Markus Reischl Nachts sind alle Katzen schwarz

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Inhaltsangabe zu „Nachts sind alle Katzen schwarz“ von Markus Reischl

Beim Treffen des Mafioso Harry mit einem alten Mann geht es um einen außergewöhnlichen Deal. Der Greis will ein Wesen in Gestalt einer angeblich Unglück bringenden schwarzen Katze an den Gangster verleihen. Als Beweis für das Können des mysteriösen Tieres wird beschlossen, dass es innerhalb einer Vollmondnacht die Bewohner dreier Häuser töten soll. So kommt es, dass für das bizarre Künstlerpaar John und Ginger ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt. Ihr ausgebrochenes Haustier, eine Königskobra, ist dabei nicht die einzige Gefahr im Dunkeln… Lesermeinung: „...schwarzhumorig- spannende Mischung aus S. King und Q. Tarantino..."

Ein kurzes und sehr spannendes Abenteuer!

— tschulixx
tschulixx
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    Nachts sind alle Katzen schwarz
    tschulixx

    tschulixx

    18. September 2016 um 18:44

    Ich fand den Klappentext richtig spannend und interessant. Dieses mysteriöse Tier soll einige Leute umbringen, und für diese Person arbeiten. Klingt schon mal richtig spannend! Aber es stellte sich heraus, dass noch viel mehr dahintersteckt, als diese Katze die Nachts schwarz ist. Sie beobachtet euch....Ein kurzes Abenteuer!Vielen Dank an den Autor für dieses tolle Rezensionsexemplar! <31.Kriterium: Die Idee des Buches.Am Anfang glaubte ich, die Idee hinter der Geschichte zu kennen. Ein Kampf ums Überleben und dann diese mysteriösen Haustiere. Aber es stellte sich heraus, dass das noch nicht alles gewesen ist und die Idee viel größer und detaillierter ist, als gedacht. Und genau so möchte ich die Idee auch beschreiben: durchdacht. Obwohl man beim Lesen das genaue Muster des Buches noch nicht erkennen konnte, war es am Ende doch da und ich war positiv überrascht. Ich möchte da jetzt aber nicht näher darauf eingehen, denn ihr sollt ebenso überrascht werden, wenn ihr das Buch lest.2. Kriterium: Der Aufbau der Geschichte.Das Buch ist sehr breit gefächert. Bekommt man als Leser auf der einen Seite noch Gänsehaut und Grusel geboten, ist es auf der nächsten Seite Liebe und Erotik, was einen erwartet. Eine Mischung, die ich insgesamt nicht schlecht fand, während dem lesen konnten mich diese Erotikszenen jedoch nicht so fesseln. Das ist aber Geschmackssache. Die Liebe zwischen John und Ginger hätte ich auch so gespürt.Der Autor hat einige Rückblenden eingebaut, wo man die Hauptpersonen näher kennen lernt. Man bekommt Einblicke in ihre Beziehung und über ihre ersten Momente. Das gefiel mir gut, denn so konnte man die Handlungen der Charaktere besser nachvollziehen. Oft störten mich die Sprünge jedoch auch, denn ich wollte die eigentliche Geschichte nach verfolgen.Und dann gibt es diese unbekannte und mysteriöse Katze, die eigentlich im Rampenlicht steht, sich aber in Schatten versteckt. Es gibt nicht viele Kapitel über sie, aber genau so viele, dass der Leser richtig neugierig gemacht wird.3. Kriterium: Die Charaktere.Die Geschichte hat nicht nur Ecken und Kanten, sondern auch einige Kurven. Es ist nichts so wie es scheint und das trifft auch auf die Charaktere zu. Das Hauptpaar John und Ginger lernt man recht gut kennen und wird dann aber nach circa der Hälfte der Geschichte richtig überrascht. Es wird alles von einer anderen Seite betrachtet.Ich hätte jedoch gerne allgemein mehr in die Personen hineinfühlen wollen. Sie blieben mir immer etwas fern und ich konnte sie nie ganz verstehen. Das hat mir in diesem Buch etwas gefehlt.4. Kriterium: Die Spannung bzw. ob mich das Buch gefesselt hat. Das Buch fand ich sehr spannend, nur hin und wieder ließ sie meiner Meinung nach etwas nach. Genau an dem Punkt, wo die Geschichte einen anderen Lauf nimmt und der Leser aus seinen Vorstellungen herausgerissen wird. Man wird woanders rein geworfen und ich musste mich erst wieder daran gewöhnen. Das nahm meiner Meinung nach kurz die Spannung, die aber wieder langsam aufgebaut wurde. Diese großen Sprünge in der Handlung waren gewöhnungsbedürftig und ich musste mich bemühen, den Sinn dahinter zu verstehen und nicht aus der Geschichte gerissen zu werden. Ziehe für diese Sprünge einen halben Weltentaucher ab. 5. Kriterium: Die Schreibweise.Der Schreibstil des Autors ist eigen und hat mir sehr gut gefallen. Die gefährlichen Situationen hat er gut beschrieben und verleihte der Handlung durch seine schön ausgearbeiteten Sätzen etwas mysteriöses und geheimnisvolles. Der Autor benutzt eine sehr bildliche Sprache und es gelingt ihm, Bilder in die Köpfe der Leser zu zaubern.Es hatte auch eine gewisse Sogwirkung, etwas hypnotisches von der Katze zu lesen. Es war so unerwartet gut, dass ich mich gar nicht mehr von dem Buch losreißen konnte.Ich muss aber auch sagen, dass dieser außergewöhnliche Schreibstil gewöhnungsbedürftig und vielleicht nicht für jedermann etwas ist. Man muss sich wirklich ganz darauf einlassen, ansonsten könnte man schnell aus der Geschichte raus gerissen werden, denn es wird auch oft um die Handlung herum erzählt. Mir gefiel aber genau das in diesem Buch.Ich muss ehrlich sagen, dass ich etwas ganz anderes erwartet hätte. Ich wurde positiv überrascht, obwohl ich während dem Lesen etwas enttäuscht war, dass es jetzt eine so andere Richtung annimmt. Ich weiß, ihr seit jetzt sicher neugierig, was ich genau damit meine, aber ich schaffe es nicht das zu erklären, ohne zu spoilern...Das Buch bekommt von mir 4 Weltentaucher.

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