Ritus

von Markus Heitz 
4,2 Sterne bei625 Bewertungen
Ritus
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (511):
chipie2909s avatar

Absoluter Pageturner im Genre Fantasy

Kritisch (31):
inloveofbookss avatar

Konnte mit den Protagonisten nicht wirklich warm werden

Alle 625 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ritus"

Frankreich im Jahre 1764.
Die Menschen leben in Angst und Schrecken – denn ihre Kinder werden gehetzt und getötet. Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann? Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel.
Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis – und niemand ahnt, dass der gnadenlose Ritus der Bestie auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird.

Der Bestseller von Markus Heitz – jetzt mit Bonusmaterial!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426639788
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.06.2008
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2006 bei Lagato erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    chipie2909s avatar
    chipie2909vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Absoluter Pageturner im Genre Fantasy
    Einfach mega

    „Zwei Männer, die nur ein Ziel kennen. Ein Fluch, der die Jahrhunderte überdauert.“ So beginnt der Klappentext des Buches „Ritus“ von Markus Heitz, der zu den erfolgreichsten Fantasy-Autoren Deutschlands zählt. Ich muss ehrlich gestehen, dass mir dieser Schriftsteller bis „Ritus“ unbekannt war. Das wird sich aber bald ändern, denn dieses Werk hat mich absolut geflasht!


    In „Ritus“ springt der Leser durch die Zeiten... befindet man sich mitten im 18. Jahrhundert, findet man sich im folgenden Kapitel in der Jetztzeit wieder, was den Spannungsbogen kontinuierlich weit oben hält. Doch um wen und was geht es eigentlich in diesem Fantasy-Roman? Im 18. Jahrhundert lernen wir Jean Chastel kennen, ein Wildhüter, der mit seinen beiden Söhnen in Frankreich lebt. Er führt ein beschauliches Leben, bis er eines Tages auf eine Bestie trifft, die sein ganzes Leben verändert. Diese Kreatur tötet grausam und lässt seine Opfer unendlich leiden und Jean macht sich unter vielen anderen auf die Jagd nach diesem Geschöpf, dass der Hölle entsprungen scheint. Doch auch er selbst birgt ein Geheimnis...

    Mehr als zweihundert Jahre später kämpft auch Eric von Kastell gegen die Bestie. Auf dieser Jagd ist er weltweit unterwegs und tut alles dafür, um das Biest endlich zu vernichten. Aber wie auch Jean Chastel, der so lange Zeit vor Eric schon die Spur der Kreatur verfolgte, so verbirgt auch er ein Geheimnis, das er um jeden Preis bewahren will.


    Mein Eindruck von dem Buch ist einfach fantastisch! Der Schreibstil fesselt total und mir ist absolut schleierhaft, warum mir Markus Heitz nicht schon viel viel viel viel früher unter die Finger kam. Der Leser ist von der ersten Seite an mitten drin im Geschehen und man fühlt sich, als wäre man auf der Jagd live dabei. Bei anderen Werken mit mehreren Zeitsträngen ging es mir schon öfter so, dass mich nur eine Ebene gepackt hatte und ich die andere schon fast verwünscht habe, weil sie beim Lesen eher aufhielt als alles andere... nicht so hier! Beide Geschichten sind mega spannend und sorgen dafür, dass man sich kaum noch losreißen kann. Ich habe mich nicht nur einmal ertappt, als ich mich in Lesepausen gefragt habe, wie es wohl grad Jean und Eric ergeht. Dieses Werk für mich etwas ganz Besonderes und ich werde gleich mit dem Nachfolgeband „Sanctum“ beginnen. Für alle Fantasy-Fans eine absolute Leseempfehlung, aber man sollte unbedingt darauf achten, dass man gleich die Fortsetzung parat hat, um die Geschichte sofort weiterbegleiten zu können.

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    Samaires avatar
    Samairevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Klischeebeladen, aber reißerisch
    Klischeebeladen, aber reißerisch

    Die zweiteilige Geschichte spielt zum einen in Frankreich 1764, wo der Wildhüter Jean Chastel und seine Söhne Jagd auf eine Bestie machen, die die Gegend heimsucht. Im Europa der heutigen Zeit ist ist Eric von Kastell ebenfalls auf der Jagd nach Werwölfen. Doch bald ist er in eine größere Verschwörung verwickelt, als er sich vorstellen konnte.

