Markus Henrik Copy Man

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Inhaltsangabe zu „Copy Man“ von Markus Henrik

Rache kann so schön sein! Ausgebeutet, ausgenutzt, verarscht: Millionen ehemaliger und aktueller Praktikanten würden ihren Arbeitgeber gerne zur Hölle schicken. Hier kommt ein witzig-absurder Roman, der ihren Traum wahr macht.Endlich Schluss mit deprimierenden Praktika, freut sich Anton auf seinen ersten richtigen Job bei einem Marktforschungsinstitut. Leider hat sein zukünftiger Arbeitgeber ihm noch eine unbezahlte Probezeit vor die Nase gesetzt - und zwei direkte Konkurrenten. Neben Thorsten ausgerechnet jene Sophia, mit der er auf der letzten WG-Party einen tollen Abend verbracht hat - bis zum völlig verunglückten One-Night-Stand. Über mehrere Wochen quält sich Anton durch die absurdesten Projekte, um dann doch die Kündigung zu kriegen. Als er eher zufällig erfährt, dass es Thorsten und Sophia ebenso ging, steht sein Entschluss fest: Rache ist süß! Gemeinsam mit Thorsten, Sophia und anderen Gleichgesinnten entwickelt er einen perfiden Plan, um seiner...

Die Lesung war echt super!

— Merithyn
Merithyn

Hab heute morgen mit dem Buch angefangen und find es super! Ich freu mich auch schon total auf die LB Livestream Lesung mit Markus Henrik, die wird sicher sehr lustig! http://bit.ly/cjqt8E

— SteffiStolprig
SteffiStolprig

Fick die Henne! Das Buch ist super! Ich freu mich schon morgen mit dem Lesen anzufangen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Das klingt interessant... Mal schauen, was es darüber zu lesen gibt, wenn die ersten Rezis und Meinungen da sind.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Copy Man
    Heimfinderin

    Heimfinderin

    31. August 2013 um 20:26

    Ich gehöre zwar nicht wirklich zur Zielgruppe dieses Romans und konnte mich deshalb nicht so real in der Geschichte wiederfinden, wie es Studenten oder ehemalige Studenten mit Sicherheit können, ich habe mich aber trotzdem köstlich amüsiert. Ob chaotisches Zusammenleben in einer WG, Beziehungskrisen, Geldmangel oder Abfeiern auf Partys, man war als Leser schnell mittendrin im Leben der Protagonisten. Der Schreibstil war zudem sehr locker und anschaulich und sprühte vor witzigen Dialogen und lustigen Wortspielen, die keine Langeweile aufkommen ließen. Im Gegenteil, ich hätte noch viel länger weiterlesen können. Für ihr Praktikum mussten die Protagonisten dann die absurdesten Aufgaben lösen, die die Firma ihnen allen Ernstes gestellt hatte. Wie dann damit umgegangen wurde, war sehr lustig zu lesen. Ihr Fett weg bekamen dabei auf jeden Fall auch die Herren der Chefetagen, die entweder wüste Orgien feierten oder mit Anglizismen um sich schmissen. Ich kam aus dem Schmunzeln kaum noch heraus. Natürlich ganz zeitgemäß wird dann der Kampf aufgenommen. StudiVZ, Facebook und Co. kommen zum Einsatz. Das Internet wird zum engsten Verbündeten im Kampf gegen die Ausbeuterfirma und bringt so manches ins Rollen. Bei diesem Rachefeldzug entstehen so viele skurrile und absurde Szenen und Dialoge, dass ich oft laut auflachen musste. Doch es zeigt sich auch eine nachdenkliche Seite. Die Arbeitswelt erscheint als Kampf, in dem es nicht viel Platz für Rücksichtnahme gibt, vor allem, wenn die Konkurrenz groß ist. Wer überleben bzw. starten will will, muss die Tacker, sorry die Ellenbogen ausfahren. Da wird man schnell zum Einzelkämpfer. Die Geschichte baut darauf, die Menschlichkeit nicht aus den Augen zu verlieren , sondern gemeinsam etwas zu erreichen und es besser zu machen, so dass man sich auch noch selbst im Spiegel ansehen kann. Copy Man ist ein eine humorvolle und satirische Abrechnung, die ich besonders zukünftigen, jetzigen und ehemaligen Studenten empfehlen kann. 

