Markus Veith Menschenfischer

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Inhaltsangabe zu „Menschenfischer“ von Markus Veith

Kurz vor Ostern wird der Volontär Patric spontan und unvorbereitet in ein Interview geschickt. Die Künstlerin Elisa Hain will die Hintergründe des Rosenmontagsanschlags aufdecken, der Wochen zuvor verübt wurde. Bei dem noch nicht identifizierten Todesopfer, so behauptet sie, handele es sich um ihre Nichte Susanne. Während die Künstlerin den bizarren Leidensweg ihrer Nichte beschreibt, führt sie den Volontär zu Orten, an denen sich Susannes Lebensgeschichte zugetragen haben soll. Patric bemerkt, dass Elisa panisch auf stadtbekannte Gestalten reagiert, die allgemein als Spinner belächelt werden. Schließlich weiht sie Patric in das mysteriöse Wirken des „Klubs der Menschenfischer“ ein, in dessen Kreis auch Susanne aufgenommen worden war. Sie hatte eine Geheimidentität entwickelt: die „Eule“. Durch ihre Liebesbeziehung mit dem „Prediger“, einem Ex-Menschenfischer, zerstritt sich Susanne mit dem Geheimbund, was zu einem skurril-dramatischen Kleinkrieg führte, der darin gipfelte, dass Susanne bei jenem Bombenanschlag ums Leben kam. Da Patric Beweise verlangt, führt Elisa Hain ihn zum abgelegenen Klubhaus der Menschenfischer. Eine grausige Entdeckung lässt ihn Hals über Kopf flüchten.

Der "Menschenfischer" ist ein außergewöhnliches Buch, das einen besonderen Blick auf die Außenseiter der Gesellschaft wirft.

— Thamm
Thamm

Eine völlig neue Art des Thriller. Eine ganz spezielle Umsetzung, die man mögen sollte. Etwas mau für mich. 3,5 Sterne für den edlen Kern!

— Floh
Floh

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  • Leserunde zu "Menschenfischer" von Markus Veith

    Menschenfischer
    OCM_Verlag

    OCM_Verlag

    „Menschenfischer“ – der Psychothriller von Markus Veith „Menschenfischer“ handelt von einem großen Gerücht und von Menschen, die anders sind. Jeder kennt sie, es gibt sie überall. Sie sind stadtbekannt, fallen durch ihre Spleens und seltsam anmutenden Eigenarten auf. Ist es möglich, dass diese Menschen mehr als nur ihre Andersartigkeit verbindet? Um das herauszufinden laden wir euch zur Leserunde ein. Dazu verlosen wir 6 signierte Exemplare vom „Menschenfischer“. Kurz vor Ostern wird der Volontär Patric spontan und unvorbereitet in ein Interview geschickt. Die Künstlerin Elisa Hain will die Hintergründe des Rosenmontagsanschlags aufdecken, der Wochen zuvor verübt wurde. Bei dem noch nicht identifizierten Todesopfer, so behauptet sie, handele es sich um ihre Nichte Susanne. Während die Künstlerin den bizarren Leidensweg ihrer Nichte beschreibt, führt sie den Volontär zu Orten, an denen sich Susannes Lebensgeschichte zugetragen haben soll. Patric bemerkt, dass Elisa panisch auf stadtbekannte Gestalten reagiert, die allgemein als Spinner belächelt werden. Schließlich weiht sie Patric in das mysteriöse Wirken des „Klubs der Menschenfischer“ ein, in in dessen Kreis auch Susanne aufgenommen worden ist. Sie hatte eine Geheimidentität entwickelt: die „Eule“. Durch ihre Liebesbeziehung mit dem „Prediger“, einem Ex-Menschenfischer, zerstritt sich Susanne mit dem Geheimbund, was zu einem skurril-dramatischen Kleinkrieg führte, der darin gipfelte, dass Susanne bei jenem Bombenanschlag ums Leben kam. Da Patric Beweise verlangt, führt Elisa Hain ihn zum abgelegenen Klubhaus der Menschenfischer. Eine grausige Entdeckung lässt ihn Hals über Kopf flüchten. Die Leseprobe als PDF oder in einem anderen Format für euer Lesegerät findet ihr hier. In dem außergewöhnlichen Psychothriller „Menschenfischer“ wird die Vorliebe des Dortmunder Autors und Schauspielers Markus Veith für den Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe mit seinem „Faust“ und für die Aphorismen des Schriftsteller Stanislaw Jerzy Lec deutlich. Die Geschichte um Patric und das Geheimnis der „Eule“, einen gekreuzigten Papagei und viele skurrile Gestalten, ist mit Faustzitaten und Grafittisprüchen gespickt. Wenn ihr Lust habt euch auf die spannende und ungewöhnliche Story einzulassen, dann bewerbt euch für die Leserunde. Der Autor Markus Veith ist mit dabei und freut sich auf den Austausch mit euch. Um eins von sechs Rezensionsexemplaren zu gewinnen, beantwortet folgende Frage: Gibt es in eurer Stadt auch so skurrile Gestalten mit schrulligen Marotten, die scheinbar immer und überall sind? Wir sind gespannt auf eure Antworten und drücken allen die Daumen. Die Bewerbung läuft bis einschließlich 16. November 2014. Auch diejenigen, die nicht zu den glücklichen Gewinnern gehören, sind natürlich herzlich zum Mitlesen eingeladen. Wir freuen uns auf die Leserunde mit euch! ***Wichtig*** Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur zeitnahen und aktiven Diskussion in allen Leseabschnitten, sowie zum Schreiben einer Rezension verpflichtet. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt.

