Markus Ridder Die Krabbe

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Inhaltsangabe zu „Die Krabbe“ von Markus Ridder

Privatdetektiv Rick de Jong steckt mitten in einer Krise: Die Auftragslage in der beschaulichen Landsberg-Ammersee-Region lässt zu wünschen übrig, sein Job langweilt ihn und der anstehende 40. Geburtstag scheint ihn direkt in eine Midlife-Crisis zu katapultieren. Als er schließlich erfährt, dass er Vater wird, sieht Rick sich gezwungen, sein Leben in den Griff zu kriegen. Etwas muss geschehen. Immerhin: Ein neuer Auftrag hält ihn gerade noch über Wasser. Rick soll die Frau eines Golf-Lehrers beschatten, deren Mann eine Affäre vermutet. Ein Routinefall, wie fast alle Fälle, die Rick in letzter Zeit zu bearbeiten hatte. Doch als sich herausstellt, dass einer der angesehensten Geschäftsleute der Region in die Affäre verwickelt ist, gewinnt die Geschichte an Brisanz. Rick sieht plötzlich seine Chance gekommen: Er beschließt, auf seine Weise von dem brisanten Material zu profitieren, das er recherchiert hat. Nur für dieses eine Mal will er von der Ermittler- auf die Täterseite wechseln. So fasst er einen gewagten Plan, bei dessen Ausführung er Grenze um Grenze überschreiten muss. De Jong wird in eine Spirale aus Lügen und Gewalt hineingezogen, die ihn zu verschlingen droht ...

absolute Spannung, die einen nicht mehr loslässt, was ist das nur für ein kranker Typ?

— Booky-72
Booky-72

Ungewöhnlich aber absolut spannend

— Ladybella911
Ladybella911

Ein Krimi Schocker der besonderen Art.

— funny1
funny1

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Ein spannender Krimi mit einer interessanten Ermittlerin, die für viele Überraschungen sorgt.

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Wildfutter

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Juliane84

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  • vom Kleinganoven zum Mehrfach-Mörder in ein paar Wochen

    Die Krabbe
    itwt69

    itwt69

    16. September 2017 um 11:44

    Die Krabbe erzählt die Wandlung eines ehemaligen Journalisten vom Privatdetektiv zum Schwerverbrecher. Mir kommt die Geschichte nicht allzu realistisch vor, doch kann ich mich auch kaum in die kranken Gedankengänge des Protagonisten hineinversetzen. Vor allem die Polizeiarbeit in der bayrischen Provinz ist an Stümperhaftigkeit kaum zu überbieten - deshalb bin ich auch mit dem Ende nicht einverstanden. So blöd kann man sich bei der Indizienlage doch nicht anstellen? Deshalb gerade so 2,5 Sterne.

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  • Die Krabbe

    Die Krabbe
    Booky-72

    Booky-72

    25. January 2017 um 14:37

    Max ist Privatdetektiv, gerade läuft es nicht so gut, doch dann bekommt er einen ganz lukrativen Auftrag. Sein Klient möchte, dass er seine Frau beschattet, da sie wohl fremdgeht. Max hat schnell den grandiosen Gedanken, nicht nur seinen reichen Klienten, sondern auch den Geliebten der Frau abzukassieren. Das kann natürlich nicht gut gehen. Zur gleichen Zeit hat seine Frau große Probleme in der Schule, in der sie als Lehrerin arbeitet. Eine junge Schülerin wurde von ihren Mitschülern gemobbt und hat Selbstmord begangen. Wir erleben, wie Max zum Täter wird, nicht leicht für den Leser nachzuvollziehen und nicht leicht mitzuerleben, da sehr blutrünstig, aber locker zu lesen und schon nach den ersten Kapiteln kommt richtig gute Spannung auf.

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  • Vom Ermittler zum Täter

    Die Krabbe
    Mylittlebookpalace

    Mylittlebookpalace

    17. November 2016 um 12:41

    Ein  Krimi aus der Perspektive der Täters.Der Privatdetektiv Max wechselt die Siten, als er eine gute Gelegenheit sieht einfach und schnell Geld zu verdienen, wechselt er die Seiten und wird zum Täter und Mörder von mehr als nur einer Person. man merkt schon relativ früh das max psychisch nicht so ist, wie die meisten anderen. Er verspührt keine Reue, nicht mal als er seine Frau die ein Kind austrägt K.O. schlägt. Der Schreibstil vom Autor Markus Ridder  ist einfach zu verstehen und schnell zu lesen. Die Story ist wirklich spannend, denn bei anderen Krimis geht es immer nur darum " Wer ist denn jetzt der Täter?" Doch bei der Krabbe ist es anders, man denkt einfach die ganze Zeit  "Scheiße er wird jetzt gefasst" doch am  Ende war es doch nur die Polizei die etwa über seine Frau fragen wollte, weil sie im Moment auch wegen einer Schülerin in Ermittlungen steht. Dieses Buch hat viele Emotionen bei mir ausgelöst.Wut: Darauf das seine Frau so angegriffen wird, aus einem für mich unverständlichen GrundSpannung: Mist er wird bestimmt gleich gefasstFreude: Nein das hat er gerade nicht gesagtundHass: Warum tut dieser Typ dasFür mich ist " DIe Krabbe" ein gelungener und neuer Krimi, der wine wirklich gute Story und ein überraschendes Ende  hat. 

