Wédora – Staub und Blut

(70)

Lovelybooks Bewertung

  • 96 Bibliotheken
  • 8 Follower
  • 18 Leser
  • 29 Rezensionen
(38)
(25)
(7)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wédora – Staub und Blut“ von Markus Heitz

Lebensspendend oder todbringend, geheimnisvoll oder verkommen - Juwel der Wüste oder Ende aller Hoffnung? Willkommen in Wédōra, dem Schauplatz von Markus Heitz' neuem Dark-Fantasy-Roman "Wédōra - Staub und Blut. Im Mittelpunkt einer gigantischen Wüste liegt die schwer befestigte Stadt Wédōra. Sämtliche Handelswege der 15 Länder rings um das Sandmeer kreuzen sich hier, Karawanen, Kaufleute und Reisende finden Wasser und Schutz. In diese Stadt verschlägt es den Halunken Liothan und die Gesetzeshüterin Tomeija. Doch Wédōra steht kurz vor einem gewaltigen Krieg, denn die Grotte mit der unerschöpflichen Quelle, die die Stadt zum mächtigen Handelszentrum hat aufsteigen lassen, war einst das größte Heiligtum der Wüstenvölker. Nun rufen die geheimnisvollen Stämme der Sandsee zum Sturm auf die mächtige Stadt. Liothan und Tomeija geraten schnell in ein tödliches Netz aus Lügen und Verschwörungen, besitzen sie doch Fähigkeiten, die für viele Seiten interessant sind.

Auf dieses Buch hatte ich schon lange gewartet und wurde auch nicht enttäuscht.

— Cray
Cray

Klasse Geschichte,hoffe es geht noch weiter

— Petra0412
Petra0412

Tolles Setting, spannender Plot und sympathische Charaktere! Hoffentlich kommt ein zweiter Teil..

— Manuu
Manuu

Eine Geschichte über Freundschaft und ein Abenteuer das einmal begonnen sein Schicksal findet...

— Solara300
Solara300

Eine neue Welt, tolle Charaktere. Mir hat Staub und Blut verdammt gut gefallen. War def eins meiner absoluten Lesehighlights 2016.

— Sarili86
Sarili86

Interessanter Plot, doch die Umsetzung schwächelt ein wenig. Die angeblich riesige Stadt wirkte eher wie ein Dorf auf mich.

— Lovepotion
Lovepotion

Ein großartiger High Fantasy!

— Tamii1992
Tamii1992

„Wédora – Staub und Blut“ ist ein lesenswerter Fantasyroman mit tollem Setting und einer spannenden Story.

— RueSar
RueSar

ein solides Fantasybuch mit einer guten Portion Spannung und dem guten alten Markus Heitz Geist ^-^

— Felicitas_Brandt
Felicitas_Brandt

Leider viele unaufgelöste Nebenstränge, ansonsten eine wundervolle Geschichte

— LizFerrodorrow
LizFerrodorrow

Stöbern in Fantasy

Angelfall - Tage der Dunkelheit

Eine absolut gelungene Fortsetzung für meinen Geschmack! Spannung bis zum Schluss...Wann kommt der nächste Band ich will jetzt weiterlesen!

Ju-Le

Cupidas küssen nicht

Ein Fantasieroman der mit Witz und Gefühl seinen Leser in den Bann zieht!!!

C-H

In Gedanken ein Steinadler

Aktionreich und fesselnd

Buchmaid

Die Dämonenakademie - Der Erwählte

Tolles Debüt! Ein paar kleine Schwächen tun dem Gesamteindruck keinen Abbruch. Ich will MEHR!

NicoleGozdek

Witches of Norway - Nordlichtzauber

Ein wunderschönes Buch, bei dem ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung bin

Victoria_Townsend

Skadlaris: Die Prophezeiung

ein richtig tolles Buch

Katzenmicha

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Ist es ein zweiter Fluch?"

    Wédora – Staub und Blut
    Cray

    Cray

    06. January 2017 um 20:02

    Eine riesige Wüste, verfeindete Wüstenclans, Intrigen und Magie.
    Wieder einmal hat Markus Heitz es geschafft ein wirklich gutes Buch zu erschaffen.
    Während des Lesens wird man in den Bann einer riesigen Wüste gezogen die einen nicht mehr los lässt. Nach dem ich die letzte Seite zugeschlagen habe wollte ich einfach nur noch weiter lesen! :D
    Hoffentlich kommt der zweite Teil auch bald!

  • Wenn Wédora dich erwartet...

