Markus Stromiedel Die Kuppel

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Inhaltsangabe zu „Die Kuppel“ von Markus Stromiedel

Der junge Militärpolizist Vincent Höfler wird im Winter des Jahres 2035 wird von seinen Vorgesetzten auf eine mysteriöse Mission in den deutschen Osten geschickt. Auf einem streng bewachten ehemaligen Flughafen ist die Leiche eines erfrorenen alten Mannes gefunden worden. Es scheint, als hätte der Alte ganz in der Nähe in einem luxuriösen Wellness-Resort für Senioren, einem gigantischen Kuppelbau, gelebt. Aber wie kam er von dort auf das hoch gesicherte Militärgelände? Bei seinen Nachforschungen stößt Vincent auf dubiose Machenschaften der europäischen Regierung. Schon bald merkt er, dass es lebensgefährlich ist, zu viel zu wissen ...

Obwohl es eine Dystopie ist, hat es mir recht gut gefallen

— EHCMElli
EHCMElli

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    Die Kuppel
    gorgophol

    gorgophol

    09. May 2014 um 17:57

    Dieses Buch war seit langem das Beste, das ich in den Fingern hatte.
    Flüssig geschrieben bleibt es von ersten Moment an spannend.

    Das Ende wirft Fragen auf, die sonst nur selten gestellt werden.

    Eine spannende Gesellschaftskritik, die gar nicht so fern scheint.

    Absolute Kaufempfehlung.

  • Leserunde zu "Der Torwächter - Die verlorene Stadt" von Markus Stromiedel

    Der Torwächter - Die verlorene Stadt
    katja78

    katja78

    Hallo Ihr Lieben..... Damit die jüngere Generation ja auch beschäftigt werden muss während wir lesen, hat sich der Dressler Verlag überlegt, das es doch schön wäre, wenn wir zu "Der Torwächter - Die verlorene Stadt" von Markus Stromiedel eine Leserunde machen würden. Dies ist der 2. Teil einer Buchreihe die sich super für Jungs eignet. Letztes jahr gab es schon eine Leserunde zum 1. Teil. Ich finde man sollte beide Teile kennen, da sie aufeinander aufbauen, hoffe aber das euch das nicht abschreckt! Simon ist durch das Weltentor in eine Welt gelangt, die auf merkwürdige Weise seiner eigenen gleicht und doch vollkommen anders ist. Hier trifft er zu seinem Erstaunen auf Ira oder zumindest auf ein Mädchen, das so aussieht und sich so benimmt wie die Ira, die er kennt. Doch kann Simon dieser anderen Ira und ihren Freunden trauen? Denn Freunde braucht er unbedingt: Drhan, der Fürst der dunklen Macht, ist Simon dicht auf den Fersen, während Simon versuchen muss, seinen Großvater zu finden. Zusammen mit der Gestaltwandlerein Ashakida macht sich Simon auf den Weg, und der führt die beiden mitten in das Herz der Finsternis. Infos findet ihr auch hier http://www.dressler-verlag.de/torwaechter Facebook Markus Stromiedel hat schon als Kind davon geträumt, irgendwann einmal eine Tür zu öffnen, hindurchzugehen und sich plötzlich in einer neuen fremden Welt wiederzufinden. Aber er musste erst die Schulzeit, seine Ausbildung zum Journalisten und sein Studium abwarten, bis ihm das gelang: Sein erstes Drehbuch entwarf er mit fast 30 Jahren. Seither schreibt Markus Stromiedel vor allem Krimis für das Fernsehen. Aus seiner Feder stammt zum Beispiel die Figur des Kieler Tatort-Kommissar Klaus Borowski. Seit einigen Jahren schreibt Markus Stromiedel auch als Buchautor erfolgreiche Thriller für Erwachsene. „Der Torwächter“ ist sein erstes Buch für jüngere Leser – wieder ein Schritt in eine neue aufregende Welt. Wenn Markus Stromiedel nicht in fremden Welten unterwegs ist, lebt er mit seiner Familie in Bonn. http://www.markus-stromiedel.de/ http://www.facebook.com/MarkusStromiedel Die Leserunde soll etwas geteilt werden denn Kindermeinungen sind gefragt! Deswegen werden die Abschnitte jeweils doppelt eingestellt werden. Mütter/Väter/Omas/Opas mit Kindern! Bewerbt euch bis zum 9.3.2013 für dieses spannende Kinderbuch Es gibt 20 Rezensionsexemplare, solltet ihr Blogger sein, würde ich mich über eine Blogadresse freuen .-) Leser die das Buch schon haben, sind Herzlich eingeladen, ebenfalls an der Leserunde teilzunehmen!

