Markus Lesweng

 4,6 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf

Markus Lesweng, Baujahr 1985, wurde in Köln geboren und ist – zumindest ein Stück weit – dort auch erwachsen geworden. Nach jugendlichen Engagements als Zauberhändler und Kindergärtner studierte er in seiner Heimatstadt erfolgreich Volkswirtschaftslehre mit den nur scheinbar gegensätzlichen Schwerpunkten Statistik und Prostitution. Kurz nach dem Abschluss infizierte er sich mit (bis heute ungeheiltem) Reisefieber und verbrachte den besseren Teil von zwei Jahren mit einer Rundreise durch Australien, Neuseeland und Polynesien. Während dieser Zeit verdiente er seine Brötchen unter anderem als Cowboy, als Ziehvater für verwaiste Kängurus und mit der Zucht australischer Salzwasserkrokodile. Nach seiner Rückkehr auf die Nordhalbkugel war er in Russland und Deutschland als Berater für Flughäfen aktiv. 2016 emigrierte er nach Bayern und arbeitet seither für den Flughafen München.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches How to Kill Yourself Abroad (ISBN: 9783734334429)

How to Kill Yourself Abroad

Neu erschienen am 06.03.2026 als Taschenbuch bei Bruckmann.

Alle Bücher von Markus Lesweng

Cover des Buches How to Kill Yourself Abroad (ISBN: 9783958892019)

How to Kill Yourself Abroad

(9)
Erschienen am 05.03.2019
Cover des Buches Fettnäpfchenführer Australien (ISBN: 9783734332418)

Fettnäpfchenführer Australien

(4)
Erschienen am 22.11.2024
Cover des Buches Australien 151 (ISBN: 9783958890015)

Australien 151

(2)
Erschienen am 15.06.2016
Cover des Buches How to Kill Yourself daheim (ISBN: 9783958893030)

How to Kill Yourself daheim

(2)
Erschienen am 07.11.2019
Cover des Buches How to Kill Yourself Abroad (ISBN: 9783734334429)

How to Kill Yourself Abroad

(0)
Erschienen am 06.03.2026

Neue Rezensionen zu Markus Lesweng

Cover des Buches Fettnäpfchenführer Australien (ISBN: 9783958891746)
Maza_e_Keqes avatar

Rezension zu "Fettnäpfchenführer Australien" von Markus Lesweng

Maza_e_Keqe
Von einem Fettnäpfchen ins nächste

Australien ist ein (nicht nur) bei Weltenbummlern aus Europa besonders beliebtes Reiseziel.

In diesem Buch begleiten wir zwei fiktive Reisende, die aus unterschiedlichen Gründen dieses Land erkunden möchten. Und die sind auf bestimmte Situationen mal mehr oder weniger gut vorbereitet. Der Autor bindet Empfehlungen und Hinweise unterhaltsam in ihre Erlebnisse ein.

Englischkenntnisse sind bei der Lektüre von Vorteil. Die Beschriftung der Unterkapitel hat mich häufig gestört, weil ich oftmals den Slang (?) nicht verstanden habe und was mir damit gesagt werden sollte.

Trotzdem fühlte ich mich beim Lesen sehr gut unterhalten und finde die Hinweise sehr nützlich. Für Australienreisende und solche, die es vorhaben zu werden werden die nützlichen Informationen von Vorteil sein.

Fazit: kurzweilig und unterhaltsam mit wertvollen Tipps!

Cover des Buches How to Kill Yourself Abroad (ISBN: 9783958892019)
Elenas-ZeilenZaubers avatar

