Schatten über Ulldart

von Markus Heitz 
4,2 Sterne bei209 Bewertungen
Schatten über Ulldart
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Vanilles avatar

Super Reihe! Für Fantasy-Fans nur zu empfehlen. Lese die Reihe gerade ein zweites Mal, weil sie wirklich richtig gut ist.

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Großartiger Auftakt mit toller Entwicklung! Freu mich schon auf die Fortsetzungen :)

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Inhaltsangabe zu "Schatten über Ulldart"

Kurz vor seinem Tod prophezeit ein Mönch, dass die Dunkle Zeit den Kontinent Ulldart erneut mit Leid und Zerstörung überrollen werde. Der verwöhnte Prinz Lodrik wird unterdessen in die Provinz gesandt, um die Stelle des neuen Statthalters einzunehmen. Noch ahnt Lodrik nicht, dass er das Schicksal seiner Welt entscheiden wird – denn die Dunkle Zeit droht zurückzukehren, und er wird der Retter oder Zerstörer Ulldarts sein … – Der Auftakt zum sensationellen Epos 'Ulldart – Die Dunkle Zeit' – ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik Preis.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492285285
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.11.2004
Das aktuelle Hörbuch ist am 26.03.2008 bei HörbucHHamburg erschienen.

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor 3 Monaten
    ein spannender Auftakt

    Lodrik, Sohn des Kabcar und als Tadc sein rechtmäßiger Nachfolger, hat sein Augenmerk eher auf Essen gerichtet, denn auf das Lernen, wie er als nächster Kabcar das Land regiert. Da dies in den Augen seines Vaters ein Frevel ist, schickt er ihn in die Verbannung in die Provinzhauptstadt Granburg, damit Lodrik dort als Gouverneur lernt, wie man herrscht, ohne sich lächerlich zu machen. Seine einzigen Begleiter sind Stoika, ein Vertrauter und Lehrer  sowie der Leibwächter Waljakov. Lodrik merkt bald, dass mit diesen beiden nicht zu spaßen ist und als er auch noch auf die schöne Norina trifft, wandelt sich sein Leben um 180 Grad.
    Gleichzeitig wird in einem Kloster weit entfernt ein Mönch von einer Vision heimgesucht. Seine Worte "Tadc... Gefahr... jemand töten... die Dunkle Zeit kehrt zurück" wird so ausgelegt, dass der Nachfolger des Kabcar getötet werden muss, da dem Königreich ansonsten Unheil droht. Matuc, der die Vision miterlebt hat, macht sich auf den Weg, das Schicksal des Tadc zu erfüllen.

    Nach vielen Einzelbänden des Autors wollte ich mich mal wieder eine Reihe von ihm widmen und meine Wahl fiel dabei auf die Ulldart-Reihe "Die dunkle Zeit". Ihren Anfang nimmt diese mit "Schatten über Ulldart" und umfasst nun mittlerweile 9 Bände.
    Da mit der Schreibstil des Autors sehr gut gefällt und hier auch teilweise sein Humor einfließt, hatte ich keinerlei Mühe, in die Geschichte einzutauchen und fand mich sogleich in Tarpol wieder, ein Königreich des Kontinents Ulldart. Dort lebt der "Tadc", der Sohn des regierenden Kabcars. Lodrik ist 15 und hat nicht nur die Bürde als Thronfolger zu tragen. Auch seine Lebensweise macht ihn nicht gerade beliebt. Dicklich, verweichlicht und vorlaut - alles Attribute, die seinem Vater schwer zu schaffen machen. Um dies zu ändern, schickt er ihn fort, zusammen mit Stoiko, dem engsten Vertrauten des Tadc und dem Leibwächter Waljakov, einem Hühnen von einem Mann, der schon mit seiner mechanischen Hand einen gewissen Respekt ausstrahlt. 
    Unerkannt soll der Tadc nun in der Provinzhauptstadt Granburg als Gouverneur regieren und dort lernen, ein Kabcar zu werden.

