Weltherz

von Markus Steiner 
2,3 Sterne bei3 Bewertungen
Weltherz
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Eher eine Art Selbstfindung, Mischung aus Gedanken, Eindrücken der Reise, erinnert mich eher an eine Art Biographie, als ein Reisebericht

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Abbruch nach 110 Seiten: Ganz schlimmer Schreibstil.Es kommt keine Atmosphäre auf und Gefühle lässt der Autor auch nicht durchdringen.Schade

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Inhaltsangabe zu "Weltherz"

»Weltherz« erzählt die Geschichte von Markus Steiner, der sich mit 37 Jahren auf die Suche machte: nach Wirklichkeit und echter Verbindung in einer Gesellschaft, die zunehmend künstlich und leer wird, von der Natur entkoppelt. Er kündigte seinen Job als Marketingmanager in einem Online-Start-up, verließ die paradiesische Monotonie des einsamen Großstädters und ging auf Weltreise - langsam und ohne festen Wohnsitz. Er lief zum Mount Everest, durchquerte den australischen Kontinent mit dem Zug,
fuhr per Anhalter in Japan, litt an indischem Fieber, meditierte in einem Kloster in Thailand, fand in Israel das Glück im Zufall und in Indonesien einen Guru. Seine Storys sind intensiv und poetisch, abenteuerlich und verlockend. Durch seine Sprache werden Begegnungen lebendig und die Welt ein farbiger Ort, den man braucht, um Frieden zu finden, um frei zu sein.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783890294896
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:MALIK
Erscheinungsdatum:01.09.2017

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    sabatayn76s avatar
    sabatayn76vor 9 Monaten
    ‚Als Reisender bin ich schlagartig nicht mehr an die Regeln meiner eigenen Kultur gebunden.‘

    ‚Als Reisender bin ich schlagartig nicht mehr an die Regeln meiner eigenen Kultur gebunden.‘ (Seite 42)

    Markus Steiner kündigte 2001 seinen Job in einem Internet-Start-up und reiste nach Nepal. Seitdem ist er immer wieder unterwegs und erzählt in ‚Weltherz‘ von seinen Reisen und seinen Erfahrungen, von Traditionen und Festen, Geschichte und Politik, Religion und Völkern, Alltag und Besonderheiten.

    Seine Wege, von denen er in ‚Weltherz‘ berichtet, führten Steiner nach Israel, Indien, Nepal, Thailand, Indonesien, Australien, Japan, Vietnam, Burma und nach Portugal.

    Ich empfand ‚Weltherz‘ anfangs als etwas zu bemüht poetisch und hochgestochen, so dass ich das Lesen eher etwas mühsam, anstrengend und wenig flüssig fand. Die weiteren Kapitel haben mich diesbezüglich zwar wieder versöhnt und waren deutlich weniger hölzern, aber alles in allem konnte mich ‚Weltherz‘ trotzdem nicht mitreißen.

    Auch inhaltlich empfand ich das Buch oft als anstrengend, weil ich mit Themen wie ‚Digital Detox‘ oder dem Antikonsum, der gerade so in ist, wenig anfangen kann bzw. ich solche Aussagen schnell esoterisch finde, obgleich die Grundidee natürlich durchaus nachvollziehbar und gut ist.

    Zwar habe ich in Steiners Texten immer wieder spannende Informationen über das jeweilige Land gefunden, aber im Ganzen fand ich die einzelnen Texte oft etwas zerfahren und unzusammenhängend, obwohl es dem Autor durchaus gelingt, Stimmungen perfekt einzufangen.

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    Buchraettinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eher eine Art Selbstfindung, Mischung aus Gedanken, Eindrücken der Reise, erinnert mich eher an eine Art Biographie, als ein Reisebericht
    Eher eine Art Selbstfindung als ein klassischer Reisebericht

    Der Prolog führt den Leser ein wenig in das Leben des Autors ein, in seine Intention diese Reise zu starten, seine Sehnsucht. Das Buch unterteilt sich nun in 3 Teile. Er reist um die Welt. Unter anderem nach Indien, Thailand, Japan, Australien. Ich finde, der Autor gibt mir als Leser hier kurze Einblicke in ausgewählte Momente seiner Reise.
    Eine fiebrige Erkrankung in Indien, die Einreise nach Jerusalem. Das ist eher ungewöhnlich, weil ich gern über das Land lese, die Erlebnisse mit den Menschen, Sehenswürdigkeiten und wie ich fand, steht hier doch der Autor an sich eher im Mittelpunkt.
    Für mich war es eher eine Art Biographie dieser persönlichen Reise und seine ganz eigenen ihm wichtigen Momente. Für mich war es manchmal damit nicht so interessant.
    Ich habe mir hier eher einen normalen Reisebericht vorgestellt. Aber im Prolog beschreibt er, dass er ein Tagebuch führte der Reise und genau so ist das Lesen des Buches auch. Eine Art Momentaufnahme von Stimmungen, Gedanken, Eindrücken von außen, den Eindrücken der Reise.
    Es war ein ungewöhnlicher Stil, ganz anders, als wenn ich ansonsten Reiseberichte lesen. Die Sprache ist ausschweifend, beschreibend, verwendet viele Adjektive. Mir war es manchmal etwas zu viel. Ich fand es einfach auch etwas anstrengend zu lesen.
    Für mich hatte das Buch eher etwas von einer Art Selbstfindung, vermischt mit Elementen eines Reiseberichtes. Der Autor schreibt auch über das Schreiben, das Reisen, seine Empfindungen, es ist kein klassischer Reisebericht wie ich es anfangs erwartet habe. Es kommen auch Szenen vor, wo das Land beschrieben wird, die Empfindungen, Begegnungen, Eindrücke. Gefallen haben mir die kleinen Szenen, wo er auch Autoren zitiert.
    Sehr gut gefallen haben mir die tollen Farbfotos und auch zu Beginn der Kapitel die Zeichnungen. Das Inhaltsverzeichnis vorn gibt mir als Leser eine gute Übersicht, auch über die bereisten Länder unserer Erde. Im Einband des Buches findet sich auch eine Art Weltkarte.
    Im Anhang findet sich noch eine Liedliste und sehr interessant für mich als Leser auch eine Liste der gelesenen Bücher, das fand ich sehr originell diese Idee.
    Der Stil dieses Buches war für mich etwas schwer zu lesen. Es waren manchmal kurze Sätze, dann wieder ein wenig bandwurmartig gerade bei Beschreibungen.
    Eher eine Art Selbstfindung, Mischung aus Gedanken, Eindrücken der Reise, erinnert mich eher an eine Art Biographie und Reflexionen des Autors, kein klassischer Reisebericht. 3 Sterne

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    LadyOfTheBooksvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Abbruch nach 110 Seiten: Ganz schlimmer Schreibstil.Es kommt keine Atmosphäre auf und Gefühle lässt der Autor auch nicht durchdringen.Schade
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