Exkarnation - Seelensterben

von Markus Heitz 
4,3 Sterne bei85 Bewertungen
Exkarnation - Seelensterben
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Positiv (70):
Kipfal87s avatar

Flotte Fortsetzung in der am Ende die Fäden zusammengezogen werden

Kritisch (4):
Puppieslesesuebchens avatar

Sehr verwirrend

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Inhaltsangabe zu "Exkarnation - Seelensterben"

Der 2. und abschließende Band der "Seelenwanderer"-Duologie von Bestseller-Autor Markus Heitz
Eine Seelenwanderin auf der Jagd nach einem skrupellosen Entführer. Eine uralte Vampirin auf einer Rettungsmission, die sie an Orte führt, von denen es kaum ein Entkommen gibt. Ein Mann ohne Gedächtnis, der versucht, die Schuldigen zu finden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ihre Wege kreuzen …
In "Exkarnation – Seelensterben" laufen die Fäden aus sämtlichen dunklen Thrillern von Markus Heitz zusammen. Was nach einem fulminanten Ende klingt, birgt die Keimzelle für neue Abenteuer. Und neue Herausforderungen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426518793
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:656 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:10.01.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.08.2015 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein packendes Finale, in dem sämtliche Fäden gekonnt zusammenlaufen. Ein sehr gelungener Mystery-Thriller!
    Seelensterben - Ein packendes Finale!

    Band 2 der Exkarnation-Dilogie

    Der Krieg der alten Seelen geht weiter. Während eine Seelenwanderin sich mit zwei besonderen Begleitern auf die Suche nach ihrem entführten Mann begibt und nicht zögern würde, ihre mächtige Seelengabe gegenüber dem skrupellosen Entführer einzusetzen, begibt sich eine uralte Vampirin auf eine Rettungsmission, die sie an ungeahnte Ort bringt. Wird sie ihre Geliebten retten können?
    Und auch ein Mann ohne Gedächtnis sucht weltweit nach den Schuldigen, die im dieses einst angetan haben. Mit dabei hat ein mächtiges Artefakt und eine Gabe, gegen die jeder Gegner chancenlos ist.
    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich alle begegnen werden...

    "Die unerbittlichen, scheinbar dunkelgrauen Augen erfassten ihn, verengten sich für einen Herzschlag; die Farbe um die Pupillen schien ganz sachte aufzuleuchten. Ihr Blick war eine Warnung, ein Versprechen und barg eine uralte Grausamkeit, wie sie die Gegenwart nicht kannte." -Seite 25

    Diese kurze Inhaltsangabe ist nur ein kleiner Einblick in den umfassenden Roman. Auch wenn der erste Band seiner Exkarnation-Dilogie schon sehr packend war, so hebt Markus Heitz hier im Finale die Spannungskurve noch einmal ordentlich an. Was im Vorgänger vielleicht noch etwas geheimnisvoll und unklar ist, wird hier aufgeklärt. So wie die Geschichte um den geheimnisvollen, mysteriösen Mann, der mit einem speziellen Artefakt einige Seelenwandere aufsucht und jedem von ihnen bestimmte Fragen stellt. Eine falsche Antwort hat fatale Folgen. Hier erfahren wir endlich, wer und vor allem was dahinter steckt. Aber auch die anderen Erzählstränge sind fesselnd, die Geschichte nicht immer mehr an Tempo auf und schließlich kommt alles zusammen - wie, das ist sehr überraschend und perfekt gelöst.

    Das Besondere hier ist, das Markus Heitz in diese umfangreiche Geschichte sämtliche Figuren aus seinen früheren Romanen eingebaut hat und deren jeweiligen Geschichten somit weitererzählt. Für Leser, die diese Romane bereits gelesen haben, sehr interessant. Aber auch für diejenigen, die diese älteren Bücher noch nicht kennen (wie mich) ist es unheimlich spannend, etwas über diese Figuren zu erfahren - dieses hat mich nur umso neugieriger auf die Bücher gemacht, die ich auf jeden Fall noch lesen werde. Also für beide "Seiten" gleichermaßen interessant.

    Währen ich bei Krieg der alten Seelen manchmal das Problem hatte, den komplizierten Verstrickungen zu folgen, war das hier überhaupt nicht mehr der Fall. Alles ist sehr gut verständlich, detailreich beschrieben und durch kleine Wiederholungen zwischendurch verliert man nie den Überblick. Das Finale ist schließlich so, wie es sein soll: Spannend, unvorhersehbar und überraschend.