    So weit so gut, gäbe es nicht zeitgleich die Prophezeiung: "Tadc... Gefahr... jemand töten... die Dunkle Zeit kehrt zurück." Eine Prophezeiung, die zweierlei ausgelegt werden kann. Matuc und der Dunkle Rat kommen auch zu dem Ergebnis, dass der Tadc getötet werden muss, damit die Prophezeiung ausgeführt wird und so macht sich Matuc auf den Weg, dies zu erledigen. Unterwegs trifft er auf eine Gruppe, die ihm helfen will

    Doch was ist, wenn die Prophezeiung falsch interpretiert wurde?

    Diese Frage gilt es nun zu klären und so begleiten wir auf der einen Seite Lodrik auf seinem Weg zur Ausbildung zum Kabcar und auf der anderen Seite Matuc, der die Prophezeiung erfüllen möchte. 

    Denkt man zu Anfang noch, es drehe sich alles um Lodrik, kommen nach und nach Matuc und seine Begleiter in den Vordergrund. So ergibt sich eine Geschichte, die in zwei Stränge aufgeteilt ist und je mehr man liest, umso spannender wird es. Was wird wohl passieren, wenn die beiden Stränge aufeinandertreffen? Dies herauszufinden, hat mir unheimlich Spaß gemacht. So konnte ich das Buch nur selten aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun weitergeht.

    Dabei ist es aber keineswegs so, dass die Protagonisten dabei auf der Strecke bleiben. Im Gegenteil, jeder bekommt so viel Raum, wie für ihn nötig ist. Alle lernt man genau kennen, kann die Beweggründe oder Handlungstaten nachvollziehen und auch bei denen Sympathie entdecken, bei denen man eigentlich dachte, dass dies nicht möglich sei.

    So ergeben sich auch interessante Kombinationen von Charaktere. Insbesondere an dem Berater des Tadc, Stoika und dem Leibwächter Waljakov fand ich großen Gefallen. Diese beiden ergänzen sich perfekt und werden im Laufe der Geschichte auch enge Freunde. Beide halten mit ihren Meinungen nicht hinterm Berg und fahren dem zukünftigen Kabcar auch mal über den Mund. Daraus entsteht aber auch eine tiefe Freundschaft zwischen Lodrik, Stoika und Waljakov. Die drei können sich aufeinander verlassen.

    Obwohl es sich hier um eine Fantasy-Geschichte handelt, kommt diese ohne die bekannten Figuren wie Trolle, Orks oder Zwerge aus. Trotzdem merkt man deutlich, dass man sich auf einem fiktiven Kontinent befindet, der mit fantastischen Dingen aufwartet. Interessant war dabei, wie die Entwicklung mancher Figuren vonstatten ging. Am meisten verändert sich wohl Lodrik, doch auch bei allen anderen fand ich dies spannend zu lesen.

    Auch die erfundene Götterwelt führt sich packend in die Geschichte ein. Dabei ist es so dass, als Einleitung zu jedem Kapitel jeweils ein Auszug aus der Entstehung Ulldarts angeführt ist, so dass sich hier quasi eine Geschichte in der Geschichte verbirgt. Doch diese kurzen Szenen ergeben zum Ende hin ein Bild, dass nötig ist, um alles besser zu verstehen.
    Die Geschichte ist komplex, da viele Charaktere auftauchen. Aber trotzdem ist es einfach, diesen zu folgen, da durch den detaillierten Schreibstil keine Fragen offen bleiben.

    Das Ende ist so, wie es für einen ersten Teil sein soll: spannend und mit sehr vielen offenen Türen. So muss man zum zweiten Band greifen, weil man dringend wissen will, wie es weitergeht.

    Fazit:
    Ein komplexer neuer Kontinent mit interessanten politischen Entwicklungen. Nichts ist so, wie es scheint. 

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Großartiger Auftakt mit toller Entwicklung! Freu mich schon auf die Fortsetzungen :)
    Großartiger Auftakt! Für alle Fans von High Fantasy, bei der Magie nicht im Vordergrund stehen muss

    Das ist ein wirklich großartiger und unterhaltsamer Auftakt zu einer phänomenalen High Fantasy Reihe, der mir super viel Spaß gemacht hat und den ich kaum aus der Hand legen konnte!