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    Markus_Stromiedel

    Markus_Stromiedel

    12. April 2013 um 19:06
  • Rezension zu "Die Kuppel" von Markus Stromiedel

    Die Kuppel
    walli007

    walli007

    12. January 2013 um 09:34

    Das gelobte Land Der angehende Militärpolizist Vincent Höfler wird im Jahr 2035 von seinem Standort in Brüssel aus an einen Ort in der Nähe von Rostock geschickt. Dort soll er in einem Todesfall ermitteln. Ein alter Mann wurde erfroren aufgefunden. In dem kleinen Örtchen Laage trifft er auf die Ärztin des Gesundheitsamtes Anna Robacki, die die Leichenbeschau vorgenommen hat. Eigentlich bedarf es nur der Feststellung, dass es sich um einen natürlichen Tod handelt und der Fall ist abgeschlossen. Wäre abgeschlossen, doch Anna hat bei dem Toten eine seltsame Einstichwunde entdeckt, außerdem wurde er in wetterfester Kleidung gefunden. Er konnte eigentlich nicht erfrieren. Eine unheimliche Zukunftswelt tut sich hier vor dem Leser auf. So fern ist das Jahr 2035 schließlich nicht, da bleibt zu hoffen, dass die Entwicklung nicht diesen Weg nehmen wird. Ein Europa, in dem alles überwacht wird. Zwar macht es das Leben für die Bewohner auch einfacher, alles, was mit Kommunikation, Bezahlung, Navigation und ähnlichen Dingen zu tun hat, über ein kleines elektronisches Gerät am Handgelenk zu erledigen. Aber jeder kann so leicht verfolgt, beobachtet und ausgeschaltet werden, wenn er sich nicht so verhält, wie es die Staatsmacht vorgesehen hat. Kann der Einzelne so überhaupt entkommen. Eine unangenehme Vorstellung von einer unangenehm angenehmen Zukunft. Sehr gut kann man spekulieren auf welcher Seite des Spiegels sich die Protagonisten befinden. Unentschieden bleibt der Leser: Abneigung? Begeisterung?

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  • Leserkommentare zu Die Kuppel von Markus Stromiedel

    Die Kuppel
    Wolfgang Hoepfner

    Wolfgang Hoepfner

    25. October 2012 um 16:25 via eBook 'Die Kuppel'

    Wenn ich nicht schon vor ca. 30 Jahren "Welt am Draht" gelesen hätte, würde ich sagen: "tolle Idee" - aber so ...

  • Rezension zu "Die Kuppel" von Markus Stromiedel

    Die Kuppel
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    04. July 2012 um 23:11

