Markus Orths Das Zimmermädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Zimmermädchen“ von Markus Orths

Über die Sehnsucht nach einem anderen Leben
Lynn putzt im Hotel Eden, und sie putzt gründlich. Immer länger bleibt sie in den Zimmern, gebannt von allem, was sie dort findet: Zettel, Bücher, Kulturbeutel. Zunächst ist Lynn vorsichtig, dann wird sie immer dreister. An einem Dienstag hört sie Schritte auf dem Flur und weiß sofort, sie werden haltmachen vor dem Zimmer, in dem sie längst nicht mehr stehen darf. Ihr bleibt nur ein Zufluchtsort: Lynn kriecht unters Bett und verbringt dort die Nacht. Mit dem Gast über ihr. Von nun an liegt sie jeden Dienstag unter den Betten der Gäste. Den Menschen nah und zugleich fern, wie unsichtbar.
2008 beim Bachmann-Wettbewerb ausgezeichnet.

Merkwürdiges Buch, merkwürdige Protagonistin, merkwürdige Grammatik

— beyond_redemption

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    Das Zimmermädchen

    beyond_redemption

    03. January 2017 um 17:08

    Worum geht's? Lynn hat einen 6 monatigen Therapie hinter sich und beginnt danach einen neuen Job in einem Hotel. Dort putzt sie die Zimmer, meistens mehr als gründlich. Irgendwann bleibt sie über Nacht unter dem Bett eines Gastes liegen und ab da wiederholt sie dies jeden Dienstag. Die Sätze sind sehr kurz gehalten und häufig fehlen Artikel oder Verben. Insgesamt hat das Buch nur 138 Seiten. Meine Meinung: Das Buch wirkt auf mich ein bisschen wie moderne Kunst. Gängige Regeln werden nicht eingehalten und so ganz weiß man nicht, was einem der Autor damit sagen will. Die Sätze sind teilweise im Telegrammstil gehalten, was mir überhaupt nicht gefällt. Die Protagonistin scheint einen totalen Dachschaden zu haben und daran ändert sich auch während des Lesens nichts. Gleichzeitig ist sie mir auch nicht sympathisch gewesen. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, wieso sie die Dinge macht, die sie macht. Hintergründe oder Ursachen für ihr Verhalten wurden auch höchstens nur angedeutet. Allgemein hat mich das Buch nach nicht mal zwei Stunden Lesezeit etwas ratlos zurück gelassen. Deswegen gibt es von mir nur 2 Sterne. Mein Blog: https://buechereckeweb.wordpress.com/

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  • Leserunde zu "Billy Backe und Mini Murmel" von Markus Orths

    Billy Backe: Billy Backe und Mini Murmel

    NetzwerkAgenturBookmark

    Fantasy, Wortwitz und ein tierischer Held mit Knuddelfaktor! Wir laden zu einem neuen Abenteuer mit "Billy Backe" von Markus Orths ein. Findet gemeinsam heraus was mit Mini Murmel passiert ist & bewerbt Euch direkt zur Leserunde.ab 5 JahrenGanz Walle Wacke ist in heller Aufregung: Am Murmelhügel ist ein Heißluftballon gelandet! An Bord: das kleine Murmeltier Mini Murmel. Warum wurde es weggeschickt? Wo sind seine Eltern? Sofort brechen Billy Backe und seine Freunde Polly Posthörnchen, der Schrönk und Billy the Kid auf, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen - und begegnen Strumpfnasenindianern, Klapperkrokodilen und Fliegenden Orcas LeseprobeMarkus Orths wurde 1969 in Viersen geboren, studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik in Freiburg und lebt heute als Autor mit Frau und drei Kindern in Karlsruhe. Im Verlag Schöffling & Co erschien soeben sein zehntes Buch, der Roman Alpha & Omega - Apokalypse für Anfänger (2014). Drei seiner Romane sind in insgesamt sechzehn Sprachen übersetzt worden. Seine Texte wurden u.a. ausgezeichnet mit dem Telekom-Austria-Preis (2008) in Klagenfurt, dem Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld (2009) und dem Phantastikpreis der Stadt Wetzlar (2011). Ich suche für die Leserunde zu "Billy Backe und Mini Murmel" von Markus Orths Leser, die gemeinsam in der Leserunde das Buch besprechen & anschließend das Buch rezensieren möchten. Gerne auch mit Kindern im entsprechendem Lesealter ab 5 Jahren Hierfür werden 10 Bücher zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns auch über Blogger in der Leserunde. Solltet Ihr also bloggen, dann schreibt uns bei der Bewerbung Eure Blogadresse bei. Bewerbungfrage:  Wie ist Euer Eindruck zur Leseprobe?*** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des BuchesErwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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  • Rezension zu "Das Zimmermädchen" von Markus Orths

