Markus Heitz Wédora – Staub und Blut

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Inhaltsangabe zu „Wédora – Staub und Blut“ von Markus Heitz

Lebensspendend oder todbringend, geheimnisvoll oder verkommen - Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung? Willkommen in Wédōra, dem Schauplatz von Markus Heitz' Dark-Fantasy-Bestseller "Wédōra - Staub und Blut".

Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt die schwer befestigte Stadt Wédōra. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija.
Doch Wédōra steht kurz vor einem gewaltigen Krieg, denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf die mächtige Stadt.
Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele Seiten interessant sind.

Eine neues vielschichtiges Werk von Markus Heitz. Unglaublich gut geschrieben.

— Zauberelch

Großes Popcorn-Kino im Buchform!

— Serkalow

Markus Heitz ist immer wieder genial

— Jecomica

Eine Wüste - eine Stadt ... Wedora ist ziemlich faszinierend, dort verliert man sich gerne!

— benfi

Fantastisch! Jede Facette ein Genuss

— Kvothe_Sohn_des_Arliden

Genialer Weltenaufbau

— SillyT

noch spannender und bildgewaltiger als Band eins

— his_and_her_books

Wirklich sehr empfehlenswert! Es fesselt und fasziniert mit seinem orientalischen Flair!!

— Francis-R-Miller

Das ist das erste Markus Heitz Buch für mich aber es wird definitiv nicht das letzte von ihm gewesen sein

— Kerstin_Lohde

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  • Großes Popcorn-Kino im Buchform!

    Wédora – Staub und Blut

    Serkalow

    07. February 2018 um 13:39

    Ich werde ja nicht müde, zu betonen, dass Markus Heitz definitiv zu den Autoren gehört, die ihr Handwerk verstehen. Auch wenn mich sein letztes (bzw. das zuletzt von mir gelesene) Werk (Link) nicht überzeugen konnte. Was allerdings nicht an Hr. Heitz Schreibe lag, so dass ich immer wieder gerne zu einem Buch des Autors greife.»Wédora« versprach einiges an Innovation was zumindest das Setting anbelangt und da mir wieder nach »klassischer« – aber eben nicht ausgelatschter – Fantasy war, kam mir der Zweiteiler gerade recht.Bereits der Prolog haute mich um. Eine derart raffinierte Exposition ist mir bisher selten untergekommen. Wir lernen in einem kurzen Dialog die beiden Protagonisten kennen. Hier zeigt Heitz, dass er ein Meister des »Show dont tell« ist. In dieser kurzen Szene erfahren wir alles, was wir über die beiden Hauptfiguren wissen müssen. Wenige Seiten später werden die beiden durch einen Sturm (»Zauberer von OZ« lässt grüßen), nein durch einen magischen Sturm in eine ihnen völlig unbekannte Gegend geworfen und ...Hier liefert Heitz den nächsten Beweis seines Könnens ab. Er schreibt im Nachwort selbst, dass die Idee zu der Stadt Wédora beinahe zwanzig Jahre alt ist und aus Rollenspielzeiten stammt. Da er aber hier kein komplexes Regelwerk zu einer faszinierend erfrischenden Fantasywelt in einem Wüstensetting abliefert, geht er auch hier meisterhaft den Weg des »Show dont tell«.In dem er Liothan und Tomeija in diese, völlig fremde, Welt wirft, müssen die beiden Protas sich Wédora und seine Gesetzmäßigkeiten ebenso erarbeiten, wie der Leser. Die Erkundung ist immer wieder mit unverhofften Begegnungen und Enthüllungen gespickt. Irrtümer bleiben nicht aus, so dass sich beide ständig in den Intrigen zwischen den vielfältigen Parteien dieser Welt wiederfinden.Dies bedeutet vor allem, dass Leser und Figuren gleichermaßen, nicht vor Überraschungen gefeit sind. Was für den Bücherwurm allerdings Spannung bedeutet und vor allem weitaus ungefährlicher ist.Im parallel weiter laufenden Erzählstrang aus der Heimat der beiden, macht Heitz dem Leser klar, dass eine Rückkehr dahin für die beiden wohl unmöglich oder zumindest sinnlos sein wird. Hier zeigt der Autor ganz besonders seine düstere Seite.Überhaupt mag es Heitz offenbar Action-lastig, was mich bei »Des Teufels Gebetsbuch« gestört hat. In »Wédora« passt es, zumal Heitz auch wirklich gut choreographierte Kampfszenen schreiben kann.So gelingt es ihm, durch die ständig neuen Erkenntnisse und die Vielzahl an kleinen und größeren Scharmützeln, beinahe jedes Kapitel mit einem Cliffhanger enden zu lassen, so dass es schwerfällt, das Buch aus der Hand zu legen.Zusätzlich hat er den Gentleman-Räuber Liothan und die gerechtigkeitsliebende Ordnungshüterin Tomeija mit dunklen Geheimnissen, Ecken und Kanten ausgestattet, die sie neben den äußeren Gefahren auch noch zwingen, sich ständig mit den inneren Dämonen auseinanderzusetzen.Das Ende? Bei »Wédora« handelt es sich um einen Zweiteiler, doch lässt uns »Staub und Blut« mit einem runden Schluss zurück, der mich zwar auf den zweiten Teil warten lässt aber nicht voller Ungeduld.So ist »Wédroa – Staub und Blut« im Grunde nur eins. Verdammt großes Popcorn-Kino im Buchform!

