Rottenegg

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Inhaltsangabe zu „Rottenegg“ von Markus Kavka

Heilt Heimat wirklich alle Wunden? Gregor Herzl ist ein zufriedener Mann: Moderatorenjob bei Pop TV, attraktive Freundin, viele Kumpels – das Leben ist eine Party. Doch dann schneit plötzlich die Kündigung ins Haus, Freundin Wilma liegt mit einem anderen im Bett, und auch die Partys verlieren ihren Reiz. Gregor schwant: Es ist an der Zeit, er muss erwachsen werden. Auf der Suche nach seinen Wurzeln verschlägt es ihn in die Heimat. Ein Großstädter im beschaulichen Rottenegg im Herzen Bayerns? Das kann nicht lange gutgehen ...

"Rottenegg" steht natürlich für "rotten egg", also verrottetes Ei.

— Holden
Holden

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  • Markus Kavka - Rottenegg

    Rottenegg
    Aoibheann

    Aoibheann

    30. September 2014 um 21:29

    Gregor Herzl ist Moderator bei einem Berliner Musiksender. Er erhält seine Kündigung und ertappt seine Freundin in Flagranti mit einem anderen Mann. Nach einigen Besäufnissen und einem fast gelungenen versehentlichen Selbstmord nimmt er sich eine Auszeit. Er zieht sich eine Weile zu seinen Eltern ins oberbayerische Land zurück. Doch ganz so beschaulich ist es auch hier nicht unbedingt, Gregor scheint das Chaos regelrecht anzuziehen. Markus Kavka ist vielen sicherlich noch als Moderator auf MTV bekannt, oder aus anderen verschiedenen TV-Formaten, meist in Verbindung mit Musik. Seinen Roman „Rottenegg“ fand ich nett und unterhaltsam, aber nichts was mich aus den Socken gerissen hätte. Charmant fand ich die vielen eingeflochtenen Sznen in einem Mix aus Bayrisch und Hochdeutsch. Einiges konnte ich mir bildlich vorstellen, eine herrliche Sache. Die Hauptfigur selbst blieb für mich eigentlich die ganze Zeit eher farblos, oft überzogen von sich eingenommen und selbstverliebt. Das Ende konnte mich nicht überzeugen, und es passt für mich auch nicht so recht zum Rest des Buches.

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  • Ein Promi in der Lebenskrise

    Rottenegg
    Holden

    Holden

    11. July 2014 um 15:55

    Ein angeblich gar nicht so autobiographischer Roman: Ein Musikfernsehmoderator (wie der Autor) wird an einem Tag vor die Tür gesetzt und ertappt seine Freundin im Bett mit einem ihrer Schauspielkollegen. Nachdem Grex Herzl (!) daraufhin Schluß gemacht hat, stürzt er sich ins Nachtleben mit Auflegen und Koks, bis es zu einem versehentlichen Selbstmordversuch kommt. Daraufhin packt er seine Siebensachen und zieht für einige Monate wieder zu seinen Eltern im besagten Rottenegg, um einen klaren Kopf zu bekommen. Alte Freundschaften und Schwärmereien kommen wieder zu Tage, genauso wie alte Feindschaften. Also mir hat das Ganze ganz gut gefallen, die Hauptfigur bleibt immer sympathisch und interessant, nur das Ende wirkt irgendwie nicht dazugehörig und drangeklatscht. Aber insgesamt doch eine abwechslungsreiche Lektüre für einige Stunden.

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  • Melancholischer Heimatroman

    Rottenegg
    winter-chill

    winter-chill

    22. January 2014 um 21:15

    Wer bin ich, wo gehöre ich eigentlich hin und was ist die richtige Richtung für mein Leben? Das sind die Fragen, um die sich Kavkas Roman „Rottenegg“ dreht. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich zunächst ausschließlich an eine humorvolle Satire und/oder eine Abrechnung mit der Medienszene. Kavka schreibt zwar durchaus unterhaltsam, hier und da mit einem sarkastischen Unterton und es gibt auch einige Lacher. An vielen Stellen ist die Geschichte aber auch sehr tiefgründig. Und der Grundton der Geschichte ist fast schon melancholisch und wehmütig. Im Grunde ist „Rottenegg“ ein Sittengemälde einer ewig Party machenden, ewig orientierungslosen, nie erwachsen werden wollenden Generation. Im Roman geht es um Gregor Herzl, 40 Jahre alt und erfolgreicher Moderator beim Musikfernsehen. Nachdem er seinen Job verloren hat, von seiner Freundin verlassen worden ist und nach einigen Partyexzessen abgestürzt ist, flieht er von Berlin in sein oberbayerisches Heimatdorf Rottenegg. In der Heimat will er eine Auszeit nehmen und eine Richtung für sein weiteres Leben finden. Doch diese Auszeit wird anders als Gregor denkt. Denn die Flucht in die Geborgenheit des Elternhauses und somit in die Vergangenheit ist eben nicht die Lösung aller Probleme. Mir hat dieser etwas andere Heimatroman sehr gut gefallen, auch wenn ich das Ende ein wenig überzogen fand. Aber Schreibstil und Plot haben es mir durchaus angetan.

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  • nach Bayern mal geschnuppert....

    Rottenegg
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    24. May 2013 um 20:30

    am anfang war das buch recht schnell zu lesen, da es sehr lustig geschrieben ist,  das ende war eher dürftig