Markus Seidel Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen

(8)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 5 Follower
  • 2 Leser
  • 7 Rezensionen
(0)
(2)
(5)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen“ von Markus Seidel

Ein intelligenter und wacher Blick auf moderne Beziehungen und ein erstaunlich intimes Porträt unterschiedlicher Männerseelen. Zufällig treffen sie im Urlaub an der französischen Atlantikküste aufeinander: Jürgen, der Journalist, Axel, der Sportlehrer, ihre Frauen. Und Ulrike. Jürgen und Ulrike waren vor vielen Jahren ein Paar, sie lebten damals zusammen in Wien, haben sich aber längst aus den Augen verloren. Jürgen gefällt sich in der Pose des introvertierten Intellektuellen; Axel, der Getriebene seiner Sexualität, ist auch im Urlaub immer auf der Suche nach Frauen; er sieht in Jürgen einen geradezu väterlichen Freund, den er bewundert. Für Jürgen wiederum ist Axel eine bloße Provokation und ein Konkurrent, dem er sich nicht stellen will. Plötzlich aber brechen alle Dämme, und alles fängt von vorne an – die Geschichte wiederholt sich. Stimmen zum Autor Eine leichte, locker geschriebene Erzählung, voll mit hübschen Beobachtungen und darangeknüpften klugen Gedanken, zuerst atmosphärisch bedrückend, später […] geradezu happy-endend. – Frankfurter Allgemeine Am stärksten sind die Szenen, in denen der Ich-Erzähler neue Frauen kennen lernt. Wie schon in den Umwegen lässt Seidel seine Figuren behutsam aufeinander zu driften. Hier gelingen ihm […] wunderbar zärtliche Zeilen. – Tagesspiegel Über den Autor Markus Seidel (*1969) studierte nach einer Lehre zum Buchhändler Germanistik und Philosophie in Hannover, Wien und Berlin. 2005 gründete er eine Agentur für Ghostwriting und Lektorat in Hamburg. Mit seinem ersten Roman Umwege erhöhen die Ortskenntnis (1998) wurde er deutschlandweit bekannt. Für seinen Roman Vom Stand der Dinge erhielt er das das Alfred-Döblin-Stipendium. Weitere Romane von Markus Seidel (alle bei Endeavour Press erschienen) sind unter anderem Freischwimmer (2000) Und alle Zeit der Welt (2002) und Satt (2003). Für mehr Informationen zu unseren Büchern abonnieren Sie unseren Newsletter auf www.endeavourpress.de, um Informationen zu Neuerscheinungen und Werbeaktionen zu erhalten – darunter Angebote für kostenlose E-Books. Außerdem können Sie uns auf Twitter (@EndeavourPrssDE) und Facebook (Endeavour Press Germany) folgen. Endeavour Press – weil die Freude am Lesen verbindet.

Nichts für mich: Langeweile pur, trostlose, flache Protagonisten, ficken, betrügen und lügen, lästern und hetzten.

— Bücherwurm
Bücherwurm

Gedanken zweier Männer - interessant! Erzähltechnik - gut. Handlungsintensität - schwach!

— Peonza
Peonza

leider nicht so meins, aber bitte macht euch selbst ein Bild.

— Booky-72
Booky-72

Direkter Einblick in zwei eingefahrene Beziehungen

— biancaneve66
biancaneve66

Interessant

— hannelore_bayer
hannelore_bayer

Sensible und vollendete Beobachtungsgabe, leider mangelnder Handlungsstrang...

— Jessy1189
Jessy1189

Drei Frauen, zwei Männer....Begegnungen.... und ungewöhnliche Einblicke in zwei Männerseelen..... ein amüsantes Leseerlebnis:)

— Tine13
Tine13

Stöbern in Romane

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Eine Reise bei der Michele sein eigenes "Ich" wiederfindet. Ein sehr schönes Hörbuch

Kuhni77

Dann schlaf auch du

Spannend, schockierend und furchtbar traurig. Ein sprachgewaltiges Buch, dass sich so richtig keinem Genre zuordnen lässt. Lesenswert!

