Markus Heitz Ritus

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Inhaltsangabe zu „Ritus“ von Markus Heitz

Frankreich im Jahre 1764. Die Menschen leben in Angst und Schrecken – denn ihre Kinder werden gehetzt und getötet. Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann? Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel. Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis – und niemand ahnt, dass der gnadenlose Ritus der Bestie auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird. Der Bestseller von Markus Heitz – jetzt mit Bonusmaterial!

Ein sehr guter Start in die Pakt-der-Dunkelheit-Reihe. Markus Heitz ist ein genialer Autor!

— Ilovemusic7
Ilovemusic7

Eines meiner Lieblingsbücher! Sehr spannend und packend geschrieben. Ein Werwolf, der alle anderen Wandelwesen bekämpft.

— Koboldmama
Koboldmama

4.5 Sterne für eine spannende Werwolf Geschichte, die die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet! Sehr fesselnd und großartig verwoben!

— Aleshanee
Aleshanee

Spannend und grausam bis zum Schluss!

— Hollysmum
Hollysmum

Konnte mit den Protagonisten nicht wirklich warm werden

— inloveofbooks
inloveofbooks

Super Stoff. Spannend und originell. Nach hinten raus ab und zu langatmig und manchmal berechenbar. Insgesamt: Empfehlung!!!

— alexanderptok
alexanderptok

Spannende Geschichte, lebendige Charaktere und all das in einem sprachlichen Stil, der Lust auf mehr macht.

— Pergamentfalter
Pergamentfalter

Einfach nur genial. Vor allem durch die Parallele zwischen Gegenwart und Vergangenheit.

— AnnMan
AnnMan

Tolle Action reiche, informative Werwolf-Story mit einem grandiosen Schreibstil und abwechslungsreichen Szenewechsel zwischen 1764 und 2004.

— KayvanTee
KayvanTee

Ich habe mehr erwartet

— Zantalia
Zantalia

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  • Großartige Werwolf-Geschichte, die die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet!

    Ritus
    Aleshanee

    Aleshanee

    29. May 2017 um 07:47

    Zum Inhalt1764 - SüdfrankreichDer Wildhüter Jean Chastel gerät mit seinen beiden Söhnen auf die Fährte eines grauenhaften Wesens. Den Kampf können sie für sich entscheiden, doch die weitreichenden Folgen und die grausame Rache der Bestie folgt ihnen in ihre Heimat und zieht eine blutige Spur in den tiefen Wäldern des Gévaudan ...2004 - EuropaEric von Kastell ist ein Jäger - zum einen macht er gerne Jagd auf schöne Frauen und schnell Abenteuer, aber er hat auch einen speziellen Familienauftrag: die Verfolgung und Ausrottung der Lycantropen, der Werwölfe. Während sein Vater nach einem Heilmittel forscht, ist Eric besessen von der Verfolgung der Gestaltwandler, die sich überall unter uns zu verbergen wissen. Doch es steckt noch viel mehr dahinter und er muss mehr als einmal über seinen eigenen Schatten springen ...Meine MeinungDiese Dilogie mit Ritus und Sanctum hat mich wirklich wunderbar unterhalten! Ein Ausflug ins historische Frankreich, nach Rom und quer durch Europa in der Gegenwart - voll dunkler Geheimnisse und brutalen Bestien und Jägern, die alles tun um sie zur Strecke zu bringen.Der Aufbau ist wirklich großartig gemacht! Die Kapitel wechseln sich immer ab und erzählen uns die Geschichten, die zum einen im historischen Südfrankreich spielen und zum anderen in der Gegenwart. Sie wirken beide authentisch und man fühlt sich sofort in die Zeit versetzt, die vom Autor beabsichtigt ist. Diese beiden Stränge sind sehr gut miteinander verflochten und miteinander abgestimmt und lassen den Leser nach und nach immer mehr in die Geheimnisse eintauchen.Dabei gilt es nicht nur hinter die Identität der einen gefährlichsten Bestie zu kommen - auch jeder der Protagonisten schein ein besonderes Geheimnis zu hüten. Überhaupt sind die Figuren hier sehr vielschichtig und jeder auf seine Art speziell. Durch ihre Verbindungen müssen sie aber Zugeständnisse machen, ohne aus ihren Rollen zu fallen, was nicht immer leicht ist.Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz und so wie die Charaktere unterschiedlich sind, gibt es auch hier viele Facetten, die alle das besondere und die Vielfältigkeit der Gefühle hervorheben. Das fand ich wirklich sehr schön mit eingebracht.Das Tempo geht gut voran und auch wenn hier nicht zu sehr ins Detail gegangen wird, entsteht eine besondere Atmosphäre, die mich total in die Geschichte versinken ließ. Ich hatte immer eine klare Vorstellung und konnte mir jede Szene genau vorstellen. Dabei geht es auch manchmal recht brachial zu, denn die Werwölfe sind hier hauptsächlich darauf aus, ihre Gier und Lust am Blutrausch zu befriedigen.Die vielen Verdächtigen und die Vermutungen sind spannend zum miträtseln und werden am Ende vom ersten Band teilweise aufgeklärt. Auch die Zusammenhänge lichten sich, aber natürlich gibts noch genug neue Rätsel für die Fortsetzung. Fazit: 4.5 Sterne© AleshaneeWeltenwandererDie Bestie1 - Ritus2 - Sanctum

