Markus Rößler Purgatorium

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Inhaltsangabe zu „Purgatorium“ von Markus Rößler

„Beichten Sie Ihre Sünden? Ja? Das ist ein guter Anfang. Bü.en Sie auch dafür? Nein? Nicht wirklich? Dann passen Sie auf, dass Ihnen hierbei keiner auf die Sprünge hilft. Es könnte sein, dass die Buße sonst heftiger ausfällt, als Sie es sich vorstellen können. Um einiges heftiger. So, dass es wehtut. Sehr wehtut. Ziemlich lange sogar. Und zwar Ihnen. So, dass Sie sich wünschten, nicht gesündigt zu haben. So, dass Sie ganz sicher nie mehr sündigen würden. Weil Sie es nicht mehr könnten.“ Ein Toter in einer alten Bauernscheune. Die Leiche ist verstümmelt. Die Kommissare Ewald Linnemann und Martin Bender stoßen auf Spuren, die auf einen Ritualmord hinweisen. Jemand spielt auf tödliche Weise mit den Ermittlern – und nur ihm sind die Spielregeln bekannt …

Debüt einer Krimiserie mit erfrischend anderen Protagonisten! Stärken und Schwächen, lesenswert durch neue Wege und mutigem Ende!

— Bücherwurm
Bücherwurm

Regional- Thriller

— esposa1969
esposa1969

Es fehlte mir der rote Faden!

— mabuerele
mabuerele

Scheitert weniger an der Story, sondern vor allem an seinen Figuren.

— Gulan
Gulan

Ein Krimi, dem es etwas an Biss fehlt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Debüt für Linnemann und Bender. Hier gehen die Meinungen zu dem Buch stark auseinander.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Ich möchte gern an der Leserunde teilnehmen. Habe richtig Lust, mal wieder einen richtig spannenden Krimi zu lesen.

— Leseratte57518
Leseratte57518

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  • Purgatorium

    Purgatorium
    Blaustern

    Blaustern

    Eine verstümmelte Leiche wird in einer alten Bauernscheune gefunden. Die Leiche ist mit einer Mission hinterlassen und deutet auf einen Ritualmord hin. Was hat das „T“ und die römische Zehn zu bedeuten? Die Ermittler stehen dem hilflos gegenüber, während der Täter neue Morde plant, um sich als Gott an den Menschen, insbesondere bald an den Ermittlern, zu rächen. Der Thriller wird aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen lässt uns der Täter an seinen Rachefeldzügen teilhaben, zum anderen das Ermittlerteam, welches mir sehr unfähig erscheint. Kommissar Linnemann ist konservativ und der Technik abgeneigt, und Bender interessiert sich für alles andere, außer für seine Arbeit. Allen voran Alkohol, Frauen. Die Gedanken des Täters hätte man hier noch mehr ausbauen müssen, um ihn vollends verstehen zu können. Die Perspektivwechsel bringen zwar Spannung und Abwechslung ins Buch, allerdings fehlt der durchgängige Faden, und am Ende bleiben einige Fragen offen. Der Schreibstil ist aber gut zu verstehen. Durch die kurzen knappen Sätze und eine angenehme Kapitellänge lässt sich das Buch gut lesen.

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    • 2
  • Krimidebüt

    Purgatorium
    kampfsenf

    kampfsenf

    Purgatorium -tödliche Sühne- ist das Krimidebüt von Markus Rößler. Erster "Blickfang" des Buches ist der Titel. Ein Fremdwort, dass wahrscheinlich nicht jedem Leser sofort geläufig ist, weswegen es im Klappentext innen erläutert wird. Eine schlimm zugerichtete Leiche wird nackt hängend in einer alten Scheune gefunden. Die Kommissare Linnemann und Bender werden für die Ermittlungen herangezogen. Zwei Charaktere, die nicht unbedingt immer die Sympatien der Leser auf ihrer Seite haben. Als zweiten Erzählstrang (im Buch kursiv dargestellt) liest man aus der Sicht des -mutmaßlichen- Täters. Diese Art von Erzählweise gefällt mir sehr gut und hat dem Buch eine gewisse Spannung gegeben. Auch die kurzen Sätze und Kapitel waren ganz nach meinem Geschmack. Ganz nach dem Motto "ein Kapitelchen lese ich noch" liest sich das Buch sehr flüssig.Spätestens als die nächste Leiche auftaucht ist man gefesselt und will wissen, wer dieser kirchlich fanatische Täter ist. Ich vergebe dem Krimi solide 4 Sterne.

