Markus Muliar Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

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Inhaltsangabe zu „Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich“ von Markus Muliar

Wenn Fritz Muliar, der alte König , die Bühne der Familie betrat, nahmen alle, auch sein Enkel Markus, die ihnen zugedachten Rollen ein. Die Beziehung zu Großvater Fritz, dem österreichischen Volksliebling und Kammerschauspieler, war von Ehrfurcht und Sehnsucht, von schmerzhafter Sprachlosigkeit und Distanz geprägt. Als Markus Muliar die Tagebücher seines Großvaters entdeckt, beginnt er zu verstehen, warum es so schwierig war für Fritz und seine Generation, über das Erlebte, Erlittene und Empfundene zu sprechen, und welche Folgen dieses Schweigen bis heute für die Enkelgeneration hat. Was steckte hinter den heroisierenden Erzählungen, den bagatellisierten Vorfällen und dem erstickenden Schweigen, das das Leben mit dem Großvater beherrschte? Die Einzelhaft im französischen Auxerre, die erste große Liebe im Wien der Vorkriegszeit, die Schrecken der Front Fritz Muliar wollte sie verdrängen und vergessen. Er sonnte sich in seinen Erfolgen, die ihn in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts zum Star machten, eine Zeit, die Markus Muliar als Kind miterlebte. In dieser einfühlsamen autobiografischen Erzählung zeigt Markus Muliar auf, wie das Verdrängte dazu führte, dass Großvater und Enkel nie zu einer emotional herzlichen Beziehung finden konnten ein Schicksal, das viele Familien kennen.

Einblicke in ein nicht alltgliches Familienleben

— milchkaffee

Ein sehr intensiver Einblick in die Geschichte einer Familie

— Klene123

Wir sollten miteinander reden, über das, was uns bewegt, was uns ausmacht

— Schnuck59

Zitat S. 247:"Damit wir uns verstehen, müssen wir miteinander reden!" Wahre Worte... tolles Buch!!!

— janaka

Die Suche nach Verständnis zwischen den Generationen, tolles Buch.

— jackdeck

Mitreißende Aufarbeitung einer schwierigen, österreichischen Großvater-und Enkelbeziehung. Ein Sachbuch, das sich wie ein Roman liest.

— stefka_lu

ehrliche und schonungslose Abrechnung und Aufarbeitung und die Erkenntnis, dass nicht alles so sein muss, wie es scheint

— Gudrun67

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  • Themen
  • Interessant aber etwas langatmig

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    milchkaffee

    11. April 2015 um 22:47

    Eine interessante Biografie. Ein Enkel beleuchtet das Leben und die Beziehung zu seinem Grßvater einen bekannten Schauspieler. Sehr detailiert wird beschrieben, wie sich die Persönlichkeit des bekannten Großvaters nicht nur auf die Familie auswirkt. Spannende und sehr intime Einblicke in ein Leben in einer außergewöhnlichen Familie. besonders die gemeinsame Reise fand ich sehr berührend. Interessant zu lesen. An manchen Stellen etwas langatmig.

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  • Leserunde zu "Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich" von Markus Muliar

