Markus Kothen

 4.6 Sterne bei 10 Bewertungen

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Nee, das war noch gelb!

Nee, das war noch gelb!

 (10)
Erschienen am 01.08.2013

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Rezension zu "Nee, das war noch gelb!" von Markus Kothen

Ein Blick hinter die Kulissen
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Inhalt: 


Der Beruf des Polizisten bringt sehr viele verschieden Facetten und auch Tätigkeiten mit sich. Diese können mal aufregend, mal witzig sein, mal ernst, mal skurril oder auch sehr gefährlich.  Mit diesem Buch bekommt man einen kleinen Einblick in den Alltag der Polizei. Massenschlägereien. Verfolgungsjagden. Drogenkuriere. Aber schnell wird klar, dass dieses Berufsfeld nichts mit seinesgleichen aus dem Fernsehen gemeinsam hat. Es gehört sehr viel mehr zur Polizeiarbeit als Verbrecher zu "jagen". 


Hauptkommissar Markus Kothen erlaubt einen Blick hinter die Kulissen der täglichen Polizeiarbeit. 


Meinung: 


Sieht man sich das Cover an, so rechnet man mit lustigen Episoden aus dem Polizeialltag. Die gibt es natürlich auch, aber manche Fälle sind einfach nur traurig, andere regen zum Nachdenken an. 
Die Sprünge von witzigen oder skurrilen Episoden zu sehr ernsten und auch sehr traurigen Fällen sind sehr gut gemacht.  Man bekommt als Leser einen sehr umfangreichen Blick auf die Polizeiarbeit und auch das teilweise hochkriminelle, teilweise nicht ganz so schlaue Klientel. Manche lassen den Leser schmunzeln oder lauthals lachen - andere wiederum hinterlassen einen sehr traurigen und hoffnungslosen Eindruck. 


Ganz witzig fand ich die kleinen Comiczeichnungen, die die verschiedenen Fälle sehr viel authentischer und bildhafter machen und sie auch ein wenig auflockern. 

Sympathisch fand ich auch die Offenheit von Markus Kothen einen Blick hinter die Fassade des Polizisten zu werfen. Da wird untereinander oftmals nicht mit Witzchen auf Kosten des anderen gespart. Ein Spitzname bleibt schon mal die ganze Berufslaufbahn erhalten. Es passiert auch mal dass ein oder andere Missgeschick während eines Einsatzes. Das lockert ein wenig das Bild des Polizisten. 

Ein kurze Warnung: Nach dieser Lektüre wird man Essiggurken mit ganz anderen Augen sehen :) 

Fazit: 

Bitterernst und doch auch an machen Stellen urkomisch. 

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Taluzis avatar

Rezension zu "Nee, das war noch gelb!" von Markus Kothen

Der gewöhnliche und außergewöhnliche Berufsalltag eines Polizeibeamten.
Taluzivor 5 Jahren

Markus Kothen ist seit 25 Jahren bei der Polizei. Viele Ereignisse aus seinem Berufsalltag erzählt er zusammen mit Sebastian Thiel in dem Buch „Nee, das war doch noch gelb“.

Das Buch ist chronologisch aufgebaut und erzählt von Alltäglichem, aber auch von Drogen, Diebstählen, Mord, Verfolgungsfahrten u.v.m.

Mir hat das Kapitel "Auswahltest" gefallen, weil ich finde, dass man über den Polizeiberuf immer mal wieder was hört, besonders über die Fußballspiel-Einsätze, aber über die Tests, die ein Polizeianwärter bestehen muss, wenig.

Die Erzählungen über alltägliches und ungewöhnliches werden ergänzt durch humorvolle Zeichnungen, in denen viele kleine Details versteckt sind und die ganze Situation auf den Punkt gebracht wird.

Ganz besonders gelungen ist dies auf Seite 115. Die Zeichnung gehört zum Kapitel 7 „Gurken mit Beilage“. Hier fühlte ich mich beim Lesen wie ein Schaulustiger: ich musste weiter lesen, weil ich es ganz genau wissen wollte, aber gleichzeitig krampft sich mein Magen zusammen und ich wollte es nicht lesen. Für mich war die Gurkengeschichte der Höhepunkt. Sie war witzig, spannend, ekelhaft und echt.

Genau: echt! Diese Episoden hat Markus Kothen so nun einmal erlebt.

Es wird dem Leser aber auch Wissenswertes vermittelt, wie z. B. den Unterschied zwischen Raub und Diebstahl oder dem Epilog über den Werbegang eines Polizisten.

