Markus Heitz Wédora - Schatten und Tod

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Inhaltsangabe zu „Wédora - Schatten und Tod“ von Markus Heitz

Das neue Dark Fantasy-Meisterwerk aus der Feder von Bestseller-Autor Markus Heitz führt die Leser zurück in die ebenso geheimnisvolle wie tödliche Wüstenmetropole Wédōra

Wédōra birgt noch so manches Geheimnis für die Freunde Liothan und Tomeija, die es auf magische Weise in die schwer befestigte Wüstenstadt verschlagen hat.
Während Liothan in alte Gewohnheiten verfällt und sich in Wédōras Unterwelt einen Namen macht, wird Tomeija vom geheimnisumwitterten Herrscher der Stadt zur obersten Gesetzeshüterin berufen. Sie kann nicht ahnen, dass sie bald nicht nur gegen Verbrechen und mörderische Intrigen vorgehen muss, sondern auch gegen ihren Freund aus Kindheitstagen.
Doch damit nicht genug: Zwei benachbarte Königreiche rüsten sich zum Krieg, und die neutrale Stadt wird gegen ihren Willen in die Feindseligkeiten verwickelt – und Liothan und Tomeija werden plötzlich zu den entscheidenden Figuren in einem mörderischen Konflikt.

"Ein spannendes Fantasy-Spektakel, das mit einer neuen Welt aufwartet, von der man als Leser gar nicht genug bekommen kann, und mit schlagkräftigen Figuren, die kämpfen, klug sind und auch sonst eine Menge zu sagen haben."
Denglers-buchkritik.de, Alex Dengler

Besser als Teil 1. Spannung Pur

— DennisWolf

Großartiger Beginn, ein neuer Gegner, eine große Schlacht und ein für die Komplexität von Wédora leider zu simples Ende.

— Warin

Faszinierendes Setting

— momkki

Viel Potential, leider nicht wirklich ausgeschöpft.

— KaMaMi

Eine wunderbare erneute Reise in die spektakuläre Wüstenstadt Wedora!

— Janine1212

Erst etwas zäh, aber dann: Episch!!!

— Maiximaix

spannender und bildgewaltiger als Band eins. Handlung und Charaktere haben mich völlig überzeugt ^-^

— Felicitas_Brandt

Großartige Fortsetzung! Spannend, abwechslungsreich mit vielen originellen Ideen!

— Aleshanee

Spannend, packend und düster - Die Fortsetzung um die Wüstenstadt Wédora ist sehr gelungen!

— -nicole-

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  • Spannender als Band 1 (4,5 Sterne)

    Wédora - Schatten und Tod

    SillyT

    09. January 2018 um 16:33

    Achtung: da Band 2 einer Dilogie gibt es Spoiler zum Inhalt des ersten Bandes!Nachdem die Freunde Liothan und Tomeija durch den Witgo Durus von Walfor in die Wüstenstadt Wedora gebannt wurden, gelang es ihnen, hier Fuß zu fassen. Während Tomeija vom geheimnisvollen Herrscher Wedoras zur obersten Gesetzeshüterin ernannt wird, beginnt Liothan sich in seiner prunkvollen Stadtvilla zu langweilen. Doch dann fällt ihm ein, dass es genau unter dieser Villa geheime Gänge gibt und er diese noch nicht erforscht hat. Dabei trifft er auf Gestalten der Unterwelt, mit denen er sich verbündet. Als wäre das noch nicht genug, beginnen auch noch benachbarte Reiche gegen Wedora in den Krieg zu ziehen und plötzlich gehören die Beiden zu den wichtigsten Personen in Wedora. Meine Meinung:Bereits der erste Band der Wedora Dilogie konnte mich mit seinem ungewöhnlichen und spannenden Setting begeistern. Genau so geht es auch mit dem zweiten Band weiter, doch hier zieht der Autor Markus Heitz auch noch recht deutlich mit an der Spannungsschraube. Der Schreibstil konnte mich auch dieses Mal wieder fesseln, denn Heitz schafft es, seine fantasievollen Welten mit dem passenden Maß an Details lebendig und vorstellbar werden zu lassen. Dabei schreibt er noch flüssig und mitreißend und versetzt den Leser regelrecht mitten ins Geschehen. Aber auch hier braucht der Leser durchaus ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit beim Lesen, denn es gibt hier, zwar zum Teil bekannte Namen aus Band 1, eine Menge Begriffe, die völlig neu sind.Wie gerade schon erwähnt, wird es hier deutlich spannender, aber auch noch einmal mehr brutaler, denn es kommt hier immer wieder zu Kämpfen, bei denen auch nicht vor blutigen Details Halt gemacht wird. Hier gibt es nur wenige Momente, die den Leser zu Atem kommen lassen und immer wieder wird man mitten in die Ereignisse versetzt. Das hat mir hier durchaus sehr gut gefallen, sorgte dies immer wieder für Tempo und Abwechslung.Die Stadt Wedora konnte mich schon im Vorgänger faszinieren, doch hier haben unsere Protagonisten neben der fremden Welt auch noch zusätzlich mit dem berühmt berüchtigten Sturm, dem Kara Buran zu kämpfen. Das macht die Atmosphäre zusätzlich düsterer und fremder und man kann sich schnell vorstellen, wie dies auf die in Wedora lebenden Menschen wirkt.Erzählt wird hier wieder durch den Erzähler in der dritten Person, dieser wechselt zwischen den Ereignissen in Walfor und Wedora und in Wedora selber noch einmal zwischen den Protagonisten Liothan und Tomeija. Diese sind hier wieder einmal mehr auf unterschiedlichen Seiten des Gesetzes anzutreffen und unter anderem auch dadurch wieder voneinander getrennt.In Band zwei treffen wir auf alte Bekannte, wie unsere beiden Protagonisten Liothan und Tomeija, aber auch weitere Charaktere, die man bereits aus Band eins kannte. Tomeija ist weiterhin die beeindruckende Kämpferin, die mit sehr viel Köpfchen agiert und sich nicht so schnell in die Irre führen lässt. Kein Wunder also, dass der Herrscher Wedoras sie zu seiner obersten Gesetzeshüterin ernannt hat. Aber ein bisschen mehr hat es mir wieder Liothan angetan, der mit seiner, teilweise schon sehr leichtsinnigen Art, mich einfach noch mehr begeistern konnte. Zusammen sind die Beiden die richtige Mischung, um für Action und Abwechslung zu sorgen.Neben diesen Beiden gibt es eine ganze Menge weiterer Figuren, von denen mir z. B. Atha in Walfor noch sehr gut gefallen hat. Sie gehört zu einem Söldnertrupp und ist eigentlich eine Witga, allerdings mit nur geringen Fähigkeiten und trotzdem hat sie ganz viel Herz und Wille, mit dem sie mich beeindrucken konnte. Natürlich erschafft Heitz auch eine ganze Menge fantasievoller Gestalten, die den Leser noch zusätzlich Spannung bieten und alles noch einmal mehr aussergewöhnlich wirken lassen.Mein Fazit:Alles in allem fand ich den zweiten Band noch einmal etwas spannender als sein Vorgänger, was allerdings auch damit zusammenhängt, dass ich einiges bereits aus dem ersten Teil kannte. Ein toller Schreibstil und vor allem die beiden Protagonisten konnten mich hier wieder einmal begeistern. Wer den ersten Teil der Dilogie mochte, kommt auch nicht drumherum, den zweiten Band zu lesen. Leser, die Dark Fantasy mögen, sollten hier unbedingt einmal hineinschnuppern.

