Markus Väth Feierabend hab ich, wenn ich tot bin

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Inhaltsangabe zu „Feierabend hab ich, wenn ich tot bin“ von Markus Väth

Burnout wird ein immer wichtigeres Phänomen in Wirtschaft und Gesellschaft, die Kosten belaufen sich auf Milliardenbeträge. Bisher gilt Burnout als Problem des Einzelnen, doch der steht in Wahrheit am Ende einer Kette von Fehlentwicklungen: das inhumane Prinzip Multitasking, die Entgrenzung des Arbeitslebens, die Illusion des Zeitmanagements, schlecht ausgebildete Chefs und fragwürdige Werte. Burnout geht alle an: Führungskräfte und Unternehmenslenker, die Auswege suchen aus der "Weiter-so-Mentalität" und nicht zuletzt den ""normalen"" Arbeitnehmer. Das Buch analysiert die unternehmerischen und gesellschaftlichen Missstände und zeigt, wie wir eine menschlichere und damit letztlich produktivere Arbeitswelt schaffen können.

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  • Rezension zu "Feierabend hab ich, wenn ich tot bin" von Markus Väth

    Feierabend hab ich, wenn ich tot bin
    chiara

    chiara

    19. January 2012 um 11:37

    „Eins, zwei, drei! Im Sauseschritt läuft die Zeit; wir laufen mit“ (Wilhelm Busch) In den vergangenen Wochen und Monaten geisterte immer wieder das Thema Burnout durch die Medien. Es wurden viele Menschen vorgestellt, die durch diverse Belastungen „ausgebrannt“ waren. Doch wie diese Personen letztlich dorthin gekommen sind, erwähnten die Medien nur sehr verallgemeinert. Aber kann man dieses Phänomen wirklich so pauschalisieren kann? Sind die Hintergründe des Burnout nicht doch komplexer? Viele Fragen schwirrten mir durch den Kopf und auf der Suche nach Antworten, bin ich letztlich bei diesem Buch gelandet. Der Titel dieses Buches klingt natürlich sehr dramatisch: „Feierabend hab ich, wenn ich tot bin“. Bei mir hat er seinen Zweck erfüllt, denn er hat mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Aber jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich gestehen, dass es eine hervorragende Kurzzusammenfassung ist. Denn wer kennt nicht einen Kollegen oder eine Kollegin, der/die aus dem Urlaub auf dienstliche Mails antwortet? Oder das berühmt und berüchtigte Multitasking, das mittlerweile jeder Mitarbeiter beherrschen muss. Was aber nur die wenigstens wissen ist: auch ein PC nicht in der Lage ist mehrere Prozesse gleichzeitig zu bearbeiten. Aufgrund der hohen Rechnergeschwindigkeit sieht es zwar so aus, als wäre es möglich. Doch auch ein PC kann nur eine Aufgabe nach der anderen erledigen. Leider ist dies bis in die Arbeitswelt noch nicht vorgedrungen. Ich bin von diesem Buch ziemlich überrascht. Ich hatte befürchtet, dass eine Art medizinischer Ratgeber ist, mit einer Sammlung von Symptomen, anhand derer man einen Burnout erkennt, und den dazugehörigen Strategien, wie man ihnen entgegenwirkt. Doch Markus Väth schlägt diese Richtung fast gar nicht ein. Er geht viel tiefer in die Materie und erklärt, warum das Phänomen Burnout in unserer Gesellschaft immer akuter wird. Es ist interessant zu lesen wie sich unser Arbeitsumfeld in den letzten Jahren immer weiter verändert. Obwohl ich bereits einige Jahre gearbeitet habe, ist mir dieser Wandel bisher nie so bewusst gewesen. So begünstigen viele verschiedene Faktoren einen Burnout und am Ende wird einem schnell klar: das Thema ist viel komplexer als es von den Medien dargestellt wird. Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der sich näher mit dem Phänomen Burnout auseinandersetzen möchte, dabei aber nicht mit medizinischen Fachbegriffen zugeschüttet werden möchte. Auf einfach Art und Weise erklärt Markus Väth welche Faktoren zu einem Burnout beitragen.

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