    "Die Schatten schienen sich zu verdichten. Das geringe Licht der Straßenlaternen in der vorgelagerten Straße, das sich in die altertümliche Gasse wagte, wurde verschlungen, als hätte die Moderne darin nichts verloren. Die schwarze Materie ließ nicht zu, dass hineingelangte, was ihr nicht behagte." -Seite 105

    Die Covergestaltung ist sehr gelungen - mysteriös und düster passt diese perfekt zum Inhalt. Hinten im Buch gibt es sogar noch einen kleinen Bonus: Die Kurzgeschichte "Exemplum", die bereits in Sonja Rüthers Anthologie "Aus Dunklen Federn" veröffentlicht wurde. Ebenfalls spannend - und unheimlich.

    Mein Fazit: Ein sehr gelungenes Finale, in dem schließlich alles zusammenkommt. Nach seinem Vorgänger Krieg der alten Seelen überzeugt auch Seelensterben mit einer fesselnden Handlung - unheimlich, überraschend und mit vielen besonderen Figuren und Wesen. Sämtliche losen Fäden werden hier gekonnt zusammengefügt. Die Mischung aus etwas phantastischem und so manchen Horror-Elementen macht dieses Buch zu einem sehr lesenswerten Mystery-Thriller. Wirklich empfehlenswert!

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    Pergamentfalters avatar
    Pergamentfaltervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Starke Charaktere, tolle Atmosphäre, aber nicht ganz die Spannung, die ich erwartet hatte.
    Rezension zu "Exkarnation - Seelensterben"

    Mit "Exkarnation - Seelensterben" entführt Markus Heitz seine Leser zum zweiten Mal in die Welt der Seelenwanderer. Wie schon im ersten Band des Zweiteilers, "Exkarnation - Krieg der Alten Seelen", tauchen dabei eine ganze Reihe altbekannter Figuren auf: Werwolfjäger Eric von Kastell und seine Halbschwester Justine, die Vampirin Sia und die kleine Elena, der Ex-Rocker und Personal Trainer Ares Löwenstein, der Todessschläfer und Bestatter Konstantin Korff und natürlich Seelenwanderer wie Marlene "Lene" von Bechstein und Gregor Dubois. Das breite Spektrum der Charaktere wird noch ergänzt durch neue oder noch wenig bekannte Figuren wie Minamoto und den mysteriösen Professor oder Inverno, der auf der Suche nach seiner Identität Jagd auf Seelenwanderer macht. Die unterschiedlichen Handlungsfäden der einzelnen Charaktere hat Markus Heitz dabei so geschickt verwoben, dass es mir als Leserin schien, als müsse es diese Zusammenführung der Handlungen geben. Als könnte es gar nicht anders sein. Dass es zu viele Charaktere und Schauplätze waren, wie in manchen Rezensionen bemängelt wurde, kann ich nicht bestätigen. Zwar waren es in der Tat viele, doch Heitz' klare Figurengestaltung machte es mir nicht schwer, sie auseinanderzuhalten.
    Die Handlung selbst schließt direkt an den ersten Band an und konzentriert sich auf drei Schwerpunkte: Zusammen mit Konstantin Korff und Ares Löwenstein macht sich Lene von Bechstein auf die Suche nach ihrem Mann Eugen, der augenscheinlich von Gregor Dubois entführt wurde.
    Auch Sia ist auf der Suche: Nach Eric und Elena, die von Libra gefangen gehalten werden.
    In dem Chaos um Libra und die Seelenwanderer finden sich auch Minamoto und der Professor wieder, die jedoch einen ganz eigenen Plan verfolgen. Liegt hier möglicherweise schon das Potential für einen neuen Heitz-Roman?
    Die einzelnen Handlungsstränge sind abwechslungsreich aufgebaut, jedoch fehlte mir dieses Mal etwas die Spannung. Ich habe die Geschichte zwar sehr gerne verfolgt und hatte Spaß am Lesen und Aufdecken weiterer Geheimnisse, doch eine derart starke Beigeisterung, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte, stellte sich nicht ein.
    Die Charaktere selbst waren - typisch für Markus Heitz - toll ausgearbeitet. Heitz hat jeder einzelnen Figur einen unverwechselbaren Charakter und eine ganze Reihe persönlicher Geheimnisse mit auf den Weg gegeben, die ich als Leser allmählich aufdecken und sie so besser kennenlernen konnte. Ich habe sie gern auf ihrer Reise quer durch die Welt begleitet und selbst über jene Figuren, die ich bereits aus anderen Heitz-Werken kannte, noch Neues gelernt.
    Ein zusätzliches Geheimnis, das vor allem über der Geschichte von Korff und Löwenstein schwebt, wird von Markus Heitz in der angehängten Kurzgeschichte "Exemplum" weiter ausgeführt, die Lust auf mehr macht: Es ist die Geschichte von eigensinnigen Spiegelbildern und selbstbewegten Schatten, die vermuten lässt, dass das Heitz-Universum weiter wachsen wird. Schließlich gibt es noch so einiges - von Minamoto und dem Professor bis hin zu Schatten und Spiegelbildern - das eine Aufklärung gebrauchen könnte. Ich bin gespannt!