    Das Buch hat definitiv seine Stärken und Schwächen, wobei die größte Schwäche die Geschichte in der Gegenwart um Eric ist. Eric als Figur ist nicht nur ultra männlich und unnahbar, ich als Leser war auch nach wenigen Minuten genervt von dem vielen Testosteron, was durch die Seiten wehte. Auch gegen Ende, als auch dieser Part des Buches Fahrt aufnahm, blieb mir Eric unsympathisch und ich war froh, wenn die Geschichte zu Jean und seinen Söhnen zurücksprang. Dieser Teil des Buches hat mich wirklich gefesselt und mehr als gut unterhalten und war daher ein großes Plus.

    Alles in allem ist „Ritus“ gut erzählt und reißerisch geschrieben. Für mich allerdings wurden vor allem in der Geschichte um Eric zuviele Klischees gewälzt, was mich hier und da definitiv mit den Augen rollen ließ. Die Story ist sicher nicht schlecht, wird aber sicherlich nie zu meinen Favoriten zählen. Band zwei werde ich vermutlich dennoch lesen, einfach, weil der Cliffhanger von „Ritus“ mir keine andere Wahl lässt. Wer gegen Werwolfklischees in Hülle und Fülle nichts einzuwenden hat, wird sicherlich gut unterhalten, allen anderen rate ich eher die Finger von dem Buch zu lassen.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor einem Jahr
    Kurzmeinung: 4.5 Sterne für eine spannende Werwolf Geschichte, die die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet! Sehr fesselnd und großartig verwoben!
    Großartige Werwolf-Geschichte, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet!

    Zum Inhalt

    1764 - Südfrankreich
    Der Wildhüter Jean Chastel gerät mit seinen beiden Söhnen auf die Fährte eines grauenhaften Wesens. Den Kampf können sie für sich entscheiden, doch die weitreichenden Folgen und die grausame Rache der Bestie folgt ihnen in ihre Heimat und zieht eine blutige Spur in den tiefen Wäldern des Gévaudan ...

    2004 - Europa
    Eric von Kastell ist ein Jäger - zum einen macht er gerne Jagd auf schöne Frauen und schnell Abenteuer, aber er hat auch einen speziellen Familienauftrag: die Verfolgung und Ausrottung der Lycantropen, der Werwölfe. Während sein Vater nach einem Heilmittel forscht, ist Eric besessen von der Verfolgung der Gestaltwandler, die sich überall unter uns zu verbergen wissen.
    Doch es steckt noch viel mehr dahinter und er muss mehr als einmal über seinen eigenen Schatten springen ...

    Meine Meinung

    Diese Dilogie mit Ritus und Sanctum hat mich wirklich wunderbar unterhalten! Ein Ausflug ins historische Frankreich, nach Rom und quer durch Europa in der Gegenwart - voll dunkler Geheimnisse und brutalen Bestien und Jägern, die alles tun um sie zur Strecke zu bringen.

    Der Aufbau ist wirklich großartig gemacht! Die Kapitel wechseln sich immer ab und erzählen uns die Geschichten, die zum einen im historischen Südfrankreich spielen und zum anderen in der Gegenwart. Sie wirken beide authentisch und man fühlt sich sofort in die Zeit versetzt, die vom Autor beabsichtigt ist. Diese beiden Stränge sind sehr gut miteinander verflochten und miteinander abgestimmt und lassen den Leser nach und nach immer mehr in die Geheimnisse eintauchen.

    Dabei gilt es nicht nur hinter die Identität der einen gefährlichsten Bestie zu kommen - auch jeder der Protagonisten schein ein besonderes Geheimnis zu hüten. Überhaupt sind die Figuren hier sehr vielschichtig und jeder auf seine Art speziell. Durch ihre Verbindungen müssen sie aber Zugeständnisse machen, ohne aus ihren Rollen zu fallen, was nicht immer leicht ist.
    Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz und so wie die Charaktere unterschiedlich sind, gibt es auch hier viele Facetten, die alle das besondere und die Vielfältigkeit der Gefühle hervorheben. Das fand ich wirklich sehr schön mit eingebracht.