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    • 2
  • Spannend und grausam bis zum Schluss

    Ritus
    Hollysmum

    Hollysmum

    11. May 2017 um 20:35

    Werwölfe waren genauso wenig wie Vampire bisher mein Ding,aber als ich irgendwann mal eine Rezi zu diesem Buch las und den Klappentext studierte war mir klar: Das musst du irgendwann mal lesen!Ich wurde nicht enttäuscht. Die Handlung hat zwei Erzählstränge. Man begleitet anfangs den Wildhüter Jean Chastell der zusammen mit seinen Söhnen Antoine und Pierre im französischen Hinterland anno 1784 einer Bestie auf der Spur ist,die Menschen grausam ausweidet. Anfangs gehen die 3 noch von einem besonders aggressiven Wolf aus,bis sie der Bestie selbst Auge in Auge gegenüber stehen.Im Jahre 2004 lernt man Erik von Kastell kennen der zusammen mit seinem Vater ebenfalls Jagd auf Wandelwesen betreibt und versucht die Menschheit vor der Ausbreitung dieser Seuche zu schützen. Als sein Vater von diesen Wesen ermordet wird und sie das geheime Labor in der Privatvilla in München zerstören ist er ganz auf sich allein gestellt. Von Anfang an baut Markus Heitz Spannung auf indem er immer kapitelweise von Zeit zu Zeit springt. Ich konnte das Buch oft nicht aus der Hand legen. Ich freue mich sehr darauf den zweiten Teil zu lesen!