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    • 2
    Arun

    Arun

    09. March 2014 um 17:16
  • Leserunde zu "Purgatorium" von Markus Rößler

    Purgatorium
    Irishpride

    Irishpride

    Liebe Leser, Ende Oktober ist mein Krimidebüt "PURGATORIUM - Tödliche Sühne" erschienen. Nach den guten Erfahrungen einer ersten öffentlichen Lesung, möchte ich meinen Roman jetzt im Rahmen einer Leserunde weiter vorstellen. Für einen ersten Eindruck hier der Klappentext des Buches: "Beichten Sie Ihre Sünden? Ja? Das ist ein guter Anfang. Büßen Sie auch dafür? Nein? Nicht wirklich? Dann passen Sie auf, dass Ihnen hierbei keiner auf die Sprünge hilft. Es könnte sein, dass die Buße sonst heftiger ausfällt, als Sie es sich vorstellen können. Um einiges heftiger. So, dass es wehtut. Sehr wehtut. Ziemlich lange sogar. Und zwar Ihnen. So, dass Sie sich wünschten, nicht gesündigt zu haben. So, dass Sie ganz sicher nie mehr sündigen würden. Weil Sie es nicht mehr könnten." Ein Toter in einer alten Bauernscheune. Die Leiche ist verstümmelt. Die Kommissare Ewald Linnemann und Martin Bender stoßen auf Spuren, die auf einen Ritualmord hinweisen. Jemand spielt auf tödliche Weise mit den Ermittlern - und nur ihm sind die Spielregeln bekannt... Ich verlose 15 Print-Exemplare und freue mich natürlich, wenn weitere Teilnehmer dazukommen und mit über das Buch diskutieren - je mehr, desto besser! Im Rahmen der Bewerbung bitte ich um Beantwortung der folgenden Fragen: - welcher Krimi hat Dich zuletzt begeistert? - welcher Krimi hat Dich zuletzt enttäuscht? - wie weit liegt Dein Wohnort von Venlo (NL) entfernt? Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 24. Dezember 2013. Im Anschluss erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner und der Versand der Bücher, sodass die Leserunde zum Jahresstart 2014 beginnen kann. Ich selbst werde die Leserunde gerne begleiten. Da es meine erste ist, bitte ich um Verständnis, wenn es mal irgendwo ein wenig haken sollte. Zudem wird es so sein, dass ich im Normalfall immer erst abends auf Fragen oder Kommentare eingehen werde. Ich freue mich auf eine spannende Leserunde! Beste Grüße Markus Rößler

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    • 372
  • Die Spannung stirbt zuletzt ...

    Purgatorium
    Ninasan86

    Ninasan86

    22. February 2014 um 08:26

    Ich bin zufällig auf dieses Buch und dessen Autor gestoßen, doch seine Einführung in die Leserunde und auch bereits die ersten Zeilen des Buches hatten mich direkt gefangen genommen: "Beichten Sie Ihre Sünden? Ja? Das ist ein guter Anfang. Büßen Sie auch dafür? Nein? Nicht wirklich? Dann passen Sie lieber auf, dass Ihnen hierbei niemand auf die Sprünge hilft. Es könnte sein, dass die Buße sonst heftiger ausfällt, als Sie es sich vorstellen können. Um einiges heftiger. So, dass es wehtut. Ziemlich lange sogar. Und zwar Ihnen. So, dass Sie sich wünschen, nicht gesündigt zu haben. So, dass Sie ganz sicher nie mehr sündigen würden. Weil Sie es nicht mehr könnten." Allein diese Worte hatten mich direkt in ihren Bann gezogen, sodass ich bereits jetzt gefesselt war. Und ich sollte auch nicht enttäuscht werden. Mit einer Leichtigkeit im Schreibstil werden dem Leser verschiedene Protagonisten nacheinander vorgestellt: Ewald Linnemann, den alten, kurz vor der Pension stehende Ermittler der Mordkommission, der schon viele Gräueltaten der Menschen gesehen hat, aber noch nie auf jemanden schießen musste; Martin Bender, der junge und dynamische Gegenpart, der mit vielen Frauengeschichten eher wie ein Aufreißer als ein Ermittler anmutet und dessen Leben ebenfalls vom Fußball und Hooligandasein geprägt wird sowie die hübsche, aber auch eiskalte Gerichtsmedizinerin Hintzen, die den beiden nicht nur mit ihrem Beruf und ihrer Art den Kopf verdreht. Alles beginnt mit einer übel zugerichteten Leiche auf einem Bauernhof. Zunächst wird von einem alltäglichen Mord ausgegangen, doch allein die dortige Symbolik weist Linnemann darauf hin, dass es mehr zu bedeuten hat. Mit dem Fund der zweiten Leiche verdichten sich seine Vermutungen: es handelt sich um Ritualmorde. Doch warum werden sie begangen und warum sind gerade diesen Menschen dem Mörder zum Opfer gefallen? Fragen, die im Laufe der Ermittlungen geklärt werden müssen und es auch werden. Bis hin zu einem spektakulären Showdown, bei welchem sich Linnemann selbst dazu entscheiden muss, ob er letzten Endes auch zum Sünder werden soll, um das Leben eines anderen zu retten. Dieses Buch ist fesselnd, nicht zu langatmig geschrieben und bestückt mit Protagonisten, in die man sich als Leser sehr gut einfinden kann. Der Wechsel zwischen der Sichtweise des Mörders und der Ermittler gibt einen weiteren Kick, da der Leser in diesem Szenario allwissend ist und am liebsten selbst eingreifen und die Ermittler auf die richtige Spur bringen würde. Ich bin begeistert von dem Buch und kann es nur weiter empfehlen. Mein Dank an den Autor für dieses - in meinen Augen - gelungene Werk und auch dafür, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte.

