Markus Tillmanns Teufel: Fantasy-Thriller

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Inhaltsangabe zu „Teufel: Fantasy-Thriller“ von Markus Tillmanns

Ein Buch, das mich mit Spannung von einem Kapitel zum anderen gebracht hat

— Suhani
Suhani

Mir war es zu Verwirrend und irgendwie fehlte da das gewisse etwas

— Agata2709
Agata2709

Eine schöne Geschichte, flüssig geschrieben, spannend und handlungsreich.

— Sachmet
Sachmet

Spannendes Thema, liebenswerte Charaktere und ein Mystery-Plot, auf dessen Fortsetzung ich schon sehr gespannt bin.

— Ardy
Ardy

Packende und zum Überlegen anregende Geschichte in schlechter Erscheinung

— Cors9
Cors9

Guter Auftakt eines MysteryThrillers der anderen Art. Er wirft viele Frage auf und regt zum nachdenken an.

— Sabrina80
Sabrina80

Teufel ist ein ungewöhnlich tiefgängiger Fantasy-Thriller, der fasziniert und den Leser über seine Weltanschauung nachdenken lässt.

— SelectionBooks
SelectionBooks

Markus Tillmanns hat mit Teufel einen Fantasy-Thriller der etwas anderen Art geschaffen, der sich in einem tosenden Lesefeuerwerk entlädt.

— JilAimee
JilAimee

Leider nciht ganz mein Fall, bin in die Story nciht wirklich rein gekommen.. Sorry

— ZauberFeder
ZauberFeder

Sagen, Legenden,Glaube und überalldem der Herr der List

— Selest
Selest
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  • Luzifer - doch ein strahlender Engel?

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Suhani

    Suhani

    06. August 2016 um 23:30

    Tja, was passiert wenn ein "Engel" vom Himmel direkt vorm Kölner Dom majestätisch und mit Glorienschein landet? Was, wenn dieser Engel sich mit Namens Luzifer vorstellt? Antwort: Eine ganze Menge! Ja, Luzifer ist in genau DER Erscheinung auf die Erde gekommen, wie man sie vorn auf dem Cover sehen kann. Aber was ist das? Ist Luzifer nicht der Fürst der Hölle? Satan? Sheitan? Der Täuscher?  Aus dem Himmel von Gott verstoßen und in die Hölle gesperrt? Trägt der nicht Hörner statt Flügel? Ist er nicht DAS Böse? Genau diese Fragen - und noch ein paar mehr - stellt sich auch der Reporter Aljoscha Tabarie als er mit seiner Kollegin Gül live miterlebt, wie der Engel Luzifer auf der Domplatte landet. Nur scheint sich kein andere sich auch nur annähernd solch eine Frage zu stellen. Hat das Böse sie alle so verblendet, das sie in Luzifer nur den Erlöser von allem Übel sehen? Als er selbst in seiner Redaktion bei seiner Chefin mit seinen Hinterfragungen nicht weiter kommt, macht sich Tabarie alleine auf den Weg um das Geheimnis vom Engel Luzifer zu lüften. Am Anfang hat er noch von Gül Hilfe, aber als sich alles langsam immer mehr zuspitzt und Gül auch noch Tabaries verhassten Kollegen Thoss heiraten will, hat er niemanden mehr, den er noch trauen kann. Wieso will kein Mensch sehen, wer Luzifer wirklich ist? Der tritt immer wieder vor den Leuten als Engel auf und redet nur von Güte und Menschlichkeit, aber was will er damit bezwecken? Um ihn herum sammeln sich die Menschen und findige Geschäftsleute nutzen das für sich und gründen eine Luzifer Hilfs-Foundation um Kinder und andere Bittsteller zu helfen. Alles nimmt immer größere Dimensionen an, aber Tabarie entdeckt schnell, das es nur Schein ist und dahinter sich eine große Maschinerie von Bösem steckt. Also doch der leibhaftige Teufel, oder? Nur wie bekämpft ein Einzelner den Teufel? Ein Engel, der ein ganz anderes Bild von Gott darstellt und die Menschheit über Gott wahres Wesen aufklärt. Warum wird schon ein Kind zum Mörder? Wieso schafft es eine Einheit den gut gesicherten Vatikan zu unterwandern und in ..... Hmmm .... ich könnt noch weiter schreiben, aber ich will ja nicht alles verraten. Mich hat das Buch auf jeden Fall fasziniert und von Kapitel zu Kapitel gezogen. Nicht nur weil der Schreibstil wirklich gut zu lesen ist, nicht nur, weil ich um Tabarie gebangt habe und auch nicht nur, weil hier ein ganz anderer Teufel gezeigt wird, sondern weil das Ganze auch eine total andere Sicht in Sachen Gott und Teufel gibt. Ich muss dazu sagen, das ich getauft wurde, als ich mich noch nicht wehren konnte und auch zum Konfirmandenunterricht und zur Konfirmation hat man mich von Haus aus gezwungen - aber irgendwann hatte ich das Recht selbst zu bestimmen und mein erster Weg war zum Amt, um mich von der Kirche und jedem Glauben freizusprechen.  Mein Motto: Jeder soll glauben was wer will, womit er leben kann - ohne jemanden zu schaden, oder mich damit zu behelligen oder bekehren zu wollen. Wenn ich mich mit Religionen auseinander setze, dann nur um die Menschen besser verstehen zu können, also aus kulturellen Gründen. Und genau das hat mich bei all der Fantasy und Spannung an diesem Buch so gefallen - hier werden einmal ganz andere Aspekte und Theorien aufgezeigt, ohne das man das Weltbild umkrempeln oder neu schreiben will. Aber dennoch kommt man (ich zumindest) zum Nachdenken. Was wäre wenn doch? Kann es nicht auch anders gewesen sein? Zudem gibt es zu jedem Kapitel ein Zitat von bekannten Persönlichkeiten, die man gut mit der Geschichte in Verbindung bringen kann und so manche Wahrheit in sich trägt. Mein Fazit: Ein Buch, das Fantasy mit der realen Welt verbindet und dazu anregt, zumindest auch mal kurz über eine andere Perspektive der Weltordnung nachzudenken. Ein Buch, das mich mit Spannung von einem Kapitel zum anderen gebracht hat und das ich nicht bereue gelesen zu haben.

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  • Teufel vs. Mensch?

