor gab sich besondere Mühe die vielschichtige Welt mit seinen positiven und negativen Eigenschaften zu beschreiben, ohne dabei in zu langatmige Details abzudriften. Eine weitere Besonderheit des Romans ist seine Sprache, denn hier kann ich nicht, wie bei vielen anderen dystopischen Romanen besonders aus Jugendliteratur, einfach über die Sätze fliegen, sondern muss aufnehmen und wirken lassen. Das viel mir nicht immer leicht, da ich eher eine ungeduldige Leserin bin. Auch bei der wörtlichen Rede sind die Sätze viel komplexer, als ich es sonst gewöhnt bin. Ein Minuspunkt gibt es aus meiner Sicht für die Charaktere, die mir zum Teil fremd blieben. Niobe steht im Mittelpunkt und ist dementsprechend am detaillierten herausgearbeitet, dennoch fiel es mir schwer ihre Entscheidungen immer nachzuvollziehen. Oft blieb sie mir zu passiv und naiv. Andere Charaktere gefielen mir besser, wie ihr Bruder, andere wiederum empfand ich es merkwürdig. Aber das ist auch ein wenig die Herausforderung bei diesem Roman, es ist nicht alles so glatt und vorhersehbar.

     Insgesamt ein Roman, den ich weiter empfehle, denn er unterscheidet sich von den üblichen Romanen dieses Genres. Vor allem sprachlich hat er mich überrascht und herausgefordert, dazu kommt eine vielschichtige Welt, die einerseits bekanntes aus unserer Geschichte beinhaltet, anderseits sich völlig anders entwickelt hat. Ein gelungenes Debüt.

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    hannelore259s avatar
    hannelore259vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nicht mein Fall...Ich hätte mehr Spannung gebraucht...
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    neobookss avatar

    Herzlich willkommen zur Leserunde zu „Niobe“ von Markus Haack!


    Klappentext

    Unsere Erde ist zu einem Ort geworden, an dem Menschheitsträume zu Albträumen werden. Für Niobe endet die Kindheit abrupt, als ihr Bruder den Clan verlässt. Sein Traum vom Aufbruch ins Weltall treibt ihn in die Fänge der Xian. Niemand weiß, was dieser mächtigste aller Clans tatsächlich vorhat. Eines aber ist gewiss: Im Kampf um die Vormachtstellung im All schrecken die Oberen der Xian vor nichts zurück. Zusammen mit dem Gebäude aus Trug und Schein, das sie errichtet haben, droht das ganze Weltreich einzustürzen. Als Niobe erkennt, in welcher Gefahr ihr Bruder sich befindet, bricht sie selbst auf, um ihn zu retten. Dabei ahnt sie noch nicht, wie sehr ihre Liebe und Verzweiflung sie in den Mahlstrom unheilvoller Geschehnisse treiben. Sie ahnt auch nicht, dass aus ihrer Verzweiflungstat für einen einzelnen Menschen eine Großtat für die ganze Menschheit werden könnte. Als Schlüsselfigur für den organisierten Widerstand liegt das Schicksal des Weltreichs in ihren Händen.

    „Niobe“ ist eine Dystopie, in der Verzweiflung und Hoffnung nahe beieinander liegen. Zusammen mit der Protagonistin und etlichen teils furchteinflößenden, teils schrägen oder einfach nur sympathischen Nebencharakteren erlebt der Leser ein großes Abenteuer vor einer Kulisse, in der Antike und Zukunft aufeinandertreffen.


    Wir freuen uns, dass der Autor Markus Haack an der Leserunde teilnehmen wird!

    Zu gewinnen gibt es 10 ebooks (epub oder mobi).
    Du möchtest in den Lostopf hüpfen?


    Dann schreib uns doch, warum du dieses Buch gerne lesen möchtest. Wir wünschen dir viel Erfolg! :)
    hannelore259s avatar
    Letzter Beitrag von  hannelore259vor 2 Jahren
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