    Wir befinden uns im Jahre 2035. Der 27jährige Vincent Höfler ist ein nicht gerade brillanter Offiziersanwärter der Europäischen Militärpolizei in Brüssel, der nicht mehr tut, als er unbedingt muss. Trotzdem wird er als Sonderermittler nach Ostdeutschland geschickt. Eigentlich hätte ihn das misstrauisch machen müssen. In Rostock wurde die Leiche eines alten Mannes an einem Stacheldrahtzaun eines Militärgeländes gefunden. Ein einfacher Fall, so scheint es. Aber Vincent vermutet aufgrund einer Einstichstelle am Rücken des Toten, dass es sich um Mord handelt. Wie praktisch, dass Vincent die Ärztin Anna Robacki kennen lernt, mit der er nun gemeinsame Nachforschungen anstellt. Dabei kommt die Kuppel ins Blickfeld, eine First Class-Seniorenanlage, die geradezu vorbildlich den Senioren ihren Lebensabend versüßt. Wirklich vorbildlich? Nach einem heimlichen Besuch in der Wellness-Anlage kommen Vincent Zweifel. Leider hat er sich mit diesem Alleingang aber auch in Lebensgefahr begeben. Zwar war mir nach den ersten 150 Seiten klar, worauf die Geschichte herausläuft, aber das trübte den Lesegenuss überhaupt nicht. Das in diesem Buch entwickelte Szenario über den Umgang mit Senioren ist mehr als realitätsnah. So erschreckend das auch ist, so zutreffend ist die Sozialkritik, die neben der spannenden Thrillerhandlung den Kern dieses lesenswerten Buches bildet. In diesem fesselnd und rasant geschriebenen Buch werden aktuelle reale gesellschaftliche Entwicklungen konsequent weitergedacht und gipfeln in einem verstörenden Ende.

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  • Rezension zu "Die Kuppel" von Markus Stromiedel

