Markus Müller Trends 2016

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Inhaltsangabe zu „Trends 2016“ von Markus Müller

Das ist der entscheidende Punkt: Haben wir in den vergangenen Jahren gelernt, was wir benötigen, um den Herausforderungen von heute gewachsen zu sein? Und: Lernen wir heute das, was wir morgen zur Bewältigung der anstehenden Herausforderungen brauchen? «Trends 2016 – die Zukunft lieben» fragt nach den Entwicklungslinien der mitteleuropäischen Gesellschaft während der vergangenen sechzig Jahre. Und nach den Beiträgen, die Christen in den zurückliegenden Jahrzehnten einbrachten. Die leitende Frage: Was ergibt sich daraus für die Gestaltung der kommenden zehn, zwanzig, dreißig Jahre? Das Buch beschreibt Denk- und Handlungsweisen, auf die es in Europa (wenn es Zukunft haben will!) elementar ankommt. Christen werden dabei, wie schon im zweiten bis vierten Jahrhundert, entscheidende Bedeutung haben. Es ist höchste Zeit, deren Selbstverständnis, gerade in herausfordernden Übergangszeiten, zu klären. Der Autor beschreibt Fakten und Strömungen in den Bereichen Ehe und Familie, Arbeit und Beruf, Wirtschaft und Staat. Er analysiert die 68er-Bewegung und die Einflüsse von Sexualisierung, Esoterik, Islam und Postmoderne. Am Schluss widmet er sich den Themen «Erfahrungen in krisenhafter Zeit», «Das europäische Erbe als Hoffnungstank» sowie «Was wir lernen sollten – Vom Potenzial der Christen». Ein großartiges Buch!

Was aus der Vergangenheit lernen um es in der Zukunft besser zu machen?!

— RebekkaT
RebekkaT

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    Trends 2016
    RebekkaT

    RebekkaT

    27. September 2015 um 18:44

    Keine leichte Kost; kein Buch, um es mal eben so lesen. Markus Müller hat mit "Trends 2016" ein Sachbuch heraus gebracht, welches anhand der Vergangenheit zeigt, wie sich Christen verhalten haben, was sie erreicht/gemacht haben und welche Auswirkungen das ganze auf die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre hat oder haben kann. Es geht los mit viel Statistik, Analysen und Diagrammen. Gut, dass am Ende jedes Themas ein Fazit steht, denn nicht immer habe ich alles verstanden, das Fazit hat aber alles wieder rausgehauen. Cover: Digitale Welt, aber zum Gebet gefaltete Hände. Schreibstil: Ich habe mich doch an einigen Stellen sehr schwer getan, dem Autor zu folgen. Manches hat mich auch einfach nicht interessiert. Die Seiten kamen mir auch sehr vollgequetscht vor, was das Lesen zusätzlich erschwert hat. Bibelverse und Liedertexte lockern das Ganze etwas auf und lassen Raum für eigene Gedanken. Im ersten Kapitel geht es um Demographie, Ehe und Familie, Bildung, Welt der Arbeit, Wirtschaft und Finanzen, den heutigen Staat und wie wir zu ihm stehen sowie Christentum und Kirche. Nach der Grundbotschaft liefert er Fakten, Zahlen und Trends, um dann mit dem Fazit zu enden. Im zweiten Kapitel wird auf die Entwicklung der letzten 60 Jahre eingegangen. Was ist Christen gut gelungen, was lief schlecht? Das dritte Kapitel beschreibt fünf akute Bedrohungen unserer Zeit und die Rolle von Christen dabei, seien es die Auswirkungen von Mangelszenarien oder der drohende Kampf der Kulturen. Das vierte Kapitel zeigt uns Wege, die Herausforderungen anzunehmen. Und das fünfte und letzte Kapitel Hoffnung, Wahrheit, Gemeinde als Antwort Gottes. Mich hat das Buch angeregt, weiter mitzudenken, alles zu überprüfen und nicht blind durch die Welt zu laufen. "Nur das, was ich liebe, kann ich verändern" - sprich, ich muss mich auch auf die Zukunft freuen und mir nicht immer Horrorvisionen vorstellen, nur weil andere Panik schieben. Gott ist bei mir und egal was passiert, er gibt Allem einen Sinn.