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  • Menschenfischer

    Menschenfischer
    Blaustern

    Blaustern

    21. April 2015 um 12:13

    Patric arbeitet bei der Zeitung und soll in Vertretung am Gründonnerstag ein Interview führen mit der Künstlerin Elisa Hain. Völlig unvorbereitet taucht er bei dem Treffpunkt in der Kneipe auf, wo Elisa Hain ihn dann auch erwartet. Doch sie spricht nicht von ihren Kunstwerken, sondern hat etwas ganz anderes auf dem Herzen, wozu sie gerade ihn persönlich ausgewählt hat. Der unaufgeklärte Anschlag am Rosenmontag. Sie ist überzeugt, dass das Opfer ihre Nichte Susanne ist und beginnt, Patric die ganze erschreckende Story ihrer Nichte zu erzählen, wobei er immer tiefer mit darin verstrickt wird und letztendlich schon seine Pflicht vergisst und sich mit Elisa Hain auf den Weg begibt zu all den unheimlichen Orten, an denen sich die Menschenfischer, die stadtbekannten eigentümlichen Gestalten, herumtreiben. Doch anstatt am Ende eine großartige Story präsentieren zu können, ist Patric zu einem völlig anderen Menschen mutiert. Zunächst beginnt alles mit dem Interview, und man lernt Susanne ausgiebig kennen. Der Beginn ihrer ganzen Leidensgeschichte wird hier deutlich. War sie anfangs ein ganz normales Mädchen, hat es sich schnell durch die psychisch kranke Mutter und das auch sich daraus entwickelte Verhältnis ihrer Eltern geändert. Es prägte sie so sehr, dass selbst ihr eigenes Leben völlig verpfuscht wurde und sie nie wieder damit zurechtkam. Sie suchte sich einen Weg, besonders nach dem Tod der Mutter, der sie als Eule zu den Menschenfischern führte. Die ganze Geschichte ist so apart und durch all die sonderbar eingesetzten Personen, die zum Teil richtige Soziopathen und Psychos sind, dass es einem eiskalt den Rücken runterläuft. Ich möchte keinen dieser Personen jemals begegnen. Teilweise war ich von der Geschichte gefesselt, dann wurde es mir aber wieder alles zu viel. All die eingesetzten Zitate von Goethes Faust rissen mich ständig aus dem Geschehen, sodass ich sie letztendlich nur noch überflogen hatte, denn Nerv hatte ich leider keinen mehr, mir noch wieder den tieferen Sinn einzuhauchen. An nächster Stelle ist man dann aber wieder so fassungslos, wohin sich das Blatt gedreht hat. Man kann es gar nicht glauben, und das Ende noch viel weniger.

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  • Thriller meets Faust

    Menschenfischer
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    23. January 2015 um 22:29