Seehase1977

Drei Tage und ein Leben

Ein beinahe poetisch anmutendes Psychodrama

Bellis-Perennis

Und es schmilzt

Selten so ein langweiliges Buch gelesen. 22 Euro hätten besser angelegt werden können. Leider.

Das_Blumen_Kind

Underground Railroad

Tief bedrückendes Portrait einer Gesellschaft! Das Buch war nicht immer schön, aber immer lesenswert.

Linatost

Als der Teufel aus dem Badezimmer kam

Improvisation pur... kein Tiefgang, kein gar nichts... Schade!

herrzett

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen" von Markus Seidel

    Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen
    EndeavourPress_Verlag

    EndeavourPress_Verlag

    Liebe Büchereulen und Lesefüchse, mit Sätzen wie „So eine enttäuschte Liebe muss man erst mal in den Griff kriegen“, „Marie glaubte zu sehen, dass er ein glücklicher Mensch war, anders als sie, die nicht glücklich war, ohne aber unglücklich zu sein“, „Es ist allerhöchste Zeit. Ich weiß bloß nicht genau, wofür“ oder „Ich gewöhne mich bis zur Abhängigkeit sogar ans Glücklichsein“, haben wir uns Hals über Kopf in die Bücher von Markus Seidel verliebt. Seit Februar ist nun endlich auch sein neuester Roman exklusiv bei Endeavour Press erschienen. In Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen stellt Seidel wieder sein unvergleichliches Gespür für Sprache und seine schon beinahe psychologische Beobachtungsgabe unter Beweis. Er beschreibt darin fünf verschiedene Personen und ihre Beziehungen zueinander. Kurzbeschreibung Der Journalist und Literaturkritiker Jürgen mit seiner Frau Ann, der Sportlehrer Axel mit seiner Freundin Suzanne und die frisch getrennte Ulrike treffen im Urlaub an der französischen Atlantikküste aufeinander. Während Axel auch im Urlaub nicht von seiner manischen Suche nach anonymem Sex lassen kann, verliert sich Jürgen immer mehr in seiner Unzufriedenheit und dem Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit. Zudem scheint es, als ob allein Ulrikes Anwesenheit die eingespielten Routinen der beiden Paare ins Wanken zu bringen droht. Zwischen den fünf kommt es zu immer stärker werdenden Spannungen. Leseprobe Hier gehts zur Leseprobe!   Kurzbiografie Markus Seidel (*1969) studierte nach einer Lehre zum Buchhändler Germanistik und Philosophie in Hannover, Wien und Berlin. 2005 gründete er eine Agentur für Ghostwriting und Lektorat in Hamburg. Mit seinem ersten Roman Umwege erhöhen die Ortskenntnis (1998) wurde er deutschlandweit bekannt. Für seinen Roman Vom Stand der Dinge erhielt er das das Alfred-Döblin-Stipendium. Weitere Romane von Markus Seidel (alle bei Endeavour Press erschienen) sind unter anderem Freischwimmer, Und alle Zeit der Welt, Satt und Vom Stand der Dinge. Zusammen mit dem Autor Markus Seidel verlost Endeavour Press Germany 20 Exemplare von “Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen” unter allen, die verpflichtend und aktiv an der Leserunde teilnehmen und abschließend eine Rezension auf LovelyBooks und Amazon (gerne auch weiteren Plattformen) schreiben möchten. Für die Teilnahme müsst Ihr einfach folgende Frage beantworten, wobei Eurer Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt sind: Was stellt Ihr Euch unter Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen, vor?

