Sanctum

von Markus Heitz 
4,2 Sterne bei500 Bewertungen
Sanctum
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (406):
chipie2909s avatar

Würdiger Nachfolger von "Ritus"

Kritisch (22):
S

Werwesenzirkus und leider ziemlich platt, hat mich nicht so begeistert

Alle 500 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Sanctum"

„Gott braucht einen Dämon, um den Teufel aufzuspüren.“ Rom, Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse. Hierhin führen im Jahre 2004 die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger. Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann Wunder wirken – oder den Tod bringen … Was in RITUS begann, wird in SANCTUM enden - die Fortsetzung des Bestsellers!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426631317
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:606 Seiten
Verlag:Droemer/Knaur
Erscheinungsdatum:01.09.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.04.2007 bei Lagato erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne220
  • 4 Sterne186
  • 3 Sterne72
  • 2 Sterne20
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    chipie2909s avatar
    chipie2909vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Würdiger Nachfolger von "Ritus"
    Gott braucht einen Dämon, um den Teufel aufzuspüren

    „Sanctum“ ist der direkte Nachfolger von „Ritus“ und man sollte die Fortsetzung direkt parat haben, wenn man „Ritus“ beendet hat. Denn es ist fast unmöglich, sich von der Geschichte über Eric von Kastell und Jean Chastel losreißen. Die ganze Story hat mich unglaublich gefestigt und ich hatte dieses Werk, dass dann doch über 500 Seiten umfasst, in kürzester Zeit durch. Eric von Kastell, der Wandelwesen jagt, ist mir schon im ersten Band ans Herz gewachsen und das hat sich bei „Sanctum“ noch verstärkt. Ich finde ihn wunderbar authentisch dargestellt und Markus Heitz ist ein Meister darin, Figuren ganz besondere Charaktere zu verleihen. Wie auch schon in „Ritus“ wechseln die Kapitel zwischen der heutigen Zeit und dem 18. Jahrhundert. In der letzteren Zeitebene begleitet der Leser den Wildhüter Jean Chastel, der sich ebenso auf die Jagd nach den Werwölfen macht. Er wird unterstützt von Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Auch Gregoria ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich habe es sehr genossen, die Protagonisten für eine Weile begleiten zu dürfen.

    Fazit:

    Für jeden Fan ein absolutes Must-Read. Es fiel mir richtig schwer, mich von Eric von Kastell zu verabschieden.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Samaires avatar
    Samairevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Besser, als Band eins!
    Besser, als Band eins!

    „Sanctum“ folgt erneut Eric von Kastell im Rom von heute und Jean Chastel und Gregoria, die im Rom des 18. Jahrhunder einen Orden für den Kampf gegen Wandelwesen aufbauen. Alle Parteien sind verbunden durch das Sanctum, welches sogar in der Lage sein soll Wandelwesen zu heilen.

    Ich muss vorweg nehmen, „Ritus“ hat mich nicht umgehauen, besonders nicht der Teil der Geschichte, der sich um Eric drehte. Der Cliffhanger am Ende war aber dennoch gut genug, dass ich mir „Sanctum“ ebenfalls vorgenommen habe. Die Geschichte von Eric ist hier deutlich besser und facettenreicher erzählt, als im Vorgänger, wenn auch, wie schon im ersten Band, die wirklich interessanten Passagen in der Vergangenheit liegen.

    Am Ende entwickelt sich sogar ein kleiner Pageturner aus dem Buch, was auch ein Grund war, dass ich mich nicht geärgert habe auch Band zwei gelesen zu haben. Das Finale ist spannend erzählt, es gibt ein paar „Wow“ Momente. Alles in allem gute Unterhaltung. Die Figur von Eric, die mich in Band eins nur enttäuschte, wird weiter ausgebaut und bekommt endlich ein bisschen Profil.

    Man kommt nicht umhin zu sagen, dass „Sanctum“ ein gutes Fantasybuch mit Abstrichen in der B-Note ist. Besser, als Band eins, aber nach wie vor mit Schwächen. Während ich den historischen Teil wieder uneingeschränkt empfehlen kann, hapert es erneut in der Geschichte, die im Jetzt erzählt wird. Dennoch, wer Band eins mochte, wird Band zwei ebenso mögen.

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Ewynns avatar
    Ewynnvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung & Nervenkitzel in fast jedem Kapitel und ein großartiges Finale, wie ich es nie erwartet habe. Ein tolles Fantasy-Erlebnis!
    Gelungenes Finale eines genialen Zweiteilers

    SANCTUM
    von Markus Heitz

    SANCTUM ist ein Spiegel seines Namens, heilig, und des Taschenbuch-Covers, düster und geheimnisvoll, eine prickelnde Mischung ganz typisch Heitz. Eine Fortsetzung des ebenso gelungenen Fantasy-Romans RITUS.