    Wédora – Staub und Blut
    Solara300

    Solara300

    26. December 2016 um 14:27

    Kurzbeschreibung In dieser Geschichte befinden wir uns in Walfor im Königreich Telonia, wo der Halunke Liothan gerade Holz macht im Wald und eine Bestellung von seiner langjährigen Freundin Tomeija aus Kindertagen einen Auftrag übermittelt bekommt vom Baron. Tomeija ist nicht nur eine gute Freundin sondern auch die  Sĉirgerêfa (Ordnungshüterin) im Land und darüber hinaus weiß sie immer sehr genau was hier so vor sich geht. Unter anderem auch das sie Liothan lieber vorwarnt keinen Unfug zu begehen, mit dem Versuch den Kaufmann Dûrus zu überfallen. Denn genau der. könnte beider Schicksal verändern.... Cover Das Cover gefällt mir ausnehmend gut mit dem Sandton und der grellen Sonne die in der Wüste so gerne vorherrscht. Sehr passend und für mich ein Eyecatcher wie auch der Titel und die Frage was uns in dieser Stadt für ein Abenteuer erwarten wird. Schreibstil Der Autor Markus Heitz hat einen bildhaften Schreibstil der mich zu den beiden Freunden Liothan und Tomeija geführt hat, den beide sind nicht nur seit Kindertagen Freunde, sondern stehen auch auf beiden Seiten des Gesetzes. Denn während Liothan gerne die Reichen bestiehlt um es ihnen heimzuzahlen, begibt sich Tomeija auf die Suche nach den Halunken die genau das versuchen. Beide könnten also nicht unterschiedlicher sein und trotz allem eint sie eines was ganz besonders ist. Ihre Freundschaft, die sich für beide Wichtiger denn je erweisen wird. Markus Heitz hat hier eine sehr bildgewaltige Welt mitten im Nirgendwo oder in dem Fall in der Wüste erschaffen die nicht gegensätzlicher zum Leben der beiden Hauptprotas sein könnte. Denn hier gelten andere Regeln und die zwei werden zum alles entscheidenden Kärtchen in diesem Machtspiel aus Verrat, Intrigen und neuen Freunden die sie hier erwarten. Meinung Wenn Wédora dich erwartet... Dann sind wir erst einmal bei Liothan und Tomeija angekommen, die sich gerade mitten in einem Kampf wiederfinden bei dem Händler Dûrus, aber nicht wie ihr vielleicht denkt, Halunke gegen Gesetzeshüter was Liothan und Tomeija ja sind, sondern gegen Dûrus selber, den der ist gar kein einfacher Händler und bester Freund von dem hiesigen Baron, sondern ein Witgo (Hexer) der sie beide töten will. Mitten in diesem Kampfgetümmel kann Liothan Dûrus einen Schlag versetzten und auf einmal ist alles weg. Und genau hier beginnt unserer Geschichte über die Wüstenstadt Wédora und die Reise dieser beiden Gefährten. Denn durch einen Zauber gelang es Dûrus Liothan und Tomeija in die Wüste zu schicken mitten im Nirgendwo. Tomeija erwacht als erste und findet sich mitten bei einem Überfall wieder, wo eine Karawane wie es scheint Opfer eines Raubüberfalls wird und weit und breit kein Hexer und nichts bekanntes aus ihrer Welt. Aber auch Liothan ergeht es so und bis auf feinde ist hier nichts als Sand. Zum Glück finden sich die beiden im Kampfgetümmel wieder und flüchten. Bei ihrer Reise begegnen sie nicht nur Freunden die sie mitnehmen nach Wédora, sondern sie lernen das diese Stadt riesig ist und einzigartig in ihrer Welt. Denn hier herrschen andere Gesetze und es gibt sehr viele Neider, Macht und Intrigen die hinter den Mauern verborgen schlummern. Beide treibt die Rückkehr nachhause an, zum einen weil Tomeija den schuldigen Witgo hinter Gitter bringen will und Liothan die Sorge um seine Familie die in Lebensgefahr schwebt fast verrückt macht . Nur das Überleben zählt und die alles entscheidende Frage, lebt Dûrus noch, macht den Freunden zu schaffen. Aber was sie hier erwartet ist größer als das Abenteuer selbst und ihrer Freundschaft wird nicht nur auf eine harte Probe gestellt, sondern sie merken das sie trotz ihrer Positionen immer noch das gleiche Ziel vor Augen haben. Fazit Eine Story die einen mitnimmt in die Wüstenstadt Wédora!!! Eine Geschichte über Freundschaft und ein Abenteuer das einmal begonnen sein Schicksal findet... 5 von 5 Sternen

    Mehr
  • Wédora - Staub und Blut von Markus Heitz

    Wédora – Staub und Blut
    Tamii1992

    Tamii1992

    13. December 2016 um 16:26

    Durch einen dummen Zufall werden Liothan und Tomeija in eine grelle Wüste verbannt. Nicht weit von ihr liegt die riesige Stadt Wédora. Über eine Millionen Einwohner zählt dieser faszinierender Ort. Nur haben sich die beiden Freunde den wahrlich schlechtesten Zeitpunkt ausgesucht dort aufzutauchen, denn Wédora ist nicht mehr die friedvolle Stadt die sie einst war. Listige Intrigen und ein gewaltsamer Krieg drohen diesen Ort zu zerstören. Und dann ist da noch der Stamm der Sandfresser. Menschen die scheinbar ganz aus Sand bestehen und nur nach eins lechzen: Töten, egal wie, egal wem. Die zwei Freunde wollen nur einen Weg finden, der sie wieder nach Hause bringt. Doch dann werden sie getrennt und in deiner solch großen Stadt wie Wédora, kann dies schnell zum Verhängnis werden. Werden die beiden es schaffen einen Weg nach Hause zu finden und wird Wédora diesen Krieg überleben? Und warum darf niemand den Herrscher über Wédora zu Gesicht bekommen?  Ihr werdet es niemals schaffen dieses Buch wieder wegzulegen. Seit vorsichtig! Es besteht auf jedem Fall Suchtgefahr! Auf dem Cover sieht man den faszinierenden Ort Wédora. Weiteres sieht man einen riesigen Turm in dem der Herrscher über der Stadt lebt und im Zentrum steht. Ist mir sofort ins Auge gestochen und da konnte ich einfach nicht widerstehen.Ich bin ja ein totaler High Fantasy-Fan und genau diese Bücher sind der Grund. Markus Heitz ist es gelungen eine vollkommen neue Welt zu kreieren. Eine eigene Religion, Städte, Völker und sogar eine eigene Sprache. Das finde ich so faszinierend! Wédora ist auch jedem Fall ein Muss für jeden Fantasy-Fan. Vor allem mag ich Bücher bei dem es nicht nur einen Hauptprotagonisten gibt, sondern das Buch über verschiedene Personen erzählt wird. So wird es einen nie langweilig. Man kann sich bei jeden Kapitel auf ein neues Abenteuer mit einer anderen Person freuen. Und nicht nur die Menschen sind hinterhältig, sondern auch die Tiere führen ihre eigene Intrige. Voll cool! Es gibt am Anfang des Buches sogar ein Personen und Sprachverzeichnis um sich beim Lesen besser orientieren zu können. Ich bin ganz hin und weg. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich finde solche Menschen einfach beeindruckend. Ich würde so etwas auch gerne können. Doch leider reicht dafür meine Fantasie nicht aus. :-)  mehr Rezensionen findet ihr auf: http://tamiisbuecherblog.blogspot.co.at/