    Patrick ist Volontär bei der städtischen Zeitung und wird am Gründonnerstag zu einem Interview geschickt. Die Künstlerin Elisa Hain, über deren Ausstellung er etwas schreiben sollte, will ihn allerdings über die Hintergründe des Anschlags vom Rosenmontag aufklären. Sie behauptet, dass das noch nicht identifizierte Opfer ihre Nichte Susanne Nemus sei. Patrick glaubt eine Sensationsstory schreiben zu können und verfolgt den Lebens- u. Leidensweg von Susanne, der ihm von Elisa vorgelegt wurde. Dabei erfährt von den “Menschenfischern”, einen Klub von stadtbekannten Gestalten, doch je weiter die Geschichte erzählt wird, desto mehr scheint die Grenze zwischen Sein und Schein zu verschwimmen. Also das Buch gehört für mich sicher zu den besseren, die ich gelesen haben. Kurzum es hat mir wirklich sehr gut gefallen. Das Cover ist sehr schlicht und in einem dunklen Blauton gehalten. Dazu kommen noch einige Zitate aus dem Buch, die das ganze Bild noch etwas abrunden. Der Titel handelt von der Organisation um die sich das ganze Buch dreht und ist dementsprechend auch passend. Der Protagonist Patrick ist ein schwieriger Charakter und es wird schnell klar, dass in seiner Kindheit irgendetwas vorgefallen ist, dass ihn nachhaltig gezeichnet hat. Obwohl die Geschichte teilweise unglaublich ist, lässt er sich vollkommen von ihr fesseln und schon bald ist sein Auftrag vergessen nur um der ganzen Sache auf den Grund zu gehen. Die Idee hinter der Geschichte ist einfach phantastisch. Ein wahnsinnig tiefgründiger Thriller, der eher durch die düstere Grundstimmung auffällt, als durch Mord und Totschlag, obwohl auch das nicht zu kurz kommt. Der Spannungsbogen ist wirklich hoch, wie es sich für ein Buch dieser Art gehört, aber am Meisten fallen die vielzähligen Zitate aus unterschiedlichen klassischen Werken, auf. Vor allem Faust ist sehr oft vertreten, was das Buch für mich persönlich ja ohnehin schon enorm aufwertet. Durch den Schreibstil, lässt sich das Buch angenehm und schnell lesen, auch wenn ich es manchmal beiseite legen musste um die ganzen Verwirrungen und und philosophischen Aspekte zu verdauen und zu verstehen. Für alle Thrillerfreunde die kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen und von mir gibt es 5 von 5 Punkten

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  • Ein Geheimnis nach dem anderen

    Menschenfischer
    Thamm

    Thamm

    04. January 2015 um 16:10

    Der "Menschenfischer" ist ein besonderer Thriller, der eine geheimnisvolle Tür nach der nächsten aufstößt. Seine Protagonisten sind authentisch, spannend und genau gezeichnet. Die Handlung ist gut nachvollziehbar, wobei es für dieses Buch völlig unbedeutend ist, wie realistisch oder wahrscheinlich die Geschichte ist. Literatur ist schließlich kein Spiegel von Realität, sondern die Auseinandersetzung mit Menschenbildern und Wertvorstellungen. Und das geschieht hier, neben des spannenden, manchmal verwirrenden Plots. Die Faust-Bezüge sind manchmal schwierig einzuordnen. Insgesamt hat mir das Lesen dieses Buches große Freude bereitet.