                                          ***********************************

    Da sind viele Dinge, die mir auf Anhieb einfallen, die besonders herausstechen: Zum Einen ist die Phantastik wundervoll in den historischen Hintergrund eingebettet. Der historische Fantasy-Roman hat nicht nur zwei sich abwechselnde Handlungsstränge, einen in der Vergangenheit und einen in der Gegenwart, deren Abwechseln die Spannung des jeweils anderen Strang in die Höhe treiben... nein, auch die Stränge teilen sich wiederum in viele Pfade auf, die unglaublicherweise am Ende doch zusammenlaufen und fast alle Fragen beantworten.

    Zum Anderen knüpft der zweite Teil der Geschichte an einem schwierigen Punkt an Teil eins an, sodass die Geschichte die ersten ca. 200 Seiten recht flach bleibt. Leider war das auch der Grund dafür, weshalb ich das Buch, wie ich gestehen muss, für eine ganze Weile beiseite legen musste, ob der Langatmigkeit der Einführung in den Kern der Geschichte... Umso besser wurde es im späteren Teil. Ab der zweiten Hälfte des Buches konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Es war spannend, und unglaublich verstrickt, und das Finale: wow, ich hätte niemals erwartet, dass das Buch so ausgeht...

                                          ***********************************

    Trotz der vielen, vielen Fragen, die sich immer wieder anhäuften, konnten sich die meisten am Ende klären, was an für sich schon eine enorme Leistung ist, das denke ich immer wieder: "Wie schafft es ein Autor nicht den Überblick zu verlieren?" Aber eine Sache ist dann doch noch offen - etwas, das absichtlich ungeklärt blieb, aber doch ein großes Rätsel ist. Wie konnte Eric das Feuer überleben in das er sich gestürzt hat um Zanettini und den Welpen zu vernichten? Was hat es mit der Narbe (oder dem Tattoo) auf sich. Ist es vielleicht wirklich die Macht eines Feuergottes, die ich rettete, so wie Eric scherzte?

    „Gott braucht einen Dämon, um den Teufel aufzuspüren.“

                                          ***********************************

    Abschließend: ich bin wie immer beeindruckt von Markus Heitz Schreibstil. Ich liebe seine Urban Fantasy-Bücher und auch dieses Exemplar war toll. Ich habe mich in die wandelbaren Charaktere verliebt und auch in ihre Schwächen und es war faszinierend, dieser Geschichte bis zum Ende zu folgen, die mit Teil 2 dann doch einen ganz anderen Weg einschlug als anfangs gedacht. Teil 2 war weniger festgebacken an historischen Daten und losgelöst von den Ereignissen der Jagd der Bestie 1764 bis 1767 im Gévaudan.

    Ein toller Fantasy-Roman, den ich auf jeden Fall empfehlen würde.

    4/5 Sterne

    Kommentieren0
    66
    Teilen
    Yurelias avatar
    Yureliavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Total spannender Abschluss der Dilogie, der überrascht. Stimmt nachdenklich und macht Lust auf mehr. Pageturner!
    Markus Heitz: »Sanctum«