    Mehr
  • Schönes Setting, aber etwas zähe Geschichte

    Wédora – Staub und Blut
    Faancy

    Faancy

    12. December 2016 um 12:51

    Ich habe Wédora am Starnd gelesen, wodurch, das Setting perfekt war. Das Liegen am Strand, umgeben von Sand, machte es mir sehr leicht, in die Geschichte einzusteigen. Die Atmosphäre war sofort da. Aber auch, wer das Buch nicht im Urlaub lesen kann, wird schnell in die Geschichte einfinden, denn Markus Heitz beschreibt seine Welt sehr detailliert. Sein Schreibstil in diesem Buch lässt tausende Bilder im Kopf des Lesers entstehen. Der Leser befindet sich jedoch nicht nur in Wédora und verfolgt die beiden Protagonisten. Zwischendurch erfahren wir, was in der Heimat von Liothan und Tomeija vorgeht und sind somit wissender als die beiden. Abgesehen von der Umgebung, in der wir uns mit den Charakteren befinden, sind auch diese sehr stark ausgearbeitet. Der Leser begleitet Liothan und Tomeija auf ihrer Reise, als wäre er selbst dabei. Beide haben ihre speziellen Charaktereigenschaften, die man entweder mag oder eben nicht. Dennoch konnte ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen. Sie waren mir, so böse das klingt, einfach egal. Wobei ich auch sagen muss, dass die Charaktere für meinen Geschmack etwas zu „unkaputtbar“ waren. Es erinnerte mich an den ein oder anderen schlechten Horrorfilm. Die Protagonisten müssen einiges aushalten. Sie überstehen jegliche Gefahr, von denen es in 600 Seiten wahrlich genug gibt. Das war mir etwas zu übertrieben, da wir hier schließlich keinen Superheldenroman lesen.Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, zumal sie aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, sie wäre aber auch mit weniger Seiten ausgekommen. Zwischenzeitlich war es einfach zu langatmig und zäh. Hätte ich es nicht im Urlaub gelesen, hätte ich das Buch wahrscheinlich nie beendet. Man muss dran bleiben, sonst vergisst man die Hälfte, die passiert ist schnell wieder. Auf die vielen Fragen, die aufgeworfen werden, findet der Leser in diesem Teil der Reihe teilweise noch keine Antworten. Das soll zum Weiterlesen anregen, nehme ich an.  Insgesamt zieht sich die Geschichte ein bisschen und findet am Schluss ein sehr rasches Ende. Der Spannungsaufbau hat mir komplett gefehlt. Erwähnenswert zu den Ereignissen im Buch ist vielleicht noch die schonungslose Brutalität. Nichts anhand befindet sich der Leser in einer Szene, ahnt nichts und plötzlich wird ein Kopf abgetrennt oder ähnliches. Ohne Vorwarnung wirft Heitz dem Leser diese Textpassagen vor die Füße. Leider waren die Übergänge dadurch nicht sehr flüssig und die Geschehnisse erhalten dadurch einen kleinen Einschnitt.  Alles in Allem war „Wédora“ ein solider Roman, für den ihr jedoch eine gute Ausdauer mitbringen solltet. Für Fantasy Fans und Heitz-Liebhaber sollte dies jedoch kein Problem darstellen. Das Highlight für mich war die unglaublich stark ausgearbeitete Umgebung, in die Markus Heitz uns versetzt. Das könnte ich mir sogar super als Film vorstellen. Die Geschichte fand ich zu verstrickt und mit dem ganzen Input war ich überfordert. Weniger Seiten oder besser noch, weniger Input wäre optimaler gewesen. Wobei dies gerade im Genre Fantasy schwer umzusetzen ist. Sollten die nachfolgenden Teile der Reihe auch so massig sein, werde ich sie wohl nicht lesen. Da schlägt mein Fantasy-Herz nicht hoch genug.

    Mehr
  • Wédora von Markus Heitz

    Wédora – Staub und Blut
    RueSar

    RueSar

    30. November 2016 um 17:00

    In „Wédora – Staub und Blut“ entführt der Autor Markus Heitz in ein eher ungewöhnliches Fantasysetting, nämlich in die Wüste. Wédora ist eine riesige Stadt umgeben von einem Sandmeer. Genau dorthin verschlägt es die beiden Hauptprotagonisten Liothan und Tomeija, welche aber beide wieder unbedingt nach Hause wollen.Das Setting der Story ist Heitz wirklich sehr gut gelungen. Die Stadt in der Wüste bietet eine tolle, einfallsreiche Umgebung mit einer interessanten Tierwelt und spannenden Kulturen. Durch den bildhaften Schreibstil des Autors und der schönen Karte zu Beginn konnte ich mir die Stadt wunderbar vorstellen. Der Leser wird dabei nicht einfach in eine komplett fremde Welt geworfen, sondern entdeckt sie, gemeinsam mit den Protagonisten, Stück für Stück.Allerdings spielt die Geschichte nicht nur in Wédora. Am Anfang befinden sich Liothan und Tomeija noch zu Hause in einer anderen Welt. Doch auch während sich diese beiden Charaktere in der Stadt befinden, verfolgt der Leser durch einen eigenen Handlungsstrang die Geschehnisse in jener anderen Welt. Die Handlungsstränge wechseln sich dabei immer wieder ab, und ein Kapitel ist meist in zwei bis drei unterteilt.Am Ende jedes Kapitels findet der Leser noch Abschriften aus irgendwelchen Büchern aus Wédora. Allerdings überlas ich diese sehr kurzen Beschreibungen öfters, da nicht immer etwas Interessantes darin zu finden war.Der Schreibstil von Markus Heitz ist durchgehend flüssig zu lesen. Die Charaktere handeln glaubwürdig und wachsen mit ihren Aufgaben. Auch die Spannung kommt im Buch keinesfalls zu kurz, immer weiter entwickeln sich die Geschehnisse, bis es dann zum Showdown kommt.Doch genau der Showdown ist auch mein einziger Kritikpunkt im Roman. Ich hatte mir eindeutig mehr erwartet, vor allem da im Klappentext etwas von einem gewaltigem Krieg zu lesen ist. Das Ende ist zwar sehr spannend geschildert, aber dennoch etwas zu kurz gehalten. Auch bleiben einige Fragen offen, auf die der Leser zumindest in diesem Teil keine Antworten bekommt. „Wédora“ ist zwar ein allein stehender Roman mit abgeschlossener Handlung, könnte aber somit leicht eine Fortsetzung spendiert bekommen. Fazit„Wédora – Staub und Blut“ ist ein lesenswerter Fantasyroman mit tollem Setting und einer spannenden Story. Der Showdown ist jedoch etwas zu kurz geraten, daher gibt es 4 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Wedora –Staub und Blut