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  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    TigorA

    TigorA

    25. October 2012 um 17:21

    Anton ist fast mit dem Studium fertig und für ihn beginnt der 'Ernst des Lebens': er muss sich einen Job suchen. Er bewirbt sich bei der FigView AG, einem großen Unternehmen mit dem Schwerpunkt Marketing und Vertrieb von Produkten. Doch so einfach wie er sich das vorgestellt hat ist es nicht, denn zuerst muss er gemeinsam mit zwei anderen Bewerbern zwei Wochen unentgeltlich zur Probe arbeiten, mit der Aussicht, dass dann einer von ihnen übernommen wird. Anton fügt sich in sein Schicksal, muss nach den zwei Wochen aber der bitteren Wahrheit ins Auge blicken: er wurde nur ausgenutzt und verarscht. ~~~ Wer war nicht schon einmal Praktikant? Die Meisten von uns waren das, ich bin da keine Ausnahme. Deshalb hatte ich mich auf dieses Buch sehr gefreut. Endlich mal einer der es ausspricht und von den ganzen Ungerechtigkeiten schreibt, die einem als Praktikant so wiederfahren. Naja, ein bisschen enttäuscht war ich dann aber doch als ich fertig war mit lesen. Anton ist zwar ein ganz netter Charakter, ein Student wie man ihn sich eben vorstellt, wohnt in einer WG mit seinem durchgeknallten Kumpel und zwei Franzosen. Aber es ging mir zu wenig zum das eigentliche Thema, nämlich das Praktikum. Antons zwei Wochen Probezeit und seinen damit verbundenen Erfahrungsbericht auf den ich mich ja eigentlich gefreut hatte, haben nur ein drittel des Buches ausgemacht. Der Rest waren Studentenpartys mit seinem Kumpel und natürlich seine Techtel-Mechtel mit den Arbeitskolleginnen Sophia und Lena. Das hat mich dann doch etwas verärgert. Den Schreibstil fand ich dafür ganz unterhaltend und das eine Drittel was sich dann auch mit dem tatsächlichen Thema beschäftigt hat war durchaus lustig und auch so beschrieben, dass man sich damit identifizieren konnte. Zumindest hat es bei mir für ein paar Schmunzler gesorgt, weil mir vieles bekannt vorkam und ich es mir bildlich vorstellen konnte. Das Ende des Buches war mir dann aber doch wieder viel zu abgedreht und weit hergeholt. Ist zwar eine tolle Idee mit der Organisation von Flashmobs und Protestaktionen, um dem Unternehmen eins auszuwischen welches einen vorher so an der Nase herumgeführt hat aber ist das auch realistisch? Bestimmt haben schon viele ausgenutzte Praktikanten in ihrer Fantasie mit den Arbeitgebern abgerechnet aber die Aktionen von Anton und seinen Freunden war schon fast mehr als nur fantasievoll. Mir war das zu übertrieben. ~~~ Copy Man reiht sich also auch nur bei den Büchern ein die man einmal liest und dann wieder vergisst, weil sie nichts Besonderes sondern nur Mittelmaß sind. Ein netter Schmöker für zwischendurch, aber nichts ernstzunehmendes. Deshalb bekommt Copy Man von mir knappe 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    Callso

    Callso

    21. January 2012 um 20:42

    Oh nee, viele Klischees, vorhersehbare Aktionen und fehlendes Feuer. Der Unterhaltungswert bei der Lektüre war für mich sehr überschaubar. Ich habe häufig nur müde gelächelt. Ich habe im Vorwege viele gute Kritiken gelesen, leider kann ich die nicht teilen. Das letzte Viertel des Buches fand ich arg inszeniert, wenig glaubhaft und sehr unrealistisch. Schade um den sehr jungen Autor...

  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    21. November 2011 um 15:37

    Ein sehr gelungener Praktikantenroman, humorvoll, ironisch und modern - alles, was man sich in einem Praktikum wünscht, kommt hier vor - naja fast.
    Andererseits wäre dieses Buch ansonsten auch gar nicht entstanden. Also irgendwie kann man auch wieder dankbar sein. Was will ich damit sagen? Lesen! Auch wenn mir das Ende zu plump war.

  • Frage zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    dahuabermax

    dahuabermax

    08. November 2010 um 13:55

    Hallo Markus Henrik, was machst du wenn dir mal keine Witze einfallen?