    Das Zimmermädchen

    Nil

    16. January 2012 um 21:09

    Nach diesem Roman schau ich unter jedes Bett in Hotels! Das Zimmermädchen von Markus Orths, erschienen 2008, handelt von einer Hotelputzfrau. Ein scheinbar unscheinbares Leben, aber der Teufel steckt im Detail! Bei der Protagonistin handelt es sich um eine Kleptomanin, ein besonders schwerwiegender Fall, der mit einem längeren Aufenthalt in einer Heilanstalt Besserung bringen sollte. Nach der Entlassung sucht sie händeringend nach Ablenkung und das Putzen wird zu einer Obsession. Durch einen Bekannten, man könnte ihn auch zunächst als Liebhaber bezeichnen, bekommt sie eine Stelle als Zimmermädchen mit den Auflagen wöchentlich einen Therapietermin wahrzunehmen. Diese Stelle wird ihr Leben, denn sie putzt alles akribisch gründlich. Selbst da wo andere keinen Dreck sehen, putzt sie unermüdlich. Auch Zimmer die nicht genutzt wurden, werden von ihr gereinigt in unbezahlten Überstunden. Mit der Zeit findet sie gefallen sich in Zimmern aufzuhalten, die belegt sind und interessiert sich für die feinen kleinen Details. Was liegt herum, welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Und dann passiert es, ein Gast kommt wieder und um unbemerkt zu bleiben, verschwindet sie unters Bett und bleibt dort die ganze Nacht. Der Roman ist wunderbar geschrieben. Markus Orths schafft es mit sehr prägnanter Sprache eine Szenerie mit einem unbehaglichen Ambiente zu kreieren. Das Einzige was mich ein wenig enttäuscht hat, war der Schluss des Romans. Für meinen Geschmack etwas zu abrupt. Ist sicherlich genau so gewollt. Mich hat es ein wenig verloren zurück gelassen.

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  • Rezension zu "Das Zimmermädchen" von Markus Orths

    Das Zimmermädchen

    Dupsi

    03. November 2010 um 17:15

    Lynn Zapatek ist Zimmermädchen. Und das mit Leib und Seele. Sie findet Schmutz, den sonst keiern findet, sie macht freiwillig Überstunden, will keinen Urlaub. Immer länger bleibt sie in den Zimmern,putzt immer weiter. An Kleinigkeiten, die sie in den Zimmern findet, reimt sie sich das Leben der Gäste zusammen. Doch es bleibt nicht dabei. Sie zieht die Sachen der Gäste an. Irgendwann geht sie soweit, dass sie unter das Hotelbett kriecht und dort bleibt, während sich die Gäste im Zimmer aufhalten. Sie findet Gefallen daran, wiederholt es jeden Dienstag, fiebert diesem Ereignis förmlich entgegen. Eine Rezension zu diesem Buch fällt mir schwer. Es ist anders. als die, die ich bisher gelesen habe. Aber trotzdem hat es mich irgendwie gefangen genommen. Was genau es war. kann ich nicht sagen. ich kann nur sagen, dass es mir gefallen hat in Lynns Welt einzutauchen, mit ihr unter dem Hotelbett zu liegen. Sie wollte mal bei mir putzen ;-)

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  • Rezension zu "Das Zimmermädchen" von Markus Orths