    Die Kuppel
    Sky

    Sky

    13. June 2012 um 15:21

    Schöne neue elektronische Welt In einem Europa, in der jeder Mensch eine ID mit all seinen biometrischen Daten hat, an seinem Handgelenk einen Tagger trägt, der ein Multigerät darstellt zur Identifikation, Videotelefonie und Bezahlmittel und wir dadurch flächendeckend überwacht werden können, lebt Vincent Höfler, ein Mitläufer, der als Militärpolizist sich ausbilden lässt und zu einer Fall nach Deutschland geschickt wird. Ein alter Mann wurde erfroren auf einem streng bewachten ehemaligen Flughafen aufgefunden. So wie es aussah wollte er zum Kuppelbau „First Resort“, eine Anlage für ältere Menschen, in der sie ein Paradies erleben und die Leute, die dort einziehen wollten, auf der Straße der Kleinstadt wandeln, in der Hoffnung einen Platz bekommen. Doch als Vincent zu dem Fall zitiert wird und eine Obduktion des Leichnams beantragen will, wird urplötzlich der Fall zu höherer Stelle gegeben ohne jeglichen ersichtlichen Grund. Vincent soll sofort nach Brüssel, wo er hergekommen ist, zurückkehren. Aber was steckt dahinter? So wie es aussieht scheint der Militärpolizist einer höheren Distanz in die Quere gekommen sein, was ihn nicht daran hindert seine Ermittlungen weiteraufzunehmen und ihn aus seiner Mitläuferschaft herauslockt. Gemeinsam mit Anna, einer Ärztin der gesundheitlichen Behörde, will er hinter die Machenschaften der europäischen Regierung gelangen und landet dabei selbst im Kreuzfeuer des Staates. Was steckt wirklich hinter dem Fall und was hat das „First Resort“ damit zu tun? Der Sci-Fi-Thriller „Die Kuppel“ arbeitet nach altbewährtem Rezept und schafft es sich doch von anderen Zukunftsthrillern abzuheben. Das Figurenensemble besteht dabei aus der typischen Konstellation eines jeden Werks dieser Machart: Einen toughen, heroischen Helden, der versucht hinter die Machenschaften des autoritären Überwachungsstaates zu kommen, eine hübsche , intelligente Frau, die ihm in allen Instanzen zur Seite steht , ein Computergenie, welches in der Ferne jegliche technologischen Probleme löst und sich in die elektronischen Staatssysteme einhakt. Diese Zusammenstellung ist das Fundament eines klassischen Zukunftsthrillers und kann den Leser nicht wirklich überraschen, obwohl alle Charaktere realistisch, sympathisch und authentisch von Markus Stromiedel gezeichnet sind und ihre jeweiligen Beziehungen durchaus interessant, witzig und ehrlich dargestellt wurden. Denn ihre Gefühle sind spürbar, speziell die des Protagonisten Vincent, ihre Panik, ihre Machtlosigkeit gegenüber den Staat und den jeweiligen Probleme der Flächenüberwachung, die ihnen zu schaffen machen. Nichtsdestotrotz zieht sich die Problematik durch den gesamten Roman. Die Handlung des Romans kommt einen an manchen Stellen bekannt vor, aus Sci-Fi-Werken, die man gelesen oder auch gesehen hat, und bringt aber doch neue Elemente herein, die doch von der Norm abweichen. So wird neben der eigentlichen Handlung, auch auf die jeweiligen Änderungen in der Zukunft aufmerksam gemacht, mit Zeigefinger auf die Umweltverschmutzung, dem Klimawandel und der immer stärker wachsenden Überwachung des Bürgers eingegangen, deren Realismus und Anfang sich heute schon abzeichnen. Durch die ID, unseren biometrischen Code, der in einer Datenbank hinterlegt ist, werden wir gläsern und können Schritt und Tritt verfolgt werden. Dadurch dass wir an den Tagger (die technologische Weiterführung vom Smartphone) gebunden sind und davon abhängig werden, kann der Staat uns schier mühelos kontrollieren ohne dass wir uns darüber im Klaren sind. Die Meere sind von Ölteppichen besudelt, Städte sterben aus und die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. All diese kleinen Details machen „Die Kuppel“ zu einen realistischen und wirklichkeitsnahen Szenari, welches gekonnt seine Anker in der Gegenwart findet. Diese Elemente regen zum Nachdenken an, machen die Handlung überzeugend, trotz ihrer stellenweisen Ähnlichkeit mit anderen Werken desselben Genres. Auch wird immer mehr auf die Digitalisierung der Welt eingegangen, die Möglichkeiten von geschaffenen Illusionen und die dadurch resultierenden Gefahren. Unsere Abhängigkeit von der elektronischen Welt wird in diesem Thriller deutlich und führt zu Schrecken und Beklommenheit des Lesers. Der rasante Schreibstil, der wahres Popcorn-Kopfkino hervorruft, trägt zudem zum mulmigen Gefühl des Lesers bei. Die plastische Art mit der Markus Stromiedel schreibt, macht den Zukunftsthriller spannungsgeladen und lässt einen den Roman schwer aus der Hand legen. Seite um Seite lässt man sich weitertreiben von Vincent, der seine Geschichte erzählt, auf rückblickende und immer wieder wertende Art und Weise, so dass der Leser das Gefühl bekommt, weitaus dramatischere Szenen und korruptere Aktionen des Staates zu begegnen, bis sich die Entwicklungen immer stärker zuspitzen. Und dieses Gefühl täuscht nicht. Denn das Ende schafft es einen mit offenem Mund stehen zu lassen und verhält sich anomal zum typischen Rezept. Moralisch und gar philosophisch endet der Pageturner und lässt einen mit wirren Gedanken zurück. Auch nach dem Lesen der letzten Seite bleibt man ein paar Minuten sitzen, nachdenkend, wie man selbst zu der Thematik steht, die zuletzt aufkommt. Es lässt Platz für Interpretationsspielraum, eigener Wertung und gibt keine Meinung vor. Fazit „Die Kuppel“ ist ein Zukunftsthriller, der sich zum waschechten Pageturner entwickelt und durch seine Grundthematik und Authentizität überzeugt und dadurch weitaus mehr wird als nur ein einfacher Thriller. Ein Roman mit Nachdenkpotenzial, Kritik und beklemmender Darstellung einer durchaus realistischen Zukunft in Popcorn-Kopfkino-Sprache.

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  • Rezension zu "Die Kuppel" von Markus Stromiedel

