Markus Tillmanns Der Nachtelf - Himmel und Abgrund

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Inhaltsangabe zu „Der Nachtelf - Himmel und Abgrund“ von Markus Tillmanns

Das göttliche Los der Staatsschamanen schwebt drohend über Dadalore wie die Axt des Henkers. Das heilige Glücksspiel könnte sie zur Königin machen - oder auf immer in den Sklavenminen verschwinden lassen. Da beschließt Dadalore, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen und flieht. Doch auf der Flucht vor den Wächtern gerät sie in die Fänge des geheimnisvollen Waldini … Die Vorgeschichte zu "Der Nachtelf"!

Nette Idee, jedoch ohne große Spannung oder tieferen Sinn.

— Yoyomaus
Yoyomaus
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  • Nette Idee, jedoch ohne große Spannung oder tieferen Sinn.

    Der Nachtelf - Himmel und Abgrund
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    11. January 2016 um 14:13

    Dadalores Schicksal wird sich morgen entscheiden. Doch die kleine Sklavin ist sich noch nicht sicher, ob sie dieses Ereignis abwarten möchte. Bei einer art göttlichen Glücksspiel wird ausgelost, welchen Posten sie von nun an bekleiden soll. Wird sie eine Verwaltungssklavin oder wird sie in den Mienen als Arbeiterin landen oder würde sie gar Königin werden. All diese Möglichkeiten stehen ihr offen. Während die anderen Mädchen im Schlafsaal seelenruhig schlafen und ihren Frieden mit der Tatsache gemacht  haben, dass sie ihr Schicksal eh nicht ändern können, egal was das Los spricht, liegt Dadalore wach und kann kein Auge zu tun. Für sie steht fest, dass sie nicht tatenlos zusahen wird und flüchten will. Auf leisen Sohlen schleicht sie sich aus dem Bett und erstarrt, als sie einen Mann im Mädchenschlafsaal entdeckt. Wer ist er und wo kommt er her? Der Mann stellt sich ihr vor und nimmt sie mit über die Dächer des Palastes. Doch ist es wirklich das, was sie möchte? Tja, was soll ich sagen? Ich kenne den Roman nicht und finde diese Geschichte hier als Vorgeschichte sehr nichtssagend. Sie hat keinen wirklichen Handlungsstrang, bis auf dass das Mädchen eben flüchten will. Wer der nächtliche Besucher ist und was er wirklich in dem Saal wollte, bleibt offen, was ich sehr schade finde. So macht das Ganze auch keine Lust auf weiter lesen. Die Schreibweise ist sehr matt und die vielen fremdartigen Namen und Wesen, die auf den kurzen Seiten verpresst worden sind, sind einfach ein bisschen zu viel, finde ich. Auch hat der Titel nichts mit der Geschichte zu tun, es sei denn, man stellt sich vor, dass der nächtliche Besucher eben ein Nachtelf ist. Dadalore ist als Charakter irgendwie nur kurz angerissen. Sie will sich nicht geschlagen geben mit ihrem Schicksal und hat Angst. Mehr erfährt man aber nicht über sie, außer, dass sie eine Sklavin ist. Wieso, weshalb, warum, bleibt offen. Das finde ich auch sehr schade. Die Geschichte kann man mal zwischendurch lesen, man sollte aber nicht all zu viel erwarten, da sie eher lahm ist.

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  • Vorgeschichte zu "der Nachtelf"

    Der Nachtelf - Himmel und Abgrund
    vormi

    vormi

    09. February 2014 um 12:26

    Eine kleine Geschichte, die man gut vor Beginn des Buches “der Nachtelf“ lesen kann. Ich habe sie gelesen, um die Wartezeit auf das Buch zu überbrücken. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Trotz der Kürze lernen wir manches über die Welt in der Dadalore lebt. Ein Sklavenmädchen, das kurz vor ihrer Initiierung steht. Dabei wird ausgelost, welchen Beruf man sein Leben lang ausüben wird. In der Nacht davor bekommt Dadalore kalte Füße und versucht aus dem Palast abzuhauen. Durch Zufall trifft sie in den nächtlichen Gängen auf Waldini. Einen jungen Mann, der ihr durch das Labyrinth der Palastgänge hilft. Mir hat diese kleine Geschichte Lust auf mehr gemacht und ich freue mich jetzt auf “Der Nachtelf“!

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