Markus Krall

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Lebenslauf von Markus Krall

Markus Krall, Jahrgang 1962, studierte an der Universität Freiburg, promovierte als Monbusho-Stipendiat der japanischen Regierung in Freiburg und an der kaiserlichen Universität Nagoya / Japan. Er ist promovierter Volkswirt, Berater, Manager, Autor und gefragter Vortragsredner sowie Träger der Roland-Baader Auszeichnung 2020. Fast 30 Jahre arbeitete er in unterschiedlichen Rollen als Top-Manager in der Finanz- und Beratungsindustrie, u.a. im Vorstandsstab der Allianz, als Partner und Direktor bei Oliver Wyman, Senior Partner und Leiter der Risikomanagementpraxis bei McKinsey & Company und Vorstand für den Bereich Risikomanagement der Converium Rückversicherung. Gegenwärtig ist er CEO der Degussa. Sein Tätigkeitsschwerpunkt als Berater lag dabei im Bereich Risikomanagement für Banken, Versicherungen, Aufsichtsbehörden, Regierungen und auch multinationale Organisationen. Für die weit überwiegende Mehrheit der Banken im deutschsprachigen Europa führte er die Entwicklung der heute im Gebrauch befindlichen Kreditrisikosysteme durch. Aus dieser tiefen Kenntnis des Finanzsystems und seiner Player sieht er die Gefahren, die der Stabilität unseres Finanz- und Wirtschaftssystems durch die entgleiste Geldpolitik und die anti-marktwirtschaftliche Wirtschaftspolitik drohen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Geldzeitenwende (ISBN: 9783948971113)

Geldzeitenwende

Neu erschienen am 19.11.2021 als Buch bei Lichtschlag Medien und Werbung.

Alle Bücher von Markus Krall

Cover des Buches Der Crash ist da (ISBN: 9783959722315)

Der Crash ist da

 (3)
Erschienen am 18.02.2019
Cover des Buches Verzockte Freiheit (ISBN: 9783959723336)

Verzockte Freiheit

 (1)
Erschienen am 23.12.2019
Cover des Buches Die Bürgerliche Revolution (ISBN: 9783784435503)

Die Bürgerliche Revolution

 (1)
Erschienen am 12.03.2020
Cover des Buches Freiheit oder Untergang (ISBN: 9783784435787)

Freiheit oder Untergang

 (0)
Erschienen am 07.05.2021
Cover des Buches Kreide für den Wolf (ISBN: 9783948971069)

Kreide für den Wolf

 (0)
Erschienen am 14.05.2021
Cover des Buches Verzockte Freiheit (ISBN: 9783898798549)

Verzockte Freiheit

 (0)
Erschienen am 14.02.2014

Neue Rezensionen zu Markus Krall

Cover des Buches Verzockte Freiheit (ISBN: 9783959723336)K

Rezension zu "Verzockte Freiheit" von Markus Krall

„Wie die Hybris unserer Eliten die Zukunft unseres Kontinents verspielt“ (Buchuntertitel)
kvelvor einem Jahr

Inhalt,gemäß Verlagshomepage:
Markus Krall hat als Topconsultant über 25 Jahre an vorderster Front der nationalen wie europäischen Politik und Finanzwirtschaft gearbeitet. Er weiß, was sich in der Finanzkrise hinter den Kulissen abgespielt hat und dass es notwendig ist, das Verständnis zu den Ursachen und Folgen fundamental infrage zu stellen. Denn es steht nicht weniger auf dem Spiel als unsere Freiheit und die demokratische Grundordnung. Wer Verzockte Freiheit nicht gelesen hat, kann beim Thema Finanz- und Eurokrise eigentlich nicht mehr mitreden – so spannend und scharfzüngig hat Ihnen die Krise und ihre Folgen, die bis heute reichen, noch keiner erklärt.


Meine Meinung:

Sehr, sehr informativ beschreibt der Autor die Hintergründe und Details zu den verschiedensten Finanzthemen und Zusammenhängen.

Und, was relativ selten geschieht, zeigt der Autor mögliche Lösungen auf, wie Finanzthemen anders gestaltet werden sollten.

Man mag dem Autor in seinen Ansichten zustimmen oder auch nicht, aber ich finde, er hat es hervorragend geschafft sowohl in der Tiefe als auch im Überblick Details und gegenseiten Wechselwirkungen dem Leser verständlich zu machen.