    Das Tempo geht gut voran und auch wenn hier nicht zu sehr ins Detail gegangen wird, entsteht eine besondere Atmosphäre, die mich total in die Geschichte versinken ließ. Ich hatte immer eine klare Vorstellung und konnte mir jede Szene genau vorstellen. Dabei geht es auch manchmal recht brachial zu, denn die Werwölfe sind hier hauptsächlich darauf aus, ihre Gier und Lust am Blutrausch zu befriedigen.

    Die vielen Verdächtigen und die Vermutungen sind spannend zum miträtseln und werden am Ende vom ersten Band teilweise aufgeklärt. Auch die Zusammenhänge lichten sich, aber natürlich gibts noch genug neue Rätsel für die Fortsetzung.

    Fazit: 4.5 Sterne

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Die Bestie

    1 - Ritus
    2 - Sanctum


    Kommentare: 1
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    Hollysmums avatar
    Hollysmumvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und grausam bis zum Schluss!
    Spannend und grausam bis zum Schluss

    Werwölfe waren genauso wenig wie Vampire bisher mein Ding,aber als ich irgendwann mal eine Rezi zu diesem Buch las und den Klappentext studierte war mir klar: Das musst du irgendwann mal lesen!
    Ich wurde nicht enttäuscht. Die Handlung hat zwei Erzählstränge. Man begleitet anfangs den Wildhüter Jean Chastell der zusammen mit seinen Söhnen Antoine und Pierre im französischen Hinterland anno 1784 einer Bestie auf der Spur ist,die Menschen grausam ausweidet. Anfangs gehen die 3 noch von einem besonders aggressiven Wolf aus,bis sie der Bestie selbst Auge in Auge gegenüber stehen.
    Im Jahre 2004 lernt man Erik von Kastell kennen der zusammen mit seinem Vater ebenfalls Jagd auf Wandelwesen betreibt und versucht die Menschheit vor der Ausbreitung dieser Seuche zu schützen. Als sein Vater von diesen Wesen ermordet wird und sie das geheime Labor in der Privatvilla in München zerstören ist er ganz auf sich allein gestellt. 
    Von Anfang an baut Markus Heitz Spannung auf indem er immer kapitelweise von Zeit zu Zeit springt. Ich konnte das Buch oft nicht aus der Hand legen. 
    Ich freue mich sehr darauf den zweiten Teil zu lesen!

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    Yurelias avatar
    Yureliavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fesselnde Geschichte über die Bestie des Gévaudan und deren Auswirkungen in der Gegenwart. Vorsicht, Pageturner!
    Markus Heitz: »Ritus«

    Ich bin begeistert. Ein wahrlich spannendes Buch und ich freue mich bereits auf den zweiten Band. Er liegt hier schon bereit und wartet darauf, gelesen zu werden. ;D
    Ein Roman, in dem Fiktion und wahre Begebenheit miteinander verschmelzen. Markus Heitz ist dies meisterhaft gelungen. Und das, obwohl ich Werwölfe nie wirklich interessant fand... Ich interessiere mich meist eher für Vampire. Die haarigen Biester waren nie so mein Ding. Aber dank Herrn Heitz mit seinem humorvollem, detaillierten und direktem Schreibstil und seiner spannenden Geschichte über die Bestie vom Gévaudan bin ich schon nach den ersten 10 Seiten im Buch versunken. Ich hatte immer wieder Mühe, mich von dem Buch loszureißen.
    Bis fast zum Schluss wechseln sich die Orte des Geschehens und die Zeiten kapitelweise miteinander ab. Die Geschichte beginnt 1764 in Frankreich und wechselt sich dann mit dem Erzählstrang im Jahre 2004 ab. Anfangs fiel mir das schwer, aber ich gewöhnte mich schnell an die wechselnden Erzählstränge. Es machte das Ganze umso spannender. Noch spannender wurde es dann für mich, als ich begann zu googeln.
    Ich rate euch, macht dies nicht, wenn ihr eigentlich das Buch lesen wollt. Mir ist es den einen Abend passiert, dass ich mich in Rechercheergebnissen festlas.
    Es beeindruckte mich einfach sofort, wie viel in diesem Buch der Wahrheit entspricht.
    Von Beginn an, will man wissen, wie genau die Vergangenheit mit der Gegenwart zusammenhängt und wer eigentlich dieser Eric von Kastell ist, der anscheinend übermenschliche Fähigkeiten besitzt, die denen seiner Beute nicht unähnlich sind. Stück für Stück kann man einige der Zusammenhänge erahnen aber trotzdem bleiben eine Menge Fragen offen. Fragen, die hoffentlich im zweiten Band beantwortet werden.
    Die Kapitelanfänge sind dezent mit dem Muster auf dem Cover des Buches verziert. In grau, sodass der Lesefluss nicht gestört wird. Anhand der Orts- und Zeitangaben, weiß man immer, wo und wann man sich gerade befindet.
    Die Charaktere sind plausibel und ihr Handeln ist gut nachvollziehbar. Lediglich Antoine ging mir zwischenzeitlich auf den Keks.
    Gegen Ende des Buches wird auch der Titel immer klarer und der Leser begreift, warum das Buch »Ritus« heißt. Zum Schluss wechseln sich die Erzählstränge weniger ab und es wird häufiger aus der vergangenen Zeit erzählt, weil sich die Lage dort zuspitzt.
    Wer die Bestie letztlich ist, hat mich sehr überrascht und schockiert. Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet.