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  • so finster die Wüste

    Wédora - Schatten und Tod

    derMichi

    03. January 2018 um 18:01

    Nachdem Band 1 ja eine ganz runde Sache war, hat der Nachfolger nun einige Erwartungen zu erfüllen. Zu den bekannten Charakteren findet man leicht wieder Zugang, auch wenn Liothan aufgrund seines Schicksals am Ende des Vorgängers unbewusst zusätzlich einige tragische Züge hat. Nach einem kurzen Rückblick stürzt sich Heitz in die Handlung, die gleich an die zuletzt in Walfor, der alten Heimat der beiden Helden, stattfindenden Ereignisse anknüpft. Dort zeigt sich, warum der Verlag das Buch als "Dark Fantasy" bewirbt, denn die Kreaturen die Walfor heimsuchen sind wahrlich nicht von schlechten Eltern.Das kann anderswo leicht so wirken, als sollten immer kreativer erdachte Grausamkeiten Löcher in der Geschichte stopfen, tatsächlich erweitern eher die unblutigeren Momente dieses Handlungsfadens das Buch um einige sinnvolle Aspekte. Der offensive Horror wäre dafür nicht unbedingt nötig gewesen. Endgültig aufgelöst wird alles erst mit einem etwas überraschenden Ende, an das viele Leser zwischenzeitlich nicht mehr geglaubt haben dürften.Aber auch in Wédōra selbst geht es weiter. Tomeija darf endlich ihre detektivischen Fähigkeiten so richtig nutzen, während Liothan im wahrsten Sinne des Wortes die Unterwelt der Stadt erkundet. Die unterschiedlichen Abenteuer der beiden Freunde deuten einen bevorstehenden Machtwechsel in der Stadt an, ganz so komplex und politisch intrigant wie in manch anderem Fantasyepos à la "Das Lied von Eis und Feuer" wird es aber selbst in den besten Momenten nicht.Schön ist, dass man hier die Welt außerhalb und innerhalb Wédōras besser kennenlernt und mehr über die Wurzeln der fiktiven Wüstenmetropole erfährt. Da wären die etwas berechnet wirkenden Cliffhanger am Ende der meisten Kapitel gar nicht unbedingt nötig, denn diese Welt hat an sich schon viel zu bieten, um selbst erfahrenen Fantasykennern ein interessantes Worldbuilding zu bescheren - Zitate aus erfundenen Werken inklusive. Da liegt dann auch die größte Stärke des Romans. In gefährlichen Situationen tauchen zu oft mysteriöse Fremde oder andere überraschende Situationen auf. Gefährliche Konsequenzen müssen eher die Nebenfiguren fürchten, denn selbst wenn es für Liothan und Tomeija manchmal brenzlig wird, so richtig viel müssen die beiden nicht aushalten. So ist schon relativ früh trotz aller Gefahren klar, dass es die beiden schon irgendwie schaffen werden. Wer damit leben kann, der bekommt in diesem Band einige interessante neue Aspekte über Markus Heitz' neueste Zweitschöpfung geboten, die Abenteuer unterhalten dazu meistens ganz anständig. Das Ende ist schlüssig, lässt wie so oft aber noch eine winzige Hintertür in Richtung möglicher Fortsetzungen offen. Glaubt man dem Nachwort, wird bis dahin noch allerhand Zeit vergehen.Seitenzahl: 656Format: 13,4 x 20,9 cm, KlappenbroschurVerlag: Knaur

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  • Viel spannender als Teil 1

