Markus Rößler

 3.6 Sterne bei 18 Bewertungen
Autor von Purgatorium.

Lebenslauf von Markus Rößler

Markus Rößler, Jahrgang 1972, wurde in einer kleinen Weinbaugemeinde im Kraichgau geboren. "PURGATORIUM - Tödliche Sühne" ist sein Romandebüt. Aktuell arbeitet er an der Fortsetzung seines Erstlingswerks. Markus Rößler lebt heute mit seiner Familie am Linken Niederrhein.

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Markus RößlerPurgatorium
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Purgatorium
Purgatorium
 (18)
Erschienen am 31.10.2013

Neue Rezensionen zu Markus Rößler

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Ninasan86s avatar

Rezension zu "Purgatorium" von Markus Rößler

Die Spannung stirbt zuletzt ...
Ninasan86vor 5 Jahren

Ich bin zufällig auf dieses Buch und dessen Autor gestoßen, doch seine Einführung in die Leserunde und auch bereits die ersten Zeilen des Buches hatten mich direkt gefangen genommen:

"Beichten Sie Ihre Sünden? Ja? Das ist ein guter Anfang. Büßen Sie auch dafür? Nein? Nicht wirklich? Dann passen Sie lieber auf, dass Ihnen hierbei niemand auf die Sprünge hilft. Es könnte sein, dass die Buße sonst heftiger ausfällt, als Sie es sich vorstellen können. Um einiges heftiger. So, dass es wehtut. Ziemlich lange sogar. Und zwar Ihnen. So, dass Sie sich wünschen, nicht gesündigt zu haben. So, dass Sie ganz sicher nie mehr sündigen würden. Weil Sie es nicht mehr könnten."

Allein diese Worte hatten mich direkt in ihren Bann gezogen, sodass ich bereits jetzt gefesselt war. Und ich sollte auch nicht enttäuscht werden. Mit einer Leichtigkeit im Schreibstil werden dem Leser verschiedene Protagonisten nacheinander vorgestellt: Ewald Linnemann, den alten, kurz vor der Pension stehende Ermittler der Mordkommission, der schon viele Gräueltaten der Menschen gesehen hat, aber noch nie auf jemanden schießen musste; Martin Bender, der junge und dynamische Gegenpart, der mit vielen Frauengeschichten eher wie ein Aufreißer als ein Ermittler anmutet und dessen Leben ebenfalls vom Fußball und Hooligandasein geprägt wird sowie die hübsche, aber auch eiskalte Gerichtsmedizinerin Hintzen, die den beiden nicht nur mit ihrem Beruf und ihrer Art den Kopf verdreht. Alles beginnt mit einer übel zugerichteten Leiche auf einem Bauernhof. Zunächst wird von einem alltäglichen Mord ausgegangen, doch allein die dortige Symbolik weist Linnemann darauf hin, dass es mehr zu bedeuten hat. Mit dem Fund der zweiten Leiche verdichten sich seine Vermutungen: es handelt sich um Ritualmorde. Doch warum werden sie begangen und warum sind gerade diesen Menschen dem Mörder zum Opfer gefallen? Fragen, die im Laufe der Ermittlungen geklärt werden müssen und es auch werden. Bis hin zu einem spektakulären Showdown, bei welchem sich Linnemann selbst dazu entscheiden muss, ob er letzten Endes auch zum Sünder werden soll, um das Leben eines anderen zu retten.

 

Dieses Buch ist fesselnd, nicht zu langatmig geschrieben und bestückt mit Protagonisten, in die man sich als Leser sehr gut einfinden kann. Der Wechsel zwischen der Sichtweise des Mörders und der Ermittler gibt einen weiteren Kick, da der Leser in diesem Szenario allwissend ist und am liebsten selbst eingreifen und die Ermittler auf die richtige Spur bringen würde. Ich bin begeistert von dem Buch und kann es nur weiter empfehlen. Mein Dank an den Autor für dieses - in meinen Augen - gelungene Werk und auch dafür, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

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Blausterns avatar

Rezension zu "Purgatorium" von Markus Rößler

Purgatorium
Blausternvor 5 Jahren

Eine verstümmelte Leiche wird in einer alten Bauernscheune gefunden. Die Leiche ist mit einer Mission hinterlassen und deutet auf einen Ritualmord hin. Was hat das „T“ und die römische Zehn zu bedeuten? Die Ermittler stehen dem hilflos gegenüber, während der Täter neue Morde plant, um sich als Gott an den Menschen, insbesondere bald an den Ermittlern, zu rächen.
Der Thriller wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen lässt uns der Täter an seinen Rachefeldzügen teilhaben, zum anderen das Ermittlerteam, welches mir sehr unfähig erscheint. Kommissar Linnemann ist konservativ und der Technik abgeneigt, und Bender interessiert sich für alles andere, außer für seine Arbeit. Allen voran Alkohol, Frauen. Die Gedanken des Täters hätte man hier noch mehr ausbauen müssen, um ihn vollends verstehen zu können. Die Perspektivwechsel bringen zwar Spannung und Abwechslung ins Buch, allerdings fehlt der durchgängige Faden, und am Ende bleiben einige Fragen offen. Der Schreibstil ist aber gut zu verstehen. Durch die kurzen knappen Sätze und eine angenehme Kapitellänge lässt sich das Buch gut lesen.

