Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

von Markus Niebios 
3,8 Sterne bei8 Bewertungen
Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten
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Diana182s avatar

herrlich Skurril und schaurig schön

kassandra1010s avatar

gewohnt außergewöhnliche Sprachkomposition, fiese Sprüche und wirklich einmalige Charaktere!

Alle 8 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten"

Achterbahnfahrt mit Leichenwagen

Eigentlich sollen Borg und Romanov von der »Detektei Mystica« nur eine Zigeunerin finden, die ein Klient für den angeblich auf ihm lastenden Fluch verantwortlich macht. Als Romanov spurlos verschwindet, dafür aber unverhofft die Leiche der Zigeunerin in der Detektei liegt, gerät Borg in Erklärungsnot.

Die Suche nach dem Mörder führt ihn ins Dortmunder Nordstadtghetto, eine Brutstätte absonderlichster Lebensentwürfe und Magnetfeld für Scherereien. Dass sich sein Intimfeind Talbot in die Ermittlungen einschaltet, und er endlich auf eine Spur des Mannes stößt, der ihn während seiner Schulzeit entführt hat, vereinfacht den Fall nicht gerade.

Als Borg mit dem König der Nordstadt aneinander gerät und auf die Leiche eines Jesuitenpaters stößt, verdichtet sich die Gewissheit, dass er einem Geheimnis auf der Spur ist, dessen Bewahrer auch ihn aus dem Weg räumen würden, um ihre Machenschaften zu vertuschen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783954413621
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:330 Seiten
Verlag:KBV
Erscheinungsdatum:15.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Diana182s avatar
    Diana182vor einem Jahr
    Kurzmeinung: herrlich Skurril und schaurig schön
    Die Adamsfamillie ermittelt wieder....

    Das Cover ist in Orange gehalten, auf dem ein Grabstein hervorsticht. Darauf geschrieben der Titel des Buches. Hier wird sofort deutlich, dass es sich um einen humorvollen Krimi handelt.


    Der Klappentext klingt ebenso anregend und macht neugierig auf den Inhalt des Buches.


    Bei dieser Geschichte handelt es sich bereits um eine Fortsetzung. Hier und da werden kleine Anekdoten aus dem ersten Buch eingeworfen. Daher ist es ratsam, den ersten Teil gelesen zu haben. Sonst versteht man einige Witze wohl nur zur Hälfte.


    Der Einstig in die Geschichte gelingt ohne Probleme. Das sehr spezielle Ermittlerduo ist mir sofort wieder bekannt und ich freute mich auf gemeinsame Ermittlungen. Die Figuren könnten skurriler nicht sein. Vor dieser Detektei, welche mich immer etwas an die Adams- Family erinnert, zittert wohl der ein oder andere Gängster. Normal ist hier irgendwie so gar nichts. Aber herrlich komisch, jedoch bei weitem nicht ganz ungefährlich.


    Der Autor beweist mal wieder einen Humor, der einfach mitreißt. Hier und da kommen ein paar trockene Witze, die man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen muss. So ganz scheint er mit Verwaltungsbeamten nichts am Hut zu haben, was hier und da thematisiert wird. Aber auch aktuelle Themen finden hier ihren Bezug und werden auf die Schippe genommen.


    Ganz besonders interessant fand ich die unerwarteten Wendungen und wie sich die einzelnen Personen aus Gefahrensituationen retten. Dabei wirkt alles realistisch und durchaus möglich. Auch wenn das Schicksal es hier ab und an sehr gut meint.


    Aber auch schaurige Momente und spannungsgeladenen Szenen kommen hier nicht zu kurz. Einmal angefangen, konnte ich mit dem lesen gar nicht mehr aufhören. Das Ende ist passend gewählt und hält die eine oder andere Überraschung bereit.


    Mein Fazit:
    Mir hat dieses Buch wieder ausgezeichnet gefallen. Ein Krimi, bei dem man mitfiebert, aber auch ordentlich lachen kann, ohne dass es Übertrieben wirkt.


    Es war mal wieder eine gelungene Abwechslung zu herkömmlichen Geschichten, welche sehr gut unterhält.

    Hier vergebe ich sehr gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor einem Jahr
    Kurzmeinung: gewohnt außergewöhnliche Sprachkomposition, fiese Sprüche und wirklich einmalige Charaktere!
    Die Spur führt in die Vergangenheit...

    Okay, wir hätten eine mystische Detektei, einen Leichenwagen als Dienstwagen, zwei seltsam wirkende Schnüffler, einen Hausdrachen mit Lieblingespudel und einen neuen Fall.

    Die Spur führt die beiden Privatermittler ins Roma-Millieu. Unterstützt durch einen Voodoo-Meister, einen finnischen Zapfkünstler und Alfs mit seinen Mini-Lebenswelten gelingt es den Beiden dennoch nicht, dem mysteriösen Problem auf die Spur zu kommen.