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Chronik einer Suche nach dem eigenen Weg Worum geht's? Wenn Fritz Muliar, der „alte König“, die Bühne der Familie betrat, nahmen alle, auch sein Enkel Markus, die ihnen zugedachten Rollen ein. Die Beziehung zu Großvater Fritz, dem österreichischen Volksliebling und Kammerschauspieler, war von Ehrfurcht und Sehnsucht, von schmerzhafter Sprachlosigkeit und Distanz geprägt. Als Markus Muliar die Tagebücher seines Großvaters entdeckt, beginnt er zu verstehen, warum es so schwierig war für Fritz und seine Generation, über das Erlebte, Erlittene und Empfundene zu sprechen, und welche Folgen dieses Schweigen bis heute für die Enkelgeneration hat. Was steckte hinter den heroisierenden Erzählungen, den bagatellisierten Vorfällen und dem erstickenden Schweigen, das das Leben mit dem Großvater beherrschte? Die Einzelhaft im französischen Auxerre, die erste große Liebe im Wien der Vorkriegszeit, die Schrecken der Front – Fritz Muliar wollte sie verdrängen und vergessen. Er sonnte sich in seinen Erfolgen, die ihn in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts zum Star machten, eine Zeit, die Markus Muliar als Kind miterlebte. In dieser einfühlsamen autobiografischen Erzählung zeigt Markus Muliar auf, wie das Verdrängte dazu führte, dass Großvater und Enkel nie zu einer emotional herzlichen Beziehung finden konnten – ein Schicksal, das viele Familien kennen. Erscheinungstermin: 16. Februar 2015 Markus MuliarEnkel des Burgschauspielers Fritz Muliar, geboren 1976, ist Cafetier in Wien. Nach seiner Ausbildung zum Tourismuskaufmann sammelte er Erfahrung beim Film und bereiste als Fotomodell mehrere Jahre die Welt. 2006 eröffnete er das „Café Markusplatz“ in der Wiener Innenstadt, das er bis heute erfolgreich führt. 2013 brachte er eine Sammlung von Gedichten seines Großvaters als Hörbuch heraus. >> Informationen zum Buch  Bewerbung zur Leserunde:  Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 16. Februar 2015 für eines von 10 Leseexemplaren von "Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich". Sagt uns, warum gerade ihr dieses Buch lesen müsst und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet.  Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!  > Besucht unsere neue Webseite! www.kremayr-scheriau.at > Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr.Leseprobe:  Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich "In jedem Fall aber veränderte sich alles, wenn er [Fritz Muliar] kam. Die Energie, die Atmosphäre, die Stimmung aller Anwesenden – eine gewisse Anspannung machte sich breit, und wir Kinder konnten die Veränderung nahezu körperlich spüren. Mochten sie ihn wirklich oder wollten sie ihm gefallen und gut vor ihm dastehen? Immer brach Hektik aus, es war nie normal oder entspannt, wenn er kam. Laut einer lieben, langjährigen Freundin der Familie war immer sofort ein „Gschiss“ um ihn, und er genoss diese Dynamik nicht nur, er erwartete sie sogar. Alles hatte sich um ihn zu drehen, das Betreten der Wohnung, ja jedes einzelnen Raumes glich immer einem Auftritt. Dieser konnte variieren je nach Laune, Stimmung oder Uhrzeit – zuallermeist trat er aber auch bei uns in der Rolle auf, die er gerade auf der Bühne spielte."

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    • 107
  • Familiengeschichten

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    ejtnaj

    22. March 2015 um 17:05

    Der Autor Markus Muliar erzählt in diesem Buch die Geschichte seiner Familie. Durch Kriegstagebücher die sein Großvater ihm vererbt hat, und die er nach Jahren gelesen hat. Aber nicht nur darüber berichtet das Buch, sondern auch wie der Autor im Haushalt seines Vaters aufgewachsen ist. Wo doch vieles anders war als bei vieler seiner Altersgenossen. Ganz ehrlich, ich weiß nicht was ich von dem Buch erwartet habe. Das Thema an sich finde ich interessant, denn meine Großeltern haben die Kriegszeit nie verschwiegen, sondern immer offen darüber gesprochen. Hier war dies anders, für mich hatte es den Anschein als ob man in der K. u. K. Zeit stehen geblieben wäre und das hat weniger damit zu tun wie alt die jeweilige Person war die einen aufgezogen hat sondern mit der Einstellung. Ich habe nur sehr schwer in das Buch reingefunden bzw. gar nicht. Aus diesem Grund habe ich es auch abgebrochen. Für mich persönlich hat der Autor einfach zu ausschweifend erzählt und ist auch immer wieder zu sehr abgeschweift. Da ich so gar nicht mit dem Buch klar kam, vergebe ich auch nur zwei von fünf Sternen.

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  • Ein bisschen Toleranz geht weite Wege

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    Klene123

    20. March 2015 um 20:39

    Markus Muliar lässt die Leser in diesem Buch an seinem Leben teilhaben, das wirklich nicht immer rosig verlaufen ist. Aus vielen Seiten und mit sehr vielen Details beleuchtet er seine Familie und vor allem das Leben mit oder auch manchmal nur im Schatten seines Großvaters. Man merkt immer mal wieder die Zerissenheit, die ihn in bestimmten Situationen ergreift, aber sieht auch die Mauern und Schutzwälle, die er sich mit der Zeit aufgebaut hat. Seine Schilderungen des Familienlebens werden immer wieder mit Bildern eindrücklich dargestellt, aber auch schon so viel beschrieben, dass man sich Orte und Personen gut vorstellen kann. Zum Beispiel die Dominanz des Großvaters, wenn er den Raum betritt. Ich konnte mich gut in den Erzählungen und Gefühlen verlieren, habe aber dann durch zu viele Nebencharaktere und Wiederholungen auch hin und wieder den Faden verloren um was es in diesem Buch eigentlich geht. Ich dachte die Beziehung zum Großvater, die vor allem durch die gemeinsame Frankreich-Reise super dargestellt wurde. Am Ende des Buches kommen dann Auszüge aus den Tagebüchern von Fritz Muliar, die dem vorher Beschriebenen einen neuen Blickwinkel verleihen, aber den Leser gänzlich mit eigenen Interpretationen zurück lassen. Ich hätte mir das vorher geschilderte durch den neuen Blick von Markus Muliar gewünscht, wie seine Einschätzungen sich wirklich verändert haben durch eine "Brief-Brille". Am Ende hat man sich irgendwie mit allem versöhnt und bleibt zurück mit einer interessanten und auch sehr schonungslosen Geschichte einer Familie, zu der man aber dennoch innerlich auf Distanz bleibt.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Damit wir uns verstehen, müssen wir miteinander reden