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  • Thriller mal anders

    Menschenfischer
    tweedledee

    tweedledee

    Markus Veiths Thriller "Menschenfischer" ist ein Thriller weitab des Mainstream und vermag durch seine komplexe und verzwickte Handlung zu überzeugen. Denn nichts ist, wie es scheint. Patric, ein junger Mann der in einem Verlag als Volontär arbeitet, bekommt den Auftrag, eine Psychologin und Künstlerin zu interviewen. Doch das Treffen läuft anders als erwartet, denn Elisa Hain berichtet Patric nicht von ihrer Kunstgruppe und deren Arbeiten, sondern wartet mit einer ganz unglaublichen Geschichte auf. Die Geschichte ihrer Nichte Susanne, die von den Menschenfischern verfolgt und letztlich bei dem Bombenattentat am Rosenmontag getötet wurde. Patric ist skeptisch, allerdings hat sie mit dem Aufhänger Rosenmontagsanschlag seine Neugier geweckt. Elisa Hain rollt Susannes Lebensgeschichte auf und weiht Patrick in die Geheimnisse des im verborgenen  agierenden Club der Menschenfischer ein. Die Menschenfischer sind skurrile Gestalten des Alltagslebens, wie sie in jeder Stadt zu finden sind. Hier sind es unter anderen die Mülleimerhockerin, die Blätter zerrupft, der Prediger der die Menschen bekehren möchte, der Maler "Werwillnbild" der von Kneipe zu Kneipe zieht und die Eule, die ihre treffenden und verfremdeten Zitate mit Kreide an die Häuserwände schreibt. Alles Personen, die auch Patrick im Laufe der Zeit aufgefallen sind. Menschen, die durch ihre Andersartigkeit aus der Masse heraus stechen, um die sich Geschichten und Gerüchte ranken, die ein jeder kennt und die das Stadtbild prägen. Neu für Patric ist, dass sich diese Personen zu einem geheimen Club zusammengeschossen haben sollen, dem auch Susanne angehörte. Patric schwankt zwischen Faszination und Ablehnung, zu obskur ist der Gedanke eines im geheimen agierenden Bundes. Doch Elisa ist sehr überzeugend. Sie führt ihn zu einem leerstehenden, heruntergekommenen Bahnhofsgebäude, in dem sich die Menschenfischer angeblich treffen.... Der erste Teil der Story wird durch das Interview zwischen Patric und Elisa dominiert. Wobei man weder zu Patric, noch zu Elisa viel erfährt, im Mittelpunkt steht Susanne und ihre Lebensgeschichte. Susanne wiederum ist so detailliert und dicht gezeichnet, dass sie beim lesen wie eine reale Person entsteht. Sie hatte keine leichte Kindheit, die Trennung ihrer Eltern und das Leben bei ihrer bigotten Mutter hat sie geprägt. Aus dem einstmals hübschen Mädchen wurde eine gehemmte, psychisch labile und zutiefst verunsicherte Frau. Sie nahm stark zu, wurde in der Schule gemobbt. Nie hat sie eigenes Denken erlernt, Wissen hat sie auswendig gelernt. Vor allem Susannes Psyche wird von allen Seiten beleuchtet, so dass nachvollziehbar wird, wieso sie sich durch die Menschenfischer angezogen fühlte. Immer vorausgesetzt, dass es diese geheime Organisation tatsächlich gibt. Denn Beweise hat Elisa keine und Patric zweifelt bis zuletzt. In der zweiten Hälfte wechseln die Protagonisten, Patrics Mentorin Britta vom Verlag und der Chefredakteur Günter wurden von Patric informiert. Jetzt ist es an ihnen, die Geschichte um die Menschenfischer auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Vor allem Britta analysiert Patrics Interview mit Elisa, sie stellt Überlegungen an, Theorien und kommt der Wahrheit immer näher. Oder sind es doch nur Vermutungen? Bis zum Schluss ist das nicht wirklich klar. Der Autor packt seine Leser mit einer ganz ungewöhnlichen Geschichte, auch ungewöhnlich erzählt, durchsetzt mit Zitaten aus Goethes Faust. Ich war von der Story gepackt, aber auch verwirrt, ständig habe ich überlegt was hinter der Geschichte steckt und wohin uns der Autor führt. Beim lesen hatte ich stellenweise Gänsehaut, es entstand eine Neugier, so dass ich unbedingt wissen wollte, was es mit den Menschenfischern auf sich hat. Er baut Wendungen ein, die mich baff zurück ließen, mit denen ich so nie gerechnet hätte. Die Spannung schleicht sich ganz langsam ein, baut sich dann aber kontinuierlich auf um mit einem schockierenden Ende aufzuwarten. Fazit: Mich hat der Thriller durch die Story und die Umsetzung überzeugt. Die Thematik ist einerseits sehr komplex, andererseits verwirrend, aber zu fast jeder Zeit fesselnd. Ein Buch, das mir immer noch durch den Kopf spukt. Es regt zum nachdenken an und ich weiß, wenn ich das nächste Mal eine skurrile, stadtbekannte Person wahrnehme, werde ich sie mit anderen Augen sehen.

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    • 3
  • Sehr nett, aber eben nur sehr nett. Eine besondere Umsetzung des Thriller, die wenig Pfiff besitzt!