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  • Leserunde zu "Trends 2016" von Markus Müller

    Trends 2016
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch hiermit zur Leserunde zum Sachbuch „Trends 2016“ von Markus Müller willkommen heißen, für die ihr euch im Zuge einer Ausschreibung im Sammelthread für Christliche Leserunden per PN an Arwen10 bewerben konntet. Unser herzlicher Dank gilt dem Brunnen-Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare und der Unterstützung dieser Leserunde! Ich freue mich auf eure aktive Beteiligung und einen regen Austausch über das Buch! 

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  • Trends 2016 - Die Zukunft lieben

    Trends 2016
    LEXI

    LEXI

    21. September 2014 um 12:27

    „Trends 2016“ von Markus Müller ist eine Abhandlung mit einer Vielfalt von Themen, auf die der Autor mit einer großen Liebe zum Detail eingeht. Er selber bezeichnet den Aufbau dieses Buches als eine Art „Würfelbetrachtung“. Im ersten Kapitel wird auf die aktuelle gesellschaftliche Wirklichkeit eingegangen, der Autor schreibt hier über die Gesellschaftsbereich Demographie, Ehe und Familie, Bildung, Welt der Arbeit und der Wirtschaft/Finanzen, den heutigen Staat, das Christentum und die Kirche. Die Ausführungen in diesem ersten Kapitel waren sehr zahlenlastig, was meinen Lesefluss ein wenig erschwerte. Die fortführenden Unterkapiteln sind von einem Versuch, die Zeit in eine Graphik zu fassen und Deutungen und Interpretationen geprägt, und im Anschluss daran folgt eine Begriffserklärung der Apokalyptik. Im zweiten Teil, der auf mich interessanter wirkte, beleuchtet er die Entwicklung der westlichen Gesellschaft der letzten 60 Jahre, wobei hier ein großes Augenmerk auf seelsorgerische Bewegungen und diverse Initiativen gelegt wird. Diesen einzelnen Projekten widmet der Autor auch gewisse Aufmerksamkeit, sie werden in Folge kurz erläutert. Der 68er-Bewegung, der sexuellen Revolution, der Esoterik, dem Islam und der Postmodernen widmet sich Markus Müller danach intensiver. Er geht auf die Anfänge und deren Entwicklung umfassend ein, liefert dabei auch aktuelle Zahlen. Im dritten Kapitel, das eher kurz gehalten ist, erzählt der Autor von akuten Bedrohungen unserer Zeit. Hier bezieht er sich auf den notwendigen Paradigmenwechsel und erläutert einige davon. Immer wieder wird der Text durch graphische Darstellungen unterbrochen, die seine Ausführungen bildhaft dokumentieren. Zentrifugale Kräfte in den verschiedenen Gesellschaftsbereichen werden ebenso kurz angerissen, wie die Zunahme von Mangelszenarien und den Optionen des Umgangs mit ihnen. Mit der Thematik der kulturellen Konfrontation und dessen konstruktiver Bewältigung leitet er zum Ende des dritten Kapitels über, in dem er sich auch auf die Herausforderung der islamischen Welt konzentriert. Markus Müller vergleicht die aktuelle Situation mit jener des abendländischen Christentums zu der Zeit, als die türkischen Heere vor Wien standen und weist auf die Notwendigkeit einer besonderen Sorgfalt im Umgang mit Fragen zum Kampf der Kulturen zwischen islamischer und westlicher Welt hin. Kapitel vier geht zu den Rahmenbedingungen für zukunftsträchtiges Handeln über, und hier ist ein besonders hervorzuhebender Themenbereich jener der Bildung. Der Autor fasst die Entwicklung beginnend von der jüdischen und griechischen Kultur über die mittelalterlichen Kirchen- und Philosophiegeschichte bis zum heutigen Tag zusammen und berichtet unter anderem auch vom Entstehen der Universitäten ab dem Jahre 1158. Auch die Themen Gastfreundschaft und Dienen werden erörtert, und der Autor stellt Fragen zur Auswirkung der gesellschaftlichen Entwicklung auf unsere Gemeinden, unsere Ausbildung sowie die voraussichtlichen Auswirkungen auf die kommenden Jahre. Er schreibt auch von der Voraussetzung, um den christlichen Glauben wirkungsvoll in das öffentliche Leben einzubringen und nennt dazu die fünf Bewährungsfelder desselben, die er auch als Ereignisräume des Redens und Wirkens Gottes bezeichnet. Im fünften und letzten Kapitel beschäftigt sich Markus Müller mit Einsichten und Impulsen der Kirchengeschichte der Vergangenheit, die sich als Chance für die Zukunft anbieten. Hier geht er unter anderem auf die königliche Priesterschaft und das Ziel, den Menschen zu Gott, und Gott zu den Menschen zu bringen, ein. Wenn er den Begriff der „Lammesnatur“ definiert, weist er auch auf die Wirksamkeit der „Leisen Töne“ hin. Zum Abschluss spricht er über Orte der Hoffnung, Orte der Wahrheit und Barmherzigkeit, wobei er hier keine räumlichen Grenzen meint, sondern vielmehr die Mitte, das Klima, die Atmosphäre und die emotionale Grundstimmung, die von dieser Mitte ausgeht, betont. Zuletzt spricht er sich für eine neue Qualität von bestehenden Orten wie Universitäten, Ausbildungsstätten oder andere Bildungsorte aus und befasst sich noch kurz mit dem Begriff und der Funktion der so genannten „Herzensuniversitäten“. Fazit: Es handelte sich bei diesem Sachbuch um eine Lektüre, die mir aufgrund der vielen Zahlen und Fakten nicht so leicht gefallen ist. Die hervorragend recherchierten Inhalte werden dem Leser jedoch anschaulich vor Augen geführt, und gut erläutert. Auf die biblischen Hintergründe wird sehr stark Bezug genommen, Markus Müller liefert zu all seinen Aussagen auch die entsprechenden Quellenanzeigen. Ein sehr interessantes, in die Tiefe gehendes Buch, dem ich durchaus vier Bewertungssterne vergebe.