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  • Gestrandet im der verruchten Wüstenstadt Wedora

    Wédora – Staub und Blut

    benfi

    24. January 2018 um 21:00

    KURZBESCHREIBUNG: Als Liothan und Tomeija, die beiden Freunde aus Kindheitstagen, sich bei dem Kaufmann Dûrus auf verschiedenen Seiten gegenüberstehen, der eigensinnige Mann sich jedoch von den Beiden seiner Geheimnisse gelüftet fühlt, zaubert er den Halunken und die Gesetzeshüterin mithilfe seiner magischen Fähigkeiten in eine andere Welt. Soeben den Gefahren der umliegenden Wüste entkommen, gelangen Liothan und Tomeija nach Wedora, die zentrale Handelsstadt zwischen über einem Dutzend unterschiedlicher Ländern. Doch Wedora ist nicht einfach irgendeine Stadt; sie ist ein Schmelztiegel an Interessenkonflikten jeglicher Art mit einer eigen Ordnung, welche der allmächtige Dârèmo, dem Herrscher der Stadt auferlegt hat. Seine Impulsivität lässt Liothan alsbald in den Kerker wandern, während Tomeija soeben entkommen kann. Allerdings scheint es nur ein Gleiten vom Regen in die Traufe, landet sie schließlich in den Diensten von Chucus, einem Theaterbesitzer und Beschützer nach Mafia-Art. Geplagt von diesen Neuerungen ahnen die beiden Gestrandeten nicht, dass der Handelsstadt eine sehr schwere Zeit gegenübersteht; droht nicht nur ein großer Wirbelsturm, sondern auch eine Attacke vom Volk des Sandmeeres, welche den Boden der Stadt wieder zurück erobern will! Die Hoffnung der Beiden sinkt mit jedem Tag in Wedora, die Gefahr des Todes steigt jedoch...KOMMENTAR:Mit dem Roman 'Wedora - Staub und Blut' ist der deutsche Autor Markus Heitz erneut in seinem starken Genre der Fantasy. Dieses Mal hält er für den Leser eine mehr als interessante Stadt bereit, welche für seine Hauptprotagonisten Liothan und Tomeija eine fast unüberwindbare Herausforderung zu sein scheint. Sicherlich mag der ein oder andere nun denken: was kann an einer Stadt wie Wedora nun über 600 Seiten lang interessant sein? Nun ja, Herr Heitz hat sich sehr viele Gedanken gemacht und diese Stadt nicht nur in verschiedenste Bereiche eingeteilt, sondern ihr eine wunderbare Historie verpasst, welche alleine schon wert zu Lesen ist! Treibend ist hierbei natürlich, dass die T'Kashrâ, dem Sandvolk genau unter Wedora ihre heiligen Stätten wissen und ihnen somit dieser Moloch ein Dorn im Auge ist. Dazu noch weitere Gefahren natürlicher Art wie Drogen, Glücksspiel und zwielichtige Gestalten - und schon kann man durch Wedora sehr viele Seiten füllen. Zumal der Autor mit den beiden Hauptprotagonisten zwei grundsätzlich verschiedene Charaktere geschaffen hat, welche einzeln schon sehr reizvoll in Szene gesetzt werden. Besonders das mystische um die Ordnungshüterin Tomeija passt in diesen Fantasy-Roman wie die Faust auf's Auge. Zum Glück ist meine Befürchtung aus dem Vorfeld, hier eine Kopie von 'Dune', dem Wüstenplaneten vorgesetzt zu bekommen, absolut unbegründet gewesen - Wedora ist eigenständig und steht für sich. Für mich persönlich zeigte sich außerdem, dass es scheinbar einfacher ist, wenn der Roman schon in Deutsch geschrieben wurde und mit den für das Genre berüchtigten Neugestaltungen von allen alltäglichen Dingen - beginnend bei einem neuen Namen zum Beispiel für die Jahre, Monate und Tage - versehen wurde. Diese nimmt man praktisch im 'Vorbeilesen' auf und adaptiert sie im Wortgebrauch. Das ist bei übersetzten Werken (zumindest bei mir) oftmals nicht der Fall und das regelmäßige Nachschlagen in dem Anhang unterbricht den Lesefluss zumeist etwas störend. Dazu ist die Handlung wie ein Rollenspiel aufgebaut - immerhin kommt die Grundidee zum Roman aus solch einem. Die Protagonisten werden immer wieder in neue Situationen hinein gesteckt. Das hält das Spannungslevel ziemlich hoch. 'Wedora - Staub und Blut' ist ein ziemlich guter Fantasy-Roman, der nur wenige Längen aufweist und den Leser bestens unterhält. Den Daumen klar nach oben!8,9 Sterne

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  • Dieses Buch begeistert!

    Wédora – Staub und Blut

    Kvothe_Sohn_des_Arliden

    13. January 2018 um 21:39

    Inhaltsangabe seht ihr oben!Diesem Buch werde ich mich nun total analytisch annähern, bevor ich meine Meinung erläutere!Die Handlung:WOW! Komplex! Fantastisch durchdacht! Facettenreich! Fünffache Verwicklungen! Ich war die ganze Zeit gespannt, wann der im Klappentext erwähnte Krieg total ausbricht. Die Seiten wurden weniger und weniger und meine Spannung stieg ins Unermessliche. Die Handlung ist mit so viel Tiefe gestaltet und ebenso die Charaktere. Die Charaktere:Die beiden Hauptcharaktere sind großartig gezeichnet. Beide eigentlich sehr einfach aufgebaut - sie haben ihre Werte und vertreten diese bedingungslos. Was sie einerseits ungeheuer sympathisch macht, aber auch ein großes Spannungspotential innerhalb ihrer Freundschaft birgt. Ihre Freundschaft gefällt mir sehr, wobei ich sagen muss, dass ich es total genieße, dass sich vorerst keine Liebesgeschichte entwickelt. Obwohl die Charaktere von ihren Denkweisen einfach sind (sprich: sehr konsequent) fehlt ihnen in keinem Moment Tiefe und Interessantheit. Man WILL diese Personen kennenlernen, man WILL die Welt durch ihre Augen sehen.Die Sprache:Ein Satz: gefiel mir sehr gut und obwohl recht viele Gewaltszenen beschrieben werden, erscheinen sie mir nicht als zu heischend beschrieben. Das Ende:Das Ende bekommt eine eigene Überschrift was auf die Besonderheit hinweist. Während der ganzen Geschichte gibt es ein Hauptthema und man glaubt als Leser sehr schnell zu wissen wie dieses sich lösen wird und fürchtet sich vor dieser Lösung. ABER: die Lösung ist schlichtweg genial! Ich habe dieses Ende geliebt. Ich verehre die Handlung und die Art wie sie zu Ende gebracht wurde in einem Ausmaß, so dass ich nicht sagen kann, ob ich das zweite Buch lesen kann, denn es kann nicht mit dieser Handlung und diesem Ende mithalten. Es kann nur schlechter werden! Und wenn ich dann schließlich aufgebe und das Buch doch lese und sollte es noch besser sein, weiß ich nicht wie ich damit werde umgehen können.Meine Meinung:Ich bin sehr angetan! Dieses Buch hat einerseits zu mit gesprochen als dass ich mich mit dieser Welt und diesen Figuren verbunden fühlte, andererseits hat es mich gepackt und nach Wedora gezogen, das man eigentlich nicht so schnell wieder verlassen will, weil man spürt, dass man selbst irgendwie vielleicht auch dorthin gehört. Für Fantasy-Fans und alle die es werden wollen, sprich: alle: lest es. liebt es. lebt es. und was auch immer aber bitte: lest! Es ist zu eurem eigenen Besten.P.S.: und ernsthaft: dieses Ende!P.P.S.: soviel zu "analytisch"