    FAZIT
    "Exkarnation - Seelensterben" kann als Zusammenführung mehrerer vorangegangener Heitz-Romane betrachtet werden. Trotz starker Figuren und einer tollen Atmosphäre fehlte mir dieses Mal etwas die Spannung, auf die ich - in Erinnerung an den ersten Band - gehofft hatte.

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    Selests avatar
    Selestvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zitat. "Nicht jede Neuerung ist eine Verbesserung."
    Zusammenschluss

    Zitat."Nicht jede Neuerung ist eine Verbesserung."Eine Vampirin im Blutrausch, Sia jagt immer noch die Entführer,die alten Seelen führen ihren Krieg,Libra versucht alle zu manipulieren.Dazwischen finden sich Konstantin und Ares wieder,die nicht glauben können was ihnen alles passiert.Damit führt Markus Heitz wieder einmal einen großen Teil seiner Bücher zusammen.Meisterhaft verwebt er die Fäden, verknote lose Enden und findet zu einen großen Ganzen.
    Sehr schwierig dieses Buch alleine zu lesen, dafür ergibt sich in der Gesamtheit ein Meisterwerk.Selten was so verwobenes gelesen, das auch noch so gut war.

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    AnnMans avatar
    AnnManvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannendes und rasantes Ende von Reihen, die ich gerne verfolgt habe.
    Wenn viele Erzählstränge zusammenkommen...

    Schon beim Vorgänger "Exkarnation - Krieg der Alten Seelen" konnte ich als Leser wieder fasziniert beobachten, wie Markus Heitz es schafft verschiedene Erzählstränge parallel laufen zu lassen und immer wieder zu verknüfpen. In diesem Band ist es nicht anders, nur das diesmal alle Ereignisse auf ein rasantes Finale zusteuern.
    Ich muss sagen mir hat das Lesen sehr gefallen, und auch wenn ich viele Monate pause zwischen den letzten beiden Büchern hatte, kam ich gut wieder rein.
    Ich mag Heitz' Stil mit viel Liebe zum Detail zu erzählen. Ich merke immer wieder, dass ihm jede seiner Figuren am Herzen liegt, jede hat wirklich eine eigene Persönlichkeit, mit Macken und Besonderheiten, mit Tiefgang.
    Ein wenig (dafür würde ich dann eher 4,5 Sterne geben) hat mich dann doch enttäuscht wie schnell alles am Ende vorbei war. Aber ich glaube das ist ein generelles Phänomen, wenn man dann mehr als 8 oder 9 Bücher gelesen hat und dann plötzlich hat man die Auflösung ;-).
    Die Geschichte rund um die Kristalle hat mir persönlich sehr gut gefallen. Sie hat dem ganzen einen guten Schliff gegeben.

    Nun ja, da es ja irgendwie doch einen Cliff-Hänger am Ende gab, hoffe ich es geht mit den mir bekannten und mittlerweile liebgewonnen Personen doch noch weiter ;-)

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Etwas verwirrend...trotzdem ein gelungenes Buch

    Inhalt:

    Nachdem Marlene von Bechsteins Mann spurlos verschwunden ist, jagt die Seelenwanderin den vermeitlichen Entführer Gregor Dubois. Unterstützt wird sie dabei von Ex - Rocker Ares Löwenstein und dem Bestatter und Todesschläfer Konstantin Korff, der insgeheim noch einige Probleme lösen muss.