  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    catbooks

    catbooks

    15. September 2010 um 18:55

    HÖRBUCH: „Copy Man“ wird nicht von irgendjemanden gesprochen, sondern vom Autor persönlich! Ich finde sowas immer besonders schön, da die Aussprache von Wörtern und die Betonung der Sätze wirklich entsprechend des Inhaltes vorgenommen wird und logischerweise wie man sich das der Autor vorstellt! ;) Man fühlt wie authentisch die Lesung ist und welch eine schöne Atmosphäre durch Nebengeräusche, die fast immer passend zum Thema ausgewählt sind, geschaffen wird! Ich hätte mich wirklich kringelig lachen können, als Markus Henrik seinen Text „unter der Dusche“ gesprochen hat, wo sich auch seine Figur Anton befand. ;) Schön, dass gerne ein so modernes Buch nicht steril im Tonstudio aufgenommen wurde! Anton ist ein typischer Student, der sich vorm Lernen drückt und gerne auf Party geht, mit Frauen ausgeht und sich gerne im Internet aufhält. Halt alles, was ein junger Mensch gerne macht! Doch trotzdem ist er gewillt einen Job anzunehmen, doch leider ist das alles nicht so einfach… Schließlich leben wir in einer Zeit, wo es Praktika en Mass gibt. Sind ja billige Arbeitskräfte, die man gut ausbeuten kann! Anton ist ein sehr sympathischer junger Mann, der auf mich leicht verplant wirkt, doch macht das nicht gerade den typischen Studenten aus? Die Darstellung passt wirklich wie die Faust aufs Auge!! ;) Das repräsentative Unternehmen, die genau nach diesem Motto lebt ist die FigView GmbH. Alle Mitglieder der FigView werden sehr überspitzt, doch trotzdem authentisch dargestellt, mit allen Vorurteilen, die man gegenüber einem modernen, jungen Unternehmen mit dem Motto „Win-Win“ hat. Die Art und Weise, wie Markus Henrik die Mitglieder der Chefetage sprechen lässt ist einfach nur zum Lachen! Die Chefs versuchen ihre Kompetenz durch Denglisch zu unterstreichen, was ihnen leider überhaupt nicht gelingt und ich sie überhaupt nicht ernst nehmen würde. Aber es macht Spaß und ist sehr lustig den Chefs beim Geben von Anweisungen zu zu hören!! ;) Ich muss ganz ehrlich sein, dass ich mir das Buch nicht gekauft hätte. Es ist mit seinen 207 Seiten doch, für meine Verhältnisse, recht kurz und gehört nicht zu denen Büchern, die ich gerne lese. Doch als ich gehört habe, dass es auch als Hörbuch verfügbar ist, habe ich sofort zugegriffen und mich sofort in die Geschichte einfühlen können. Denn Markus Henrik macht seinen Job als Sprecher wirklich sehr gut!!! Es hat mir jede Minute ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und innerlich hätte ich es niemals so gut lesen können wie er!! :D Denn schließe war auch ich mal eine Praktikantin und habe mich auch einfach wie ein „Copy Man bzw. Woman“ gefühlt und kann diese ganze Situation sehr gut nachempfinden! Das Cover ist wirklich super gestaltet worden und passt wirklich gut zum Buch! Mehr kann ich nicht sagen, denn ich finde es wirklich perfekt! Farbe: Super!, Motiv: Super!, Titel: Super! Wirklich sehr ansprechend! Fazit: „Copy Man“ ist ein absoluter Hörgenuss, der mir viele Lacher und witzige Momente geschenkt hat! Ich kann dieses Hörbuch wirklich sehr empfehlen, es macht einfach Spaß!!!!

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  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    Merithyn

    Merithyn

    15. August 2010 um 10:15

    Ach was habe ich Tränen gelacht. Dieses Buch ist herrlich erfrischend, ehrlich und direkt. Da ich selber Studentin bin die regelmäßig unbezahlte Praktikas machen muss, kann ich mich wunderbar in dieses Buch hineinfühlen. Die Leute im Zug habe ich wunderbar unterhalten durch machen Lachen, Schmunzeln, Kichern und Entrüsten, welches unter anderem dadurch kam weil dieses Buch herrlich authentisch ist, jeder hat dort seine Macken und Fehler, und trotzdem rafft man sich zusammen und bringt unglaubliches auf die Beine, es entstehen Freundschaften wo vorher Konkurrenz war, Communities im Internet werden aus dem Nichts gestampft und Aktionen gestartet für die man Anton und Co nur bewundern kann. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, nicht nur Leuten der "generation Praktikum" sondern auch allen andern damit sie sehen wie es für jene ist. 5 wirklich verdiente Sterne, ich würde mehr geben, wäre es möglich!