    Erst als Romanov entführt, eine tote Roma-Hexe in dessen Badewanne gekocht wird und Borg allein vor einem riesigen Scherbenhaufen samt eifriger Domina steht, scheint der Fall glasklar, wäre da nicht noch die kleine private Ermittlung in eine tieftraurige Kindheit.

    Niebios gelingt es mal wieder, mit gewohnt außergewöhnlicher Sprachkomposition, fiesen Sprüchen und wirklich einmaligen Charakteren, das man niemals an Borg und Romanov zweifelt und selbst an die Rückkehr der entflogenen Fledermaus glaubt.

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor einem Jahr
    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    Selten so gelacht… denn eigentlich sagt der Titel des Buches ganz was anderes voraus. Auch das Cover ist dazu passend gestaltet.

    Humorvoll  und wortgewandt gestaltet sich die Geschichte um die Detektive Romanov und Borg. Dabei geht es in dem vorliegenden  Fall auch um Mord.

    Viele skurrile Szenen und sehr viel schräger Humor runden das ganze gut ab. Dabei sollte aber der Fall nicht zu kurz kommen und gelöst werden. Eine überraschende Wendung am Ende hat mir als Leser natürlich gut gefallen.

     

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    abuelitas avatar
    abuelitavor einem Jahr
    Das war und ist….

    Das war und ist leider nicht meine Art von Humor.

     Schrill-schräg- skurril - - und das Dreamteam ist ein „Lachteam“….*g* ….natürlich nur in meinen Augen, anderen mag das durchaus gut gefallen.

    Es gibt natürlich auch eine Krimihandlung in diesem Buch, aber die ist mir ehrlich gesagt, in diesem ganzen Klamauk doch ziemlich untergegangen.

    Schade, aber es kann einem ja nicht alles gefallen….und wie gesagt, für Liebhaber dieser Art von schrillem und schrägen Humor ist das Buch bestens geeignet.


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    vronika22s avatar
    vronika22vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr skurriler Krimi, der sich witzg liest, aber trotzdem nicht so ganz meins war
    Sehr skurriler Krimi!

    Dies war für mich der erste Band um die Detektei Mystica und deren Besitzer Romanov und Borg.
    Der humorvolle Titel "Wer zuletzt stirbt lebt am längsten" hat mich sehr angesprochen. Auch das Cover fand ich sehr witzig und passend.
    Bei dem Buch selbst bin ich hin- und hergerissen. Einerseits wurde ich vom Witz und Humor nicht enttäuscht. Das Buch ist absolut humorvoll geschrieben, so dass es sich wirklich gut lesen lässt und unterhaltsam ist. Es strotzt gerade von von Skurriltiät, Wortzwitz und Situationskomik  Wer dies mag, kommt durchaus auf seine Kosten. Hier möchte ich als Beispiel meine Lieblingsstelle aufführen: Seite 91 "Sie nannten ihn das Zäpfchen, weil er seinen Vorgesetzten bei jeder Gelegenheit in den Arsch kroch"...einfach total köstlich!

    Allerdings handelt es sich hier um einen Kriminalroman, und da hat das Buch und der Plot meiner Meinung nach zu wenig hergegeben. Von der Handlung her, ist es vor sich hingeplätschert, aber ich fand den Kriminalfall nicht wirklich spannend. Der Krimiteil ist einfach zu kurz gekommen, da waren meine Erwartungen ein wenig anders.

    Aus diesem Grunde vergebe ich drei Sterne mit Tendenz nach oben. Wer gerne skurrile Krimis liest und nicht allzuviel Spannung erwartet, sondern den Fokus mehr auf den Humor legt, der liegt hier bei diesem Buch richtig und sollte unbedingt zugreifen.

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    Tulpe29s avatar
    Tulpe29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Krimi der etwas anderen Art, mit verschrobenen Protagonisten, vielen lustigen Bemerkungen, Redensarten und Begriffen
    Gefährliches Pflaster

    Selten habe ich bei der Lektüre eines Kriminalromans so viel geschmunzelt oder sogar gelacht. Die skurrilen, eigenwilligen und teilweise vollkommen überdrehten Protagonisten  in diesem Buch bedienen viele Klischees. Beispielsweise  gibt es  typische Spießer, kleine Dealer, Bewohner eines Roma- Ghettos,  trottelige Polizisten. Sie alle erleben viel Turbulentes, falls sie es denn überleben.

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    S
    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Skurriler Krimi mit Großstadtfeeling
    Schön skurril

    Borg und Romanov betreiben die Agentur/Detektei Mystica, die jenen Kunden hilft, die ein irgendwie übersinnlich geartetes Problem haben. Allerdings scheint es zumeist so, als ob die beiden Betreiber die größeren Probleme haben. Mit ihren Nachbarn, mit einer toten Rom, bösartigen Polizisten, brutalen Kiezgrößen, ehemaligen Mitschülern, einer Domina …

    Da ist es nicht hilfreich, dass Romanov entführt wird, Borg an einem Strick auf dem Dach liegt und abzurutschen droht, während in seiner Badewanne eine tote Frau liegt.