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  • Markus Heitz: »Ritus«

    Ritus
    Yurelia

    Yurelia

    15. April 2017 um 22:44

    Ich bin begeistert. Ein wahrlich spannendes Buch und ich freue mich bereits auf den zweiten Band. Er liegt hier schon bereit und wartet darauf, gelesen zu werden. ;D Ein Roman, in dem Fiktion und wahre Begebenheit miteinander verschmelzen. Markus Heitz ist dies meisterhaft gelungen. Und das, obwohl ich Werwölfe nie wirklich interessant fand... Ich interessiere mich meist eher für Vampire. Die haarigen Biester waren nie so mein Ding. Aber dank Herrn Heitz mit seinem humorvollem, detaillierten und direktem Schreibstil und seiner spannenden Geschichte über die Bestie vom Gévaudan bin ich schon nach den ersten 10 Seiten im Buch versunken. Ich hatte immer wieder Mühe, mich von dem Buch loszureißen. Bis fast zum Schluss wechseln sich die Orte des Geschehens und die Zeiten kapitelweise miteinander ab. Die Geschichte beginnt 1764 in Frankreich und wechselt sich dann mit dem Erzählstrang im Jahre 2004 ab. Anfangs fiel mir das schwer, aber ich gewöhnte mich schnell an die wechselnden Erzählstränge. Es machte das Ganze umso spannender. Noch spannender wurde es dann für mich, als ich begann zu googeln. Ich rate euch, macht dies nicht, wenn ihr eigentlich das Buch lesen wollt. Mir ist es den einen Abend passiert, dass ich mich in Rechercheergebnissen festlas. Es beeindruckte mich einfach sofort, wie viel in diesem Buch der Wahrheit entspricht. Von Beginn an, will man wissen, wie genau die Vergangenheit mit der Gegenwart zusammenhängt und wer eigentlich dieser Eric von Kastell ist, der anscheinend übermenschliche Fähigkeiten besitzt, die denen seiner Beute nicht unähnlich sind. Stück für Stück kann man einige der Zusammenhänge erahnen aber trotzdem bleiben eine Menge Fragen offen. Fragen, die hoffentlich im zweiten Band beantwortet werden. Die Kapitelanfänge sind dezent mit dem Muster auf dem Cover des Buches verziert. In grau, sodass der Lesefluss nicht gestört wird. Anhand der Orts- und Zeitangaben, weiß man immer, wo und wann man sich gerade befindet. Die Charaktere sind plausibel und ihr Handeln ist gut nachvollziehbar. Lediglich Antoine ging mir zwischenzeitlich auf den Keks. Gegen Ende des Buches wird auch der Titel immer klarer und der Leser begreift, warum das Buch »Ritus« heißt. Zum Schluss wechseln sich die Erzählstränge weniger ab und es wird häufiger aus der vergangenen Zeit erzählt, weil sich die Lage dort zuspitzt. Wer die Bestie letztlich ist, hat mich sehr überrascht und schockiert. Damit hatte ich definitiv nicht gerechnet. Mein Fazit: Fesselnde Geschichte über die Bestie des Gévaudan und deren Auswirkungen in der Gegenwart. Hier verschmelzen Fiktion und Historie faszinierend miteinander. Klare Leseempfehlung. Vorsicht, Pageturner! Kann man definitiv öfter lesen.

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  • Rezension zu "Ritus"