    Besonders genial fand ich den erstmal eher unsympathischen Protagonisten Lodrik. Er ist der Thronfolger des Königs von Tarpol, eines der Königreiche auf dem Kontinent Ulldart - und seinem Vater Dorn im Auge. Etwas aus der Art geschlagen ist der dickliche und nur am Essen interessierte Prinz ein verzogener, weinerlicher Jungspund, der im Laufe der Geschichte aber eine sehr radikale Veränderung durchlebt.

    Die Handlung spielt hauptsächlich in Granburg - dorthin wird Lodrik inkognito geschickt, um endlich die Eigenschaften eines Herrschers zu lernen. Begleitet nur von seinem Erzieher und Vertrauten Stoiko sowie dem Leibwächter Waljakov. Das Leben des jungen Erben ist nicht nur wichtig, um irgendwann die Nachfolge des Königs anzutreten: eine Prophezeiung sagte voraus, dass sein Tod wieder die dunkle Zeit in Ulldart einläuten würde. Eine Zeit des Krieges und Blutvergießens, wie sie schon vor über 400 Jahren mithilfe des bösen Gottes Tzulans hinweggefegt war.

    Während man den Fortschritt der Ausbildung von Lodrik in Granburg folgt, erfährt man einiges über das Land und die Leute, die Gepflogenheiten und Intrigen, die sich immer wieder um Macht und Geld drehen und an die Lebensweise vom Mittelalter erinnert.
    Gleichzeitig begegnet der Freibeuter Torben Rudgass einem geheimnisvollen Reisenden, der auf seinem Schiff untergekommen ist, und dessen Auftrag noch weitreichende Kreise ziehen wird.

    Von Anfang an kommt man wunderbar mit dieser neuen Welt zurecht - es gibt ein paar Eigennamen der Titel, mit denen ich recht schnell zurechtkam und auch die Schreibweise ist einfach, aber anschaulich und schwungvoll, ohne ausschweifend zu wirken. Alles baut gut aufeinander auf, bietet interessante Charaktere und spannende Momente, wobei einiges natürlich noch im Dunkeln bleibt.

    Etwas Licht in die Zusammenhänge bringen die Auszüge aus dem ulldartischen Geschichtsallmanach, die immer am Anfang eines Kapitels stehen. Hier wird nach und nach aufgedeckt, wie der damalige Krieg um den Kontinent entstanden ist und wie sich einige Ereignisse bin in die heutige Zeit hin auswirken. Die Prophezeiung spielt dabei auch eine große Rolle und als Leser kann man sich noch nicht wirklich sicher sein, wie sie tatsächlich zu deuten ist.

    Die Magie in der Geschichte spielt sich eher am Rande ab, denn besondere Fähigkeiten haben nur die wenigen "Cerêler", die sie nur zur Heilung einsetzen. Aber es gibt auch einige bizarre Kreaturen, böswillig und Überbleibsel aus den Armeen des teuflischen Gottes Tzulans, die zwar nur kleinere Auftritte haben, aber sicher noch eine größere Rolle spielen werden.

    Es gab zwar keine großen Spannungsbögen, aber die hab ich auch nicht vermisst, da mich die Handlung an sich immer wieder weiter anspornt hat, weiterzulesen. Rundum gelungen mit ausgefallenen Charakteren, einer ausgewogenen Handlung und aufgeweckten Ideen - perfekte Unterhaltung!
    Ich freu mich sehr, dass ich hier noch einige Bände vor mir habe :)

    Für alle Fans von High Fantasy, bei der nicht Magie im Vordergrund stehen muss.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

    Ulldart - Die dunkle Zeit

    1 - Schatten über Ulldart
    2 - Der Orden der Schwerter
    3 - Das Zeichen des dunklen Gottes
    4 - Unter den Augen Tzulans
    5 - Die Magie des Herrschers
    6 - Die Quellen des Bösen

    Ulldart - Zeit des Neuen

    1 - Trügerischer Friede
    2 - Brennende Kontinente
    3 - Fatales Vermächtnis

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Lesenswertes Erstlingswerk

    Kurze Zusammenfassung
    Der junge Prinz Lodrik, der bisher eine große Enttäuschung für seinen Vater war, wird unter falschem Namen in die nördlich gelegene Provinz Granburg entsand um dort mit Hilfe seiner Berater Stoiko und Waljakov zu einem verantwortungsvollen Stadthalter gemacht zu werden. Die Reformen des bald zu einem selbstständigen jungen Mann herangewachsenen Prinzen machen jedoch den ortsansässigen Adeligen zu schaffen, die sich nur allzu bald gegen in wenden.
    Weit ab von Granburg muss des Pirat Thorben Rudgass um sein Leben fürchten als ein Unbekannter seine gesamte Mannschaft ermordet. Doch der Attentäter scheint es in Wirklichkeit auf jemand anderen abgesehen zu haben...

