Markus Herrmann Als die Sonne weinte

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Inhaltsangabe zu „Als die Sonne weinte“ von Markus Herrmann

Im ersten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts kündigen sich große Veränderungen in der Gesellschaft und im Weltbild der Zeit an: Galileo Galilei, Christoph Scheiner und andere Astronomen richten die ersten, neu entwickelten Fernrohre auf den Sternenhimmel und machen aufsehenerregende Entdeckungen. Ganz Europa spricht darüber.

Der Florentiner Galileo Galilei und der Jesuit Christoph Scheiner, der in Ingolstadt als Professor wirkt, geraten in Streit darüber, wer zuerst die sogenannten Sonnenflecken entdeckt hat. Der Italiener bezichtigt den Deutschen in einer Schrift des Plagiats. Ein Mitarbeiter der römischen Zensurbehörde, der katholische Priester Philippo Bassi, unternimmt es im Laufe der Jahre immer wieder, zwischen den zwei großen Geistern zu vermitteln. Mit Hilfe zweier starker Frauen versucht er auch den Zwist zwischen Galilei und der Kirche zu verhindern. Dabei gerät Philippo Bassi selbst in den Geruch der Ketzerei und die Inquisition wird auf ihn aufmerksam. Da kommt Christoph Scheiner selbst nach Rom, als das Heilige Offizium den Prozeß gegen seinen alten Gegner Galilei eröffnet ...

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  • Rezension zu "Als die Sonne weinte"

    Als die Sonne weinte

    Mone_S

    02. March 2017 um 23:48

    Ich habe das Buch im Zuge der Leserunde gewonnen.Es handelt von den Astronomen Galileo Galilei und Christoph Scheiner, bzw. deren Streit, wer zuerst die Sonnenflecken entdeckt hat. Es ist eine Zeit des Umbruchs, neue Weltbilder kommen auf, die Zensurbehörder der Kirche versucht diese zu unterdrücken und mittendrin stehen Galilei, Scheiner und der zu vermittelnde Philippo Bassi.Das Buch ist aus der Rückblende des Geistlichen Philippo Bassi geschrieben - eine vom Autor frei erfundene Person. Dieser erzählt von dem Streit der beiden Astronomen und seinen Vermittlungsversuchen. Zudem ist Bassi im persönlichen Konflikt, da er Teil der Zensurbehörde ist und mit Galilei befreundet ist.Sehr interessant fand ich die Umstände der Zeit, von denen berichtet wird. Zum einen ist es das lange Reisen, das man sich heutzutage nicht mehr vorstellen kann. Zum anderen - und am schwerwiegensten - die Zensur. Alles, was "neu" war und nicht der Sicht der Kirche entsprach, wurde aufgespürt und verboten. Dieser Tätigkeit ging Philippo Bassi nach.Auch erfährt man gut, wie unterschiedlich Scheiner und Galilei waren. Sie beide entdeckten die Sonnenflecken und glaubten an ein neues Weltbild, Galilei ging damit offensiv sarkastisch um, Scheiner zurückhaltend defensiv.Auf der Reise begegnet Bassi Verwandten Scheiners und sorgt für viele Vermittlungsversuche. Der Neffe Scheiners mit seiner Familie ist im Roman liebenswert beschrieben.Der Prolog des Buches enthält viele wichtige und interessante Informationen, ist meines Erachtens aber dadurch zu überladen.Der Roman selbst liest sich dann flüssig, die Sprache ist etwas gehoben, was passend zum Geistlichen Bassi passt. Die Informationen und Umstände sind spannend, allerdings gibt es viele Aneinanderreihungen, was denke ich durch den Erzählstil der "Rückblende/Erinnerung" kommt. Daher bekommt die Geschichte keinen großen Spannungsbogen und auch keinen tiefen emotionalen Gehalt.Alles in allem ein Buch für interessierte Leser, die sich mit Galilei beschäftigen, seinen Kontrahenten Scheiner, sowie die Umstände der Zeit, kennenlernen möchten.

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  • Rezension zu "Als die Sonne weinte" von Markus Hermann