    Mehr
    • 144
  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

    Mehr
    • 1090
  • langweilig und inhaltslos

    Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    09. May 2016 um 00:50

    Es tut mir wirklich leid, aber was auch immer ich in diesem Buch vermutet habe, "Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen" von Markus Seidel konnte mich in keinster Weise begeistern.Es handelt von zwei Paaren, die mit einer Frisch-Single-Frau in Frankreich Urlaub machen. In den beiden Paaren scheint lange schon die Luft raus, man lebt aneinander vorbei, findet allenfalls Spaß daran, miteinander über andere zu lästern.Die Singlefrau jammert und heult, weil sie von einem Mann, der es nicht wert ist, verlassen wurde und mischt die Truppe negativ auf.Ich muss gestehen, ich hatte bis zum Ende des Buches Probleme mir zu merken, welcher männliche Name zu welchem weiblichen Namen gehört, habe aber irgendwann beschlossen, dass dies nicht wichtig ist, da in meinen Augen nicht wirklich eine einzige Partnerschaft besteht.Fremdgehen, belügen und betrügen, frustriert sein und genervt sein ... ich habe selten etwas so langweiliges und inhaltloses gelesen, wie dieses Buch.Ich persönlich habe große Probleme, diese flachen Protagonisten zu verstehen, wie armselig kann man sein eigenes Leben denn gestalten?Sympathien oder Emotionen konnte ich nicht verteilen, dafür ich war auf lange Strecken gelangweilt und genervt. Dazu kommen diverse Fehler, die mir das Gefühl gaben, ich lese ein unfertiges, dringend zu überarbeitendes Skript, es tut mir wirklich leid, aber mehr als 2 Sterne wären hier wirklich fehl am Platz, da mir das Lesen dieses trivialen Romans keinen Spaß machte.

    Mehr
  • Von Leuten, die ihre Brille verlieren....

    Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen
    jackdeck

    jackdeck

    07. May 2016 um 18:00

    An der französischen Küste treffen zwei Paare zufällig aufeinander, deren Verbindungsglied eine gemeinsame Freundin ist. Sie hat gerade eine Beziehung beendet. Jürgen und Ann, ein eingefahren wirkendes Ehepaar. Sie leben ziemlich zufrieden, aber eben ohne Höhen und Tiefen. Der sexsüchtige Axel und die schreibende Suzanne, die ganze Tage und Nächte über ihrem Grass hängt. Ulrike, frisch geschieden, ist die Freundin von Axel und Suzanne und verbringt mit ihnen die Ferien an der französischen Atlantikküste. Die beiden werden von Uli in ihr Ferienquartier eingeladen und aus dem Fünfergespann entsteht eine intensive Ferienclique. Während sich zwischen den Frauen eine gute Freundschaft entwickelt, läuft es zwischen den Männer nicht ganz so harmonisch. Der Autor erzählt die Geschichte rein aus Sicht der beiden Männer. Jeder reflektiert über sein bisheriges Leben, über vertane Chancen, über Erfolge. Der Schreibstil hat mich dann doch von einem richtig flüssigen Lesen abgehalten. Erst gegen Ende war es etwas flotter zu lesen. Leider kommt der Roman auch inhaltlich nicht weiter. Ich gebe dem Buch drei Sterne und empfehle es dennoch weiter, da die Grundidee, das Buch aus Männersicht zu schreiben mir gut gefiel.