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  • Ein Setting, das begeistern konnte

    Wédora – Staub und Blut

    SillyT

    03. January 2018 um 14:47

    Liothan ist Holzfäller in Walfor, welches zum Königreich Telonia gehört. Doch neben diesem Beruf geht er noch einem zweiten nach: er ist ein Dieb. Ausgerechnet seine beste Freundin Tomeija seit Kindertagen ist hier die Scirgerefa, die Ordnungshüterin des Ortes. Diese warnt Liothan noch davor, bei einem der reichsten Kaufmänner der Gegend, Durus, einzusteigen, doch Liothan hört nicht auf sie. Es kommt wie es kommen muss und Liothan wird ertappt, als Tomeija ihm zur Hilfe eilt, geschieht allerdings etwas, womit sie nicht gerechnet hatten. Denn Durus scheint ein Witgo, ein Magier, zu sein und unversehens landen Tomeija und Liothan irgendwo mitten in einer Wüste und werden Zeugen eines Überfalls auf eine Karawane. Wo sind sie hier gestrandet? Was hat es mit der riesigen Stadt Wedora, die mitten in der Wüste liegt auf sich? Und vor allem: werden sie wieder zurück nach Hause gelangen?Meine Meinung: Ich muss sagen, dass allein schon meine Inhaltsangaben nur minimal spiegelt, wie umfangreich und ausgeklügelt die Geschichte und auch die Welt rund um die Protagonisten und die Stadt Wedora ist. Denn schon nach der Ankunft in dieser Stadt überschlagen sich die Ereignisse und das immer wieder, ich bin hier durchaus beeindruckt, was Markus Heitz da für eine gigantische Welt erschaffen hat.Schon das Cover zog immer wieder meine Blicke auf sich und es spiegelt hier die Wüstenstadt perfekt wieder. Man spürt beinahe die brennende Sonne und der Brunnen ist ebenfalls sehr wichtig für diese Geschichte, denn Wasser in der Wüste ist ein hohes Gut und hier nochmal ganz besonders. Markus Heitz hat einen ganz besonderen Schreibstil, er ist durchaus flüssig zu lesen und dabei schafft er es mit leichten Worten eine völlig neue Welt zu schaffen und dabei klingt alles so, als gäbe es dies tatsächlich. Er beschreibt Orte und Ereignisse, als wäre er persönlich dabei gewesen und genau das macht auch für mich die Besonderheit dieses Fantasybuches aus. Das Worldbuilding hat mich absolut fasziniert, High Fantasy in der Wüste und die Stadt mit seinen Eigenarten und Besonderheiten werden klar bei der gedanklichen Vorstellung. Zu größten Teilen versank ich hier in der Stadt, doch eins gab es, ich musste mich hier durchaus konzentrieren, damit ich nicht irgendetwas wichtiges überlas. Also eine sehr ausgeklügelte und absolut durchdachte, faszinierende Welt, die aber auch volle Aufmerksamkeit fordert. Aber genau das macht eine gute Fantasygeschichte ja auch aus.Spannend und actiongeladen geht es hier beinahe permanent zu, immer wieder gelangen die Protagonisten in Situationen, die den Kampf fordern. Die Stadt ist voller Geheimnisse und Intrigen und Liothan und Tomeija geraten immer wieder in irgendwelche Hinterhalte oder Situationen in denen sie nicht nur ihr eigenes Leben verteidigen müssen. Doch es gibt auch Passagen zwischendurch, die zum Erläutern dienen, die notwendig sind, mich aber immer wieder mit den Gedanken abschweifen ließen, die Personen in die Geschichte einführten, mich aber nicht ganz so fesseln konnten, wie die Momente, die hier Knall auf Fall kommen.Die Atmosphäre der Geschichte ist geradezu greifbar, man spürt fast die brennende Sonne, die staubige Luft und die sandigen Wege der Wüstenstadt. Die Geschichte wird durch einen dritte Person Erzähler wiedergegeben. Dieser lässt den Leser bei allen Ereignissen teilhaben und man bekommt auch durch Einblendungen, was in der Heimat von Liothan und Tomeija vor sich geht, mehr mit, als die beiden Protgonisten. Wer aufmerksam bleibt, hat hier einen perfekten Überblick, allerdings noch lange nicht den Durchblick, denn es gibt hier so vieles, was geheimnisvoll ist und von dem man nicht ahnt, wohin es führt. Es bleiben also noch eine ganze Menge Fragen für den zweiten Band offen. Zwischendurch bekommt der Leser zwischen den beiden unterschiedlichen Handlungsschauplätzen auch noch Auszüge aus fremden Büchern, die die Geschichte der Stadt erläutern und auch dieses macht immens neugierig. Die Protagonisten sind zwei absolut interessante Persönlichkeiten und waren mir durchweg sympathisch. Sie sind kampfstark, loyal, absolut smart und einfallsreich und haben das Herz am rechten Fleck. Sie geraten hier mitten hinein in die Intrigen und Kämpfe der Stadt und setzen sich ein. Tomeija trägt ein Geheimnis mit sich herum, aber auch hinter Liothan steckt noch einiges mehr, auf das man hier im ersten Band nur Blicke werfen kann. Ich schätze, dass auch da noch einige geschehen wird. Die Nebencharaktere sind zahlreich, aber auch diese sind durchdacht und nur selten das, was man auf den ersten Blick sieht. Viele sorgen für Überraschungen und treiben dadurch die Handlung immer mehr voran.Mein Fazit:Eine spannende Fantasygeschichte, die mich zum allergrößten Teil fesseln konnte, dabei gibt es eine Menge Kampf und ebenfalls eine Menge Geheimnisse. Viele Fragen bleiben ungeklärt, werden aber mit Sicherheit im zweiten Band noch aufgelöst. Ein Worldbuilding, das mich mit seiner Andersartigkeit und seiner durchdachten Art neugierig machte und fesseln konnte. Es gab nur kleinere Momente, die mich aus dem Lesefluss rissen, gerade dann, wenn sich mehrere neue Personen ins Geschehen mischten. Trotzdem ist es eine gelungene Geschichte, die ich gerne weiterempfehle und auf dessen Fortsetzung, die schon bereit liegt, ich mich freue.