    Menschenfischer
    Floh

    Floh

    In jedem Dorf, in jeder Gemeinde, in jeder Stadt oder Großstadt gibt es sie: Die sonderbaren, angsteinflößenden und mit Geschichten stigmatisierten Menschen. Menschen, die anders sind, die für Schauermärchen und Gerüchte sorgen. Thrillerautor Markus Veith hat sich diesen Fakt zum Anlass genommen und mit "Menschenfischer" einen Thriller erschaffen, der von seiner Art der Umsetzung, des Verlaufs und der Perspektive einmal ganz anders und ganz neu gelesen wird. Erschienen im OCM Verlag (http://ocm-verlag.de/) Inhalt: "Kurz vor Ostern wird der Volontär Patric spontan und unvorbereitet in ein Interview geschickt. Die Künstlerin Elisa Hain will die Hintergründe des Rosenmontagsanschlags aufdecken, der Wochen zuvor verübt wurde. Bei dem noch nicht identifizierten Todesopfer, so behauptet sie, handele es sich um ihre Nichte Susanne. Während die Künstlerin den bizarren Leidensweg ihrer Nichte beschreibt, führt sie den Volontär zu Orten, an denen sich Susannes Lebensgeschichte zugetragen haben soll. Patric bemerkt, dass Elisa panisch auf stadtbekannte Gestalten reagiert, die allgemein als Spinner belächelt werden. Schließlich weiht sie Patric in das mysteriöse Wirken des „Klubs der Menschenfischer“ ein, in dessen Kreis auch Susanne aufgenommen worden war. Sie hatte eine Geheimidentität entwickelt: die „Eule“. Durch ihre Liebesbeziehung mit dem „Prediger“, einem Ex-Menschenfischer, zerstritt sich Susanne mit dem Geheimbund, was zu einem skurril-dramatischen Kleinkrieg führte, der darin gipfelte, dass Susanne bei jenem Bombenanschlag ums Leben kam. Da Patric Beweise verlangt, führt Elisa Hain ihn zum abgelegenen Klubhaus der Menschenfischer. Eine grausige Entdeckung lässt ihn Hals über Kopf flüchten. Der Thriller „Menschenfischer“ handelt von einem großen Gerücht und von Menschen, die anders sind. Jeder kennt sie, es gibt sie überall. Sie sind stadtbekannt, fallen durch ihre verschrobenen Spleens und seltsam anmutenden Eigenarten auf. Ist es möglich, dass diese Menschen mehr als nur ihre Andersartigkeit verbindet?" Handlung: Autor Markus Veith begibt sich mit seinem Thriller "Menschenfischer" in eine absurde, skurrile, unglaubliche und beängstigende Welt aus Verschwörung, Wahn und Wirklichkeit, Glaube und Unglaube, Gott und Teufel, Sünde und Sühne, Besessenheit und Abhängigkeit und den Verlust von Sein oder nicht Sein. Mit seinen Protagonisten Patric, Elisa Hain, Britta, Brechtmann und dem Bombenangriff auf Elisas Nichte Susanne Nemus erschafft der Autor eine unglaubliche Welt, ein sagenhaftes Konstrukt aus besessenen und kranken Psychen und aus der perfiden Welt eines Klubs der Menschenfischer. Elisa Hain sucht den jungen Volontär Patric auf, um sich ihn anzuvertrauen, sie muss ihre Geschichte endlich erzählen. Im Laufe der Handlung begleiten wir Patric und Elisa zusammen auf dem Weg nach Beweisen und Orten, die diese sonderbare und unmögliche Geschichte belegen. Patric wittert seinen großen Coup, doch diese Geschichte wird ihn selbst verändern.... Starke Psychopathen und Soziopathen gibt es in fast jedem Thriller, aber ich kann versichern, dass es in keinem Thriller eine so verkorkste und unglaubliche Story gibt, um die sich hier alles dreht und wendet. Zitate großer Philosophen, Bibelverse, heilige Personen, die Kirche, der Glaube, Macht und Dummheit...  Schreibstil: Der Schreibstil ist unter anderem dass, was das Buch zu dieser Besonderheit macht, jedoch muss man diese neuartige Umsetzung in einem Buch mögen, bzw. sich darauf einlassen können. Der Autor Markus Veith hat hier einen Stil geschaffen, den ich so noch nie gelesen habe. Das Lesen gestaltete sich so zu einer ganz neuen und anderen Art des Lesens, aber leider konnte ich mit dieser Umsetzung nicht warm werden. Mein persönlicher Geschmack traf der Autor damit nicht, aber ich bin mir sicher, dass er damit viele viele Leser begeistern wird! Markus Veith berichtet aus wenigen Handlungssträngen und eröffnet Schritt für Schritt die sagenhafte Story um den Bombenattentat kurz vor Ostern. Der Thrillerautor berichtet aus Sicht der aufgeregten Elisa Hain zusammen mit dem jungen Volontär Patric, wie sie beide den Spuren und Geschehnissen für Patrics Story nachgehen. Es gibt kaum Perspektivwechsel und auch die Handlungsorte wechseln nur einschleichend. Keine abrupten Wechsel oder Cuts. Alles fließt in seinen Bahnen und wird dann eröffnet, wenn es der Autor vorsieht. Er spricht die Leser mit der Story direkt an, und nimmt ihnen Fragen und Gedankengänge vorweg, jedoch gibt es wenig Raum für eigene Mutmaßungen und Prognosen. Der Leser wird in vorgegebenen Schienen durch das Buch geführt und kann wenig selbst agieren. So ist der Leser direkt im Dialog mit dem psychisch kranken Protagonisten, dem Fall, den Fakten und den Menschenfischer, als Jäger und Gejagde. Eine weitere Besonderheit ist das weitreichende Spektrum an Wissen, was uns hier nahegebracht wird. Zu jedem Alltägllichen hat der Autor große Zitate, Verse und Botschaften großer Dichter und Philosophen, Bibelpassagen und Bekenntnisse, immer eine Anekdote, ein Nähkästchenplausch oder eine Weisheit, eine These oder einen Fakt auf Lager. Sagenhaft, das hat mich wiederrum sehr beeindruckt! Die Spannung und der Nervenkitzel sind eher flach und fließend. Hier dominieren in Sachen Thriller nicht atemberaubende Hochspannung, sondern eher groteske Genialität und Vorgehensweise. Durch sein Knowhow schreibt der Autor M. Veith