Markus Mauthe

 4.4 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Markus Mauthe

Markus Mauthe ist gelernter Fotograf und Umweltaktivist. Durch seine Reise- und Abenteuerlust hat er schon früh die Naturfotografie für sich entdeckt. In Buchveröffentlichungen und Live-Reportagen zeigt er die Schönheit der Welt und macht gleichzeitig auf deren Bedrohung aufmerksam. Seit dem Jahr 2003 arbeitet er als Botschafter für Greenpeace zu Themen wie Wald- und Klimaschutz. Auf Vortragstourneen im gesamten deutschsprachigen Raum begeistert er die Menschen für die Natur. Außerdem ist er der Gründer der Naturschutzorganisation AMAP (Almada Mata Atlantica Project), welche an der brasilianischen Kakaoküste Tropenwald pflanzt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Markus Mauthe

Cover des Buches LOST - Menschen an den Rändern der Welt (ISBN:9783957281388)

LOST - Menschen an den Rändern der Welt

 (4)
Erschienen am 20.09.2018
Cover des Buches Naturwunder Erde (ISBN:9783868735826)

Naturwunder Erde

 (2)
Erschienen am 16.10.2013
Cover des Buches Schönheit Erde (ISBN:9783868737943)

Schönheit Erde

 (1)
Erschienen am 10.03.2015
Cover des Buches Planet der Wälder (ISBN:9783765816680)

Planet der Wälder

 (0)
Erschienen am 01.09.2007
Cover des Buches Tischaufsteller – Der grüne Planet (ISBN:9783954161638)

Tischaufsteller – Der grüne Planet

 (0)
Erschienen am 01.05.2015

Neue Rezensionen zu Markus Mauthe

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Rezension zu "LOST - Menschen an den Rändern der Welt" von Markus Mauthe

Tolle Fotos, aber schwache Texte
j125vor 3 Monaten

Ich interessiere mich schon lange sehr für andere Kulturen und war daher neugierig auf dieses Buch. Die Fotografien gefallen mir sehr gut, weil sie das Leben der Menschen gut einfangen. Ihre traditionellen Kleider, ihr Zuhause usw. 

Die Begleittexte haben mir aber leider nicht so gut gefallen. Oft waren mir die Informationen zu oberflächlich oder zu uninteressant. Ich kann mir vorstellen, dass viele der Gruppen durch die moderne Welt in ihrer Lebensweise bedroht sind, egal ob es durch Brandrodung, den Bau von Ölpipelines oder ähnliches ist. Aber ich weiß nicht, weshalb sich manche Völker mit Narben verzieren und ob die Muster eine Bedeutung haben. 

Dieses Jahr habe ich schon einen Bildband aus dem gleichen Verlag angeschaut und dort war zu etwa jedem zweiten Bild ein kleiner Text. Texte über ganze Seiten gab es gar nicht. In diesem Buch wird jeder Abschnitt mit einem zweiseitigen Text eingeleitet, danach folgen fast nur noch Fotos, mit wenig Erklärungen. Das hat wahrscheinlich dazu beigetragen, dass ich das Gefühl hatte, nicht ausreichend informiert zu werden.

Fazit:

Die Idee des Projekts ist toll und die Auswahl der Völker gelungen. Leider war die Umsetzung nicht ganz so mein Fall. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich das Buch als Mängelexemplar und damit um die Hälfte reduziert bekommen konnte.

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Rezension zu "LOST - Menschen an den Rändern der Welt" von Markus Mauthe

Das traurig stimmende Porträt einer verschwindenden Welt
WinfriedStanzickvor einem Jahr


Markus Mauthe ist nicht nur ein bekannter Naturfotograf sondern auch seit langem ein engagierter Umweltaktivist, denn auf seinen Reisen hat er immer wieder erlebt, wie sich unsere, die sog. Westliche Art und Weise zu leben und zu wirtschaften negativ auf Natur und Menschen überall auf der Welt auswirkt. Immer wieder geht es in seinem Arbeiten um den Erhalt von Lebensräume auf unserer Erde.

Für sein neues Projekt reiste der Ausnahmefotograf in die entlegensten Gebiete der Welt und besuchte indigene Volksgruppen, deren Lebensräume durch die rasante Ausbreitung des ressourcenverschwendenden westlichen Lebensstils und wirtschaftliche Interessen auf ganz extreme Weise gefährdet sind.

Das Leben all dieser Menschen, die er in Afrika, in Myanmar, im äußersten Norden Russlands und am Amazonas in Südamerika besucht und fotografiert hat ist bis auf den heutigen Tag stark mit der Natur verbunden. Doch der Einfluss unserer Wirtschaftsweise und der Moderne reicht mittlerweile bis in diese letzten Winkel des Planeten hinein du unterwirft das Leben der indigene Völker einem starken Wandel.

 

In den Fotografien von Mauthe spiegelt sich keine romantische Verklärung, sondern er dokumentiert eine Realität, in der die Menschen unterschiedlichster Kulturen sich der Herausforderung stellen, ihre Lebensweise mit den Einflüssen von außen in Einklang zu bringen.

 

Fotografie auf Augenhöhe werden ergänzt durch fundierte Texte von Florens Eckert, der in ihnen die jeweilige Situation der einzelnen Gruppen dokumentiert und das Hintergrundwissen darüber liefert, wie „die Ränder der Welt“ entstanden sind.

 

Das traurig stimmende Porträt einer verschwindenden Welt.

 

 

 



 

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