    Meine Meinung
    Das oben zu sehende Cover gefällt mir aufgrund des grauen Balkens nicht so gut. Auf der ursprünglichen Version fehlt der zwar, blöderweise habe ich mir aber diese Ausgabe gekauft. Grundsätzlich sieht das Titelbild aber ganz gut aus. Die folgenden Bände sind alle ähnlich gestaltet, wodurch man bereits auf den ersten Blick sieht, dass es sich um eine Reihe handelt.
    Großer Pluspunkt: "Ulldart - Die Dunkle Zeit 1". Auf vielen anderen Büchern steht ja leider nicht drauf, um welchen Band es sich handelt.

    Da ich ein Fan von Markus Heitz bin (seinem letzten Roman "Oneiros" habe ich sogar meine Facharbeit gewidmet), wollte ich nun unbedingt mal seine erste Buchreihe lesen.
    Im Vergleich zu seinen späteren Werken schneidet "Schatten über Ulldart" zwar nicht ganz so gut ab, dennoch erkennt man bereits dort das unheimliche Potential seiner Geschichten und seines Schreibstils, der sich seit diesem Roman noch sehr verbessert hat.

    In der Geschichte um den jungen Lodrik, der im Laufe des Roman von dem als Keksprinz verspotteten Kind zu einem verantwortungsbewussten jungen Mann wird, treten, im Gegensatz zu Heitz neueren Romanen, nur wenige Charaktere auf. Auch die hohe Anzahl an verschiedenen Schauplätzen, ein weiteres Merkmal seiner Bücher, ist hier auf lediglich zwei bis drei beschränkt.
    In manchen Phasen schleppt sich die Story nur so dahin. Gerade wenn es um den Freibeuter Thorben Rudgass geht, versteht man an vielen Stellen nicht, was zum Teufel das mit dem Rest der Geschichte zu tun hat. Dann wiederum passieren auf einer Seite 5 verschiedene Sachen gleichzeitig, was den Lesefluss teilweise etwas stört.
    Mit den verschiedenen Charakteren bin ich bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden. Die Hauptcharaktere sind zwar nicht unbedingt unsymphatisch, einen Liebling oder gar eine Figur, mit der ich tatsächlich mitgefiebert habe, gab es allerdings nicht.

    Trotz der genannten Kritikpunkte, die man, wenn man bedenkt, dass es sich hier um Heitz ersten Roman handelt, leicht unter den Tisch kehren kann, mochte ich das Buch sehr. Zwar kommt es nicht gegen andere seiner Romane, wie "Kinder des Judas" oder "Die Zwerge" heran, dennoch ist es für jeden Fan von deutscher Fantasy-Literatur empfehlenswert.

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    Nuggls avatar
    Nugglvor 7 Jahren
    Rezension zu "Schatten über Ulldart" von Markus Heitz

    Kurzbeschreibung
    Das Buch spielt in einer mittelalterlichen Fantasiewelt. Es gibt verschiedene Götter, von denen vorwiegend Ulldrael der Gerechte verehrt wird, der auch dem Kontinent Ulldart seinen Namen gibt, auf dem die Geschichte spielt. Magie ist nur den Cérelern vorbehalten, Heiler die dieses Privileg mit der Verunstaltung ihres Körpers bezahlen. Jegliche andere Magie wurde von den Göttern aus der Welt gebannt.

    Die Geschichte dreht sich um Lodrik. Der 15 jährige Junge, der Tadc und somit Thronfolger des Reiches Tarpol, ist eine herbe Enttäuschung für seinen Vater, den Kapcar. Selbst aus einer Ahnenreihe von Kriegern stammend, ist der Kabcar ein „Militärkopf“. Doch sein eigener Sohn, Lodrik, kann weder reiten noch fechten und auf den Exerzierplatz treibt er seine Leibwache in den Wahnsinn, wenn er das Kommandieren übt. Darüber hinaus treibt er sowieso jeden in den Wahnsinn, der mit ihm zu tun hat. Er ist ein quengliger verwöhnter Fresssack und sieht entsprechend Pummelig aus.