    Wédora – Staub und Blut
    Felicitas_Brandt

    Felicitas_Brandt

    17. November 2016 um 20:39

    "Wedora –Staub und Blut", erschienen am 01.08.2016, ist ein High Fantasy Roman aus der Feder von Markus Heitz. Den Klappentext finde ich ehrlich gesagt ein wenig unpassend zum Buch, man weiß nicht genau wer die zwei Hauptfiguren Liothan und Tomeija sind und wie zu Wedora passen und der Verlauf der Geschichte wird auch schon etwas gespoilert. Nichts desto trotz sind noch eine Menge Überraschungen vorhanden. Die Geschichte wird aus mehreren Sichten erzählt, was einen weiten Überblick über die Geschichte bietet. Im Prolog werden Liothan und Tomeija vorgestellt, ihre Hintergründe und auch ihre Beziehung zueinander. Auf ihren Feind treffen sie dann auch ziemlich schnell und ab dem ersten Kapitel haben wir einen Weltenwechsel und landen in einer gigantischen Wüste. Es ist sehr spannend, diese Welt mit den Figuren zu erkunden und da sie ebenso ahnungslos sind, wie der Leser sind alle Beteiligten auf demselben Stand. Die beiden Figuren sind von Anfang an sehr sympathisch. Liothan als liebevoller Familienmensch und mutiger Draufgänger Dieb und dazu Tomeija als Gegensatz, eine junge Frau mit düsteren Geheimnissen die zum Arm des Gesetzes wurde. Und jetzt haben sie nur noch sich selbst und das Ziel zurück in ihre Welt zu gelangen. Immer wieder gibt es eine Spur, die sich dann aber doch im blutigen Sand verläuft. Die Rückkehr scheint unmöglich, aber die Beiden kämpfen eisern weiter, um sich und um Liothans Rückkehr zu seiner Familie. Und dabei geht die Welt um sie herum Stück für Stück weiter zu Bruch, bis sich schließlich ein schreckliches Geheimnis offenbart. Das Ende kam ein bisschen plötzlich, aber anders als erwartet. Ich war wirklich überrascht und habe es zwei Mal gelesen, nur zur Sicherheit. Alle Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und wachsen einem ans Herz, seien es die listigen Rebellen oder ein depressiver Magier. "Wédōra - Staub und Blut" ist ein solides Fantasybuch mit einer guten Portion Spannung und dem guten alten Markus Heitz Geist. Die Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und sympathisch, die Handlung an ein oder zwei Stellen vielleicht etwas zäh. Ich kann dieses Buch jedem Fan ohne Zweifel empfehlen. Wer aber auf der Suche nach einer süßen Liebesgeschichte ist oder sich von einem heißen Helden das Herz brechen lassen will, ist hier falsch.

    Mehr
  • eBook Kommentar zu Wédora – Staub und Blut von Markus Heitz

    Wédora – Staub und Blut
    Carsten

    Carsten

    via eBook 'Wédora – Staub und Blut'

    Einmal mehr wieder ein unglaublich gelungenes Buch von Markus Heitz. Rausgerissen aus dem schoen bewaldeten Walfor entfuehren Liothan und Tomeija in das Wuestengebiet rund um und in Wedora. Ich hoffe auf eine Fortsetzung den mich hat dieses Buch von Anfang bis Ende gefesselt.

    • 2
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2016: 30 Buchpakete zu gewinnen!

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Lust auf eins von 30 Buchpaketen zum Leserpreis 2016?Es ist endlich soweit! Der Leserpreis 2016 steht vor der Tür und damit beginnt eine der schönsten Zeiten im LovelyBooks-Büro. In unserem Bücherzimmer wird der Platz langsam knapp, denn zum Leserpreis tummeln sich dort Bücher über Bücher. Und zwar nur die besten der Besten aus dem vergangenen Jahr! Eine wahre Augenweide! Doch die Bücher bleiben nicht lange bei uns, denn schließlich möchten wir uns damit bei euch für eure Teilnahme am Leserpreis bedanken. Deswegen präsentieren wir euch nun mit Trommelwirbel und Konfetti: Unsere große Verlosung zum Leserpreis 2016!Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner wieder fleißig Buchpakete für euch zusammenstellen! Insgesamt verlosen wir 5 Buchpakete mit jeweils 50 Büchern und 25 Buchpakete mit jeweils 10 Büchern! 30 Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und mal ehrlich - davon träumen wir doch alle, oder?Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:1. Ihr seid Blogger und berichtet auf eurem Blog über den Leserpreis und verlinkt dabei LovelyBooks. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier mit, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt!http://www.lovelybooks.de/leserpreis/Grafikmaterial findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + und ähnlichen auf den Leserpreis hinweisen. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der Link zum Leserpreis und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein.http://www.lovelybooks.de/leserpreis/3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns, indem ihr oben auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button klickt und das Formular komplett ausfüllt, ein Buch, das ihr durch den diesjährigen Leserpreis entdeckt habt und das ihr jetzt unbedingt lesen möchtet. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-)Die Teilnahme ist bis einschließlich 27. November möglich!Aufgepasst! Eines der Buchpakete wird ein E-Book-Paket mit pixelfrischen E-Books sein. Dieses Paket könnt ihr ebenfalls mit einer der drei oben genannten Möglichkeiten gewinnen – schreibt dafür in euren Beitrag einfach dazu, dass ihr euch auch für das E-Book-Paket bewerben möchtet! Wir wünschen euch ganz viel Spaß beim Leserpreis 2016!PS: Die angehängten Bücher sind ein paar Beispiele, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen!