    Wédora - Schatten und Tod

    Faancy

    05. November 2017 um 10:30

    Ungefähr ein Jahr ist es nun her, dass wir Tomeija und Liothan auf ihrer unfreiwilligen Reise in die Wüstenstadt Wédora begleitet haben. Nun geht ihr Abenteuer weiter, denn die Geschichte ist noch nicht zu Ende gewesen. Tomeija, die zur höchsten Gesetzeshüterin gemacht wird, soll innerhalb der Mauern den Verbrechern auf die Spur kommen. Während Liothan an seinen Saldunfähigkeiten übt, um die Kräfte der drei Monde vollkommen nutzen zu können. Doch schnell stößt Liothan auf ein Geheimnis, dass ihn in größte Schwierigkeiten bringt. Zunächst gehen die Freunde getrennte Wege und sehen sich kaum noch, bis sich ihre Wege plötzlich zufälligerweise kreuzen und sie scheinbar gegeneinander angehen müssen. Das bleibt allerdings nicht das einzige Problem, denn vor den Mauern Wédoras bahnt sich ein Machtkampf an, denn nicht alle Wüstenvölker sind zufrieden mit der Macht, der großen Wüstenstadt. Es herrscht Chaos innerhalb und außerhalb der Mauern und alles scheint miteinander zusammenzuhängen. Die Atmosphäre vom ersten Teil, war direkt mit der ersten Seite spürbar. Ich brauchte nicht lange, um mich wieder einzufinden. Die Ereignisse aus "Staub und Blut" waren mir nicht mehr ganz in Erinnerung geblieben, was jedoch nicht gestört hat. Markus Heitz verwendet an den richtigen Stellen kleine Wiederholungen, die allerdings nur angerissen werden. Das reicht völlig aus, um wieder Bescheid zu wissen, worum es ging. Aber auch wenn es diese Wiederholungen nicht gegeben hätte, dann hätte man "Schatten und Tod" gut lesen können. Es wird nicht allzu viel Bezug zur vergangenen Geschichte genommen. Im Gegenteil, es baut sich etwas Neues und viel Größeres auf. Wieder gibt es verschiedene Perspektiven aus denen die Geschehnisse erzählt werden und auch Einblicke in die alte Heimatstadt Walfor gibt es. Diese Passagen, muss ich ehrlich zugeben, hätte ich nicht gebraucht. Sie haben mich aus der Geschichte herausgerissen und waren im Endeffekt irgendwie irrelevant. Im Gegenteil dazu, gefiel mir diesmal aber besonders gut, dass Tomeija und Liothan scheinbar wieder gegeneinander arbeiten müssen. Die beiden Handlungsstränge waren so spannend und interessant, weil man als Leser weiß, worauf es hinauslaufen wird, aber die beiden Protagonisten nicht. Das war sehr aufregend gestaltet. Besonders Tomeijas Perspektive erinnerte Anfangs an einen Fantasy-Krimi. Somit nimmt die Geschichte direkt Fahrt auf. Im Gegensatz zum ersten Teil waren mir die Charaktere auch nicht mehr egal. Ich hatte hier direkt eine Bindung zu ihnen, die mir vorher gefehlt hatte. Was vielleicht auch daran lag, dass ihre Handlungen diesmal viel realistischer waren. Sie kommen zwar auch hier oft mit einem blauen Auge davon, aber es wirkt nicht mehr so übertrieben, als wären sie aus Stahl und man könnte ihnen nichts anhaben. Manchmal erinnerte mich das Buch ein kleines bisschen an Game of Thrones, weil jeder die Macht haben will und sich gegenseitig bekämpfen. Später ändert sich das natürlich wieder, aber so zwischenzeitlich waren da winzige Parallelen. Leider zog sich die Geschichte im letzten Drittel ein wenig.  Gerade auch aufgrund der Ausschnitte aus Walfor. Die Schlacht am Ende war mir auch zu unspektakulär und zu langatmig. Manche Stellen waren super spannend, nur die Zwischenszenen waren mir zu zäh. Somit habe ich am Ende meinen eigenen kleinen Kampf mit Wédora geführt. Alles in Allem hat mir "Schatten und Tod" um einiges besser gefallen, als der Vorgänger. Die Charaktere waren mir viel sympathischer und die verschiedenen Handlungsstränge, die irgendwie mit einander verbunden waren, bauten genau das richtige Maß an Spannung auf. Nichtsdestotrotz war mir die Geschichte ein wenig zu lang, besonders am Ende zog es sich hin und wieder. Es wurden Dinge aufgegriffen, die nur bedingt relevant waren. Allerdings wurden auch alle offenen Fragen beantwortet. Ich hatte nach Beenden des Buches nicht das Gefühl, als würde etwas fehlen. Abschließend kann ich sagen, wem der erste Teil gefallen hat, der wird diesen Folgeband wohl lieben. 

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  • rasant, abwechslungsreich, fantastisch, brutal und sooo spannend

    Wédora - Schatten und Tod

    Buchfeeling

    09. October 2017 um 09:56

    Schon von der ersten Seite an taucht der Leser in diese geheimnisvollen Welten ein, wird umfangen von wütender, böser Magie, von Tod und Verderben. In Wédōra tobt nach wie vor der heftige Sandsturm und macht das Leben nicht leichter. Doch auf Liothan und Tomeija warten ganz eigene Aufgaben.Tomeija erhält, neben ihrer Ausbildung zur Priesterin, die Aufgabe vom Herrscher, sich um ungeklärte Morde zu kümmern. Da sie dies schon in ihrer Heimat tat, freut sie sich auf diese Aufgabe und tritt sie mit Stolz und Selbstbewußtsein an.Liothan hingegen ist mit dem Studium zu seiner Magie nicht ausgelastet, nicht zufrieden und langweilt sich. Und so fasst er den Entschluß, dass ein paar kleine Raubzüge seine Laune heben könnten. Doch natürlich schlittert er auch hier wieder in ein gefährliches Abenteuer, was so nicht absehbar war…Und schon bald stößt Liothan auf einen gefährlichen Gegner, der ihn erpresst und zur Mitarbeit an einem Aufstand zwingt. Dies gibt ihm aber auch die Gelegenheit, an seiner Magie zu arbeiten, denn jetzt hat Liothan ein ganz anderes Ziel.Und Tomeija gerät unbewußt wieder einmal als Gegenspieler an Liothan… doch dieses Mal wird alles ganz anders. Es entbrandet ein Kampf mächtiger Gegner, der ganz Wédōra vernichten wird. Den beiden Freunden muß es gelingen, die Gegner gegeneinander auszuspielen und den mächtigen Feind dabei aufzuhalten.Dieses Abenteuer hat mir wieder ausserordentlich gut gefallen… es ist rasant, abwechslungsreich, fantastisch, brutal und sooo spannend.Und das Ende? Hat es der Autor besser hin bekommen? Ich sag nur soviel, es ist ein Happy End der ganz besonderen Art, dass so niemals vorhersehbar war und mich sehr begeistert hat!!