    Allerdings bringt die Suche in Leipzig, Wien und Quebec einige Überraschungen ans Licht. Und dann ist da auch noch der rätselhafte Inverno, der weiterhin Jagd auf Seelenwanderer macht, um herauszufinden, wer ihm das Gedächtnis raubte.

    Ebenfalls auf der Suche ist Sia, die uralte Vampirin.

    Sie will herausfinden, wohin ihr Liebster Eric und ihre Ziehtochter Elena verschwunden sind und wie die Organisation libra damit zusammenhängt.

    Doch ihre Rettungsmission verläuft anders, als sie es sich vorgestellt hat: Sie verschlägt Sia an unbekannte Orte, von denen es kaum ein Zurück gibt. Und zu allem Überfluss muss sie auch noch gegen einen Feind antreten, mit dem sie nicht gerechnet hat.

    Meine Meinung:

    Wir haben hier einige Charaktere die eigentlich gar nicht zusammenpassen aber dann doch zusammenfinden.

    Bei diesem Band wurde mir doch sehr bewusst, man sollte auf alle Fälle einige Bücher von Markus Heitz vorher lesen.

    Es sind wieder einige Handlunsstränge die mich diesmal wirklich fast verrückt gemacht haben.

    Man denkt oft, das passt doch nicht zusammen und ein paar Seiten später kommt dieser "aha" Moment.

    Eventuell ist dieses nicht so wenn man andere Bücher (Judaskinder, Oneiros, Sanctum, Totenblick & Blutportale) von dem Autor kennt.

    Ich persönlich habe mir auch vorgenommen diese Bücher noch zu lesen und dann noch einmal Seelensterben zu lesen. (

    Und dann meine Rezi umschreibe)

    Trotzdem kann ich sagen das auch Band 2 von Exkarnation mich total mitgerissen hat.

    Besonders mochte ich Ares Löwenstein der harte Rocker mit dem absolut weichem Kern.

    Claire wurde mit leider, obwohl sie mir in Band 1 unglaublich ans Herz gewachsen war, viel zu arrogant.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Solider Heitz, jedoch etwas anstrengend zu lesen durch die vielen Einzelhandlungsstränge und zu vollgestopft.
    Exkarnation - Seelensterben von Markus Heitz