    Mein Fazit:
    Fesselnde Geschichte über die Bestie des Gévaudan und deren Auswirkungen in der Gegenwart. Hier verschmelzen Fiktion und Historie faszinierend miteinander. Klare Leseempfehlung. Vorsicht, Pageturner! Kann man definitiv öfter lesen.

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    Pergamentfalters avatar
    Pergamentfaltervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannende Geschichte, lebendige Charaktere und all das in einem sprachlichen Stil, der Lust auf mehr macht.
    Rezension zu "Ritus"

    "Ritus" ist der erste Band eines Zweiteilers rund um die Legende der Bestie vom Gévaudan, in dem Markus Heitz beweist, dass er sich nicht nur mit Vampiren und Zwergen, sondern auch mit Werwölfen und anderen Wandelwesen auskennt.
    Die Handlung ist zweigeteilt, die Geschichte wird im Wechsel beider Parts erzählt.
    Als Leser begleitete ich auf der einen Seite den Wildhüter Jean Chastel in Südfrankreich in den Jahren 1764 bis 1767. Er hat sich gemeinsam mit seinen Söhnen Pierre und Antoine auf die Jagd nach einer Bestie begeben, die vornehmlich Kinder und Frauen auf grausamste Weise tötet. Was anfangs für einen aggressiven Wolf gehalten wird, erhält bald die Bezeichnung Loup Garou, Werwolf. Während Jean versucht, ihn aufzuhalten, droht ihm bald aus einer anderen Richtung Gefahr, denn seine Familie birgt ein dunkles Geheimnis...
    Szenenwechsel. Part zwei der Geschichte spielt im Jahr 2004 zwischen Deutschland, Russland und Kroatien. In ihrem Zentrum steht Eric von Kastell, ein moderner Werwolfjäger, der den Bestien - der Familientradition folgend - den Kampf angesagt hat. Als Charakter ist er eine klare Überzeichnung des klassischen Helden: Ein starker, scheinbar unbesiegbarer Kämpfer, erfolgreicher Künstler und Macho, dem die Frauen zu Füßen liegen. Sein treuester Begleiter ist ein Porsche Cayenne, sein Aussehen passt dann jedoch nicht ganz ins Bild: Erics bevorzugte Jagdkleidung besteht unter anderem aus einem Lackledermantel und weißen Lacklederhandschuhen. Zugegeben, bei Erics blutigem Geschäft sind das leicht zu reinigende Kleidungsstücke, aber nicht nur angesichts der Farbe fragte ich mich ab und zu einfach nur: Warum? Die Kleidung passt in meinen Augen einfach nicht so recht zu dem Charakter.
    Dennoch ist Eric eine interessante Figur, die nur im ersten Moment platt erscheint. Durch seine Gedanken wurden Fragen aufgeworfen, die bisher keine Klärung fanden, und ab und an wurde eine Charaktertiefe deutlich, die mich gespannt auf den zweiten Teil warten lässt.
    Die Handlung von "Ritus" ist, sowohl im achtzehnten, als auch im einundzwanzigsten Jahrhundert, rasant, actionreich und oftmals ziemlich blutig. Heitz scheut nicht davor zurück, Kampfszenen und Opfer der Werwölfe detailreich zu beschreiben, und macht damit dem Genre des Horrorthrillers alle Ehre. Zudem versteht er es ausgezeichnet, historische Fakten in seine Geschichte einzubauen: Der Legende nach gab es die Bestie vom Gévaudan, ihre Opfer und die Jagden nach ihr tatsächlich. Auch Jean, Pierre und Antoine Chastel beruhen auf historischen Überlieferungen.
    Stilistisch ist "Ritus" einwandfrei. Wohldosierte Beschreibungen und Gedankengänge der Protagonisten wechseln mit schnellen Szenen, die sich breite Beschreibungen und lange Sätze sparen. Damit ist dieser Roman nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich ein Genuss, der leider zu schnell vorbei war.

