Markus Muliar

 4.3 Sterne bei 11 Bewertungen
Markus Muliar

Lebenslauf von Markus Muliar

Enkel des Burgschauspielers Fritz Muliar, geboren 1976, ist Cafetier in Wien. Nach seiner Ausbildung zum Tourismuskaufmann sammelte er Erfahrung beim Film und bereiste als Fotomodell mehrere Jahre die Welt. 2006 eröffnete er das „Café Markusplatz“ in der Wiener Innenstadt, das er bis heute erfolgreich führt. 2013 brachte er eine Sammlung von Gedichten seines Großvaters als Hörbuch heraus.

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Damit wir uns verstehen

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Erschienen am 01.03.2015

Neue Rezensionen zu Markus Muliar

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Rezension zu "Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich" von Markus Muliar

Interessant aber etwas langatmig
milchkaffeevor 4 Jahren

Eine interessante Biografie. Ein Enkel beleuchtet das Leben und die Beziehung zu seinem Grßvater einen bekannten Schauspieler. Sehr detailiert wird beschrieben, wie sich die Persönlichkeit des bekannten Großvaters nicht nur auf die Familie auswirkt. Spannende und sehr intime Einblicke in ein Leben in einer außergewöhnlichen Familie. besonders die gemeinsame Reise fand ich sehr berührend. Interessant zu lesen. An manchen Stellen etwas langatmig.

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Rezension zu "Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich" von Markus Muliar

Familiengeschichten
ejtnajvor 4 Jahren

Der Autor Markus Muliar erzählt in diesem Buch die Geschichte seiner Familie.
Durch Kriegstagebücher die sein Großvater ihm vererbt hat, und die er nach Jahren gelesen hat.
Aber nicht nur darüber berichtet das Buch, sondern auch wie der Autor im Haushalt seines Vaters aufgewachsen ist. Wo doch vieles anders war als bei vieler seiner Altersgenossen.
Ganz ehrlich, ich weiß nicht was ich von dem Buch erwartet habe. Das Thema an sich finde ich interessant, denn meine Großeltern haben die Kriegszeit nie verschwiegen, sondern immer offen darüber gesprochen. Hier war dies anders, für mich hatte es den Anschein als ob man in der K. u. K. Zeit stehen geblieben wäre und das hat weniger damit zu tun wie alt die jeweilige Person war die einen aufgezogen hat sondern mit der Einstellung.
Ich habe nur sehr schwer in das Buch reingefunden bzw. gar nicht. Aus diesem Grund habe ich es auch abgebrochen.
Für mich persönlich hat der Autor einfach zu ausschweifend erzählt und ist auch immer wieder zu sehr abgeschweift.
Da ich so gar nicht mit dem Buch klar kam, vergebe ich auch nur zwei von fünf Sternen.

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Klene123s avatar

Rezension zu "Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich" von Markus Muliar

Ein bisschen Toleranz geht weite Wege
Klene123vor 4 Jahren

Markus Muliar lässt die Leser in diesem Buch an seinem Leben teilhaben, das wirklich nicht immer rosig verlaufen ist. Aus vielen Seiten und mit sehr vielen Details beleuchtet er seine Familie und vor allem das Leben mit oder auch manchmal nur im Schatten seines Großvaters.

Man merkt immer mal wieder die Zerissenheit, die ihn in bestimmten Situationen ergreift, aber sieht auch die Mauern und Schutzwälle, die er sich mit der Zeit aufgebaut hat.
Seine Schilderungen des Familienlebens werden immer wieder mit Bildern eindrücklich dargestellt, aber auch schon so viel beschrieben, dass man sich Orte und Personen gut vorstellen kann.
Zum Beispiel die Dominanz des Großvaters, wenn er den Raum betritt.

Ich konnte mich gut in den Erzählungen und Gefühlen verlieren, habe aber dann durch zu viele Nebencharaktere und Wiederholungen auch hin und wieder den Faden verloren um was es in diesem Buch eigentlich geht. Ich dachte die Beziehung zum Großvater, die vor allem durch die gemeinsame Frankreich-Reise super dargestellt wurde.