    Der Nachfolgeband zu »Ritus« ist nicht weniger spannend. Stellenweise hat mich dieser Band sprachlos gemacht. Es sind Dinge passiert, die ich im Ansatz geahnt hatte aber dann auch wieder Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte.
    Während mich der erste Band dieser Dilogie voller Fragen zurückließ wurden im zweiten Band alle wichtigen Fragen beantwortet. Ziemlich beeindruckend, dass Markus Heitz das hinbekam. Ich hab mich am Ende vom ersten Band noch gefragt: "Wie soll denn das alles funktionieren auf nur etwas mehr als 600 Seiten? Wie sollen alle Fragen beantwortet werden?"
    Aber es geht. Herr Heitz hat beide Erzählstränge meisterhaft miteinander verknüpft und Rätsel gelüftet. Ich bin ziemlich beeindruckt und muss das Ganze nun erst einmal sacken lassen, aber eines Tages lese ich die beiden Bücher ganz sicher noch einmal.
    Der Titel des Buches bekommt sehr schnell eine Bedeutung. Man weiß diesmal schon ziemlich am Anfang des Buches, warum das Buch so heißt, wie es heißt.
    Auch wechseln sich die Kapitel mit den Erzählsträngen wieder ab und die Anfänge sind wieder hellgrau verziert mit dem Muster vom Cover.
    Kapitel X hat mich allerdings sehr irritiert, was die Länge angeht. Ich lag im Bett und wollte nur noch dieses eine Kapitel beenden und stellte fest, dass es ewig lang ist. Ganz anders als die vorangegangenen Kapitel. Es passierte aber auch einfach viel in dem Kapitel. Nur konnte ich es nicht zu Ende lesen. Ich musste da vorzeitig abbrechen, weil mir die Augen zufielen.
    Gerade in der ersten Hälfte des Buches rückt der Erzählstrang, der in der Vergangenheit spielt, sehr in den Vordergrund und der andere in den Hintergrund. Es passiert bei Gregoria und Jean einfach viel mehr als bei Eric. Ich hatte manchmal zwischendrin Schwierigkeiten umzuswitchen, wenn es dann wieder bei Eric in der Gegenwart weiterging. Da wurde mir noch mal bewusst, warum ich immer nur ein Buch zur Zeit lese und nicht mehrere. ;-)
    Auch hier wurde wieder Fiktion mit Historie verknüpft und wenn man anfängt zu recherchieren, liest man sich schnell fest, da viele Dinge tatsächlich existierten.
    Am Ende ließen mich Geschichte und Protagonisten nicht so richtig los. Auch jetzt grüble ich noch, was mit einzelnen Figuren wohl passiert ist oder wie sie ihr weiteres Leben gelebt haben.

    Mein Fazit:
    Total spannender Abschluss der Dilogie, der überrascht. Stimmt nachdenklich und macht Lust auf mehr. Pageturner!

    Kommentieren0
    27
    Teilen
    Pergamentfalters avatar
    Pergamentfaltervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend bis zur letzten Seite mit tollen Charakteren und einer etwas blutigeren Handlung.
    Rezension zu "Sanctum"

    "Sanctum" ist der zweite Band der Dilogie um die Werwolfjäger Jean Chastel und Eric von Kastell. Während sich der Vorgängerband "Ritus" vor allem der Legende der Bestie vom Gévaudan widmete, spielt Markus Heitz in diesem Buch seine Fantasie vollkommen aus. Es gibt weiterhin Verbindungen zu historischen Ereignissen, sie stehen jedoch nicht mehr im Zentrum der Geschichte. Die Handlung ist, wie schon in "Ritus" geteilt in zwei Stränge, die abwechselnd weitererzählt werden.
    Auf der einen Seite geht es um Jean Chastel und seine Mitstreiterin, die Äbtissin Gregoria, die im 18. Jahrhundert vornehmlich in Rom auf der Jagd nach der Bestie bzw. dem Comte des Morangiès sind. Überraschende Unterstützung erhalten sie dabei von einigen Vertretern der katholischen Kirche. Gleichzeitig kommt Gregoria einer Verschwörung im Vatikan auf die Schliche ...
    Auf der anderen Seite - ca. 230 Jahre später - führt Eric von Kastell die Familientradition fort und jagt Wandelwesen; allen voran jene Art, den Loup-Garou, der die Tradition ins Rollen brachte. Zu Beginn führt ihn auch sein Weg nach Rom, wo er nach seiner geliebten Lena sucht und Bekanntschaft mit einem alten Frauenorden macht ...
    Gewohnt actionreich geht es auch in diesem Buch von Markus Heitz zu. Während Jean noch mit Pistolen, Dolchen und einer Muskete in den Kampf gegen die Wandelwesen zieht, hat Eric modernste Waffen zu seiner Verfügung. Die zahlreichen Kampfszenen sind zumeist blutig und werden detailliert beschrieben. Auch die eher ruhigen Szenen entbehren nicht der Spannung, die man von Heitz gewohnt ist. Ich habe die ganze Zeit über mit den Charakteren mitgefiebert und gespannt gewartet, wie sich die Handlung weiter entwickelt. Zahlreiche Wendepunkte und neue Erkenntnisse machten es dabei kaum möglich, die Geschichte vorherzusehen.
    Besonders hervorzuheben sind dieses Mal die Charaktere oder noch genauer ihre Entwicklung. Die Beziehung zwischen Gregoria und Jean wird tiefer und gleichzeitig differenzierter. Im Laufe der Geschichte erhalten die beiden eine facettenreiche Persönlichkeit, die sie zu lebendig erscheinenden Persönlichkeiten werden lässt, die perfekt in die von wahren historischen Fakten gespickten Geschichte passen.
    In "Ritus" war Eric noch ein typischer Macho, der scheinbar alles kann und den nichts aufhält. Dieses Bild verändert sich in "Sanctum" grundlegend. Wirkte Eric im ersten Band nahezu perfekt, werden nun auch die Tiefen seiner Psycho deutlich. Als Leserin lernte ich Erics Schwächen kennen und musste mehr und mehr erkennen, dass er bei weitem nicht der perfekte Alleskönner ist, als er er erschien.