    FAZIT
    Ein deutscher Horror-Autor, der sein Werk versteht! Spannende Geschichte, lebendige Charaktere und all das in einem sprachlichen Stil, der Lust auf mehr macht. Ich bin gespannt auf Teil zwei!

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    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor 2 Jahren
    Band 1

    In Ritus schafft es Markus Heitz zwei Zeitebenen perfekt miteinander zu verbinden. Der Leser kann dabei hervorragend in das Frankreich der Zeit 1764 eintauchen, wo Jean Chastel mit seinen Söhnen auf die Jagd auf eine Bestie macht, die es auf Frauen und Kinder abgesehen hat. Dies erfährt man in einzelnen Kapiteln, die sich mit jener der Gegenwart abwechseln und in der Erich von Kastell als der Einzelkämpfer auftritt.

    Die Handlung und worum es geht, kann man im Prinzip schon anhand des Klappentextes erahnen. Die Bestie von Gévaudan ist ja hinlänglich bekannt. Dies mit einer Handlung in der Gegenwart zu verknüpfen würde nur den wenigsten Autoren gelingen. Markus Heitz schafft diesen Spagat und kann den Leser fesseln, sodass es schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen.

     

    Fazit: Düster angehaucht und doch mit einer Spur Witz lässt sich der erste Band locker lesen.

     

     

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    Wollys avatar
    Wollyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Tolles Buch. Schön beschriebene Charaktere aber hier und da leider etwas zu langatmig. Ein paar Seiten weniger und es wäre 5 Sterne wert.
    Ein tolles Buch

    Inhalt:

    Ritus spielt im Jahr 1764 in Frankreich. Ein Monster geht um und tötet alles was ihm in die Fänge gerät. Männer, Frauen und Kinder.

    Der König setzt ein Preisgeld auf die Ermordung oder Gefangennahme des Monsters aus. Der Startschuss für viele sich auf die Jagd zu machen. Unter ihnen auch der Jäger Jean Chastel. Aber nicht nur er. Auch entsandte Geheimermittler des Vatikan mischen mit. Bei der Jagd trifft Chastel immer wieder mit der Äbtissin Gregoria zusammen. Was hat es mit ihr auf sich? Was will der Vatikan? 

    Auch 200 Jahre später hat das Spiel noch kein Ende gefunden.

     

    Meinung:

    Der Schreibstil von Markus Heitz ist toll. Es ist nicht das einzigste Buch was ich von ihm gelesen habe, aber es ist mir in Erinnerung geblieben.

    Das Buch ist sehr spannend erzählt. Trotz zweier Handlungsstränge war ich als Leser nicht verwirrt oder wurde im Lesefluss gestört.

    Sehr gut gefallen haben mir die sehr unterschiedlichen Figuren mit ihren wiederstreitenden Gefühlen. Liebevoll ausgearbeitet und schönerweise auch nicht alle einfach nur nett.