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Isbel

    Isbel

    20. May 2016 um 12:53

    Der Teufel betritt die Erde - das hat doch gleich mein Interesse geweckt. An das Format der Amazon-Bücher muss ich mich jedes Mal neu gewöhnen, aber das hat ja keinen Einfluss auf die Geschichte selbst.  Cem Tabarie ist Journalist bei der Kölner Morgenpost und live bei der Ankunft Luzifers vor dem Kölner Dom. Während alle anderen bei der Erscheinung des Engels in helle Freude ausbrechen und den Herrn preisen, ist Tabarie einer der wenigen der mit dem Namen Luzifer den Teufel verbindet und mit Misstrauen die Taten Luzifers betrachtet. Er will rausfinden, ob Luzifer wirklich das personifizierte Böse oder ob die Verteufelung Satanaels nur eine Lüge der Kirche ist. Auf der Suche nach der Wahrheit, muss er entscheiden, wie viel ihm die Wahrheit wert ist und was er bereit ist zu riskieren. Neben Tabaries Sichtweise erhält man auch Einblicke, wie wichtige Personen, wie zum Beispiel die Managerin Eisenberg oder die Hellseherin Grezella, in Luzifers Dienste treten und die Dinge ins Rolle bringen.  Am Anfang bin ich etwas schwer in die Geschichte reingekommen. Es hat ja gleich mit der Ankunft Luzifer begonnen, und Tabarie und mir sind gleich unzählige Fragen hochgekommen, aber trotz der immer neuen Wendungen habe ich erst ab Mitte des Buches wirklich die Lust bekommen, es zu Ende zu lesen. Und nur durch das Ende, denke ich auch drüber nach, den nächsten Band zu lesen. Ich möchte ja doch wissen, wie es weiter geht.

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  • Mir fehlte der Durchblick und die Spannung

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Agata2709

    Agata2709

    25. August 2015 um 00:11

    Eine Geschichte wo ich mich ein bisschen schwer getan habe. Es ist mir schwer gefallen die jeweiligen Personen zuzuordnen und leider fehlte mir in der ersten Hälfte die Spannung. Auch in der zweiten Hälfte stieg die Spannung für mich leider nur ein wenig. Aber vielleicht liegt es auch am Gerne. Auf jedenfall hat es mich ein bisschen an Illuminati erinnert. Für mich ist es an sich nichts. Leider. 3 Sterne für das Buch da es mir persönlich an Spannung fehlte und leicht verwirrend ist.

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  • Der Teufel kommt auf die Erde unf verführt alle

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Sachmet

    Sachmet

    23. July 2015 um 09:54

    Die Welt geht unter - so scheint es. Doch der tödliche, bedrohliche Komet entpuppt sich als der gefallene Engel Luzifer. Ausgerechnet auf dem Kölner Domplatz "landet" er und alle die Menschen, welche sich dort versammelt haben, gehen sofort in die Knie und beten ihn an; lobpreisen ihn. Doch nicht so Tabarie, ein Reporter, der nicht so von Luzifer überzeugt ist, wie die anderen und von nun an versucht, Luzifers Plan aufzudecken. Wird ihm dass gelingen? Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach zu lesen, die Erzählperspektive wechselt immer ab, zwischen Tabarie und Luzifers Untergebenen. Dadurchsind die einzelnen Kapitel immer zweigeteilt. Tabaries Parte sind immer etwas alltäglicher und nicht immer von der Ausbreitung des Bösen auf der Erde geprägt, die des Untergebenen jedoch umso mehr. Besonders in diesem Buch sind die Zitate und die Bilder, welche die einzelenen Abschnitte veranschaulichen sollen. Die Charakter sind meiner Meinung nach im Buch etwas zu kurz gekommen, vermutlich wegen der ausgefallenen Handlung, und erscheinen mir deshalb etwas "flach"; deswegen konnte ich mich nicht so in sie hineinversetzen, wie ich es gerne gekonnte hätte. Auch fand ich es etwas problematisch, dass reale Personen in diesem Buch einen Platz hatten; es hat nicht immer gepasst. Ich hätte es besser gefunden, wenn man solche Personen für diese "reale" Welt erfunden hätte. Komischer Weise fand ich den Teufel irgendwie am besten... Das Buch ist in sich abgeschlossen, jedoch gibt es einen weiter Band. Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die sich für Fantasy in der "realen" Welt interessieren und auf Spannung und Aktion aus sind. Jedoch sollte man auch bereit sind, etwas längere Kapitel zu lesen und sich an Bilder im Buch nicht stören.

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  • Konnte mich nicht ganz erreichen ...