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  • erfrischend anders

    Purgatorium
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    29. January 2014 um 16:59

    "Purgatorium" ist ein Krimi-Debüt des Autors Markus Rößler, gedacht als Start einer Serie mit erfrischend anderen Ermittlern. Ich war mirauch während des Lesens nicht wirklich sicher, ob ich einen Krimi lese oder doch einen Thriller, ich finde, dieses Buch vereint beide Komponente! Es geht um einen Massenmörder, der die Opfer entstellt und mit römischen Zahlen nummeriert. Ewald Linnemann, ein fast-schon-Pensionär, der privat ein biederes Familienleben führt, und sein Kollege Martin Bender, der eher Fußball Hooligan- Avancen verfolgt, stehen ohne grosse Hilfe den Opfern gegenüber. Erfrischend anders die Konstellation der Ermittler, eben nicht die morgens-joggenden, dreimal täglich duschenden und fitten Sympathieträger, sondern Menschen, die einen schon ab und zu richtig nerven! Dazu kommt dann zwar immer mal wieder ein Einschub mit den Denkweisen und Wutschüben des Täters, die aber doch so gehalten werden, dass ich als Leser keinerlei Ahnung habe, wer es denn sein könnte. Geschweige denn, dass sich mir ein klares Bild eines Geistesgestörten mit psychologischer Pathologie präsentiert. Viele Umwege, endlose Einschübe mit -für den eigentlichen Plot- unnützen Vorkommnissen, dafür durchblitzender Humor, ich habe noch nie etwas vergleichbares gelesen! Es kommt irgendwie nie Tempo auf, aber eben auch so gut wie keine Langeweile. Selbst beim Stürmen von Häusern oder wirklich actiongeladenen Szenen nimmt sich der Autor die Zeit mit dem älteren Kommsissar in philosophische Betrachtungen von unwichtigen Dingen zu versinken. Hätte ich Handlungsbefugnis, ich hätte Linnemann in die Rente entlassen. Aber ich bin ja auch hier nur Leser! Und las mit viel Erstaunen und zum Ende hin fassungslosem Unglauben, was so in der deutschen Provinz passiert. Ich staune vor dem Mut eines Debütautors solche Nägel mit Köpfen zu machen. Schluss mit weichgespültem Happy End, hier fliegen in Zeitlupe dramatische Szenen durch die Buchseiten, blutig, gewaltig und endgültig! Und ich bin sowas von gespannt auf den nächsten Band!

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  • Es fehlte einfach etwas!

    Purgatorium
    jasimaus123

    jasimaus123

    17. January 2014 um 15:31

    Das Cover von Purgatorium gefällt mir sehr gut, das Kreuz passt auch gut zum Inhalt. Leider konnte mich 'Purgatorium' nicht so recht überzeugen, ich muss sogar sagen das ich von dem Buch entäuscht wurde. So spannend klingt der Klappentext und so "ermittlungslos" war der Inhalt. Das war nämlich einer der größten Ärgernisse die ich beim Buch empfunden habe; die Ermittlungen gingen einfach nicht voran, die Polizisten machten ihrem Namen keine Ehre und taten für den Leser sehr wenig sichtbares. Ermittlungstechnisch ging es nämlich erst auf den letzten fünfzig Seiten los, wo dann die Handlungen sehr aufeinander gedrückt und abgehackt erfolgt sind. Ich hatte auf ein tolles Finale gehofft, da man mit solch einem Täter ziemlich gute Enden schreiben könnte aber auch dieses konnte mich nicht wirklich begeistern. Der Leser bleibt mit offenen Fragen zurück und auch etwas enttäuscht. Die zwei Protagonisten Linnenmann und Bender waren die Ermittler in diesem Fall wobei mir Erster sehr unsympatisch war und ich mir sehr schwer mit dem Charakter des Mannes tat. Seine Reaktionen erschienen mir teilweise gestellt, besonders da mich seine Stimmungsschwankungen verwirrten. Im Buch habe ich auch zwei kleine Fehler gefunden die ich kurz ansprechen muss, einerseits erscheint mir das völlig an den Haaren herbeigezogen das ein strukturierter, immer organisierter Täter plötzlich wahllos spontane Aktionen ausführt die er nicht geplant hat. Soetwas passt absolut nicht ins Bild und verdiert auch ein wenig die Authentik des Mörders. Ebenso ein Fehler die Wiederholung eines Witzes, beinahe wortgleich. Ich weiß nicht ob das bewusst so gemacht wurde, wenn ja finde ich das sehr schade da ich den Eindruck hatte das es einfach nicht passt. Bis jetzt nannte ich eigentlich nur negative Kritik aber das Buch hat auch einen großen positiven Aspekt, wie ich finde: Der Schreibstil. Dieser ist zwar sehr subjektiv zu betrachten doch mir gefiel es wieder der Autor Fachausdrücke, Synonyme und Wortumschreibungen einbaut und somit Wiederholungen von Wörtern vermeidet. Außerdem gab eine tolle Analogie, die zwar nur nebenbei vorkommt aber ich nennenswert finde weil sie mir so gut gefallen hat. Interessant fand ich auch die immer wieder kehrenden Stellen in denen man etwas mehr über den Täter erfährt, aus seiner Sicht geschrieben, hier ist es sehr schade das der Autor am Ende die Persönlichkeit der Täters plötzlich verändert hat. Fazit: 'Purgatorium' konnte mich leider nicht überzeugen, das Buch präsentiert sich zwar in schönem Cover, tollen Klappentext aber der Inhalt ist sehr enttäuschend. Bis auf einen guten Schreibstil konnte ich dem Buch nicht viel abgewinnen.