    Mehr
  • Zwei Männerseelen im Duell

    Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen
    Peonza

    Peonza

    07. May 2016 um 12:09

    In dem Buch " Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen" geht es um zwei Paare, die sich in ihrem Frankreichurlaub durch eine gemeinsame Freundin kennenlernen und zu einer Clique werden. Zu einen besteht die Gruppe aus Jürgen und Ann, die mit Ulrike aus früheren Zeiten befreundet waren und sich durch einen Zufall im Urlaub wiedersehen, und zum anderen aus Axel und Suzanne (Freunde von Uli).Das Buch wird aus Sicht der Männer geschrieben, die sich bei jedem Kapitel abwechseln. Einen Einblick in das Gedankengeflecht der Männer zu bekommen ist sehr interessant und bietet einen neuen Blickwickel. Die Darstellung der Charaktere von Jürgen und Axel könnte nicht unterschiedlich sein: Axel ist extrovertiert, impulsiv, steht gern im Mittelpunkt, gewinnt gerne Zweikämpfe und ist sexsüchtig. Jürgen hingegen ist intelektuell, zurückhaltender in seiner Person, Kopfmensch und Buckkritiker. Hinzu kommt, dass Axel in dem anderen Mann einen Freund sehen möchte, vielleicht sogar eine Vaterfigur, Jürgen hingegen kann den Jüngeren im Laufe der Zeit immer weniger leiden. Das macht den Sprung zwischen den Kapitel aufregender.Das Buch lebt von diesen Wechseln. Aber ein großer Kritikpunkt ist die fehelende Handlungsintensität. Sie lernen sich kennen, sind am Strand und im Kaffee, an der Promenade und grillen zusammen. Das wars! Und wenn es am Ende des Buches endlich spannend wird ist es zu Ende. Das war schon eine große Enttäuschung. Deswegen bekommt das Buch von mir nur drei von fünf Sternen.

    Mehr
  • Von Leuten, die ihre Brille verlieren und einen Porsche kaufen

    Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen
    Booky-72

    Booky-72

    03. May 2016 um 20:01

    Ganz interessant gestartet mit dem Prolog, doch dann habe ich nicht so wirklich einen richtigen Faden im Buch gefunden. Einfache Hin- und Her-Erzählerei von 2 Ehepaaren und einer einzelnen Frau, die im Urlaub aufeinandertreffen. Es passieren aber nur ganz profane Dinge, die ich dann nicht so spannend fand. Würde gern mehr, kann aber leider nur 3 Sterne vergeben. Der Schreibstil hat mich dann doch von einem richtig flüssigen Lesen abgehalten. Erst gegen Ende war es etwas flotter zu lesen. Gerade auch deshalb und weil sich jeder seine eigene Meinung bilden sollte, möchte ich es doch auch weiterempfehlen, er war einfach nicht meins, obwohl mich der außergewöhnliche Titel und die Leseprobe sehr interessiert machten.

    Mehr
  • Beziehungsanalyse aus Männersicht

    Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen
    biancaneve66

    biancaneve66

    27. April 2016 um 07:37

    Ein Buch, das mit einem recht ungewöhnlichen Einstieg aufwartet! Wie im Zeitraffer wird eine Liebesgeschichte in Wien abgehandelt, fast atemlos; es bleibt nicht einmal Zeit, die Namen der Protagonisten auszuschreiben. Dieser Schreibstil bezieht sich aber nur auf den Prolog, die folgenden Kapitel werden recht ruhig erzählt, fast möchte man sagen, das Leben plätschert so dahin. An der französischen Küste treffen zwei Paare zufällig aufeinander, deren Verbindungsglied eine gemeinsame Freundin ist. Sie hat gerade eine Beziehung beendet. Der Autor erzählt die Geschichte rein aus Sicht der beiden Männer. Jeder reflektiert über sein bisheriges Leben, über vertane Chancen, über Erfolge. Es ist auch immer das Buhlen um die alleinstehende Frau zu spüren, ein Vergleichen der beiden Männer. Zu einer offenen Konfrontation kommt es allerdings nie. Vom Titel her hätte ich mehr Spontaneität und unerwartete Wendungen erhofft, ganz überzeugt hat mich das Buch zwar nicht, aber eine angenehme Lektüre ist es allemal. Insgesamt betrachtet handelt es sich bei dem Roman um eine Art Fallstudie von Beziehungen, ohne größere Höhen oder Tiefen. Der Schluss kommt direkt etwas überraschend, und als Leser möchte man zwar wissen, welche Konsequenzen daraus entstehen werden, ist aber auf die eigene Fantasie angewiesen. 

