Markus Orths Lehrerzimmer

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Inhaltsangabe zu „Lehrerzimmer“ von Markus Orths

Studienassessor Kranich, Englisch, Deutsch, lernt bereits an seinem ersten Schultag im Zimmer des Direktors, auf welche vier Säulen sich das gesamte Schulsystem stützt: Angst, Jammer, Schein und Lüge. »Die Lüge, sagte er gleich zu Beginn, das solle ich verinnerlichen, sei das Elixier der Schule. Jeder hier an der Schule lüge. Er, der Direktor, zuallererst.« Ehe Kranich sich versieht, ist er mittendrin zwischen Oberschulamtspolizisten, Geheimen Sicherheitsbeamten und der KG, der Konspirativen Gruppe, »die sich zum Ziel gesetzt hatte, das geltende Schulsystem zu unterminieren. Jedoch nicht wirklich, wie man sogleich einschränkte, da man den eigenen Arbeitsplatz keinesfalls ernsthaft würde aufs Spiel setzen wollen, sondern lediglich, wie man sagte, verbal.« Und wie Kranich da wieder rauskommt ist im buchstäblichen Sinne revolutionär – atemlos und furios von einem überaus bemerkenswerten Erzähler in Szene gesetzt, seines Zeichens Lehrer übrigens. Im ersten Beruf. Die Rezensionen zum Buch »Eine urkomische Satire auf den Schulbetrieb, die drastisch vor Augen führt, was Pisa nur theoretisch umschreibt.« Focus »Eine absurde Groteske, ein satirischer Amoklauf. Orths' Satire wird in vielen Lehrerzimmern auf zustimmendes Kopfnicken und verschwörerisches Lächeln stoßen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »So komisch beschrieben, dass man daran verzweifeln könnte.« Frankfurter Neue Presse »Eine fulminante Satire – ein an Wortwitz und Slapstick überreicher Roman.« Süddeutsche Zeitung »Markus Orths' ›Lehrerzimmer‹ setzt den verbeamteten Apparat Schule so in Szene, dass der Leser unter Gelächter seine Mechanismen durchschaut.« die tageszeitung »Eine lachmuskelstrapazierende Satire!« Deutsche Welle

Erinnert mich an den großartigen Hermann Harry Schmitz!

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  • Rezension zu "Lehrerzimmer" von Markus Orths

    Lehrerzimmer
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    27. September 2011 um 14:34

    Witzig, gänzlich anders als das in diesem Jahr für Furore sorgende "Chill mal, Frau Freitag!" legt Orths hier den Schwerpunkt mehr auf die Querelen unter den Lehreren, die Schwierigkeiten, die der Lehrkörper sich selbst bereitet, die Hackordnung im Lehrerzimmer und den allmächtigen Direktor. Ich habe geschmunzelt, fühlte mich an meine eigene Jugend zurück erinnert und habe den ein oder anderen Lehrertypus durchaus wieder erkannt. Sprachlich geschickt und sehr tiefgehend fand ich den Text, ein wenig überzeichnet, aber eben dadurch auch ausgesprochen unterhaltsam. Der Sprecher legte eine ordentliche Leseleistung ab mit guter Betonung angenehmer Stimme und einem guten Lesetempo, da gabs nichts zu meckern, so richtig begeistert bin ich allerdings irgendwie auch nicht, wobei ich nicht sagen kann, woran das lag. Fazit: Unterhaltsam und gelungen.

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