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    janaka

    19. March 2015 um 20:29

    Diese Biografie handelt von der Sprachlosigkeit und Distanz eines Enkels zu seinem Großvater. Markus Muliar ist Kaffeehausbesitzer in Wien und der Enkelsohn des österreichischen Volksschauspieler Fritz Muliar und arbeitet mit dem Buch " Damit wir uns verstehen. Mein Großvater und ich" seinen Werdegang auf. Durch verschiedene Erzählungen bekommt der Leser Einblicke in die einzelnen Lebensabschnitte von Markus, z.B. der Kindheit im "open house", wo er unter Erwachsenen groß geworden ist, den Vater früh verloren, der übermächtige Großvater immer präsent. In der Jobfindungsphase meint Markus der Name Muliar öffnet ihm alle Türen, muss dann aber einsehen, dass auch Fleiß und Arbeit nötig sind. Als er dann schlussendlich nach verschiedenen Jobs zu einem Kaffeehausbesitzer wird, ist er endlich angekommen und fühlt sich in seinem Leben wohl. Sein Kaffeehaus befindet sich in der Nähe der Wohnung, in der er aufgewachsen ist. Der Kreis hat sich geschlossen. Nachdem Markus die Tagebücher seines Großvaters gefunden und gelesen hat, kann er viele Handlungen verstehen und auch nachvollziehen, warum Fritz Muliar das Alleinsein gehasst hat. Diese Biografie ist einfühlsam und sehr emotionsvoll, sie zeigt auf, wie schwierig es ist, sein Gegenüber zu verstehen, wenn man nicht redet. Der lebendige und anschauliche Schreibstil beschert mir schöne Lesestunden und ich konnte mir die Begebenheiten gut vorstellen. In einigen Dingen habe ich mich wiedergefunden, was mich zum Nachdenken anregt. Die wunderschönen Beschreibungen der Schauplätze in Wien machen Lust, diese Stadt einmal zu besuchen und zu einem Kaffee bei Markus einzukehren. Die Tagebücher sind auf einem anderen Papier gedruckt, so kann man deutlich erkennen, dies stammt aus der Feder von Fritz Muliar zur Zeit des 2.Weltkrieges. Das ist eine gute Idee. Der Epilog macht deutlich, wie wichtig das Miteinander Reden ist. Wenn die ältere Generation mehr über ihr Erlebtes reden würde, könnten sie vielleicht auch ihr Trauma etwas lindern. Ich finde, Reden befreit. Der letzte Satz des Buches "Damit wir uns verstehen, müssen wir miteinander reden" gilt nicht nur für die Kriegsgeneration, auch in unserem heutigem Leben erfahre ich immer wieder, wie wichtig miteinander reden ist. Diese Biografie kann ich nur jedem empfehlen, der gerne solche liest und auch jenen, die die Sprachlosigkeit der Kriegsgeneration nicht verstehen.

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  • Damit wir uns verstehen, müssen wir miteinander reden