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  • Fantasy-Spektakel der Extraklasse

    Wédora - Schatten und Tod

    bieberbruda

    04. October 2017 um 15:29

    Rückkehr in die sagenumwobene Wüstenstadt Wédora: Die Geschichte um Liothan und Tomeija geht in die nächste Runde und beschwert dem Leser ein weiteres Fantasy-Spektakel der Extraklasse!Inhalt:Nach den Ereignissen aus "Staub und Blut" wohnen Tomeija und Liothan zwar im selben Haus, aber sie gehen wieder getrennte Wege: Tomeija macht sich einen Namen als Oberste Gesetzeshüterin der Stadt, während Liothan sich mit Gaunereien die Zeit vertreibt. Tomeija soll in der entlegenen Festung Sandwacht einen mysteriösen Mord lösen und stößt auf ungeahnte Gefahren. Gleichzeitig stolpert Liothan eher zufällig in die Unterwelt der Stadt und wird in einen erneuten Machtkampf um die Herrschaft Wédoras einbezogen. Die Lage spitzt sich immer weiter zu als auch noch zwei benachbarte Königreiche sich zum Krieg rüsten und die beiden Freunde landen auf gegensätzlichen Seiten des Konfliktes... Wird der Aufstand ein gutes Ende nehmen? Und wird er die Freundschaft der beiden überstehen?Meine Meinung:Bei meiner Rezension zum ersten Wédora-Roman (Staub und Blut) habe ich mir eine Fortsetzung gewünscht. Nichtsdestotrotz hat man immer einige Vorbehalte, wenn ein Nachfolgeband eines geliebten Buches erscheint: Wird er den hohen Erwartungen gerecht? Glücklicherweise ist auch Band 2 sehr gelungen und es macht einfach großen Spaß die Stadt (bzw. deren Unterwelt) gemeinsam mit den ungleichen Helden zu erkunden. Man folgt dem Geschehen wieder abwechselnd aus der Perspektive von Liothan und Tomeija. Und auch dieses mal erleben sie Abenteuer, die unterschiedlicher nicht sein könnten! Neben allerhand neuer Geheimnisse und Charaktere trifft man auch auf alte Bekannte (vor allem den bereits lieb gewonnenen Kannibalen Irian Ettras).Insgesamt also ein rundherum gelungener Ausflug in die spannende Wüstenstadt. Und auch dieses mal wünsche ich mir weiteren Lesestoff (auch wenn die Danksagung erst einmal in eine andere Richtung deutet).Fazit:Ein großes Fantasy-Spektakel, dass seinem Vorgänger in Nichts nachsteht. "Schatten und Tod" ist fesselnd, überraschend und sehr unterhaltsam. Ich vergebe auch dieses mal 5 Sterne!

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  • rasant, abenteuerlich, fantastisch!

    Wédora - Schatten und Tod

    Buchfeeling

    04. October 2017 um 10:08

    Schon von der ersten Seite an taucht der Leser in diese geheimnisvollen Welten ein, wird umfangen von wütender, böser Magie, von Tod und Verderben. In Wédōra tobt nach wie vor der heftige Sandsturm und macht das Leben nicht leichter. Doch auf Liothan und Tomeija warten ganz eigene Aufgaben.Tomeija erhält, neben ihrer Ausbildung zur Priesterin, die Aufgabe vom Herrscher, sich um ungeklärte Morde zu kümmern. Da sie dies schon in ihrer Heimat tat, freut sie sich auf diese Aufgabe und tritt sie mit Stolz und Selbstbewußtsein an.Liothan hingegen ist mit dem Studium zu seiner Magie nicht ausgelastet, nicht zufrieden und langweilt sich. Und so fasst er den Entschluß, dass ein paar kleine Raubzüge seine Laune heben könnten. Doch natürlich schlittert er auch hier wieder in ein gefährliches Abenteuer, was so nicht absehbar war…Und schon bald stößt Liothan auf einen gefährlichen Gegner, der ihn erpresst und zur Mitarbeit an einem Aufstand zwingt. Dies gibt ihm aber auch die Gelegenheit, an seiner Magie zu arbeiten, denn jetzt hat Liothan ein ganz anderes Ziel.Und Tomeija gerät unbewußt wieder einmal als Gegenspieler an Liothan… doch dieses Mal wird alles ganz anders. Es entbrandet ein Kampf mächtiger Gegner, der ganz Wédōra vernichten wird. Den beiden Freunden muß es gelingen, die Gegner gegeneinander auszuspielen und den mächtigen Feind dabei aufzuhalten.Dieses Abenteuer hat mir wieder ausserordentlich gut gefallen… es ist rasant, abwechslungsreich, fantastisch, brutal und sooo spannend.Und das Ende? Hat es der Autor besser hin bekommen? Ich sag nur soviel, es ist ein Happy End der ganz besonderen Art, dass so niemals vorhersehbar war und mich sehr begeistert hat!!

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  • Eine großartige Welt, deren Geschichte leider zu schnell zu Ende geht