klar, überzeugt, selbstbewusst und lässt durch Vielseitigkeit und Unglaublichkeit diesen Thriller so einzigartig werden. Alles andere als Mainstream, aber sehr gewöhnungsbedürftig anders. Charaktere: Was wäre dieses Buch ohne seine wirklich ausgefallenen und sonderbaren Protagonisten? Mit Gold nicht aufzuwiegen sind die besonders gestalteten Charaktere hier in dieser Story. Hier schöpft der Autor aus den Vollen und hat eine Welt aus tiefsten Abgründen, kranken Seelen, Soziopathen und dem zunächst unscheinbaren und harmlos anmutenden Menschenfischern geschaffen. Wenn ich ehrlich bin, so möchte ich niemandem aus dem Buch in der Realität begegnen. Wenn man denkt, der Klub der Menschenfischer seien klug, unberechenbar, unfehlbar und sehr perfektionistisch, dann irrt man sich sicher nicht, aber es gibt noch jemandem aus dem Hintergrund, der noch viel ausgebuffter ist...Eine raffinierte Auswahl an Protagonisten und Charakteren begegnen wir durch den Verlauf der Story hier in diesem Buch. Ein Hauptprotagonist, der kurzzeitig in den Hintergrund rückt und im großen Osterfinale erneut eine ganz besondere Rolle zugesprochen bekommt. Die Menschenfischer der Stadt sind sogleich als Namensgeber für das Buch vorgegeben, die vielen Vieze-Hauptprotagonisten und die schmückenden Nebendarsteller formen auf der geraden Linie der Handlung eine runde Mischung, die unerwartetes erahnen lässt und offenbart. Autor Markus Veith hat so viele Charaktere samt Psychogrammen erschaffen, die so sonderbar sind, wie keine anderen. Hier kann der Autor für mich punkten. Schauplätze: Irgendwo im Nirgendwo, aber bitte nicht vor der eigenen Haustüre!!! Der Autor lässt dem Leser nicht viel raum für Spekulationen und das Geschehen hätte auch genauso gut vor dem eigenen Haus des Lesers passieren können. Markus Veith wechselt nur sehr überschaubar und überlegt seine Schauplätze und Kulissen, aber diese gibt er sehr intensiv und detailliert an die Leser wieder und schafft somit immer genau die richtige und stimmige Atmosphäre, den richtigen Duft, die richtige Witterung und den passenden Flair. Autor Markus Veith beschreibt Orte, die jeder meint zu kennen und schafft somit Nähe. Hier nutzt er gern Details und kleine Alltäglichkeiten. Bizarre Orte, tiefe Abgründe, neue Welten, entsetzliche Kulissen, aber auch die gute biedere Gemütlichkeit und Geborgenheit einer scheinbar neu beginnenden Liebe kommen nicht zu kurz. Der Autor Veith bietet dem Leser einen Blick in die Welt des Glaubens, der Verschwörungen, des Geheimbundes, der Kirche, der Besessenheit und den Gefahren sich gegen diesen Klub aufzubegehren. Meinung: Dieser Thriller ist wirklich besondere Kost in seiner Umsetzung. Es liest sich flüssig und wie in gespurten Loipen. Ein Ausbrechen scheint kaum möglich. Der Autor lenkt und der Leser fließt im Fluß mit. Sehr neu und fremd für mich. Stellenweise liest sich dieser Thriller angenehm anspruchsvoll und ist geballt mit Alltagswissen und enormen Besonderheiten aus Zitat und Philosophie. Der Einstieg gefiel mir zunächst ganz gut, man wird direkt neugierig und beginnt an Elisa zu zweifeln, doch dann wirkte vieles auf mich einfach sehr Monoton und Trist. Hier fehlte für meinen Geschmack mehr Spannung, Nervenkitzel und Abwechslung. Kaum Tempu, Facette und wenig Rasanz. Sehr schade, das kostet mich bei einem Thriller dann doch 1,5 Sterne Abzug in der Beurteilung. Das Finale hat mich hingegen wieder sehr begeistern können, da mich diese Wendung sehr überrascht hat. Man darf neugierig bleiben! Ich verrate nichts! Ich fühlte mich vom Thrill leider nicht gefesselt, war jedoch stellenweise entsetzt und fasziniert sogleich. Ein mutiges und seltenes Spiel mit dem Wort und ein genialer Dialog mit den Lesern. Schade, dass das Buch nicht meinen Erwartungen gerecht wurde. Für einen Thriller braucht es dann doch etwas mehr, vor allem Hochspannung! Sonst hätte es für verdiente 5 Sterne gereicht, da das Buch sich abhebt, neuartig und mutig ist! Zudem hat es mich gut unterhalten und mit Wissen gefüttert. Aber es war eben nur sehr nett, aber nicht berauschend und beeindruckend vom Thrill. Cover / Buch: Das Buch ist absolut hochwertig und sehr schön verarbeitet. Das Schriftbild ist nach Eingewöhnung angenehm, die Kapitel nicht allzu lang. Das Cover gefällt mir mehr als gut. Die Eule wird sich im Geschehen wiederfinden. Versprochen! Der Autor: "Markus Veith, in Dortmund geboren und wohnend, arbeitet seit 1997 als Schauspieler und Schriftsteller. Als Autor produzierte er Bücher, Hörbücher und Hörspiele und wurde mit mehreren Preisen und Nominierungen geehrt. Während seiner Bühnentätigkeit spielte er deutschlandweit in vielen Theater-Genres: Klassiker, Dinner-Theater, Musical, Kindertheater, Kabarett, Rezitation. Mehrere seiner eigenen Theaterstücke fanden auf die Bühne, bei einigen führte er selbst Regie. Seit 2010 spielt, schreibt und inszeniert er für den Fränkischen Theatersommer; so entstanden die Kindertheaterstücke "Max & Moritz" und "Pinocchio" nach seiner Bearbeitung, ebenso sein Solo-Stück "Ein jeder Narr tut was er will", sowie "Eulenspiegels Enkel", welches auch als Buch erschienen ist. Im Frühjahr erschien sein neuer Thriller "Menschenfischer". Mehr unter www.veithstanz.de" Fazit: Kein Mainstream, ein ganz besonderer Thriller der gerne auch 5 Sterne verdient hätte, wenn er denn dem Genre Thriller in Sachen Spannung und Nervenkitzel und Abwechslung gerecht geworden wäre. So vergebe ich faire 3,5 Sterne für dieses neuartige Werk!