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  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. August 2010 um 14:55

    Eine witzige, aus dem Leben gegriffene und abwechslungsreiche Geschichte, die durch ihre Verbindung zum Thema der "Praktikanten-Ausbeutung" auch zum Nachdenken anregen kann (vor allem wenn man momentan selber ein Praktikum absolviert!). Ich denke jeder (ehemalige) Praktikant/ Student/ Schüler kann sich in Anton, dem Hauptdarsteller, wiedererkennen. Die Geschichte liest sich wirklich gut. Schade nur, dass sie aus demselben Grund auch so schnell vorüber war. Aber im Großen und Ganzen kann ich dieses Buch nur empfehlen. Mir ist es selten passiert dass ich beim Lesen eines Buches so laut lachen musste…

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  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    SteffiStolprig

    SteffiStolprig

    27. July 2010 um 23:22

    Endlich hat es Anton geschafft, das lange Studium ist fast fertig und nun winkt ein begehrter Job. Schon sieht er sich in seinem neuen Beruf, bis er erfährt, dass es noch zwei Mitbewerber um den Job gibt. Zwei Wochen rackern sich er, Sofia und Thorsten (die beiden Mitbewerber) kostenlos ab und am Ende bekommt keiner der drei den begehrten Job. Doch so einfach geben die drei nicht auf und rufen zu einem Web 2.0 Kampf. Ein sehr lustiger Roman, der die Problematik der Praktikantenausbeutung darstellt, die leider viel zu häufig vorkommt. Die Person Anton wird witzig vorgestellt und jeder erkennt wohl einen kleinen Anton in sich selbst ;)

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  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    juliesempire

    juliesempire

    18. July 2010 um 20:35

    Nett, unterhaltsam, nicht mehr und nicht weniger. Beschreibung des Inhalts spar ich mir, gibt´s hier schon in ausreichendem Maße. Kein "must-", ein "can-read".

  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    ThrillerKiller

    ThrillerKiller

    15. July 2010 um 17:34

    Zuerst mal möchte ich mich entschuldigen! Dafür, dass ich bei diesem Buch nicht meinem Lieblings-Genre treu geblieben bin, aber nun gut man sollte auch mal über den Tellerrand schaun. Aufmerksam geworden auf dieses Buch, bin ich durch eine Live-Lesung via Internet. Eine sehr gute und witzige Idee und was ich da hörte klang sehr lustig. Bei dieser Live-Lesung konnte man auch signierte Exemplare gewinnen und mich hat die Glücksfee, unter anderem, auch ausgewählt und so kam ich 3 Tage später in den Genuss, dieses Buch in meinem Briefkasten vorzufinden. Markus Henrik spielt sehr geschickt mit den üblichen Studenten-Klischees, aber ganz offensichtlich weiß er wovon er da schreibt, denn an vielem ist etwas wahres dran und so fühlt man sich als Student gut aufgehoben ohne das Gefühl zu haben auf die Schippe genommen zu werden. Henrik hat einen sehr frischen Stil zu schreiben und verpackt seine Kritik in lustigen Szenen. Er bezieht die aktuellen Trends wie Flashmobs, Social Networks usw. in sein Buch mit ein, wodurch das ganze sehr realistisch wirkt und es würde mich nicht wundern wenn sich das ganze genau so zugetragen hätte! Mit seiner lustigen Art schickt er den Protagonisten Anton durch 2 Wochen Praktikum mit vielen Hindernissen und da ausgerechnet Sophia, sein verpatztes Date, eine Konkurrentin ist, sind peinliche Situationen und männliches Macho-Gehabe vorprogrammiert. Die Beziehung zwischen den beiden ist sehr nett beschrieben und nachdem man am Anfang noch dachte, dass es mit ihnen sicherlich nichts wird, folgt dann doch ein Bilderbuch-Happy-End! Ich musste wirklich mehr als einmal schmunzeln, da mir viele Situationen sehr bekannt vorkamen. Auf der anderen Seite steht natürlich die Kritik die Henrik mit dem Buch zwischen den Zeilen und auch ganz konkret äußert und damit hat er auch ganz recht. Viele Firmen beuten junge arbeitssuchende Uni-Absolventen systematisch aus, um an günstige Arbeitskräfte zu kommen. Und ganz ehrlich, wer hat sich nicht irgendwann gewünscht sich an einer Firma, einem ehemaligen Arbeitgeber oder seinem Chef mal so richtig fies zu rächen? Deshalb sollte jeder dieses Buch lesen und sich köstlich über die diversen Aktionen der „Generation Protest 2.0″ amüsieren. Trotz des abweichenden Genres war ich von diesem Buch begeistert! Deshalb eine ganz klare Leseempfehlung und volle Punktzahl! http://thrillerkiller.wordpress.com

