Markus Köhle Dorfdefektmutanten

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Inhaltsangabe zu „Dorfdefektmutanten“ von Markus Köhle

Hereinspaziert, hereinspaziert und herzlich willkommen im Raststadel! Machen Sie es sich bequem, genießen Sie den Rustikalschick auf dem Dorf, fühlen Sie sich wie zu Hause zwischen Tourismus und Transit, Bürgermeisterschnapsideen und Rauschkindern. Dorfdefektmutanten* ist ein moderner Heimatroman und knackiger Entwicklungsroman – angesiedelt an den Schauplätzen der Tiroler Provinz und der Großstadt Wien. Ein quietschvergnügter und kluger Roman über die Nöte und die Freuden des Erwachsenseins. Der Held des Romans wohnt im Dorf, lebt im Internet, seine Sozialkompetenz ist hager; gleichermaßen lechzend wie verzweifelt jagt er seinen Erinnerungen hinterher und fördert dabei Mühl- und Edelsteine zutage. Kindheit, Jugend, Freundschaften, erste Verliebtheit – all das, samt Glück und Schmerz, erfährt unser Ich-Erzähler auf dem Dorf. Nach einigen Jahren des Studentenlebens in der Bundeshauptstadt kehrt er in seinen Heimatort zurück, arbeitet fortan als Hausmeister in der Raststätte 'Raststadel' und begegnet natürlich der großen, großen Liebe. In den Tiroler Bergen geht es dauerfröhlich zu, hier wird es zünftig, hier werden Sie sich wohl und wie zu Hause fühlen. Denn: 'Raststadel verpfichtet' und daheim ist es immer am schönsten, wenngleich es dort auch mitunter deftig drunter und drüber geht.

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  • Rezension zu "Dorfdefektmutanten" von Markus Köhle

    Dorfdefektmutanten
    awogfli

    awogfli

    31. July 2012 um 08:56

    Der Grat zwischen traumhafter Sprachfabulierung und pseudointellektueller Absonderung geistiger Blähungen ist wirklich schmal und niemals ist mir das sosehr wie bei diesem Roman aufgefallen. Krause Wortneuschöpfungen lösen sich mit eitler sinnloser Aneinanderreihung unzähliger Fremdwörter ab. Igitt das ist wirklich so gar nicht mein Ding!! Ich kann mir vorstellen, dass diese Erzählform als Poetry Slam (in dieser Disziplin ist der Autor anscheinend sehr gut bewandert) mit ein bisschen Action auf der Bühne wesentlich besser rüberkommt. Die Portierung dieser Kunstform auf das Medium Buch ist auf jeden Fall ganz gehörig in die Hose gegangen. Von der Idee her ist die Geschichte gar nicht so schlecht. Ein intelligenter junger Mann ist in Wien beim Studium gescheitert, wie ein geprügelter Hund in sein Heimatdorf in Tirol zurückgekehrt und fristet nun als Hausmasta einer stark mit Touristen frequentierten Raststätte sein Leben. Er hasst die dörfliche Enge, sein permanentes Versagen und lebt nur virtuell einigermaßen glücklich und erfolgreich seine Aliasidentitäten in den jeweiligen Online-Foren und Social Media Anwendungen aus. Mit kritischem Blick wird vor allem das Dorf, Tirol, der Tourismus... eigentlich alles zerlegt, seziert und kritisiert. Leider eben in einem Sprachstil der mir die Freude am Lesen und auch am Ätzen vergällt. Ganz am Ende passiert auch dramaturgisch gar nichts mehr das Buch verpufft irgendwie völlig. Fazit: Entbehrlich, wer komplizierte Sprachkonstruktionen ohne Fokus und Ziel nur um ihrer selbst willen liebt, der wird wahrscheinlich seine Freude haben. Zwei Sterne dennoch für die Idee des Romans.

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