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Koriko

    Koriko

    24. April 2015 um 12:55

    Story: Als eines Tages ein riesiger Komet auf die Erde zurast, sind sich Experten sicher, dass dies das Ende der Welt ist. Umso überraschender ist die Menschheit, als sich der tödliche Felsbrocken aus den Tiefen des Alls als Luzifer entpuppt, der am Kölner Dom auf die Erde herabsteigt. Jeder Anwesende ist von dem gefallenen Engel geblendet, außer Aljoscha Tabarie, der als Journalist für ein Tageblatt arbeitet. Er ist sich sicher, dass hinter dem plötzlichen Auftauchen Luzifers mehr steckt und der Welt Übles bevorsteht. Doch seine Warnungen verpuffen im Nichts, so dass er sich schließlich dazu aufmacht, die Wahrheit auf eigene Faust zu ergründen. Dieses Vorhaben ist jedoch schwieriger als gedacht, denn Luzifer sucht sich Menschen, wie das Mädchen Li, die unberechenbare, korrupte Eisenberg und die Schwarzmagierin Grezella, um sich ein eigenes Imperium aufzubauen. Und nach einer Weile steht Tabarie allein da … Eigene Meinung: „Teufel“ ist der erste Band der Fantasythriller-Reihe „Die Luzifer-Chroniken“ und stammt von Markus Tillmanns, der bereits seit einigen Jahren Fantasy- und Kriminalromane veröffentlicht. So erschienen „Das Schwarze Auge“ Romane bei Heyne und Fantasy Productions, ebenso Krimis bei Fischer und dem Mitteldeutschen Verlag. Der Roman „Teufel“ wurde im Eigenverlag herausgebracht und gewann 2015 den Nautilus-Self-Publisher-Wettbewerb! Markus Tillmanns gelingt ein fulminanter und fesselnder Einstieg, der sofort mitreißt. Man ist recht schnell in der Handlung und erwartet mit Spannung, was es mit dem Kometen auf sich hat. Auch das erste Auftauchen Luzifers ist packend geschrieben und macht Lust auf mehr. Leider kann der Autor das rasante Tempo im Folgenden nicht halten. So spannend die Grundidee ist und so interessant einige Episoden sind, es vermag nicht mehr so sehr zu fesseln, wie die ersten 40 Seiten. Viele theologische Aspekte und Hintergründe werden eingewoben, spannende Actionszenen eingebaut und auch einige faszinierende Grundfragen aufgeworfen, doch das ändert nichts daran, dass das Buch zunehmend an Fahrt verliert. Das liegt zum einen an den wechselnden Perspektiven, die mal Tabaries Sicht und Umfeld beschreiben, mal die Ereignisse rund um Luzifers Gefolgsleute, zum anderen an der unpersönlichen Schreibweise. Es fällt einfach schwer, wenn alle Charaktere nur mit dem Nachnamen tituliert werden: Eigenberg, Tabarie, Zolt, etc. Von der Tatsache, dass man daran schwer erkennen kann, ob es sich um Frau oder Mann handelt (wenn die Figuren neu in die Geschichte eingeführt werden), verhindert es doch, dass sich der Leser wirklich mit den Figuren identifizieren kann. Sie bleiben stets auf Distanz, was auch dafür sorgt, dass man nicht vollständig in die Geschichte eintauchen kann. Auch sonst wirken einige Dinge ein wenig zu abstrakt und unlogisch – die Auflösung rund um Tabaries verstorbenen Vater, die seltsame Untätigkeit des Vatikans und die plötzliche Liebe, die man Luzifer entgegenbringt, obwohl es sich bei ihm um den Teufel handelt. Es fällt schwer zu glauben, dass es weltweit nur Tabarie gelingt, sich der Verblendung des Engels zu entziehen. Von der Frage, was er eigentlich auf der Erde gesucht hat einmal abgesehen. Vielleicht ergibt alles mehr Sinn, wenn man die weiteren Bände kennt, aber „Teufel“ endet zu offen, beantwortet kaum Fragen und lässt den Leser ein wenig unzufrieden zurück, da es keinen Anfang und kein Ende gibt. Das mag reizvoll sein, doch es frustriert, dass am Ende alles so seltsam sehr im Chaos versinkt und kaum ragen beantwortet werden. Die Figuren sind durchaus interessant – allen voran Tabarie und Luzifer. Letzterer tritt nur selten in Erscheinung, zumeist agieren seine Handlanger Eisenberg und Grezella, die beide ihre eigenen Pläne verfolgen. Sie sind durch und durch unsympathisch, spielen mit den Leben der Menschen und sind absolut kaltschnäuzig – die perfekten Bösewichte also. Tabarie ist im Gegenzug dazu sehr hitzköpfig und zielegerichtet, wenngleich er nicht wie der typische Held daherkommt. Das ist auch gut so, ein perfekter Superheld, dem alles gelingt, hätte in diesem Fall auch nicht gepasst. Es macht Spaß seinen Weg mitzuverfolgen und seinen Kampf zu beobachten. Die Nebenfiguren sind ganz interessant in Szene gesetzt, bieten aber eine Menge Potenzial für mehr – Tabaries Kollegin und Freundin Gül, deren Rolle noch nicht klar definiert ist oder seine Mutter, die verrückte Visionen von sich gibt und die meiste Zeit im Bett bleibt. Auch Thoss, Tabaries Rivale und Li, der kleine Mädchen, das von Luzifer aufgenommen wurde, bergen einige Fragen und versprechen im zweiten Band zurückzukehren. Stilistisch ist „Teufel“ Geschmackssache. Markus Tillmanns Stil ist flüssig, solide und durchaus spannend, allerdings ist die unpersönliche Art der Erzählung nicht jedermanns Geschmackssache. Auch die chaotischen Actionszenen und die Ereignisse im Finale wirken nicht richtig, da sie zu schnell und hektisch beschrieben sind. Im Gegenzug dazu bekommt man bei einigen Szenen wie der Talkshow, den theologischen Hintergründen und dem journalistischen Fachjargon durchaus anspruchsvollere Kost geliefert, bei der man konzentriert lesen sollte, um die vielen kleinen Hints und Randbemerkungen zu verstehen. Daher sollte man sich für „Teufel“ Zeit lassen, insbesondere wenn man immer wieder über den Stil stolpert. Fazit: „Teufel“ ist ein interessanter, spannender Auftakt der „Luzifer-Chroniken“ von Markus Tillmanns, der trotz der Schwächen im Schreibstil und dem etwas chaotischen Handlungsbogen z unterhalten weiß. Im Laufe der Geschichte wird es arg verworren und nicht jeder kommt mit einem offenen Ende klar, bei dem kaum Fragen beantwortet werden, doch insgesamt ist „Teufel“ durchaus lesenswert, wenn man sich auf die unterschiedlichen Figuren einlässt und für neue Blickwinkel und ungewöhnliche theologische Grundideen offen ist. Markus Tillmanns Roman regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und aufgrund der vielen Fragen, die offen bleiben, sollte man die Augen nach der Fortsetzung aufhalten.

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    • 2
  • ein unglaublicher Blick hinter Theologie, Verblendung und Massenhysterie