PS: Von der Zeitschiene her, behandelt der Autor die Zeit bis nach der Eurokrise; ich dachte, dass vielleicht noch etwas aktuellere Themen behandelt werden würden, da das Buch 2020 erschienen ist.


Fazit: Lesenswert.

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Cover des Buches Der Crash ist da (ISBN: 9783959722315)D

Rezension zu "Der Crash ist da" von Florian Homm

Ist das jetzt schon der Crash?
Dr_Mvor 3 Jahren

Jeden Tag gibt es neue Hiobsbotschaften. Wenn irgendetwas nicht funktioniert, haben wir Chaos, wenn das Wetter verrücktspielt, ist das gleich die Klimakatastrophe. Und nun ist auch noch der Crash da. Man kann fast das Gefühl kriegen, manchen Leuten geht die jahrzehntelange friedliche Ruhe inzwischen dermaßen auf die Nerven, dass sie gleich alles übertreiben müssen. Wenn das, was sich gerade an den Finanzmärkten abspielt, bereits der befürchtete Crash ist, von dem alle nun schon ewig reden – was passiert dann eigentlich, wenn es wirklich hart wird? Fallen wir dann alle in Schockstarre? Oder gar tot um?

Vielleicht musste Florian Homm auch einfach nur wieder mal ein Buch schreiben, um seine Geschäfte am Laufen zu halten. Dieses Buch hat mehrere Autoren, wenngleich die Hauptsache wohl Homm beigetragen hat, was man im Text übrigens auch deutlich gesagt bekommt. Viele Autoren machen ein Buch nicht unbedingt besser, weil meistens einer das Niveau der anderen nicht halten kann. Kapitel fünf und sechs seien die wichtigsten im Buch, schreibt Homm. Und da hat er recht – es sind auch mit Abstand die besten, gefolgt vom China-Kapitel, das von Marcus Krall verfasst wurde. Dazu später mehr.

Nach der Hommschen Einleitung werden im ersten Kapitel die gegenwärtige Lage und das Marktumfeld analysiert. War die Lage vor Jahren schon nicht rosig, so hat sie sich inzwischen noch mehr zugespitzt. Die Spannungen im System wachsen, und die heftig agierenden Zentralbanken haben ihr Pulver weitestgehend verschossen, ohne auch nur wirklich etwas zum Besseren zu bewegen. Sie haben das ganze System notdürftig zusammengehalten, aber nicht grundlegend saniert. Den nächsten Sturm wird es vermutlich nicht überstehen. Das ist so etwas wie die Zusammenfassung dieses Kapitels. An dessen Ende steht eine bemerkenswerte Feststellung, nämlich die Einsicht, dass man auch völlig falsch liegen kann, weil man nur Prozesse betrachtet hat, die die eigene These stützen. So etwas liest man selten. Vielleicht, weil es wahr ist.

Allerdings findet man in der Tat keine wirklichen Gegenargumente, die die Darstellung der Autoren entkräften. Das Anführung von Währungsschwächen in Venezuela und der Türkei scheint mir allerdings kein Indiz für eine Schwäche des Finanzsystems zu sein (wie sie behaupten), sondern nur das Resultat autokratischer Machtstrukturen. Aber das ist lediglich eine Randbemerkung.

Kapitel 2 hingegen ist eher lustig. Dort geht es um technologische Trends und die Frage, ob sie ein Segen oder schwarze Hightech-Schwäne sind. Immer wieder gibt es Menschen, die glauben, sie könnten in die Zukunft sehen. Sieht man sich solche Prognosen rückschauend an, dann entfaltet sich ihr Humor erst so richtig. Warum hat eigentlich niemand dieser Schlaumeier die Entwicklung des Smartphones vorausgesehen? Vielleicht weil er dann schlauer als dessen Erfinder gewesen wäre? Kurz: Dieses Kapitel liest sich ganz gut, einen wirklichen Zweck erfüllt es wohl nicht, auch wenn man Lesern so etwas gerne einredet.

Übrigens widerspricht das nächste Kapitel der voranstehenden technologischen Glaskugel in einem bemerkenswerten Punkt. Während vorher Tesla über alle Maßen gelobt wurde, schreibt Krall, dass die kommende Krise "den automobilen E-Wahn als Megazombie bloßstellen wird". Das ist eine erfrischende Nebenbemerkung, die viel Wahres hat. Tatsächlich geht es in diesem Kapitel um das chinesische System und schon glimmenden Zündschnüre am Schattenbankensystem Chinas und vieler anderer Fehlentwicklungen, deren Explosionen erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben werden. Ein kurzes, aber sehr lehrreiches Kapitel.