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  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    schreiberlingens

    schreiberlingens

    12. July 2010 um 16:58

    Ein Praktikanten-Roman - erfrischend, humervoll, originell.

  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    Büchermona

    Büchermona

    11. July 2010 um 21:52

    Kurzbeschreibung: Wie bitte? 14 Tage umsonst zur Probe arbeiten? Voller Arbeitseinsatz? Win-Win-Situation? Vielleicht für seine Firma und ihn persönlich. Das Grinsen der beiden Kinder auf dem Familienfoto auf der Fensterbank wurde hämischer. Der Menschenfänger Kremer rückte meine Bewerbungsunterlagen pedantisch zurecht und blickte mich erneut erwartungsvoll an. Anstatt in sein Gesicht schlug ich in seine Hand ein und nahm das Angebot an. Witzig, authentisch, ehrlich! Anton hat es geschafft. Endlich hat er ein Vorstellungsgespräch für eine Festanstellung. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Bevor er fest arbeiten darf, stehen ihm noch eine zweiwöchige unbezahlte Probezeit und der Kampf gegen zwei Mitstreiter im Weg. Doch er denkt, er macht ja alles richtig. Zwar hat er bei den Umfragen geschummelt und für die Verkaufsgespräche seine Freunde angerufen, aber das merkt doch niemand. Von den Vorgesetzten wird er in seiner Probezeit nur herum gescheucht und wirklich etwas lernen, tut er auch nicht. Dennoch freut er sich auf den Tag der Entscheidung - und wird vor die Tür gesetzt- Als er zufällig hört, dass seine beiden Mitstreiter den Job ebenfalls nicht bekommen haben, sinnen sie auf Rache. Und bringen die FigView AG damit ganz schön in Bredouille… Eine Geschichte, wie ich sie so noch nicht gelesen habe… Das Thema fand ich interessant und musste das Buch dann einfach lesen! Die Sprache ist so pikant gewürzt mit einer ausgewogenen Mischung aus Witz und Ironie, man muss einfach zwischendurch die Mundwinkel nach oben ziehen! Der Autor bleibt diesem Stil auch den ganzen Roman über treu, sodass es nie langweilig zu werden droht. Einen großen Pluspunkt bekommt auch die kreative Handlung von mir. Mit immer wieder neuen, noch kurioseren Einfällen hält Markus Henrik die Geschichte lebendig und macht sie unheimlich abwechslungsreich. Es gibt kein Blut, nichts mit Mord und Totschlag und doch ist die Geschichte spannend. Es ist die Situationskomik und der Einfallsreichtum, welchen die Protagonisten an den Tag legen, die mich überzeugt haben. Dieser Roman ist ehrlich, beschönigt nichts und vor allem auch authentisch. Denn Anton ist wie unser bester Kumpel. Er verbringt Zeit im Internet und plötzlich sind 4 Stunden für das herum klicken bei Videoclips vergangen. Und er hat auch ein Gewissen: Er möchte keine alten Rentner übers Ohr hauen und ihnen irgendwelchen Quatsch zu vollkommen unsinnigen Preisen andrehen. Dieses Buch ist auf jeden Fall lesenswert - nicht nur für Praktikanten, auch für Chefs, Eltern, Lehrer und alle, die sonst noch Interesse daran haben!