Am Ende des Buches kommen dann Auszüge aus den Tagebüchern von Fritz Muliar, die dem vorher Beschriebenen einen neuen Blickwinkel verleihen, aber den Leser gänzlich mit eigenen Interpretationen zurück lassen.
Ich hätte mir das vorher geschilderte durch den neuen Blick von Markus Muliar gewünscht, wie seine Einschätzungen sich wirklich verändert haben durch eine "Brief-Brille".

Am Ende hat man sich irgendwie mit allem versöhnt und bleibt zurück mit einer interessanten und auch sehr schonungslosen Geschichte einer Familie, zu der man aber dennoch innerlich auf Distanz bleibt.

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Gespräche aus der Community

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Verlag_Kremayr-Scheriaus avatar

Chronik einer Suche nach dem eigenen Weg

Worum geht's?

Wenn Fritz Muliar, der „alte König“, die Bühne der Familie betrat, nahmen alle, auch sein Enkel Markus, die ihnen zugedachten Rollen ein. Die Beziehung zu Großvater Fritz, dem österreichischen Volksliebling und Kammerschauspieler, war von Ehrfurcht und Sehnsucht, von schmerzhafter Sprachlosigkeit und Distanz geprägt.
Als Markus Muliar die Tagebücher seines Großvaters entdeckt, beginnt er zu verstehen, warum es so schwierig war für Fritz und seine Generation, über das Erlebte, Erlittene und Empfundene zu sprechen, und welche Folgen dieses Schweigen bis heute für die Enkelgeneration hat.

Was steckte hinter den heroisierenden Erzählungen, den bagatellisierten Vorfällen und dem erstickenden Schweigen, das das Leben mit dem Großvater beherrschte?
Die Einzelhaft im französischen Auxerre, die erste große Liebe im Wien der Vorkriegszeit, die Schrecken der Front – Fritz Muliar wollte sie verdrängen und vergessen. Er sonnte sich in seinen Erfolgen, die ihn in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts zum Star machten, eine Zeit, die Markus Muliar als Kind miterlebte.

In dieser einfühlsamen autobiografischen Erzählung zeigt Markus Muliar auf, wie das Verdrängte dazu führte, dass Großvater und Enkel nie zu einer emotional herzlichen Beziehung finden konnten – ein Schicksal, das viele Familien kennen.

Erscheinungstermin: 16. Februar 2015

Markus Muliar

Enkel des Burgschauspielers Fritz Muliar, geboren 1976, ist Cafetier in Wien. Nach seiner Ausbildung zum Tourismuskaufmann sammelte er Erfahrung beim Film und bereiste als Fotomodell mehrere Jahre die Welt. 2006 eröffnete er das „Café Markusplatz“ in der Wiener Innenstadt, das er bis heute erfolgreich führt. 2013 brachte er eine Sammlung von Gedichten seines Großvaters als Hörbuch heraus.

>> Informationen zum Buch 


Bewerbung zur Leserunde: 

Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 16. Februar 2015 für eines von 10 Leseexemplaren von "Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich". Sagt uns, warum gerade ihr dieses Buch lesen müsst und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet. 

Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht!

Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! 

> Besucht unsere neue Webseite! www.kremayr-scheriau.at
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Leseprobe: 

Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

"In jedem Fall aber veränderte sich alles, wenn er [Fritz Muliar] kam. Die Energie, die Atmosphäre, die Stimmung aller Anwesenden – eine
gewisse Anspannung machte sich breit, und wir Kinder konnten
die Veränderung nahezu körperlich spüren. Mochten sie ihn
wirklich oder wollten sie ihm gefallen und gut vor ihm dastehen?
Immer brach Hektik aus, es war nie normal oder entspannt,
wenn er kam. Laut einer lieben, langjährigen Freundin der Familie
war immer sofort ein „Gschiss“ um ihn, und er genoss diese
Dynamik nicht nur, er erwartete sie sogar. Alles hatte sich um ihn
zu drehen, das Betreten der Wohnung, ja jedes einzelnen Raumes
glich immer einem Auftritt. Dieser konnte variieren je nach Laune,
Stimmung oder Uhrzeit – zuallermeist trat er aber auch bei
uns in der Rolle auf, die er gerade auf der Bühne spielte."
Booky-72s avatar
Letzter Beitrag von  Booky-72vor 4 Jahren
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