Markus Niebios Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

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Inhaltsangabe zu „Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten“ von Markus Niebios

Achterbahnfahrt mit Leichenwagen Eigentlich sollen Borg und Romanov von der »Detektei Mystica« nur eine Zigeunerin finden, die ein Klient für den angeblich auf ihm lastenden Fluch verantwortlich macht. Als Romanov spurlos verschwindet, dafür aber unverhofft die Leiche der Zigeunerin in der Detektei liegt, gerät Borg in Erklärungsnot. Die Suche nach dem Mörder führt ihn ins Dortmunder Nordstadtghetto, eine Brutstätte absonderlichster Lebensentwürfe und Magnetfeld für Scherereien. Dass sich sein Intimfeind Talbot in die Ermittlungen einschaltet, und er endlich auf eine Spur des Mannes stößt, der ihn während seiner Schulzeit entführt hat, vereinfacht den Fall nicht gerade. Als Borg mit dem König der Nordstadt aneinander gerät und auf die Leiche eines Jesuitenpaters stößt, verdichtet sich die Gewissheit, dass er einem Geheimnis auf der Spur ist, dessen Bewahrer auch ihn aus dem Weg räumen würden, um ihre Machenschaften zu vertuschen.

herrlich Skurril und schaurig schön

— Diana182

gewohnt außergewöhnliche Sprachkomposition, fiese Sprüche und wirklich einmalige Charaktere!

— kassandra1010

Sehr skurriler Krimi, der sich witzg liest, aber trotzdem nicht so ganz meins war

— vronika22

Ein Krimi der etwas anderen Art, mit verschrobenen Protagonisten, vielen lustigen Bemerkungen, Redensarten und Begriffen

— Tulpe29

Skurriler Krimi mit Großstadtfeeling

— Sabine_Hartmann

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  • Die Adamsfamillie ermittelt wieder....

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    Diana182

    19. June 2017 um 14:23

    Das Cover ist in Orange gehalten, auf dem ein Grabstein hervorsticht. Darauf geschrieben der Titel des Buches. Hier wird sofort deutlich, dass es sich um einen humorvollen Krimi handelt. Der Klappentext klingt ebenso anregend und macht neugierig auf den Inhalt des Buches. Bei dieser Geschichte handelt es sich bereits um eine Fortsetzung. Hier und da werden kleine Anekdoten aus dem ersten Buch eingeworfen. Daher ist es ratsam, den ersten Teil gelesen zu haben. Sonst versteht man einige Witze wohl nur zur Hälfte. Der Einstig in die Geschichte gelingt ohne Probleme. Das sehr spezielle Ermittlerduo ist mir sofort wieder bekannt und ich freute mich auf gemeinsame Ermittlungen. Die Figuren könnten skurriler nicht sein. Vor dieser Detektei, welche mich immer etwas an die Adams- Family erinnert, zittert wohl der ein oder andere Gängster. Normal ist hier irgendwie so gar nichts. Aber herrlich komisch, jedoch bei weitem nicht ganz ungefährlich. Der Autor beweist mal wieder einen Humor, der einfach mitreißt. Hier und da kommen ein paar trockene Witze, die man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen muss. So ganz scheint er mit Verwaltungsbeamten nichts am Hut zu haben, was hier und da thematisiert wird. Aber auch aktuelle Themen finden hier ihren Bezug und werden auf die Schippe genommen. Ganz besonders interessant fand ich die unerwarteten Wendungen und wie sich die einzelnen Personen aus Gefahrensituationen retten. Dabei wirkt alles realistisch und durchaus möglich. Auch wenn das Schicksal es hier ab und an sehr gut meint. Aber auch schaurige Momente und spannungsgeladenen Szenen kommen hier nicht zu kurz. Einmal angefangen, konnte ich mit dem lesen gar nicht mehr aufhören. Das Ende ist passend gewählt und hält die eine oder andere Überraschung bereit. Mein Fazit:Mir hat dieses Buch wieder ausgezeichnet gefallen. Ein Krimi, bei dem man mitfiebert, aber auch ordentlich lachen kann, ohne dass es Übertrieben wirkt. Es war mal wieder eine gelungene Abwechslung zu herkömmlichen Geschichten, welche sehr gut unterhält. Hier vergebe ich sehr gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.

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  • Die Spur führt in die Vergangenheit...