Das macht noch mal deutlich, dass dieses Buch keine unterhaltsame fiktive Geschichte ist, sondern aus dem Berufsalltag eines Polizisten.

Ich kann das Buch nur empfehlen, denn es ist humorvoll, ernst, skurril und lehrreich.  

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Kitty411s avatar

Rezension zu "Nee, das war noch gelb!" von Markus Kothen

Amüsant, ernst und lehrreich in einem
Kitty411vor 5 Jahren

Zum Buch: „Nee, das war noch gelb“ von Markus Kothen und Sebastian Thiel ist am  01.08.2013 im Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag erschienen. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/3862653072/lovebook-21

Klappentext: Die Tätigkeit als Polizist bringt es mit sich, dass man regelmäßig Ausnahmesituationen miterlebt. Gleich nachdem man einen Blick in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele geworfen hat, wird man zu einer alten Dame gerufen, die ihren Vogel nicht finden kann, obwohl er brav auf der Stange im Käfig sitzt.
In seiner Zeit als Polizist hat Markus Kothen Menschen in ihren schwächsten und stärksten Momenten erlebt. Diese Erfahrungen möchte er nun teilen und erzählen, wie Polizeiarbeit wirklich ist. Denn so viel steht fest: Die Realität hat mit den Fernsehserien wenig gemein. Manchmal ist sie brutaler, oftmals komischer, immer aber mindestens genauso aufregend.
Von Drogen, die in mehr oder weniger geeigneten Körperöffnungen platziert wurden, über Massenschlägereien im Fußballstadion bis hin zu schwierigen Kriminalfällen in NEE, DAS WAR NOCH GELB! reflektiert Markus Kothen seinen Werdegang und beschreibt seine skurrilsten und intensivsten Begegnungen.


Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Das Buch ist in der ich-Form geschrieben und in 15 Kapitel plus Prolog, Vorwort und Epilog unterteilt.

Covergestaltung: Das Cover ist fast komplett in weiß gehalten, bis auf einen gezeichneten Polizisten mit einem fotografierten Kopf, der auf den Umriss eines Mannes deutet. In einer gelb gehaltenen Sprechblase steht der Titel des Buches, unter dem Mann der Autorenname.

Zu den Autoren: MARKUS KOTHEN, geboren 1969 in Tönisvorst, ist Polizeihauptkommissar und kennt die internen Abläufe und bisweilen sehr skurrilen Einsätze ganz genau. Mit diesem Buch möchte er die Leser für die Arbeit der Polizei sensibilisieren und einem breiten Publikum zugänglich machen. Der Autor lebt in Tönisvorst am Niederrhein, ist verheiratet und hat zwei Töchter.

SEBASTIAN THIEL wurde 1983 am Niederrhein geboren und ist freier Autor. Nach mehreren historischen und Kriminalromanen sowie dem Roman CALLCENTER steht er nun Markus Kothen schreibend zur Seite.
(Quelle: www.schwarzkopf-verlag.net)

Meine Meinung: Momentan weiß ich nicht genau, wie ich das Buch genau bezeichnen soll, ich denke mal, Berichte aus dem Leben passt ganz gut. Die Lektüre der unterschiedlichen Begebenheiten aus dem Polizeialltag hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich an einigen Stellen schon etwas schlucken musste. Markus Kothen berichtet hier nicht nur lustige Fälle oder aber besonders spektakuläres, auch die ganz normalen Alltagsfälle finden Erwähnung, und daneben auch ernste Ereignisse, oder einfach unappetitliches, das ebenso zur Arbeit in diesem Beruf dazugehört. Das Buch zeigt somit viele Seiten des Berufes, ist interessant, durchaus lehrreich und teilweise auch humorvoll. Auf jeden Fall finde ich, dass es seinen Zweck sehr gut erfüllt, es bringt dem Leser die Arbeit eines Polizisten näher, und vielleichthat der ein oder andere nach der Lektüre auch eine andere Einstellung zur Polizei, da Unwissenheiten ausgemerzt werden.
Langweilig war das Buch in meinen Augen absolut nicht, und durch den flüssigen Schreibstil und die Ich-Form lässt sich das Buch fast lesen wie ein gespräch, dies hat mir gut gefallen.
Was außerdem noch erwähnenswert ist: Während zu Beginn des Buches Markus Kothens Werdegang zum Polizisten berichtet wird, gibt es am Ende im Epilog neben einer Stellungnahme des Polizisten noch Details zur Bewerbung für den Polizeidienst und das Auswahlverfahren, dies dürfte interessant sein für jeden, der schon mal überlegt hat, ob er Polizist werden möchte.
Dieses Buch ist sehr gut geeignet für jeden, der gerne mal unbeschönigt wissen möchte, wie der Alltag eines Polizisten aussieht, und ich finde, es ist ebenfalls sehr gut für jeden, der mit dem Gedanken spielt, zur Polizei zu gehen. Natürlich ist der Alltag nicht immer so, wie die Ereignisseim Buch es scheinen lassen, dies macht Markus Kothen im Epilog noch mal deutlich, aber die erwähnten Ereignisse hat er alle in seiner Laufbahn als Polizist so oder sehr ähnlich erlebt.
Von mir gibt es für dieses Buch 5 Sterne.

