Markus Naumann Galerie der Schöpfung

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Inhaltsangabe zu „Galerie der Schöpfung“ von Markus Naumann

Krispin lebt gleichzeitig in der Wirklichkeit und in der Welt seiner Visionen. Als er von Fremden aus seinem Alltag „entführt“ wird, tritt er eine Reise an, die sein Leben für immer verändern soll. Doch die boshaften, finsteren Gebilde aus seinen Träumen treiben ihn an den Rand des Wahnsinns, bis die rätselhafteste aller Erscheinungen ihn zu einer unheimlichen Erkenntnis führt.

Der Vater der Familie Kopp deckt bei der Aufklärung des Mordes an seiner Familie eine tiefgreifende Verschwörung auf. An zahlreichen Menschen wurden von einer geheimen Organisation körperliche und psychische Experimente durchgeführt. Aber was kann er gegen diesen mächtigen Gegner ausrichten?

Beide haben etwas gemeinsam: einen mysteriösen Feind, der so gut wie unsichtbar ist.

Für meinen Geschmack zu viele Schwachstellen. Insbesondere bei den Charakteren und der Handlung. Kein Roman, der mir gefallen hat.

— Molaudy

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    Galerie der Schöpfung

    anra1993

    11. October 2017 um 10:42

    Zu aller erst möchte ich den Preis ansprechen. Ich finde ihn extrem hoch für ein Taschenbuch mit 230 Seiten. Ehrlich gesagt, finde ich den Preis nicht gerechtfertigt und würde das Buch, wenn ich es nicht als Rezensionsexemplar erhalten hätte, nicht kaufen. Ich weiß, dass der Autor hier keine Schuld trägt, aber trotzdem wollte ich es ansprechen.Das Cover finde ich okay. Mir persönlich wirkt es zu grau und nicht ganz passend für das Buch. Warum auch immer, aber ich sehe darin einen Wolf im Berg. Vielleicht beabsichtigt, vielleicht auch nicht. Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Er ist sehr bildlich und gut zu verstehen, trotz der Teils langen Sätze.Mit den Charakteren wurde ich leider nicht warm. Es gab zwei Handlungsstränge, in denen man zum einen Krispin und zum anderen Herr Kopp begleitet. Krispin ist mir ein Rätsel. Er träumt von Dingen, die passieren werden oder passiert sind. Seinen Handlungsstrang finde ich leider sehr seltsam. Die vielen Träume waren für mich nicht immer nachvollziehbar und der Handlungsstrang hat die meiste Zeit nicht zur Geschichte gepasst. Eher läuft er neben der Geschichte her und gibt erst gegen Ende einen Sinn. Den Handlungsstrang von Herrn Kopp hat mir leider auch nicht zugesagt. Er war mir einfach zu unrealistisch. Er wird vom 08/15 Mann plötzlich zum Racheengel und entwickelt mörderische Fähigkeiten und ermittelt auf eigene Faust. Für mich leider nicht nachvollziehbar, auch wenn ich den inneren Drang, für Gerechtigkeit und Klarheit zu sorgen, verstehen kann.Die Grundidee hat mir gut gefallen, allerdings ist die Galerie der Schöpfung eher in den Hintergrund getreten. Es dreht sich eher um Krispin und seine Träume und um Herrn Kopp, der alle abmurkst. Gerade bei dem Handlungsstrang fehlt mir einfach das Risiko. Der Handlungsstrang läuft in etwa so ab: Er geht rein, entdeckt seine Zielpersonen, murkst alle nach und nach ab und geht wieder. Für mich fehlt hier, dass ihm auch mal was passiert und es eben nicht so leicht läuft. Kein Mensch hat so viel Glück, vor allem, wenn man nur Laie auf dem Gebiet ist.Hinsichtlich der Spannung ist es sehr wechselhaft. Mal war sie da, mal wieder verschwunden. Aber leider hat für mich eher das Negative überwogen. Mein FazitTolle und spannende Grundidee, mit interessanten Fakten. Allerdings scheitert es an der Umsetzung, den Charakteren und den Handlungssträngen. Leider kein Buch, was ich empfehlen kann.

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  • Für meinen Geschmack zu viele Schwachstellen. Kein Roman, der mir gefallen hat.

    Galerie der Schöpfung

    Molaudy

    08. October 2017 um 20:47

    Zitat"Die ewige Frage nach dem Warum. Was wäre, wenn es gar keinen Grund gibt? Man kann es einfach nicht verstehen, weil es da gar nichts zu verstehen gibt. Viel wichtiger ist doch die Frage nach dem Wie. Wie kann ich daraus für mich das Beste machen? Wie kann ich alles so drehen, dass ich damit glücklich bin? Und wie mache ich endlich das, was ich wirklich will und frage mich nicht, warum?"Galerie der Schöpfung | Seite 89 | Zeile 24 - 30Meine MeinungAn dieser Stelle erstmal vielen Dank an Markus Naumann, der mir sein Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!Wir werden in die Ereignisse von zwei Geschichten eingeführt. Krispin hat mit Visionen zu kämpfen, die er immer weniger von der Realität unterscheiden kann. Als Fremde ihn auf eine Reise ins Unbekannte einladen, entschließt er sich mit ihnen zu gehen.Herr Kopp wird der Boden unter den Füßen weggerissen, als er erfährt, dass seine Frau bei einem Unfall ums Leben kam und sein Sohn derzeit im Koma liegt. Jedoch glaubt er nicht an einen Zufall und vermutet das es sich um Mord handelt. Bei seinen eigenen Ermittlungen deckt er etwas auf, dass größer ist, als zunächst vermutet.Der anschauliche Schreibstil hat mir gefallen, obwohl es keine einfachen, kurze Sätze sind, lies es sich gut lesen.Da es zwei Handlungsstränge gab, war ich öfters mal während des Lesens verwirrt. Es war schwer zu verstehen wie und ob diese überhaupt zusammenhängen. Erst am Ende des Buches wurde Klarheit geschaffen. Aber auch sonst hat der Plot einige Schwachstellen. Oftmals fehlte mir die Logik hinter den Handlungen der Charaktere und auch dem allgemeinen Verlauf der Geschichte. Am meisten vermisste ich die Konflikte. Meiner Meinung nach verlief die Haupthandlung zu glatt, zu komplikationsfrei und das hat mich unglaublich gestört. Wenn der Hauptcharakter mal nicht perfekt die Situation gemeistert hat und nicht weiter wusste, hatte er praktischerweise das Glück auf seiner Seite und alles wandte sich zum Guten. Was ich jedoch mochte war die tiefgründige, hinterfragende Art. Es gab einige Charaktere, aber außer den beiden Protagonisten hatten diese kaum bis gar keinen Einfluss. Im Allgemeinen fand ich die Figuren sehr flach. Es wäre schön gewesen mehr von ihnen zu erfahren, den Hintergrund zu verstehen und mehr Tiefe zu sehen. Leider konnte ich mich mit keinem der beiden Protagonisten identifizieren und blieb immer ein bisschen auf Abstand. Ein Umstand, den ich nur bedauern kann.Die Grundidee hat mir gut gefallen und auch der Schreibstil sowie die tiefgreifenden Fragen sprechen für dieses Buch, jedoch konnte es mich nicht begeistern.

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