Markus Kavka

 3.5 Sterne bei 113 Bewertungen
Autor von Hamma wieder was gelernt, Elektrische Zahnbürsten und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Markus Kavka

Markus Kavka wude am 27. Juni 1967 in Ingolstadt geboren. Er wuchs in Manching nahe Ingolstadt zusammen mit seinem jüngeren Bruder Alexander auf. Nach dem Abitur begann er in Erlangen ein Studium der Theater- und Kommunikationswissenschaften und arbeitete nebenher bei Radio Downtown und schrieb erste Beiträge für Musikmagazine und Stadtzeitungen. Sein Weg führte ihn schnell zum Fernsehen, zu den Musiksendern VIVA und VIVA2, später MTV, RBB und das ZDF. Sein Debüt als Buchautor absolvierte er 2007 mit dem Titel »Elektrische Zahnbürsten« beim Berin-Verlag – Kolumnen des Portals ZÜNDER von Zeit.de. Seit 2009 veröffentlicht Kavka seine eigene Sendung »Kavka vs. The Web« auf MySpace. Markus Kavka lebt in Berlin.

Alle Bücher von Markus Kavka

Hamma wieder was gelernt

Hamma wieder was gelernt

 (49)
Erschienen am 01.09.2008
Elektrische Zahnbürsten

Elektrische Zahnbürsten

 (35)
Erschienen am 01.03.2007
Rottenegg

Rottenegg

 (28)
Erschienen am 01.08.2012
Hamma wieder was gelernt

Hamma wieder was gelernt

 (1)
Erschienen am 08.10.2008

Neue Rezensionen zu Markus Kavka

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Aoibheanns avatar

Rezension zu "Rottenegg" von Markus Kavka

Markus Kavka - Rottenegg
Aoibheannvor 4 Jahren

Gregor Herzl ist Moderator bei einem Berliner Musiksender. Er erhält seine Kündigung und ertappt seine Freundin in Flagranti mit einem anderen Mann. Nach einigen Besäufnissen und einem fast gelungenen versehentlichen Selbstmord nimmt er sich eine Auszeit. Er zieht sich eine Weile zu seinen Eltern ins oberbayerische Land zurück. Doch ganz so beschaulich ist es auch hier nicht unbedingt, Gregor scheint das Chaos regelrecht anzuziehen.

Markus Kavka ist vielen sicherlich noch als Moderator auf MTV bekannt, oder aus anderen verschiedenen TV-Formaten, meist in Verbindung mit Musik.

Seinen Roman „Rottenegg“ fand ich nett und unterhaltsam, aber nichts was mich aus den Socken gerissen hätte.

Charmant fand ich die vielen eingeflochtenen Sznen in einem Mix aus Bayrisch und Hochdeutsch. Einiges konnte ich mir bildlich vorstellen, eine herrliche Sache. Die Hauptfigur selbst blieb für mich eigentlich die ganze Zeit eher farblos, oft überzogen von sich eingenommen und selbstverliebt. Das Ende konnte mich nicht überzeugen, und es passt für mich auch nicht so recht zum Rest des Buches.

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Rezension zu "Rottenegg" von Markus Kavka

Ein Promi in der Lebenskrise
Holdenvor 4 Jahren

Ein angeblich gar nicht so autobiographischer Roman: Ein Musikfernsehmoderator (wie der Autor) wird an einem Tag vor die Tür gesetzt und ertappt seine Freundin im Bett mit einem ihrer Schauspielkollegen. Nachdem Grex Herzl (!) daraufhin Schluß gemacht hat, stürzt er sich ins Nachtleben mit Auflegen und Koks, bis es zu einem versehentlichen Selbstmordversuch kommt. Daraufhin packt er seine Siebensachen und zieht für einige Monate wieder zu seinen Eltern im besagten Rottenegg, um einen klaren Kopf zu bekommen. Alte Freundschaften und Schwärmereien kommen wieder zu Tage, genauso wie alte Feindschaften. Also mir hat das Ganze ganz gut gefallen, die Hauptfigur bleibt immer sympathisch und interessant, nur das Ende wirkt irgendwie nicht dazugehörig und drangeklatscht. Aber insgesamt doch eine abwechslungsreiche Lektüre für einige Stunden.

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winter-chills avatar

Rezension zu "Rottenegg" von Markus Kavka

Melancholischer Heimatroman
winter-chillvor 5 Jahren

Wer bin ich, wo gehöre ich eigentlich hin und was ist die richtige Richtung für mein Leben? Das sind die Fragen, um die sich Kavkas Roman „Rottenegg“ dreht. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich zunächst ausschließlich an eine humorvolle Satire und/oder eine Abrechnung mit der Medienszene. Kavka schreibt zwar durchaus unterhaltsam, hier und da mit einem sarkastischen Unterton und es gibt auch einige Lacher. An vielen Stellen ist die Geschichte aber auch sehr tiefgründig. Und der Grundton der Geschichte ist fast schon melancholisch und wehmütig. Im Grunde ist „Rottenegg“ ein Sittengemälde einer ewig Party machenden, ewig orientierungslosen, nie erwachsen werden wollenden Generation. Im Roman geht es um Gregor Herzl, 40 Jahre alt und erfolgreicher Moderator beim Musikfernsehen. Nachdem er seinen Job verloren hat, von seiner Freundin verlassen worden ist und nach einigen Partyexzessen abgestürzt ist, flieht er von Berlin in sein oberbayerisches Heimatdorf Rottenegg. In der Heimat will er eine Auszeit nehmen und eine Richtung für sein weiteres Leben finden. Doch diese Auszeit wird anders als Gregor denkt. Denn die Flucht in die Geborgenheit des Elternhauses und somit in die Vergangenheit ist eben nicht die Lösung aller Probleme. Mir hat dieser etwas andere Heimatroman sehr gut gefallen, auch wenn ich das Ende ein wenig überzogen fand. Aber Schreibstil und Plot haben es mir durchaus angetan.

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Markus Kavka wurde am 27. Juni 1967 in Ingolstadt (Deutschland) geboren.

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