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Buchfeeling

    Buchfeeling

    13. April 2015 um 09:55

    Schon von Anfang an war ich von der Story gefangen, denn anders als erwartet, zog mich die Handlung vollkommen glaubhaft in ihren Bann. So wird das Erscheinen des Teufels auf Erden wie ein Besuch Ausserirdischer dargestellt. Derart in die rasanten Ereignisse gefangen, denkt man als Leser nach der “Landung” Luzifers gar nicht mehr, “was für ein Quatsch!” sondern eher “Oh nein! Sind die denn alle blind!” So spielt Luzifer sein teuflisches Spiel wie der Wolf im Schafspelz.. nur Tabarie scheint sich der mystischen Aura des “Wesens” entziehen zu können… denn, dass es sich bei diesem DING um DEN Teufel handelt, daran kann Tabarie keine Sekunde glauben. Das Buch entwickelt sich dann auch ganz anders, als vorher erwartet. Hier prallen theologische Grundsätze aufeinander, hier spielen skrupellose Geschäftsleute ihre Macht aus und dämonische Machenschaften reißen den Leser in einen Zwiespalt aus Glauben und Unglauben. Und zwischen Allem steht der Journalist Tabarie mit seinem unerschütterlichen Willen, die Machenschaften des “Teufels” aufzudecken und den Menschen die Augen zu öffnen. Bis zur letzten Seite ist unklar, worauf es hinaus läuft und bis zur letzten Seite war ich wirklich fasziniert von der Idee und den immer neuen, überraschenden Entwicklungen, die dieses Buch durchmacht. Es ist sowas von Anders, als ich erwartet hatte… und 1000 Mal besser! Hier geht es nicht um einen hufbeinigen, gehörnten, schwefelstinkenden Teufel der die Menschen beeinflußt, der Teufel tritt in dieser Geschichte eher selten in Erscheinung und wenn, dann wieder ganz anders, als man es erwartet. Dafür spielt Tabarie eine tragende Rolle, eine sehr ehrgeizige “Pressesprecherin” des Satans und die Bevölkerung, die alles glaubt, was die Mehrheit ihnen vorgibt. Und am Schluß enthüllt sich eine theologische “Wahrheit” wie sie besser nicht sein könnte… So ließ mich der erst Teil um Tabarie und den “Teufel” mit einem sehr staunenden und unglaublichen Gesicht zurück… BEVOR ich anfing zu lesen, hätte ich es nie erwartet, doch dieses Buch hat mich so überrascht und gefesselt, ich muß ihm 5 Sterne geben, für eine unglaubliche Story über den Teufel und seine Auswirkungen auf die Theologie allgemein. Man muß Fantasy nicht unbedingt mögen, um dieses Buch zu mögen!

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  • Teufel oder Engel?

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Katakat

    Katakat

    23. March 2015 um 08:33

    Zunächst danke ich dem Autor, dass er mich auf sein Buch aufmerksam gemacht hat. Ein Komet rast direkt auf die Erde zu! Wissenschaftler, Astrophysiker und der Rest der Welt sind in Aufruhr - Komet oder doch UFO? Kometen können nicht anhalten. Kometen haben keine Insassen und schon gar nicht Luzifer. Seit jener höchstpersönlich vor dem Kölner Dom zu Boden schwebt, scheinen die Menschen nicht mehr sie selbst zu sein. Tabariel kann nicht glauben, was er sieht. Er stellt Nachforschungen an und gerät sehr schnell in einen tödlichen Strudel aus teuflischen Plänen. Ich gebe zu, dieses Buch hätte ich wahrscheinlich nicht gelesen, hätte mich der Autor nicht darauf aufmerksam gemacht. Und ja, ich gebe zu, die meisten Geschichten rund um die Bibel sind normalerweise nicht immer ganz mein Geschmack. Entsprechend war ich zwar größtenteils neugierig, aber auch ein wenig skeptisch. Aber: Ich war sehr positiv überrascht. Der Prolog ist schon sehr spannend aufgebaut und hat meine Neugierde vergrößert. Den Schreibstil fand ich auch sehr angenehm: sehr flüssig und stets mit ein bisschen Humor versetzt. Die Spannung wird dezent aufgebaut. Es gibt immer wieder kleinere Spannungsspitzen. Aber erst zum Schluss gibt es den eigentlichen Höhepunkt. Zudem hat der Autor immer wieder kleine Cliffhanger am Ende eines Kapitels eingebaut. Natürlich musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Die Geschichte ist sehr logisch und konsequent aufgebaut. Ich wartete dauernd voller Ungeduld, wie die einzelnen Handlungsstränge weitergehen und wie sie sich verknüpfen. Es gab allerdings zum Anfang der Geschichte öfter die ein oder andere inhaltliche Wiederholung, die zwar nicht ganz wortgleich war, aber trotzdem sehr auffällig.  Die Charaktere bleiben ein wenig blass, ich hatte bis zum Schluss keine genaue Vorstellung davon, wie sie eigentlich aussehen. Dies ist jedoch nicht schlimm, da im Verlaufe des Buches das Aussehen unwichtig ist. Viel wichtiger ist eigentlich die Botschaft, die hinter der Geschichte steckt: Sind alle Engel gut? Ist der Teufel böse? Und was ist dann der Teufel, der eigentlich ein Engel ist? Markus Tillmanns ist es wirklich sehr gut gelungen zu veranschaulichen, dass man nicht immer glauben darf, was man sieht, sondern dass man auch auf sein Herz hören muss. Zudem gab es keinen langweiligen Religionsunterricht in der Geschichte, sondern die Zusammenhänge wurden sehr gut durch andere kleine Geschichten erklärt. Auch Leser, die - wie ich - sich nicht mit der Bibel auskennen, können der Geschichte sehr gut folgen. An manchen Stellen hätte ich mir noch ein bisschen mehr Tiefe und Hintergrundinformationen gewünscht. Der Leser sieht sich mit - manchmal auch erschreckenden - Tatsachen konfrontiert, aber es wird nicht immer aufgeklärt, wie es dazu kam oder was geschehen ist. Um das Verhalten bestimmter Charaktere zu verstehen, wäre es sinnvoll gewesen, den Leser mit etwas mehr Informationen zu füttern. Neugierig wäre ich auf jeden Fall darauf gewesen. Auch die Einführung der Charaktere fand ich ein bisschen verwirrend. Zwar tauchen diese erst nach und nach in der Geschichte auf, aber es bleibt oft erst einmal unklar, in welcher Beziehung die Charaktere zueinander stehen. Dies ergibt sich zwar später aus dem Kontext, aber anfangs kann das zu Verwirrungen führen. Insgesamt aber konnte mich die Geschichte überzeugen und ich würde sehr gerne wissen wollen, wie es weitergeht. Ich vergebe daher tolle 4/5 Sternchen.

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  • Guter Auftakt eines MysteryThrillers der anderen Art.