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  • Tödliche Sühne

    Purgatorium
    esposa1969

    esposa1969

    15. January 2014 um 00:23

    Hallo liebe Leser, gerade durfte ich wieder an einer Leserunde mit dem Autor teilnehmen und berichte nun über: == PURGATORIUM - Tödliche Sühne == Autor: Markus Rößler == Buchrückentext: == Beichten Sie Ihre Sünden? Ja? Das ist ein guter Anfang. Büßen Sie auch dafür? Nein? Nicht wirklich? Dann passen Sie auf, dass Ihnen hierbei keiner auf die Sprünge hilft. Es könnte sein, dass die Buße sonst heftiger ausfällt, als Sie es sich vorstellen können. Um einiges heftiger. So, dass es wehtut. Sehr wehtut. Ziemlich lange sogar. Und zwar Ihnen. So, dass Sie sich wünschten, nicht gesündigt zu haben. So, dass Sie ganz sicher nie mehr sündigen würden. Weil Sie es nicht mehr könnten." Ein Toter in einer alten Bauernscheune. Die Leiche ist verstümmelt. Die Kommissare Ewald Linnemann und Martin Bender stoßen auf Spuren, die auf einen Ritualmord hinweisen. Jemand spielt auf tödliche Weise mit den Ermittlern - und nur ihm sind die Spielregeln bekannt... == Buchtitel & Cover: == Ich hatte natürlich gleich mal gegoogelt und erfahren, dass PURGATORIUM das Fegefeuer heißt so habe ich gleich mal wieder ein neues Wort in meinem Wortschatz dazu gelernt. Ja und weil das eben Fegefeuer bedeutet und auf dem Cover ein brennendes und blutrotes Kreuz zu erkennen ist, analog einer Hexenverbrennung ... so wirkt das auf mich. Das Fegefeuer dient zu Seelenreinigung und das Cover hierzu sticht einem sofort in die Augen! == Meine Leseeindrücke: == Die Kapitel sind allesamt recht kurz, was ich sehr begrüße, da man so sehr gut von Kapitel zu Kapitel voran kommt. Auch ist die Schrift groß und übersichtlich gewählt. Dieser Thriller beginnt damit, dass eine grausam zugerichtete und verstümmelte Leiche kopfüber an einem Seil baumelnd in einer Scheune gefunden wird. Die Ermittler - allen voran Hauptermittler Linnemann - beginnen mit ihren Nachforschungen und Verhören. Wir Leser erfahren zwischenzeitlich wer der Mörder ist, da der Krimi in zwei Parallelwelten aufgebaut ist: Zum einen die aus der Sicht der Ermittler, die in der 3. Person beschrieben wird. Zwischen diesen Kapiteln, welche der Hauptstrang dieses Thrillers ist, finden wir in Kursivschrift weitere Kapitel, welche in Ich-Form aus der Sicht des Täters geschrieben sind. Wer der Täter ist, das wissen wir also, warum er aber genau mordet und nach welchen Kriterien er seine Opfer aussucht, scheint teilweise willkürlich, einfach nur um "Gott zu speilen" , teilweise Kalkül. Seine Motivgründe kann man erahnen, größtenteils läuft es aber darauf hinaus, dass dieser Mann einfach nur psychopathisch ist und religiös fanatisch. Letztendlich tauchen immer mehr Tote auf, die Ermittler kommen dem Täter immer dichter auf den Fersen und im großen Showdown in der Kirche, wird entweder der kranke Täter oder der Ermittler lebend das Gebäude verlassen... Wer das ist, verrate ich natürlich nicht. Mir hat dieser Krimi-Thriller sehr gut gefallen. Ich mag eher die leichteren Geschichten, die nicht gar zu verzwickt sind und denen man folgen kann, ohne sich den Kopf gar zu sehr zerbrechen zu müssen. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten, ich habe nichts an Spannung vermisst und empfehle es gerne weiter! Vielen Dank für´s Lesen! by esposa1969

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  • Gute Ideen, aber nicht optimal umgesetzt