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    Schnuck59

    19. March 2015 um 12:15

    „Damit wir uns verstehen“ darin schreibt Markus Muliar, der Enkel des Burgschauspielers Fritz Muliar, über seine Kindheit und sein weiteres Leben unter dem Einfluss seines erfolgreichen aber distanzierten Großvaters und ihre Beziehung zueinander. Am Anfang des Buchs ist der Stammbaum der Familie dargestellt, den ich erst beim Lesen genauer verstanden habe, der mir dann aber auch sehr hilfreich war. Markus Muliar beschreibt die Personen in seinem Umfeld sehr genau und mit Hochachtung, was mir sehr gut gefällt. Die Beschreibung der unterschiedlichen Stationen in der Karriere seines Großvaters ist sehr aufschlussreich und gibt Beispiele für dessen Arbeitseifer und Fleiß. Durch dessen Erfolg hatte Markus in seiner Welt eine privilegierte Stellung. Aber ihre Beziehung war distanziert und unterkühlt. Die ganze Familie erlebte den erfolgreichen Schauspieler als launisch und streitbar. Auf einer gemeinsamen Reise nach Frankreich erfährt Markus mehr von seinem Großvater, über dessen Zeit als Soldat. Der Krieg hatte diesem die Jugend geraubt und die Erfahrungen hatten große Bedeutung für dessen Entwicklung. Markus kam so zum Nachdenken über seinen Großvater. Auszügen aus den Tagebüchern von Fritz Muliar in der Kriegszeit sind dem Buch beigefügt. Je mehr der Enkel zu erwachsenen Persönlichkeit wurde, desto mehr löste sich die Dominanz des Großvaters auf. Seinen Vater beschreibt Markus Muliar als Familienmensch, der die Ideale der Freimaurer lebte. In der Familie herrschte Freundlichkeit und Offenheit. Die Beschreibungen der Samstagseinkäufe mit seinem Vater bei Meinl oder die Kaffeehausbesuche klingen bei mir wie aus einer vergangenen heilen Welt, waren aber später vielleicht die Inspiration für ihn selbst ein Kaffeehaus zu führen. Der Epilog ist ein sehr guter Abschluss des Buches, der für mich wichtige Dinge wiedergibt und zusammenfast. - Damit wir uns verstehen, müssen wir miteinander reden - Wir sollten miteinander reden, über das, was uns bewegt, was uns ausmacht. - Damit wir uns verstehen, müssen wir miteinander reden. Insgesamt finde ich das autobiografische Buch zum besseren Verständnis der Kriegsgeneration als sehr lesenswert 

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  • Damit wir uns verstehen

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    jackdeck

    13. March 2015 um 13:45

    Markus Muliar der Enkel des Volksschauspielers Fritz Muliar hat dieses Buch geschrieben. Damit wir uns verstehen…der übermächtige Schatten des erfolgreichen Großvaters überspannte die gesamte Kindheit und Jugend Markus´s. Eine normale Kindheit sieht anders aus, der berühmte österreichische Mime und seine Bekanntheit machen auch vor dem Privatleben nicht halt. Wer ist dieser dominante Mann? Markus lässt den Leser unmittelbar in sein Familienleben blicken er schreibt seine Sichtweise nieder und verwebt sie mit Auszügen aus den Tagebüchern Fritz Muliars . Zwei Welten und Generationen treffen aufeinander und suchen einen Konsens. Ein wirklich erstaunliches Buch, eine harte Abrechnung und nachvollziehbare, ernsthafte  Aufarbeitung einer Familiengeschichte. Ich fand das Buch sehr interessant und hatte dabei sehr angenehme Lesestunden.

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  • Markus Muliar erzählt die Geschichte seines Schauspieler-Großvaters Fritz Muliar

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    stefka_lu

    11. March 2015 um 22:12

    Markus Muliar betreibt ein Kaffeehaus in Wien und erzählt in der vorliegenden Biographie nicht nur seine eigene Lebensgeschichte sondern blickt auch auf das Leben seines Großvaters, des österreichischen Volksschauspielers Fritz Muliar, zurück. Die beiden hatten zu Lebzeiten des Großvaters eine schwierige Beziehung, die sich erst kurz vor dem Tod von Fritz Muliar normalisiert hat. Der Autor versucht zu ergründen, warum sein Großvater sich häufig egoistisch und beinahe herzlos verhalten hat. Warum waren Fritz Muliar sein Status und Wohlstand so wichtig, warum hatte er solche Angst vor dem Alter? Markus Muliar findet Antworten auf seine Fragen in den Tagebuchaufzeichnungen und Briefen seines Großvaters aus dem 2. Weltkrieg, die in Auszügen ebenfalls Teil des Buches sind. Da Markus Muliar die Erinnerungen an seinen Großvater anhand seiner eigenen Lebensgeschichte erzählt, erfährt man auch viel Spannendes aus dem Leben des Enkels. Vor Lektüre der Biographie hatte ich nur eine sehr ungefähre Vorstellung vom Leben und Werk von Fritz Muliar. Ich habe mich lediglich daran erinnert, dass er in den ersten Staffeln der Sat1-Serie "Kommissar Rex" mitgespielt hat. Folglich hatte ich auch keine bestimmten Erwartungen an dieses Buch und wurde doch von der ersten Seite an gefangen genommen. Das Buch ist eine rasante Reise durch die Geschichte Österreichs der letzten ca. 100 Jahre. Das Buch erzählt nicht nur vom Schauspielerleben des Fritz Muliar sondern auch von der ungewöhnlichen Kindheit seines Enkels, der in einem "open house", umgeben von den Geschäftskunden seines Vaters, aufgewachsen ist. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass die Generationen miteinander reden müssen, um Erfahrungen zu teilen und Verständnis füreinander zu wecken. Das versöhnliche Ende einer großartigen Familiengeschichte.