    „Seelensterben“ erschien ziemlich genau ein Jahr nach „Exkarnation - Krieg der alten Seelen“ und wie sehr habe ich darauf gewartet! Da „Krieg der alten Seelen“ gut vorgelegt hatte, hoffte ich natürlich auf einen fulminanten zweiten Teil – vor allem da sich zum Ende des Romans das Zusammentreffen aller großen Heitz-Helden (oder auch Nicht-Helden) aus „Judastöchter“, „Oneiros“, „Totenblick“, „Blutportale“ und „Sanctum“ ankündigte. Und tatsächlich treffen der was-auch-immer-er-denn-jetzt-ist-Professor nebst Sia, Elena und Eric, sowie Konstantin Korff und Ares Löwenstein auf die Seelenwandler Claire alias Marlene, Fabian und Dubois samt Gefolge und die Köpfe von „Libra“.
    Ganz schön viel zu koordinieren also, was auch für mich als Leserin teilweise etwas verwirrend war, es wird irgendwann einfach too much. Da ich es aber schon immer bewundernswert fand, wie Markus Heitz Verknüpfungspunkte zwischen den einzelnen Reihen durch die Einbindung serienfremder Charaktere einflicht, sollte „Seelensterben“ nun DAS Finale werden. Doch irgendwie kommt es so rüber, als schreibt Heitz dieses nur, um den Ankündigungen gerecht zu werden. Justine bekommt einen sehr kleinen Auftritt nahezu am Ende des Buches und tut eigentlich nichts, außer mit dem Professor vor einer geschlossenen Tür zu stehen und zu warten. Man könnte meinen, viele der Seelenwandler müssen rein der Übersicht wegen sterben (hier ist der Name des Buchs Programm) und Eric und Elena treffen wir nur kurz bei ihrer Rettung (ups, Spoiler. Als hätte Sia das jemals nicht geschafft). Stellt euch also auf viel Tod und Blutvergießen ein, denn spätestens während der letzten Schlacht scheint es, als wollte Heitz die unblutigen vorherigen Kapitel wieder ausgleichen. Im Verhältnis zum restlichen Buch ist die finale Schlacht etwas zu kurz, zumindest für meinen Geschmack. Der sonst so detailverliebte Heitz spult die Kampfszenen routiniert runter und ich hatte den Eindruck, dass alles etwas zu glatt geht. Zudem bleiben danach immer noch viele Fragen offen, die ich mir zum Teil schon seit dem ersten Band gestellt habe.
    Das liest sich erst mal sehr negativ, doch „Seelensterben“ ist durchaus ein solider Heitz-Thriller, ja fast schon Horror, der zumindest die grundlegenden Erwartungen erfüllt. Die verschlungenen Wege, durch die schlussendlich alle aufeinander treffen sind ausgeklügelt und überraschend – auch wenn Sia zum Beispiel immer noch nur ihr eigenes Ding durchzieht und eher parallel zu den Handlungssträngen der anderen Charaktere läuft. Diese Szenen ziehen zwar ihre Suche nach Eric und Elena in die Länge und bereichern sie um Details, tragen aber nicht unbedingt zum Wohle des roten Fadens der Haupthandlung bei. Vielleicht wäre hier ein ausgegliedertes Buch über Sia und ihre Suche entspannender gewesen. Nur durch den ominösen Minamoto und dessen Arbeit für Libra und den Professor kommt sie über mehrere Ecken mit der „Liga der Dunkelheit“ aka Löwnstein, Korff und Claire in Kontakt. Den Namen finde ich übrigens schon etwas flach und Stereotyp…
    Positiv fand ich allerdings, dass Fans von Sia, Korff, Löwenstein und Claire noch so manches Neues über ihre Lieblinge erfahren. Ich habe sogar Kapitelweise eine richtige Abneigung gegen Sia entwickelt, was letztendlich aber nur ihrer von ihr selbst verabscheuten Wildheit anzulasten ist. Claire wirkte durch ihre gesammelten Erinnerungen leider fast schon etwas arrogant inzwischen. Aber immerhin ist das ungleiche Duo Korff und Löwenstein sehr humorvoll und lockert die Handlung etwas auf. Auch wenn „Seelensterben“ als Finale gelten kann, stehen weitere Fortsetzungen dank Korff, dem Professor und Inverno (ein sehr mysteriöser Charakter noch aus „Krieg der alten Seelen“ und einer der wenigen Überlebenden) bestimmt bald in den Buchgeschäften, worauf ich mich unter anderem dank Konstantin Korff, dem sympathischen Bestatter aus Leipzig, wieder sehr freuen werde.
    Nichtsdestotrotz wurde ich vom zweiten Teil von „Exkarnation“ hinsichtlich meiner aus dem ersten Teil resultierenden Erwartungen etwas enttäuscht. Streckenweise schien die Luft etwas raus und durch die vielen Charakter- und Ortswechsel konzentriert man sich vor allem darauf, nicht den Überblick zu verlieren. Queerverweise in den Gedanken der Charaktere zu anderen Buchreichen versteht nur der, der einigermaßen mit dem Heitz-Kosmos vertraut ist. Solche Ausschweifungen kommen noch zu den vielfältigen Informationen hinzu, die der Leser sowieso schon verarbeiten muss und sind oftmals total nebensächlich. Leser, die „Exkarnation - Krieg der alten Seelen“ nicht gelesen haben, werden zudem völlig untergehen. Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau weil Heitz auch hier, wie eigentlich immer, sehr kreativ und gewitzt eine spannendende Geschichte spinnt – doch ich wage zu behaupten, dass ich es noch besser von ihm kenne und vielleicht auch schon erwarte.

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    Puppieslesesuebchens avatar
    Puppieslesesuebchenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr verwirrend
    leider nicht mein Buch

    Ich bin ein riesen großer Markus Heitz Fan und habe mir gleich dieses Buch gekauft, da mir der erste Teil soooo gut gefallen hat, tja was soll ich sagen, ich habe die Hälfte nur gelesen und werde es nicht auslesen.

    Es sind eindeutig zu viele Personen, Themen und Dinge auf einmal in diesem Buch, so dass man überhaupt nicht durchsteigt.

