Markus Orths Lehrerzimmer

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Inhaltsangabe zu „Lehrerzimmer“ von Markus Orths

»Die Lüge, sagte er gleich zu Beginn, das solle ich verinnerlichen, sei das Elixier der Schule. Jeder hier an der Schule lüge. Er, der Direktor, zuallererst.« Studienassessor Kranich, Englisch, Deutsch, lernt bereits an seinem ersten Schultag, auf welche vier Säulen sich das gesamte Schulsystem stützt: Angst, Jammer, Schein und Lüge. Leider wohnt Kranich am falschen Ort, das gibt ein dickes Minus in der Leistungsbeurteilung – die wirklich wahren Kompetenzen eines jeden Lehrers, erfährt er, seien die Schlüsselkompetenzen. Für jeden gefundenen, vielmehr erbeuteten Schlüssel, den er Direktor Höllinger beibringt, kommt er weiter nach oben …

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  • so parodiert man richtig

    Lehrerzimmer

    dominona

    02. August 2015 um 21:02

    Das ist eine herrliche, für junge Lehrer, wahrscheinlich schmerzliche Parodie auf den Lehrberuf und die Vorgänge in den “heiligen Hallen”, dem Lehrerzimmer, dem Kollegium usw. Hier grenzt es an die Stasi und manchmal ist es schon fast Satire. Ich habe oft gelacht und noch öfter gegrinst. Aber richtig Spaß macht das Buch wohl nur, wenn man kein Lehrer ist.

  • Rezension zu "Lehrerzimmer" von Markus Orths

    Lehrerzimmer

    SoSo

    Martin Kranich ist Junglehrer und erzählt von seinen ersten Tagen an dr neuen Schule. Vom Direktor, den Kollegen, fordernden Schülern, dem Oberschulamt, das über alles wacht und anderen "alltäglichen" Lehrerproblemen. Ich dachte man darf sich als Referendar auch mal ein lustiges "Schul-Buch" gönnen. Leider wars ein wenig enttäuschend. Bei knapp 160 Seiten ist das nicht weiter schlimm (ist ja schnell gelesen) und einige Szenen waren wirklich ganz witzig aber vieles ist so überspitzt dargestellt, dass es ein wenig zu flach und dahingeklatscht wirkt. Marotten und co. sind ja wirklich in Ordnung und sicher auch in jedem Lehrerzimmer zu finden aber durch die ständige Übertreibung wird es stellenweise doch sehr unglaubwürdig und anstrengend. Das Ende fand ich ein wenig enttäuschend. Wenn man sich schon die Mühe macht, mehrere Lehrertypen so extrem darzustellen, sollte man es auch durchziehen und allen eine richtige Rolle zuteil werden lassen. Lieber 50 Seiten mehr schreiben und sich ein etwas glaubwürdigeres Ende einfallen lassen dann wäre meine Bewertung sicher ein bisschen besser ausgefallen denn einige Passagen haben wirklich Potential. Naja, 160 Seiten, nett zu lesen, wenn man mal 2 Stunden Zugfahrt/Wartezeit oder Langeweile hat. 2-3 mal hat man was zu lachen und im Endeffekt bin ich froh, dass ich nicht in einem Kollegium voller Karikaturen gelandet bin. ;)

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  • Rezension zu "Lehrerzimmer" von Markus Orths

    Lehrerzimmer

    sparks88

    03. November 2012 um 13:52

    Als Lehramtsstudentin habe ich dieses Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen. Man erfährt von dem Alltag eines schwäbischen Referendars, die Tücken eines normalen Schulbetriebes und von dem "Kampf" zwischen den Verlagen. Auf lustige, teils sehr übersspitzte Art bringt der Autor die Erlebnisse der ersten Schritte in einer Schule nahe. Eigentlich eine sehr nette Erzählung, leicht überspitzt und humorvoll. Mich hat der Schreibstil etwas gestört, da keine wörtliche Rede verwendet wird und dies den Lesefluss behindert. Außerdem ist es schade, dass der Autor es nicht bis zum Ende geschafft hat das Niveau zu halten und mit dem Ende eigentlich alle vorangegangenen Wörter wieder zerstört. - 1 Stern für den Schreibstil - 1 Stern für den Verlauf der Erzählung

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  • Rezension zu "Lehrerzimmer" von Markus Orths

    Lehrerzimmer

    Lupus

    13. May 2010 um 11:55

    Bereits im Vorstellungsgespräch vermittelt der Schuldirektor dem angehenden Englisch- und Deutschlehrer Kranich eindrücklich und ausführlich die Grundpfeiler des Schulsystems: Angst, Jammer, Schein und Lüge. Aber Kranich lässt sich nicht vergraulen. Mutig tritt er in den Schuldienst ein. Doch schon die ersten Schultage ziehen ihn in einen Sumpf aus Kontrolle, Heuchelei, Korruption und Opportunismus. Alles ist inszeniert. Selbst die Systemkritiker aus den Reihen der Lehrerschaft werden von der Schulleitung installiert. Mit viel Sprachwitz überzeichnet Orths humorvoll den Lehreralltag an unseren Schulen. Das Ganze erinnert ein wenig an den Überwachungsstaat aus Orwells 1984. Eigentlich wußten wir es schon immer: Nicht die Schüler, sondern die Lehrer sind die Getriebenen!

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  • Rezension zu "Lehrerzimmer" von Markus Orths

    Lehrerzimmer

    sporty_spice

    24. August 2009 um 09:10

    Die Geschichte beginnt mit dem ersten Schultag des Studienassessors Kranich an einem Gymnasium. An seinem ersten Tag begegnet Kranich dem Schulleiter Höllerich. Kranich wird von Höllerich mit den vier Säulen seines Schulsystems bekannt gemacht - Angst, Jammer, Schein und Lüge, wobei die Angst in den Augen des Schulleiters den wichtigsten Pfeiler darstellt. Geht es in deutschen Leherzimmern wirklich so zu? Ist die Schule so schrecklich? Werden Referendare/Junglehrer so ausgenutzt und alleingelassen? Markus Orths überzeichnet bewusst die Situation an einem schwäbischen Gymnasium. Aber wir immer gilt: Steckt nicht in allen dargestellten Situationen etwas Wahrheit?

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  • Rezension zu "Lehrerzimmer" von Markus Orths

    Lehrerzimmer

    variety

    03. January 2008 um 19:16

    Fast perfekt geraten! Das Buch ist eine sehr gut verfasste Satire auf den Betrieb an einer Schule. Alleine das erste Kapitel ist Unterhaltung auf höchstem Niveau. Auch verschiedene Wortspielereien (z. B. «Schlüsselkompetenzen») sowie Situationen, die beschrieben werden, verleiten immer wieder zum Schmunzeln, aber auch zum längeren Nachdenken. Da das Buch ja "Lehrerzimmer" heisst, werden die Schulstunden, das eigentliche Kerngeschäft der Lehrkräfte, nur am Rande erwähnt («Ich brachte die erste Schulstunde hinter mich.»). Den 5. Stern verpasst Orths mit dem absolut unnötigen Schluss samt Schlüsseln: übertrieben, überdreht und schlicht langweilig (nach den Seiten zuvor)!

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