    Die Kuppel
    Ilary

    Ilary

    15. May 2012 um 09:31

    Die bisherigen zwei Krimis des Autors haben mich so begeistert, daß ich auch diesen Thriller unbedingt lesen wollte. Jetzt am Ende muß ich aber sagen, eigentlich war es für mich eher ein Buch, das ich in das Genre Science Fiction einordnen würde. Das Buch wird in der Ich-Form erzählt, und zwar aus Sicht von Vincent Höfler, Militärpolizist. Er hat sich in seiner bisherigen Laufbahn nie besonders ehrgeizig gezeigt und erhält aus diesem Grunde den Auftrag, in den Osten Deutschlands zu fahren, um dort ein Vorkommnis/Mord in einer Kaserne aufzuklären. Nun nimmt uns der Autor mit in seine Zukunftsvision für das Jahr 2035. Mittlerweile ist die Klimakatastrophe über uns hereingebrochen, Autofahren, Flugzeugreisen sind wegen der hohen Preise nicht mehr möglich, die Ostsee ist durch einen Ölteppich verseucht, in den Städten wohnen die Menschen teilweise in Slums, dann noch die Überalterung der Bevölkerung und "Big Brother is watching you" – schlussendlich sehr triste Aussichten. Vincent als Protagonist war für mich am Anfang einfach eine Person, die sich immer den Weg des geringsten Widerstandes suchte und so durchs Leben schmuggelte. Jetzt plötzlich zeigt er zur Überraschung seiner Vorgesetzten Initiative und Engagement, was eigentlich nicht erwünscht war. Dieses Handeln machte ihn für mich sympathisch. Es ist ein Buch, das man sicherlich nicht zuklappen und vergessen kann. Vielmehr regt es den Leser an über die Gesellschaft und deren Situation bzw. Aussichten nachzudenken, eventuell zu diskutieren und auch nach neuen Lösungen zu suchen.

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  • Rezension zu "Die Kuppel" von Markus Stromiedel

    Die Kuppel
    Buecherbaer

    Buecherbaer

    13. May 2012 um 17:27

    Dieser rasante Zukunftsthriller ist aus der Ich-Perspektive von dem Militärpolizisten Vincent geschrieben. Dieser wird von Brüssel in den Osten Deutschlands geschickt um dort einen merkwürdigen Tod aufzuklären. Doch bereits nach einem Tag wird der Fall abgeschlossen und Vincent soll wieder zurück. Doch Vincent merkt schnell, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt.. Die Geschichte ist ausschließlich aus der Sicht von Vincent geschrieben, sodass der Leser hier leider keine andere Perspektive mitbekommt. Das war meiner Meinung ein wenig einseitig und auch gewöhnungsbedürftig. Auch gab es immer wieder Kleinigkeiten und Ungereimtheiten, die sich durch das ganze Buch gezogen haben und die mich doch ziemlich störten. Nichtsdestotrotz handelt es sich um einen wirklich spannenden Thriller, bei dem keine Langeweile aufkommt. Nach jedem Abschnitt wollte ich wissen wie es weitergeht. Markus Stromiedel behandelt zudem Themen, die interessant sind und für Gesprächsstoff sorgen: immer moderne Technik und den daraus resultierenden „gläsernen“ Menschen, die Überwachung vom Staat, die Überalterung der Bevölkerung etc. Fazit: Ein spannender Thriller mit einer interessanten Thematik, bei dem sich leider zu viele Ungereimtheiten über das ganze Buch auftun. Auf Grund der Thematik aber dennoch lesenswert.

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  • Rezension zu "Die Kuppel" von Markus Stromiedel

    Die Kuppel
    zehn123

    zehn123

    08. May 2012 um 20:00

    Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft, im Jahr 2035. Vincent Höfler ist ein junger Militärpolizist und hat es bisher geschafft sich ohne große Anstrengung durchs Leben zu schummeln. Er bekommt den Auftrag einen Todesfall zu klären. Ein alter Mann war erfroren in der Nähe einer Seniorenresidenz gefunden worden. Schnell stellt sich heraus das man an der Klärung eigentlich gar kein Interesse hat, doch Vincent hat nun der Ehrgeiz gepackt und er will herausfinden, wer der alte Mann war und warum er tot ist. Die Geschichte war für mich mehr ein Science Fiction-Roman als ein Thriller. In der Ich-Erzählform geschrieben, braucht man erst ein bisschen Zeit sich in die Geschichte einzufinden. Der Hauptprotagonist Vincent ist kein Mensch, den man sofort ins Herz schließt. Dazu ist er in seiner Handlungsweise zuerst mal zu schwammig. Nach und nach entwickelt er dann doch einen gewissen Ehrgeiz. Die politische Situation in der Zukunftswelt hat sich geändert und unser Staat ist ein Überwachungsstaat geworden. Letztendlich ist es eine Geschichte die nachdenklich macht. Ob das Szenario, wie es hier dargestellt ist, in der Wirklichkeit denkbar wäre? Ich weiß es nicht. Wie alles hat auch dieses Scenario seine guten und auch seine schlechten Seiten.