Kommentare: 1
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Bücherwurms avatar

Rezension zu "Purgatorium" von Markus Rößler

erfrischend anders
Bücherwurmvor 5 Jahren

"Purgatorium" ist ein Krimi-Debüt des Autors Markus Rößler, gedacht als Start einer Serie mit erfrischend anderen Ermittlern.
Ich war mirauch während des Lesens nicht wirklich sicher, ob ich einen Krimi lese oder doch einen Thriller, ich finde, dieses Buch vereint beide Komponente!
Es geht um einen Massenmörder, der die Opfer entstellt und mit römischen Zahlen nummeriert.
Ewald Linnemann, ein fast-schon-Pensionär, der privat ein biederes Familienleben führt, und sein Kollege Martin Bender, der eher Fußball Hooligan- Avancen verfolgt, stehen ohne grosse Hilfe den Opfern gegenüber.
Erfrischend anders die Konstellation der Ermittler, eben nicht die morgens-joggenden, dreimal täglich duschenden und fitten Sympathieträger, sondern Menschen, die einen schon ab und zu richtig nerven!
Dazu kommt dann zwar immer mal wieder ein Einschub mit den Denkweisen und Wutschüben des Täters, die aber doch so gehalten werden, dass ich als Leser keinerlei Ahnung habe, wer es denn sein könnte. Geschweige denn, dass sich mir ein klares Bild eines Geistesgestörten mit psychologischer Pathologie präsentiert.
Viele Umwege, endlose Einschübe mit -für den eigentlichen Plot- unnützen Vorkommnissen, dafür durchblitzender Humor, ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen!
Es kommt irgendwie nie Tempo auf, aber eben auch so gut wie keine Langeweile. Selbst beim Stürmen von Häusern oder wirklich actiongeladenen Szenen nimmt sich der Autor die Zeit mit dem älteren Kommsissar in philosophische Betrachtungen von unwichtigen Dingen zu versinken. Hätte ich Handlungsbefugnis, ich hätte Linnemann in die Rente entlassen.
Aber ich bin ja auch hier nur Leser! Und las mit viel Erstaunen und zum Ende hin fassungslosem Unglauben, was so in der deutschen Provinz passiert.
Ich staune vor dem Mut eines Debütautors solche Nägel mit Köpfen zu machen. Schluss mit weichgespültem Happy End, hier fliegen in Zeitlupe dramatische Szenen durch die Buchseiten, blutig, gewaltig und endgültig!
Und ich bin sowas von gespannt auf den nächsten Band!


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Gespräche aus der Community

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Irishprides avatar
Liebe Leser,

Ende Oktober ist mein Krimidebüt "PURGATORIUM - Tödliche Sühne" erschienen. Nach den guten Erfahrungen einer ersten öffentlichen Lesung, möchte ich meinen Roman jetzt im Rahmen einer Leserunde weiter vorstellen.

Für einen ersten Eindruck hier der Klappentext des Buches:

"Beichten Sie Ihre Sünden? Ja? Das ist ein guter Anfang. Büßen Sie auch dafür? Nein? Nicht wirklich? Dann passen Sie auf, dass Ihnen hierbei keiner auf die Sprünge hilft. Es könnte sein, dass die Buße sonst heftiger ausfällt, als Sie es sich vorstellen können. Um einiges heftiger. So, dass es wehtut. Sehr wehtut. Ziemlich lange sogar. Und zwar Ihnen. So, dass Sie sich wünschten, nicht gesündigt zu haben. So, dass Sie ganz sicher nie mehr sündigen würden. Weil Sie es nicht mehr könnten."

Ein Toter in einer alten Bauernscheune. Die Leiche ist verstümmelt.
Die Kommissare Ewald Linnemann und Martin Bender stoßen auf Spuren, die auf einen Ritualmord hinweisen. Jemand spielt auf tödliche Weise mit den Ermittlern - und nur ihm sind die Spielregeln bekannt...

Ich verlose 15 Print-Exemplare und freue mich natürlich, wenn weitere Teilnehmer dazukommen und mit über das Buch diskutieren - je mehr, desto besser!

Im Rahmen der Bewerbung bitte ich um Beantwortung der folgenden Fragen:

- welcher Krimi hat Dich zuletzt begeistert?
- welcher Krimi hat Dich zuletzt enttäuscht?
- wie weit liegt Dein Wohnort von Venlo (NL) entfernt?

Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 24. Dezember 2013. Im Anschluss erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner und der Versand der Bücher, sodass die Leserunde zum Jahresstart 2014 beginnen kann.

Ich selbst werde die Leserunde gerne begleiten. Da es meine erste ist, bitte ich um Verständnis, wenn es mal irgendwo ein wenig haken sollte. Zudem wird es so sein, dass ich im Normalfall immer erst abends auf Fragen oder Kommentare eingehen werde.

Ich freue mich auf eine spannende Leserunde!

Beste Grüße

Markus Rößler
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