    Mehr
    • 1647
  • Eine schöne Geschichte mit zu vielen losen Enden

    Wédora – Staub und Blut
    LizFerrodorrow

    LizFerrodorrow

    05. November 2016 um 13:51

    Das Buch selbst habe ich innerhalb von einem Tag verschlungen. Die Stadt Wedora ist eine wirklich detailreich ausgemalte Stadt. Ein interessanter Ort, an dem alles Passieren kann. Dazu liebe ich die Bücher von Markus Heitz. Schon als jugendliche habe ich Uldtrat verschlungen, später die Judasreihe und auch Blutportale und die dazugehörenden Bücher. Die Idee hinter Wedora ist großartig. Die beiden Hauptfiguren sind, obwohl sie relativ flach gehalten wurden, doch sehr liebenswert. Einige Passagen ergaben für mich keinen Sinn. Also die Passagen an sich schon, aber zum Ende hin wirkte es, als hätte Herr Heitz sie einfach vergessen. Viele Dinge wurden angeschnitten, mit eigenen Kapiteln versehen und verlaufen sich dann, im wahrsten Sinne des Wortes, im Sande. Dank einer wundervollen Livelesung (nachzusehen auf Lovleybooks) weiß ich, dass für die nächsten JAHRE keine Fortsetzung geplant ist, es war also klar, dass diesen Dingen nicht nachgegangen wird. Was passiert jetzt mit dem Wissen um den Verwesungsturm? Wer oder was ist jetzt der Herrscher dieser Stadt? Scheinbar ist er älter als 250 Jahre? Was passiert mit dem Wüstenvolk? Welche Behauptung über unsere liebe Tomeja ist nun wahr? Welchen Sinn hatten die Blicke in die Welt, aus der unsere zwei Helden stammten? Und vor allem, was ist mit diesen Echsen? Es fühlt sich wirklich an, wie ein Rollenspielabenteuer, bei dem die losen Enden durch die Spieler nicht genug Beachtung bekommen haben, so dass man darauf verzichtete, sie auszubauen. Ich denke das in diesem Projekt durchaus viel Herzblut lag. Die Ideen mit den Reisetieren, das Wüstenvolk, die Entstehung Wedoras und die Informationen, die man am Anfang der Kapitel immer bekommt sind gut durchdacht. Der Hintergrund der Charaktäre wird lediglich angeschnitten, ist aber in diesem Buch auch nur teilweise von Belang. Wobei mich die Vergangenheit von Tomejia durchaus interessieren würde. Liothan dagegen ist ein typischer Schurke. Da ist nicht viel Hintergrund, außer seine Familie, die er über alles liebt. Alles in allen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, lediglich die Auflösung und die fehlenden Enden haben mich dann doch gestört, sie waren eigentlich zu plump für diesen Autor. Man bleibt zurück, wie nach einem guten Essen, bei dem es einen schlechten Nachtisch gab. Markus Heitz Schreibstil ist tadellos. Daran gibt es nichts zu meckern und ich hoffe, dass im nächsten Buch auch wieder das Ende passt und das darf von mir aus auch gerne ein Clifhanger sein, dann muss es jedoch weiter gehen. Für Wedora, dass nicht auf eine Fortführung ausgelegt ist gibt es von mir nur 3,5 Punkte (aufgerundet auf 4), was mir wirklich weh tut. Gerade, weil Herr Heitz in meinen Augen zu den wirklich Guten zählt. Vielleicht bin ich auch darum etwas kritischer. Ich freue mich dennoch auf sein nächstes Buch, dass ich mit Sicherheit bald lesen werde.

    Mehr
  • High-Fantasy in der Wüste

    Wédora – Staub und Blut
    horrorbiene

    horrorbiene

    05. November 2016 um 12:00

    Ich habe mich auf diesen neuen Heitz sehr gefreut, ebenso wie ich mich auf jeden neuen Heitz freue. Er gehört einfach zu meinen Lieblingsautoren. Doch besonders gefreut hat mich, dass er dieses Mal (endlich) wieder ein gänzlich neues Kapitel zu einer Welt eröffnet hat, denn in der letzten Zeit gab es doch eher mehr (zwar gute) Fortsetzungen oder Zusammenführungen von älteren Werken. Die einzige Ausnahme bildete dabei AERA, das mich aber auch nicht überzeugen konnte. Zu Beginn war ich völlig irritiert: Das Buch verfügt über zahlreiche, wunderschöne und detailreiche Karten zur Welt von Wédōra, doch der Ort, in dem die Geschichte startet ist nicht auf diesen Karten zu finden. Ich habe bestimmt mindestens 10 Minuten damit verbracht, die Karten daraufhin genau zu studieren, um dann festzustellen, dass der Ausgangspunkt auf einer völlig anderen Welt liegt und er daher nicht auf der Karte abgebildet sein kann! Als dies dann nun geklärt war, konnte ich gut in die Geschichte hinein finden. Die Anzahl der Protagonisten ist zu Beginn sehr beschaulich und wächst allmählich an, so dass ich mich zu keinem Zeitpunkt damit überfordert fühlte. Die Geschichte handelt von zwei alten Freunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Liothan ist ein Dieb, doch ein wohlwollender. Er bestiehlt gemeinsam mit Frau und Schwager die Reichen und gibt einen Teil der Beute an Bedürftige ab. Dies ist auch ein Grund, warum er noch nicht gefasst wurde. Zwar ist er gut in dem, was er tut, doch die Bevölkerung gibt ihm Schutz. Aber auch für ihn wird die Luft dünner, denn es gibt eine neue „Gesetzeshüterin“ in der Baronie und sie ist ebenfalls sehr gut in dem, was sie tut. Tomeija allerdings ist seit Kindesbeinen an sehr gut mit Liothan befreundet und versucht ihr Möglichstes ihn nicht stellen zu müssen… Auch wenn die beiden so unterschiedlich sind, sie sind ein gutes Team und als Charaktere beide sehr sympathisch. Ihre alltäglichen gemeinsamen Probleme müssen allerdings bald hinten anstehen, denn es hat sie nach Wédōra verschlagen. Eine unheimlich große Stadt mitten in der Wüste, gelegen an einem Kreuzungspunkt für alle Karawanen zu den an die Wüste angrenzenden Ländern, die sich alle untereinander nicht grün sind. Die Hauptfiguren müssen zunächst einmal lernen, welche Strukturen in Wédōra herrschen und stellen sehr schnell fest, dass in der Metropole an alle Ecken Konflikte schwelen und sich in der Wüste einiges aufbaut. Letztlich wird klar, dass es eine aktuelle Bedrohung für die Stadt gibt, die es abzuwenden gilt. Dummerweise werden sie schnell getrennt, doch beide haben nur ein Ziel: Gemeinsam wieder nach Hause finden und dafür tun beide auf ihre Weise ihr bestes. Wédōra ist eine vielschichte Stadt, die nach vielen Gesetzen lebt, die ein Herrscher aufgestellt hat, den jedoch nie jemand zu Gesicht bekommt. Es gibt zahlreiche neue Wesen in Wédōra und auch eine Art der Magie, die Heitz frisch erschaffen hat. Auch die einzelnen Fakten der Stadt und der Welt werden dem Leser nicht sofort um die Ohren gehauen, sondern man erfährt sie nach und nach ebenso wie die Charaktere. Dies führt dazu, dass das Buch sehr atmosphärisch ist, dennoch waren es immer noch recht viele Fakten, so dass ich manchmal dachte, ich hätte irgendetwas nicht völlig durchdrungen. Ich hatte außerdem das Gefühl, das gerade zum Ende der Geschichte durch dieses allmähliche Aufdecken der Gegebenheiten, etwas die Spannung fehlte. Dennoch las sich das Buch sehr schön und es hat perfekt die Stimmung in der Wüste und in der Stadt vermitteln können. Dass sich manche Dinge erst langsam entwickeln bzw. die Charaktere sich langsam weiterentwickeln, fand ich etwas schade, da diese Entwicklungen noch sehr viel Potential haben, die ausgeschöpft werden wollen. Doch Heitz hat sich – typisch für ihn – offen gelassen, ob er zu dieser Welt zurückkehrt. Wenn er es tut, dann hat er aufgrund der Entwicklungen sicher ausreichend Stoff für mindestens eine Fortsetzung. Das Buch ist jedoch in sich auch so abgeschlossen, dass dem Leser ein befriedigendes Ende nicht verwehrt bleibt. Ich habe die Lektüre dieses Buches genossen, obwohl die Wüste mit ihrem Sand, ihren heißen Temperaturen und den Wüstenbewohnern mit ihrer ganz eigenen Mentalität nicht ganz „mein Themengebiet“ ist. Ich bevorzuge Gegenden die denen ähnlich sind, die ich kenne, da mir die Vorstellung davon einfacher fällt. Allerdings hat es Heitz so gut ausgearbeitet, dass ich mich auf die Wüste gut einlassen konnte. Ich für meinen Teil würde mich daher auch über eine Fortsetzung dieses Buches freuen! Fazit: Heitz hat mit diesem Buch eine neue Fantasy-Welt erschaffen, die dieses Mal in einer Wüste verortet ist. Dabei ist es ihm gelungen die Atmosphäre der Wüste im Allgemeinen und der Stadt, in der viele Konflikte brodeln, im Speziellen gut wiederzugeben. Die Anzahl der Hauptcharaktere ist überschaubar und steigert sich erst allmählich. Der Leser entdeckt die Stadt Wédōra gemeinsam mit den Protagonisten Liothan und Tomeija. Dieser Aufbau der Geschichte und Einstieg in die Welt hat mir sehr gut gefallen. Auch wurde nicht nur eine  Handlung aufgebaut, die nach einem spannenden Finale beendet wurde, sondern die Figuren haben sich auf eine unerwartete Weise weiterentwickelt, so dass es ausreichend Potential für eine mögliche Fortsetzung gibt. Ich hatte mit Wédōra viele schöne Lesestunden und würde mich über eine Fortsetzung freuen.