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    • 9
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    22. December 2014 um 12:54
  • Werdegang

    Menschenfischer
    MarkusVeith

    MarkusVeith

    12. July 2014 um 11:09

    "Menschenfischer", mein zweites Baby, das den Weg in die Bücherregale fand, ist ein Thriller und entstand nach einem Gespräch mit einer guten Freundin im Westpark. Jana erzählte mir damals von einem Typen, der in Bonn durch sein befremdliches Verhalten bekannt geworden sei. So kamen wir zur Aufzählung verschiedenster seltsamer Gestalten, die wir selbst gesehen oder von denen wir gehört haben.  Es ist verblüffend, wie die Gesellschaft mit Menschen umgeht, die sie nicht versteht, weil sie andersartig sind. Im allgemeinen wird Individualität zwar gelobt, doch wenn Zeitgenossen zu anders sind, werden sie als Kranke oder gar Spinner verspottet. Es ist eine Tatsache, dass es diese anomalen Gestalten in jeder Stadt gibt, ja, dass sie nahezu lokalprominent sind. (Sogar in der Literatur werden sie genannt; z.B. in Stadt aus Glas von Paul Auster.) Ich habe mir das Gedankenspiel erlaubt: Was wäre, wenn diese Andersartigen eine heimliche Organisation bilden? Auf die Frage, worum es in „Menschenfischer“ geht, antworte ich meist: Um Gerüchte. Und hier beginnt das Experimentelle, worauf ich wieder einmal nicht verzichten konnte: Der Roman ist in vier Kapitel gegliedert: Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag. Der gesamte Karfreitag besteht aus dem Interview, das Patric mit Elisa führt und das in Realzeit acht Stunden dauert. Eine Art ‚moderierter Dialog’; die unglaubliche Geschichte der Susanne Nemus (die Elisa Hain teilweise auch nur ‚hintenrum’ erfahren hat) wird also in wörtlicher Rede erzählt. Man bekommt sie aus zweiter bis dritter Hand erzählt. Ich verrate nur so viel: Der Effekt ist nicht nur enorm spannend, er ist in diesem Roman auch absolut notwendig. „Menschenfischer“ hat ziemlich viel Hirnschmalz gekostet. Denn hinter der anfangs simpel erscheinenden Grundidee taten sich während des Schreibprozesses phantastische Abgründe auf. Die Aufgabe, die verstrickten Elemente logisch und vor allem übersichtlich zu sortieren, dabei keinen Faden zu verlieren und den Spannungsaufbau nicht außer Acht zu lassen, war eine anderthalb Jahre andauernde Herkulesarbeit, die mich mehrere Male verzweifeln ließ. Auch die Wahl des Titels passierte etliche Stationen. Irrwitzigerweise war meine allererste Idee schon "Menschenfischer", dieser wechselte wegen der vielen Anspielungen auf Goethes "Faust" und mit Hinblick auf das Thema 'Gerüchte' zu "Des Pudels Kern", wechselte dann zu dem poetischen, aber doch recht verwirrenden "Wald zwischen den Bäumen", um dann letztendlich wieder bei "Menschenfischer" zu landen. Übrigens: Wo der Roman spielt, ist zwar nicht explizit hervorgehoben, da ich den Eindruck vermitteln möchte, dass es die Menschenfischer in jeder Stadt geben könnte, doch steht eindeutig Dortmund Pate; wer meine Heimatstadt kennt, wird das erkennen. Spielorte sind der Hellweg und andere Stellen in der City: Mayersche Buchhandlung, Corso-Passage, Karstadt-Parkhaus, Franziskuskirche, Stadtgarten, etc. Das Clubhaus entspricht einem leer stehenden Gebäude am Dortmunder Feld, das Clochard dem kleinen Café Anno 1900 gleich neben der WAZ-/WR-Redaktion. Vielleicht noch interessant: Es ist schon ein kurioses Ding, dass ich in dem Jahr, in dem dieses Buch - dessen Hauptprotagonist den Faust gespielt und diese Rolle sehr verinnerlich hat - erschienen ist, gleichfalls im Frankenland erstmals als Faust auf der Bühne stehe.