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  • Rezension zu "Die Kuppel" von Markus Stromiedel

    Die Kuppel
    Jare

    Jare

    07. May 2012 um 18:19

    Visionärer Blick in die Zukunft! Im Winter 2035 schickt die europäische Regierung den jungen unerfahrenen Unteroffizier Vincent Höfler nach Rostock. Dort ist die Leiche eines alten Mannes an einem Stacheldrahtzaun zu einem Militärgelände entdeckt worden. Eine Einstichstelle am Rücken des Mannes nährt den Verdacht, dass er ermordet wurde. Gemeinsam mit der Ärztin Anna Robacki beginnt Vincent Nachforschungen anzustellen. Dabei stößt er auf einen gigantischen Kuppelbau, der die Wellness-Anlage "First Resort" beinhaltet, in der Senioren ihren luxuriösen Lebensabend verbringen können. Nach einem ersten Besuch der Anlage beschließt Vincent, nochmals mit den Bewohnern zu sprechen. Diesmal jedoch heimlich und inoffiziell. Allerdings ahnt er nicht, was er beim zweiten Besuch dort antrifft. Zu allem Überfluss ist auch der Europäische Staatsschutz in die Sache verwickelt und aus dem Ermittler wird nun der Gejagte. Nach zwei packenden Politthrillern und einem Ausflug ins Jugendbuch wagt Markus Stromiedel mit seinem Roman "Die Kuppel" einen Blick in die Zukunft. Und das überaus gekonnt. Das Zukunftsszenario, dass er entwirft treibt die zunehmende Visualisierung und Globalisierung unserer Gesellschaft auf die Spitze. Mit teils düsteren, teils ironischen Andeutungen malt Markus Stromiedel ein Bild der Gesellschaft in zwanzig Jahren, dass durchaus zutreffend sein kann. Dabei hält er sich auch mit Gesellschaftskritik nicht zurück. Der soziale Zerfall der deutschen Städte ist ebenso ein Thema, wie die mögliche Überwachung jedes Menschen durch die Technik. Und gerade diese Szenen sind es, aus denen der Roman in der ersten Hälfte seine Spannung zieht. Der eigentliche Fall zieht sich gerade im Mittelteil ein wenig hin. Hier waren die Handlungspunkte in "Zwillingsspiel" und "Feuertaufe" etwas spektakulärer gesetzt. Dieses Manko macht Markus Stromiedel im letzten Drittel aber mehr als weg. Spätestens mit Vincents zweitem Besuch der Kuppel spielt der Autor alle Stärken aus, die man aus seinen bisherigen Romanen kennt. Einmal mehr stellt er unter Beweis, dass er einer der führenden deutschen Autoren interessanter und durchaus anspruchsvoller Unterhaltungsliteratur ist. Denn bei aller Spannung die der Roman am Ende bietet vermag es Markus Stromiedel auch, den Leser zum Nachdenken anzuregen. Auch das Ende lässt Spielraum für eigene Interpretationen. Das wird manchem Leser nicht unbedingt gefallen, rundet aber diesen wirklich lesenswerten Zukunftsthriller ausgezeichnet ab. Fazit: "Die Kuppel" ist ein düsterer, visionärer Thriller, der die Überalterung der Gesellschaft in den Mittelpunkt seiner Handlung stellt. Neben der ausgefeilten Story ist es vor allem die realistische Schilderung unsere Zukunft, die diesen Roman lesenswert machen. Markus Stromiedel nimmt unsere technischen Errungenschaften und sozialen Probleme und baut ein realistisches, teilweise düsteres Szenario auf. Allein für diesen Ausblick lohnt die Lektüre dieses Thrillers!