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  • Leserunde zu "Die Krabbe" von Markus Ridder

    Die Krabbe
    Riddinho

    Riddinho

    Die Krabbe - Krimi Noir für toughe Leser Ihr Lieben,ich würde euch gerne zu einer Leserunde der besonderen Art einladen: Mein Provinz-Schocker, der bereits in der dritten Auflage vorliegt, wird neu als Ebook erscheinen. Mit neuen Cover, neuem Klappentext und auch mit einer leichten inhaltlichen Überarbeitung.Und hier kommt Ihr ins Spiel: Im Rahmen der Leserunde könnt Ihr Kritik üben und Anregungen geben, ob und was evtl. geändert werden sollte. Müsst Ihr natürlich nicht. Ihr könnt auch einfach so mitlesen und mitdiskutieren - wie Ihr wollt!Was Ihr tun müsst, um dabei zu sein: Ihr solltet Zeit zum Lesen haben, denn die Leserunde soll bereits am 29.10 beginnen. Bis dahin stehen dann auch die Gewinner fest. Und Ihr müsstet im Anschluss eine kleine Rezi auf Lovelybooks posten. Vor allem aber müsst Ihr der richtige Leser / die richtige Leserin sein. Das liegt daran, dass "Die Krabbe" ein ganz ungewöhnlicher Krimi ist. Hier wird aus Tätersicht berichtet. Das Buch ist im Grunde ein Krimi Noir, es enthält äußerst blutige Szenen und wer sich mit der Hauptfigur identifizieren kann, sollte besser einen Psychologen aufsuchen, bevor Schlimmeres passiert.Du bist tough genug für "Die Krabbe" und willst mitlesen und mitdiskutieren? Dann bewirb dich gleich hier!Liebe GrüßeMarkus 

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  • Spannende Perspektive eines Krimis

    Die Krabbe
    gndu59

    gndu59

    06. November 2016 um 15:20

    Zum Inhalt: der zunehmend frustrierte Max, von Beruf Privatdetektiv, wechselt die Seiten und wird erst zum Erpresser, dann zum zweifachen Mörder. Der Krimi ist aus Sicht von Max geschrieben und zeichnet spannend nach, wie sich aus einem scheinbar normalen Alltagsleben eine Mordgeschichte entwickelt. Der etwas langsame Beginn des Krimis mit detaillierten Beschreibungen passt für mich genau dazu, die anfängliche Alltäglichkeit (und für Max wohl auch Tristesse) abzubilden. Dann entwickelt sich der Krimi zunehmend schneller, und das Motto "Was sein muss muss ein" prägt immer mehr die Eigenlogik und das rücksichtlose Vorgehen von Max, der kaum Schuldgefühle zu entwickeln scheint, nichtmal als er seine schwangere Frau angreift, zu der er schon lange scheinbar jede Beziehung verloren hat. Das Ende ist offen, lässt Raum für die eigene Vorstellung wie es mit ihm wohl weitergehen könnte.  Der Schreibstil ist flüssig, es macht einfach viel Spaß zu lesen. Einige Beschreibungen sind für meinen Geschmack etwas zu lang und ausführlich geworden, tun dem Lesevergnügen aber nur sehr geringen Abbruch. Insgesamt wirklich empfehlenswert.