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    kassandra1010

    16. May 2017 um 20:50

    Okay, wir hätten eine mystische Detektei, einen Leichenwagen als Dienstwagen, zwei seltsam wirkende Schnüffler, einen Hausdrachen mit Lieblingespudel und einen neuen Fall. Die Spur führt die beiden Privatermittler ins Roma-Millieu. Unterstützt durch einen Voodoo-Meister, einen finnischen Zapfkünstler und Alfs mit seinen Mini-Lebenswelten gelingt es den Beiden dennoch nicht, dem mysteriösen Problem auf die Spur zu kommen. Erst als Romanov entführt, eine tote Roma-Hexe in dessen Badewanne gekocht wird und Borg allein vor einem riesigen Scherbenhaufen samt eifriger Domina steht, scheint der Fall glasklar, wäre da nicht noch die kleine private Ermittlung in eine tieftraurige Kindheit. Niebios gelingt es mal wieder, mit gewohnt außergewöhnlicher Sprachkomposition, fiesen Sprüchen und wirklich einmaligen Charakteren, das man niemals an Borg und Romanov zweifelt und selbst an die Rückkehr der entflogenen Fledermaus glaubt.

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  • Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    Booky-72

    11. May 2017 um 21:59

    Selten so gelacht… denn eigentlich sagt der Titel des Buches ganz was anderes voraus. Auch das Cover ist dazu passend gestaltet. Humorvoll  und wortgewandt gestaltet sich die Geschichte um die Detektive Romanov und Borg. Dabei geht es in dem vorliegenden  Fall auch um Mord. Viele skurrile Szenen und sehr viel schräger Humor runden das ganze gut ab. Dabei sollte aber der Fall nicht zu kurz kommen und gelöst werden. Eine überraschende Wendung am Ende hat mir als Leser natürlich gut gefallen.  

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  • Das war und ist….

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    abuelita

    26. April 2017 um 10:36

    Das war und ist leider nicht meine Art von Humor. Schrill-schräg- skurril - - und das Dreamteam ist ein „Lachteam“….*g* ….natürlich nur in meinen Augen, anderen mag das durchaus gut gefallen.Es gibt natürlich auch eine Krimihandlung in diesem Buch, aber die ist mir ehrlich gesagt, in diesem ganzen Klamauk doch ziemlich untergegangen.Schade, aber es kann einem ja nicht alles gefallen….und wie gesagt, für Liebhaber dieser Art von schrillem und schrägen Humor ist das Buch bestens geeignet.

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  • Sehr skurriler Krimi!

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    vronika22

    25. April 2017 um 20:41

    Dies war für mich der erste Band um die Detektei Mystica und deren Besitzer Romanov und Borg.Der humorvolle Titel "Wer zuletzt stirbt lebt am längsten" hat mich sehr angesprochen. Auch das Cover fand ich sehr witzig und passend.Bei dem Buch selbst bin ich hin- und hergerissen. Einerseits wurde ich vom Witz und Humor nicht enttäuscht. Das Buch ist absolut humorvoll geschrieben, so dass es sich wirklich gut lesen lässt und unterhaltsam ist. Es strotzt gerade von von Skurriltiät, Wortzwitz und Situationskomik  Wer dies mag, kommt durchaus auf seine Kosten. Hier möchte ich als Beispiel meine Lieblingsstelle aufführen: Seite 91 "Sie nannten ihn das Zäpfchen, weil er seinen Vorgesetzten bei jeder Gelegenheit in den Arsch kroch"...einfach total köstlich!Allerdings handelt es sich hier um einen Kriminalroman, und da hat das Buch und der Plot meiner Meinung nach zu wenig hergegeben. Von der Handlung her, ist es vor sich hingeplätschert, aber ich fand den Kriminalfall nicht wirklich spannend. Der Krimiteil ist einfach zu kurz gekommen, da waren meine Erwartungen ein wenig anders.Aus diesem Grunde vergebe ich drei Sterne mit Tendenz nach oben. Wer gerne skurrile Krimis liest und nicht allzuviel Spannung erwartet, sondern den Fokus mehr auf den Humor legt, der liegt hier bei diesem Buch richtig und sollte unbedingt zugreifen.

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  • Gefährliches Pflaster

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    Tulpe29

    23. April 2017 um 16:09

    Selten habe ich bei der Lektüre eines Kriminalromans so viel geschmunzelt oder sogar gelacht. Die skurrilen, eigenwilligen und teilweise vollkommen überdrehten Protagonisten  in diesem Buch bedienen viele Klischees. Beispielsweise  gibt es  typische Spießer, kleine Dealer, Bewohner eines Roma- Ghettos,  trottelige Polizisten. Sie alle erleben viel Turbulentes, falls sie es denn überleben.