    Wédora - Schatten und Tod

    Warin

    02. October 2017 um 11:11

    Was habe ich mich über die Fortsetzung von Wédora gefreut. Sofort war ich wieder mitten drin in den Geschichten um die geheimnisvolle Stadt. Obgleich sie unter einem Dach wohnen, verfallen Tomeija und Liothan wieder in ihre alten Rollen, sie als oberste Gesetzeshüterin und er als Einiger der Banden der Gesetzlosen. Luft nach oben wäre für mich bei der Charakterentwicklung gewesen, die sich auf das Hervorbringen immer neuer magischer Talente beschränkt, die Mary Sue/Gary Stu Falle aber noch knapp umschifft.Dabei gibt es spannende neue Orte zu entdecken, wie Sandwacht und den unterirdischen Tempel mit den heiligen Quellen der Wüstenvölker, in dem die Keijo - Tiermenschen aus anderen Welten- mit den riesigen Angitila-Echsen einen Umsturz planen. Die ganze Welt ist phantasievoll erdacht und sprüht über vor tollen Ideen. Beeindruckend die Vielfalt der Namen und Begriffe, die Heitz für seine Welt einfallen.Leider kanalisiert sich (Wortspiel) die Handlung recht schnell auf den Kampf gegen einen neuen Gegner, die Sungàm Tasai, der alle Einwohner Wédoras wieder vereint. Schade, ich hätte mir weiterhin mehr Intrige und mehr Geheimnisse gewünscht, die Welt von Wédora war sicherlich groß genug angelegt für ein Endloswerk à la "Rad der Zeit". So wird die Geschichte leider viel zu schnell zu einem akzeptablen, aber mich nicht voll befriedigenden Ende gebracht, in dem die Angitila-Echsen für mich enttäuschend keine Rolle mehr spielen.Auf den Handlungsstrang in Telonia, der Parallelwelt, hätte ich verzichten können, anders als in Band 1 erschien mir dieser Strang überflüssig und vergeudete Lesezeit.Insgesamt dennoch ein beachtliches und spannendes Werk, kleinere Enttäuschungen resultieren daraus, dass die Geschichte so schnell zu Ende gebracht wurde.

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  • Wédora - Schatten und Tod

    Wédora - Schatten und Tod

    angeltearz

    26. September 2017 um 19:26

    Ich habe mich so sehr auf diesen 2. Band gefreut! Band 1 habe ich in Rekordzeit durchgelesen, weil es mich so gefesselt hatte. Es war einfach so ganz anders, als andere Bücher. Wer den Autor kennt, der weiß aber auch, dass seine Bücher immer anders sind als andere Bücher. Was aber sehr gut ist. Eigentlich.Markus Heitz ist ein großartiger Autor. Jedes seiner neuer Bücher müssen einfach in mein Bücherregal einziehen. Er ist auch einer der Autoren, von denen ich die meisten Bücher im Regal stehen habe. Und eigentlich ist auf ihn Verlass. Er schreibt sehr speziell, so möchte ich es jetzt mal ausdrücken. Nicht jeder kommt mit seinem Schreibstil klar. Ich mag es aber unheimlich gerne. Er ist eben kein 0815-Autor. Weswegen mich dieses Buch so hin und her reißt.Ich bin mit einer extrem hohen Erwartung an das Buch gegangen. Wie gesagt, ich habe mich ja schon lange drauf gefreut und eigentlich ist auf den Autor Verlass.Aber dieses Mal konnte mich das Buch einfach nicht fesseln. Es fing schon sehr langatmig an und ich habe es gelesen. Ich hatte immer die Hoffnung, dass es mich noch einfängt und in die Geschichte saugt. Aber leider ist es bis zur letzten Seite nicht passiert. Ich habe dann irgendwann auch angefangen quer zu lesen und Seiten zu überfliegen. Einfach weil ich es nicht abbrechen wollte. Das wäre dem Buch gegenüber nicht fair gewesen.Ab und zu war es dann doch wieder recht spannend, was aber dann nur ein paar Seiten anhielt.Ich mag die beiden Charaktere Liothan und Tomeija so gerne. Sie sind beide unheimlich sympathisch, was bei Heitz-Büchern nicht immer selbstverständlich ist. Aber ich mag die Beiden total gerne. Auch in diesem Buch gefielen sie mir richtig gut. Ich fand es toll zu sehen, wie sie sich weiter in Wédōra eingewöhnen bzw. langsam ihre Rollen leben und sich Zuhause fühlen.Das Setting finde ich nach wie vor genial! Ich kann gar nicht genau sagen, was genau, weil einfach alles passt. Dass das Setting eigentlich eine Rollenspielidee vom Autor ist und deswegen bis ins Detail durchdacht ist, merkt man. Und ich finde das so großartig, dass er uns in den beiden Büchern teilhaben lässt.Am Ende von diesem 2. Band schreibt der Autor, dass die Geschichte von Wédōra jetzt erzählt sei. Einerseits echt schade, weil ich einfach hoffe, dass es sich hier einfach um den "2.-Band-Fluch" handelt und Band 3 besser wird. Aber andererseits vielleicht auch besser so.Ich würde mich am Liebsten wegen der Bewertung des Buches drücken, aber das ist feige. Das Buch war ja nicht schlecht, aber es war halt auch nicht gut. Deswegen gibt es von mir gute, durchschnittliche 3 Sterne.Ich möchte trotzdem für beide Bände eine Leseempfehlung aussprechen. Alleine wegen des Settings und der Charaktere hat sich das Lesen einfach gelohnt.Das Cover: Das Cover ist so schön. Wobei ich Band 1 auch hier besser finde.Fazit: Das Setting und die Charaktere sind wieder genial. Leider konnte mich dieses Buch einfach nicht fesseln. Ich vergebe gute, durchschnittliche 3 Sterne. Es ist nicht schlecht, aber leider auch nicht gut.

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  • Sehr gelungene Fortsetzung

    Wédora - Schatten und Tod

    Sandra1978

    24. September 2017 um 15:46


  • Starke Story mit kleinen Schwächen

    Wédora - Schatten und Tod

    momkki

    21. September 2017 um 23:06

    Die Fortsetzung hat mit gut gefallen – ich bin einfach ein riesen Fan von Liothan, der mit seiner charmanten Art und Tollpatschigkeit mein Herz gewonnen hat. Man verfolgt sehr gerne das Geschehen und kann sich gut mit den Figuren identifizieren, Tomeija ist hier die absolute Alpha-Frau und geht mit gutem Beispiel ihren Weg. Ich habe ein bisschen gebraucht bis ich wieder in Wédōra gefangen war, da die Vielzahl an Orten, Handlungssträngen und Nebencharaktern immens ist. Das ein oder andere Detail hatte ich leider schon vergessen. Auch weiter hinten im Buch kam ich an der ein oder anderen Stelle durcheinander – Wédōra ist eine hoch komplexe Welt und sollte in Ruhe und ohne Hast gelesen werden, sonst bekommt man nichts mit. Das Lexikon im Anhang wurde von mir rege genutzt. Insgesamt war das Buch sehr spannend, Heitz weiß es, seine Leser bei der Stange zu halten. Es gibt viel Magie, neue Kulturen und Götter und vor allem Intrigen über Intrigen…..INTERVIEW MIT HEITZWeitere Rezensionen und Podcast unter: www.zeilenfuchs.com :-)