    Ritus
    Pergamentfalter

    Pergamentfalter

    10. February 2017 um 23:18

    "Ritus" ist der erste Band eines Zweiteilers rund um die Legende der Bestie vom Gévaudan, in dem Markus Heitz beweist, dass er sich nicht nur mit Vampiren und Zwergen, sondern auch mit Werwölfen und anderen Wandelwesen auskennt. Die Handlung ist zweigeteilt, die Geschichte wird im Wechsel beider Parts erzählt. Als Leser begleitete ich auf der einen Seite den Wildhüter Jean Chastel in Südfrankreich in den Jahren 1764 bis 1767. Er hat sich gemeinsam mit seinen Söhnen Pierre und Antoine auf die Jagd nach einer Bestie begeben, die vornehmlich Kinder und Frauen auf grausamste Weise tötet. Was anfangs für einen aggressiven Wolf gehalten wird, erhält bald die Bezeichnung Loup Garou, Werwolf. Während Jean versucht, ihn aufzuhalten, droht ihm bald aus einer anderen Richtung Gefahr, denn seine Familie birgt ein dunkles Geheimnis... Szenenwechsel. Part zwei der Geschichte spielt im Jahr 2004 zwischen Deutschland, Russland und Kroatien. In ihrem Zentrum steht Eric von Kastell, ein moderner Werwolfjäger, der den Bestien - der Familientradition folgend - den Kampf angesagt hat. Als Charakter ist er eine klare Überzeichnung des klassischen Helden: Ein starker, scheinbar unbesiegbarer Kämpfer, erfolgreicher Künstler und Macho, dem die Frauen zu Füßen liegen. Sein treuester Begleiter ist ein Porsche Cayenne, sein Aussehen passt dann jedoch nicht ganz ins Bild: Erics bevorzugte Jagdkleidung besteht unter anderem aus einem Lackledermantel und weißen Lacklederhandschuhen. Zugegeben, bei Erics blutigem Geschäft sind das leicht zu reinigende Kleidungsstücke, aber nicht nur angesichts der Farbe fragte ich mich ab und zu einfach nur: Warum? Die Kleidung passt in meinen Augen einfach nicht so recht zu dem Charakter. Dennoch ist Eric eine interessante Figur, die nur im ersten Moment platt erscheint. Durch seine Gedanken wurden Fragen aufgeworfen, die bisher keine Klärung fanden, und ab und an wurde eine Charaktertiefe deutlich, die mich gespannt auf den zweiten Teil warten lässt. Die Handlung von "Ritus" ist, sowohl im achtzehnten, als auch im einundzwanzigsten Jahrhundert, rasant, actionreich und oftmals ziemlich blutig. Heitz scheut nicht davor zurück, Kampfszenen und Opfer der Werwölfe detailreich zu beschreiben, und macht damit dem Genre des Horrorthrillers alle Ehre. Zudem versteht er es ausgezeichnet, historische Fakten in seine Geschichte einzubauen: Der Legende nach gab es die Bestie vom Gévaudan, ihre Opfer und die Jagden nach ihr tatsächlich. Auch Jean, Pierre und Antoine Chastel beruhen auf historischen Überlieferungen. Stilistisch ist "Ritus" einwandfrei. Wohldosierte Beschreibungen und Gedankengänge der Protagonisten wechseln mit schnellen Szenen, die sich breite Beschreibungen und lange Sätze sparen. Damit ist dieser Roman nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich ein Genuss, der leider zu schnell vorbei war. FAZIT Ein deutscher Horror-Autor, der sein Werk versteht! Spannende Geschichte, lebendige Charaktere und all das in einem sprachlichen Stil, der Lust auf mehr macht. Ich bin gespannt auf Teil zwei!

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  • Band 1

    Ritus
    Monika_Grasl

    Monika_Grasl

    29. June 2016 um 17:51

    In Ritus schafft es Markus Heitz zwei Zeitebenen perfekt miteinander zu verbinden. Der Leser kann dabei hervorragend in das Frankreich der Zeit 1764 eintauchen, wo Jean Chastel mit seinen Söhnen auf die Jagd auf eine Bestie macht, die es auf Frauen und Kinder abgesehen hat. Dies erfährt man in einzelnen Kapiteln, die sich mit jener der Gegenwart abwechseln und in der Erich von Kastell als der Einzelkämpfer auftritt. Die Handlung und worum es geht, kann man im Prinzip schon anhand des Klappentextes erahnen. Die Bestie von Gévaudan ist ja hinlänglich bekannt. Dies mit einer Handlung in der Gegenwart zu verknüpfen würde nur den wenigsten Autoren gelingen. Markus Heitz schafft diesen Spagat und kann den Leser fesseln, sodass es schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen.   Fazit: Düster angehaucht und doch mit einer Spur Witz lässt sich der erste Band locker lesen.    

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  • Ein tolles Buch

    Ritus
    Wolly

    Wolly

    12. November 2014 um 13:40

    Inhalt: Ritus spielt im Jahr 1764 in Frankreich. Ein Monster geht um und tötet alles was ihm in die Fänge gerät. Männer, Frauen und Kinder. Der König setzt ein Preisgeld auf die Ermordung oder Gefangennahme des Monsters aus. Der Startschuss für viele sich auf die Jagd zu machen. Unter ihnen auch der Jäger Jean Chastel. Aber nicht nur er. Auch entsandte Geheimermittler des Vatikan mischen mit. Bei der Jagd trifft Chastel immer wieder mit der Äbtissin Gregoria zusammen. Was hat es mit ihr auf sich? Was will der Vatikan?  Auch 200 Jahre später hat das Spiel noch kein Ende gefunden.   Meinung: Der Schreibstil von Markus Heitz ist toll. Es ist nicht das einzigste Buch was ich von ihm gelesen habe, aber es ist mir in Erinnerung geblieben. Das Buch ist sehr spannend erzählt. Trotz zweier Handlungsstränge war ich als Leser nicht verwirrt oder wurde im Lesefluss gestört. Sehr gut gefallen haben mir die sehr unterschiedlichen Figuren mit ihren wiederstreitenden Gefühlen. Liebevoll ausgearbeitet und schönerweise auch nicht alle einfach nur nett. Fazit: Für mich ein tolles Buch wenn man ein bisschen was mit Fantasy und Historie anfangen kann. Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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  • Das Ritual der Bestie vom Gévaudan

