Markus Heitz Die Vergessenen Schriften 4: Die Legenden der Albae

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Inhaltsangabe zu „Die Vergessenen Schriften 4: Die Legenden der Albae“ von Markus Heitz

Dies sind die Vergessenen Schriften. Sie erzählen von den bekannten und unbekannten Helden der Albae. Von den größten Geschichtenwebern, den herausragendsten Künstlern. Aber auch von ihren schrecklichsten Feinden und innigsten Freunden ...

Eine sehr düstere und absolut empfehlenswerte Kurzgeschichte...

— Philip
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  • Rezension zu "Die Vergessenen Schriften 4: Die Legenden der Albae" von Markus Heitz

    Die Vergessenen Schriften 4: Die Legenden der Albae
    Philip

    Philip

    14. March 2013 um 13:40

    Markus Heitz entführt uns in seinem vierten Teil der vergessenen Schriften in den 5434. Teil der Unendlichkeit (6310. Sonnenzyklus), womit wir uns zeitlich gesehen nach Dunkle Pfade und vor Das Schicksal der Zwerge befinden. Dieser Teil der vergessenen Schriften beschäftigt sich mit den bereits bekannten Drillingen Sisaroth, Tirîgon und Firûsha, welche unermütlich versuchen, im Geborgenen Land Fuß zu fassen und ein neues Dsôn errichten wollen. Um dieses Ziel zu erreichen, machen sie Jagd auf die noch verbliebenen Elben und probieren gleichzeitig, sich das Volk der Unterirdischen (Zwerge) mithilfe von Tränken gefügig zu machen um ihre Machtposition zu festigen und auszubauen. Sowohl das Wiedersehen mit den Albae-Drillingen als auch mit dem aus dem vierten Zwerge-Roman bekannten Schwarzen Schwadron hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Leser erfährt nun, wie sich die Lage im Geborgenen Land, nachdem die Drillinge ihr Volk aus Phondrason nach Tark Draan gebracht haben, entwickelt und welche Handlungen zu welchem Ereignis führen. Dabei ist es besonders interessant, dass Sisaroth zusammen mit der Cîanai Serîdai versucht, sich die Zwerge Untertan zu machen, indem er Tränke braut und dabei auf die Schilderungen des im dritten Teil der vergessenen Schriften aufgeführten Arviû zurückgreift, welcher die Verhandlungen mit dem Stamm der Dritten widergibt und seine damaligen Versuche an den Zwergen schildert. Darüber hinaus wird eine packende Jagd auf Elben geschildert, ein Zusammentreffen mit Menschen wird erwähnt und und die Brutalität und Arroganz der Albae kommt vollends zur Geltung. Diese Kurzgeschichte klärt nicht nur einige offene Fragen sondern bringt auch alte Bekannte wie das Schwarze Schwadron, Arviû, die Drillinge Firûsha, Sisaroth und Tirîgon, Tungdil Goldhand's Sohn Balodil und Aiphatòn (zurück) ins Spiel, was Fans der Zwerge-Reihe sicherlich freudig aufnehmen dürften. Insgesamt kann diese Geschichte mit seinen Schilderungen, der Spannung, den tollen Charakteren und den bekannten Schauplätzen durchweg überzeugen, womit man als Leser geradezu über die leider nur sehr wenigen Seiten fliegt. Mich hätte es allerdings gefreut, wenn man die Geschichte noch etwas ausgeschmückt und noch mehr Details eingearbeitet hätte. Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass in einem späteren Teil der Vergessenen Schriften noch einmal hier angeknüpft wird und das so schon tolle Gesamtkonzept noch weiter ausgebaut und verbessert wird. Ihr solltet diesen Band auf jeden Fall lesen! Fazit: Auch der vierte Teil der Legenden der Albae: Die vergessenen Schriften kann durchweg überzeugen. Die Spannung ist fesselnd, die Charaktere brutal und gnadenlos. Eine sehr düstere und absolut empfehlenswerte Kurzgeschichte, die das große Ganze um Markus Heitz Zwerge- und Albae-Reihen hervorragend ergänzt.

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