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  • Gelungene Erzählung in einer gelungenen Welt

    Wédora – Staub und Blut

    Zyrin

    29. December 2017 um 13:27

    Trotz der Warnung seiner besten Freundin Tomeija steigt Liothan, der letzte Räuber in der Baronie Walfor, bei einem ziemlich unbeliebten, aber sehr reichen Kaufmann ein. Der Raubzug endet allerdings für ihn und seine Freundin, die ihm als Gesetzeshüterin auf den Fersen folgte, zwar nicht tödlich, dafür aber mit einer Reise, die sie weiter von der Heimat wegbringt, als sie je für möglich gehalten haben. Obwohl alle Einwohner behaupten, dass noch nie ein Gestrandeter – so werden Leute genannt, die man in der Wüste findet – nachhause zurückgekehrt sei, geben beide nicht auf und suchen nach einem fähigen Hexer. Auf über 600 Seiten erzählt Markus Heitz drei ineinander verwobene Geschichten. Zwei davon handeln in Wédora. Für jede Figur hat sich der Autor eine eigene, vollkommen unterschiedliche Geschichte ausgedachtBei Heitz merkt man recht schnell, dass er ein begeisterter Rollenspieler war/ist. Die Stadt Wédora ist hervorragend konstruiert. Hier steckt unglaublich viel Arbeit im Weltenbau, Sprache, Geschichte der Orte, Religion, Gesetze und Tiere, Feinde und Fehden, Magie, Lebensmittel und Versorgungswege – an alles hat der Autor gedacht und somit in diesem Roman eine Welt geschaffen, in die man als Leser hervorragend eintauchen kann. Hier und da hätte man sich als Leser mehr Informationen gewünscht. Dafür gibt es mit viel Liebe zum Detail gestaltete Auszüge aus den Stadt-Chroniken, die jedes Kapitel beenden. Meist sind es zwei Buchseiten, die losgelöst von der Handlung dem Leser über Geschichte, Politik oder Besonderheiten Wédoras berichten.Eigene MeinungMich haben, neben den Hauptfiguren, die vielen anderen Charaktere begeistert, die der Geschichte unglaublich viel Leben eingehaucht haben. Hier möchte man als Leser gerne mehr erfahren, doch dann wäre das Buch wohl über 1.000 Seiten lang geworden. Geschadet hätte dies nicht.Nach Abercrombie bin ich froh, dass ich Heitz eine Chance gegeben habe. Wieder ein Fantasy-Roman, der ohne schnulzige Liebesgeschichte auskommt und trotzdem eine geniale Story erzählt. Sowas gefällt!

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  • umfangreiches Abenteuer

    Wédora – Staub und Blut

    Kendra

    08. December 2017 um 12:28

    Wédora : Staub und Blut ist der 1. Teil der Sandmeer Chroniken von Markus Heitz und entführt nicht nur die beiden Hauptpersonen in eine neue ferne Welt in der Wüste, sondern auch den Leser^^  Denn Tomeija , die Ordnungshüterin (Scirgerefa) und ihr guter Freund Liothan, Holzfäller und Dieb (eine Art Robin Hood Verschnitt) werden von dem Hexer und Bösewicht Durus versehentlich in die Welt Wédora gezaubert. Dort angekommen müssen sie sich erstmal in der Wüste zurechtfinden um in die Wüstenstadt zu gelangen. Hier müssen sich die beiden Gestrandeten nicht nur mit der neuen Welt vertraut machen, denn die Stadt ist in verschiedene unterschiedliche Stadtviertel unterteilt, außerdem gibt es einige verfeindete Völker die in der Wüste leben und der Stadt nicht wohlgesonnen sind. Doch bevor die Freunde die Möglichkeit haben einen Witgo (Hexer) zu finden, der sie wieder in ihre Heimat zurück zaubern kann, werden die beiden durch einen kleinen Zwischenfall voneinander getrennt. Jeder auf sich alleine gestellt,  muss bald seine ganz eigenen Abenteuer überstehen und jeder von ihnen entdeckt eine ganz besondere Verbundenheit gegenüber diesem Ort. Doch was es mit Tomeija Fluch und ihren Bezug zum Gott Driochor auf sich hat , müsst ihr selbst lesen – ebenso wie Liothan ganz ungeahnte Fähigkeiten zu entwickeln scheint… Eins jedoch verbindet die beiden immerzu, denn sie versuchen der Stadt zu helfen, denn bedrohliche Situationen lauert auf sie. Nicht nur dass der gefährliche Wirbelsturm Kara Buran über die Stadt toben wird…., auch eine tödliche Droge ist im Umlauf, ganz zu schweigen von den Verschwörern die nicht nur Außerhalb der Stadt auf die Chance warten den mysteriösen Herrscher Darémo von seinem Thron  zu stürzen. Doch kann das ungleiche Duo wirklich Einfluss auf das Geschehen nehmen? Und werden sie einen Weg zurück in ihre Heimat Walfor finden? Tja das werde ich euch natürlich nicht auf die Nase binden….da müsst ihr schon selbst den beschwerlichen Weg in die Wüstenstadt antreten.^^ Jedoch muss ich noch eins anmerken, alle Fragen werdet ihr im ersten Teil natürlich nicht beantwortet bekommen, denn der Nachfolger wird sicherlich noch einige ungelöste Fragen aufdecken…..hoffe ich doch^^ Denn ich bin auch gespannt, was es mit den unscheinbar wirkenden Echsen auf sich hat…die allem Anschein nach einen ganz besonderen Plan zu haben scheinen… Außerdem frage ich mich wer hinter dem unsichtbaren Herrscher zu stecken scheint, und ob Tomeija die Vergessenen im Verwesungsturm retten kann….Natürlich gibt es noch gefühlte weitere 100 Fragen die es im weiteren Band zu lösen gibt^   Mein persönliches Fazit: Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas Zeit brauchte um in die Welt abtauchen zu können und mich komplett in ihr fallen zu lassen. Ab und an hat sich auch im weiteren Verlauf einige Abschnitte für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen. Hier wurde manchmal ein wenig zu viel geschildert und auch viel Hintergrundwissen beschrieben, dass mich eigentlich (in diesem Moment) noch nicht wirklich interessiert hat…..ebenso wie die Chroniken der Stadt….^^ Auch wurde den verschiedenen Wesen und Völker die rund um die Wüste vertreten sind, zuviel Schreibzeit gewidmet. Hier muss ich gestehen, habe ich immer ein wenig gedanklich abgeschaltet und bin dann erst wieder richtig in die Geschichte zurückgetaucht, als man wieder bei den beiden Protagonisten und ihren Abenteuern angelangt war^^  Doch letztendlich waren die „spannenden und interessanten“ Momente mehr als die etwas „schwächeren“ , daher haben sie nicht viel von meiner Begeisterung wegnehmen können.  Ganz viele Pluspunkte konnte für mich überraschenderweise der etwas andere Schluss des 1. Bands einheimsen, der für viele andere Leser (wie ich schon bei anderen Rezensionen gelesen habe) nicht so sehr auf Begeisterung traf. Doch ich fand ihn genial^^ hihi Besonders hilfreich fand ich das Glossar am Anfang des Buches. Hier kann man noch mal die einzelnen Begriffe und auch Personen nachschlagen, die man während des Buches antrifft. Ein wirklich sehr umfangreiches Abenteuer, das hier den Leser erwartet und so einiges an Überraschungen auf Lager hat, die sicherlich noch im weiteren Verlauf  dieser Sandmeer Chronik für einige „Aha“ Erlebnisse sorgen werden. Potential dafür hat es allemal, da in diesem Band schon einige tolle Grundsteine und kleine Würfel ins Spiel gebracht wurden, die in der Fortsetzung sicherlich noch zum Purzeln gebracht werden. Auch bin ich gespannt wie sich die beiden Helden noch im weiteren Verlauf persönlich weiterentwickeln werden, da sie sicherlich beides noch Großes leisten werden…. Doch werden wirklich alle von ihnen mit ihren neuen „Gaben“ umgehen können, ohne auf die dunkle Seite zu wechseln….denn wie verführerisch dies sein kann, sah man gut an dem Bösewicht der Geschichte…. Nun denn… lassen wir uns weiterhin überraschen und uns vom Zauber von und in Wédora hinwegtragen in eine tolle Lesezeit!  J