    Schön, dass es wenigstens Nana Mobango, einem afrikanischen Zauberer, gelingt, den eigentlich toten Hund der Nachbarin wiederzubeleben …

    Eine skurrile Idee jagt die nächste. Die Sprache ist spritzig und schnell, da durchweg aus der Perspektive von Borg berichtet wird, erleben die Leserinnen und Leser seine Ideen, Überlegungen, vor allem aber seine Kommentare zu jedem Geschehen hautnah mit. Sie sind präzise und trocken, humorvoll und zumeist eine Handbreit neben dem guten Geschmack, was den Lesepaß noch einmal erhöht.

    Es gibt auch einen Krimiplot, also einen tatsächlichen Fall zu lösen. Das tut Borg am Ende auch, sogar mit überraschender Wendung am Ende.

    Der einzige Minuspunkt in meinen Augen besteht in der zugrundeliegenden Brutalität. Damit sind keine blutrünstigen, splatterigen Szenen gemeint. Es gibt einige slapstickartige Szenen, in denen zum Beispiel besagter Hund zu Schaden kommt. Es ist aber am Ende so, wenn man genau hinschaut, lebt kaum noch eine der Figuren. Einige hauts nur im Nebensatz weg, der Tod anderer wird genauer beschrieben, was auch nicht wirklich blutrünstig geschaut. Doch trotzdem bleibt eine zugrundeliegende Grundbrutalität – eigentlich gibt es niemand Nettem in dem ganzen Buch. Auch Borg ist kein großartiger Sympathieträger, man lebt und leidet mit ihm mit, ja, aber kennenlernen würde ich ihn nicht wollen.

    Ich hab das Buch gern gelesen, Vieles hat mir ausgesprochen gut gefallen, aber es bleibt so ein kleines, unwohles Gefühl.

     

     

     

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    S
    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Skurriler Krimi mit Großstadtfeeling
    Schön skurril

    Borg und Romanov betreiben die Agentur/Detektei Mystica, die jenen Kunden hilft, die ein irgendwie übersinnlich geartetes Problem haben. Allerdings scheint es zumeist so, als ob die beiden Betreiber die größeren Probleme haben. Mit ihren Nachbarn, mit einer toten Rom, bösartigen Polizisten, brutalen Kiezgrößen, ehemaligen Mitschülern, einer Domina …

    Da ist es nicht hilfreich, dass Romanov entführt wird, Borg an einem Strick auf dem Dach liegt und abzurutschen droht, während in seiner Badewanne eine tote Frau liegt.

    Schön, dass es wenigstens Nana Mobango, einem afrikanischen Zauberer, gelingt, den eigentlich toten Hund der Nachbarin wiederzubeleben …

    Eine skurrile Idee jagt die nächste. Die Sprache ist spritzig und schnell, da durchweg aus der Perspektive von Borg berichtet wird, erleben die Leserinnen und Leser seine Ideen, Überlegungen, vor allem aber seine Kommentare zu jedem Geschehen hautnah mit. Sie sind präzise und trocken, humorvoll und zumeist eine Handbreit neben dem guten Geschmack, was den Lesepaß noch einmal erhöht.

    Es gibt auch einen Krimiplot, also einen tatsächlichen Fall zu lösen. Das tut Borg am Ende auch, sogar mit überraschender Wendung am Ende.

    Der einzige Minuspunkt in meinen Augen besteht in der zugrundeliegenden Brutalität. Damit sind keine blutrünstigen, splatterigen Szenen gemeint. Es gibt einige slapstickartige Szenen, in denen zum Beispiel besagter Hund zu Schaden kommt. Es ist aber am Ende so, wenn man genau hinschaut, lebt kaum noch eine der Figuren. Einige hauts nur im Nebensatz weg, der Tod anderer wird genauer beschrieben, was auch nicht wirklich blutrünstig geschaut. Doch trotzdem bleibt eine zugrundeliegende Grundbrutalität – eigentlich gibt es niemand Nettem in dem ganzen Buch. Auch Borg ist kein großartiger Sympathieträger, man lebt und leidet mit ihm mit, ja, aber kennenlernen würde ich ihn nicht wollen.

    Ich hab das Buch gern gelesen, Vieles hat mir ausgesprochen gut gefallen, aber es bleibt so ein kleines, unwohles Gefühl.

     

     

     

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    I-Love-Cheeses avatar
    I-Love-Cheesevor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KBV_Verlags avatar
    Das Dreamteam des Regionalkrimis: Borg und Romanov hangeln sich durch den Dortmunder Großstadt-Dschungel.
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