    Mehr
  • Interessant, Ferien und Ulrike

    Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen
    hannelore_bayer

    hannelore_bayer

    23. April 2016 um 21:26

    Ein interessanter Anfang, der Prolog. Schon die Protagonisten nur J. und U. zu nennen ist ungewöhnlich. In der Geschichte selbst haben die Hauptpersonen alle richtige Namen. Jürgen und Ann, ein eingefahren wirkendes Ehepaar. Sie leben ziemlich zufrieden, aber eben ohne Höhen und Tiefen. Der sexsüchtige Axel und die schreibende Suzanne, die ganze Tage und Nächte über ihrem Grass hängt. Ulrike, frisch geschieden, ist die Freundin von Axel und Suzanne und verbringt mit ihnen die Ferien an der französischen Atlantikküste. Hier trifft sie beim Einkaufen auf Jürgen und Ann, ihre alten Studienkollegen. Schnell wird dem Leser klar, wer der J. aus dem Prolog ist. Sie lädt die beiden zu ihren Freunden ein. Es entsteht eine Ferienclique. DerAautor versteht es glänzend die zwei Männer, die wirklich total verschieden sind, dem Leser nahzubringen. Axel, kann es auch im Urlaub nicht lassen, er trifft sich zum Sex mit fremden Leuten und Suzanne merkt nichts. Jürgen ist ein eher ruhiger Typ, der sich viel Gedanken macht und dem Axel viel zu laut und angeberisch ist. Am besten verstehen sich die Frauen. Bei Ulrike ist es lange nicht klar, was will sie, Ablenkung, Jürgen oder doch Henrik zurück. Wie das ausgeht, müssen sie selbst lesen.Fazit: Wir lernen dank des Autors die fünf Leute sehr gut kennen, sind überall dabei, auch beim Sex, aber mir fehlt ein bißchen Spannung, Aufregung. Merkt Suzanne denn garnichts?Es geht alles unglaublich ruhig vor sich. Auch Jürgen geht nicht aus sich raus und sagt Axel mal die Meinung.Es war sehr schön mal eine Geschichte aus Männersicht zu lesen, aber mir war es ein bißchen viel Friede, Freude, Eierkuchen, bis auf die eine Szene am Schluß.

    Mehr
  • Zwei Männerseelen auf Urlaub:)

    Von Leuten, die ihre Brille verlieren und sich einen Porsche kaufen
    Tine13

    Tine13

    16. April 2016 um 16:16

    Während ihres Frankreichurlaubs trifft das eingespielte Ehepaar Ann und Jürgen überraschend auf ihre " gute" Jugendfreundin Uli, die im Nachbarort bei ihren Freunden Suzanne und Axel die Ferien verbringt. Die beiden werden von Uli in ihr Ferienquartier eingeladen und aus dem Fünfergespann entsteht eine intensive Ferienclique. Während sich zwischen den Frauen eine gute Freundschaft entwickelt, läuft es zwischen den Männer nicht ganz so harmonisch. Während sich Axel von Jürgen als Vorbild und Mentor angezogen fühlt, entwickelt der eine regelrechte Antipathie gegen den jüngeren Hallodri. Gleichzeitig gerät Jürgen auch noch in einen Gefühlskonflikt, denn seine alte Liebe zu Uli scheint nicht erloschen...... Der Autor Marcus Seidel bietet seinen Lesern einen gekonnten Einblick in zwei Männerseelen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ein selbstbewusster, unbeschwerter und regelrecht sexsüchtiger Typ trifft auf den intellektuellen, distanzierten und unsicheren Kopfmenschen. Es macht wirklich Freude die Kopfduelle der beiden Männer zu verfolgen. Ein paar kleine Längen in der Gedankenwelt machen der Lesefreude keinen Abbruch. Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen und auch die Beziehungsstory um das Quintett ziemlich spannend Der außergewöhnliche Beginn des Romans und die Erzähltechnik sind etwas ungewöhnlich, doch gerade dadurch interessant und auf alle Fälle lesenswert.

    Mehr