Markus Steiner Weltherz

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Inhaltsangabe zu „Weltherz“ von Markus Steiner

»Weltherz« erzählt die Geschichte von Markus Steiner, der sich mit 37 Jahren auf die Suche machte: nach Wirklichkeit und echter Verbindung in einer Gesellschaft, die zunehmend künstlich und leer wird, von der Natur entkoppelt. Er kündigte seinen Job als Marketingmanager in einem Online-Start-up, verließ die paradiesische Monotonie des einsamen Großstädters und ging auf Weltreise - langsam und ohne festen Wohnsitz. Er lief zum Mount Everest, durchquerte den australischen Kontinent mit dem Zug,
fuhr per Anhalter in Japan, litt an indischem Fieber, meditierte in einem Kloster in Thailand, fand in Israel das Glück im Zufall und in Indonesien einen Guru. Seine Storys sind intensiv und poetisch, abenteuerlich und verlockend. Durch seine Sprache werden Begegnungen lebendig und die Welt ein farbiger Ort, den man braucht, um Frieden zu finden, um frei zu sein.

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  • Eher eine Art Selbstfindung als ein klassischer Reisebericht

    Weltherz

    Buchraettin

    05. September 2017 um 07:47

    Der Prolog führt den Leser ein wenig in das Leben des Autors ein, in seine Intention diese Reise zu starten, seine Sehnsucht. Das Buch unterteilt sich nun in 3 Teile. Er reist um die Welt. Unter anderem nach Indien, Thailand, Japan, Australien. Ich finde, der Autor gibt mir als Leser hier kurze Einblicke in ausgewählte Momente seiner Reise.Eine fiebrige Erkrankung in Indien, die Einreise nach Jerusalem. Das ist eher ungewöhnlich, weil ich gern über das Land lese, die Erlebnisse mit den Menschen, Sehenswürdigkeiten und wie ich fand, steht hier doch der Autor an sich eher im Mittelpunkt. Für mich war es eher eine Art Biographie dieser persönlichen Reise und seine ganz eigenen ihm wichtigen Momente. Für mich war es manchmal damit nicht so interessant.Ich habe mir hier eher einen normalen Reisebericht vorgestellt. Aber im Prolog beschreibt er, dass er ein Tagebuch führte der Reise und genau so ist das Lesen des Buches auch. Eine Art Momentaufnahme von Stimmungen, Gedanken, Eindrücken von außen, den Eindrücken der Reise.Es war ein ungewöhnlicher Stil, ganz anders, als wenn ich ansonsten Reiseberichte lesen. Die Sprache ist ausschweifend, beschreibend, verwendet viele Adjektive. Mir war es manchmal etwas zu viel. Ich fand es einfach auch etwas anstrengend zu lesen.Für mich hatte das Buch eher etwas von einer Art Selbstfindung, vermischt mit Elementen eines Reiseberichtes. Der Autor schreibt auch über das Schreiben, das Reisen, seine Empfindungen, es ist kein klassischer Reisebericht wie ich es anfangs erwartet habe. Es kommen auch Szenen vor, wo das Land beschrieben wird, die Empfindungen, Begegnungen, Eindrücke. Gefallen haben mir die kleinen Szenen, wo er auch Autoren zitiert. Sehr gut gefallen haben mir die tollen Farbfotos und auch zu Beginn der Kapitel die Zeichnungen. Das Inhaltsverzeichnis vorn gibt mir als Leser eine gute Übersicht, auch über die bereisten Länder unserer Erde. Im Einband des Buches findet sich auch eine Art Weltkarte. Im Anhang findet sich noch eine Liedliste und sehr interessant für mich als Leser auch eine Liste der gelesenen Bücher, das fand ich sehr originell diese Idee.Der Stil dieses Buches war für mich etwas schwer zu lesen. Es waren manchmal kurze Sätze, dann wieder ein wenig bandwurmartig gerade bei Beschreibungen.Eher eine Art Selbstfindung, Mischung aus Gedanken, Eindrücken der Reise, erinnert mich eher an eine Art Biographie und Reflexionen des Autors, kein klassischer Reisebericht. 3 Sterne

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