    Fazit:

    Für mich ein tolles Buch wenn man ein bisschen was mit Fantasy und Historie anfangen kann. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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    FreydisNeheleniaRainersdottirs avatar
    FreydisNeheleniaRainersdottirvor 5 Jahren
    "Pakt der Wölfe" aus einem anderen Blickwinkel

    Nachdem ich den Film "Pakt der Wölfe" gesehen und auch das Buch dazu gelesen habe, recherchierte ich darüber, ob es noch mehr Geschichten über die "Bestie des Gevaudan" gäbe und kam auf "Ritus" von Markus Heitz. Ich fand bei "Ritus" sogar einige Charaktere von "Pakt der Wölfe" wieder und empfand es so,als wäre die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel erzählt.Es war recht gut zu lesen und es baute sich auch Spannung auf, die aber,meiner Meinung nach, leider in der Fortsetzung "Sanctum" völlig abebte. Schade eigentlich.

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    joletas avatar
    joletavor 5 Jahren
    Das Ritual der Bestie vom Gévaudan

    Klappentext:

    ZWEI MÄNNER, DIE NUR EIN ZIEL KENNEN. EIN FLUCH, DER DIE JAHRHUNDERTE ÜBERDAUERT.
    Frankreich im Jahre 1764.
    Die Menschen leben in Angst und Schrecken – denn ihre Kinder werden gehetzt und getötet. Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann? Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel. Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis – und niemand ahnt, dass der gnadenlose Ritus der Bestie auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird ...




    Ich meine dazu:

    Nein, ich lese keine Bücher über Werwölfe, denn Werwölfe sind einfach nicht mein Thema...

    ….................Es sei denn ...................

    Ja... Ich gebe es ja zu... Was kann ich denn dafür, wenn ein Kerl namens Heitz einen solchen Schreibstil an den Tag legt, mich mit dieser Kunst nahezu verführt... Ich fand doch schon die rothaarigen Kinder des Judas so klasse!
    Und nachdem Ireland-Nicole sich auch noch auf die Seite von Markus Heitz schlug, brauchte ich die Werwolf-Bücher dann auch. Natürlich beide, aber das ist, wie sich jetzt herausstellte, auch gut so.

    Klasse! Ein Buch in zwei Handlungssträngen.
    Der eine spielt um die Zeit im 18. Jahrhundert im Gévaudan, wo der Mythos der Bestie nach mehreren grausamen Morden an Kindern und Frauen (hauptsächlich) tatsächlich aufkam, denn die Opfer wiesen zum Teil wirklich Fraßspuren auf. Auch Jean Chastel, der Mann, der die Bestie erlegt haben soll, hat es dort wirklich gegeben.
    Herr Heitz spinnt also in diesem Roman nachgewiesene Fakten zu einem spannenden Werk, dessen Auswirkungen sich im zweiten Handlungsstrang, der 2004 spielt, fortsetzt.
    Beide Stränge spielen parallel und wechseln sich fast durchgehend durch die Kapitel ab. Beide Stränge sind sehr fesselnd, beide erzählen zunächst ihre eigene Geschichte, die sich sicher irgendwann zusammenfügen läßt.

    So, wie man es schon von den Vampirbüchern kennt, beschreibt Heitz auch hier jeden Blutstropfen, jede Bißwunde bis ins kleinste Detail, also ist das Buch nicht unbedingt etwas für zart besaitete oder gar Kinder...
    Doch nur so ist ein Heitz auch ein Heitz, oder? (Ist der Kerl eigentlich vergeben? )

    Gemein ist das Ende dieses Buches, das einen quisiquasi glatt am Siemenslufthaken hängen und zappeln läßt. Darum bin ich auch froh, Sanctum schon hier neben mir zu wissen.
    Und auch, wenn ich so gemeine Cliffhanger eigentlich überhaupt nicht mag und zunächst erst mal etwas anderes lesen wollte (was mir Herr Heitz nun gründlich versaut hat) – das Buch bekommt bei mir einen Ehrenplatz auf der Favoritenleiste!

    Sanctum, ich komme!!...
    Und nein, ich werde die Zwerge-Bücher nicht lesen, oder auch Ulldart – oder wie auch immer die heißen... Das ist einfach nicht mein Thema!!

    Kommentare: 8
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