Markus Mittmansgruber

 3 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Verwüstung der Zellen, Austreibungen und weiteren Büchern.

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Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei Luftschacht.

Alle Bücher von Markus Mittmansgruber

Markus MittmansgruberVerwüstung der Zellen
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Verwüstung der Zellen
Verwüstung der Zellen
 (2)
Erschienen am 17.03.2016
Markus MittmansgruberAustreibungen
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Austreibungen
Austreibungen
 (0)
Erschienen am 01.10.2018
Markus MittmansgruberDas 'Gespenst' und seine Apokalypse
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Das 'Gespenst' und seine Apokalypse
Das 'Gespenst' und seine Apokalypse
 (0)
Erschienen am 01.04.2012

Neue Rezensionen zu Markus Mittmansgruber

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Abacaxis avatar

Rezension zu "Verwüstung der Zellen" von Markus Mittmansgruber

Interessante Idee, aber leider nichts für mich
Abacaxivor einem Jahr


Ein Zombie-Abenteuer? Leider nein.
Die Grundidee der Geschichte ist interessant. Der namenlose Hauptcharakter, der durchgehend als der Sohn bezeichnet wird, hat zum einen mit psychischen Problemen, zum anderen mit der unheilbaren Krankheit des Vaters zu kämpfen. Zufällig stößt er auf eine Art Selbsthilfegruppe, eine Kommune, die ihm zuerst Halt gibt, seine Situation im Endeffekt aber nicht verbessert. Durchbrochen wird die Geschichte immer wieder von Einschüben über ein Ich, welches nur als Punkt bezeichnet wird. Ein Ich, das weder wirklich lebendig, noch tot ist. Ein wandelnder Untoter quasi. Allerdings ist dieser keinesfalls als Zombie zu sehen. Nein, wir haben es hier mit keiner Zombie-Apokalypse zu tun, die vermutlich spaßiger und spannender zu lesen wäre. Dieses Ich stellt das Innenleben des Sohnes dar, den inneren Zerfall. Um diesen noch zu verdeutlichen, sind diese Zwischenkapitel nur in Kleinbuchstaben geschrieben, was manch einer sicherlich als grundsätzlich störend empfindet und auch wenn es sich nach einer guten Idee anhört, so macht es das mühsame Lesen nur noch langwieriger, da es den Lesefluss stört. Zerstört wird diese interessante Idee dann vollends durch sich immer wiederholende, bis in ekelhafte Details gehende, Beschreibungen, wie sich dieser Untoter seinen Weg durch die Stadt bahnt, Menschen tötet und diese auffrisst.

Ein Schläfchen wäre sinnvoller gewesen

„Schließlich könne das nicht so weitergehen, sagte er, unendlich, man brauche schon eine Ursache, eine einzige, die dem Ganzen Sinn gebe, einen Sinn, und damit eine Originalität.“

Was hier von Mittmansgrubers Hauptcharakter so treffend formuliert wird, lässt im Roman leider zu wünschen übrig. Über zweihundert Seiten Sinnfrage. Nämlich welchen Sinn diese langweilige Lektüre eigentlich haben soll? Man sucht nach der einen Ursache, nach dem einen Punkt im Geschehen, der interessant genug wäre, um die Geschichte gerne weiter zu verfolgen, um dem Ende entgegen fiebern zu können, weil man wissen möchte, wie es endet. Doch hier sucht man vergeblich. Man täte besser das Buch erst gar nicht in Händen zu halten und stattdessen ein kleines Schläfchen zu machen. Wem jedoch nach einem langweiligen Nachmittag mit ekelhaften, unnötigen, sich ständig wiederholenden Detailbeschreibungen ist, der ist mit diesem Schriftstück gut beraten. Eine Geschichte, die man zwar verstehen kann, die einen aber vielleicht nur interessieren wird, wenn man sich selbst schon in einer ähnlichen Situation wiedergefunden hat.

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