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  • Entstehung

    Menschenfischer
    MarkusVeith

    MarkusVeith

    11. July 2014 um 09:12

    "Menschenfischer" – mein jüngstes Baby, das seinen Weg in die Bücherregale findet – ist ein Thriller und entstand nach einem Gespräch mit einer guten Freundin im Westpark. Sie erzählte mir damals von einem Typen, der in Bonn durch sein befremdliches Verhalten bekannt geworden sei. So kamen wir zur Aufzählung verschiedenster seltsamer Gestalten, die wir selbst gesehen oder von denen wir gehört haben.  Es ist verblüffend, wie die Gesellschaft mit Menschen umgeht, die sie nicht versteht, weil sie andersartig sind. Im allgemeinen wird Individualität zwar gelobt, doch wenn Zeitgenossen ZU anders sind, werden sie als Kranke oder gar Spinner verspottet. Es ist eine Tatsache, dass es diese anomalen Gestalten in jeder Stadt gibt, ja, dass sie nahezu lokalprominent sind. (Sogar in der Literatur werden sie genannt; z.B. in Stadt aus Glas von Paul Auster.) Ich habe mir das Gedankenspiel erlaubt: Was wäre, wenn diese Andersartigen eine heimliche Organisation bilden? Auf die Frage, worum es in „Menschenfischer“ geht, antworte ich meist: Um Gerüchte. Und hier beginnt das Experimentelle, worauf ich wieder einmal nicht verzichten konnte: Der Roman ist in vier Kapitel gegliedert: Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag und Ostersonntag. Der gesamte Karfreitag besteht aus dem Interview, das Patric mit Elisa führt und das in Realzeit acht Stunden dauert. Eine Art ‚moderierter Dialog’; die unglaubliche Geschichte der Susanne Nemus (die Elisa Hain teilweise auch nur ‚hintenrum’ erfahren hat) wird also in wörtlicher Rede erzählt. Man bekommt sie aus zweiter bis dritter Hand erzählt. Ich verrate nur so viel: Der Effekt ist nicht nur spannend, er ist in diesem Roman auch absolut notwendig. „Menschenfischer“ hat wahnsinnig viel Hirnschmalz gekostet. Denn hinter der anfangs simpel erscheinenden Grundidee taten sich während des Schreibprozesses phantastische Abgründe auf. Die Aufgabe, die verstrickten Elemente logisch und vor allem übersichtlich zu sortieren, dabei keinen Faden zu verlieren und den Spannungsaufbau nicht außer Acht zu lassen, war eine anderthalb Jahre andauernde Herkulesarbeit, die mich mehrere Male verzweifeln ließ. Übrigens: Wo der Roman spielt, ist zwar nicht explizit hervorgehoben, da ich den Eindruck vermitteln möchte, dass es die Menschenfischer in jeder Stadt geben könnte, doch steht eindeutig Dortmund Pate; wer meine Heimatstadt kennt, wird das erkennen. Spielorte sind der Hellweg und andere Stellen in der City: Mayersche Buchhandlung, Corso-Passage, Karstadt-Parkhaus, Stadtgarten, etc. Das Clubhaus entspricht einem leer stehenden Gebäude am Dortmunder Feld, das Clochard dem kleinen Café Anno 1900 gleich neben der WAZ-Redaktion.

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