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Sabrina80

    Sabrina80

    20. March 2015 um 11:31

    Erster Satz: "Um 14 :32 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) registrierte das Kitt Peak National Observatory in Arizona, USA, den heranrasenden Kometen." .•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•..•:*¨¨*:•. Der "Komet", welcher auf die Erde zu rast und ähnliche Auswirkungen haben soll wie der damals bei den Dinosauriern, stoppt vor dem Kölner Dom. Er schrumpft und ein Jüngling mit Flügeln auf dem Rücken erscheint. Dieser behauptet ein zu Engel sein. Ein Engel namens Luzifer... Der Journalist Aljoscha Tabarie ist live am Dom mit dabei und während alle Menschen glauben, Luzifer ist gut, ist er davon überzeugt, das Luzifer das ist was man mit seinem Namen in Verbindung bringt: Das Böse in Person... Meine Meinung Ein sehr interessantes Buch, welches die Frage nach gut und böse aufwirft. Was ist gut und was ist böse? Ist der Engel der sich als Luzifer vorstellt böse, weil wir es so kennen? Oder doch gut, weil er mit seiner neu gegründeten Lucifer Foundation  Menschen hilft? Oder ist das bloß die Sicht nach Außen und sein Plan innen ist ein ganz anderer? Aljoscha Tabarie ist davon überzeugt, das Luzifer das Böse in Person ist. Satan höchstpersönlich. Doch damit steht er allein auf weiter Flur. In seiner Redaktion hat er außer seiner Kollegin Gül niemanden der hinter ihm steht, doch bald muss er das fallen lassen, ansonsten verliert er seinen Job. Jedoch arbeitet er im Hintergrund weiter. Er glaubt nicht daran das Luzifer gut ist. Er will es einfach nicht glauben, sich nicht blenden lassen, wie die anderen. Er ist absolut überzeugt davon, das mehr dahinter steckt. Von Luzifer erfährt man nicht viel. Die Kapitel sind zwar immer in zwei Abschnitte unterteilt, erst Tabarie und dann Luzifer, aber bei Luzifer erfahren wir meistens nur was so in seiner Foundation  passiert, über die Menschen die für ihn arbeiten, selten von ihm direkt etwas. Das macht ihn unnahbar aber gleichzeitig auch faszinierend, weil man ja doch wissen will, was er nun ist. Gut? Böse? Warum erschien er den Menschen? Wen will er damit etwas beweisen? Warum gerade jetzt? Und auch die Kirche hält sich sehr bedeckt. Interviewanfragen diesbezüglich werden abgelehnt. Am Ende kommt es dann zu einen Showdown im Vatikan und das Buch lässt uns mit vielen Fragen zurück, die hoffentlich in den nächsten Bänden beantwortet werden. Der Schreibtstil des Autors ist flüssig zu lesen. Ich kam gut rein in die Geschichte. Schon der nach dem Anfang mit dem Kometen, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Nur im Vatikan waren dann eine Szenen, die ich merkwürdig fand, weil sie einfach zu hingenommen wurden. Fazit Guter Auftakt eines MysteryThrillers der anderen Art. Er wirft viele Frage auf, regt zum nachdenken an und macht neugierig auf die Fortsetzung. Die Luzifer-Chroniken Band 1: Teufel

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  • Faszinierender Fantasy Thriller, der den Leser bis zum Schluß fesselt

    Teufel: Fantasy-Thriller
    SelectionBooks

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    17. March 2015 um 08:13

    Inhalt: Ein Komet rast auf die Erde zu. Bevor es zum Einschlag kommt, passiert das Unfassbare: Der Komet verringert seine Geschwindigkeit und nimmt Kurs auf Deutschland. Kurz darauf erreicht er den Kölner Dom. Die Menschen halten den Atem an. Was steht der Menschheit bevor? Das Ende der Welt, die Apokalypse oder ein Krieg mit Außerirdischen? Schock und Faszination treiben die Menschen in Massen zum Kölner Dom. Das unbekannte Flugobjekt öffnet sich und herab senkt sich ein wunderschön anmutender Engel, fast noch ein Jüngling. Makellos mit blütenweißen Flügeln und sanften blonden Locken. „Ich bin nicht Michael, noch Gabriel. Ich bin nicht Tamiel, noch Arameel. Ich bin Luzifer. Die Zeit vergaß zu vergehen. Tausende von Menschen hielten den Atem an. Mit einer fast aufreizend langsamen Bewegung der Flügel stieg Luzifer auf in den Himmel über Köln.“ Die Menschheit ist geblendet von der Schönheit des Engels. Luzifer wird gefeiert wie ein Messias. Nur der Journalist Tabarie bleibt argwöhnisch. Verzweifelt versucht er Luzifers Plan zu durchschauen. Kann ein einzelner Mensch den Teufel aufhalten und der Menschheit die Augen öffnen? Und was, wenn Luzifer nicht das ist, was wir aus der Bibel kennen? Was ist Gut und was ist Böse? Und wer bestimmt, was Gut und was Böse ist? Meine Meinung: Die Frage nach Gut und Böse zieht sich durch das gesamte Buch. Sind Engel gut und der Teufel böse? Was, wenn der Teufel ein Engel ist? Und welche Rolle spielt die Menschheit dabei? Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Der Hauptprotagonist Tabarie ist mit seiner direkten Art sehr sympathisch. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und setzt alles aufs Spiel, um herauszufinden, was Luzifer plant. Seine Freundschaft, seinen Job und schließlich noch sein Leben. Doch egal was er unternimmt, es möchte ihm niemand glauben. Alle sind geblendet von Luzifer und wenden sich von Tabarie ab. Es scheint, als wäre sein Kampf aussichtslos. Das Buch überrascht mit vielen verschiedenen Wendungen und interessanten Denkansätzen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Ein wenig Probleme bereiten die vielen Protagonisten. Für mich waren es in paar zu viel. Trotzdem bleibt das Buch spannend. Immer wieder fragt man sich, wer sind die Guten und wer die Bösen? Die Charaktere sind teilweise sehr extrem und schwer zu durchschauen, was das Buch für mich aber interessanter gemacht hat. Die Geschichte war gut umgesetzt und die Denkansätze haben mir sehr gut gefallen. Auch das Cover fand ich sehr gelungen. Es passt gut zum Buch. Das Einzige, was mir gefehlt hat, war ein spannender Cliffhanger. Aber ich werde Teil 2 auch so auf jeden Fall lesen :-)

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  • Die Frage nach dem Bösen treibt den Mensch genauso in die Irre, denn die Frage nach dem Guten