    Doch dann kommt eine Prophezeiung, dass wenn der Tadc stirbt, die „Dunkle Zeit“ zurückkehren wird. Als Dunkle Zeit gilt die Herrschaft Sinureds, der sich dem bösen Gott Tzulan verschrieb und in seinen Namen mordend durch die Länder zog.

    Um nun den Tadc vor Anschlägen von Tzulan-Anhängern zu schützen, wird er in den ab gelegensten Teil des Reiches gesandt, um dort unerkannt als Gouverneur das Herrscherhandwerk zu erlernen.

    Meine Meinung
    Ein sehr schöner Auftakt zur Reihe. Man lernt Lodrik als unbeliebte, nerv tötende, wehleidige Heulboje kennen. Doch ein Mann wächst an seinen Aufgaben und nun als unerkannter Gouverneur einer abgelegenen Provinz vor die Aufgabe gestellt tatsächlich mal Entscheidungen zu treffen, die über „was esse ich zum Mittag?“ hinausgehen, zeigt Lodrik dass er zu mehr fähig ist. Dank seiner Lehrer und der Hilfe einiger ansässiger Persönlichkeiten, beginnt Lodrik langsam über sich hinauszuwachsen und zu zeigen was in ihm steckt. Dies mit zu verfolgen hat mir richtig Spaß bereitet.

    Doch was wäre eine Geschichte, ohne Gegenspieler? So muss Lodrik nicht nur mit seinen Aufgaben zurechtkommen, sondern sich auch der Intrigen seines Vorgängers erwehren, ein Adliger der nicht grade begeistert ist, dass er seinen Gouverneursposten abgeben musste. Das Buch wechselt immer mal wieder von den Geschehnissen um Lodrik, zu anderen Orten und Personen, deren Schicksale später im Buch auf Lodrik treffen.

    Das Buch ist sehr schön geschrieben, man kann sich richtig in die Geschichte hineinversetzten und fiebert mit Lodrik mit, der aus seinem privilegiertem Leben am Königshofe gerissen, endlich zeigen muss, aus was für einem Holz er geschnitzt ist und sich von unliebsamen Jungen, den man als Leser vermutlich nicht Geschenkt haben möchte, langsam zu einer Figur entwickelt, die einem ans Herz wächst.

    Fazit
    Ich bin begeistert von dem Buch, ich hab es innerhalb kürzester Zeit verschlungen und werde mich nun gespannt auf den zweiten Band der Reihe stürzen. Ich kann es nur jedem Empfehlen! Es ist eine sehr schöne Fantasiegeschichte, ohne jedoch zu abgehoben zu wirken.

    Bewertung

    Von mir gibt es für diese meisterliche Unterhaltung fünf Sterne!

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    scarlett-ohs avatar
    scarlett-ohvor 7 Jahren
    Rezension zu "Schatten über Ulldart" von Markus Heitz

    Gut geschrieben, wie von Heitz gewohnt.
    Aber die übliichen Fantsy Zutaten fehlen; keine Elfen, Zwerge......
    Dafür hat er ein paar neue " Monster" erschaffen die aber nur kurz auftauchen, schade.
    Aber ies lohnt sich die Reihe weiterlesen da die Story recht gut gelungen ist.

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    ChristineToulons avatar
    ChristineToulonvor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Ich liebe dieses Buch, und es ist weder verworren, noch langweilig ... Wer echte glaubwürdige Fantasy lesen will, die nicht auf Kitsch und ...
    Rezension zu "Schatten über Ulldart" von Markus Heitz