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  • Eine Idee mit viel Potential

    Wédora - Schatten und Tod

    KaMaMi

    21. September 2017 um 18:50

    Am Ende des zweiten Bandes bleibt Wedora leider eine Rollenspielerabhandlung. Zu viele Fragen sind ungeklärt und innerhalb des Buches trat deutlich der Game of Thrones Effekt auf. Was mit viel Potential startete wurde leider nur Mittelmäßig umgesetzt, was mich besonders traurig macht, da Markus Heitz zu meinen Lieblingsautoren zählt und ich bis jetzt eigentlich immer das Gefühlt hatte, dass der an sich selbst höhere Ansprüche stellt. Dennoch hat das Buch mich gut unterhalten und einige der eingeführten Charaktere wurden auch näher beleuchtet und obwohl mich weder der Erste, noch der zweite Teil vollkommen überzeugen können finde ich es schade, dass es keinen weiteren geben wird.

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  • eBook Kommentar zu Wédora - Schatten und Tod von Markus Heitz

    Wédora - Schatten und Tod

    André Huwiler

    19. September 2017 um 22:11 via eBook 'Wédora - Schatten und Tod'

    Super Buch. Ich hoffe es kommt noch ein drittes. Ich mag das Wédora Universum sehr.

  • Großartige Fortsetzung und spannender Abschluss!

    Wédora - Schatten und Tod

    Aleshanee

    08. September 2017 um 08:56

    Als Einleitung gab es einen kurzen Rückblick, was im ersten Band geschah: sowas liebe ich ja, denn es ist schon eine Weile her, seit ich ihn gelesen hatte und war mir nicht mehr über alle Ereignisse im Klaren. Zum Glück kam ich dadurch aber wieder sehr schnell rein und von Anfang an überschlagen sich die Ereignisse - in einem ruhigen, aber dennoch zügigem und spannendem Tempo. Der Schreibstil ist dabei anspruchsvoll und trotzdem flüssig zu lesen. Viele kleine Detalis machen das Wüstenleben und die Ränke der Stadt Wédora zu einem anschaulichen Bild, ohne dass zusehr auf langatmige Erklärungen zurückgegriffen wird.Die Perspektiven wechseln sich an, denn Tomeija und Liothan gehen trotz ihrer Freundschaft aus Kindertagen getrennte Wege. Sie wohnen zwar im gleichen Haus im Prachtviertel der Stadt - das hat ihnen der Herrscher, der Damora, für ihre Verdienste als Geschenk überlassen - aber die beiden haben einfach zu unterschiedliche Vorstellungen von Gerechtigkeit.Liothan ist noch immer ein großer Kindskopf ist, der kleine Gaunereien als Kavaliersdelikt betrachtet. Mit seiner manchmal etwas naiven Sichtweise handelt er sich großen Ärger ein und als der heftige Sandsturm Kara Buran ihn sozusagen zuhause einsperrt, macht er eine äußerst interessante Entdeckung, die ihn in große Schwierigkeiten, aber auch ein großes Abenteuer bringt.Tomeija hingegen ist das genaue Gegenteil: analytisch, bedacht und kontrolliert. Sie denkt immer erst bevor sie handelt und geht in allem sehr diszipliniert vor. Trotzdem ist sie sehr sympathisch und hat das Herz auf dem rechten Fleck ... aber auch sie wird vor herausfordernde Aufgaben gestellt, die ihren ganzen Mut und ihr Verhandlungsgeschick auf die Probe stellen. Ebenso wie ihre Freundschaft zu Liothan. Besonders gefallen hat mir auch Irian Ettras, ein Wüstenbewohner der besonderen Art, ein Kannibale, der am liebsten die Herzen seiner Opfer verspeist. Doch das Herz, auf dass er es dieses Mal abgesehen hat, ist ihm heilig. Eine kleine Romanze, die sehr im Hintergrund bleibt aber dennoch präsent ist und eine interessante Beziehung verspricht.Gleichzeitig erfährt man aber auch, wie es in der Heimatstadt der beiden Helden, in Walfor, weitergeht. Liothan und Tomeija wurden ja aus ihrem dortigen Leben durch einen Zauber herausgerissen und in die andere Welt nach Wédora verfrachtet - doch diese Magie hat auch Auswirkungen auf ihr einstiges Zuhause. Auch dieser Erzählstrang war spannend zu verfolgen und vor allem auch, wie der Autor alles miteinander verknüpft.Überhaupt sind die Ideen wirklich großartig! Schon alleine die Stadt Wédora mit all ihren Intrigen und Geheimnissen, die vielfältigen Völker der Wüste, die besondere Art der Magie und die unterschiedlichen Charaktere, die sich hier tummeln. Markus Heitz hat hier eine einfallsreiche, amüsante und bildhafte Welt erschaffen, die für mich als Leser immer wieder neue Entdeckungen bereit hält. Einzig die vielen etwas kuriosen Namen und unterschiedlichen Stämme und Gesinnungen haben mich manchmal etwas durcheinander gebracht, aber im Großen und Ganzen war es trotzdem übersichtlich. Am Ende gibt es noch ein wirklich dramatisches Finale mit einem gelungenen Abschluss.In der Danksagung deutet der Autor allerdings leider an, dass mit diesem Band alle Geschichten aus der Wüste erzählt sind - doch es gäbe schon noch die ein oder andere Einzelheit, die noch Potenzial zum Ausbauen hätte und ich würde schon gerne wissen, wie es mit den Figuren weitergeht!© AleshaneeWeltenwandererWédora1 - Blut und Staub2 - Schatten und Tod