    Purgatorium
    mabuerele

    mabuerele

    11. January 2014 um 20:31

    Im ersten Kapitel, das kursiv geschrieben ist, mache ich Bekanntschaft mit dem Täter. Wenige Kapitel später gibt es das erste Opfer. Kommissar Ewald Linnemann hat gerade die Arztpraxis verlassen, als ihn der Anruf erreicht. In einer Scheune war eine verstümmelte Leiche gefunden worden. Martin Bender, Ewalds Partner, war noch nicht aus Schweden zurück. Pünktlichkeit schien nicht sein Markenzeichen zu sein. Der Thriller wird in zwei Teilen erzählt. Zum einen geht es um die Mordermittler, zum anderen kommt der Täter selbst zu Wort. Kommissar Linnemann wartet auf seine Pension. Der neuen Technik steht er mehr als distanziert gegenüber. Was mich allerdings mehr stört, ist sein Verhalten gegenüber seinen Mitarbeitern. Martin Bender interessiert sich mehr für Sex und Alkohol als für seine Arbeit. Seine Fahrten nach Schweden haben auch einen negativen Beigeschmack. Schnell zeigt sich, dass beide mit dem Fall überfordert sind. Die Einstellung der Kommissare zur Gerichtsmedizinerin Hintzen zeugt von männlicher Überheblichkeit. Nur Musil, der Kriminalassistent, fällt positiv auf. Er denkt  mit. Nach und nach werden die Schwächen des Buches deutlich. Es fällt der rote Faden. Die Gedanken des Täters zum Beispiel zeigen zwar sein Motiv und seine Einstellung, doch die zwei Rückblicke in die Vergangenheit sind zu kurz, um die seine Entwicklung nachvollziehen zu können. Mehrere Kapitel beschäftigen sich mit Benders Privatleben. Das bringt die Handlung nicht weiter, stört eher den Lesefluss. Außerdem sanken seine Sympathiewerte bei mir weiter in den negativen Bereich, wenn das überhaupt noch möglich war. Trotzdem gibt es Stellen, die zeigen, über welche erzählerischen Qualitäten der Autor verfügt. Als Linnemann seine Gedanken über Menschen im Fahrstuhl reflektiert, geschieht das in kurzen, prägnanten und aussagekräftigen Sätzen. Außerdem zeugt die Stelle von guter Beobachtungsgabe. Auch das Kapitel mit den Kindern war durchaus spannend und ideenreich aufgebaut. Das Buch lässt sich zügig lesen. Dazu tragen die kurzen Kapitel bei. Sie bewirken aber auch, dass die Geschichte sehr episodenhaft wirkt. Mir fehlt an einigen Stellen die logische Begründung für das Verhalten der Protagonisten. Gut gelungen ist das Cover. Das rote Kreuz auf dunklem Hintergrund fällt auf.

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  • Die große LovelyBooks Themen-Challenge 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2014? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 20 vorgegebenen Themen mindestens 15 Bücher aus 15 unterschiedlichen Themen zu lesen. 5 Themen können also ausgelassen werden. Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt hier mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag. Diese Challenge läuft vom 1.1.2014 bis 31.12.2014. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Wer am Ende des Jahres die 15 Bücher zu 15 verschiedenen Themen geschafft hat, nimmt automatisch an einer Verlosung eines schönen Überraschungspakets teil. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2014 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Ich habe jedes Thema auch zu einem extra Beitrag hier auf LovelyBooks verlinkt, in dem ihr euch jeweils über die passenden Bücher austauschen könnt. Für jedes Thema hänge ich ein Beispielbuch in der Reihenfolge der vorgegebenen Themen an, ihr könnt aber gern andere lesen! Bücher, die erstmalig vor 2010 erschienen sind Bücher, die Teil einer Reihe sind (alles ab mindestens 2 Bänden) Bücher, die ein vorranging rotes Cover haben Bücher, deren Buchtitel eine Zahl enthalten Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind (nicht als Hardcover, E-Book zusätzlich ist ok) Bücher, bei denen der Vor- oder der Nachname des Autors mit dem gleichen Buchstaben beginnt, wie der Buchtitel Bücher, die bisher noch keine Rezension auf LovelyBooks haben (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, in denen es ums Essen geht und das auch durch den Buchtitel, das Cover o.Ä. ausgedrückt wird Bücher von deutschsprachigen Autoren Bücher, die weniger als 250 Seiten haben Bücher, auf denen hauptsächlich Schrift und kein vordergründiges Covermotiv zu sehen ist Bücher von Autoren, die schon mindestens 5 Bücher veröffentlicht haben Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben Bücher, deren Buchtitel aus mindestens 5 Wörtern bestehen Bücher, die aus einer anderen Sprache als dem Englischen oder Französischen übersetzt wurden Bücher, die in einer Stadt mit mehr als 1 Mio. Einwohner spielen Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind (keine Verlagsgruppen / Konzerne) Bücher, auf deren Cover mindestens 3 Lebewesen zu sehen sind (es zählen Menschen & alle Tierarten) Bücher, die auf LovelyBooks mit 4,5 - 5 Sternen bewertet sind (es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns) Bücher, deren Hauptfigur mindestens 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist (wer dieses Thema erfüllen möchte, müsste hier sein Alter verraten - in meinem Fall müsste die Figur 17 oder jünger bzw. 37 oder älter sein) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Antworten auf häufig gestellte Fragen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Wenn es in der Aufgabenstellung keine spezielle Eingrenzung gibt, zählt wirklich alles, was dazu passt. Zahlen zählen also auch als Zahlen, egal ob ausgeschrieben oder nicht usw. * Ich kann diese Challenge nicht in Unterthemen gliedern, da das nur bei Leserunden geht. * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Unabhängige Verlage sind solche, die nicht zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehören. Wenn ihr unsicher seid, schreibt mir eine Nachricht mit dem entsprechenden Verlag. * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, als auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2014 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Postet euer jeweiliges Buch bitte erst, wenn ihr es wirklich komplett gelesen & eine Rezension oder Kurzmeinung geschrieben habt. * Ein paar Beispiele für Verlage,  die als unabhängig zählen - es gibt aber wirklich ganz viele, fragt mich im Zweifel einfach per Nachricht: Hanser Verlag (und Unterverlage), Aufbau Verlag (und Unterverlage), dtv, Coppenrath Verlag, Diogenes Verlag, usw. * Falls Bücher, die eine ISBN habe, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com * Bei Themen, für die der Stand bei Lesebeginn entscheidend ist (Bücher, die noch keine Rezension haben / Bücher, mit Bewertung zwischen 4,5 - 5 Sternen) vertraue ich einfach darauf, dass ihr wirklich nur welche angebt, wo das stimmt. * Keine Mangas & Comics, außer für Thema 10 - Graphic Novels zählen überall, sofern sie dem Thema entsprechen Teilnehmer: 19angelika63 4cloverleaf 78sunny aba Aduja Ajana Alchemilla AlinchenBienchen allegra Alondria Amara Anendien Aniston81 AnnaMK Anneblogt Annilane Anniu anushka Arizona Asu AuroraBorealis baans Bambi-Nini Baneful battlemaus88 BethDolores BiancaWoe Bluebell2004 bluebutterfly222 bookgirl Bookmarble books_and_senses bookscout brudervomweber BuchblogDieLeserin Bücherwurm Buchgeborene Buchrättin Buecherfee82 Buecherfreak321 Buecherschmaus Buecherwurm1973 callunaful Carina2302 carooolyne CaryLila Cattie christiane_brokate Clairchendelune Clouud coala_books Code-between-lines Curin czytelniczka73 daneegold DaniB83 Daniliesing danzlmoidl darigla Deengla Deirdre dieFlo Dini98 Donata Donauland DonnaVivi Dreamworx Dunkelblau El. 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    • 2083
  • Schade um die passable Story.