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  • Die Lage der Gemeinde

    Trends 2016
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    05. September 2014 um 13:20

    Trends 2016 - Entwicklungslinien und Megatrends der letzten 60 Jahre. Dieses Buch ist aus der Arbeit von St. Chrischona entstanden und erweckt über weite Strecken den Eindruck, als würden hier die Inhalte von Bibelstunden und Besprechungen wiedergegeben. Was hatte ich erwartet? Vermutlich so eine Art prophetischer Vision auf wissenschaftlicher Basis. Es fängt auch ganz vielversprechend an: Was ist in den letzten 60 Jahren, also der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, geschehen? Als zweiter Punkt die aktuelle Situation. Danach kommt das Zukunftsweisende: Was wird weiterhin geschehen? Die Ideen fand ich recht zutreffend, die Charakterisierung unserer gegenwärtigen Zeit und die Ausarbeitung der Grundlagen treffen die Situation wohl recht genau. Die aktuelle Lage der Christen wird punktgenau beschrieben. Von der Zukunft habe ich allerdings so gut wie nichts entdeckt. Natürlich, die gegenwärtigen Trends werden sich zumindest kurzfristig fortsetzen - wenn nicht gegengesteuert wird. Vorschläge dafür unterbreitet der Autor auch. Ob sie wirken würden, können wir noch nicht absehen. Manches davon ist sicherlich sehr sinnvoll, anderes wird nicht umsetzbar sein. Der letzte Teil ist eine Art Predigt, in Inhalt und Wortwahl entsprechend dem, wie in vielen Gemeinden gepredigt wird. Das scheint mir allerdings nicht die Lösung zu sein, obwohl natürlich reflektiertes und entschiedenes Christsein der Weg ist. Mir scheint, für unsere Generation ist eine große Erweckung die einzige Möglichkeit, aus dem bequemen und weichen Bett der überwiegend akzeptierten Glaubensvorstellungen rauszukommen. Zuerst müssen wir selbst wach werden, und wenn wir dann so weit kommen, den Menschen auf der Straße das Evangelium verständlich deutlich zu machen und Menschen dazu zu bringen, mit Jesus ernst zu machen - dann kann etwas geschehen.

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