Nach dem vierten Kapitel (Was tun gegen Finanzrepressionen?) kommen die beiden Kernkapitel des Buches. Dort findet man zahlreiche Analysen und konkrete Handlungsvorschläge. Insbesondere stehen dort Bewertungen der Autoren über die 500 größten Aktiengesellschaften der Welt. Wie man auf solche Bewertungen kommt, wird an Beispielen offengelegt. Außerdem befassen sich die Autoren dort mit sogenannten Megatrades, also Positionen, die sich im Wert vervielfachen, wenn man rechtzeitig eingestiegen ist. Man findet dort Beispiele aus der Vergangenheit und neue Empfehlungen. Wer sich (wie man dort auch lesen kann) tatsächlich auf inverse ETFs stürzen möchte, dem kann ich nur empfehlen, sich damit vorher ausführlich zu befassen.

Im abschließenden Kapitel 7 gibt es dann weitere Handlungsvorschläge, die auch recht gut erklärt werden. Für Kleinanleger eignen sie sich allerdings weniger. Sie sind wohl auch nicht die Zielgruppe von Homms Börsenbrief, der in diesem Buch eine gewisse Fortsetzung findet und auf den immer wieder hingewiesen wird.

Im Gegensatz zu vielen anderen Crashbüchern ist dieses Werk gespickt mit zahlreichen recht konkreten Vorschlägen und Handlungsanweisungen. Es enthält auch viele Analysen, die ein gewisses Alleinstellungsmerkmal besitzen und lehrreich sind oder wenigstens einen Denkanstoß geben. Das nächste Buch erscheint nach Angaben in diesem Werk übrigens, wenn man wieder in die Finanzmärkte auf der Longseite einsteigen kann. Das glaube ich eher nicht, weil Herr Homm es vermutlich solange nicht aushalten wird.

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Cover des Buches Der Crash ist da (ISBN: 9783959722315)W

Rezension zu "Der Crash ist da" von Florian Homm

Ein sehr praxisorientiertes Buch
WinfriedStanzickvor 3 Jahren


 

Dass die Entwicklung der letzten Jahre mit immer weiter steigenden Aktienkursen und einem schon schwindelig machenden Steueraufkommen der öffentlichen Hände nicht lange mehr so weiter gehen würde, war jedem vernünftig denkenden Menschen angesichts der Schwankungen der letzten Jahrzehnten schon länger klar.

Während die Haushaltspolitiker des Bundes und auch viele Börsenjournalisten von einer leichten Krise sprechen, sieht der bekannte und erfolgreiche Berater Florian Homm den Crash schon im Anmarsch.

 

In seinem vorliegenden Buch, das sich hauptsächlich an Menschen richtet, die an der Börse und mit Immobilien spekulieren und Geld verdienen (wollen), beschreibt er den jüngsten Abschwung an den Märkten nur als eine Vorstufe zu einer langjährigen „Kernschmelze“, die er nicht nur in Deutschland bevorstehen sieht. Und ähnlich wie die letzte Phase des Aufschwungs seit der Finanzkrise 2010 ungewöhnlich lang war, werden, so Homm, der bald bevorstehende Börsenkollaps und die nachfolgende Wirtschaftskrise viel länger anhalten als üblich und mehr Vermögen vernichten und Schaden anrichten als andere Zusammenbrüche seit 90(!) Jahren.

 

Insbesondere das sogenannte „Betongold“, also das Setzen auf steigende Immobilienpreise bei historisch niedrigen Zinsen, das viele auch kleine Sparer zum Investieren in Wohnungen und Häuser gebracht hat, wird seinen Wert in sehr vielen Fällen einbüßen.

 

Viele jetzt noch sicher scheinende Jobs sind gefährdet, was den meisten ihrer Inhaber heute noch gar nicht klar ist.

 

Neben vielen informativen Analysen, die mir allerdings ein wenig übertrieben scheinen, gibt das Buch dem Profianleger, der viel Geld hat und deshalb auch viel verlieren kann, Hinweise „wie Sie mit Krisen ein Vermögen verdienen können“. Es ist ein sehr praxisorientiertes Buch mit vielen Handlungsempfehlungen.

 

 

 

 

 

 

 

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