    Ritus
    joleta

    joleta

    Klappentext: ZWEI MÄNNER, DIE NUR EIN ZIEL KENNEN. EIN FLUCH, DER DIE JAHRHUNDERTE ÜBERDAUERT. Frankreich im Jahre 1764. Die Menschen leben in Angst und Schrecken – denn ihre Kinder werden gehetzt und getötet. Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann? Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel. Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis – und niemand ahnt, dass der gnadenlose Ritus der Bestie auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird ... Ich meine dazu: Nein, ich lese keine Bücher über Werwölfe, denn Werwölfe sind einfach nicht mein Thema... ….................Es sei denn ................... Ja... Ich gebe es ja zu... Was kann ich denn dafür, wenn ein Kerl namens Heitz einen solchen Schreibstil an den Tag legt, mich mit dieser Kunst nahezu verführt... Ich fand doch schon die rothaarigen Kinder des Judas so klasse! Und nachdem Ireland-Nicole sich auch noch auf die Seite von Markus Heitz schlug, brauchte ich die Werwolf-Bücher dann auch. Natürlich beide, aber das ist, wie sich jetzt herausstellte, auch gut so. Klasse! Ein Buch in zwei Handlungssträngen. Der eine spielt um die Zeit im 18. Jahrhundert im Gévaudan, wo der Mythos der Bestie nach mehreren grausamen Morden an Kindern und Frauen (hauptsächlich) tatsächlich aufkam, denn die Opfer wiesen zum Teil wirklich Fraßspuren auf. Auch Jean Chastel, der Mann, der die Bestie erlegt haben soll, hat es dort wirklich gegeben. Herr Heitz spinnt also in diesem Roman nachgewiesene Fakten zu einem spannenden Werk, dessen Auswirkungen sich im zweiten Handlungsstrang, der 2004 spielt, fortsetzt. Beide Stränge spielen parallel und wechseln sich fast durchgehend durch die Kapitel ab. Beide Stränge sind sehr fesselnd, beide erzählen zunächst ihre eigene Geschichte, die sich sicher irgendwann zusammenfügen läßt. So, wie man es schon von den Vampirbüchern kennt, beschreibt Heitz auch hier jeden Blutstropfen, jede Bißwunde bis ins kleinste Detail, also ist das Buch nicht unbedingt etwas für zart besaitete oder gar Kinder... Doch nur so ist ein Heitz auch ein Heitz, oder? (Ist der Kerl eigentlich vergeben? ) Gemein ist das Ende dieses Buches, das einen quisiquasi glatt am Siemenslufthaken hängen und zappeln läßt. Darum bin ich auch froh, Sanctum schon hier neben mir zu wissen. Und auch, wenn ich so gemeine Cliffhanger eigentlich überhaupt nicht mag und zunächst erst mal etwas anderes lesen wollte (was mir Herr Heitz nun gründlich versaut hat) – das Buch bekommt bei mir einen Ehrenplatz auf der Favoritenleiste! Sanctum, ich komme!!... Und nein, ich werde die Zwerge-Bücher nicht lesen, oder auch Ulldart – oder wie auch immer die heißen... Das ist einfach nicht mein Thema!!