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  • Super Idee aber konnte mich nicht packen

    Wédora – Staub und Blut

    Kenda

    10. November 2017 um 17:45

    Erste Worte:Ich bin hier, um Brennholz für den Winter zu ordern. Acht Klafter. Trocken„Wédora – Staub und Blut“ liest sich flüssig. Von Markus Heitz kannte ich bislang nur „Des Teufels Gebetbuch“ und das hatte mich ganz schlicht und einfach umgehauen. Ihm ist es hier leider nicht gelungen mich zu packen. Ich kam eher schlecht in die Geschichte hinein und sie konnte mich auch nicht richtig fesseln. Ich hatte große Erwartungen, vielleicht zu große. Für mich war das Leseerlebnis eher neutral zu sehen, da ich durchaus die Idee mag aber die Umsetzung und ich einfach nicht zu einander finden konnten.Die Protagonisten sind abwechslungsreich und spannend erdacht. Die Handlungen und Denkweisen sind stimmig und gut nachvollziehbar. Ich konnte mit beiden, Liothan und Tomeija nicht so richtig warm werden. Ich fand sie durchaus beide sympathisch aber der Funke sprang einfach nicht über. Beide haben interessante Züge die ich mag und auch bewundere. Und Liothan hat eine große Klappe die ihn in Schwierigkeiten bringt. Das macht ihn aber auch irgendwie normal.Die Szenen sind gut durchdacht und auch sehr gut beschrieben das ich durchaus schnell ein gutes Bild vor Augen hatte und mir die Geschehnisse gut vorstellen konnte. Ich fand den Verlauf eher etwas schleppend und konnte mich nicht richtig einfinden. Die Idee zu „Wédora – Staub und Blut“ fand ich sehr gelungen, die Umsetzung, handwerklich gelungen, mich konnte sie aber nicht umhauen. Ich bin es anders von ihm gewohnt.Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Ich mag die Anordnung der Elemente und das Motiv im Allgemeinen, zusammen mit dem Klappentext konnte es mich schnell überzeugen.MEIN FAZIT:Zwischen „Wédora – Staub und Blut“ und mir sprang der Funke einfach nicht über. Die Idee gefällt mir und die Umsetzung ist handwerklich auch gelungen aber Es hat mich einfach nicht geflashed. Mit den Protagonisten wurde ich leider nicht war und ich konnte mich auch nicht richtig in die Geschichte einfinden. Riskiert aber einen Blick, vielleicht packt Euch „Wédora – Staub und Blut“ ja eher.

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  • Packender zweiter Band!