    Teufel: Fantasy-Thriller
    JilAimee

    JilAimee

    07. March 2015 um 15:49

    Rezension: Die Frage nach dem Bösen treibt den Mensch genauso in die Irre, denn die Frage nach dem Guten   Es fängt alles mit dem unbekannten Etwas aus dem All an. Ein leuchtender Feuerball, der in die Erdatmosphäre eingetreten ist und über unseren Planeten hinwegrast, versetzt die Welt in Angst und Schrecken.   -Ist es ein Komet, der unsere Welt in Stücke reißen wird? -Sind es Außerirdische, deren Absichten sich grausam oder positiv über uns entladen werden? -Was ist dieses unbekannte Flugobjekt?   Experten sind sich einig: Es ist das Ende von Allem! Doch dann verliert es mit einem Mal an Geschwindigkeit, ändert seinen Kurs in Richtung Kölner Dom, Deutschland. Dort bleibt es abrupt stehen und ein Geschöpf des Himmels erscheint in Form eines Engels. Ein Engel, der schöner und gütiger nicht aussehen könnte. Tausende von zum Schauplatz gepilgerte Menschen gehen vor ihm auf die Knie und die Erde hält den Atem an. Die Zeit steht still. Der Engel verkündet das Gute, die Befreiung von allen Leiden. Nur einer scheint dem trügerischen Schein keinen Glauben schenken zu wollen: Tabarie – Journalist der Kölner Morgenpost und begnadeter Fotograf, der mit seiner Kamera vermag, das ‚wahre‘ Ich eines Jeden zu enthüllen. Zu schade, dass er seine Kamera gerade nicht zu Händen hat, sondern seine gute Freundin und Kollegin Gül dieser Aufgabe nachkommen muss. Tabarie traut seinen Augen dennoch kaum und erhebt sich mit der Frage, den Namen des Unbekannten zu erfahren.   Luzifer – Satanael – Teufel! Er hat viele Namen. So erschrocken darüber wie Tabarie von der Erkenntnis des Bösen getroffen wird und der vagen Vermutung, dass dies wirklich das Ende aller Tage ist, so erfreut und geblendet ist der Rest der Menschheit von der gütigen Botschaft und dem schönen Schein des Engels. Aber Tabarie lässt sich nicht in die Irre führen.   „Manchmal komme ich mir vor wie eine Marionette, die ihre eigenen Fäden in der Hand hält. Und obschon sich sämtliche Gliedmaßen genau dort hinbewegen, wo sie hin sollen, ist doch alles irgendwie falsch.“   Im Fortlauf der Geschichte beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Es wird eine Luzifer Foundation gegründet, die binnen weniger Stunden einen enormen Zulauf an finanziellen Mitteln und Menschenmassen erhält. Alles mit der Botschaft, das Leid der Kinder, das Leid der Welt zu mindern. Was nach außen hin sozial, überaus menschlich und fürsorglich erscheint, zieht aber im Inneren Morde, Mysterien und leere Gräber mit sich. Leere Gräber, die wiederum Tabarie auf den Plan rufen. Er kann einfach nicht von dem Gedanken ablassen, dass in dieser Foundation das Böse selbst Herr ist und eine Maschinerie der Blendung über die Menschheit legt. Noch dazu ist er durch das leere Grab seines Vaters auch persönlich betroffen.   „Tote reden zwar gerne, aber nicht in unserer Sprache.“   Alleine, da der Rest der Welt und auch seiner Kollegen - allen voran die loyale Gül – dem Hype Luzifers verfallen scheint, begibt er sich auf die Spur das Mysterium zu lösen und endet dabei in einem tosenden Feuer im Vatikan selbst. Er möchte der Welt‘ Augen öffnen und bezahlt dafür mehr als nur einmal beinahe mit dem eigenen Leben. Von seinem unbändigen Wissensdurst und den Weisheiten seines Mentors getrieben, die ihn in hitzigen Situationen heimsuchen und helfen, versucht er folgende Fragen zu klären:   -Warum wurde das Grab seines Vaters geschändet und der Leichnam verschleppt? -Ist es die einzige Leiche, die ihr Grab verlassen hat und in welchem Zusammenhang steht dies mit dem Wahnsinn seiner Mutter und evtl. anderen Toten? -Wer ist diese Frau, die von einem Tag auf den anderen an der Spitze der Luzifer Foundation erscheint und wie kann er ihrer Einhalt gebieten? -Welche Rolle spielt in dieser Geschichte ein kleines Kind? -Was verhofft sich Luzifer von einem Angriff auf den Vatikan und den Papst selbst und wird es Tabarie gelingen, das Ende der Welt zu verhindern? -Oder hat er sich einfach in eigenen Wahnvorstellungen verrannt?   Markus Tillmanns hat mit Teufel einen Fantasy-Thriller der etwas anderen Art geschaffen, der sich in einem tosenden und feurigen Lesefeuerwerk entlädt. Die Idee dabei einen Engel auf Erden hinabsteigen und sich als der Teufel persönlich vorstellen zu lassen ist neu, ungewohnt und für den Leser reizbar. Der Spannungsbogen der Geschichte selbst ist ebenfalls ungewöhnlich und baut sich an den unterschiedlichsten Stellen der Erzählung immer wieder von neuem auf. Manchmal ist dies etwas verwirrend, wird aber durch die unterschiedlichen Kapitel in Sicht Luzifers (im Hintergrund agierend) und Tabaries (aktiv) gelöst. Gerade dann, wenn man dachte, ein Rätsel sei entziffert, wird dieser in unterschiedliche Bahnen umgelenkt, sodass bis zum Ende unklar bleibt, in welche Richtung die Geschichte laufen wird. Die Kapitel selbst sind hin und wieder durch Zeichnungen, die das gerade Gelesene veranschaulichen sollen, unterbrochen. Obgleich diese sehr gut und ansprechend gestaltet sind, fand ich sie persönlich eher als störend. Aber das ist ja Geschmackssache. Der Fantasy-Charakter baut sich im Verlauf des Geschehens immer weiter aus. Fängt es, abgesehen von dem Engel, erst sachte an, so lernt man mit der Zeit des Lesens immer weitere Aspekte dieser anderen Erzählwelt kennen. Sei es eine mysteriöse Verschwörung oder mystische Vorhersehung. Seien es Flüche oder Feuer, das vermag nur durch die Berührung einer Hand ein ganzes ‚Imperium‘ niederzureißen. Egal, wo man sich gerade glaubt, am Ende kommt es doch überraschend anders. Dabei bedient sich Markus einem angemessenen wechselnden Schreibstil, der mal von Leichtigkeit und leichtem Lesefluss nur so strotzt, um dann an anderen Stellen dem Geschehen entsprechend von journalistischem Fachjargon und sprachlichem Tiefgang abgelöst zu werden. Auch Humor kommt dem Ganzen nicht abhanden, so gibt es eine Szene, in jener der Teufel in einer TALKSHOW persönlich Rede und Antwort steht. Das ist für den Leser sehr erfrischend, auch wenn es eine gewisse Aufmerksamkeit seitens dessen erfordert und eine generelle Offenheit für die ungewöhnliche Geschichte an sich. Der Roman, trotz des Fantasy-Charakters, spielt in unserer realen Welt. Dies wird auch durch die von Markus verwendete Szenerie und das Zurückgreifen auf bekannte Persönlichkeiten und Würdenträger verdeutlicht und macht es dem Leser angenehm, sich in den Verlauf hineinzuversetzen. Auch mit der Vielzahl an wichtigen Charakteren liefert Markus die ganze Farbpalette an Verschiedenheit und Individualismus ab, die den Menschen so einzigartig machen und weist dabei auf ein Spektrum der menschlichen Entfaltung, dass über die klassische ‚Schwarz-Weiß-Grau‘ – Denke hinausgeht auf. Mit dieser Verschieden- und Andersartigkeit der einzelnen Menschen leitet er inhaltlich passend, auch für mich, in die eigentliche Botschaft des Romans ein:   Glaube nicht alles was du siehst und was dir erzählt wird. Überdenke stets und sei bei wachem Verstand. Nicht alles, was immer so war, ist auch schon immer richtig so. Nicht alles, was immer so war, soll immer so bleiben. Lass dich zum Nachdenken über die Weltordnung verleiten und überprüfe stets deine Prinzipien und dessen, was du tatsächlich glaubst. Lass dich nicht von Fremdem leiten und deiner freien Entscheidung berauben. Denn wir wissen doch alle:   „Das Leben ist kurz, der Tod ist lang.“   Eine weise Botschaft, verpackt in eine ungewöhnliche gelungene Geschichte. Man sollte stets über den eigenen Tellerrand hinausblicken und sich nicht von ‚blinden‘ Massen leiten lassen. Eine Geschichte, die ich gerne weiter empfehle an jene, die mal etwas anderes lesen möchten und offen für Anderes sind.   Einige Fragen blieben mir allerdings noch offen, was mich auf evtl. Fortsetzungen hoffen lässt und ich daher als strategisches Schreiben bezeichne:   -Der Wahnsinn der Mutter des manchmal zerstreut wirkenden Tabaries in Bezug auf seine eigene Herkunft wird mir nur unzureichend aufgelöst. Obgleich das Ende des Buches es erahnen lässt, so fragt man sich doch, ist mehr daran und war es einfach der Mutter Wahnsinn? -Was ist eigentlich aus Gül und den Vorbereitungen für eine bestimmte Sache geworden und wie geht es mit ihrer Freundschaft zu Tabarie weiter? -Welche Rolle ist dem Kind zugedacht, sollte die Geschichte weitergehen und dann möchte ich natürlich mehr über die Bedeutung der weißen Feder erfahren?! Dass sie eine hat, ist offensichtlich. J -Was wird aus Kirche und Papst, der Luzifer-Foundation und einem ‚unmoralischen‘ Angebot und ist es wirklich so unmoralisch? -Hat Tabarie alle versteckten Zeichen wirklich richtig gedeutet und wird er die ‚wahren-Ichs‘ seiner während des Romans noch weiteren abgelichteten Bilder offenlegen?   Wenn ihr die Rezension bis hier hin gelesen habt, dann fragt ihr euch sicher gerade, wovon ich mit meinen Fragen rede? Richtig? Antwort: Lesen, lesen, lesen. Es lohnt.   -- Jil Aimée