    Purgatorium
    Gulan

    Gulan

    11. January 2014 um 13:58

    In einer Bauernscheune wird eine verstümmelte und sorgsam hergerichtete Leiche aufgefunden. Die Kommissare Linnemann und Bender nehmen die Ermittlungen auf. Als eine zweite Leiche gefunden, wird klar, dass hier ein Serientäter am Werk ist. Und es wird schnell klar, dass der Mörder alle Fäden in der Hand hält und die Polizei eine von ihm festgelegte Rolle in diesem Spiel spielt... Dieser Krimi ist das Debüt des Autors. Das Grundgerüst des Romans mit dem religiös fanatischen Serienmörder, der mit der Polizei spielt, ist auch vielversprechend. Das Buch lässt sich auch sehr flüssig und schnell lesen. Aber leider werden diese Ausgangspunkte nicht zu einem überzeugenden Buch abgerundet. Dies liegt zum einen an den beiden Hauptermittlern. Ewald Linnemann, knapp 60jährig, hat mit allen technischen Neuheiten vor ca. 25 Jahren abgeschlossen, wird von seiner Frau „Purzel“ genannt und verhält sich teilweise genau so. Sein Kollege Martin Bender ist ein Chauvinist und Fußball-Hooligan mit Hang zum Alkohol. Die beiden stümpern sich durch den Fall, nennenswerte Ermittlungsergebnisse werden nur von den Mitarbeitern erarbeitet. Natürlich lebt das Buch davon wie der Täter mit der Polizei spielt, aber die Kommissare kamen mir schon sehr inkompetent vor. Zum anderen hätte auch die Darstellung des Täters überzeugender sein können. Seine Handlungen werden in kurzen Zwischenabschnitte beleuchtet, aber irgendwie sind mir seine (abartigen) Beweggründe nicht näher gekommen. Auch die große Spannung wollte sich nicht einstellen, da man einige Entwicklungen der Handlung vorab erahnen konnte. Insgesamt kann mich das Buch leider nicht überzeugen. Das liegt weniger an der Story, sondern hauptsächlich an den Figuren. Wenn der Autor aber etwas mehr an seinen Charakteren feilt, kann man auf bessere nächste Romane hoffen.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die in einem unabhängigen Verlag erschienen sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 17 austauschen! Wenn ihr euch mit eurem Verlag nicht sicher seid, guckt am besten bei Wikipedia nach - da steht in der Regel auch dabei, ob der Verlag zu einer Verlagsgruppe / einem Konzern gehört. Wenn dazu nichts steht, kann man davon ausgehen, dass er unabhängig ist.