    FAZIT
    "Sanctum" ist definitiv eine würdige Fortsetzung von "Ritus". Mit seiner Dilogie bietet Markus Heitz einen neuen Blick auf Wesen, die in der Literatur in den vergangenen Jahren kaum beachtet wurden: Werwölfe oder Wandelwesen im weiteren Sinne.
    Wie schon der Vorgänger ist "Sanctum" spannend bis zur letzten Seite. Ausgestattet mit tollen Charakteren ist das Buch perfekt für alle Fantasy-Liebhaber, für die es auch mal etwas blutiger zugehen darf. "Ritus" sollte man allerdings in jedem Fall bereits gelesen haben.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Monika_Grasls avatar
    Monika_Graslvor 2 Jahren
    Es geht weiter in Band 2

    Wir sind also mit Erich von Kastell in Rom angekommen und machen uns weiter auf die Suche der Verschwörung. Wie schon im Vorgänger haben wir auch hier wieder den bekannten Zeitsprung, wobei sich der Fokus in der Vergangenheit auf die Äbtissin Gregoria konzentriert.

    An Action, Witz und Spannung ist auch hier kein Abflauen zu erleben. Gebannt lesen sich die Seiten wie im Flug und man ist beinahe enttäuscht, wenn es plötzlich vorbei ist.  Der Band stellt auf jeden Fall ein großartiges Finale dar, wobei einige Fragen ja bewusst offen gelassen werden, die zudem in der Judastöchter-Reihe mit aufgegriffen werden.

    Kann man es also wirklich ein Finale nennen? Jein. Für diese beiden Bänder auf jeden Fall Ja. Aber man sollte unbedingt danach zu Kinder des Judas greifen.

     

    Fazit: Wie schon im Vorgänger kommt auch hier der düstere Anteil durch, der sich mit einer gehörigen Portion Humor ablöst und dazu einlädt zu Kinder des Judas zu greifen.

    Kommentare: 1
    113
    Teilen
    joletas avatar
    joletavor 5 Jahren
    Die Jagd auf die Bestie

    Klappentext:

    „Gott braucht einen Dämon, um den Teufel aufzuspüren.“ Rom, Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse. Hierhin führen im Jahre 2004 die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger. Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann Wunder wirken – oder den Tod bringen …

    Was in RITUS begann, wird in SANCTUM enden - die Fortsetzung des Bestsellers!




    Ich meine dazu:

    Eine super Fortsetzung für diesen schon so klasse begonnenen Anfang.

    Auch in diesem zweiten und finalen Teil wird die in der Spannung nicht nachlassende Erzählung in zwei Handlungssträngen fortgeführt.

    Die Geschichte von Jean Chastel, die im 18. Jahrhundert spielt, geht nun hauptsächlich in Rom Weiter, denn er folgt einer Spur und begibt sich dort auf die Jagd nach der Bestie.

    Auch Eric von Kastell, der sein Abenteuer in der heutigen Zeit bestehen muß, kommt bei seiner eigenen Jagd auf Umwegen in Italiens Hauptstadt an.

    Es werden Geheimnisse gelüftet, Intrigen geschmiedet, Morde begangen und wir bekommen eine tolle Liebesgeschichte geliefert, die ihren Preis kostet, ihre Früchte aber in der Zukunft trägt. Die zwei Handlungsstränge sind bei der Auflösung der Geheimnisse von großer Bedeutung, zeigen sie doch Hintergründe auf und geben Erklärungen.

    Was mir sehr gut gefallen hat: Es wird ein Happy End geben und das nicht nur auf einer Seite der Parteien. Aber dennoch lebt auch diese Story davon, daß auch Helden sterben müssen.

    Mir gehen Worte wie fulminant und grandios durch den Kopf und empfinde sie als zu mächtig, zu übertrieben.

    Markus Heitz liefert mit diesen zwei Büchern fast schon ein Epos ab, in der er erwiesene Geschichtliche Hintergründe perfekt mit seinen Fantasien verwebt und in meinem Kopf eine Werwolf-Geschichte entstehen läßt, die nahezu glaubwürdig erscheint.