    Als die Sonne weinte

    Sarah26bln

    06. February 2017 um 11:59

    Zum Inhalt: Im ersten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts macht Galilei Galileo von sich reden. Durch seine neuen astronomischen Erkenntnisse bringt er das vorherrschende Weltbild ganz schön durcheinander und auch die Kirche wird auf ihn aufmerksam. Doch Galilei ist nicht der einzige, der die Himmelskörper genauer unter die Lupe nimmt. Und so entflammt ein Streit zwischen Galilei und dem Jesuiten Christoph Scheiner die beide behaupten, die Sonnenflecken zuerst entdeckt zu haben. Der katholische Priester Phillippo Bassi macht es sich zur Aufgabe, die beiden Kontrahenten einander näher zu bringen. Doch  als Mitarbeiter der Zensurbehörde ist dies kein leichtes Unterfangen und so gerät er nicht nur einmal selbst in Schwierigkeiten. Meine Meinung zum Buch: Ich muss sagen, dass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Denn schon damals zu meiner Schulzeit habe ich das Buch "das Leben des Galilei " von Bertolt Brecht unheimlich gerne gelesen und habe mich daher sehr gefreut die Leserunde zu diesem Buch auf Lovelybooks entdeckt zu haben um noch mehr von der Persönlichkeit Galileis zu erfahren. Mir ist es auch sehr gut gelungen, in die Geschichte einzutauchen. Der Autor schafft es mich mit einer leicht verständlichen Sprache mit auf die Reise in die Vergangenheit zu nehmen. Ich muss sagen, dass ich es wieder unglaublich interessant und auch erschreckend fand zu erfahren, inwieweit die Kirche in der damaligen Zeit die Kontrolle über die Bevölkerung hatte und wie hart sie gegen andersdenkende und neuen Erkenntnissen die ihnen zur Gefahr werden konnten vorgegangen sind. In diesem Zusammenhang fand ich die Rolle von dem Priester Phillipo Bassi sehr interessant. Denn dieser arbeitet zum einen bei der Zensurbehörde bei der katholischen Kirche und muss somit Meldung über Schriften und Gedankengut, dass nicht mit der Kirche konform ist melden. Zum anderen interessiert er sich selber für neue wissenschaftliche Erkenntnisse und ist diesen durchaus zugewandt, sodass er schließlich auch unter großer Mühe versucht zwischen Galielei und Scheiner zu vermitteln. Ich konnte mich sehr gut in den innerlichen Konflikt von Bassi hineinversetzen und richtig nachempfinden, wie schwer es für ihn gewesen sein muss. Er hat wiriklich in all den Jahren soviel unternommen um die beiden Kontrahenten einer Versöhnung näher zu bringen. Und manchmal war ich als Leser auch wirklich frustriert darüber wieviel Jahre ins Land versrichen sind ohne, dass die beiden sich wirklich angenähert haben. Ob es Bassi letztendlich gelungen und welchen herausforderungen er sich stellen muss, dass muss natürlich jeder Leser selber herausfinden. Abschließend kann ich sagen, dass mich das Buch gut unterhalten hat. Ich fand es schön Bassi bei seiner Reise zu begleiten. Die Persönlichkeit von Scheiner war mir bis dahin gänzlich unbekannt und daher fand ich es sehr interessant von ihm und seinem Leben zu erfahren. Ich fand das Buch sehr informativ und es hat mich gut unterhalten. Daher vergebe ich 4 Sterne.

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  • Leserunde zu "Als die Sonne weinte" von Markus Herrmann

    Als die Sonne weinte

    Idea_Verlag

    Liebe Freunde von authentisch-historischen Romanen,wer hat Lust an dieser Leserunde mitzumachen? Verlost werden 10 Bücher über den berühmten Astronomen und Forscher Galileo Galilei und die Entdeckung der Sonnenflecken.Es ist das 17. Jahrhundert. Galileo Galilei, Christoph Scheiner und andere Astronomen richten ihre Fernrohre auf den Sternenhimmel, um dessen Geheimnisse zu entschlüsseln. Immer leistungsfähigere Fernrohre werden entwickelt. Große Veränderungen im Weltbild und Entdeckungen mit weitreichenden Folgen künden sich an. Bald sollte Galileis heliozentrisches Weltbild hohe Wellen schlagen. Derweil geraten Christoph Scheiner und Galileo Galilei in Streit miteinander, wer nun zuerst die sogenannten Sonnenflecken entdeckt hat. Verschiedene Vermittlungsversuche, auch zwischen Galilei und der Kirche scheitern. Bald wird Scheiner Galileis ärgster Kontrahent, bis sich die Situation zuspitzt, als das Heilige Offizium den Prozess gegen Galilei eröffnet ...Eine Leseprobe zu dem Buch findet ihr hier.Markus Herrmann ist ein bekannter Autor von historischen Romanen. Nach seinem Studium der Germanistik, Geschichte und Theologie an den Universitäten Regensburg und Eichstätt und an der Hochschule Benediktbeuern war er tätig als Journalist und wissenschaftlicher Mitarbeiter. Zurzeit ist er Mitarbeiter in der Bibliothek des Deutschen Medizinhistorischen Museums in Ingolstadt und bestens vertraut mit der Materie, kann er hier doch den Spuren Scheiners nachforschen, der in Ingolstadt zu Anfang des 17. Jahrhunderts als Professor für Astronomie wirkte und vom Turm der Heilig-Kreuz-Kirche die Sonnenflecken entdeckte.Der Autor wird selber an der Leserunde teilnehmen und steht für alle Fragen rund ums Thema zur VerfügungBei der Leserunde werden 10 Bücher verlost. Wer mitmachen möchte darf sich gerne bis zum 12. Dezember melden und die folgende Frage beantworten:Stell dir vor, du bist Galilei und würdest solche Entdeckungen mit solch weitreichenden Folgen machen. Würdest du sie für dich behalten oder hättest du den Mut, damit an die Öffentlichkeit zu treten?

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