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  • Aufwachsen im Schatten des berühmten Großvaters

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    mielikki

    11. March 2015 um 14:19

    Markus Muliar ist der Enkel des bekannten österreichischen Volksschaupielers Fritz Muliar. In Seinem Buch „Damit wir uns verstehen. Mein Großvater und ich“ berichtet er über sein Leben im Schatten des bekannten Großvaters und auch über sein eigenes Verhältnis zu dem bekannten Mann. Außerdem enthält das Buch Auszüge aus den Tagebüchern Fritz Muliars. Markus Muliar hatte keine normale Kindheit. Nicht nur der übermächtige Großvater, der keine Konkurrenz verträgt, ist durch seine Bekanntheit immer präsent. Auch sein Vater führt sein Juweliergeschäft in einer sehr offenen Art, das Haus ist ständig voller Menschen. Zu seinem Großvater hat Markus Muliar ein schwieriges Verhältnis – oder haben sie überhaupt ein Verhältnis? Durch eine Kiste mir gesammelten Unterlagen und Tagebüchern des Schauspielers, die Markus als Jugendlicher bekam und die ihm später wieder zwischen die Finger kam, lernt der Autor seinen Großvater erstmals richtig kennen, und versteht so auch vieles, was ihm am Verhalten seiner Familienangehörigen vorher nicht verständlich war. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist sehr gut geschrieben und nimmt den Leser mit in die ungewöhnliche Kindheit und Jugend eines jungen Mannes, dessen Leben durch einen bekannten Verwandten massiv beeinflusst wurde. Sehr gut passen die Auszüge aus den Tagebüchern Fritz Muliars dazu und ergänzen die Erzählungen auf gelungene Weise. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne biographische Bücher liest, aber auch Lesern, die vielleicht selber eine schwierige Beziehung zu ihren Großeltern oder älteren Verwandten haben und gerne verstehen möchten, wodurch ihr Leben geprägt wurde.

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  • ehrliche und schonungslose Abrechnung und Aufarbeitung

    Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich

    Gudrun67

    04. March 2015 um 15:10

    Wenn man sich, wie ich, mit den Leiden der Kriegsvergangenheit als Thema zur Aufarbeitung beschäftigt, ist dieses Buch eine hervorragende Bereicherung. Markus Muliar lässt den Leser unmittelbar und intensiv an seinem Leben teilhaben. Hier wird oft auch schonungslos mit der Familie abgerechnet und verarbeitet. Markus Muliar schildert in "Damit wir uns verstehen! Mein Großvater und ich" seine Kindheit bis ins Erwachsenenalter hinein in anschaulichen Szenen und untermalt dies mit super interessantem Bildmaterial. Durch seine Darstellungsweise stellt er die Zerrissenheit in sich und innerhalb des Familienverbundes nachvollziehbar dar. Hier werden die Verstrickungen, die oft einhergehen mit der Dominanz des Großvaters und des zu damaligen Zeiten üblichen Familienmusters (Mann beschafft Geld, Frau ist für Haushalt und Kinder zuständig) dargestellt. Einer der Leitsätze, der Markus` Leben bestimmte, war: "Händchen falten, Gosch´n halten" was ja schon aussagt, was von den Kindern erwartet wurde. Um jedoch nicht eine einseitige Meinung des Enkels widerzugeben, sind dem Buch Auszüge aus den Tagebüchern von Fritz Muliar beigefügt. Dies führt dazu, dass der Leser die Verhaltensweisen von Fritz Muliar nachvollziehen und begreifen kann. Die Erläuterungen, die im Buch über Religionen und auch Freimaurern dargestellt werden, spiegeln die Zusammenhänge wider. Mein Fazit: ehrliche und schonungslose Abrechnung und Aufarbeitung und die Erkenntnis, dass nicht alles so sein muss, wie es scheint

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