Markus Heitz Der Krieg der Zwerge

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Inhaltsangabe zu „Der Krieg der Zwerge“ von Markus Heitz

Im Geborgenen Land herrscht Festtagsstimmung. Während Zwerg Tungdil mit seinen Freunden den Sieg über den verräterischen Magus Nôd'onn feiert, wälzt sich ein Heer hinterhältiger Orks heran, um das Zwergenreich zu zermalmen. Das Schwarze Wasser, ein düsteres Geheimnis, hat sie unsterblich gemacht, und schon bald müssen Tungdil und seine Gefährten ihre ganze Tapferkeit aufbieten, um sich den Bösewichtern entgegenzuwerfen. Inzwischen braut sich ein entsetzliches Unheil zusammen: Elf Verkörperungen des Gottes des Bösen stehen mit ihrem Heer an der Westgrenze des Landes. Doch ein Zwerg gibt seinen Besitz erst auf, wenn die letzte Axt geschwungen ist.

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    Der Krieg der Zwerge

    KaraBeta

    23. June 2014 um 19:15

    Oder wie mir ein Hörbuch Augenschmerzen verursachte - weil ich Muskelkater vom Rollen und Verdrehen bekam. In Kürze: Miese Charakterzeichnung, Handlung nicht stringent, langweilig, zuviel und zuwenig, Sprache fürchterlich, keine Atmosphäre, keine Tiefe, kein echtes Leben, es fehlt Fokus und Konzentration. Ich kann lange Buchbesprechungen nicht leiden, in denen die Verfasser pseudoschlau und selbstverliebt vor sich hin schwurbeln, hier kann ich mich leider nicht kürzer fassen. Zu meiner Rechtfertigung kann ich nur sagen: Ich habe über 14 lange Stunden gelitten und das haben die Zwerge jetzt verdient. Deshalb für diejenigen, die es nicht schreckt und die es ausführlich mögen: Die drei Hauptcharakteristika eines Buches sind für mich Protagonist(en), Handlung, Sprache. Einer lebendigen, gut gezeichneten Figur folge ich schon mal durch einen schwachen Plot, wenn mich die Ereignisse fesseln sehe ich milde über sprachliche Schwächen hinweg, so sie mir überhaupt bewusst werden und schafft der Autor mit wohlgesetzten Worten eine dichte Atmosphäre und eindrucksvolle Bilder, dann kann ich auch blasse Akteure hinnehmen. Dieses Buch fällt leider in allen drei Kategorien durch. Die Charakterzeichnung ist dürftig, es gibt keine echten Individuen mit Tiefen, (außer natürlich der schauderhaft schlechten Obelix-Parodie, deren Kampfeslust wird aber nun wieder über die Nervschmerzgrenze hinaus beansprucht), wenn die Figuren sich überhaupt entwickeln, dann nicht nachvollziehbar sprunghaft. Ab und zu scheint es so, als habe der Autor im Handbuch für Autoren nachgelesen und bemerkt, dass er hier und da noch ein paar innere Monologe und Konflikte einzufügen habe, so unnatürlich und deplaziert wirken diese Passagen. Ihr innerer Antrieb, ihre Emotionen, Gedankengänge werden mir als Leser nicht so vermittelt, dass ich es "miterleben" kann, sondern der Erklärbär poltert durch die Landschaft und sagt mir was los ist. Überhaupt, Figuren: Heitz lässt inflationär viel Personal aufmarschieren um es kurz darauf wieder irgendwohin zu entsorgen, dass man schon gar keine Lust mehr hat, sich auf neue Gestalten einzulassen. Die Handlung ist wirr, unausgegoren und dient hauptsächlich als "Promenade" zwischen den Schlachtszenen der Ausstellung. Diese werden dafür sehr ausführlich geschildert. Allerdings finde ich es auf Dauer zum Gähnen, wenn ich im Detail erfahre, wie der Zwerg sich unter seinem rechten Arm hindurchdreht, dabei die Axt in der linken Hand gegen den Schild des Scheusals schlägt, mit dem großen Zeh in einer Wurzel hängen bleibt, deshalb nach hinten stolpert, durch glückliche Umstände und Geschick wieder sicheren Stand erlangt und mit einer kraftvollen Wendung des kleinen Fingers dem Scheusal die Nase bricht bevor er einen Salto nach vorn schlägt und dabei mit beidseitig wirbelnden Äxten drei Scheusale enthauptet... Ich will Handlung, keine Action. Dabei reißt Heitz in den Promenaden durchaus interessante Handlungsstränge mit viel Potential an, aber entweder hat er keine Lust ihnen ordentlich nachzugehen oder er kann sie nicht folgerichtig in das Gesamtgeschehen einbetten, jedenfalls werden alle schnell wieder fallen gelassen, vorzugsweise durch das (teilweise unmotiviert krampfhaft herbeigeführte) vorzeitige Ableben beteiligter Figuren. Auch hier wieder: Wieso soll ich mich dann noch darauf einlasssen? Und genau wie bei der Charakterzeichnung springt einem das Handbuch für Autoren ins Gesicht, und zwar in der Form überraschender Wendungen, die nachträglich eingefügt wirken und so durchsichtig sind wie ein frisch gewaschenes, weißes Zwergenhemd im Gegenlicht. Blöder Vergleich? Stimmt. Aber so sind sie halt, die Vergleiche bei den Zwergen, was mich zum nächsten Punkt bringt. "Einst... Zwerge... Scheusale... Vraccas... irgendwie...zugleich" Könnte man Wörter und Sätze destillieren, das wären die Hauptkomponenten im Rückstand. Sprachlich sorgte dieses Buch sowohl für Schmerzen und Belustigung zugleich. Ich erlitt die Schmerzen, während meine Söhne sich schlapp lachten, wenn ich ihnen besondes gelungene Stellen zitierte, wie z. B. die in _Scheiben_ gehackten Scheusale (zwergische Präzisionsarbeit, ne, anderswo werden Feinde nur in Stücke gehackt), wenn sich irgendein Dingens in _Asche auflöst_ ?!? oder der ehemalige Schauspieler _wehleidig_ (sic!) auf ein altes Plakat an seinem zerstörten Theater blickt. Es wimmelt von derlei schrägen und unpräzisen Patzern und man kann es noch nicht mal auf eine schlechte Übersetzung schieben. Ein weiteres Schwachpunkt ist, Widersprüchliches nur mit einem nachgestellten "zugleich" vermitteln zu können (was aber zu meinem allergrößten Bedauern zunehmend en vogue ist) und ich finde es traurig wenn ein Autor einen Sachverhalt nicht ausloten kann oder will oder beides zugleich um ihn dann achtlos mit "irgendwie, -wo, -wann" abzufertigen. Nicht einmal oder ab und zu sondern wieder und wieder und wieder und noch einmal. Irgendwie komme ich mir als Leser nicht ernst genommen und für dumm verkauft zugleich vor. Über die Vergleiche, die so treffsicher sind wie ein blinder Bogenschütze der schwindlig gedreht wurde, lass ich mich nicht mehr aus, sonst werde ich gar nicht mehr fertig. In diesem Buch dienten die Stilmittel allenfalls zur Verdichtung meines Ärgers. Nun will ich dem Herrn Heitz ja gar nicht absprechen, dass er sich bemüht hat, aber genau so klingt es auch - bemüht, künstlich, aufgesetzt. Sprecher: Bisher mochte ich Johannes Steck, künftig werde ich wohl Ausschlag kriegen, wenn ich ihn höre, so sehr ist seine Stimme jetzt mit den Zwerge verknüpft. Schade.

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