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  • Der etwas andere Thriller - gut geschrieben, mit Message, aber ungewohnt

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Aer1th

    Aer1th

    19. February 2015 um 14:51

    Worum geht’s? Ein leuchtendes Etwas hält Kurs auf die Erde. Experten diverser Fachgebiete sind sich einig, das könnte das Ende des Planeten Erde bedeuten. Doch plötzlich ändert dieses Etwas seine Geschwindigkeit und nimmt Kurs auf den Kölner Dom. Langsam und in strahlender Prächtigkeit sinkt ein Engel auf den Boden. Die Menschheit ist geschockt, fasziniert und verängstigt zugleich. Trotz dessen, dass sich der Engel als Luzifer persönlich vorstellt, ist die Welt geblendet vom Auftauchen dieses Geschöpfes. Nur der Journalist Tabarie wagt seine Zweifel öffentlich zu äußern und muss beobachten, wie die Menschheit nach und nach dem Teufel verfällt. Doch was ist wirklich gut und was ist böse? Wer vermag dies zu bestimmen? Tabarie macht sich auf den Weg die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen und der Menschheit die Augen zu öffnen. Meine Meinung zum Buch Die Frage danach was gut und böse tatsächlich ist und wer dies bestimmt, ist eine zentrale Frage dieses Buches. Engel sind gut, wurde uns beigebracht, der Teufel böse. Doch was ist, wenn der Teufel in Engelsgestalt erscheint? Ist er dann automatisch gut? Der Protagonist Aljoscha Tabarie ist Journalist der Kölner Morgenpost und normalerweise nur für Lokalpolitik und Kleinkriminelle zuständig. Doch nachdem die geflügelte Gestalt auf dem Kölner Domplatz erscheint und alle Anwesenden ehrfürchtig auf die Knie sinken, wagt er es als Einziger stehen zu bleiben und sogar das Wort an den Geflügelten zu richten. Dieser stellt sich als Luzifer, der Teufel persönlich vor. Wie kann die Menschheit nur so verblendet sein und dem Teufel huldigen, nur weil er plötzlich anfängt Gutes zu tun, denkt sich Tabarie und macht es sich zur Aufgabe den vermeintlichen Wolf im Schafspelz zu entlarven. Tabarie ist ein integrer, eigentlich ganz sympathischer Kerl, der einen guten Protagonisten abgibt. Er ist kein Held und auch nicht perfekt, was ihn umso authentischer macht. Zusammen mit seiner Kollegin und Freundin Gül stellt er sich dem Teufel höchstpersönlich. Sehr hartnäckig möchte er sich nicht der breiten Masse fügen. Wieso sollte plötzlich alles, was der Menschheit Jahrtausende lang vom Teufel überliefert wurde zerschlagen werden, nur weil der Teufel aussieht wie ein Engel und Gutes tut? Tabarie wittert eine Verschwörung und möchte der Sache nachgehen. Markus Tillmanns’ Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mich durch Tillmanns Beschreibungen sehr gut in die von ihm erdachte Welt reindenken und einfühlen.  An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass das Buch, trotz selfpublishing, professionell lektoriert wirkt. Die Geschichte ist rund, wirkt gut durchdacht und auch die Rechtschreibung ist prima. Ich konnte im ganzen Buch nur drei Fehler entdecken, die allerdings mehr Tipp- als Rechtschreibfehler waren. Schon wenn man die Kurzbeschreibung zum Buch liest, wird schnell klar, der Autor möchte eine Botschaft mit seinem Buch vermitteln. Es ist ein Buch über das man noch ein wenig nachdenken kann und auch sollte. Es geht um die Frage nach gut und böse und wer aus welchem Grund dies definiert hat. Hier kann man als Leser auch schnell ins philosophieren geraten, was vermutlich auch so gedacht ist. Ich meine auch eine gute Portion Gesellschaftskritik zu erkennen. Die breite Masse stellt gar nicht in Frage, was geschieht. Sie konsumiert nur und folgt blind. Kommt uns das irgendwie bekannt vor? Ein spannendes Thema, das meiner Meinung nach gut umgesetzt wurde, aber noch Potenzial nach oben bietet. Zeitweise war mir das Buch etwas zu abstrus, zu anders. In den Momenten hatte ich auch Schwierigkeiten den Autor und seine Charaktere ernst zu nehmen. Man muss sich auf die Geschichte einlassen können, um sie zu mögen und sie zu verstehen. Viele Thriller-Elemente waren für mich nicht enthalten, spannend war es trotzdem. Fantasy/Mystery und die Gesellschaftskritik standen für mich hier im Vordergrund. Mein Fazit Markus Tillmanns hat mit “Teufel” eine solide Geschichte geschaffen, auf die man sich allerdings einstellen muss. Der etwas andere Fantasy-Thriller wird vermutlich nicht jedermanns Sache sein, wenn man sich allerdings für Mythologie und ein wenig Philosophie interessiert, kann man ruhig einen Blick riskieren. Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen für dieses Buch.

