Markus Tiedemann Die Wanderheiler - Maya und die Kunst der Weltenwanderer

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Inhaltsangabe zu „Die Wanderheiler - Maya und die Kunst der Weltenwanderer“ von Markus Tiedemann

Tiefe Nacht lag über dem Moor, als Maya aus dem Schlaf aufschreckte. Zwei Stimmen hatten sie geweckt. „Natürlich ist sie ein Weltenwanderer, daran besteht kein Zweifel“, krächzte eine fremde Stimme. „Wir können uns auch irren“, widersprach Mayas Großmutter. „Irren?“, entgegnete das Krächzen. „Sie hat deinen Stein erkannt, und sie konnte deine Hände auf ihm spüren. Du musst den Tatsachen ins Auge sehen, Friedensstimme.“ Mit dreizehn Jahren entdeckt die vaterlose Maya Unglaubliches: Sie entstammt einer Familie von Heilern – Weltenwanderern, um genau zu sein –, die Menschen helfen können, indem sie in die Vergangenheit reisen. Nur wenn sie es schaffen, in vergangenen Zeiten geschehenes Unglück zu verändern oder abzuwenden, wird der Mensch in der Gegenwart geheilt. Und so zögert Maya keine Sekunde, als ihre Freundin dringend ihre Hilfe benötigt. Sie stürzt sich waghalsig in ihr erstes Abenteuer – und findet sich in der finsteren Zeit der Hexenverfolgung wieder.

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    Die Wanderheiler - Maya und die Kunst der Weltenwanderer

    LightningAres

    05. June 2013 um 12:54

    Inhalt: Maya verbringt ihre Ferien bei ihrer geheimnisvollen Großmutter, die im Dorf als Heilerin bekannt ist. Doch diesen Sommer trifft sie nicht nur ihre Freundin Annika wieder, sondern erlebt auch ein ganz besonderes Abenteuer bei dem sie mit einigen Wahrheiten konfrontiert wird. Schon bald ist wird klar, dass Maya die Gabe ihrer Großmutter geerbt hat. Doch kurz danach landet sie dann im Mittelalter - inmitten von gefährlichen Inquisitionsprozessen! Was hat es nur damit auf sich? Sprache: Das Buch ist in einem sehr flüssigen Schreibstil verfasst, der sich super lesen lässt. Dadurch kann man sich richtig gut auf die Handlung konzentrieren. Allerdings verändert sich der Schreibstil auch während des Geschehens: Zu Beginn ist er sehr alltäglich, was ja auch dazu passt, dass Maya mit ihren Freunden die Ferien genießt. Ganz besonders gut gefallen hat mir allerdings die Tatsache, dass Markus Tiedemann mit dem Wechsel der Zeit auch eine ganz andere Wortwahl nutzt. Das Mittelalter scheint durch die wirklich überzeugend authentische Wortwahl real. Daher konnte ich mir durch die Atmosphäre auch die Inquisitionsprozesse ziemlich gut vorstellen und mich in die Zeit hineinversetzen. Außerdem finde ich es sehr gut gelungen, dass die Wortwahl dort nicht aufgesetzt wirkt und noch immer sehr gut verständlich ist, was ja insbesondere für jüngere Leser wichtig ist. Charaktere: Maya ist mir sehr schnell sympathisch geworden, weil sie immer so ziemlich dasselbe von anderen Charakteren gehalten hat wie ich. Dadurch konnte ich mich dann auch einfacher in sie hineinversetzen. Ich finde außerdem, dass sie sehr natürlich wirkt, da ihre Reaktionen auf all die neuen Erkenntnisse und merkwürdigen Situationen glaubhaft sind. Lediglich an einer Stelle hat sie für meinen Geschmack etwas zu wortgewandt reagiert - aber da war sie auch von sich selbst überrascht. Die anderen Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, aber nicht alle werden detaillierter beschrieben, weil sie oft keine allzu große Bedeutung für die weitere Handlung haben. Einen Nebencharakter fand ich außerdem sehr faszinierend und er hat mich sehr überrascht. Es handelt sich dabei um den mittelalterlichen Mönch, der überraschend viele tiefgründige Gedanken in das Geschehen gebracht hat. Schon allein wegen dieser Gedanken und Denkanstößen finde ich das Buch echt lesenswert. Handlung: Es gibt nur einen Handlungsstrang, der auch sehr geradlinig zum Ende führt, sodass die Spannung richtig schön ansteigt. Der erste kleine Höhepunkt hat mir super gefallen, da es überraschend gruselig wurde - damit hatte ich gar nicht gerechnet, beinahe hätte ich eine Gänsehaut bekommen. Aber danach wird es noch viel spannender. Insbesondere durch die Inquisition wurde es zum Ende hin verdammt spannend. Die Geschichte wurde aber auch mit vielen historischen Fakten angereichert, was mir richtig gut gefallen hat. Denn die Handlung wird so nicht nur um einiges realistischer, gleichzeitig kann der Leser auch noch etwas dazulernen. Eine richtig spannende Geschichte, die zusätzlich noch mit historischen Fakten und ein paar Denkanstößen angereichert ist! Super!

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    Die Wanderheiler - Maya und die Kunst der Weltenwanderer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. June 2013 um 10:47

    Was ist das für eine Geschichte, die ein wenig holprig beginnt und mich dann so in ihren Bann zog? Maya ist dreizehn Jahre alt und soll die Sommerferien bei ihrer Großmutter verbringen, die ein wenig verschroben ist. So weit, so gut, denn der Leser wird mit ganz alltäglichen Problemen konfrontiert. Es gibt gute Freunde und widerliche Angeber, ein Besuch im Schwimmbad, ein paar Geheimnisse und schließlich ein Dorffest. Was danach geschieht ist gruselig-spannend und voller Magie. Allerdings auch voller erschreckender Geschehnisse, die mir fast die Haare zu Berge stehen ließen. Da fragte ich mich, ob es für ein Jugendbuch wirklich angemessen ist, aber das kann ich nicht beurteilen und deshalb lasse ich es einfach.   Markus Tiedemann ist eine Erklärung für Etwas gelungen, die mich vom ersten Wort an fasziniert hat. Eine wunderschöne Erklärung, wie ich finde. Und die gesamte Geschichte ist so spannend, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Auch schon nicht, als Alles noch so ‚normal’ erschien. Man spürt irgendwie die Schatten, die die nachfolgenden Ereignisse voraus werfen, den Reiz des Geheimnis – und das liebevolle Auge des Erzählers auf seine Figuren und ihre Geschichte.   Leider hatte ich zu Beginn einige Probleme mit der Erzählweise, die mir seltsam konfus und gestelzt vorkam. Es ist, als hätte der Autor einiges zu schreiben, müsse sich aber kurz fassen und sieht sich deshalb gezwungen, Sprünge in seinen Gedanken zu Papier zu bringen. Das gibt sich jedoch bald und hier zeigt sich die Stärke des Buches: Der Aufbau und das Halten der Spannung durch eindringliche Beschreibungen! Und ohne belehrend zu sein, erfährt der Leser eine Menge, nicht nur über Moral und Zivilcourage sondern auch über historische Ereignisse. Danke auch für ‚Der Mut der Frauen’.   Die Illustrationen von Lina Tiedemann sind nette Abschlüsse der einzelnen Kapitel, die ich mir gerne angeschaut habe. Besonders der Otter hat mir sehr gut gefallen.   Fazit? Eine tolle Grundidee, die überraschend spannend umgesetzt wurde. Mein Kopfkino jedenfalls war in 3D. Ich bin begeistert und freue mich auf die Fortsetzung!      

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