    Wédora – Staub und Blut

    Line1984

    24. October 2017 um 10:36

    Schon der erste Band der Reihe hatte mir unglaublich gut gefallen.Umso gespannter war ich natürlich was mich hier erwarten würde.Ich muss sagen das meine Erwartungen ziemlich hoch waren, ich war gespannt was sich der Autor alles hat einfallen lassen.Schnell wurde mir klar das die hier erschaffene Welt ziemlich komplex ist, doch genau das ist das besondere. Denn wegen der Komplexität zog mich diese Welt in den Bann, ich habe jedes noch so kleine Detail in mich aufgesogen, es war wie eine Sucht. Ich konnte und wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.Ich habe diesen zweiten Band in einem Zug ausgelesen, die Seiten flogen nur so an mir vorbei.Der Schreibstil des Autoren ist wieder etwas ganz besonderes,er schreibt auf der einen Seite sehr flüssig auf der anderen Seite schreibt er aber auch voller Emotionen.Mit seinen Charakteren ist ihm wieder was tolles gelungen, denn ich muss ehrlich sein, nicht jeder Charakter war mir symphatisch doch das war auch gut so. Man schließt sie dennoch in sein Herz selbst wenn man sie nicht besonders mag.Ich fieberte mit und bangte was wohl noch alles Geschehen würde.Eins muss man dem Autoren lassen dieses Buch bleibt bis zum Schluss vollkommen unvorhersehbar.Ich hatte absolut keine Ahnung wie es wohl enden wird.Tja und das Ende an sich war einfach klasse und hat mir sehr gut gefallen.Die Handlung war wieder sehr spannend und auch packend. Von der ersten Seite an gelingt es dem Autoren den Spannungsbogen aufzubauen, dieser zieht sich durch das komplette Buch und wird sogar immer wieder gesteigert.Ich für meinen Teil bin restlos begeistert, dieser zweite Band steht seinem Vorgänger in nichts nach.Und genau deshalb kann ich euch diese Reihe nur empfehlen.Klare Empfehlung.Fazit:Mit "Wèdora - Schatten und Tod" ist dem Autoren ein grandioser zweiter Band gelungen der mich mehr als begeistert hat.Eine komplexe Welt und ein besonderer Schreibstil überzeugten mich auf ganzer Linie.Natürlich bekommt dieses Buch von mir die volle Punktzahl.

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  • Die kolossale Stadt in der Wüste

    Wédora – Staub und Blut

    Primrose24

    20. October 2017 um 11:12

    Mitten in der Wüste erhebt sich eine gigantische, gut befestigte Stadt, Mittelpunkt des Handels und voller Intrigen, Reichtum und Geheimnisse - Wédora. Als Tomeija und Liothan durch einen fehlgeschlagenen Zauber in das ihnen unbekannte Zentrum der Wüste gesandt werden, versuchen sie verzweifelt in ihre Heimat zurückzukehren. Dabei werden sie jedoch in Ereignisse verwickelt, die Wedoras Untergang herbeiführen können. Während die Stämme der Wüste die Stadt von Außen bedrohen, sind Verräter im Inneren bereits in Stellung gegangen, um den Herrscher zu stürzen. Der Krieg um Wedora hat begonnen. Wie ich es schon aus vorherigen Büchern von Markus Heitz gewöhnt bin, hat mich die präzise gezeichnete Welt von Wedora sogleich durch seine starken Charaktere und den fantastischen Schreibstil in seinen Bann geschlagen. Schon der erste Blick auf die Karte von Wedora im Innendeckel verspricht eine einzigartige, verwinkelte Stadt, die mehr als ein Geheimnis birgt.Als Charakter hat mich besonders Liothan mit seinem lockeren Gemüt und seinem Humor begeistern können, während ich Tomeijas Fähigkeiten schon fast als zu unschlagbar empfand. Während Liothans Vergangenheit zumindest teilweise beleuchtet wird, werden zwar Andeutungen zu Tomeija gemacht und zu dem Fluch der auf ihr liegt, aber eine genaue Darstellung bleibt dem Leser doch verborgen. Besonders einfallsreich finde ich die kurzen Auszüge an jedem Kapitelende über die Geschichte oder Religion der Stadt, die Wedora und deren Umgebung näher beleuchten ohne dass man in einem seitenübergreifenden Glossar blättern muss. Insgesamt wird deutlich, dass der Inhalt des Buches auf eine Reihe ausgelegt ist, sodass einige Fragen und offene Handlungsstränge zurück bleiben, die hoffentlich im nächsten Band näher beleuchtet werden. Ich freue mich jedoch, dass Wedoras Geschichte noch nicht zu Ende ist, denn die Stadt bietet Geheimnisse die noch einige Bücher füllen könnten.

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  • eBook Kommentar zu Wédora – Staub und Blut von Markus Heitz

    Wédora – Staub und Blut

    Carsten

    via eBook 'Wédora – Staub und Blut'

    Einmal mehr wieder ein unglaublich gelungenes Buch von Markus Heitz. Rausgerissen aus dem schoen bewaldeten Walfor entfuehren Liothan und Tomeija in das Wuestengebiet rund um und in Wedora. Ich hoffe auf eine Fortsetzung den mich hat dieses Buch von Anfang bis Ende gefesselt.