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  • Frage zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    MacBaylie

    MacBaylie

    Hallo Markus, die Lesung konnte ich leider erst mit etwas Verspätung genießen (scheiß Job) ;-) Absolut genial!!! 66,7% Autobiographisch ;-) Meine Frage: Hörst du beim Schreiben Musik? Wenn ja, welche ;-)? Ein signiertes Exemplar hätte ich natürlich auch gerne ... aber ich glaube noch besser wäre es, wenn du es vorliest ;-) !!! Da ich weder Twitter noch FaceBook habe, bin, tue oder mache - muss ich mich an dieser Stelle melden, hm. :-)

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  • Rezension zu "Copy Man" von Markus Henrik

    Copy Man
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. July 2010 um 14:47

    Anton hat nach zahlreichen Bewerbungen und ebensovielen Absagen endlich Glück: Er bekommt einen Platz bei dem Marketingunternehmen FigView AG. Einen Haken hat das Ganze: Die kommenden zwei Wochen wird zwar voller Einsatz verlangt, das Praktikum ist aber unentgeltlich. Immerhin haben er und seine beiden im Rennen verbliebenen Mitbewerber Sophia und Torsten Aussicht auf eine Festanstellung. Die neue Firma jedoch pflegt seltsames: Die drei müssen nicht nur Fragebogen mit wahllos aus dem Telefonbuch gesuchten Personen ausfüllen, sondern geraten auch in den Telefonverkauf. Das an sich wäre nichts Ehrenrühriges, müssten sie nicht an die Zielgruppe Rentner sinnlose Medaillen zu hohen Preisen verkaufen. Die ersten Zweifel kommen auf, doch die Festanstellung lockt. Höhepunkt des Praktikums sind - abgesehen vom obligatorischen Marathon am Kopiergerät - so genannte cases, Fallstudien, an denen die Praktikanten für ein fiktives Produkt beweisen müssen, ob sie ein schlüssiges Marketing aufbauen können. Man ahnt es: Die Festanstellung bekommt keiner der Aspiranten und auch sonst hat ihnen FigView nicht die volle Wahrheit gesagt. Anton und seine Mitstreiter stellen fest, dass sie lediglich als äußerst günstige Arbeitskräfte herhalten mussten. Sehr findig geht es an die Retourkutsche, bei der das Web2.0 eine große Rolle spielt. Ganz so, wie sie es vom im Solarium gestählten Herrn Reilbach gelernt haben: "Das world-wide-web ist die wichtigste Kampfzone." Markus Henrik hat ein herrlich flapsiges Buch geschrieben, das die Marketingszene durch den Kakao zieht und die Charakteristika der modernen Unternehmenskultur auf die Schippe nimmt. Denglisch bekommt sein Fett weg und fragwürdige Produkte für den Überkonsum, die eigentlich keiner braucht, stehen bei Henrik klar auf der Abschussliste. In der Rollenverteilung wird der Typ "Sympathieträger" auf Arbeitgeberseite konsequent ausgespart; die eitlen Herren entpuppen sich als Ausbeuter, die sich mit ihrem gut bezahlten Job hauptsächlich Orgien und pikante Hobbies leisten. Wobei: So ganz perfekt ist Anton als Hauptperson auch nicht. Ich habe zwar mit ihm gefiebert, aber in meinem Telefonbuch müsste seine Nummer nicht unbedingt stehen. Anton steht ein bisschen sehr neben sich und schludert die Tage vor sich hin. Als er einen Nebenjob verliert, ist er viel erboster darüber, wie man seinem Fehlverhalten auf die Schliche gekommen ist als dass er einsieht, dass er Schokoriegel verkaufen muss statt sie selber zu futtern. Ein bisschen mehr Alltagsgrips täte ihm gut. So locker verpackt ist ein frustrierendes Thema: Praktika erfüllen nicht mehr nur den Zweck, Arbeitgeber oder Jobprofile kennen zu lernen, sondern haben sich für viele Firmen zu einem riesigen Pool unbezahlter, gut qualifizierter Arbeitskräfte entwickelt. Win-Win-Situation Fehlanzeige. Henriks Praktikanten-Trio setzt sich stellvertretend zur Wehr und schafft es mit seinen Ideen sogar in die Zeitung. Doch die drei können mehr und das ist für mich der Clou des Buchs: Sie können sich nicht nur rächen, sondern finden am Ende eine Möglichkeit, etwas besser zu machen.

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