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  • Mörderische Gedanken

    Die Krabbe
    Ladybella911

    Ladybella911

    02. November 2016 um 21:46

    Was geht im Kopf eines Täters wohl vor? Wie sind seine Gedankengänge, wenn er seine schrecklichen Taten vollbringt, beziehungsweise vorbereitet? Wer hier etwas mehr erfahren möchte, der sollte „Die Krabbe“ von Markus Ridder lesen. Anfänglich wird man vergleichsweise sanft in die Handlung eingeführt. Max, ein erfolgloser Privatdetektiv erhält einen lukrativen Auftrag: Er soll die Frau eines Golflehrers beobachten, der gerne wissen möchte, ob seine Frau ein außereheliches Verhältnis hat. Als Max herausbekommt, mit wem, hat er einen genialen Gedanken: Warum nicht bei beiden abkassieren? Nämlich beim Auftraggeber selbst und dem Lover seiner Frau? Allerdings geht da so Einiges schief, und eine Spirale von Lügen, Ausflüchten und in letzter Konsequenz Mord, entwickelt sich. Kim, die Frau von Max hat parallel dazu auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie ist Grundschullehrerin und ihr wird Verletzung der Aufsichtspflicht vorgeworfen, eine Schülerin hat Selbstmord begangen. Aufgrund ihres asiatischen Hintergrundes wird sie gemobbt und diskriminiert. Die ersten Kapitel dümpeln so langsam vor sich hin, aber dann geht es rasant los und die Spannung steigert sich, und wird auch bis zu dem unvorhergesehenen Schluss hoch gehalten. Mir hat dieser Krimi aus der Sicht des Täters gut gefallen. Er liest sich leicht und der Schreibstil ist locker und flüssig, allerdings nichts für allzu sensible Leser, da sehr viele sehr blutige detailreich beschriebene Szenen darin vorkommen. Es gibt auch absolut keinen wirklichen Sympathieträger in dieser Geschichte – eher das Gegenteil ist der Fall. Und der Autor selbst schreibt dazu : wer sich mit der Hauptfigur identifizieren kann, sollte besser einen Psychologen aufsuchen, bevor Schlimmeres passiert. Abgesehen von kleinen Schwächen ein lesenswertes Buch, einmal aus einer ganz anderen Sichtweise.

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  • Wird er es machen?

    Die Krabbe
    funny1

    funny1

    02. November 2016 um 08:49

    Um was geht es: Max lebt mit seiner Frau nähe Landsberg, sie ist eine Lehrerin an der Grundschule und er ein privater Detektiv. Eines Tages bekommt er einen Auftrag, er soll von einem Reichen Klienten die Frau beschatten. Der Klient vermutet das sie fremd geht und will beweise haben. Max nimmt den Auftrag an, er ahnt zu diesem Zeitpunkt noch nicht das dieser Auftrag sein Leben verändern wird. Als Max erfährt mit wem die Ehefrau eine Affäre hat, kommt ihm die Idee zweimal abzukassieren, doch es läuft nicht alles so wie geplant. Max Frau muss derweilen an ihre Schule mit schweren Vorwürfen gegen sie klarkommen. Es wird gegen sie ermittelt wegen Verletzung der Aufsichtspflicht und die Zeitungen schmücken alles noch aus und sie wird auch wegen ihrem Asiatischen Hintergrund diskriminiert. Wird Kim der Belastung standhalten? ...... Meine Meinung: Der Schreibstil ist außergewöhnlich da es von der Perspektive des Täters erzählt wird, trotzdem findet man schnell in die Geschichte. Allerdings stören mich persönlich die oft sehr langen und sehr Detaillierten Handlungen, da ja schon alles beschrieben ist hat man nicht mehr sehr viel Spielraum seiner Fantasie freien lauf zu lassen. Die ersten 5 Kapitel ziehen sich sehr in die Länge, erst ab Kapitel 6 kommt Spannung auf und wird dann konstant gehalten. Man darf aber auch nicht vergessen, das es kein normaler Krimi ist sondern ein Provinz- Schocker und ein Krimi Noir, mit sehr vielen sehr blutigen Szenen. Der Autor Markus Ridder schreibt selbst: Wer sich mit der Hauptfigur identifizieren kann, sollte besser einen Psychologen aufsuchen, bevor schlimmeres passiert! Den sympathischen Protagonisten sucht man in diesem Buch vergebens. Der Schluss kam sehr unerwartet und hätte ich so niemals vermutet, das hat mir sehr gut gefallen und trotz ein paar störenden Punkte meiner Seitz, muss ich hier 4 Sterne geben, denn ab Kapitel 6 hat mich das Buch überrascht. Das zeigt uns wieder zu was ganz normale Menschen fähig sind. Fazit: Ein außergewöhnlicher Krimi der nichts für schwache Nerven ist. Mit sehr Detaillierten Passagen.

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  • Spannend...

    Die Krabbe
    marcusboelt

    marcusboelt

    20. December 2013 um 18:16

    Spannend... das Wort beschreibt das Buch ganz gut. Auch wenn es anfangs ein wenig dahinplätschert, viel Unnötiges außen rum beschrieben wird, nimmt der Krimi, der in der Landsberg-Ammersee-Region spielt, kurz vor Ende des ersten drittel des Buchs Fahrt auf. Die Geschichte wird aus der Sichtweise von Max heraus erzählt und zeigt, wie schnell weitere Grenzen überschritten werden, hat man erst einmal die erste Grenze zur Kriminalität überwunden. Beginnend mit der Erpressung folgt der Mord. Zur Vertuschung des Mordes folgt der zweite Mord, um Personen zu beseitigen, die einen belasten können. Und so geht sich das Buch weiter, ständig um die Gedanken von Max kreisend, wie er seine Spuren verwischen und die Kripo von ihn weg lenken kann. Spannend und fesselnd. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

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