    Mehr
  • Mit Wedora hat Markus Heitz ein gewaltiges Fantasy-Werk auf die Beine gestellt

    Wédora – Staub und Blut
    aly53

    aly53

    16. October 2016 um 23:21

    Auf das neue Werk von Markus Heitz habe ich mich sehr gefreut, doch ich wusste nicht wirklich, was mich hier erwarten würde. Daher war ich umso gespannter.Liothan und Tomeija sind hier mehr oder weniger die Hauptfiguren und sie begannen mich schon auf den ersten Zeilen zu fesseln.Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere und verstehen es mit ihrer Art in den Bann zu ziehen.Besonders Tomeija hat mich immer wieder überrascht. Dachte ich mal wieder, es gäbe für sie keinen Ausweg mehr, so belehrte sie mich eines besseren. Sie ist sehr klug und gewitzt und versteht es sich durchzusetzen. Ihre Stärke und ihr Mut zeichnet sich dadurch aus, daß man es einfach nicht kommen sieht und das ist wirklich richtig gut gelungen.Aber auch Liothan hat seine Vorzüge und versteht zu überraschen.Hierbei handelt es sich um ein ziemlich komplexes Werk. Ich brauchte erstmal eine ganze Zeit um das Ganze zu überblicken und alles richtig zuzuordnen.Dennoch der Zauber und die Magie die hier über allem schwebt konnte mich von Anfang an in den Bann legen und vor allem hatte ich mächtig Spaß beim lesen.Auch die tiefen Emotionen konnten mich runter- und wieder raufziehen. Ich war am Abgrund und schöpfte doch wieder Hoffnung. Es war ein regelrechtes Auf und Ab an Gefühlen, das ich hier durchlaufen habe.Auch die vielen gewöhnungsbedürftigen Namen haben mir anfangs doch etwas Probleme bereitet. Doch ist man erstmal mitten im Geschehen gewöhnt man sich auch daran.Es gibt einige Charaktere, die mich doch schwer beeindruckt haben, aber auch einige denen ich sofort mit Abneigung begegnet bin.Ebenso gibt es natürlich Wesen, die mich doch sehr fasziniert haben und ich begierig darauf brannte mehr darüber zu erfahren. Sei es nun ob sie sichtbar oder nicht sichtbar waren, sie sind einfach absolut fantastisch und man muss sie einfach erlebt und entdeckt haben.Man merkt sofort wieviel Arbeit, aber auch wieviel Liebe in diesem Buch steckt. Denn alles ist so ausdrucksstark und lebendig entworfen, daß es einfach vollkommen fesselt und flasht.Es entstanden für mich zwar zwischendrin auch ein paar Längen, doch das störte den Lesefluss nicht.Ich begab mich auf ein Abenteuer voller Staub und Blut, Verschwörungen, Inrigen und Grauen.Ein Grauen das mich auffraß und nicht mehr aufatmen ließ.Es geht natürlich auch etwas blutig zu, aber ich fand es hielt sich immer in Maßen.Ich war bestürzt, betroffen und doch etwas ließ mich immer wieder nach vorne schauen.Es gab Szenen, da hatte ich wirklich zu knabbern, aber es passte einfach und gehört dazu.Denn Wedora ist mehr, als es den Anschein hat.Wer ist vertrauenswürdig, wer nicht?Was steckt in dieser Stadt, verbirgt sie etwas?Auch die Aufzeichnungen die man immer wieder erhält, haben mir sehr gut gefallen. Es hat dabei geholfen, sich ein besseres Bild zu machen.Auch der letzte Teil war ungeheuer adrenalingeladen und explosiv und ja ich klebte an den Zeilen fest.Nun möchte ich unbedingt wissen, ob und wie es weitergeht.Denn, ich würde gern noch mehr Geheimnisse über Wedora entdecken.Ich muss gestehen, der Schluss war für mich doch überraschend, da ich damit nicht gerechnet hatte.Schlussendlich ist es kein einfaches Buch, aber sehr faszinierend und absolut magisch und actionreich. Aber auch die Emotionen kommen nicht zu kurz.Auch die Beschreibungen sind sehr malerisch und dadurch kann man es sich einfach gut vorstellen. Was dazu führt, das es immer mehr Leben und Seele entwickelt.Mir hat es sehr gut gefallen.Hierbei erfahren wir zum größten Teil die Perspektiven von Liothan und Tomeija, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt.Die Charaktere sind gut gezeichnet, ausdrucksstark und nehmen völlig für sich ein.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten.Die Spannung ist die ganze Zeit spürbar und man kommt nicht wirklich weg von diesem Buch.Die Atmosphäre ist beängstigend und geheimnisvoll.Der Schreibstil ist fließend und stark einehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.Mit Wedora hat Markus Heitz ein gewaltiges Fantasy-Werk auf die Beine gestellt.Es ist kein einfaches Buch, schafft es jedoch mit seinen Charakteren dem Adrenalinpegel und vor allem mit der spürbaren Magie vollkommen in den Bann zu ziehen.Mich konnte es auf ganzer Ebene überzeugen.Eine klare Leseempfehlung.