    Mir hat es nicht gefallen und somit kann ich leider für meinen Lieblingsautoren nur 2 Sterne vergeben :( Schade schade

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    Eternitys avatar
    Eternityvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Meister der Figurenvernetzung hat wieder zugeschlagen!
    Der Meister der Figurenvernetzung hat wieder zugeschlagen!


    Unfassbar, wie dieser Mann ein Netzwerk spinnt, in dem jeder Faden verknotet wird oder zu einem Ende führt! Es spielen sich so viele Handlungsstränge gleichzeitig ab, dass man beim Lesen nicht schluderig sein darf (was ich gut finde!), es kommen so viele Fragen auf, so viele Figuren spielen ihre Rollen (bekannte wie unbekannte) und trotzdem bleibt am Ende nichts ungeklärt! Das ist für mich das absolut Faszinierendste an dem Buch, an dem Autoren...
    Aber auch die Geschichte hat es in sich. Die Phantasiewesen kämpfen und killen, metzeln, töten und retten. Ein wahrer Kampf der Verdammnis herrscht um die Rettung und Zukunft der Welt. Herrlich düster, herrlich spannend, herrlich blutig, herrlich brutal und böse und doch mit Hoffnungsschimmer!
    Ob da noch mehr Bücher folgen!? Ich hoffe doch sehr! :)Chapeau, Chapeau, Herr Heitz!

    Kommentare: 2
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    ForeverAngels avatar
    ForeverAngelvor 3 Jahren
    Ende?

    Im ersten Band Krieg der Alten Seelen haben wir Claire kennengelernt, die bei einem Verkehrsunfall stirbt und deren Seele in den Körper einer anderen fährt. Einen Körper, der für eine ganz andere, viel ältere Seele bestimmt war. Du kennst diese Geschichte noch nicht? Dann hör auf, diese Rezension weiterzulesen, und schnapp dir stattdessen erst einmal Krieg der Alten Seelen. Oder besser noch: fang mit Ritus samt Fortsetzung an, lies die Judas-Trilogie und Oneiros und Totenblick. Wer bei Seelensterben wirklich ALLES verstehen will, wer die Hintergründe der Figuren kennen möchte und wer vor allem vorhat, noch andere Heitz Bücher zu lesen, ohne sich das Schicksal ihrer Helden betreffend spoilern zu lassen: der fängt am besten ganz vorne an.


    Schon öfters ist mir aufgefallen, wie gerne Heitz Figuren aus anderen Romane in seinem neusten Werk auftauchen lässt. So habe ich mich beispielsweise gefreut, als in der Judas-Trilogie plötzlich ein alter Bekannter aus Ritus aufgetaucht ist. Seelensterben bringt die Verflechtung seiner Romane noch einmal auf ein ganz neues Level. Wir treffen nicht nur Claire/Lene aus dem ersten Exkarnation-Band wieder, sondern auch Sia, die ihre Tochter sucht, und Eric, wir treffen Ares und Korff. Es ist ein Wiedersehen mit vielen Helden, sie alle haben ihre Ziele und Wünsche und Heitz schafft es, all die unterschiedlichen Fäden zusammen laufen zu lassen.


    Zum Inhalt will ich eigentlich gar nichts sagen, weil ich dann das Gefühl hätte, mehr als nur Krieg der Alten Seelen zu spoilern. Vielleicht nur so viel: durch die vielen Handlungsstränge ist es zwar recht kompliziert, aber es ist auch wahnsinnig düster, wahnsinnig spannend, und teilweise wahnsinnig amüsant. Ich liebe seine Mischung aus Action und Humor, Gefahr und Situationskomik. Und ich kann nur immer wieder sagen, wie beeindruckt ich bin, dass sich das Zusammenlaufen all dieser Fäden so natürlich anfühlt. Es ist nicht gezwungen, keine Figur wurde in einen Plot gepresst, der nicht zu ihr passt. Es ist, als wäre es ihnen schon immer vorherbestimmt, in diesem Showdown zusammen zu finden. Ob das das Ende ist? Vielleicht. Damit könnte ich leben. Aber wir reden hier von Markus Heitz und da weiß man nie.


    Mein Fantasy-Highlight im Oktober! 
     