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    • 9
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    04. September 2014 um 15:44
  • Rezension zu "Ritus" von Markus Heitz

    Ritus
    Maggi

    Maggi

    Nachdem ich die Kinder des Judas vor ca. eineinhalb Jahren verschlungen habe, wollte ich nun endlich mal die Werwolf-Bücher von Markus Heitz lesen. Ich wurde nicht enttäuscht! Mit Ritus hat Herr Heitz wieder einen spannenden, packenden, zuweilen blutigen (liegt in der Natur der Sache) Thriller geschrieben, der sich gekonnt mal im 18. Jahrhundert und mal in der Gegenwart bewegt. Kein absolut herausragendes Buch für mich, aber dennoch sehr gut, einfach solide Unterhaltung und genau das, was ich erwartet habe! Natürlich lese ich nun sofort "Sanctum", denn Ritus endet auf einen Cliffhanger und man will unbedingt wissen, wie es weiter geht!

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    • 3
    Floh

    Floh

    04. September 2014 um 15:42
    Arun schreibt Möchte ich noch lesen!

    Ich jetzt auch!

  • eBook Kommentar zu Ritus von Markus Heitz

    Ritus
    Volker Rostek

    Volker Rostek

    01. May 2014 um 22:08 via eBook 'Ritus'

    ich bin mega begeistertvon ritus/samgtum und kinder des judas freue mich auch schon auf die blutportale

  • "Pakt der Wölfe" aus einem anderen Blickwinkel

    Ritus
    FreydisNeheleniaRainersdottir

    FreydisNeheleniaRainersdottir

    01. March 2014 um 15:55

    Nachdem ich den Film "Pakt der Wölfe" gesehen und auch das Buch dazu gelesen habe, recherchierte ich darüber, ob es noch mehr Geschichten über die "Bestie des Gevaudan" gäbe und kam auf "Ritus" von Markus Heitz. Ich fand bei "Ritus" sogar einige Charaktere von "Pakt der Wölfe" wieder und empfand es so,als wäre die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel erzählt.Es war recht gut zu lesen und es baute sich auch Spannung auf, die aber,meiner Meinung nach, leider in der Fortsetzung "Sanctum" völlig abebte. Schade eigentlich.

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  • Von welchen Autoren habt ihr die meisten Bücher im Regal?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Nachdem ich in letzter Zeit ganz fleißig meiner Bücherregale sortiert und eingeräumt habe, war ich bei manchen Autoren total erstaunt, dass sich so viele Bücher von ihnen in meinen Regalen gesammelt haben. Da kam mir gerade die Frage, bei welchen Autoren euch wohl die Sammelleidenschaft gepackt hat. Welche sind denn sozusagen eure Top 3 Autoren und wie oft sind sie jeweils in eurem Bücherregal vertreten? Stellt ihr die Bücher eines Autors zusammen ins Regal oder stehen sie bunt vermischt mit allen anderen Autoren? Was mögt ihr besonders an diesen Autoren und werdet ihr auch die nächsten Bücher kaufen? Ich würde euch ja jetzt schon verraten, welche Autoren es bei mir sind, möchte nachher aber erst noch ein paar Fotos von den Büchern machen, damit ich sie hier anhängen kann. Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja in der Zwischenzeit schon Lust, mehr zu verraten. Ihr dürft natürlich gern auch Bilder machen, wenn ihr möchtet. So, jetzt bin ich mal gespannt, ob es nur mir so geht oder auch noch anderen. Am Ende sind es bei mir dann bestimmt doch gar nicht so viele im Vergleich zu anderen :-)

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    • 59
  • FrageFreitag mit Markus Heitz am 02. August 2013 + Buchverlosung von "Totenblick"