    Mehr
  • Die Königin der Wüste

    Wédora – Staub und Blut
    Azahra

    Azahra

    16. October 2016 um 16:46

    Diese Namen hat die Stadt wahrlich verdient! Das Buch und der Handlungsort ist sehr facettenreich aufgebaut und macht Lust auf mehr! Herr Heitz wieder einmal in diesem Werk bewiesen, dass er nicht unzurecht zu den großen der Fantasyautoren gehört.Nur das Ende war mir persönlich etwas zu schnell abgeschlossen doch vielleicht kommt die Königin der Wüste ja bald zurück, um mehr ihrer Geheimnisse zu ergründen.

    Mehr
  • Fantasievolle Welt voller Geheimnisse

    Wédora – Staub und Blut
    Tintenblume

    Tintenblume

    14. October 2016 um 21:07

    In Wédora – Staub und Blut entführt Markus Heitz den Leser auf einen abenteuerlichen Ausflug in die gleichnamige Stadt. Die Protagonisten Liothan, ein Halunke mit Gerechtigkeitssinn, und Tomeija, eine rechtschaffene Gesetzeshüterin, werden wider Willen in die Wüstenstadt verschlagen. Dort erleben sie eine grausame und zugleich gerechte Stadt, die mehr als nur ein Geheimnis birgt. Sie landen in Kerkern, werden als Sklaven gehandelt, arbeiten als Geldeintreiber und verschaffen sich den nötigen Respekt in einer Welt, in der sie nicht zuhause sind, sich aber doch in gewisser Weise von ihr angezogen fühlen. Cover Das Cover zeigt den großen Turm, der sich inmitten von Wédora erhebt und den Dârèmo, den Herrscher Wédoras, beherbergt. Passend gewählt. Besonders hervorzuheben ist hier allerdings der Untertitel. Mit Staub und Blut hat der Autor den Nagel sprichwörtlich auf den Kopf getroffen. Wédora ist genau das: Ganz viel Staub, vermengt mit unendlich viel Blut. Besser hätte man den Untertitel in diesem Fall nicht treffen können. Inhalt Ursprünglich war Wédora für ein Rollenspiel konzipiert worden. Und hier merkt man ganz deutlich, wie viel Mühe sich der Autor mit der Ausarbeitung gemacht hat. Regelmäßig, am Ende eines jeden Kapitels, erhält der Leser einen Auszug aus der Literatur Wédoras präsentiert und kann dadurch mehr zum Hintergrund der geschichtsträchtigen Stadt erfahren. Auch erhält der Leser Kartenmaterial und eine Auflistung der wichtigsten Wörter an die Hand. Und dieses Wörterbuch ist auch definitiv notwendig! Die Bewohner Wédoras schmeißen mit Fremdwörtern nur so um sich. Das verleiht dem Ganzen neben einem besonderen Flair leider auch einen unguten Beigeschmack. Gerne hätte ich im ebook zurückgeblättert und nachgeschaut, was das eine oder andere Wort bedeutet. Doch gerade im elektronischen Buch ist es leider etwas nervig hin und her zu blättern, also habe ich es gelassen und mich damit abgefunden, das ich die ein oder andere Bedeutung aus dem Kontext heraus erschließen musste. Die fein säuberlich ausgearbeitete Welt konnte mich problemlos in seinen Bann ziehen. Die ganze Stadt ist bespickt mit Geheimnissen, die entdeckt werden wollen. Jedes Viertel hat seine eigene Geschichte mit interessanten Bewohnern und eigenen Regeln. Gerne hätte ich dort mehr Zeit gemeinsam mit den Protagonisten verbracht. Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Charaktere erzählt, sowohl aus der der Protagonisten als auch aus der einiger (wichtiger) Nebencharaktere. Es mag Leser geben, denen diese Sichtweise zusagt, mir allerdings weniger. Die (sehr sympathischen) Protagonisten, Liothan und Tomeija, geraten im Verlauf der Geschichte von einer Schei*e in die Nächste. Sie landen in Gefangenschaft, können sich befreien, werden aber direkt wieder belagert, verprügelt, gejagt. Und das über mehrere hundert Seiten hindurch. Schlussendlich decken sie eine Verschwörung auf und retten (natürlich) die Welt. Welche Welt, ob nun ihre eigenen oder Wédora, musst Du allerdings selbst heraus finden ;-) [Spoiler Anfang] Der Autor hat im Laufe der Geschichte sehr viele Fragen aufgeworfen, aber bei weitem nicht alle beantwortet. So hilft Tomeija beispielsweise einem Mädchen auf einer Krankenstation. Das ebnet ihr im weiteren Verlauf der Geschichte zwar den Weg, ist für mich aber in diesem Moment etwas befremdlich gewesen. Ich dachte mir nur: Meine Güte, du bist auf der Flucht. Sieh zu, dass du weg kommst und fang nicht an, eine Wunde zu säubern. Weiterhin erhalten die Angitila eine große Bedeutung, dadurch das sie plötzlich sprechen. Das wird aber kein zweites Mal in der gesamten Erzählung aufgegriffen. Leider. Ähnlich ergeht es Durûs' Bruder, der ebenfalls nur ein Mal vorkommt. Dabei hätte gerade ihm eine viel größere Rolle zuteil werden sollen. Ebenso erfährt Liothan, dass es eventuell sogar einen Weg gibt, ganz bewusst zwischen den Welten zu reisen. Ich hätte mich gefreut, wenn Liothan mehr aus seinen Künsten gemacht hätte. Das Ende hat mir leider so gar nicht zugesagt. Ich fühlte mich leicht vor den Kopf gestoßen, als ich gelesen habe, dass die beiden Protagonisten bloß mit einem Schlafzauber belegt wurden, kurze Zeit später wieder erwachten und damit alles gut war. Es folgten keine Fragen, kein sehnsüchtiges Zurückblicken, auf ihr vermeintlich gerade erloschenes Leben in der anderen Welt. Sie standen auf und es war gut damit. Schade, so habe ich mir das Ende nicht vorgestellt. [Spoiler Ende] Handwerk Markus Heitz hat es geschafft, die Spannung durch die ganze Geschichte hindurch, stets hoch zu halten. Das gelang ihm dadurch, dass er dem Leser in regelmäßigen Abständen Kekse in die Hand gedrückt hat, ihn also quasi für das Lesen, mit neuen interessanten Entdeckungen und Entwicklungen, belohnt hat. Auch arbeitete Heitz hier sehr oft mit Cliffhangern. Nahezu jedes Kapitel endete an einer unfassbar interessanten Stelle und ich musste das Buch einfach weiter lesen um zu erfahren, wie die Situation ausging. Auch hat der Autor den Charakter Liothan durch seine Platzangst sehr menschlich und nachvollziehbar werden lassen. Solche Schwächen machen einen Charakter glaubwürdiger. Fazit Das Buch beschreibt eine wundersame Welt, die man bereist haben sollte. Es wird viel erzählt und vieles leider auch ausgelassen. Ich hätte mir für die beiden Protagonisten vielleicht eine Gefangennahme weniger erhofft, dafür mehr Antworten auf die aufgeworfenen Fragen. Und ein anderes Ende. Mir scheint, dass Markus Heitz mehr erzählen wollte, die Seiten aber nicht ausgereicht haben. Das hätte problemlos ein 800-Seiten-Schinken werden können, wenn er jedem Geheimnis nachgegangen wäre. Ich würde mir daher einen zweiten Teil wünschen. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und auch fesseln können. Ich habe die Reise durch Wédora allerdings nicht mit einem guten Gefühl abschließen können.