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  • Sagen, Legenden,Glaube und überalldem der Herr der List

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Selest

    Selest

    19. February 2015 um 13:45

    Das ein Engel auf die Erde kommt davon träumen viele.Vielleicht ist man geblendet fast betört.Wen der Engel sagt sein Name ist Luzifer sollte man nachdenken.Aber ist das vermeidlich böse wirklich so böse oder sehen wir alle zu schnell Gespenster? Was ist wen man der einzige ist der das böse sieht.Vor allem wie hält man einen Engel auf.Ein Buch das Glauben, Wille und Religion vereinigt um zu sehen was am Ende  bleibt und was wichtig ist.Meist lassen wir unsere stärkste Waffe.

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  • Buchverlosung zu "Teufel: Fantasy-Thriller" von Markus Tillmanns

    Teufel: Fantasy-Thriller
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Im Rahmen meines SUB-Abbau nach Wochenmotto, verlose ich meine gelesenen Bücher.

     

    Zustandsbeschreibung: neuwertig

    • 40
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    31. January 2015 um 12:31
  • Leserunde zu "Teufel: Fantasy-Thriller" von Markus Tillmanns

    Teufel: Fantasy-Thriller
    MarkusTillmanns

    MarkusTillmanns

    Teufel Urban Fantasy Herzliche Einladung an euch zur Leserunde meines neuen Romans "Teufel"! Ich stelle fünf Exemplare des Romans bereit, die für Rezensionen bei amazon, in eurem Blog etc. zur Verfügung stehen. Dafür brauche ich nichts weiter als eure Seelen, ähm, Bewerbungen! Übrigens: Ich heiße Markus Tillmanns. Wenn ich nicht gerade mit dem Teufel paktiere, schreibe und lese ich oder philosophiere über das Dasein, Sosein oder Anderssein. Beruflich begleite ich kleine Menschen auf dem Weg zu großen Menschen. Hier gibt es weitere Infos zu "Teufel" und zwei Leseproben. Teufel   Der Teufel ist hier! Luzifer offenbart sich. Und die Welt ist geblendet. Journalist Tabarie berichtet für gewöhnlich über Lokalpolitik und Kleinkriminelle. Doch nun traut er seinen Augen nicht, als der Engel der Finsternis selbst erscheint und mehr und mehr Menschen dem Bösen verfallen. Kann Tabarie den Teufel noch aufhalten? Der Journalist ermittelt in dem verzweifelten Versuch, Satans Plan zu durchschauen. Aber was ist es, dass die Menschen so anfällig für das Böse macht? Warum sind sie so leicht verführbar? Ein spannender Fantasy-Thriller, der uns entführt von den Türmen des Kölner Doms bis in die Gewölbe unter dem Vatikan. Für alle, die immer schon sehen wollten, wie die Welt zum Teufel geht ...

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    • 113
  • sehr spannend mit ein bisschen mystik

    Teufel: Fantasy-Thriller
    Selfesteem

    Selfesteem

    20. January 2015 um 10:41

    Kurzbeschreibung Der Teufel ist hier! Luzifer offenbart sich. Und die Welt ist geblendet. Journalist Tabarie berichtet für gewöhnlich über Lokalpolitik und Kleinkriminelle. Doch nun traut er seinen Augen nicht, als der Engel der Finsternis selbst erscheint und mehr und mehr Menschen dem Bösen verfallen. Kann Tabarie den Teufel noch aufhalten?  Der Journalist ermittelt in dem verzweifelten Versuch, Satans Plan zu durchschauen.  Aber was ist es, dass die Menschen so anfällig für das Böse macht? Warum sind sie so leicht verführbar?  Meine Meinung: Das Buch beginnt schon sehr spannend, in dem ein Komet auf Köln schießt. Dieser stellt sich als Luzifer heraus, welcher die Menschen retten möchte. Hier lernt man auch schon Tabarie kennen, welche Journalist ist und es sich zur Aufgabe gemacht hat die Wahrheit über Luzifer herauszufinden. Dabei wird er mit seiner eigenen Zukunft und Vergangenheit konfrontiert. Mich konnte das Buch wahnsinnig begeistern. Nicht nur, dass die Geschichte eh schon sehr spannend war, bekommt man zwischendurch zum einen die Künste von Luzifer zu sehen, welche die Geschichte einfach noch spannender machen. Zum anderen bekommt man viel über die Geschichte der Engel erzählt, was für mich immer sehr interessant ist und was ich gerne lese. Die Charaktere fand ich super, da sie vielseitig sind und man sieht, dass hiier jeder auch eine schlechte Seite hat. Der Schreibstil war flüssig, sehr passend und vielseitig und konnte eine tolle Geschichte erschaffen, welche man nur ungern weggelegt hat.

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