    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Markus Heitz ist einer der bekanntesten deutschen Fantasyautoren und eroberte mit der Bestsellerserie "Die Zwerge" weltweit die Leserherzen. Nach "Oneiros" veröffentlicht er nun seinen zweiten Thriller "Totenblick" und beweist auch in diesem Genre, dass er zurecht preisgekrönt ist: „Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters.“ Diese Nachricht hinterlässt ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten, die Todesbildern nachempfunden sind: alte Gemälde, moderne Fotografien oder Bilder aus dem Internet. Anfangs glauben die Ermittler noch, die Hinweise wären am Tatort versteckt oder es gäbe einen Zusammenhang zwischen den Vorlagen und den Opfern. Doch dann machen sie eine grausige Entdeckung: Auf den Vorlagen erhöht sich die Zahl der abgebildeten Toten - aber da ist noch mehr: Die Spuren für die Ermittler sind an einem besonderen Ort vom Täter verborgen worden … LESEPROBE Wer mehr über den Autor erfahren will, der besucht ihn entweder auf seiner Homepage oder aber geht zu seinen zahlreichen Leseterminen, die er über das Jahr verteilt abhält. Oder aber - Ihr stellt einfach hier und jetzt Eure Fragen und gewinnt dabei mit etwas Glück noch eines von fünf Exemplaren von "Totenblick" aus dem Droemer Knaur Verlag. Also ran an den Herrn der Zwerge und Vampire, an den Meister von sterblichen und unsterblichen Gestalten, die Euch zwischen den Seiten verfolgen und bis zum Ende nicht mehr loslassen ... Wir wünschen Euch wie immer viel Spaß beim LovelyBooks FrageFreitag!!! Auf die Fragen, fertig - los! 

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    • 192
  • Die Bestie aus dem Gevaudan einmal neu

    Ritus
    Guenhwyvar

    Guenhwyvar

    29. July 2013 um 18:50

    Ritus ist ein umwerfendes Buch mit einer Gänsehaut Garantie. Die Spannung bleibt einem bis zur letzten Seite erhalten und sogleich schreit es in einem nach mehr, nach dem nächsten Band. Während man liest sind die Gedanken ganz an die Handlung gefesselt, man stellt Verknüpfungen zwischen der Vergangenen und der Gegenwärtigen Erzählung her und Stück für Stück werden die eigenen Vermutungen wahr. Der Hauptcharakter, zunächst noch abstoßend wird immer sympathischer ohne das man es merkt und schon bald beginnt man mit ihm zu leiden... Nun ich für meinen Teil kann dieses Buch nur empfehlen. Es steckt eine menge Arbeit dahinter das merkt man beim lesen und glaubt mir man weiß es zu schätzen!

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  • Die WaNDLER ZWISCHEN DEN gESTALTEN

    Ritus
    smutcop

    smutcop

    11. July 2013 um 13:35

    Ich bin mir im Moment nicht ganz sicher ob man eben dieses Buch hier "Ritus" und die Fortsetzung "Sanctum" nicht hätte vor den Judaskindern hätte lesen sollen. Ich habe es andersherum gemacht und bin über das eine oder andere bekannte gestolpert. Egal, war mal kurz laut gedacht.. Erik von Kastell ist einer jahrhundertelangen Tradition verpflichtet und gefolgt. Er stammt aus einem reichen Geschlecht von Wandlerjägern. Das Buch wechselt wie auch die anderen Werke von M.H. von Kapitel zu Kapitel zwischen der Gegenwart und dem Frankreich des 18Jh. hin und her. In beiden Epochen jedoch geht es um die Jagd auf "Loup Garoup", einen menschefresenden Werwolf. In Frankreich ist es der Wildhüter Jean Chastel, in Europa des hier und jetzt Erik Kastell. Die Namensgleichheit läßt darauf schließen, dass Jean der Begründer der Familientradition ist. Kreuz und quer durch Europa, jagt Erik die Alphawölfin, die ihr auch aufgrund obskurer Wolfverehrerorden immer einen Schritt voraus scheint. Tolle Action, spannende story die Lust auf mehr macht, glücklicherweise hört die Geschichte mitten auf dem Weg nach Paris auf und geht mit dem Band" Sanctum" weiter, welches ich heute in Angriff nehme.