    • 4
  • noch spannender und bildgewaltiger als Band eins

    Wédora – Staub und Blut

    his_and_her_books

    16. September 2017 um 17:08

    Zitat:  „Aus der Langeweile, die Liothan zu Beginn des Tages verspürt hatte, war ein Abenteuer geworden, wie er es in Büchern nicht besser hätte finden können. Ein geheimnisvoller Schacht im eigenen Haus, eine magische Reise in die Wüste, eine mutmaßliche Verschwörung verborgener Kejo und Echsen gegen die Stadt.“ (S. 107)Inhalt:Auch im Zweiten Band von Wedora entführt Markus Heitz seine Leser zurück in die ebenso geheimnisvolle wie tödliche Wüstenmetropole. Längst sind nicht alle Geheimnisse gelüftet, Dunkles lauert in den Tiefen der Stadt. Liothan, der eigentlich seine magischen Fähigkeiten schulen soll, verfällt in alte Gewohnheiten und liebäugelt mit Wedoras Unterwelt. Tomeija dagegen wird von dem geheimnisvollen Herrscher der Stadt zur obersten Gesetzeshüterin berufen. Eine Arbeit, die ihr ebenfalls nicht fremd ist. Schon hat sie den ersten Mord aufzuklären, dem noch viel seltsamere Dinge folgen. Beide Freunde geraten in einen Strudel aus Ereignissen, Magie, Tod und Abenteuer.MeinungIch habe mich riesig auf dieses Buch gefreut, hatte aber auch etwas Sorge, weil ich nicht mehr alle Details aus Band 1 im Kopf hatte. Es gibt aber am Anfang der Geschichte eine kurze Einführung über den letzten Band, was ich sehr sehr gut fand!Im ersten Kapitel lernen wir neue Figuren kennen, eine Söldner Truppe, die sich „Die Krähen“ nennen. Sie sind im Auftrag eines Unbekannten unterwegs, geraten in seltsames Terrain, wo ihnen schließlich ein grausamer Zauber zum Verhängnis wird. Markus Heitz startet seine Geschichte sehr bildgewaltig, ich war sofort gefesselt und konnte das Buch nicht weglegen. In den Erzählperspektiven von Liothan und Tomeija habe ich mich direkt wohl gefühlt. Es war schön, die beiden wieder zu treffen. Sie leben jetzt in einem der reichen Viertel von Wedora in einer riesigen Villa. Als Retter der Stadt sind sie zu ordentlich Geld gekommen.Tomeija soll Priesterin des Gottes Driochor werden, wird dann aber plötzlich zur Vertreterin des Darémo, des Herrschers der Stadt, gerufen. Scheinbar hat der geheimnisvolle Herrscher Großes mit ihr vor, er will sie zur obersten Gesetzeshüterin machen. Ihr erster Auftrag lautet in Sandwacht einer Festung außerhalb von Wedora einen Mord aufzuklären. Diese Festung hat mich irgendwie an die Mauer aus Game of Thrones erinnert. Sie ist eine Art Wachposten, viele Geschichten ranken sich um das Gemäuer, in dem angeblich Geister ihr Unwesen treiben sollen. Und tatsächlich trifft Tomeija dort ziemlich seltsame Umstände an, die sie zeitweise sogar um ihr Leben fürchten lassen.Währenddessen packt Liothan die Langeweile. Eigentlich sollte er seine magischen Fähigkeiten durch Lesen und Üben schulen, doch die Abenteuerlust packt ihn. Er findet einen geheimen Gang und was er dort findet, wäre lieber im Verborgenen geblieben. Eine Verschwörung braut sich unter der Stadt zusammen und Liothan muss einen Weg finden zu überleben, was sich als gar nicht so leicht herausstellt. Doch bald schon hat er einen Ruf als angehender König der Unterwelt und rasselt damit aber voll in Tomeijas Pläne hinein.„Liothan hätte es lustig gefunden, als sein eigener Geist in seiner alten Heimat Walfor zu erscheinen und Gutes zu tun.“ (S 53)Irian Ettras, der Herzensfresser, taucht wieder auf und stellt sich in Sandwacht auf Tomeijas Seite. Ich fand es so cool, dass er wieder vorkommt! Er ist faszinierend, aber irgendwie böse, hilft aber den Figuren ... ich mag ihn echt, auch wenn er eklige Essgewohnheiten hat!Jedes Kapitel ist in zwei Teile gegliedert, je ein Teil für eine Erzählweise der beiden Hauptcharaktere. Zwischendurch kommt mal eine Szene aus Irians Sicht oder aus der von Atha, die Söldnerin vom Anfang, die mittlerweile mit dem König von Liothan zusammenarbeitet, um das Böse in ihrer Welt zu bekämpfen. Zwischendurch kommen kurze Einblicke aus noch anderen Perspektiven, aber eher selten und es war nicht störend, sondern hat sich schön ergänzt und noch neugieriger gemacht.Der Autor hat die jeweiligen Szenen ziemlich oft sauspannend enden lassen, so dass man wie verrückt den nächsten Part aus der neuen Sicht gelesen hat, in dem es dann aber auch wieder super spannend wurde. Teilweise war ich echt ein bisschen aus der Puste und konnte das Buch nicht weglegen. Was mich ein bisschen gestört hat, waren die vielen Bezeichnungen für Menschen, Dinge und Wesen. Ich wusste teilweise nicht, was dahintersteckt. Es gibt ein Glossar, das ist auch hilfreich, meiner Meinung nach hätte es aber ruhig noch etwas ausführlicher sein können. Irgendwer taucht mit einem ultraspektakulärem Namen aus dem Nichts auf und man denkt „Ohaa der ist total special, Gänsehaut wuhu ... halt stopp wer genau ist das jetzt und warum und von wem und hää?“ Das fand ich teilweise ein bisschen doof, aber das ist Jammern auf hohem Niveau.Ich mag die Charakterausarbeitung unglaublich gerne! Tomeija ist mein Liebling und auch die mysteriöseste von allen. Sie kämpft mit aller Macht für die Unterdrückten und ist einfach ein toller Charakter. Nur wie sich ihre Kräfte gegen Ende verändern fand ich mehr als blöd.„Übertreibt es nicht, Driochor-Priesterin. Ihr könnt nicht alle retten.“ (S. 529)Aber auch Liothan hat riesig viel Herz und Humor. Er ist eine Mischung aus Aladin und dem Typ aus den Mumienfilmen und es hat riesig Spaß gemacht, seine Geschichte weiter zu verfolgen! Kadir taucht auch nochmal auf. Leider nur kurz, aber egal.Das Ende war toll, super cool! Aber ich hab noch ein paar Fragen und die Danksagung lässt nicht darauf schließen, dass wir einen dritten Wedora Band bekommen.UrteilDer zweite Band von „Wedora“ ist noch spannender und bildgewaltiger als Band eins. Handlung und Charaktere haben mich völlig überzeugt und in eine fremde Sandwelt entführt. Die Geschichte erhält vier dicke Bücher und eine ganz klare Leseempfehlung! Mein absolutes Lesehighlight für diesen Monat! Gebt mir mehr!Die Reihe:Wedora Band 1 – Staub und BlutWedora Band 2 – Schatten und Tod©hisandherbooks.de

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  • Auftakt zu einer tollen Reihe

    Wédora – Staub und Blut

    Galladan

    08. September 2017 um 13:07

    Wédora – Staub und Blut (Die Sandmeer-Chroniken) von Markus Heitz, erschienen im Knaur Verlag am 01.08.2016. Diese Rezension bezieht sich auf eine aeltere Ausgabe. Der Halunke Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija sind von Kindheit an befreundet, stehen jetzt aber naturgemäß auf verschiedenen Seiten des Gesetzes. Als Liothan bei Durus einsteigt will Tomeija ihn verhaften. Leider hat Liothan vorher ein dunkles Geheimnis des Hausherren entdeckt und dieser schickt Tomeija und Liothan in die Wüste von Wedora wo sie schnell um ihr Leben kaempfen müssen. Sie geraten mitten in den Machtkampf der Statthalter die einen Herrscher der nicht in Erscheinung tritt ersetzen wollen. Markus Heitz hat hier eine atemberaubende Welt geschaffen. Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Ich musste nur ueber den typischen Rollenspieler lachen. Wir umwickeln mal eben ein Schwert mit einigen Stofffetzen und keiner kann mehr erkennen worum es geht. Macht nichts. Vielleicht ist mir diese Geschichte genau deswegen so ans Herz gewachsen. Charaktere die ihre Fähigkeiten ausbauen, Intriganten die klug handeln, Hinterlist und nicht zuletzt Liebe. Dieses Buch hat von all dem und noch viel mehr. Begebe Dich auf die Reise nach Wedora, unermesslicher Reichtum, Wissen und Macht warten auf Dich. Du wirst es nicht bereuen. Oder vielleicht doch?