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  • Rezension zu "Die Kuppel" von Markus Stromiedel

    Die Kuppel
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    01. May 2012 um 13:07

    Realistische Fiktion Es ist schon eine erschreckende, aber bei weitem nicht undenkbare Welt, in der Markus Stromiedel seinen Thriller ansiedelt. Europa von Umweltkatastrophen und Klimawandel stark gebeutelt und verändert. Eine Ölkatastrophe hat die Küsten Deutschlands und mit Ihnen das ehemals blühende industrielle Leben zerstört. Öl ist äußerst knapp und teuer, der Individualverkehr, wie eigentlich der ganze Verkehr drastisch reduziert, Flughäfen stillgelegt, Straßen werden aus Finanzmangel kaum mehr instand gehalten. Europa hat sich zudem vereinigt, wie andere Länder auch enge Allianzen gebildet haben, Regierungssitz ist Brüssel. Die Technik hat noch einmal einen intensiven Schritt nach vorne gemacht in der Vernetzungsmöglichkeit des Menschen, vor allem aber der demographische Faktor schlägt nun erbarmungslos zu. Wohin mit all den Alten und, vor allem als drängende Frage im Raum, wie ist das zu finanzieren, all die Pflege, all dieses Alter? Fragen, die im Verlauf des Thrillers immer drängender in den Vordergrund schieben. Zunächst aber wird ein junger Militärpolizist, der eigentlich als Lebensziel nur hat, irgendwo eine ruhige Kugel zu schieben, zur Untersuchung eines mysteriösen Todesfalles an einer militärischen Anlage in der Nähe der deutschen Ostsee von Brüssel aus in sein altes Heimatland geschickt. Kaum vor Ort angelangt findet Vincent Höfler fast umgehend eine Reihe von Indizien, die ihn zu einer genaueren Untersuchung bewegen. Mit der attraktiven Ärztin Anna geht er den Spuren nach, wird aber umgehend wieder vom Fall abberufen. Auch die Kooperation mit dem Militär vor Ort und manch andere Zeichen deuten darauf hin, dass genauere Ermittlungen nicht gewünscht. Störfeuer, die immer gefährlicher werden, denn Vincent lässt nicht locker, vor allem dann nicht, als sich herausstellt, dass der tote alte Mann ein ehemals enger Freund seines Vaters war. Störfeuer, deren Quellen bis ganz nach oben in den neuen Regierungsapparat zu reichen scheinen. Und die einiges zu tun haben könnten mit der Entstehung neuer „Seniorenresidenzen“, riesigen Kuppeln mit eigener und künstlicher Atmosphäre, die einen wunderbaren Ruhestand für die Bewohner versprechen. Doch einiges stimmt nicht. Mit dem Todesfall, mit diesen Kuppeln. Das ganze Ausmaß aber des ungeheuren Plans, der hinter all diesem steckt und was es wirklich mit den Kuppeln auf sich hat, das hat nun weder Vincent Höfler erwartet, noch der Leser. Und doch wirkt das alles zu guter Letzt erschreckend im Bereich der Möglichkeiten, was da in einer atmosphärisch dichten Mischung aus „Vaterland“ und „Matrix“ in den Raum treten wird. Und was vor allem an Kosten-Nutzen Rechungen eiskalt dahinter steht. Andererseits aber haben auch die Befürworter dieser neuen „Kuppelwelt“ durchaus massive Argumente auf ihrer Seite. Vincent wird sich entscheiden müssen, so er all den Anschlägen und all den Gefahren überhaupt entgehen wird. Temporeich, rasant, durchaus spannend, atmosphärisch überzeugend dargestellt, vor allem aber mit einem ernüchterndem Plot ausgestattet, führt Markus Stromiedel durch seinen neuen Thriller in eine ganz andere und doch durchaus nicht unwahrscheinlich wirkende Welt in der nahen Zukunft. Mit einem überraschenden Ende und einem durchaus düsteren Ausblick. Lesenswert.

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