    • 101
  • Krimi der mich nicht überzeugte

    Purgatorium
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. January 2014 um 08:16

    Eine Leiche wird gefunden, übel zugerichtet in einem leer stehenden Haus.  Rasch wird deutlich, der Täter will eine Botschaft hinterlassen doch so richtig deutlich wird dieser erst, nach dem man die zweite Leiche gefunden hat. Hier ist ein Psychopat der Meinung, seine Busse der 10 Gebote darstellen zu müssen. Leider sind diese beiden Opfer nicht die einzigen und die Ermittler tun sich schwer. Der Ton im Revier ist rau, jeder der Ermittler ist eine besondere Persönlichkeit die man mögen kann, aber nicht unbedingt muss. Vor allem Bender ist mir unsympathisch gewesen und geblieben.  Rößler schreib einen Krimi, in dem mir der rote Faden fehlt. Ich bleibe am Ende zurück mit einigen Fragen und denn Gedanken, man hätte viel mehr aus dieser Geschichte machen können. Daher vergebe ich nur drei von 5 Punkten. Der Schreibstil ist gut, doch gerade die Bettszenen von Bender und seine Tagträume, nicht in meinem Sinn.  

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  • Debüt für Linnemann und Bender

    Purgatorium
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    08. January 2014 um 12:38

    Zum Inhalt: Kommissar Ewald Linnemann, von seiner Ehefrau liebevoll Purzel genannt, und sein Kollege Martin Bender, der einer einer schwedischen Hooligan Mannschaft angehört, werden zu einem Leichenfundort gerufen. In einer Scheune hängt ein nackter Mann kopfüber an der Decke, Hände fehlen, den Bauch mit einem roten Kreuz markiert. Die Scheune gehörte zu einem alten Bauernhof, der verkauft werden sollte. Sonderbar ist auch, dass der Tote geblendet wurde. Was war passiert? Was hat es mit dem Toten auf sich? Linnemann und Bender ermitteln.   Meine Meinung: Auf 248 Seiten beschreibt der Autor, was der Fanatismus anrichten kann. Jedoch zeigt der Autor so viele Ideen und Handlungsstränge auf, dass sich die Geschichte stellenweise sehr holprig und überladen zeigt. Die Protagonisten sind im Großen und Ganzen gut beschrieben, wenngleich auch die Bedeutung von Benders Freizeitaktivität noch Rätsel bietet. Aber vielleicht wird dieses ja in einem Folgeband deutlicher. Hervorheben möchte ich aber auch jeden Fall, dass es sich bei diesem Buch keineswegs um einen gewöhnlichen Krimi handelt, sondern vielmehr um einen deutschen Thriller, gespickt mit Horroreinlagen. Also nicht unbedingt für zarte Gemüter geeignet.

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  • Lesenswerter Roman? Ja, Lesenswerter Krimi? leider nein!