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  • noch besser als Band 1

    Wédora - Schatten und Tod

    Felicitas_Brandt

    02. September 2017 um 17:35

    Zitat:    „Aus der Langeweile, die Liothan zu Beginn des Tages verspürt hatte, war ein Abenteuer geworden, wie er es in Büchern nicht besser hätte finden können. Ein geheimnisvoller Schacht im eigenen Haus, eine magische Reise in die Wüste, eine mutmaßliche Verschwörung verborgener Kejo und Echsen gegen die Stadt.“ S. 107   Inhalt:  Auch im Zweiten Band von Wedora entführt Markus Heitz seine Leser zurück in die ebenso geheimnisvolle wie tödliche Wüstenmetropole. Längst sind nicht alle Geheimnisse gelüftet, Dunkles lauert in den Tiefen der Stadt. Liothan, der eigentlich seine magischen Fähigkeiten schulen soll, verfällt in alte Gewohnheiten und liebäugelt mit Wedoras Unterwelt. Tomeija dagegen wird von dem geheimnisvollen Herrscher der Stadt zur obersten Gesetzeshüterin berufen. Eine Arbeit, die ihr ebenfalls nicht fremd ist. Schon hat sie den ersten Mord aufzuklären, dem noch viel seltsamere Dinge folgen. Beide Freunde geraten in einen Strudel aus Ereignissen, Magie, Tod und Abenteuer.     Meinung  Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut, hatte aber auch etwas Sorge, weil ich nicht mehr alle Details aus Band 1 im Kopf hatte. Es gibt aber am Anfang der Geschichte eine kurze Einführung über den letzten Band, was ich sehr sehr gut fand!  Im ersten Kapitel lernen wir neue Figuren kennen, eine Söldner Truppe, die sich „Die Krähen“ nennen. Sie sind im Auftrag eines Unbekannten unterwegs, geraten in seltsames Terrain, wo ihnen schließlich ein grausamer Zauber zum Verhängnis wird. Markus Heitz startet seine Geschichte sehr bildgewaltig, ich war sofort gefesselt und konnte das Buch nicht weglegen. In den Erzählperspektiven von Liothan und Tomeija habe ich mich direkt wohl gefühlt. Es war schön, die Beiden wieder zu treffen. Sie leben jetzt in einem der reichen  Viertel von Wedora in einer riesigen Villa. Als Retter der Stadt sind sie zu ordentlich Geld gekommen.  Tomeija soll Priesterin des Gottes Driochor werden, wird dann aber plötzlich zur Vertreterin des Darémo, des Herrschers der Stadt gerufen. Scheinbar hat der geheimnisvolle Herrscher Großes mit ihr vor, er will sie zur obersten Gesetzeshüterin machen. Ihr erster Auftrag lautet in Sandwacht einer Festung außerhalb von Wedora einen Mord aufzuklären. Diese Festung hat mich irgendwie an die Mauer aus game of Thrones erinnert =D Sie ist eine Art Wachposten, viele Geschichten ranken sich um das Gemäuer, in dem angeblich Geister ihr Unwesen treiben sollen. Und tatsächlich trifft Tomeija dort ziemlich seltsame Umstände an, die sie zeitweise sogar um ihr Leben fürchten lassen.  Währenddessen packt Liothan die Langeweile. Eigentlich sollte er seine magischen Fähigkeiten durch lesen und üben schulen, doch die Abenteuerlust packt ihn. Er findet einen geheimen Gang und was er dort findet, wäre lieber im Verborgenen geblieben. Eine Verschwörung braut sich unter der Stadt zusammen und Liothan muss einen Weg finden zu überleben, was sich als gar nicht so leicht herausstellt. Doch bald schon hat er einen Ruf als angehender König der Unterwelt und rasselt damit aber voll in Tomeijas Pläne hinein.  „Liothan hätte es lustig gefunden, als sein eigener Geist in seiner alten Heimat Walfor zu erscheinen und Gutes zu tun.“ S 53  Irian Ettras der Herzensfresser taucht wieder auf und stellt sich in Sandwacht auf Tomeija Seite. Ich fand es so cool, dass er wieder vorkommt! Er ist ein bisschen wie , faszinierend, aber irgendwie böse, hilft aber den Figuren ... ich mag ihn echt, auch wenn er ekelige Essgewohnheiten hat!  Jedes Kapitel ist in zwei Teile gegliedert, je ein Teil für eine Erzählweise der beiden Hauptcharaktere. Zwischendurch kommt mal eine Szene aus Irians Sicht oder aus der von Atha, die Söldnerin vom Anfang, die mittlerweile mit dem König von Liothan zusammenarbeitet, um das Böse in ihrer Welt zu bekämpfen. Zwischendurch kommen kurze Einblicke aus noch anderen Perspektiven, aber eher selten und es war nicht störend, sondern hat sich schön ergänzt und noch neugieriger gemacht. Der Autor hat die jeweiligen Szenen ziemlich oft sau spannend enden lassen, so dass man wie verrückt den nächsten Part aus der neuen Sicht gelesen hat, in dem es dann aber auch wieder super spannend wurde. Teilweise war ich echt ein bisschen aus der Puste und konnte das Buch nicht weglegen.  Was mich ein bisschen gestört hat waren die vielen Bezeichnungen für Menschen, Dinge und Wesen. Ich wusste teilweise nicht, was dahinter steckt. Es gibt ein Glossar, das ist auch hilfreich, meiner Meinung nach hätte es aber ruhig noch etwas ausführlicher sein können. Irgendwer taucht mit einem ultra spektakulärem Namen aus dem Nichts auf und man denkt „Ohaa der ist total special, Gänsehaut wuhu ... halt stop wer genau ist das jetzt und warum und von wem und hää?“ Das fand ich teilweise ein bisschen doof, aber das ist Jammern auf hohem Niveau (: Ich mag die Charakterausarbeitung unglaublich gerne! Tomeija ist mein Liebling und auch die mysteriöseste von allen. Sie kämpft mit aller Macht für die Unterdrückten und ist einfach ein toller Charakter. Nur wie sich ihre Kräfte gegen Ende verändern fand ich mehr als blöd.„Übertreibt es nicht, Driochor-Priesterin. Ihr könne nicht alle retten.“ Seite 529  Aber auch Liothan hat riesig viel Herz und Humor. Er ist eine Mischung aus Aladin und dem Typ aus den Mumienfilmen und es hat riesig Spaß gemacht, seine Geschichte weiter zu verfolgen! Kadir taucht auch nochmal auf, wuhu <3 Leider nur kurz, aber egal. Das Ende war toll, super cool! Aber ich hab noch ein paar Fragen und die Danksagung lässt nicht darauf schließen, dass wir einen dritten Wedora Band bekommen =( manno   Urteil Der zweite Band von Wedora ist noch spannender und bildgewaltiger als Band eins. Handlung und Charaktere haben mich völlig überzeugt und in eine fremde Sandwelt entführt. Die Geschichte vier dicke Bücher und eine ganz klare Leseempfehlung! Mein absolutes Lesehighlight für diesen Monat! Gebt mir mehr ^-^   Die Reihe:  Wedora Band 1 – Staub und Blut Wedora Band 2 – Schatten und Tod   ©hisandherbooks.de  