    Ein fesselnder Start für die Fantasyreihe. Ein stetiger Wechsel aus Humor und Blut,wie schon von Ritus und Sanctum gewohnt.
    Markus Heitz gelingt es in dem Buch eine Adelsgesellschaft zu entwerfen, die dem des 17. und 18. Jahrhunderts entspricht, also geht er in seinem Fantasyroman in eine Zeit in der das Mittelalter langsam ausklingt.
    Mit seinen ungewöhnlichen Helden ist das Buch mit sehr viel Charme ausgestattet.
    Ihm gelingt es aber auch sehr gut seinen Hauptcharakter innerhalb eines Buches glaubwürdig zu entwickeln. Man leidet, erschreckt und lacht mit dem zunächst tölpelhaften Tradc. Seine Begleiter sind ebenso aussergewöhnlich, wie sympathisch. Der mürrische Leibwächter, der sein Fach versteht, der Vertraute mit seinen kleinen persönlichen Macken. Charaktere, die ihre Stärken und ihre Schwächen haben.
    Die Geschichte, die sich im Hintergrund abspielt ist so gewaltig, dass man eigentlich gar nicht aufhören möchte zu lesen, wie es weitergeht. Mit den neuen Überraschungen und den interessanten Wendungen wird ein immer anderes Licht auf die einzelnen Handlungsstränge geworfen.
    Man darf gespannt sein auf die anderen Teile und der letzte Satz im Buch ... sorgte für genügend Aufregung, um ein definitives Weiterlesen zu garantieren. Markus Heitz beweist sich wieder einmal als ein genial anmutenden deutschen Fantasyautor, der mit den Göttern in diesem Genre durchaus Schritt halten kann.

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    vormis avatar
    vormivor 8 Jahren
    Rezension zu "Schatten über Ulldart" von Markus Heitz

    Ich kann mich da leider nur der Rezi von mhop anschließen.
    mhop schrieb:
    Leider platt und zu verfahren zwischen Handlungssträngen, die mich nicht in ihren Bann ziehen konnten. Die Charaktere sind noch dazu einfallslos, die Erzählwelt birgt auch keine Überraschungen. Verwunderlich, warum das Buch so erfolgreich war.

    Ich hatte sogar schon den 2. Teil der Reihe zu Hause liegen, den habe ich dann ungelesen bei ebay verkauft. Trotzdem finde ich wieder andere Bücher des Autoren großartig wie zB die Zwerge-Quadrologie.

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    mhops avatar
    mhopvor 9 Jahren
    Rezension zu "Schatten über Ulldart" von Markus Heitz

    Leider platt und zu verfahren zwischen Handlungssträngen, die mich nicht in ihren Bann ziehen konnten. Die Charaktäre sind noch dazu einfallslos, die Erzählwelt brigt auch keine Überraschungen. Verwunderlich, warum das Buch so erfolgreich war.

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    Tintenelfes avatar
    Tintenelfevor 9 Jahren
    Kurzmeinung: Das Buch liest sich fantastisch und ich bin vor allem gespannt, wie es mit Lodrik und Kapitän Rudgass weiter geht und welche Rolle der Assas...
    Rezension zu "Schatten über Ulldart" von Markus Heitz

    "Schatten über Ulldart" ist der Auftakt zu einer Fantasy-Reihe, die Spannung, Abenteuer, fremdartige Wesen und jede Menge Spaß beim Lesen verspricht.
    Alles beginnt mit einer Prophezeiung, wie sollte es auch anders sein, in der weisgesagt wird, dass der Thronfolger ermordet und das Böse über Ulldart herrschen wird. Tadc Lodrik wird heimlich in einen entfernten Teil des Reiches geschickt, wo er sich vom dicken, ungeschickten Jungen in einen Herrscher, der gerecht und einfühlsam die Geschicke seiner Untertanen lenkt.
    Doch die unheilschwangere Prophezeiung liegt schwer über dem Reich, dunkle Wesen tauchen hier und da auf und künden vom drohenden Untergang.

    Ulldart ist eine eigene Fantasywelt, die (zumindest bisher) erfreulicherweise ohne Zwerge und Elfen auskommt. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und es macht Spaß, mit ihnen Abenteuer zu erleben und zu sehen, wie sie sich entwickeln.

    Auch wenn ich während des Lesens immerzu an Fantasyrollenspiel denken musste, hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich werde auf jeden Fall die Geschicke Lodriks sund seiner Gefährten weiter verfolgen.

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    HanniBananis avatar
    HanniBananivor 9 Jahren
    Rezension zu "Schatten über Ulldart" von Markus Heitz

    Ein super Buch!

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