    Purgatorium
    Floh

    Floh

    08. January 2014 um 03:22

    Autor Markus Rößler begibt sich mit seinem Krimi in die Welt des religiösen Fanatismus.  Zum Inhalt: "Beichten Sie Ihre Sünden? Ja? Das ist ein guter Anfang. Büßen Sie auch dafür? Nein? Nicht wirklich? Dann passen Sie auf, dass Ihnen hierbei keiner auf die Sprünge hilft. Es könnte sein, dass die Buße sonst heftiger ausfällt, als Sie es sich vorstellen können. Um einiges heftiger. So, dass es wehtut. Sehr wehtut. Ziemlich lange sogar. Und zwar Ihnen. So, dass Sie sich wünschten, nicht gesündigt zu haben. So, dass Sie ganz sicher nie mehr sündigen würden. Weil Sie es nicht mehr könnten. Ein Toter in einer alten Bauernscheune. Die Leiche ist verstümmelt. Die Kommissare Ewald Linnemann und Martin Bender stoßen auf Spuren, die auf einen Ritualmord hinweisen. Jemand spielt auf tödliche Weise mit den Ermittlern und nur ihm sind die Spielregeln bekannt." Schreibstil: Der Schreibstil des Autors Rößler besitzt eine ganz besondere Note. Er nutzt kurze und knappe Sätze, nicht allzu lange Kapitel und ihm gelingt es so, ein leichten und schnellen Lesefluss zu erzeugen. Dies ist ihm sehr gelungen und nach meinem Geschmack. Zudem lockert er das Geschehen durch einen gekonnten Perspektivenwechsel zwischen dem mutmaßlichen Täter und dem Ermittlungsteam auf. Hierdurch erwartet der Leser nähere Informationen beider Seiten zu erhalten. Leider ist dieses Können nicht voll ausgeschöpft und eingeworfene Handlungsstränge werden nur vage bedient und verwoben. Jedoch glänzen hier die tollen Formulierungen zu den Protagonisten, die gezielt auf die Persönlichkeiten abgestimmt sind. Eine stimmige Wortwahl unterstreicht jeden Charakter und macht ihn somit lebendig. Großes Manko sind die unbedienten Handlungsstränge, bzw. Handlungsfetzen. Hier leidet das Lesevergnügen für Krimi-Fans arg. Charaktere: Die Charaktere verdienen sich eigentlich 5 Sterne. Diese sind gut gewählt und waren der Grund für mich das Buch zum Ende zu lesen. Hier beweist der Autor größtes Geschick und bringt Protagonisten in die Handlung, die einfach nur liebenswert oder so untypisch sind, dass man einfach lesen muss, um diese Persönlichkeiten weiter kennen zu lernen und zu begleiten. Die Auswahl der Ermittler ist mehr als gelungen und die Authentizität dieser auch. Dem Täter hätte ich gerne mehr Profil gewünscht.  Schauplätze: Diese sind angenehm geschildert und der Leser bekommt eine bildhafte Vorstellung der Tatorte aber auch eine aus dem Privatleben der Ermittler. Die alltäglichen Kleinigkeiten runden diese lebhafte bildliche Darstellung ab.  Meinung: Dieser Roman verdient es gelobt zu werden, als Unterhaltungsroman, aber leider nicht als Krimi. Hier wirkt er sehr laienhaft. Die für Krimi-Fans wichtige Komplexibilität, das Mitermitteln, die Motive, die Verdächtigen, die Zusammenhänge, die Spannung, die Wendungen, die Irreführung, die letztendlich verwobene Tat oder die Taten als gebündelter Handlungsstrang: all das bleibt leider aus, oder nicht vollends ausgeschöpft.  Mein gängiger Eindruck war, als ob auf begrenzter Seitenzahl so viel wie möglich gepresst werden musste und das Ideenreichtum des Autors stark gestutzt und gekürzt wurde. Für einen richtig gelungenen Krimi eher enttäuschend.  Meine persönliche Messlatte war zudem sehr hoch angesetzt. Ich hatte zuvor einen mehr als genialen und komplexen Krimi gelesen und war zudem vom Cover des Buches natürlich in hohen Erwartungen! Aber dieses Buch hat auch viele Vorzüge, die ich nicht unterschlagen möchte: Der Schreibstil des Autors ist toll, er weiß sich auszudrücken, bringt es auf den Punkt und hat lebendige sympathische Charaktere erschaffen. Das Schriftbild ist angenehm gestaltet, die Sätze und Kapitel nicht zu lang. Eine leichte Kost, ideal für angenehme Lesemomente. Das Thema ist gut gewählt und aktuell. Ein Perspektivenwechsel und Alltägliches bringen Abwechslung. Zudem liegt das Buch gut in der Hand und besticht mit einem grandiosen Cover und gutes Lektorat. Der Autor besitzt Ideenreichtum und viel Potential, ich denke noch immer die Schwächen sind aufgrund des Platzmangels entsstanden.  Als "Dessert" darf sich der Leser auf einen tollen Epilog freuen, der einen Blick auf Hintergründe und die Normalität des Lebens wiederbringt. Hier darf man sich auf eine weitere Überraschung freuen, die Stoff für eine Fortsetzung wäre.  Dank der tollen Protagonisten, würde ich einer Fortsetzung eine klare Chance geben! Cover / Buch: Das Cover ist der Wolf, der Plot leider nur ein Schaf. Ein vielversprechendes Cover, welches aber auch vielleicht zu viel verspricht. Mir gefällt es sehr, und das Buch würde mich definitiv ansprechen. Es schürt die Erwartungen, die leider nicht ganz erfüllt werden können.  Fazit:  Wer einen Krimi sucht und liebt, sollte sich das Lesen überlegen. Jedoch kann ich eine beruhigte Leseempfehlung für die angenehme Unterhaltung aussprechen!

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  • Wer rächt hier was und vor allem warum?

    Purgatorium
    guybrush

    guybrush

    05. January 2014 um 18:53

    Ein Toter in einer alten Bauernscheune. Die Leiche ist verstümmelt. Alles weist auf einen religiös motivierten Täter hin … eigentlich genau mein Beuteschema! Schauen wir uns die Ermittler an. Ewald Linnemann, ein erfahrener gutbürgerlicher Kommissar, der bereits seiner Pensionierung entgegensieht. Könnte eine tragende Figur sein, kommt aber leider nur bieder und sehr „von gestern“ rüber. Kollege Martin Bender, der zweite Mann des Teams, ein unsympathischer Macho, Fußball-Hooligan, hält sich für Gottes Geschenk an die Frauen und wartet stündlich darauf erwachsen zu werden. Keiner der beiden ein genialer Ermittler und beide weit entfernt von einer charismatischen Persönlichkeit. Macht ja nix, es gibt doch noch den religiösen Fanatiker, auch bekannt als psychopatischer Serienmörder. Den gibt es wohl, aber er bleibt blass. Unzweifelhaft hat der Mann einen riesen Sprung in der Schüssel, mir ist aber bis zum Schluss nicht klar geworden welchen. Kommen wir zu den spannenden Ermittlungsarbeiten. Nun ja, ermittelt wird schon, aber Spannung kam für mich an keiner Stelle auf. Und ohne den viel gerühmten Zufall … würden sie wohl immer noch ermitteln. Ich möchte dieses Buch aber nicht verreißen. Es ist das Debüt von Markus Rößler und hat durchaus gute Ansätze. Der Plot ist gut und das Buch lässt sich flüssig lesen. Kurze Kapitel und kurze Sätze bringen Tempo in die Geschichte. Die meisten Charaktere sind glaubwürdig, obwohl ich zu keiner Person einen Zugang gefunden habe. Mein Fazit: Man hätte mehr draus machen können.

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