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  • Sehr gelungene Fortsetzung!

    Wédora - Schatten und Tod

    -nicole-

    26. August 2017 um 17:51

    Band 2 der Reihe um die geheimnisvolle Wüstenstadt Wédora...Seitdem die beiden Freunde Liothan und Tomeija durch magische Weise in die schwer befestigte Wüstenstadt Wédora gelangt sind, bekamen sie es mit gefährlichen Intrigen und unglaublichen Verschwörungen zu tun und konnten diese bisher erfolgreich bekämpfen. Nun warten neue Abenteuer auf sie: Liothan, der Halunke mit Herz, verfällt in alte Gewohnheiten und findet in der Unterwelt Wédoras schnell Anschluss. Tomeija bekommt unterdessen von dem geheimnisumwobenen Herrscher der Stadt einen Auftrag, von dem sie noch nicht ahnt, dass sie bei ihren Ermittlungen schon bald auf ihren Freund aus Kindertagen treffen wird und vor schweren Entscheidungen steht...Doch auch vor und in der mächtigen Wüstenstadt gehen mysteriöse Dinge vor - neue Verschwörungen werden im Verborgenen geschmiedet, geheimnisvolle Personen tauchen auf... Und nicht nur das: Im gefährlichen Sandmeer außerhalb brodelt es - zwei benachbarte Königreiche rüsten sich zu einem Krieg, der Verheerendes nach sich ziehen kann, denn auf neutralem Boden dazwischen liegt Wédora..."Tomeija konnte sich besser als er gegen Angriffe verteidigen. Aber Wédora war eine Stadt, in der Überraschungen an jeder Ecke warteten. Und nicht immer waren es gute." - Seite 256Da ich im letzten Jahr schon mit Begeisterung den ersten Band um die Wüstenstadt Wédora gelesen habe, war ich nun sehr gespannt auf die Fortsetzung. Auch in "Schatten und Tod" warten auf den Leser viele Überraschungen: Neben neuen Intrigen, Verschwörungen und unheimlichen Geschehnissen gibt es wieder einiges zu entdecken und das schon direkt zu Beginn - Liothan findet in seinem Haus einen geheimnisvollen Schacht, der ihn tief unter die Erde führt. Auch für Tomeija wird es gefährlich - sie macht Entdeckungen, wie sie unheimlicher nicht sein können.Dieses ist tatsächlich nur ein kleiner Einblick in den umfangreichen Dark Fantasy-Roman, der noch einiges mehr zu bieten hat: Es gibt mehrere Erzählstränge, viele interessante Schauplätze, phantastische Horrorelemente, sowie ein Wiedersehen mit altbekannten Figuren. Aber auch neue kommen hinzu und nicht alle sind menschlich... Lasst euch vom Handlungsverlauf einfach überraschen!Anfangs hatte ich Bedenken, dass ich nicht sofort wieder in die Geschichte hineinfinden werde, doch eine große Hilfe gibt es direkt zu Beginn: Ein kurzer Rückblick, der die wichtigsten Geschehnisse aus dem ersten Band zusammenfasst. Dazu gibt es noch ein Personenregister und ein Liste mit den Übersetzungen der wichtigsten Begriffe. Auch sehr gut gestaltete Karten von Wédora und ihrer Umgebung sind vorhanden - man findet sich also wunderbar zurecht. :)Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und detailreich, der Handlungsverlauf bietet viel Abwechslung und der Weltenaufbau ist gelungen. Durch den regelmäßigen Perspektivwechsel bleibt es durchgehend spannend.Um die Geschehnisse in diesem Band nachvollziehen zu können, empfehle ich, zuerst unbedingt den Vorgänger "Staub und Blut" zu lesen - dort erfährt man unter anderem viele interessante Details zum Stadtaufbau und dem Leben in und außerhalb von Wédora."Er zog die Kapuze über und richtete den Blick hinauf, wo die Sonne durch den lichten Staubschleier schien. Sie war nun seine ständige Begleiterin. Furcht verspürte er nicht. Die Geister waren wieder da, freundlich wie stets und redeten ihm gut zu."-Seite 281Mein Fazit: "Schatten und Tod" steht seinem Vorgänger "Staub und Blut" in nichts nach - die Geschichte um Wédora und die beiden Freunde Liothan und Tomeija bleibt weiterhin spannend. Hier wird es noch eine Spur düsterer als im Vorgänger. Neue Geheimisse werden gelüftet, Intrigen geschmiedet und Unheimliches geplant - hinzu kommen viele phantastische Elemente, interessante Figuren, unheimliche Kreaturen und etwas Horror. Eine tolle Mischung und somit ein sehr gelungener Dark-Fantasy Roman mit packendem Finale!

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