    Mehr
  • Wédora, eine Welt mit vielen Geheimnissen und zwei Helden

    Wédora – Staub und Blut
    KieranLMcLeod

    KieranLMcLeod

    14. October 2016 um 00:26

    Markus Heitz überfällt den Leser hier mit einer Detailtiefe und einer Menge an Informationen über die Stadt Wédora und die Welt, in der diese Stadt existiert, dass man sich fast wünscht, der Autor würde einmal kurz auf die Bremse treten.Andererseits schafft es Heitz so, das Interesse an der Welt zu wecken und hinterlässt stetig den dankbaren Eindruck, dass er noch sehr viel zu erzählen hat, über Wédora, seine Völker und Kulturen – und über die Helding Tomejia und den Halunken Liothan, der die zweite Hauptrolle spielt.Beide werden aus ihrer ebenfalls fremden Welt in die Welt von Wédora versetzt, eine geheimnisvolle Wüstenstadt. Wédora ist umgeben von feindlichen Völkern, Handelspartnern und jede Menge Sand. Beherrscht vom geheimnsvollen Darémo, bietet die Stadt den lebendigen Hintergrund für das Abenteuer von Tomejia und Liothan. Die beiden werden direkt nach ihrer Ankunft in der Wüste von rätselhaften Sandwesen und einem schwarz gerüsteten Krieger attackiert, der Tomejia ein geheimnisvolles Zeichen am Nacken verpasst.Ein spannendes Abenteuer, dass den Leser mit dem Gefühl zurücklässt, dass vor ihm gerade eine Tür zu einer fremden Welt voller Abenteuer einen klitzekleinen Spalt weit geöffnet wurde ... ––––––––––––––––––Wenn du epische High-Fantasy und Magie magst, wirf doch hier bei Lovelybooks mal einen Blick auf mein Kindle-Serial „Die Elementarsturm-Chroniken.“

    Mehr
  • 7 mal 7 ist feiner Sand - und Wedora!

    Wédora – Staub und Blut
    Meowhin

    Meowhin

    13. October 2016 um 18:46

    Es ist die Mystik der Wüstenbewohner und deren Götter, das die Geschichte aufbaut. Zwei Charaktere mit denen man erst warm werden muss, obwohl sie doch schon einen Platz im Leser gefunden haben, bringen diesen in eine phantastische Welt. Intrigen werden geplant, Macht repräsentiert sich, Gewalt geht oft Hand in Hand mit Grausamkeit... Es ist bestimmt der Fluch der Wüste, der mir die Sprache verschlägt. Man ist bald nach Lesebeginn dem Buch regelrecht erlegen. Geschwächelt hat es gegen Ende hin. Dort ist die Liebe zur Geschichte etwas abhandengekommen. Dennoch ein ganz passables Ende mit einer genialen Idee.  Die Handlung glänzt von Spannung und Authentizität, die Charaktere sind richtig lebendig - man liebt, hasst und verachtet sie. Interessante Kreaturen werden eingeführt und bleiben bis zum Schluss ein Mysterium - es schreit nach einer Fortsetzung! LGMeowhin

    Mehr
  • weitere