Rezension zu "How to Kill Yourself Abroad" von Markus Lesweng

Elenas-ZeilenZauber
How to kill yourself abroad

‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Das Buch war ein Weihnachtsgeschenk und traf genau ins Schwarze. Also kontrollierte ich umgehend, ob auch Panamá einen Ort bietet, der gefährlich ist und meine Lebenserwartung drastisch reduzieren kann. Und so ist es. Der Darién Gap ist ein etwa 100 km langes Stück im Dschungel zwischen Panamá und Bolivien und unterbricht sogar die Panamericana. Hier werden nicht nur die schwüle Hitze und die Tiere zu einem Problem, sondern auch noch Guerillas und Organhändler. Da spielen die Krankheiten nur noch eine untergeordnete Rolle. Und wisst ihr, was das entsetzlichste ist? Die Menschen fliehen aus Bolivien, um nach Amerika zu kommen. Und müssen dabei genau durch diesen Darién Gap. Sie gehen dieses Risiko ein, verlieren auf dem Weg häufig all ihre Habe, nur wegen der Aussicht auf ein besseres Leben.
So, das war ein Beispiel und von solchen Orten gibt es viele über den Erdball verstreut. Es sind Seen aus Säure, Plutonium, Krokodile, Kettensägen usw. im Angebot - also für jeden Geschmack und Todeswunsch etwas dabei.
Der Autor erzählt zwar von den Fakten, aber mit schwarzem Humor und Sarkasmus, dass ich trotz der teilweise unmenschlichen Lebensumstände in den Ländern häufig mindestens grinsen musste. Denn jeder, der eines dieser Abenteuer erleben möchte, ist definitiv Kandidat des Darwin-Awards. Dieser wird Menschen verliehen, die sich aufgrund einer „Fehleinschätzung“ oder eines „unüberlegten Handelns“ (ich nenne es Dämlichkeit) selbst töteten oder tödlich verunfallten.
Ich habe das Lesen dieser tödlichen Abenteuer genossen und mich köstlich amüsiert. Da kann ich nur 5 tödliche Sterne vergeben.
Zitate: Wer Tollwut haben möchte, lässt sich von einem einheimischen Hund beißen. Wer Tetanus bevorzugt, geht einfach barfuß klettern.
Wenn die einheimischen Bären kein Aas finden, freuen sie sich doch immer über neugierige Touristen.
 Reizvolle Option für den Reisenden mit schmalem Budget, ideal auch für diejenigen, bei denen es nach Unfall aussehen muss. 

‘*‘ Klappentext ‘*‘
So manches Reiseziel erweist sich als riskantes Unterfangen. Ideal für diejenigen, die auf der Suche nach Nervenkitzel sind, ihre Versicherung betrügen möchten oder bei deren Schwiegermutter es nach einem Unfall aussehen muss.
»How to Kill Yourself Abroad« nimmt Sie mit zu mehr als sechzig allerletzten Reisezielen auf allen sieben Kontinenten. Jenseits der ausgetretenen Pfade erwarten Sie Seen aus purer Säure, angriffslustige Eingeborene, haufenweise Giftschlangen, unsichtbare Giftgaswolken und viele andere Attraktionen, mit denen Reisende ihre Lebenserfahrung vergrößern und ihre Lebenserwartung verkleinern können.
 Perfekt für die Entdecker von morgen und für alle, die schon immer gewusst haben, dass es daheim am schönsten ist...

Cover des Buches How to Kill Yourself daheim (ISBN: 9783958893030)
sabatayn76s avatar

Rezension zu "How to Kill Yourself daheim" von Markus Lesweng

sabatayn76
'randvoll mit spektakulären wie brandgefährlichen Orten und Sehenswürdigkeiten'

‚Sicherlich, die große, weite Welt ist randvoll mit spektakulären wie brandgefährlichen Orten und Sehenswürdigkeiten. Doch schnell vergisst man, wie viel nackter Wahnsinn sich zwischen Türschwelle und Naherholungsgebiet finden lässt: Auch Deutschland, Österreich und die Schweiz können dem leichtsinnigen Reisenden von Welt eine Menge bieten.

Wer also kein Vermögen ausgeben möchte, um sich und seine Familie in akute Gefahr zu bringen, ist mit diesem Reiseführer bestens bedient [...].‘ (Seite 11)

Ich habe schon ‚How to kill yourself abroad‘ von Markus Lesweng mit großer Begeisterung gelesen, und auch seine lokale Variante eines Reiseführers für waghalsige und garantiert katastrophal endende Ausflüge ist lustig, bitterböse und rundum gelungen.

Im Reiseführer findet man z.B. Tipps für Giftmülldeponien und radioaktiv verstrahlte Gegenden, für Tierangriffe, für Gletscherspaltenstürze und für Reisen in Extremistenhochburgen (rechts, links, Salafisten).

‚How to kill yourself daheim‘ liest sich sehr unterhaltsam, und der Humor Leswengs ist wirklich sehr schwarz. Bisweilen ist Lesweng kurz davor, die Grenzen des guten Geschmacks zu überschreiten, und vielleicht geht er manchmal auch einen Millimeter über die Grenze hinaus, aber immer ist sein Buch informativ und sehr amüsant.

Das Buch zeigt schöne Fotos von Orten, die zu eigenen Reisen einladen, bis man den dazugehörigen Text gelesen hat und einem ein Ausflug sofort verleidet wird - sofern man kein Sensation Seeker ist und am Leben hängt.

‚Wer Lust auf einen kräftigen Kulturschock hat, kann ja mal nüchtern auf die Wiesn gehen. So verliert auch der Tod an Schrecken.‘ (Seite 166)

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