    Nicht zuletzt ist dies natürlich auch seinem erstklassigen Schreibstil geschuldet, den ich in keinem Moment als langweilig empfunden habe, sondern immer als äußerst informativ und spannend.

    Auch hier würde ich sagen: Kein Buch für Kinder oder empfindliche Seelen. Wenn Herr Heitz über Blutende Wunden schreibt, seht ihr es spritzen und hört es tropfen.

    Für mich war diese Dilogie ein absolutes Erlebnis! (Habe ich doch den ganzen Samstag im Schlafanzug gesessen und gelesen, um das Buch beenden zu können und mein Kind Kartoffeln schälen lassen... ☺☻)

    Kommentare: 9
    57
    Teilen
    G
    Guenhwyvarvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Genialer zweiter Teil mit einem wundervollen Ende. So scheint es jedenfalls am ende dieses Bandes
    Es kommt immer anders als man denkt

    Sanctum, die Fortsetzung von Ritus hat mindestens eine ebensolche Gänsehautgarantie. In diesem Band lüften sich erste Schleier und offene Fragen werden geklärt. Viele Dinge kommen anders, als erwartet, aber genau dass macht den Reiz dieser Reihe aus.

    Das Ende. Ach das Ende ist so zuckersüß... Wenn es doch nur so bleiben würde. Ich kann diese Reihe nur empfehlen, auch wenn die Vampire die später auftauchen werden nicht unbedingt so interessant sind, wie diese putzigen mordlustigen Wandelwesen. Wer es bis zu diesem Band geschafft hat, der sollte nicht Aufgeben und weiterlesen... Ich wüsste zwar nicht, warum man sich vor dem nächsten Band scheuen sollte aber nun gut. Letztendlich bleibt mir nur noch zu sagen Hut ab vor der Arbeit von Markus Heitz.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    smutcops avatar
    smutcopvor 5 Jahren
    Das Finale

    Leute, wer auf etwas Fantasy steht, sich für Werwesen interessiert, knallharte Action mag und es zum Teil historisch liebt, ist hier genau richtig. Auch mit dem Nachfolger von "Ritus" gelingt es Markus Heitz einen pageburner in den Kampf gegen das Böse ziehen zu lassen!! Wirklich spannend, wirklich gut!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Buechermama85s avatar
    Buechermama85vor 6 Jahren
    Rezension zu "Sanctum" von Markus Heitz

    Klapptext:
    Rom, Ewige Stadt, Hort uralter Geheimnisse. Hierhin führen die Spuren einer Verschwörung, in deren Mittelpunkt Eric von Kastell steht, der Werwolfjäger. Immer wieder trifft er auf das Vermächtnis einer Frau, die im 18. Jahrhundert um ihr Leben kämpfte: Gregoria, die Äbtissin eines entweihten Klosters. Eric und Gregoria sind untrennbar verbunden durch die heiligste Substanz, die sich auf Erden findet: Das Sanctum kann Wunder wirken - oder den Tod bringen

    Meine Meinung:
    Die Jagt nach der Bestie geht weiter und wie schon im ersten Teil ist das Buch in zwei Handlungsstränge aufgebaut. Auf der einen Seite wird von Jean Castel berichtet der im 18. Jahrhundert die Bestie jagt und mittlerweile die Unterstützung des Ordens vom Blute Christ und den Seraphim hat, während Erik von Kastell 2004 diese bereits getötet und nun die Spur ihres Nachwuchses verfolgt.
    Dazu kommt ein toller Charakter der zwar in Ritus schon erwähnt wurde aber erst in Sanctum seinen großen Auftritt bekommt. Justine ist die französische Halbschwester von Erik und eine sehr starke Persönlichkeit. Auch wenn sie teilweise sehr leichtsinnig rüber kommt hätte ich mir doch gewünscht wenn man mehr auf sie Eingegangen wäre. Ich hätte sie gerne näher kennen gelernt.
    Vom Schreibstiel ist wie immer eine direkte und präzise Art zu erwarten und man sollte sich auf viele blutige Szenen einstellen.
    Ich bin ja mit vielen Fragen aus dem ersten Teil an das Buch rangegangen und wurde, soweit ich mich erinnere mit keiner einzigen zurückgelassen.
    Für alle die nun selbst die Reihe Pakt der Dunkelheit lesen wollen habe ich hier noch mal die richtige Reihenfolge.

    Ritus
    Sanctum
    Kinder des Judas
    Blutportale
    Judassohn
    Judastochter

    Kommentieren0
    10
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks