Markus R. Leitgeb Zeitungssterben

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Inhaltsangabe zu „Zeitungssterben“ von Markus R. Leitgeb

In der Wiener U-Bahn bricht ein verheerendes Feuer aus, unter den Opfern befindet sich der Altjournalist Hubert Brandl. Martin Leček, sein junger Kollege, spioniert gerade die schmierigen Machenschaften des Boulevardblatts für eine Aufdeckerreportage aus, als er über Ungereimtheiten im letzten Artikel des Toten stolpert. Als Leček selbst ins Fadenkreuz gerät, wird ihm klar, dass der Boulevard noch weitaus dunklere Geheimnisse verborgen hält, als erfundene Interviews und gekaufte Geschichten …

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    Zeitungssterben
    lesefreude_book

    lesefreude_book

    02. June 2017 um 20:08

    Bei einem verheerenden Feuer in der Wiener U-Bahn kommen mehrere Menschen ums Leben. Darunter der Altjournalist Hubert Brandl. Sein junger Kollege Martin Leček beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Zu vieles deuten für ihn auf ein Verbrechen hin. Neben dieser Recherche arbeite Leček gerade an einer Reportage, um die schmierigen Machenschaften seines Boulevardarbeitgebers aufzudecken und an eine Qualitätszeitung zu verkaufen. In seinem Debütroman schafft Markus R. Leitgeb einen unsympathischen Journalisten, der von seinen edlen Motiven überzeugt ist, aber doch zu schnell wankelmütig kleinsten Erpressungsversuchen nachgibt. Leček agiert teils unbeholfen und riskiert bei der egoistischen Verfolgung seiner eigenen Ziele ohne mit der Wimper zu zucken langjährige Freundschaften. Obwohl Leček ein gebürtiger Kärntner ist, haben ihn die langen Jahren zu einem klischeehaften Grantler gemacht. So weiß er beispielsweis im Vorhinein, dass das Gulasch geschmacksneutral sein wird, bevor er noch das Lokal ausgewählt hat. In den viele lose Fäden, die zu einer großen Story zusammengeknüpft werden müssen, verheddert sich Markus R. Leitgeb manches Mal. Sei es das zweimalig Duschen (vor und nach dem Frühstück) oder die Verfolgungsjagd mit der ein oder anderen unklaren bzw. unrealistischen Szene. Da ich prinzipiell kein Fan von großen Verfolgungsjagden bin, war mir diese auch deutlich zu lang und ausführlich geschildert. Neben den aktuellen Geschehnissen, gibt es immer wieder Rückblenden zu Hubert Brandl. Dabei beginnen diese Rückblenden mit Brandls Tod und gehen immer weiter in die Vergangenheit zurück. Vermutlich sollen diese Rückblenden als Auflockerung fungieren. Allerdings beinhalten sie selten relevant Informationen und sind somit schlicht langweilig. Bei der ersten Erwähnung des Spagettimonsters stutze ich noch irritiert. Als diese Ausdrucksweise beispielhaft im Sinne von „Beim fliegenden Spagettimonster! Das kann nicht sein!“ mehrfach vorkamen, nervte sie mich jedoch rasch. Es hat mich ja wirklich gewundert, dass das Spagettimonster keine Erwähnung in der Danksagung findet (Ja, ich lese die Danksagungen wirklich :D ) Während die Positionierung des Romans im Zeitungsmilieu spannend ist und einige Dinge aufdeckt werden, die vermutlich vielen Menschen nicht bewusst sind, hapert es an den Charakteren und an der Spannung beim Verknüpfung der vielen losen Fäden. Ich hätte mir einen weniger wankelmütigeren und somit glaubhafteren Hauptcharakter gewünscht.

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