Markus Herrmann Aaarfz

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Inhaltsangabe zu „Aaarfz“ von Markus Herrmann

Tobias ist Mitte zwanzig, lebt in Berlin und verdient sein Geld als Musikredakteur. Von außen scheint es so, als hätte er keinen Grund, sich über sein Leben zu beschweren. Doch jeden Morgen wacht er mit einer Mischung aus Unzufriedenheit und Anstrengung auf, die sich in einem körperlichen 'Aaarfz' äußert. Was er dringend braucht, ist ein Traum, ein Ziel, eine Mission. Und was liegt da näher als das Weltall? Der Tag X wird kommen, an dem es möglich sein wird, ins Universum zu reisen. Tobias will bereit sein, wenn es so weit ist – und das kann jeden Tag passieren. Die Aussicht auf Erfüllung seines Kindheitstraums gibt seinem Leben neuen Schwung. Er sieht seine Mitmenschen mit einem anderen Blick, gerät in absurde und lustige Situationen, und sogar die Liebe meldet sich wieder an. 'Ein neuer Tag, und heute soll alles anders werden. Im Kopf mache ich unter das ›neu‹ mindestens drei rote Striche und male noch eine Blume daneben.'

(Fast) ohne Handlung. Trotzdem lustig.

— Markus Walther
Markus Walther

Ein tolles Buch....der Autor zeigt das Problem unserer Generation - und das so wunderbar humorvoll! ich will meeeehr!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Tobias braucht ein Ziel.

    Aaarfz
    Markus Walther

    Markus Walther

    Erzählt wird die Geschichte von einem jungen Mann, der mit seinem Leben auf unbestimmte Weise unzufrieden ist. Wenn er in der gar nicht so frühen Frühe wach wird, äußert er diese Unzufriedenheit mit einem tiefen Seufzen, das sich titelgebend mit einem "Aaarfz" über die Lippen bewegt. Eines Tages beschließt er deshalb, seinem Leben ein Ziel zu geben: Er will Weltraumtourist werden. Dass er - außer Jogging und fragwürdiges, selbstgemachtes Astronautenfood essen - nichts dafür tut, stört ihn nicht weiter. Allerdings werden seine ohnehin abstrusen Betrachtungen über Gott und die Welt um einiges ... abstruser. Und so begleitet der Leser den Protagonisten ein paar Tage lang durch Berlin und ein kleines Kuhkaff in Deutschlands Nordosten. Die Gedankengänge kommen von Hölzchen auch Stöckchen und haben obendrein nur selten was mit Raumfahrerei zu tun. Erst die Liebe führt in dann (vielleicht) in den Himmel. Ja! Tatsächlich können diese Betrachtungen gut unterhalten. Ein paar laute Lacher waren auch dabei. Und während man als Leser wartet, dass eventuell doch noch eine tragende Handlung in das Geschehen kommt, ist das Büchlein schon vorbei.

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    • 2
    Floh

    Floh

    12. July 2015 um 04:55
  • Nerds Reise

    Aaarfz
    rallus

    rallus

    27. February 2015 um 09:26

    Aaaarfz ist das Geräusch was Tobias macht wenn er morgens aufwacht. Ein Geräusch aus Unzufriedenheit und der Anstrengung die es bedeutet seinen unsportlichen Nerd Körper aus dem Bett zu hieven. Tobias schreibt Musikkolumnen für verschiedene Verlage und sitzt den ganzen Tag allein vor seinem PC. Da muss sich was ändern!! Die ersten Versuche mit den vor 1,5 Jahren gekauften Sportschuhen verlaufen befriedigend, nur ist sein Körper solche Anstrengungen nicht gewohnt, dabei ist sein größter Wunsch doch in das Weltall zu reisen. Doch dafür braucht man entweder Geld oder einen sportlich, trainierten Körper. Das Buch beschreibt eine Woche in dem Leben von Tobias, in dem er einen Geburtstag seiner Mutter in seinem kleinen Heimatort nahe Leipzig besucht, eine liebe Frau kennenlernt, die sogar seinen Nerd Witz hat und den Versuch dem Weltraum nahe zu kommen. Das alles ist so witzig und liebenswürdig geschrieben, dass einem die Figur richtig ans Herz wächst. Gegen Ende kommt sogar noch so etwas wie Tiefe und Ernst auf, so dass man befriedigend nach 220 Seiten das Buch schliesst. Länger hätte es auch nicht dauernd sollen, da Tobias doch manchmal zu gewollt 'witzelt'. Das nervt dann auf die Dauer. So ist es ein nettes, gelungenes Buch mit ein paar ganz guten Ideen für zwischendurch. Am besten beim nächsten Arztbesuch mitnehmen, wenns mal wieder länger dauert.