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  • Willkommen in Wédora

    Wédora – Staub und Blut

    Nenatie

    23. August 2017 um 09:22

    MeinungDas Buch musste ich einfach haben, Wüste und High-Fantasy? Und ich wollte auch endlich mal ein Buch von Markus Heitz lesen. Und zu guter Letzt: Das Cover ist einfach genial.Der Klappentext verspricht ein bisschen was anderes als man bekommt. Das fällt mir aber erst jetzt beim Vorbereiten und tippen meiner Rezension auf, ich hatte den Klappentext schon wieder vergessen als ich angefangen habe zu lesen muss ich gestehen.Los geht es in der Baronie Walfor. Man lernt Liothan und Tomeija kennen. Beides sympathische Charaktere. Jeder mit seinen eigenen kleinen Macken. Und dann kommen die beiden nach Wédora, einer riesigen und faszinierenden Wüstenstadt. Die beiden begleitet man als Leser auch die meiste Zeit durch die Geschichte, ab und an wird auch noch ein anderer Charakter begleitet.Die Geschichte ist fast durchweg spannend. Der Start zog sich ein bisschen, doch dann habe ich die Nächte durchgelesen weil ich wissen wollte wie es weitergeht. Es passiert viel aber sehr wenig vorhersehbares. Das Ende bietet dann einen interessanten Abschluss, lässt aber auch noch spielraum für die Fortsetzung. Wärend der Geschichte wird sehr viel angesprochen und es scheinen ein paar Ereignisse einfach ins Leere zu führen, ob es hier Antworten im Folgeband geben wird?Das Setting war wirklich gut und sehr spannend. Die Welt ist wunderbar, es gibt viel zu entdecken und zu rätseln. Die Art die Welt kennenzulernen war wirklich gelungen. Nicht nur durch Tomeija und Liothans Abenteuer lernt man viel, es gibt immer wieder Ausschnitte aus Chroniken und Büchern über die Wüste und Wédora. Dadurch erhält man mehr Hintergrundinformationen.Der Schreibstil ist sehr bildhaft und gut zu lesen. Man fühlt fast die Hitze und den Staub auf der Haut und ist mitten in Wédora gefangen.Eine klare Empfehlung für Fans von High-Fantasy ganz ohne Liebesgeschichte und mit einer tollen Welt.

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    • 2
  • Mein erstes Buch von diesem Autor und es hat mich in seinen Bann gezogen

    Wédora – Staub und Blut

    Kerstin_Lohde

    21. August 2017 um 11:14

    Bisher kannte ich noch kein Buch von dem Autor Markus Heitz und so war ich schon gespannt auf dieses Werk. Als es dann bei mir angekommen ist, war ich erstmal von dem Cover begeistert. Nachdem ich das Buch erstmal eine Weile betrachtet hatte, fing ich mit dem Lesen an. Und es war gut, denn einmal mit dem Lesen begonnen konnte ich das Buch vor lauter Spannung kaum aus der Hand legen. Ein lesenswertes Buch, das nicht nur gut aussieht.

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  • Phantastische Welt aus Staub und Blut

    Wédora – Staub und Blut

    LaW

    07. August 2017 um 10:59

    „Wédora – Staub und Blut“ ist ein etwa 600 Seiten starker Fantasy-Roman von Markus Heitz, erschienen 2016 im Knaur-Verlag.Der Holzfäller und nebenberufliche Halunke Liothan sowie die Gesetzeshüterin Tomeija, beide seit Kindesbeinen befreundet, verschlägt es aufgrund der Begegnung mit einem Hexer unfreiwillig nach Wédora, eine Stadt mitten in einer riesigen Wüste und offensichtlich nicht in ihrer eigenen Welt gelegen. Die beiden werden getrennt und müssen sich unter einer Million Einwohner schnellstmöglich wiederfinden, um einen Weg zurück nach Hause zu suchen. Doch die Stadt ist voller List und Verschwörungen und wäre das nicht genug, steht neben einem bedrohlichen Sturm auch noch ein gewaltiger Krieg vor den Toren der Stadt. Können die beiden Freunde die Stadt retten und einen Weg zurück in ihre Heimat finden?Die Geschichte spielt zum einen in der Baronie Walfor im Königreich Telonia, aus der Liothan und Tomeija stammen und parallel in Wédora. Dadurch erhält man auch nachdem es die beiden in die andere Welt verschlagen hat, weiterhin Informationen über die Geschehnisse in ihrer Heimat.Durch die Trennung der Hauptcharaktere voneinander wird die Geschichte jeweils abwechselnd über Liothan beziehungsweise Tomeija weitererzählt; die Bestandteile aus ihrer Heimat werden gelegentlich eingestreut.Das Buch verfügt im Buchumschlag über zwei schöne Karten, der Stadt Wédora und der weiteren Umgebung, sowie über zwei weitere Karten am Anfang des Buches. Ich habe das Buch förmlich verschlungen und kann es jedem empfehlen der auf phantastische Welten und interessante Geschichten steht. Die Handlung bleibt jederzeit abwechslungsreich und durch die unbekannte Welt, die verschiedenen Stadtteile Wédoras, sowie ihrer Einwohner und Lebewesen immer interessant.Das Ende bildet gleichzeitig einen groben Abschluss, aber auch genügend Potential für weitere Geschichten aus und über Wédora. Und ja ich möchte unbedingt mehr lesen, denn Fragen habe ich jetzt genug – „was werden die Stämme der Wüste noch versuchen?“ „wer ist der geheimnisvolle Dârèmo?“ und „was ist in dem Turm?“ Also: Bitte mehr davon!

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