 

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Gespräche aus der Community

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katja78s avatar

Hallo Ihr Lieben!

der Buchtitel verrät ja schon unseren nächsten "Anschlag"

auf Euch.....ähmmm ich meine natürlich unsere neuste Buchvorstellung ;-)

In "Nee, das war noch gelb! " spricht Hauptkommissar Kothen über seinen

Polizeialltag und lässt uns teilhaben. Ob traurig, unfassbar oder einfach nur schmunzelnd.


###YOUTUBE-ID=lvl47qlKAtU###

Zusammen auf Papier gebannt mit Autor Sebastian Thiel, erwarten uns hier spannende Geschichten.

Die Tätigkeit als Polizist bringt es mit sich, dass man regelmäßig Ausnahmesituationen miterlebt. Gleich nachdem man einen Blick in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele geworfen hat, wird man zu einer alten Dame gerufen, die ihren Vogel nicht finden kann, obwohl er brav auf der Stange im Käfig sitzt.
In seiner Zeit als Polizist hat Markus Kothen Menschen in ihren schwächsten und stärksten Momenten erlebt. Diese Erfahrungen möchte er nun teilen und erzählen, wie Polizeiarbeit wirklich ist. Denn so viel steht fest: Die Realität hat mit den Fernsehserien wenig gemein. Manchmal ist sie brutaler, oftmals komischer, immer aber mindestens genauso aufregend.
Von Drogen, die in mehr oder weniger geeigneten Körperöffnungen platziert wurden, über Massenschlägereien im Fußballstadion bis hin zu schwierigen Kriminalfällen in NEE, DAS WAR NOCH GELB! reflektiert Markus Kothen seinen Werdegang und beschreibt seine skurrilsten und intensivsten Begegnungen.

Sebastian Thiel über sich


…geboren wurde ich 1983 in Viersen. Nach der Schulzeit beendete ich im Jahre 2002 meine Ausbildung als Fachinformatiker. Schon seit frühester Kindheit von phantastischen Welten begeistert, versuchte ich bald eigene Geschichten zu entwickeln. Doch wann ich in dieser Zeit mit dem Schreiben angefangen habe, kann ich gar nicht mehr genau sagen, auf jeden Fall habe ich damit nicht mehr aufgehört.

Mehr über Sebastian Thiel findet ihr hier


Markus Kothen

...geboren 1969 in Tönisvorst, ist Polizeihauptkommissar und kennt die internen Abläufe und bisweilen sehr skurrilen Einsätze ganz genau. Mit diesem Buch möchte er die Leser für die Arbeit der Polizei sensibilisieren und einem breiten Publikum zugänglich machen. Der Autor lebt in Tönisvorst am Niederrhein, ist verheiratet und hat zwei Töchter. Sebastian Thiel wurde 1983 am Niederrhein geboren und ist freier Autor. Nach mehreren historischen und Kriminalromanen sowie dem Roman CALLCENTER steht er nun Markus Kothen schreibend zur Seite.

Wir suchen nun zusammen Leser, die das Buch
zeitnah, in der Leserunde lesen wollen und anschließend ihre Rezension auch auf Amazon und/oder ähnlichen Seiten posten können.

Sebastian Thiel wird die Leserunde begleiten.

Für Fragen an Markus Kothen habe ich ein Unterthema erstellt, die Fragen werden weitergeleitet und beantwortet werden.

Interesse?

Dann bewerbt euch bis kommenden Mittwoch.

Hier bei Schwarzkopf & Schwarzkopf könnt ihr euch über das umfangreiche Herbstprogramm informieren.


Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

Eure/r Sebastian & Markus & Katja


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