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  • Wenig Story, viel Humor

    Aaarfz
    lovelywords

    lovelywords

    16. May 2014 um 17:23

    "Aaarfz", ein Buch über einen im Alltag gefangenen Mittzwanziger, der es sich als Ziel setzt in den Weltraum zu kommen. Auf seinem Weg dorthin begleitet ihn der Leser, welcher im Laufe der Geschichte auf nicht wenige Film und Musik Referenzen stoßen wird(fand ich persönlich ganz klasse) und das ein oder andere mal, aufgrund der sozialen Untauglichkeit des Protagonistens, ein Grinsen nicht unterdrücken kann.  Ich bin nicht mit allzu hohen Erwartungen an das Buch herangegangen, ich wusste von Anfang an das es sich nicht einfach so weglesen würde. Und so sollte sich jeder(der interessiert ist) diesem Buch nähern, denn auch wenn es vielleicht nicht gerade die spannendste Lektüre ist und es sich ab und zu in die Länge zieht, so steckt hier die Schönheit im Detail. Markus Herrmann spricht Dinge an zu der sich wohl jeder schon mal Gedanken gemacht hat, er analysiert und stellt die alltägliche Kleinigkeiten des Lebens in Frage und das auf eine herrlich humorvolle Art und Weise, sodass ich nicht anders kann als sein Werk lieb zu gewinnen. Nicht das "Was?" sondern das "Warum?" steht in diesem Buch im Vordergrund.

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  • Gnaarfz

    Aaarfz
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    03. September 2013 um 21:48

    Ich wurde auf das Buch im Rahmen der Lesung von Markus Herrmann beim Bloggertreffen des Dumont-Verlags aufmerksam. Die Lesung war wirklich famos. Witzig, locker, lustig. Netter Mensch, dachte ich mir und freute mich auf das Lesen. Dummerweise gelingt es ihm im Buch allerdings nicht, dieses locker, lustig, witzig beizubehalten. Stellenweise schreibt er wunderbar, reißt mich mit Wortwitz und kleinen Anekdoten, die ich auch meiner eigenen Kindheit und Jugend in den 80ern und 90ern zuordnen kann, wirklich fast vom Hocker. Zwischen diesen Höhepunkten fragte ich mich allerdings allzuoft, ähm... was genau soll das jetzt? Der rote Faden dieses Buches ist für mich einfach nicht klar erkennbar, die Geschichte nicht reizvoll genug. Unterhaltsam, war es und wie gesagt, hier und da gab es durchaus so manches Highlight, das zum Schmunzeln oder kichern anregte, seien es die postkoitalen Beobachtungen der Wasserschildkröte der Angebeteten oder aber der Besuch bei den Eltern, der mich so sehr auch an unsere Familienfeste erinnerte, aber ich könnte mir vorstellen, daß Markus Herrmann deutlich witziger in Kurzgeschichten, Glossen, Blogbeiträgen und co wäre oder aber mit einer wirklich guten Geschichte. Die hier versumpft nämlich leider ein bißchen, weil man als Leser immer wieder vergißt, worum verdammt es gerade noch mal ging, während der Protagonist von einem Gedanken zum nächsten springt, sich gedanklich dreimal im Kreis dreht und dann selbst den Faden verliert und ganz woanders wieder neustartet. Ich muß zugeben, hätte ich mich bei der Lesung nicht so gut unterhalten gefühlt und Markus Herrmann bei so mancher Stelle vor Augen gehabt, hätte ich das Buch wohl vermutlich irgendwann leicht enttäuscht zur Seite gelegt. Fazit: Kann man lesen, wenn man einfach ein bißchen leise Kichern will und Freude an kleinen Rückblenden in die 80/90er hat.

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