    Das Zimmermädchen

    dzaushang

    14. April 2010 um 13:00

    Wir lernen Linda „Lynn“ Zapatek, eine junge Frau, kennen, da hat sie gerade ein halbes Jahr Aufenthalt in einer Klinik hinter sich. Im Laufe der Handlung wird immer deutlicher, dass es sich, aller Wahrscheinlichkeit nach, um einen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik gehandelt haben muss. Lynn leidet vor allem an der Bedeutungslosigkeit ihres eigenen Lebens, sie kann keinen Sinn darin entdecken, versteht es nicht ihre Tage mit Farbe und Lebendigkeit zu füllen. Um dem Einerlei zu entkommen ordnet sie in ihrer Not den Wochentagen bestimmte Farben und einfache Tätigkeiten zu, so wird der Sonntag blassblau, der Freitag knallrot. Mittwoch frei, Donnerstag Anruf Mutter, Sonntag allein. Und sie beobachtet andere Menschen, versucht so deren Lebensinhalt, Lebenssinn zu entschlüsseln. Denn ihre größte Angst besteht darin „Sinn – lose“ Zeit mit sich allein zu verbringen, dann verharrt sie oft in Halbstarre vor dem Fernseher. Und von dieser Zeit gibt es mehr als genug. Kontakte zu anderen Menschen hat sie so gut wie keine. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist auf das nötigste beschränkt, von ihrem Therapeuten, dem sie nebenbei auch den ein oder anderen sexuellen Wunsch zu erfüllen scheint, fühlt sie sich nicht wirklich wahrgenommen und verstanden. So flüchtet Lynn mit ihren Beobachtungen in eine Art Traumwelt, Parallelwelt, indem sie das Leben anderer Menschen, oder das, was sie in ihrer Phantasie dann dafür hält, mit immer feineren Beobachtungstechniken ausspäht, immer unauffälliger beobachtet, mit ihrer Person immer weiter in den Hintergrund tretend. Aus dem „Spiel“: Was wäre wenn? Was wäre, wenn keiner mich sehen würde? wird eine Obsession. Mit ihrem Job als Zimmermädchen in einem Hotel beginnt der Reiz des Verbotenen übermächtig zu werden, nach der Arbeit des Tages bleibt sie schließlich auch über Nacht – unter den Betten der Hotelgäste. Markus Orths gelingt es eine den Leser packende und fesselnde Geschichte von einer jungen Frau zu erzählen, die in das Leben anderer Menschen vordringt, weil das eigene Leben so sinn -und bedeutungslos ist. Diese Geschichte lebt geradezu von der Phantasie des Lesers: kann so etwas auch im realen Leben passieren. Wie viele „Gestörte“ laufen da draußen eigentlich herum, ohne dass sie groß auffallen würden, geschieht mir vielleicht ähnliches ohne das ich davon etwas bemerke? Das große „rumballern“ und „totschlagen“, was es ja nicht immer sein muss, ist ja vielleicht nur die sichtbare Spitze von so etwas wie einem Eisberg unbekannten Ausmaßes. Oder geht mir da die Phantasie durch? Wann hat denn der geneigte Leser zum letzten Mal unter seinem Bett nachgeschaut?

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  • Rezension zu "Das Zimmermädchen" von Markus Orths

    Das Zimmermädchen

    Canem

    31. July 2009 um 18:13

    Das Buch habe ich in wenigen Stunden durchgelesen. Die Schrift ist wirklich sehr groß und die Seiten sehr dick und wenig.. ich denke mal die wollten es nach viel aussehen lassen, Aber ich fand das Buch echt gut! Am Anfang kommt einem Lynn noch sehr komisch vor, man kann sich niemanden drunter vorstellen. Aber nach mehr und mehr Seiten fängt man an, sich gut in sie hineinversetzen zu können.. Aber ich hab sehr viel nicht verstanden.. es wird viel nicht gesagt, und man muss sich selbst etwas drunter vorstellen. Meiner Meinung nach ein sehr interessantes und gutes Buch!

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  • Rezension zu "Das Zimmermädchen" von Markus Orths

    Das Zimmermädchen

    variety

    17. June 2009 um 07:59

    Die Geschichte liest sich leicht und dauert nicht lange (130 Seiten, grosse Schrift). Dennoch bleibt ein schaler Nachgeschmack übrig. Was will uns der Autor damit sagen, dass ein Zimmermädchen alle Räume akribisch genau säubert, sich jeweils am Dienstag unters Bett legt und lauscht (am Schluss sogar noch bei ... -- nein, das verrate ich nicht)? Ausserdem lässt sie sich auf ein Escort-Girl ein, wobei die Beziehung unter keinem guten Stern steht. Daneben wird immer wieder ihre Vergangenheit in der Klinik erwähnt (Depressionen, Schizophrenie?). Die Geschichte selber wäre spannend und ist gut geschrieben (auch wenn die vielen kurzen Sätze, teilweise ohne Punkt und Verben, mit der Zeit etwas nerven). Leider führt sie nirgendwo hin.

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  • Rezension zu "Das Zimmermädchen" von Markus Orths

    Das Zimmermädchen

    Cosmogirl

    28. November 2008 um 11:50

    absolut langweilig, es passiert nichts, die protagonistin ist gestört

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