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  • Rezension zu "Ritus" von Markus Heitz

    Ritus
    Sylence

    Sylence

    22. February 2013 um 16:44

    Eine Bestie treibt im Gevaudan des 18. Jahrhunderts sein Unwesen und ermordet seine Opfer auf brutalste Weise. Unter den Jägern ist auch der Wildhüter Jean Chastel mit seinen beiden Söhnen Pierre und Antoine. Gemeinsam kommen sie der Bestie näher, als gut für sie ist. Knapp 200 Jahre später jagt Eric von Kastell die selben Kreaturen quer durch Europa. Mehr zufällig stößt er auf die Wolfsforscherin Lena, die unbewusst im Besitz einiger Hinweise zum Aufenthaltsort einiger Wandelwesen ist. Nachdem sie begriffen hat, dass es sich dabei nicht nur um eine Legende handelt, schließt sie sich Eric an. Aber auch andere Organisationen sind mittlerweile auf der Spur der Bestie und werden für Eric und Lena zu einer Gefahr. „Ritus“ ist die eine Hälfte des bekannten Werwolf-Zweiteilers von Markus Heitz und liegt mit seinem Brüderchen „Sanctum“ schon fast ein Jahr auf meinem SUB. Heitz kam zu der Thematik, wie die Jungfrau zum Kinde, denn eigentlich mochte er Werwölfe nicht und beschäftigte sich lieber mit Vampiren. Ein Lektor hingegen nervte ihn immer wieder mit dem Thema und als er sich dessen dann doch annahm, hatte er schnell Blut geleckt. Die Wolfspanik im Gevaudan in Frankreich ist keine neue Thematik, denn zum einen gab es sie wirklich und zum anderen wurde sie schon oft in Literatur und Film verarbeitet (siehe „Pakt der Wölfe“). Trotzdem gelang es Heitz eine spannende Jagd zu gestalten. Die Handlung wechselt immer wieder zwischen dem Frankreich des 18. Jahrhunderts und dem Europa der Neuzeit und auch die Erzählperspektive wechselt gerne und beleuchtet so für den Leser jeden Charakter ausführlich. Letzteres finde ich gerade im französischen Handlungsstrang etwas anstrengend, da dort sieben wichtige Charaktere auftauchen, während es in der Neuzeit gerade mal drei sind. Wir ihr seht, sollte man keine Angst vor Namen haben, denn es begegnen einem einige. All diese Charaktere scheinen eine wichtige Vorgeschichte oder ein dunkles Geheimnis zu haben, dass für die gesamte Geschichte wichtig ist. Intrigen ziehen sich durch die Seiten und entschlüsseln sich dem Leser erst nach und nach. Manchmal hatte ich tatsächlich eine Ahnung, aber einige Dinge haben mich wirklich überrascht. Obwohl ich sonst ein Fan von wechselnden Handlungssträngen bin, hat es mich hier gelegentlich gestört. Mir persönlich gefiel nämlich der Handlungsstrang der Neuzeit wesentlich besser und so zogen sich die Ereignisse in Südfrankreich teilweise sehr in die Länge. Gerade auch, weil dieser Strang knapp 2/3 des Buches ausmachte. Vielleicht ändert sich das ja im zweiten Teil. Außerdem kommt mir Justine zu kurz. Ich kenne den Charakter schon aus anderen Heitz-Büchern und finde sie einfach genial. Naja, ist vielleicht nicht so klug, die Vorgeschichte (denn was anderes ist „Ritus“ für Justine nicht) als letztes zu lesen. Aber ich habe da schon meine Vermutungen und bin gespannt, wie es im zweiten Teil weiter geht. Der Schreibstil in „Ritus“ ist sehr … ehrlich. Die Beschreibung, wenn so ein Werwolf zwischen ein paar Menschen wütet, ist schonungslos und Blut fließt auf den Seiten literweise. Zum anderen gibt es noch eine sehr sinnliche und erotische Seite, die ich knisternder fand als „Shades of Grey“. Fazit: „Ritus“ passt genau in die Zeit und beweißt, dass Werwölfe keine kleinen Schoßhündchen sind. Gemeinsam mit den Jägern rennen wir durch die nebeligen Wälder des Gevaudan oder das verschneite Budapest. Eine mitreißende Geschichte mit den unterschiedlichsten Charakteren, viel Blut und einer Prise Sex. Von mir 4 Skulls!

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