  • Schön skurril

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    Sabine_Hartmann

    23. April 2017 um 12:23

    Borg und Romanov betreiben die Agentur/Detektei Mystica, die jenen Kunden hilft, die ein irgendwie übersinnlich geartetes Problem haben. Allerdings scheint es zumeist so, als ob die beiden Betreiber die größeren Probleme haben. Mit ihren Nachbarn, mit einer toten Rom, bösartigen Polizisten, brutalen Kiezgrößen, ehemaligen Mitschülern, einer Domina … Da ist es nicht hilfreich, dass Romanov entführt wird, Borg an einem Strick auf dem Dach liegt und abzurutschen droht, während in seiner Badewanne eine tote Frau liegt. Schön, dass es wenigstens Nana Mobango, einem afrikanischen Zauberer, gelingt, den eigentlich toten Hund der Nachbarin wiederzubeleben … Eine skurrile Idee jagt die nächste. Die Sprache ist spritzig und schnell, da durchweg aus der Perspektive von Borg berichtet wird, erleben die Leserinnen und Leser seine Ideen, Überlegungen, vor allem aber seine Kommentare zu jedem Geschehen hautnah mit. Sie sind präzise und trocken, humorvoll und zumeist eine Handbreit neben dem guten Geschmack, was den Lesepaß noch einmal erhöht. Es gibt auch einen Krimiplot, also einen tatsächlichen Fall zu lösen. Das tut Borg am Ende auch, sogar mit überraschender Wendung am Ende. Der einzige Minuspunkt in meinen Augen besteht in der zugrundeliegenden Brutalität. Damit sind keine blutrünstigen, splatterigen Szenen gemeint. Es gibt einige slapstickartige Szenen, in denen zum Beispiel besagter Hund zu Schaden kommt. Es ist aber am Ende so, wenn man genau hinschaut, lebt kaum noch eine der Figuren. Einige hauts nur im Nebensatz weg, der Tod anderer wird genauer beschrieben, was auch nicht wirklich blutrünstig geschaut. Doch trotzdem bleibt eine zugrundeliegende Grundbrutalität – eigentlich gibt es niemand Nettem in dem ganzen Buch. Auch Borg ist kein großartiger Sympathieträger, man lebt und leidet mit ihm mit, ja, aber kennenlernen würde ich ihn nicht wollen. Ich hab das Buch gern gelesen, Vieles hat mir ausgesprochen gut gefallen, aber es bleibt so ein kleines, unwohles Gefühl.      

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  • Schön skurril

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    Sabine_Hartmann

    23. April 2017 um 12:23

    Borg und Romanov betreiben die Agentur/Detektei Mystica, die jenen Kunden hilft, die ein irgendwie übersinnlich geartetes Problem haben. Allerdings scheint es zumeist so, als ob die beiden Betreiber die größeren Probleme haben. Mit ihren Nachbarn, mit einer toten Rom, bösartigen Polizisten, brutalen Kiezgrößen, ehemaligen Mitschülern, einer Domina … Da ist es nicht hilfreich, dass Romanov entführt wird, Borg an einem Strick auf dem Dach liegt und abzurutschen droht, während in seiner Badewanne eine tote Frau liegt. Schön, dass es wenigstens Nana Mobango, einem afrikanischen Zauberer, gelingt, den eigentlich toten Hund der Nachbarin wiederzubeleben … Eine skurrile Idee jagt die nächste. Die Sprache ist spritzig und schnell, da durchweg aus der Perspektive von Borg berichtet wird, erleben die Leserinnen und Leser seine Ideen, Überlegungen, vor allem aber seine Kommentare zu jedem Geschehen hautnah mit. Sie sind präzise und trocken, humorvoll und zumeist eine Handbreit neben dem guten Geschmack, was den Lesepaß noch einmal erhöht. Es gibt auch einen Krimiplot, also einen tatsächlichen Fall zu lösen. Das tut Borg am Ende auch, sogar mit überraschender Wendung am Ende. Der einzige Minuspunkt in meinen Augen besteht in der zugrundeliegenden Brutalität. Damit sind keine blutrünstigen, splatterigen Szenen gemeint. Es gibt einige slapstickartige Szenen, in denen zum Beispiel besagter Hund zu Schaden kommt. Es ist aber am Ende so, wenn man genau hinschaut, lebt kaum noch eine der Figuren. Einige hauts nur im Nebensatz weg, der Tod anderer wird genauer beschrieben, was auch nicht wirklich blutrünstig geschaut. Doch trotzdem bleibt eine zugrundeliegende Grundbrutalität – eigentlich gibt es niemand Nettem in dem ganzen Buch. Auch Borg ist kein großartiger Sympathieträger, man lebt und leidet mit ihm mit, ja, aber kennenlernen würde ich ihn nicht wollen. Ich hab das Buch gern gelesen, Vieles hat mir ausgesprochen gut gefallen, aber es bleibt so ein kleines, unwohles Gefühl.      

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  • Leserunde zu "Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten" von Markus Niebios

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    KBV_Verlag

    Das Dreamteam des Regionalkrimis: Borg und Romanov hangeln sich durch den Dortmunder Großstadt-Dschungel.

    • 72
  • Leserunde zu "Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten" von Markus Niebios

    Wer zuletzt stirbt, lebt am längsten

    KBV_Verlag

    14. March 2017 um 11:49

    Neues von Borg und Romanov, dem Dreamteam des Regionalkrimis!

    • 3
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