    (c) Books and Biscuit

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    Der-Lesefuchss avatar
    Der-Lesefuchsvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine komplexe Geschichte, ein Treffen mit alten Bekannten und eine Spannung, die bis zum Ende führt.
    Eine komplexe Geschichte, ein Treffen mit alten Bekannten und eine Spannung, die bis zum Ende führt.

    Zum Inhalt:
    Eine Seelenwanderin auf der Jagd nach einem skrupellosen Entführer. Eine uralte Vampirin auf einer Rettungsmission, die sie an Orte führt, von denen es kaum ein Entkommen gibt. Ein Mann ohne Gedächtnis, der versucht, die Schuldigen zu finden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ihre Wege kreuzen … In "Exkarnation – Seelensterben" laufen die Fäden aus sämtlichen dunklen Thrillern von Markus Heitz zusammen. Was nach einem fulminanten Ende klingt, birgt die Keimzelle für neue Abenteuer. Und neue Herausforderungen.

    Meine Meinung:
    Mit "Exkarnation - Seelensterben" führt Markus Heitz das erste Buch "Exkarnation - Krieg der alten Seelen" weiter und lässt uns Korff und all die anderen Charaktere aus dem ersten Band wieder treffen.

    Sehr viele Handlungsstränge, in denen die einzelnen Charaktere eigene Interessen verfolgen, die doch alle irgendwie miteinander zusammenhängen, haben es mir manchmal schwer gemacht, dabei zu bleiben und nicht "abgehängt" zu werden. Ein klarer Hauptstrang, der klar macht, was die Haupthandlung in dem Buch ist, hat sich mir nicht erschlossen. 

    Claire (bekannt aus dem ersten Band) ist als Marlene von Bechstein auf der Suche nach ihrem Mann. Dabei wirkt sie um einiges selbstbewusster, als noch im ersten Band - wahrscheinlich hat sie die ganze Situation mit dem Körpertausch auch in ihrem Wesen wachsen lassen. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Fitnesstrainer Ares von Löwenstein und dem Bestatter Konstantin Korff. Ares ist die ganze Welt der Vampire etc. unbekannt und doch wird er immer wieder mit Situationen konfrontiert, bei denen er den Glauben an sich und seiner Welt verliert (wie kann eine 1,60 m große, schlanke Frau einen zwei Meter großen Fitnesstrainer mit einem Tritt mehrere Meter weit gegen einen Baum schleudern... ;-).

    Immer wieder treffen wir auf den geheimnisvollen "Inverno" der, ohne Gedächtnis, immer wieder Seelenwanderer fragt, ob sie sich schon einmal begegnet sind und der über enorme Fähigkeiten verfügt (welche das sind möchte ich hier nicht spoilern). Leider verlieren die Personen, die von ihm befragt werden, kurz darauf ihr Leben. Irgendwann werden mehrere Personen auf ihn aufmerksam und die Jagd auf ihn wird eröffnet.

    Anfangs sind sowohl Inverno, als auch andere Personen auf der Suche nach einem gewissen Gregor Dubois. Denn dieser soll nicht nur für die Entführung von Marlene von Bechsteins Mann, sondern auch für den Gedächtnisverlust von Inverno verantwortlich sein. Doch dieser scheint unauffindbar zu sein und während alle nach ihm suchen, kreuzen sich die Wege und die Geschehnisse verflechten sich zunehmend, bis am Ende sogar eine neue Person eingeführt wird, die für ein großes Finale sorgt.

    Ich bin ein begeisterter und treuer Heitz-Leser und finde viele Charaktere wieder, die mir aus anderen Büchern aus seiner Feder bekannt sind. Oneiros, Totenblick, Judaskinder, Sanctum und Ritus sind hier nur beispielhaft genannt.

    Das Ende war für mich (im Vergleich zur gesamten Handlung des Buches) fast schon ein wenig enttäuschend. Aber das ist Geschmackssache... :-)

    Fazit: 
    Eine komplexe Geschichte, ein Treffen mit alten Bekannten und eine Spannung, die bis zum Ende führt. Die Welt außerhalb unserer "normalen" Welt ist gelungen und die Charaktere haben alle ein Eigenleben entwickelt. Allerdings muss man den ersten Band gelesen haben, um in den zweiten einsteigen zu können. Ich vergebe 4 von 5 möglichen Punkten.

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